Anne Flad https://www.tiefgang.net Thu, 18 Nov 2021 16:34:22 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Kunstvolle Weihnacht https://www.tiefgang.net/kunstvolle-weihnacht-2/ Fri, 19 Nov 2021 23:25:36 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8581 [...]]]> Ab dem 25. November hat die Kunstleihe Harburg in der Meyerstraße 26 in Heimfeld wieder ihre Schaufenster hergerichtet: weihnachtlich aber vor allem kunstvoll.

Denn oft fehlt es bei der Suche nach Weihnachtsgeschenken dem einen oder anderen an Inspiration oder nach einer ganz persönlichen Note. Zum anderen haben die lokalen Künstler*innen nun seit bald 20 Monaten eine harte Durststrecke ohne Ausstellungen oder sonderliche Präsenz hinter sich. Diese bekommen hier die Gelegenheit, zumindest kleine Kunstwerke zum kleinen Preis anbieten zu können.
„Das hat schon letztes Jahr erstaunlich gut gefruchtet“, so Sabine Schnell von der Harburger Kunstleihe. „In diesem Jahr stellen wir zudem zum 100. Geburtstag des Harburger Künstlers Carl Ihrke bis Jahreswechsel Linol-Drucke mit vielen Harburger Motiven aus und bieten auch einige zum Kauf an.“ Aber auch Aquarelle und Tuschezeichnungen von Anne Flad, Regal-Kunst von Yvonne Lautenschläger, Acrylwerke von Petra Hagedorn oder Drucke von Sabine Schnell sind im Angebot und an Vielfalt und Ideen reichlich gesät. Damit bietet die Kunstleihe Harburg Interessierten nicht nur eine stilvolle und vor allem individuelle Auswahl an Präsenten an, sondern unterstützt eben zugleich die lokalen Künstler*innen Harburgs unter dem Titel „support your local artist“. „Und wenn schon viele nur noch dem Online-Shopping verfallen: Kunst ist doch nochmal etwas ganz persönliches und macht einfach mehr her“, so Anne Flad vom Organisationsteam der Kunstleihe. Unter den feilgebotenen Arbeiten finden sich auch Gutescheine für die Kunstleihe, Kunstpuzzle oder die Monsterkarten der Harburger Künstlerin Ulrike Hinrichs als Powerpack für Intuitionen. Die meisten Stücke sind rund um die Uhr und dekorativ in den Schaufenstern der Kunstleihe in der Meyerstraße 26, Ecke Bansenstraße zu sehen und zu den regulären Öffnungszeiten (Do-Fr. 14-18h und Sa., 12-18h) ohnehin besuchbar. Einfach Klingeln und um Einlass begehren!

Da aber auch die Kunstleihe Harburg als erste nonkommerzielle Artothek Hamburgs stest Unterstützung Miete aber auch Material benötigt, läuft zum Jahresende auch wieder die Spenden-Kampagne „Kohle für die Kunst“. Und es gibt auch kleine Dankeschöns je nach Spendenbetrag. Zur
Spendenkampagne hier: Kohle für die Kunst!

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„Kunst-Interesse in Harburg ist groß!“ https://www.tiefgang.net/kunst-interesse-in-harburg-ist-gross/ Fri, 08 Oct 2021 22:00:27 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8480 [...]]]> Seit August lud die Kunstleihe Harburg e.V. regelmäßig zur Reihe „Kunst vor Ort“ ein. Besuchsorte waren u.a. das Harburger Kunstfest, der Kunstverein Harburger Bahnhof, das Stadtmuseum Harburg und auch die Falckenberg-Sammlung. Aber auch digital wurden heimische Ateliers vorgestellt. Das Interesse war groß.

Dank der Förderung NEUSTART der Bundesbeauftragten für Kultur sowie des Fonds Soziokultur konnte die Kunstleihe Harburg im August die Reihe „Kunst vor Ort“ starten. Die hatte sich zum Ziel gesetzt, die lokale, zeitgenössische Kunst in ihrer Wahrnehmung zu stärken. Sie sollte der Orientierung in der oftmals übersehenen Kunstszene im Süden der Stadt  dienen und niedrigschwellig an ihre Künstler*innen, Arbeiten, Techniken und Positionen heranführen. Dabei startete sie mit Rundgängen und Gesprächen beim 1. Harburger Kunstfest im Rahmen des fulminanten SuedKulturSommers auf dem Schwarzenbergplatz. Dort waren in einer Woche mehr als 60 Künstler*innen vor allem aus dem Süden der Stadt ausgestellt. Um nicht nur aktuelle Werke betrachten zu können, bot die Kunstleihe Harburg kuratierte Rundgänge an und moderierte Gespräche mit den anwesenden Künstler*innen. Dadurch wurden angewandte Techniken, Materialien aber auch künstlerische Positionen auch ohne Vorkenntnisse leicht verständlich. Um auch über das Kunstfest hinaus diese Einblicke und Hintergrundinformationen einer breiten Öffentlichkeit verfügbar zu machen, wurden auch etliche Gespräche im Format des „Harburger Kunstsalons“ der Künstlerin Petra Hagedorn per Videomitschnitt festgehalten und stehen sowohl bei youtube unter „Kunst vor Ort“ als auch auf dem Website-Blog der Kunstleihe Harburg zur Ansicht. „Schon beim Kunstfest zeigte sich, dass dieses Format ungemeine Potenziale mit sich bringt“, so Anne Flad vom Kunstleihe-Team. Und so wurde das Projekt nach dem Kunstfest zweigleisig fortgeführt. Zum einen wurde in analogen Führungen vor Ort die Kunstsammlung Falckenberg, der Kunstverein Harburger Bahnhof und die Ausstellung zum 100. Geburtstag des Harburger Künstlers Carl Ihrke wie auch die Jahresausstellung „Kunst im Garten“ in Moorburg besucht und so auch eine Orientierung gegeben, welche Kunst vor Ort regelmäßig besuchbar ist. Daneben aber wurden auch digitale Formate per Filmschnitt erstellt und gaben ungewöhnliche Einblicke und Hintergrundinformationen ins Habibi-Atelier des Künstlers Sly, in die Arbeit  des bekannten Graffiti-Künstlers „Brozilla“ oder des Fotokünstlers Philip Meuser. Und so ist ein ganzes Sammelsurium an filmischen Dokumentationen der Harburger Kunstszene entstanden, die teils auch dauerhaft im Internet einen Überblick geben.

Doch damit nicht genug: nun ist auch eine Internet-Galerie online gegangen, in der neben diesen Videos auch Internet-Tutorials zu sehen sind. (www.kunstmatrix.com/kunstleihe-hh)

Die Künstlerin Anne Flad, die selbst seit geraumer Zeit erfolgreich  Kurse der Bildbetrachtung gibt und so Interessierte an Formen, Bildstrukturen, Materialien und Bildaufbau heranführt, hat in langer Detailarbeit mit dem Kunstleihe-Team an einer digitalen Werkbank gearbeitet, die online in verschiedene Räume zu verschiedenen Themen und Fachgebieten wie auch zu Künstler*innen des direkten Umfelds führt. „Es ist eine Ergänzung eines klassischen Ausstellungsbesuchs. Ein Format, das wir während der Lockdowns erst als Ersatz- dann aber als durchaus brauchbares Ergänzungsformat schätzen lernten“, so Anne Flad zur wochenlangen Detailarbeit. „Denn der Internetbereich bietet ja auch vielen Interessierten Einblicke, die es eventuell nicht zu Ausstellungen vor Ort schaffen aber dennoch ja an Kunst insbesondere in der  Nachbarschaft großes Interesse zeigen. Beides ist für die Kunstschaffenden immens wichtig und als Solokünstler*in ist der Aufbau eigener Plattformen oft schon finanziell aber auch hinsichtlich technischer Anforderungen eine Überforderung.“ Daher hat sich die Förderung NEUSTART über den Bundesfonds Soziokultur als große Hilfe für das Projekt erwiesen. „Der Zuspruch ist groß und sicher noch nicht am Limit“, so auch Sabine Schnell vom Vorstand des Kunstleihe-Vereins. „Und wir als recht junger Verein und ohne nennenswerte finanzielle Unterstützung waren im Ehrenamt ohnehin im Lockdown mit existenziellen Fragen konfrontiert. Hätte es also dieses Förderpaket nicht gegeben, wäre unsere inhaltliche Arbeit sicher auf Jahre zurückgeworfen gewesen.“ So aber ist mit dem Abschluss der Reihe die Kunst in der allgemeinen Wahrnehmung zurück und auch zum Harburger Kulturtag am 7. November plant das Team der Kunstleihe Harburg wieder Besonderes. Zusammen mit dem Stadtmuseum Harburg sondiert man gerade Werke des bekannten Harburger Künstlers Carl Ihrke, um auch am Kulturtag nochmal sein Schaffen aber vor allem seine einzigartigen Motive Harburgs nochmal präsentieren zu können. „Und so wie es aussieht, wird manches auch erworben oder eben geliehen werden können und so bleibt Ihrkes Kunst präsent und weiterhin wertgeschätzt!“

Quelle: Kunstleihe Harburg

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Mit wenig viel einfangen https://www.tiefgang.net/mit-wenig-viel-einfangen/ Sat, 20 Feb 2021 15:26:09 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7669 [...]]]> Minimalistische Schnellzeichnung – d.h. mit so wenig wie möglich so viel wie nötig einfangen! Die Harburger Künstlerin Anne Flad bietet hierzu nun erfolgreich Online-Tutorials an – auch mit Beratung.

Die Kurse können über den bundesweit vertretenen Kunstbedarf Boesner, der sonst Kurs meist in seinen Filialen vor Ort anbietet, gebucht und bezahlt werden und lassen kaum Wünsche offen. In der Einführung in das minimalistische Schnellzeichnen wird motivisch der Schwerpunkt auf die menschliche Figur gelegt. Nach einem Einblick in die Theorie stehen Impulsen und Übungen zur Schulung von Beobachtung und Wahrnehmung im Mittelpunkt. Es folgen aber auch Detailthemen zum „Loslassen“ und „Begrenzen“ sowie zur Strichführung in der Tutorial-Reihe wie auch  der Mut zur Reduktion, die Lust auf Abstraktion, die Freude an Minimalismus und das Experimentieren. Und so werden die ersten Schritte zu einer bunten und weiten Entdeckungsreise zum eigenen, individuellen „spontanen“ Strich zu gehen. Mit dem „Impulskoffer“ kann dann nach Zeit, Lust und Laune weitergeübt und die Reise fortgesetzt und vertieft werden.

Das Video-Tutorial führt Sie in 6 Teilen Schritt für Schritt durch die einzelnen Theorie- und Praxiseinheiten. Kenntnisse in Proportionen und Erfahrungen im Figurenzeichnen werden empfohlen. Nach Anmeldung bekommen Sie ein 9-teiliges „Digital-Paket“ zugeschickt (6 Videos (mp4), 3 Anhänge (pdf)), deren Inhalte und Übungen Sie offline, in Ihrem eigenen Tempo und ganz nach Lust und Laune ansehen und durchführen können.

Hier die Seminarmodule:

 

Umfang

  • Teil 1 (Video*, 21:59 min) | Theorie: Einführung, Reduktion & Minimalismus (Merkmale, Abgrenzung & Prinzipien)

(zum Zurücklehnen und Anschauen)

 

  • Teil 2 (Video*, 06:05 min) | Praxis I: Materialvorstellung und -empfehlung

(zum Zurücklehnen und Anschauen)

 

  • Teil 3 (Video*, 12:38 min) | Praxis II: Aufwärmen & Materialerprobung

(zum Mitmachen)

 

  • Teil 4 (Video*, 32:20 min) | Praxis III: Strichführung („Wie?“)

(Freimachen, Loslassen & Begrenzen, Entdecken des eigenen Strichs & der persönlichen Neigung)

(zum Mitmachen)

 

  • Teil 5 (Video*, 14:09 min) | Praxis IV: Linienführung („Was?“)
  • (Wahrnehmung & Finden relevanter Linien)

(zum Mit- und Selbstmachen)

 

  • Teil 6 (Video*, 25:14 min) | Praxis V: Zeichnung („Wie was?“) (zum Mit- und Selbstmachen)

Dazu gibt es Anhänge mit der Inhaltsübersicht, einer  Materialliste und einigem Bildmaterial für die Übungen aus Teil 4-6 zum Ausdrucken. Kostenpunkt 99,- €

Und als Bonus: Falls individuelle Beratung gewünscht wird, kann noch zur Buchung des Video-Tutorial ein Online-Einzelcoaching mit Anne Flad für 20,- € dazu gebucht werden unter:

www.kurse-bei-boesner.de

weitere Infos: anneflad.com

 

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„Kriegskinder“ https://www.tiefgang.net/kriegskinder/ Fri, 30 Oct 2020 23:48:16 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7318 [...]]]> Im Februar war die Welt noch in Ordnung. Kurz vor dem Lockdown starteten wir unser Kunstprojekt „Kriegskinder – Die Schatten der Vergangenheit“. Durch die Corona Pandemie haben wir auch künstlerisch hinterfragt „Was haben Krieg und Corona gemeinsam?

von Ulrike Hinrichs

Die Idee des Kunstprojektes (Die Schatten der Vergangenheit) ist schnell erzählt: Die traumatischen Erfahrungen des 2. Weltkriegs liegen zwar lange zurück, aber sie wirken bis heute nach. Noch immer sind Menschen weltweit auf der Flucht, weil sie von Verfolgung, Krieg und Terror betroffen sind. Das von mir initiierte Kunstprojekt hat unterschiedliche Menschen zusammengebracht, die sich künstlerisch mit dem Thema beschäftigt haben. Die jüngste Teilnehmerin ist 28 Jahre, die Älteste 88 Jahre alt. Entstanden ist eine bunte Mischung an Kunstwerken, die keineswegs nur düstere Kriegsdramen darstellen, sondern das schwierige Thema auch mit Humor beleuchten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotoprojekt Holger Musiol

Auch die Corona Pandemie findet sich thematisch im künstlerischen Ausdruck wider. Wir erinnern uns an das irrationale Hamstern von Toilettenpapier? Und gehamstert wurde auch im Krieg, wenn auch nicht Klopapier, wie die Älteste berichtete, „da hat man sich anders zu helfen gewusst“, sagte sie. In unserer Gruppe kam die Idee auf, die Papprollen zu sammeln, zu gestalten und eine riesige Gemeinschaftsskulptur daraus zu machen.

Bei unseren regelmäßigen Treffen haben wir viel erzählt und diskutiert. Zu den Werken sind auch kreative Texte entstanden, aus denen im Rahmen der Ausstellungseröffnung gelesen wird. Ursula berichtete uns bei einem der Treffen von ihrer großen Angst, die sie mit 7 Jahren hatte, als sie das erste Mal vom Krieg hörte.

„Seit ich als Kind den Krieg erlebte und die Zeit danach, hat der Tod jede Bedeutung für mich verloren. ›Hast Du schon gehört, es ist Krieg!‹ sagte mir ein Kind auf dem Weg zum Bäcker. ›Was ist das denn“, fragte ich das Kind, das nur um ein geringes älter war als ich mit meinen sieben Jahren. ›Weiß ich doch nicht‹, war die Antwort, „meine Eltern haben es gesagt“. 

Es war der 1. September 1939, ich war auf dem Weg zum Brötchen holen. Die Stimmung fühle ich heute noch, als sei es gestern gewesen. Es musste etwas Schreckliches sein, die Straßen waren wie ausgestorben, ungewöhnlich um diese Morgenstunde. Und die Scheiben der Geschäfte, waren alle mit Pappe und Holz zugenagelt. Mir machte das Angst, eine unbestimmte Angst, mein Herz klopfte. Stumm schaute ich den Jungen an. ›Krieg?‹ fragte ich noch einmal, dann drehte ich mich um und rannte nachhause.

›Mama, es ist Krieg!“. 

›Ja,  sagte meine Mutter, man sagte es eben im Radio.‹

Diese Angst, diese schreckliche Angst !

Wenige Wochen später ging es los mit den Fliegerangriffen. Wir hatten die Marine und viele Werften in unserer Stadt, wo Kriegsschiffe und besonders U-Boote gebaut wurden, deshalb wurden wir ganz besonders bevorzugt von den Fliegern und ihren Bomben. Wenn die Sirenen heulten, dann riss die Mutter uns aus dem Schlaf und schrie, ›zieh Dich an, beeil Dich, wir müssen in den Luftschutzkeller‹. Sie riss das Baby aus dem Korb und einige Kleidung, mein Vater nahm einen schon gepackten Koffer mit wichtigen Papieren und wir hasteten in den Keller, wo schon die anderen Hausbewohner saßen, alle in Wolldecken gewickelt, die Kinder waren in die Stockbetten gelegt und schliefen weiter. Ich nicht. Ich war schon zu groß, für Schulkinder war kein Platz mehr in den Betten.

Dann hörten wir die Flugzeuge, das Schießen der Flak, wieder ein fremdes Wort, das Angst machte. Flak! Wie das knallte, dieses Wort. Es war eine der Abkürzungen, die wir im Laufe der Zeit lernten, Flak, Fliegerabwehrkanone. Einer der Männer, der Luftschutzwart, ging aus dem Keller, um nach Einschlägen von Brandbomben zu schauen. Dann mussten die Erwachsenen löschen und wir Kinder saßen allein dort unten mit unserer Angst.

Die geplante Gemeinschaftsausstellung auf dem Harburger Kulturtag am 8. November 2020 ab 12.00 bis 19.00 Uhr- St. Johanneskirche, Bremer Straße 9, 21073 Hamburg ist aufgrund des neuerlichen Lockdowns abgesagt worden. Ein Ersatztermin ist noch nicht bekannt.

Diese Kriegskinder stellen aus: Anne Flad, Antje Gerdts, Asif Raza Haidari, Edeltraut K. Schlichting, Norbert Schlichting, Holger Musiol, Karen Kandzia, Ralf Schwinge, Rita Peters, Sonja Alphonso, Thanushanth Anandarajah, Ulrike Hinrichs, Ursula Sauerbaum, Yvonne Lautenschläger, Zeinab Alipour.

Projektleitung: Ulrike Hinrichs www.lösungskunst.com

Das Projekt wird gefördert durch die Lokalen Partnerschaften für Demokratie Harburg und Süderelbe im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!

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Endlich sichtbar! https://www.tiefgang.net/endlich-sichtbar/ Fri, 10 Jan 2020 23:01:59 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6237 [...]]]> Letztes Wochenende gab es einen ersten Eindruck der noch nicht ganz bezogenen neuen Räume. Aber man merkt: die Kunstleihe ist in ihrem neuen Zuhause angekommen.

 „First Look“ nannte das Kunstleihe-Team den Umtrunk, zu dem sie am vergangenen Sonnabend vorwiegend intern eingeladen Künstler*innen und Kunstinteressierte hatte und doch: die Hütte war voll!

Die neuen Räume in der Meyerstraße 26 (Ecke Bansenstraße) befinden sich in einem früheren Ladengeschäft eines gründerzeitlichen Baus. Schon der Eingangsraum mit großen Fenstern und gut vier Meter hohen Decken bietet einen Einblick in die Vielfalt der aktuellen Harburger Kunstszene. In der Art der Petersburger Hängung finden sich dort und im nächsten, einige Stufen höher gelegenen Raum sowie im langen Flur mehr als hundert Werke unterschiedlichster Technik, Formate, Materialien und Künstler*innen. Der überwiegende Teil ist vor allem zeitgenössische Kunst aus dem Harburger Raum. Und: sie ist leihbar. Denn das ist die Grundidee der Kunstleihe, um der lokalen Kunst zu mehr Wahrnehmung  zu verhelfen aber auch allen Neugierigen einen simplen Zugang zur Kunst zu verschaffen.

„Ähnlich einer Bücherhalle kann man hier eben Kunst leihen“, so Sabine Schnell vom Kunstleihe-Team, das vor gut zwei Jahren aus dem Schmeltztiegel der Initiative SuedKultur entstand.

´Tiefgang“ berichtete:

Und nach dem sie nach längeren Recherchen in anderen der bundesweit gut 130 existierenden Artotheken (wie Kunstleihen oftmals genannt werden) ein eigenes Konzept für Hamburg erstellt hatten, startete ein Team von Kunstbeflissenen und vor allem Harburger Künstler*innen im Rahmen des Kulturprojekts „3falt – Kunst, Kultur, Kreativität“ in der leerstehenden Dreifaltigkeitskirche Harburgs mit der Kunstleihe.

Sie wird von gut einem Duzend Ehrenamtlichen betrieben und ist daher bislang nur sonntags zwischen 12 und 17 Uhr geöffnet. „Aber das wird sich bald ändern“, so Marion Göhring vom Team. „Denn theoretisch könnte man sie jetzt 24 Stunden an 7 Tagen die Woche öffnen, weil wir jetzt eigene Räume haben.“

Das war lange nicht so, da das kulturelle Erprobungsprojekt „3falt“ Ende Februar 2019 abgebrochen werden musste und so auch die Kunstleihe zugunsten eines bis heute andauernden Leerstands ausziehen musste.

Um überhaupt weitermachen zu können, erhielt die Kunstleihe vorübergehend Unterkunft im neuen Nachbarschaftstreff in der Eißendorfer Straße 124. Dort hatte just zum April 2019 der Eisenbahner Bauverein sowie die Finkenwärder Baugenossenschaft in einer ehemaligen Sparkasse-Filiale einen Treffpunkt eingerichtet. Dort aber konnte das Kunstleihe-Team auch nur sonntags agieren und mit viel Aufwand die Kunstwerke aus einem Keller holen, aufstellen und nachfolgend wieder im Keller verstauen. „Es war gut, um die gerade begonnene Arbeit erstmal überhaupt weiterführen zu können“, so Sabine Schnell, „aber weder waren wir nach außen hin sichtbar, noch konnten wir der zunehmenden Nachfrage nach Workshops oder dem im Oktober 2019 erfolgreich gestarteten ´Harburger Kunstsalon` gerecht werden.“

Siehe dazu auch den NDR-Fernsehbeitrag vom September 2019:

Und um so die ehrenamtliche Arbeit nicht in Auf- und Abbau ersticken zu lassen, wurde parallel weiter gesucht, geortet und nun endlich und pünktlich zum Jahreswechsel der Ort in der Meyerstraße gefunden und hergerichtet.

Und schon diesen Sonntag (12. Januar, 12 – 17Uhr) führt die Harburger Künstlerin Anne Flad ihre Workshopreihe zu Bildbetrachtungen fort und im Februar soll dann der komplette Umzug erfolgt sein und das Angebot erweitert werden. „Wir überlegen, ob wir auch samstags und vielleicht auch in der Woche weitere Öffnungszeiten anbieten“, so Schnell. „Denn bisher konnten viele sicher nicht an den Sonntagen und vielleicht eher mal nach Feierabend. Zudem können auch die Workshops oder Kunstsalons (der nächste ist für Sonntag, den 9. Februar anvisiert) dann auf andere Tage ausweichen, so dass für alle mehr Ruhe reinkommt.“

Beim „First Look“-Umtrunk jedenfalls schienen alle Besucher recht begeistert und spannen weitere Ideen rund um die Kunst und rund um Harburgs Kulturleben. Und auch am nachfolgenden Sonntag, dem ersten regulären Tag des Leihbetriebes herrschte reger Andrang und neuen Kunstleihende stießen hinzu.

Ort: Kunstleihe Harburg e.V., Meyerstraße 126, 21075 Hamburg-Heimfeld, Tel.: 040 – 300 969 48

Weiterführend: www.sued-kultur.de/kunstleihe

www.instagram.com/kunstleihe

www.facebook.com/KunstleiheHarburg

 

 

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Ende des Kellerdaseins https://www.tiefgang.net/ende-des-kellerdaseins/ Fri, 03 Jan 2020 23:43:02 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6218 [...]]]> Pünktlich zum Jahresbeginn hat die Kunstleihe Harburg neue und vor allem eigene Räume bezogen. Und schon am ersten Sonntag des neuen Jahres 2020 gehen wieder Kunstwerke über den Ladentisch.

Das Team der Harburger Kunstleihe hat in einem Kraftakt zwischen den Jahren neue Räume bezogen. Und schon am heutigen Sonnabend (4. Jan, 18h) lädt es Interessierte und Freunde zu einem kleinen Umtrunk und Einblick in die neuen Räume. Und am morgigen Sonntag (5. Jan., von 12-17h) nimmt der Betrieb der Kunst-Ausleihe dort wieder Fahrt auf.

Die neue Adresse ist die Meyerstaße 26 / Ecke Bansenstraße im gründerzeitlichen Meyerviertel unweit der S-Bahn-Station Heimfeld. Dort lädt ein ehemaliges Ladengeschäft im vorderen Bereich zur „Kunst auf Zeit“. Sabine Schnell vom mittlerweile auch als gemeinnützig anerkannten Verein Kunstleihe Hamburg e.V. freut sich: „So gut es war, dass wir nach unserem unfreiwilligen Auszug aus dem alten Gemeindehaus der Dreifaltigkeitskirche Neue Straße nachfolgend Exil im neuen Nachbarschaftstreff in der Eißendorfer Straße 124 fanden, so klar war auch, dass es einen eigenen Raum brauchen wird. Und nach etlichen Gesuchen und Versuchen denken wir, dass wir nun einen würdigen Raum für die Kunst aber auch andere Kulturevents gefunden haben.“

Denn im Nachbarschaftstreff wurde das Kunstleihe-Team auf die Sonntage reduziert und musste stets eine Stunde mit mindestens zwei Personen die Kunst aus dem Keller holen und aufbauen und nach fünf Stunden ebenso mindestens eine Stunde wieder im ehemaligen Saferaum verpacken und sichern. „Das hat weder uns noch der Kunst gut getan“, so Sonja Alphonso im Rückblick.

Aber auch an- und nachgefragte Formate wie Workshops zur Kunstbetrachtung von der Harburger Künstlerin Anne Flad als auch der gut angelaufene Harburger Kunstsalon von Petra Hagedorn waren in der Terminwahl als auch in der Nutzung der Räume  aufs Notwendigste reduziert.

Das kann und soll sich nun ändern. „Im Grunde sind die vorderen Räume nun für die Kunst und Kultur reserviert und können sieben Tage die Woche und 24 Stunden lang genutzt werden. Das schafft im wahrsten Sinne Frei-Räume für Kulturangebote, wird aber auch den Kunstleihenden das non-profit-Serviceangebot erweitern. Für die rund 40 Öffnungstage m letzten Jahr war die Nachfrage eh schon gut. Doch jetzt dürfte sich das Feedback erheblich ausbauen“, ist sich Sabine Schnell sicher.

Möglich wird dies aber vor allem, weil unter anderen die Grafikerin Sabine Schnell mit weiteren Kollegen aus ihren Büros im Harburger Hafen ins Heimfelder Meyerviertel wechselt. „So ist der Kostendruck auf die Kunstleihe nicht so hoch und wir werden die Arbeit mit dem Hobby gut verbinden können. Das Viertel selbst lädt ja auch regelrecht dazu ein!“ 

Also: wer neugierig ist, kann schon an diesem Wochenende (Sa., 4.1. ab 18h und So., 5.1. ab 12h) die neuen Räume und vor allem die zeitgenössische lokale Kunst bei einem Glas Sekt, Bier oder einem Becher Kaffee bestaunen. Zum Monatsende soll der Umzug dann gänzlich abgeschlossen werden und ein weiteres Event dann auch das einjährige Bestehen der ersten nichtkommerziellen Kunstleihe feiern.

Weitere Termine:

  • , 12. Jan., 12-17 Uhr: Raumillusion (Perspektive, Körperhaftigkeit, Kontraste) im Rahmen der Workshopreihe „Theoretische Bildbetrachtung und praktische Erprobung“ (Anmeldung erforderlich)
  • , 09. Feb., 14-16 Uhr: 2. Harburger Kunstsalon; Moderation Petra Hagedorn, Künstlerin Ulrike Hinrichs

Weiterführend: www.sued-kultur.de/kunstleihe;  instagram.com/kunstleihe; facebook.com/KunstleiheHarburg

Ein Fernsehbeitrag zur Kunstleihe Harburg:

 

 

 

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Harburgs neuer Kunstsalon https://www.tiefgang.net/5930-2/ Fri, 11 Oct 2019 22:31:44 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5930 [...]]]> Ende Januar 2019 startete die erste Hamburger Artothek, die Kunstleihe Harburg, mit ihrer Arbeit. Nun kommt der nächste Schritt: Harburg erhält am 20. Oktober 2019 seinen 1. Kunstsalon Harburg.

Die Künstlerin Petra Hagedorn lädt dann in regelmäßigen Abständen zu einer Gesprächsreihe und verschafft so Einblicke in das Schaffen und Leben aktueller Harburger Künstler*innen.

Der 1. Kunstsalon findet im Rahmen der sonntäglichen Kunstleihe im Nachbarschaftstreff Eißendorf (ehem. Sparkasse) in der EißendorferStr. 124 statt. Am Sonntag, den 20. Oktober, von 14 -16 Uhr ist der Künstler Ulrich Lubda zu Gast.

Zu Ulrich Lubda:

Ulrich Lubda war schon in den 90er Jahren laut Hamburger Abendblatt einer der bekannteren Multimedia-Künstler der Region und zeichnet und malt ernsthaft seit den 1960er Jahren. Seine Lehrer waren u.a. Willy Drews (später Direktor der Werkkunstschule in der Armgartstraße) und Conrad Brockstedt.

In Harburg machte sich Ulrich Lubda, wo er Schüler und für kurze Zeit auch Lehrer war, allerdings einen Namen als Spielpädagoge, als Pionier des Schultheaters und als Performer. Er initiierte das Schülertheater im Malersaal, organisierte „Wozu das Theater?“ für die Schulbehörde im Raum Süderelbe, erfand und leitete für mehrere Jahre Anfang der 1980er das Harburger Theatervergnügen und die studiobühne harburg im Milieugebiet Lämmertwiete. Er hatte jedoch wenig Lust, sich in die für Harburg typischen Grabenkämpfe, damals zwischen Lämmertwiete einerseits und Phoenixviertel andererseits, hineinziehen zu lassen und wechselte nach Hamburg, wurde Sprecher und Vorsitzender in der Vollversammlung des Freien Theaters in der Kampnagelfabrik. Seine Theaterarbeit führte ihn nach Berlin, London, zum Edinburgh Fringe, nach Paris zu Augusto Boal und zu Peter Brook sowie mit Kindertheater an den dänischen Nordseestrand in Zusammenarbeit mit Nils-Kristian Hansen, Henne Strand.

Im Landkreis baute er später einen Bio- und Gnadenhof auf, wo dann – nach land art bei Marschkunst / Kunstmarsch, in den Marsch- und Vierlanden, bei der Jesteburger Kunstwoche, in Dörfern im Raum Bevensen und auf der Kulturellen Landpartie im Wendland – für viele Jahre seine Hofkunst stattfand, mit zahlreichen KünstlerInnen aus dem Umland. Anfang des neuen Jahrtausends leitete und betreute er die Kunst im Dorf und Kunst im Park bei den Norddeutschen Apfeltagen in Ammersbek. Daneben gab es Ausstellungen, Performances, Konzerte, Lesungen, Workshops – auch in der von ihm auf seinem Land errichteten Jurte. Er bespielte den Winsener Kunstbahnhof, das Wasserschloß Winsen und die Marienkirche sowie St.Jakobus in seiner kleinen Kreisstadt, auch den Luhestrand im benachbarten Bahlburg und die ehemalige Dorfbäckerei seines Nachbarn. Die letzten Jahre sahen ihn wieder in Hamburg aktiv – auf der Straße der Poesie/rue de la poésie, in der Kunstklinik Bethanien, Eppendorf und im Kottwitzkeller in Eimsbüttel. 2018 kehrte er mit zwei Projekten in der 3Falt nach Harburg zurück und stellte auch im Verein „Alles wird schön“ aus.

Sonderausstellung

Zum 16. Harburger Kulturtag am So., 3. November, eröffnet zudem die Kunstleihe Harburg ihre Sonderausstellung zum Thema „100 Jahre Holzschnitt – Aufbruch in die Moderne“.

Vor 100 Jahren endete der 1. Weltkrieg, die Schrecken aber hallten nach und auch das Kaiserreich war am Ende. Zugleich schuf die erste deutsche Demokratie der Kunst ungeahnte Freiheiten und Möglichkeiten des Ausdrucks.  All dies liegt der Kunstleihe in einer Vielzahl von Holzdrucken vor, die für den 16. Harburger Kulturtag aufbereitet wurden. Anhand der Drucke werden Zusammenhänge, Techniken, Künstler*innen und die thematische Aktualität ihrer Positionen auch 100 Jahre danach aufgezeigt. Zugleich haben Kulturtag-Besucher die Chance, sich über den aktuellen Stand der Harburger Kunstleihe zu informieren. Die Ausstellung wird dann bis Jahresende im Rahmen der sonntäglichen Kunstleihe zu sehen sein.

Schnellzeichenkurse mit Anne Flad

Ebenso im Rahmen der Kunstleihe aber in einem gesonderten Raum haben Interessierte die Möglichkeit, ihre eigene Wahrnehmung auf Motive, Techniken und Formen zu schärfen. Anhand des Schnellzeichenkurses vermittelt die in Harburg arbeitende und lebende Künstlerin Anne Flad Einblicke in künstlerische Positionen und erlaubt, es an den eigenen Ideen nachspürbar zu bekommen. Die Kurse finden einmal monatlich statt und leiten sowohl zum Selbstzeichnen an als auch anhand von verschiedenen Werken der Kunstleihe Harburg Techniken und Perspektiven erläutert werden. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Die Teilnahme kostet für 5 Stunden 50,- € und ist für Mitglieder der Kunstleihe vergünstigt.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung vorab erforderlich. Ein spannendes Experiment, das einem Einsichten mit auf den Weg gibt. Zu den Kursthemen, weiteren Terminen und Anmeldung unter www.sued-kultur.de/kunstleihe, kunstleihe@sued-kultur.de oder Tel.: 040 – 300 969 48.

 

 

 

 

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Kraftvolle Kunst-Präsenz https://www.tiefgang.net/kraftvolle-kunst-praesenz/ Fri, 06 Sep 2019 22:29:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5733 [...]]]> Die Kunstszene Harburgs ist vielfältig und breit. Dies zeigte sie nun einmal mehr – aber in Buxtehude.

Harburg Kunstleihe ist noch jung, da sie erst Anfang diesen Jahres als eine Artothek ins Leben gerufen wurde. Doch sie machte es nicht nur erstmals in Hamburg möglich, für wenig Geld zeitgenössische lokale Kunst für Zuhause, das Büro oder die Praxis leihen zu können, sondern vernetzte auch die Harburger Künstlerinnen und Künstler auf neue Art und Weise.

Bei 3. Buxtehuder Kunstfest präsentierte sich nun der Kunstzirkel erstmals an einem gemeinsamen Stand und offenbarte die Stärke ihrer Vielfalt. Direkt neben dem Alten Rathaus Buxtehudes, in dem die städtische Buxtehuder Artothek gerade ihr 35jähriges Bestehen feiert, zeigten 15 Künstlerinnen und Künstler aus Harburg ihre Positionen der Kunst. Zu sehen farbstarke Landschaftsbilder von Christine Waldbüßer oder Jan Ratschat, digitale Fotoarbeiten von Petra Hagedorn oder Philipp Meuser, Acrylarbeiten von Anne Flad, Yvonne Lautenschläger oder Gabriele Wendtland oder auch Zeichnungen von Irmgard Gottschlich oder Pflanzenarbeiten von Antje C. Gerdts oder Harald Finke und viele andere mehr. Beide Festtage waren  trotz der Hitze sehr gut besucht und viele Gäste waren überrascht von der beeindruckenden Vielfalt aus der Nachbarschaft.

Aufgebaut: der Stand der Harburger Kunstgruppe (Foto: Sonja Alphonso)

„Der Buxtehuder Artothek sind wir sehr verbunden  und es war uns eine Freude, in direkter Nachbarschaft mit einem Stand neben dem Alten Rathaus auch die Harburger Kunstszene zeigen zu können“, so Sabine Schnell vom Kunstzirkel der SuedKultur. „Manche Buxtehuder waren überrascht, dass Hamburg erst jetzt – 35 Jahre später – eine Kunstleihe etabliert. Auf der anderen Seite war es für viele Harburger Künstler beeindruckend, die Buxtehuder Artothek mit ihrer Vielfalt und doch jung gebliebenen Kunst erstmals zu besuchen. Und auch der Austausch mit anderen Kunstschaffenden auf dem Fest hat alle Seiten bereichert“, so Schnell weiter.

Sonja Alphonso, die ebenfalls  am Stand der Initiative SuedKultur beteiligt war: „Man merkt dem Buxtehuder Kunstfest an, dass der Cheforganisator Sven Brauer selbst Künstler ist. Das Fest ist mit viel Umsicht und Charme entwickelt und somit vorbildlich, wie man zeitgenössische Kunst einer breiten Öffentlichkeit nahe bringt.“ Als Zeichen der Verbundenheit kündigte der Leiter des Buxtehuder Kunstfestes, Sven Brauer, dem SuedKultur-Team an, in Kürze selbst der Harburger Kunstleihe einen Besuch abzustatten und auch ein eigenes Werk zur Ausliehe mitzubringen.

Nach dem künstlerischen „Ausflug“ will das Kunst-Team der SuedKultur sich nun aber wieder voll auf die Kunstleihe Harburgs konzentrieren. Dort sind derweil mehr als 40 Werke an diverse Haushalte und Büros verliehen und so wird es Zeit die Sammlung wieder „aufzufüllen“. Einige Drucke, die aus einer privaten Sammlung überlassen wurden, sind frisch gerahmt. Die Kunstinitiative der Technischen Uni Hamburg will einige ihrer Bestandswerke über die Kunstleihe einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und auch das Fernsehen hat sich angekündigt, um in Kürze einen filmischen Bericht über die Tätigkeit der Harburger Kunstleihe zu machen. Es ist also viel zu tun.

Wer Interesse hat, kann die rund 150 Werke umfassende Ausstellung der Kunstleihe jeden Sonntag von 12-17h in der ehemaligen Filiale der Sparkasse Harburg-Buxtehude, Eißendorfer Straße 124 besuchen. Dort stehen dann auch meist Kaffee, Kuchen oder ein Glas Sekt bereit und laden zum Austausch.

Wer ein Werk leihen möchte, tut dies für 3 Monate und für 6,- € Leihgebühr. Ein Personalausweis sollte unbedingt mitgebracht werden.

Just Anfang dieser Woche besuchte das NDR-Fernsehen die Harburger Kunstleihe für das Hamburg Journal:

Weiterführende Links: www.sued-kultur.de/kunstleihe; facebook.com/KunstleiheHarburg; instagram.com/kunstleihe

 

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Harburger Kunst goes Buxtehude https://www.tiefgang.net/harburger-kunst-goes-buxtehude/ Fri, 09 Aug 2019 22:44:32 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5585 [...]]]> Am Wochenende (24./25. August) wird zum dritten Mal die Buxtehuder Innenstadt zur Kunstmeile. Und eine Gruppe Künstler*innen aus Harburg sind dabei.

Es war einfach mal eine Idee, die aber so gut einschlug, dass sie nun bereits zum dritten Mal in Folge umgesetzt wird. Am letzten August-Wochenende präsentieren sich wieder 30 Stände mit Künstlerinnen und Künstlern sowie Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerkern beim Buxtehuder Kunstfest. Buxtehude wird an dem Wochenende zwischen dem Historischem Rathaus und dem Ostfleth zur einzigen Kunstmeile.

Wie erfolgreich so ein Konzept aufgeht, zeigt, dass es in diesem Jahr mehr Bewerbungen für die Pavillons gab, als Plätze zu vergeben waren. Eine vierköpfige Fachjury hat lokale wie europäische Künstlerinnen und Künstler ausgewählt und setzt dabei auf eine Mischung aus bekannten Ausstellenden und denjenigen, die sich an den zwei Tagen zum ersten Mal in Buxtehude präsentieren möchten. Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf Zeichnungen und Illustrationen. Auch digitale Kunst wird zu entdecken sein, erklärt Künstler und Mitorganisator Sven Brauer. Aus seiner Feder stammt erneut das Veranstaltungsplakat, das, wie im Urban Sketching üblich, mit Fineliner und Aquarell gezeichnet wurde.

„Wir wollen Kunst niedrigschwellig präsentieren und dabei für eine lauschige, familiäre Atmosphäre in der Stadt sorgen“, so Torsten Lange, Fachgruppenleiter Kultur, Tourismus und Marketing der Hansestadt Buxtehude. Deshalb habe man sich in diesem Jahr gegen die große Bühne und lieber für kleinere Podeste für das abwechslungsreiche Rahmenprogramm in der Fußgängerzone entschieden.

Und auch etliche Künstler*innen rund um die zu Jahresbeginn gegründete „Kunstleihe Harburg“ – derweil als Projekt in einen Verein überführt – nehmen erstmals kollektiv teil. Denn die Kunstleihe, die jeden Sonntag im Nachbarschaftstreff Eißendorfer Straße 124 von 12-17 Uhr nicht nur rund 150 Werke vorwiegend lokaler Künstler*innen ausstellt sondern bei Interesse auch für kleines Geld verleiht, ist zugleich ein eigenes Netzwerk der lokalen Kunst geworden. „Und dies ist erstmals die Idee, mal zusammen eine Ausstellung zu organisieren und solidarische Präsenz zu zeigen“, so Sabine Schnell von der Kunstleihe Harburg. „Es ist eine Menge Arbeit für ein*e einzelne*n Künstler*in, an solchen Kunstevents teilzunehmen: es braucht ein Vielzahl an Werken, Organisation, Eigenvermarktung, Transport und natürlich die Präsenz vor Ort. Das ist nicht jedem gegeben und nicht regelmäßig übers Jahr zu schaffen“, ergänzt sie. Da macht es Sinn, als Kollektiv aufzutreten und einen Stand für alle zu belegen.

„Und dem Buxtehuder Kunstfest merkt man an, dass es mit Liebe und Leidenschaft konzipiert ist. Da findet sich ebenso eine Gemeinsamkeit wie auch Buxtehude stolz auf seine jetzt 35jährige Artothek sein kann. Da sind wir die greenhorns und den Kunstverleihern. Und Frau Wiegel von der Buxtehuder Artothek hatte uns im Vorfeld gute Tipps gegeben und auch Mut gemacht. Auch das verbindet uns mit Buxtehude!“

Das Gute an der gemeinsamen Ausstellung der Harburger*innen in Buxtehude ist aber auch, dass die Betrachter eine recht gute Auswahl an verschiedenen Werken, Techniken und Ansätzen vorfinden. Und dort können sie eben mal nicht geliehen sondern auch gekauft werden. Unter den Künstler*innen finden sich unter anderen Anne Flad, Jürgen Havlik, Irmgard Gottschlich, Antje Gerdts, Harald Finke, Jan Ratschat, Christine Waldbüßer, Sabine Schnell oder auch Gabriele Wendland. Der Stand/Pavillon des Kunstteams Harburg wird an beiden Tagen direkt neben dem Alten Rathaus Buxtehude zu besuchen sein, in dem auch die Buxtehuder Artothek geöffnet  haben wird.

Also, für Kunstinteressierte mehr als ein Grund, sich mal nach Buxtehude aufzumachen. An dem Sonntag, 25. August, bleibt dann allerdings die Kunstleihe in Harburg geschlossen …

Beim Kunstfest ist auch die Buxtehuder Artothek im Historischen Rathaus geöffnet. Also eine Chance, sich anzuschauen, was eine gestandene Artothek an Kunst so im Bestand hat.

Ein weiteres Highlight des Buxtehuder Kunstfestes ist die Kinderkulturkarawane „Sosolya Undugu Dance Academy“. Sie tritt am Samstag 25. August, um 14.30 Uhr und am Sonntag, 25. August, um 11.30 Uhr auf dem Rathausmarkt auf. Das Projekt ist Teil der „Undugu -Bewegung“, die mittels Musik und Tanz für Respekt und Verständnis zwischen den verschiedenen Stammeskulturen in dem afrikanischen Land einsetzt. Im Brückenschlag zwischen Künsten, Traditionen und Bräuchen thematisiert die „Sosolya Undugu Dance Academy“ z.B. brisante Rituale wie die Genitalverstümmelung in Uganda und fordert zum gesellschaftlichen Umdenken auf.
Für die musikalische Unterhaltung sorgen außerdem die  Straßenmusikbank FREAKAZ und Max Kratz mit seiner Violine.
Musikalisch geht es auch nach dem Kunstgenuss weiter. Dann lädt das Stadtjugendorchester Buxtehude am Samstag, 24. August von 17 – 19 Uhr in den Buxtehuder Stadtpark zum Picknickkonzert. Mit selbstmitgebrachtem Picknickkorb oder mit einer von dem Stadtjugendorchester gefüllten Picknicktasche für 18 Euro, der Lunch-Bag für zwei für 13 Euro oder der Single-Bag für acht Euro, die vor Ort erhältlich sind, können Besucherinnen und Besucher den Nachmittag auf einer Decke bei moderner Blasmusik ausklingen lassen.

Für das leibliche Wohl der angereisten Künstlerinnen und Künstler ist Mitorganisator Olaf Iwersen von der Rösterei am Fleth an beiden Kunstfesttagen zwischen Fleth und Rathaus mit seinem Bollerwagen unterwegs. Seine Rösterei lädt an beiden Tagen zum Kaffeegenuss ein.

Im Marschtorzwinger werden Zeichnungen, Bilder, Objekte von Jürgen K.F. Rohde gezeigt. Die Ausstellung unter dem Titel „sowohl – als – auch“ ist vom 20. August bis zum 29. September zu sehen. Der Künstler, dem anlässlich seines 80. Geburtstag in diesem Jahr, diese Retrospektive gewidmet ist, wird während des Kunstfestes an beiden Tagen jeweils von 15 – 17 Uhr persönlich im Marschtorzwinger anwesend sein.

Das 3. Buxtehuder Kunstfest findet am Samstag, 24. August, von 11 – 18 Uhr und am Sonntag, 25. August, von 11 – 17 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Weiterführende Links:

www.buxtehude-kunstfest.de; www.sued-kultur.de/kunstleihe; www.facebook.com/KunstleiheHarburg; www.instagram.com/kunstleihe

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3falt goes Klassik! https://www.tiefgang.net/3falt-goes-klassik/ Fri, 18 Jan 2019 23:29:36 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4768 [...]]]> Das Projekt „3falt“ wollte erkunden, ob eine leerstehende Kirche nicht als neuer Ort der Kultur im Süden Hamburgs weiter leben könnte. Tut es, wie das Programm der nächsten Wochen eindrucksvoll zeigt.

Das Projekt „3falt – Kunst, Kultur, Kreativität“ in der Dreifaltigkeitskirche in der Neuen Str. 44 glänzt zum Jahresbeginn mit einer Menge Überraschungen und Hochkultur.

Die ev.-luth. St. Trinitatis-Gemeinde gestattet der Initiative SuedKultur und dem Stadtkultur Hafen e.V. eine vorübergehende Erprobung der leerstehenden ehemaligen Dreifaltigkeitskirche sowie dem angrenzenden Gemeindehaus für kulturelle Zwecke. Ziel der Erprobung ist es, die Räumlichkeiten auf verschiedenste kulturelle Nutzungen hin zu erproben, um allen Kulturschaffenden im Hamburger Süden einen zentralen Ort der kulturellen Vielfalt zu ermöglichen. Die Testphase niegt sich nun Ende Februar dem Ende zu, das Programm aber dreht noch einmal richtig auf.

So findet die „minimal music“ im Januar Einzug in die einstige Hamburger Klangkirche Gotteshaus.

Am Sonntag, den 27. Januar 2019 ab 18 Uhr füllt das minimal music Projekt – Phaze 2.5 das einstige Kirchenschiff mit eben so einem musikalischen Konzept. Der Eintritt ist frei. Spenden sind aber sehr willkommen.

Das Projekt stammt von Schülern und Dozenten der Musikschule Glückstadt und des Detlefsengymnasiums Glückstadt, die ein Konzertprogramm mit minimal music präsentieren. Einem Genre, das in den 1960-er Jahren in den USA entstand und zu den herausragenden musikalischen Entwicklungen des 20. Jahrhunderts gezählt wird. Als Grundprinzipien stehen hier Reduktion und Repetition im Vordergrund. Das Publikum erwartet ein Abend mit pulsierenden Rhythmen, zusammengesetzt aus vielfach wiederholten Klangteilchen, die durch Schichtung oder kanonische Führung ein Kaleidoskop von Farben und Strukturen entfalten. Auf traditionellen Instrumenten gespielt, vereinigt minimal music die Spielhaltung neuer klassischer Musik mit der des Jazz, verarbeitet afrikanische wie asiatische Einflüsse und erinnert manchmal an akustischen Psychedelic-Rock.

Projekt minimal music

„Ein hochintensives Klangerlebnis“ titelte das Hamburger Abendblatt im März 2018 über das Projekt, „eine ganz neue Klangfarbe“ freute sich die Glückstädter Fortuna.

In eingespielten Videosequenzen kommen zudem die Komponisten zu Wort und geben kurze Einblicke in ihr Denken und wichtige Aspekte ihrer Arbeit. Es werden Stücke von Philip Glass, David Lang,

Marc Mellits, Arvo Pärt und Steve Reich gespielt.

 

Donnerstag, den 7. Februar 2019 geht es um 20 Uhr gleich weiter mit einem Winterkonzert von SymphonING, dem Symphonieorchester der TUHH. Eintritt 10 €, erm. 5 €. Tickets ab 19 Uhr an der Abendkasse.

Und das steht auf dem Programm:

  • Darius Milhaud – Le Boeuf Sur Le Toit
  • Georg Friedrich Händel – Auszüge aus der Feuerwerksmusik, HWV 351
  • Arnold Schönberg – A Survivor from Warsaw
  • David Orlowsky – Juli
  • John Williams – Filmmusik aus „Schindler’s List“

Die Solisten sind: Gregor DuBuclet – Rezitativ / Frank Meiller – Klarinette / Adam Zolynski – Violine / Dirigent: David Dieterle

Link: www.tuhh.de/goes-music

Am Samstag, den 9. Februar 2019 wird es dann ab 20 Uhr „stimmgewaltig“.

Gleich 4 Chöre singen Lieder aus 4 Epochen als Gemeinschaftskonzert in und für das Projekt „3falt“. Dabei sind:

Harburger Kantorei

Die Harburger Kantorei wurde im Jahr 1960 als Jugendkantorei gegründet. Die Kantorei ist schon lange erwachsen geworden und zählt mittlerweile über 120 Sängerinnen und Sänger. Mit dieser Stärke ist sie der größte A-Cappella- und Oratorienchor in Hamburgs Süden und hat unter Leitung von Werner Lamm im Laufe der Jahre das gesamte oratorische Kernrepertoire aufgeführt, inklusive aller großen Werke Bachs und Mozarts.

www.harburger-kantorei.de

singAsong

A-cappella geht ins Ohr. Wir sind begeisterte Sängerinnen und Sänger zwischen 18 und 50 Jahren und singen anspruchsvolle Arrangements aus Pop, Rock und Jazz (4-, 5- und 6-stimmig) unter der Leitung von Carsten Creutzburg. Von Oldies bis hin zu aktuellen Songs aus den Charts ist nichts vor singAsong sicher

www.popchor-singasong.de

Harburger Frauenchor

Heute besteht Harburger Frauenchor von 1984 aus 25 aktiven Sängerinnen und 10 fördernden Mitgliedern. Seit September 2015 liegt die Chorleitung in den Händen von Liliya Mazur. Es gibt nichts, was wir nicht singen. Klassik und Operette, Musical- und Walzermelodien, Volks- und Seemannslieder, Popsongs und Gospels. Wir singen hoch- und plattdeutsch, englisch, französisch und auch mal afrikanisch.

www.harburger-frauenchor.de/zur-geschichte

Motte-Chor

Der Motte Chor singt seit mehr 20 Jahren mit mehr als 30 Sängerinnen und Sängern, die schönsten deutschen Schlager der letzten 100 Jahre. Die Chorleiter Natalie Kopp und Axel Pätz, texten, arrangieren und komponieren dem Chor die Lieder förmlich „auf den Leib“. Ob Rökk oder Regener, Zarah Leander oder Lindenberg, Rio Reiser oder Achim Reichel, vor keiner*em machen wir halt.

www.diemotte.de/de/kurs/motte-chor

Einlass 19:30 Uhr. Eintritt 15 €, erm. 5 €. Tickets an der Abendkasse.

Am Samstag, den  23. Februar 2019 gastiert dann ab 20 Uhr die Sinfonietta nova Hamburg.

Die Sinfonietta Nova Hamburg wurde von befreundeten Hamburger Musiker*innen um den Dirigenten Istvan Horvath gegründet. Seit 2016 leitet David Dieterle das Ensemble, das sich vor allem durch seine außergewöhnlichen Programmideen auszeichnet. Symphonische Werke in fast kammermusikalischer Besetzung werden mit Neuer Musik und Werken der historischen Aufführungspraxis in Verbindung gesetzt und mit literarischen Texten zu einem Gesamtkunstwerk vereint. Mit speziell für Schüler entwickelten und von der Hamburger Kulturbehörde geförderten Education-Konzerten begeistert die Sinfonietta Nova auch das junge Publikum.

Und zu diesem Konzert wurde das Thema „Tageszeiten“ gewählt und so unternimmt das Orchester mit dem Publikum eine Tagesreise vom Morgen bis in die Nacht.

Das Programm:

  • Joseph Haydn Le Matin, Le Midi, Le Soir (Auszüge)
  • Franz Von Suppé Ein Morgen, Mittag, Abend In Wien
  • Jean-Philippe Rameau Les Indes Galantes (Auszüge)
  • Edvard Grieg Morgenstimmung (Peer Gynt Suite)
  • Claude Debussy Prélude À L’àprès-Midi D’un Faune
  • Charles Ives Central Park In The Dark
  • Sting Moon Over Bourbon Street
  • Arturo Márquez Danzon Nr. 2

Leitung David Dieterle; Rezitation / Gesang Gregor Dubuclet; Violoncello Ruben Meiller

Eintritt 10 €, erm. 5 €. Tickets an der Abendkasse.

Und Hamburg hat endlich eine Kunstleihe!

Kunstleihe? Andernorts heißen sie auch Artotheken und sind – ganz wie Bücherhallen und

Bibliotheken – Orte, an den man sich Kunst leihen kann. So will die Kunstleihe Hamburg-Harburg jedem die Möglichkeit bieten, Kunst ganz nah zu begegnen. Anders als im Museum wird Kunst hier anfassbar, man kann sie ausleihen, mit ihr leben und eigene, ganz persönliche Erfahrungen machen.

Gefällt es nicht, gibt man es frühzeitig zurück. Gefällt sie einem, begleitet sie einen für ein Vierteljahr. Dann kann man sich das das nächste Werk leihen. Also machen Sie sich ihr eigenes Bild im doppelten Sinne. Da wir erst am Anfang stehen, haben wir noch keine breiten und regelmäßigen Öffnungszeiten. Wohl aber den Sonntag, 27. Januar von 12-17 Uhr und auch am Sonntag, den 3. Februar von 12-17h. Schauen Sie doch rein!

Zudem gibt es auch in 2019 wieder Kunstwerkstätten.

mittwochs | 17– 18:30 Uhr: Kreativ Kunst – offene Kunstwerkstatt für werdende Mamas

(mit und ohne künstlerische Vorkenntnisse)

Leitung: Anne Flad

Du möchtest dich an einem Bild deines Ultraschallbildes ausprobieren, einen Gipsabdruck deines Bauches oder den ersten Body für dein Baby bemalen? Du wünschst dir Unterstützung für dein ganz eigenes Bild oder Tonplastik zur Ankündigung oder zur Geburt – oder hast gar einen ganz anderen konkreten Wunsch? Du wünschst dir eine Zeit, in der du zur Ruhe kommen kannst und in der du dich ganz ohne Druck und Erwartungshaltung ausprobieren kannst?

Ich freue mich, dich bei deinem eigenen kreativen Schaffen während deiner Schwangerschaft zu begleiten!

donnerstags | 18 – 19:30 Uhr: offene Kunstwerkstatt für Erwachsene und

Jugendliche ab 14 Jahren

(für Anfänger*innen und Fortgeschrittene)

Leitung: Anne Flad

In dieser offenen Werkstatt steht die Freude am Ausprobieren, Experimentieren, am Entdecken, am Entwickeln und das freie Gestalten eigener Arbeiten im Vordergrund – inklusive der Überwindung der nicht selten vorhandenen Hemmschwelle vor der „weißen Leinwand“. Ein Raum ohne Erwartungshaltung und ohne Druck, in dem ausprobiert und sich ausgetauscht werden kann und dadurch die eigenen künstlerischen Fähig- und Fertigkeiten entdeckt und ausgebaut werden können – um die eigene Leidenschaft weiter zu verfolgen oder schlicht und einfach als Ausgleich für Arbeit / Schule und Alltag. Ob (Acryl-) Malerei, Zeichnung, Stencils (Schablonengraffiti), Schriftgestaltung, Tonplastiken – in dieser offenen Werkstatt wird Gelegenheit gegeben mit verschiedensten Techniken und Materialien zu arbeiten, um die eigenen Neigungen zu entdecken und zu verfolgen.

Weitere Infos anneflad.com/kurse; Anmeldung unter: info@anneflad.com

Das gesamte Programm als Download: www.sued-kultur.de

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