Allee Theater https://www.tiefgang.net Tue, 05 Feb 2019 14:18:23 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.2 Kohle fürs Klabauter https://www.tiefgang.net/kohle-fuers-klabauter/ Fri, 08 Feb 2019 23:13:40 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4837 [...]]]> Das Klabauter Theater und das ´Theater das Zimmer` erhalten erstmals Zuwendungen als Privattheater. 

In der Mitteilung der Behörde für Kultur und Medien heißt es:

„Mit dem Doppelhaushalt 2017/2018 haben Senat und Bürgerschaft die Erhöhung der Privattheaterförderung um rund 1,8 Millionen Euro beschlossen sowie einen jährlichen Anstieg der Förderung um jeweils 1,5 Prozent. Dadurch haben die Privatbühnen deutlich mehr Planungssicherheit erhalten. Im Rahmen der anstehenden neuen zweijährigen Förderrunde wurden jetzt zudem zwei Bühnen neu in die Förderung aufgenommen. Zum einen bekommt das Klabauter Theater erstmals eine zweijährige Sonderförderung in Höhe von 50.000 Euro im Jahr. Das Theater ist Teil der Stiftung Das Rauhe Haus und arbeitet mit einem festen inklusiven Ensemble. Zum anderen ist das Theater das Zimmer mit 30.000 Euro im Jahr neu in die institutionelle Förderung aufgenommen worden. Die Bühne befindet sich in den Räumlichkeiten des ehemaligen Theaters in der Washingtonallee, das vor seiner Schließung von der Kulturbehörde mit 24.000 Euro unterstützt wurde.

Eine zusätzliche Erhöhung der Förderung erhielt zudem das monsun Theater (von 105.000 auf 135.000 Euro) und das MuT Theater (von 47.000 auf 62.000 Euro). Die Behörde für Kultur und Medien traf die Entscheidung in Übereinstimmung mit dem Beratungsgremium, bestehend aus den unabhängigen Gutachterinnen und Gutachtern der letzten Privattheater-Evaluation.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Mit dem letzten Haushalt ist es gelungen, die Privattheater der Stadt langfristig deutlich zu stärken. Es ist schön, dass wir nun die Förderung der beeindruckenden und vielfältigen Privattheaterszene mit zwei neuen Bühnen sogar weiter ausbauen können. Dies zeigt die lebendige Entwicklung der Theaterszene der Stadt. Besonders freut es mich, dass wir mit dem Klabauter Theater erstmals eine Bühne in die Förderung aufnehmen, die mit ihrer wichtigen Integrationsarbeit zu einem festen Bestandteil der Kulturstadt Hamburg geworden ist. Die Privattheater entwickeln sich als unverzichtbarer und vielfältiger Teil des Kulturangebotes unserer Stadt immer weiter.“

Alle anderen Bühnen der Zweijahresförderung (Allee Theater, Alma Hoppes Lustspielhaus, Das kleine Hoftheater, English Theatre, Hamburger Engelsaal, Hamburger Puppentheater, Hoftheater Ottensen, Hoheluftschiff, Lichthof Theater, Opernloft, Polittbüro, Sprechwerk) erhalten eine Erhöhung entsprechend der Indexierung von 1,5 Prozent, umgerechnet auf die jeweilige Zweijahresförderung.“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

]]>
Macher und Entdecker https://www.tiefgang.net/macher-und-entdecker/ Fri, 22 Jun 2018 22:14:41 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3784 [...]]]> Der Vorhang ist gefallen: der Gründer und langjähriger Leiter des Allee Theaters und Theater für Kinder, Uwe Deeken, ist am vergangengen Dienstag, 19. Juni 2018, im Alter von 76 Jahren gestorben.  

In einer Pressemitteilung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg heißt es:

„Uwe Deeken hat 1968 das Theater für Kinder gegründet und 1996 zusammen mit seiner Frau Barbara Hass die Hamburger Kammeroper, die sich schwerpunktmäßig dem Musiktheater des 18. und 19. Jahrhundert widmet und erwachsenes Publikum adressiert. Er war nicht nur der jüngste Theaterdirektor Deutschlands – er leitete zudem das erste private Kindertheater in der Bunderepublik. Sein Theater nahm sich unterschiedlicher Stoffe an, spielte ganzjährig und setzte international Maßstäbe. Damit hat er das Kindertheater maßgeblich mitgeprägt und war über Jahrzehnte einer der profiliertesten Theatermenschen der Stadt. Das Theater für Kinder sowie die Hamburger Kammeroper wurden national wie international ausgezeichnet: Darunter mehrfach mit dem Rolf-Mares-Preis und dem Pegasus Preis. 2009 verlieh der Hamburger Senat dem Ehepaar Uwe Deeken und Barbara Hass die Senator-Biermann-Ratjen-Medaille.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Uwe Deeken war mit seinem Mut und seiner großen Leidenschaft ein Pionier des Kindertheaters. Mit dem Theater für Kinder sprach er ein in den 1960er Jahren bis dahin weitgehend unbeachtetes junges Theaterpublikum an. Er öffnete den Kindern die Welt des Theaters. Seither war Uwe Deeken mit seinem Theater für Kinder und der Hamburger Kammeroper bis aufs Äußerste verbunden. Zusammen mit seiner Frau Barbara Hass gelang es ihm, Schauspiel mit Oper sowie mit klassischem Ballett zu verbinden und eine eigene Theatersprache zu prägen. Der Senat trauert um eine Schlüsselfigur der Hamburger Theaterlandschaft, die in der Stadt große Spuren hinterlässt. Mein Mitgefühl gilt seiner Familie sowie dem gesamten Team des Allee-Theaters.“

In einem Interview beschrieb Deeken indirekt seine Haltung sehr überzeugend: „Man darf gar nicht erst versuchen, sich dem Geschmack der Leute anzupassen. Deswegen wird ja überall das Gleiche gespielt, weltweit. Die Inszenierungen sind austauschbar. Das ist doch furchtbar! Ich finde, man muss in einem kleinen Haus, wie wir es haben, Leute heranziehen, Spaß an Entdeckungen zu haben. Unsere Zuschauer müssen sich auch auf uns einlassen. Danach können sie urteilen, ist das gut oder schlecht.“ (KulturPort vom 21. Jan. 2013)

]]>
Vielfalt der Privattheater https://www.tiefgang.net/vielfalt-der-privattheater/ Fri, 06 Apr 2018 22:22:45 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3394 [...]]]> Hamburg hat neben den Staatstheatern eine große Vielzahl an Privattheatern. Auch dieses Jahr bekommen diese Zuschüsse und die Verteilung steht nun fest.

In der Pressemitteilung der Behörde für Kultur und Medien heißt es:

„Eine unabhängige Jury hat für die Spielzeit 2018/2019 vorgeschlagen, den Projektzuschuss für Privattheater der Behörde für Kultur und Medien in Höhe von insgesamt 240.000 Euro auf neun Produktionen zu verteilen. Die Projektförderung ergänzt die institutionelle Förderung der Privattheater.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Hamburg hat eine in Bezug auf die Vielfalt und Ausprägung einzigartige Privattheaterlandschaft. Neben den Staatstheatern bieten die Privattheater den Hamburgerinnen und Hamburgern und den Gästen der Stadt allabendlich eine große Auswahl an vielfältigen Veranstaltungen. Diese Vielfalt wollen wir gerade auch mit dem Projektzuschüssen weiter fördern, für die es auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl hervorragender Anträge gab. Die Jury hatte es daher auch nicht leicht, ihre Wahl für die Empfehlungen für die zu fördernden Produktionen zu treffen. Ich bin gespannt auf die neun Inszenierungen, die auf Vorschlag der Jury in der kommenden Spielzeit eine besondere Förderung erhalten und die die Spielpläne der kommenden Spielzeit bereichern werden.“

Die Jury, der Dagmar Ellen Fischer (Kulturjournalistin), Susanne Meister (Dramaturgin Thalia Theater) und Dr. Josef Steinky (Geschäftsführer Theatergemeinde Hamburg) angehörten, hat folgende Projekte als besonders förderungswürdig vorgeschlagen:

  • „StadtTheater“, Lichthof Theater: 40.000 Euro
  • „Werther“, Opernloft: 40.000 Euro
  • „Bruderbriefe – Psychogramm einer Beziehung“, Monsun Theater: 36.000 Euro
  • „Offenbachs Traum“, Allee Theater, Kammeroper: 33.000 Euro
  • „Entwaffnung“, Hamburger Sprechwerk: 32.000 Euro
  • „200 Meilen unter dem Meer“, Klabauter Theater: 21.000 Euro
  • „Klara und Abbas“, MuT Theater: 18.000 Euro
  • „Atlantropa“, Theater das Zimmer: 14.000 Euro
  • „Wir lügen immer“, Salontheater Eppendorf: 6.000 Euro“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

 

]]>