Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt https://www.tiefgang.net Mon, 15 Apr 2019 08:43:08 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Ein Wellenboot als Vermittler https://www.tiefgang.net/ein-wellenboot-als-vermittler/ Fri, 12 Apr 2019 22:52:58 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5098 [...]]]> Die Buxtehuder Kunstinsel ist nicht nur Anreiz für viele Kunstschaffende der Region sondern auch ein wahre Hinguckerin für die Bürger*innen Buxtehudes. Dieses Jahr gestaltet sie der Stader Thomas Werner.

In der Mitteilung der Stadt Buxtehude heißt es:

„Buxtehude. Die Eröffnung der 11. Kunstinsel findet am heutigen Sonnabend, 13. April im Restaurant „din hau“, Zwischen den Brücken 2, in Buxtehude statt. Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt wird das vom Künstler Thomas Werner gestaltete, schwimmende Kunstobjekt „Wellenboot #2“ um 11.30 Uhr offiziell an die Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt übergeben.

Für den Stader Skulpturenkünstler und Buxtehuder Kunstpreisträger des Wettbewerbs „KünstlerInnen sehen Buxtehude“ 2013 ist es das zweite Exponat, das aktuell in Buxtehude zu sehen ist, wenn auch nur temporär, bis zum Frühjahr 2020. Bereits seit 2017 befindet sich sein Kunstwerk „umfassen/sich öffnen (Erinnern an SBD)“ dauerhaft installiert auf dem Platz vor dem Bahnhof, in Gedenken an die langjährige Leiterin für Kultur und Tourismus der Hansestadt Buxtehude Sibylle Bruns-Decker.

Das Boot als Vermittler

Der Grundriss des „Wellenboot #2“ von Thomas Werner ist schlicht gehalten und erinnert an ein Auge. Es lädt den Betrachtenden ein, genau hinzuschauen, die stetige Bewegung auf dem Wasser und der Objektoberfläche zu entdecken. Für die von Jürgen K.F. Rhode konzipierte Idee der Kunstinsel, der Kunst auf dem Wasser, setzte sich Werner erneut mit dem flüssigen Element auseinander. Nicht zum ersten Mal, erklärt er, denn „Wellenformen begleiten mich seit vielen Jahren in meiner künstlerischen Arbeit.“  

Im Fluss sein und beweglich bleiben, körperlich und im eigenen Denken. Werner sieht Boote auch als wichtige Vermittler, die seit jeher Menschen und Waren transportierten. „Schauen wir genau hin, welche Massen mit welchen Intentionen auf Booten wohin befördert werden: Maschinen, Waffen, Müll, Früchte, Erden, Öl. 2017 kamen nach Deutschland 120 Milliarden Kilogramm Rohöl und 180 Tausend hilfesuchende Menschen.“, führt er weiter aus.

Das „Wellenboot #2“ ist aus Stahlblech konstruiert, an allen Kanten verschweißt und dadurch schwimmfähig (Maße: Länge: 3200mm, Breite: 1450mm).Die Idee sowie die bisherigen Künstlerinnen und Künstler der Kunstinsel: Mit „Wellenboot #2“ gestaltet der in Stade lebende Thomas Werner die 11. Ausgabe der Kunstinsel. Ins Leben gerufen vom Buxtehuder Künstler Jürgen K.F. Rohde wurde diese Plattform für Kunst auf dem Wasser bereits im Jahr 2009. Seitdem hatten Künstlerinnen und Künstler der Region die Möglichkeit, die „Insel“ nach eigenen kreativen Vorstellungen zu gestalten. Dies waren bisher:

  • 2009 Jürgen F.K. Rohde „Rhombonaden“
  • 2010 Folkert Bockentien „Ballance“
  • 2011 Christa Mücke „man kann es drehen und wenden wie man will“
  • 2012 Michael Jalowczarz „Spiegel der Anderswelt“
  • 2013 Dorota Albers „Maispignon“
  • 2014 Christa Donatius „3 rote Figuren“
  • 2015 Gundula Menking „Meerjungfrau und Seemannsgran“
  • 2016 Peter Schmidt „Kreuzfahrten“
  • 2017 Jürgen K.F. Rohde „Leuchtfeuer in der Este“
  • 2018 Uwe Schloen „Rüdiger (Lost in the Supermarket)“

Die Kunstinsel wird auch in diesem Jahr von der Fachgruppe Kultur, Tourismus und Stadtmarketing der Hansestadt Buxtehude mit Unterstützung der Sparkasse Harburg-Buxtehude realisiert.“

 

Quelle: www.buxtehude.de/kultur

 

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Die Rote Königin in Buxtehude https://www.tiefgang.net/die-rote-koenigin-in-buxtehude/ Fri, 26 Oct 2018 22:18:18 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4409 [...]]]> Als sie für den Preis auserkoren wurde, war sie im Schreibstress und schaffte es nicht aus den USA nach Buxtehude zu kommen. Aufgeschoben war nicht aufgehoben und jetzt war es so weit: Victoria Aveyard kam.

Buxtehude. Victoria Aveyard hat Mitte Oktober den Jugendliteraturpreis Buxtehuder Bullen überreicht bekommen. Die US-amerikanische Autorin war im vorvergangenen Jahr für den 2015 erschienenen Fantasy-Roman „Die Rote Königin“, Band 1 der Reihe „Die Farben des Blutes“ (Carlsen Verlag), von der 22-köpfigen Jury ausgezeichnet worden. Weil die Autorin am vierten Band ihrer Reihe schrieb, konnte sie damals den mit 5.000 Euro dotierten Preis nicht persönlich entgegen nehmen. Das hat sie nun nachgeholt.

Buxtehudes Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt überreichte die Bullen-Stahlplastik an die strahlende Schriftstellerin. „Weil viele Jugendliche mitentscheiden dürfen, hat dieser Preis eine besondere Bedeutung für mich“, sagte die 28-Jährige. Nachdem sie erfahren hatte, dass sie den Buxtehuder Bullen gewonnen habe, habe sie sich die bisherigen Preisträger angeschaut: „Da waren viele Autoren dabei, zu denen ich als Jugendlicher aufgeschaut habe. Jetzt bin ich einer von ihnen. Wow!“

Zu Beginn der offiziellen Verleihung hatte die Buxtehuder Schauspielerin Celia Hoffmann einen Monolog der Protagonistin Mare Barrow vorgetragen. Sie spielte eindrucksvoll den Konflikt heraus, in der die 17-jährige Hauptfigur steckt. Obwohl Mare mit ihrem roten Blut zur Unterschicht gehört, besitzt sie die magischen Kräfte der Oberschicht: Die Jugendliche will sich aus der Unterdrückung befreien. Hoffmann: „Funken können ein Feuer entfachen!“ Und genau das gelang der Schauspielerin. Celia Hoffmann führte eindrucksvoll in die emotionale Wucht des Erstlingswerkes ein.

Aveyard war in Verlagsbegleitung gekommen: Katrin Hogrebe und Brigitte Kälble vom Carlsen Verlag sowie die Übersetzerin des Buches Birgit Schmitz waren nach Buxtehude gereist. Durch den Abend leitete der Fachgruppenleiter Kultur, Tourismus, Marketing Torsten Lange, musikalisch begleitet wurde die Feierstunde vom Duo JazzPuls – Ralf Böcker (Saxofon) und Philipp Straske (Gitarre). Lisa Garrn übersetzte die überwiegend in deutscher Sprache gehaltene Zeremonie ins Englische.

Bereits am Nachmittag hatte Victoria Aveyard die in der Altstadt in den Boden eingelassene BULLEvard-Platte bestaunt. Besonders erfreut sei sie gewesen, weil die Plakette direkt vor einer Buchhandlung (Schwarz auf Weiß) platziert  worden ist: „Eines Tages werde ich überprüfen, ob die Platte immer noch hier liegt. Ich werde hierher zurückkommen, wenn keiner damit rechnet.“

Quelle: www.buxtehude.de

 

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Die Kunst des Shoppens https://www.tiefgang.net/die-kunst-des-shoppens/ Fri, 23 Mar 2018 23:21:30 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3346 [...]]]> Buxtehude hat ein Faible für die Künste. Diese wird zum 8. Male auch auf dem Wasser präsentiert. Dieses Jahr präsentiert der Bremer Künstler Uwe Schloen seinen „Rüdiger“.

Buxtehude. Auf dem Viver wird am Samstag, 21. April, die neue Kunstinsel der Öffentlichkeit präsentiert. Mit der Installation von Uwe Schloen mit dem Titel „Rüdiger (Lost in the Supermarket)“ wird bereits zum 10. Mal ein Kunstobjekt auf dem Viver ausgestellt.

Um 11.30 Uhr wird Buxtehudes Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt im Restaurant „din hau“, Zwischen den Brücken, das Kunstwerk offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Ambivalenz der Konsumwelt im Fokus

Uwe Schloen

Uwe Schloens Installation besteht aus übereinander gestapelten Einkaufswagen; in einem Einkaufswagen sitzt verloren eine Holzfigur. Große Augenhöhlen, in sich gekehrt. Der Bremer Künstler weist mit seiner Arbeit auf die Ambivalenz der Konsumwelt hin.

Auf der einen Seite riesige Shopping Malls, mit Menschen, die nichts anderes im Kopf zu haben scheinen, als Konsum. Auf der anderen Seite der Spaß am Kaufen, die Notwendigkeit Geld auszugeben – ökonomisch gesehen. Er setzt sich mit seiner Installation mit der bunten Warenwelt auseinander, „die durchaus ihren Reiz hat, gerade auch künstlerisch“, so Schloen. Seine Arbeit – die bis zum Frühjahr 2019 zu sehen sein wird – lasse dem Betrachter genug Freiheit. Uwe Schloen: „Jeder wird eh seine eigene Geschichte dazu im Kopf haben.“

Erste Kunstinsel wurde 2009 installiert

„Rüdiger (Lost in the supermarket)“ – auf Deutsch: Verloren im Supermarkt – löst die blau-rote Installation „Leuchtfeuer“ von Jürgen K. F. Rohde ab. Der Buxtehuder Künstler Rohde war es auch, der vor einem Jahrzehnt die Idee hatte, Kunst und Künstlern der Region eine Plattform auf dem Wasser zu bieten und schuf 2009 die sogenannte Kunstinsel. Den Anfang machte er selbst mit seiner Installation „Rhombonaden“.

Es folgten: 2010 Folkert Bockentien „Ballance“ / 2011 Christa Mücke „man kann es drehen und wenden wie man will“ / 2012 Michael Jalowczarz „Spiegel der Anderswelt“ / 2013 Dorota Albers „Maispignon“ / 2014 Christa Donatius „3 rote Figuren“ / 2015 Gundula Menking „Meerjungfrau und Seemannsgran“ / 2016 Peter Schmidt „Kreuzfahrten“ / 2017 Jürgen K.F. Rohde „Leuchtfeuer in der Este“

Uwe Schloen wurde 1958 geboren, besuchte die Fachoberschule für Gestaltung in Bremen, studierte Bildhauerei und Malerei in Hamburg und ist seit 1987 freischaffender Künstler.

Quelle: www.buxtehude.de/kultur

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