Consortium https://www.tiefgang.net Tue, 01 Oct 2019 07:24:02 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Musikbezirk Harburg! https://www.tiefgang.net/musikbezirk-harburg/ Fri, 20 Sep 2019 22:08:33 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5788 [...]]]> Wer hätte das 2010 gedacht? In diesem Jahr steigt am 19. Oktober die 9. SuedKultur Music-Night und belegt die Lebendigkeit nicht nur der Harburger Musikszene.

Als 2009 die Idee der noch recht jungen Initiative SuedKultur aufkam, eine Art „Nacht der Clubs“ im Süden Hamburgs auf die Beine zu stellen, war nicht absehbar,  wohin der Weg führen würde.

Damals gab es den Rieckhof, den Old Dubliner, den Jazzclub im Stellwerk, das Café Leben in Heimfeld. Das Consortium hatte gerade seine Pforten schließen müssen, dafür brachte sich das Marias Ballroom als Konzertlocation frisch ins Rennen. Hat Harburg überhaupt das Potenzial für eine echte Music-Night? Wohl schon, war man sich einig. Aber glaubt uns das jemand?

Tricky Panda heizt im Old Dubliner ein

Als der Vorstandsvorsitzende der Eisenbahnbauvereinsgenossenschaft Harburg, Joachim Bode davon erfuhr, war er als Live-Musik-Fan gleich davon angetan. Das ist doch endlich mal was für Harburg! Unvergessen damals seine spontane Zusage, die Music-Night mit sagenhaften 5.000,- € zu unterstützen – mit der Aussage: „aber bitte nicht nur einmal!“

Diese Aus- und zugleich Zusage hat bis heute gehalten und war zugleich Garant für die Grundstruktur des immer noch jung daher kommenden non-profit-Festivals.

Joachim Bode vom Eisenbahnbauverein: „Wenn wir den Wohn- und Lebensstandort Harburg auf diese Art und Weise ein Stück nach vorne bringen können, freut uns das sehr. Da machen wir gerne weiterhin mit. Die SuedKultur Music-Night wirkt nach unserem Eindruck bereits weit über den Bezirk hinaus und hat inzwischen viele ´Wiederholungstäter´!“

Schon der Start damals zeigte: Scharen von Leuten liefen von einem Club zum anderen, feierten die Musik, die Clubs und letztlich sich selbst. „Und es war immer friedlich, freundlich und ohne besondere Vorkommnisse“, so Projektleiter Heiko Langanke, der die Music-Night von ihren Anfängen her begleitet.

Beim Dachverband der Hamburger Musikclubs, dem Clubkombinat Hamburg, wurde mit den Jahren auch wahrgenommen, dass die Live-Musik-Stadt Hamburg südlich der Elbe ein impulsives Eigenleben führt. Geschäftsführer Thore Debor: „Bereits um 9. Mal feiert der Hamburger Süden die SuedKultur Music-Night und sich selbst. Und das zu recht – denn wer es schafft ein Event mit 40 Bands auf 15 Bühnen für 5 € auf die Beine zu stellen, hat auch allen Grund dazu. Hut ab und weiter so!“

Janina Dunklau singt bei ContraZt in Heimfeld

In diesem Jahr nun also geht es am Sonnabend, den 19. Oktober in die 9. Runde und wieder sind es 15 Locations mit  40 Live-Acts, die für nur einmalig 5,- €  Eintritt erlebbar sind. Wie jedes Jahr ist auch 2019 klar: alle Gigs schafft niemand, aber doch ist für jeden etwas dabei.

So gibt es Jazz und Filmmusik in der Marmstorfer Auferstehungskirche, in der die Little BigBand spielt. Die Formation hat sich im Neugrabener Kulturhaus Süderelbe gegründet und sich ein hörenswertes Programm aus Film- und Jazzmusik aber auch Rock und Pop angeeignet.

Auch im Kulturcafé Komm du wird die Formation Bruder Schwarz mit Fusion Jazz zu hören sein und in der St. Paulus Kirche Heimfeld, die erstmals bei der Music-Night teilnimmt, zelebriert  das Blues-Urgestein Körrie Kantner mit seiner „not so BigBand“ einen vielstimmigen Kanon aus Blues, Swing, Funk und Soul.

Singer-Songwriter sind auch wieder reichlich vertreten. So im Gloria-Tunnel mit dem Duo cookies for the cat, im Sozialkontor Harburg an der Schwarzenbergstraße oder im Heimfelder Nachbarschaftstreff beim Verein ContraZt e.V. mit dem Duo Marlo Grosshardt und Viktor bzw. dem Moorburger Joe Merz.

Psychodelisches gibt es auch. Der Harburger Architekt Carsten Lünzmann baut sein Büro in der Buxtehuder Straße 56 kurzerhand um in den „Millimeterklub“ und dort spielen um 19.30h die Krautrocker „Voodoo Diodes“ auf. Im Marias Ballroom (Lasallestraße) hingegen übernimmt dieses Genre die eigens aus Frankfurt anreisende Band Nazca Space Fox, die sich in der bundesweiten Szene einen herausragenden Ruf erworben hat.

Klezmer und Tango bedient die Band „Zorro Gris“ in der Marmstorfer Auferstehungskirche, Reggae und Roots der Musiker Elan Zack im Café „Komm du“ und für suburbanen Tanzsound sorgt das Stellwerk im Haeburger Bahnhof mit der „Funk Soul Allnighter“-Nacht.

Bruder Schwarz jazt im Komm du

 

Das Ende seiner Europatour wird zudem im „Komm du“ der US-Amerikaner Christopher Worth mit seiner Band WORTH feiern. Wer selbst Musik machen will, ist zur Open-Mic-Bühne ins Heimfelder „Alles wird schön“ geladen, in der später auch eine Jam-Session läuft. Ebenso gejammt wird in der Kulturwerkstat Harburg am Kanalplatz oder im Gloria-Tunnel.

Weitere Top Acts finden sich in der Fischhalle Harburg mit dem US-Sänger Jay Kalian oder der Weltmusik-Formation Makatumbe, in der „Stumpfen Ecke“ mit der Partyband „Die Gäste“, in der Wilhelmsburger Deichdiele mit dem Skandinavier Flemming Borby sowie im Nachbarschaftstreff Heimfeld mit der Leipziger Punkband „wonach wir suchen“.

Pastor von der Weppen singt bei Marius Müler Willenlos in Marmstorf

Zwei Wermutstropfen gibt es leider auch: die Inselklause kann u.a. wegen des Open-Air-Live-Musik-Verbots dieses Jahr ebenso wenig mitmischen wie die Akademie für Musik und Kultur. Diese muß ihren TanzRaum zum Oktober an die Hamburger Stromnetz GmbH abgeben und hat neue Räume noch nicht in Aussicht. Das gesamte Programm wird etwa 2 Wochen vor der Music-Night in etlichen Kulturläden ausliegen und auch im Internet abrufbar sein. Am Abend selbst wählt man den Club seines Vertrauens, zahlt dort 5,- €, bekommt ein Music-Night-Armband und kann damit auch alle anderen Locations besuchen.

Der Hamburger Getränkehersteller Flora Power steuert auch dieses Jahr manche Mate-Drinks und Säfte bei. Unterstützung für Druckkosten und Plakatierung erfährt die Initiative SuedKultur durch die Eisenbahnbauvereinsgenossenschaft Harburg und den Verfügungsfonds Soziale Stadt des Bezirks Harburg.

Ab kommender Woche stellen wir bis zur Music-Night in einer Serie wieder einzelne Locations und Bands vor …

]]>
Zurück in die Zukunft! https://www.tiefgang.net/zurueck-in-die-zukunft/ Fri, 18 May 2018 22:10:16 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3644 [...]]]> „Consortium – Programm ohne Grenzen“. Das war der selbstgewählte Titel des früheren Musiklokals in der Neuen Straße 55 in der ersten Ausgabe 2007 des damaligen gedruckten Monatsheftes ´ SuedKultur`. Jetzt gibt es die Idee, es wieder zu beleben.

Das Consortium war eine feste Hausnummer in Harburg. Kneipe, Treffpunkt, Live-Musik. Aber auch schon zuvor konnte das Lokal auf eine lange Geschichte verweisen, die im Grunde nur noch nicht erforscht und erfasst wurde. Bis Mitte 2011 jedenfalls war es neben Old Dubliner, Rieckhof und Jazzclub im Stellwerk DER Live-Club Harburgs. Und dies fast täglich!

In der SuedKultur hieß es:

„Blues, Rock, Jazz, Pop, Klassik, Literatur – die Liste ließe sich noch verlängern. Und sie beschreibt das tägliche Live-Programm vom Consortium. Die Idee ist ebenso einleuchtend wie selten: Weil ein solches Angebot keine besondere Zielgruppe kennt, spricht es alle an: Junge, Alte, Arme, Reiche. Das hat das Consortium zu einem wirklichen Treffpunkt und seine Musik zum Kommunikationsbeitrag gemacht.

Diese besondere Atmosphäre lieben nicht nur die Gäste, auch die Musiker genießen sie und kommen oft von weit her, um an der Neuen Straße zu spielen. So standen neben manchem großen norddeutschen Namen auch schon Musiker aus Dänemark, Schweden, Portugal, Italien, Japan und den Niederlanden auf der Bühne. Getreu dem Motto des Hauses, dass sich als „kultureller Hefeteig“ begreift, der auch überraschende Blasen werfen kann.

Es sind natürlich vor allem norddeutsche Künstler, die im Consortium spielen. Ob Bluesphänomen Abi Wallenstein, die Swing-Urgesteine Günter Fuhlisch und Ladi Geissler, der Boogie-Pianist Jan Fischer oder Harburgs Publikumsliebling Jimmy Cornett, sie alle gehören in den festen Kreis derer, die das Publikum immer wieder aufs Neue begeistern.“

Jimmy Cornett Live im „Cons” im Juli ´09: „Rolling´81-Rhythm of Hells

Das Consortium schloss im Sommer 2011. Im selben Jahr starb Jazz-Gitarrist Ladi Geisler und Jazz-Posaunist Günter Fuhlisch dann 2013. Jimmy Cornett begeistert mittlerweile ganz andere Publikumsscharen und zwar bundesweit. Das „Cons“ schloss nicht, weil das Konzept aus der Zeit gefallen war. Nein. Simpler. Der Hausbesitzer hatte gewechselt. Und der „Neue“ hatte vor, ein Hebammen-Café dort unterzubringen. Das hätte wenig Lärm gemacht und so wäre die über dem Lokal liegende Wohnung (früher waren das nicht zufällig eben die Wirtswohnungen) rentabler Mietraum geworden. Die Parteien (Vermieter/ Mieterin) stritten und unterstellten sich diverses. Auf die simpelste Sache kam man leider zu spät: das Mobiliar der über hundert Jahre alten Gaststätte war „immobil“. Es durfte gar nicht den Räumen entnommen werden, da es unter Denkmalschutz steht. Das konnte unser Harburger Experte und Museumschef der Archäologie, Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss bestätigen. Dumm nur: der Tresen samt Gruselköpfen und dunklen Sitzbankeckee waren so gar nicht „Café“-Style. Drum steht das Consortium nun seit eben sieben Jahren leer.

Der Dachverband der Hamburger Musikclubs, Clubkombinat Hamburg e.,V., warnte in einer Stellungnahme schon damals: „Wer glaubt, der Club macht zu, aber sicher an anderer Stelle dafür wieder einer auf, der irrt“. Der Grund: „Die Verordnungen und gesetzlichen Auflagen, die ein Musikclub heutzutage zu erfüllen hat, sind für einen privaten Betreiber ohnehin schon schwer zu erfüllen. Abgaben an die GEMA, Künstlersozialkasse, Kosten für Werbung, Booking, Ton- und Lichttechnik lassen kleinen Clubs zudem finanziell kaum noch Spielraum. Dem Eigentümer der Immobilie muss klar sein, dass er leichtfertig ein Stück Hamburger Musikkultur zu Grabe trägt.“  (Vgl. harburg aktuell.de)

Nun denn, hat sich vielleicht die Bezirksfraktion „Die Linke“ gedacht und „sieben Jahre“ ist ja eine der berühmten Zeitspannen, so dass nun am kommenden Dienstag (29. Mai, 17.30h, Großer Sitzungssaal im Harburger Rathaus) ein Antrag in die Bezirksversammlung eingebracht wird. Dieser fordert die Verwaltung auf, mit dem Eigentümer des Hauses zu sondieren wie es um eine Wiedereröffnung stünde. Und wie ´Tiefgang` aus einigen Kreisen bereits erfuhr: es wird von der Kulturszene begrüßt und auch erfahrende Gastronomen wären an Optionen interessiert, den Betrieb wieder aufzunehmen.

Im Antrag zur Bezirksversammlung heißt es:

„Sachverhalt:

Das Lokal „Consortium“, Neue Straße 55, das im „Abendblatt“ als „Harburgs einzige Musikkneipe mit Kultstatus“ bezeichnet wurde, ist seit Mitte 2011 geschlossen und steht leer. Der Grund: Das Gebäude wechselte den Besitzer und der neue Eigentümer hatte kein Interesse an einer Musikkneipe im Haus. Stattdessen war zunächst geplant, ein Café für junge Mütter dort einzurichten. Dies scheiterte jedoch an den Denkmalschutzauflagen.

Die Einrichtung des Lokals stammt nämlich aus den zwanziger Jahren und ist samt allem Mobiliar noch vollständig erhalten. Die Schnitzarbeiten, z. B. die ausdrucksstarken Köpfe über der Theke, wurden von dem bekannten Harburger Bildhauer Michael Komorowski angefertigt. Deshalb steht die komplette Einrichtung der Gasträume unter Denkmalschutz. Das bewegliche Mobiliar ist noch im Besitz der früheren Betreiber des Lokals, muss aber aufgrund des Denkmalschutzes in den ursprünglichen Räumlichkeiten verbleiben.

Das „Consortium“ fehlt heute schmerzlich in der Harburger Kulturlandschaft – als urige Kneipe, als gemütlicher Treffpunkt, als Veranstaltungsort für Jazz- Folk- und Rockkonzerte oder Kabarett und als „lebendiges Denkmal“. Es wäre unbedingt wünschenswert, auf die/den jetzige/n Eigentümer/in einzuwirken und zu verhandeln, ob die Musikkneipe unter neuer Leitung wieder eröffnen darf, vor allem da die Räume aufgrund der geschilderten Gegebenheiten ohnehin nicht anders denn als Lokal genutzt werden können. 

Petitum/Beschlussvorschlag:

Die zuständigen Stellen des Bezirksamtes mögen Kontakt zu dem/der jetzigen Eigentümer/in des Gebäudes Neue Straße 55 aufnehmen, um darauf hinzuwirken, dass die ehemalige Musikkneipe „Consortium“ als wichtige Harburger Kultur- und Freizeitinstitution wieder eröffnen kann. Über den Erfolg der Bemühungen möge umgehend im Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit berichtet werden.“

Quelle: Drucksachen–Nr.: 20-3799

 

]]>
10 Jahre SuedKultur! Von wegen, nix los! https://www.tiefgang.net/10-jahre-suedkultur-von-wegen-nix-los/ Fri, 16 Dec 2016 18:13:21 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=195 [...]]]> Die Kulturinitiative feiert zum Jahreswechsel 2016/2017 ihre 10jährige Existenz – Grund genug, in einer lockeren Folge auf einige Ereignisse zurück zuschauen …

„In Harburg ist doch nichts los…!“ Solche oder ähnliche Sätze haben die Initiatoren vom Café Leben!,  Consortium, Theater Harburg, Jazzclub im Stellwerk oder SchauRaum alle schon mal gehört. Vielleicht eine Trugschluss medialer Wahrnehmung?

Nun haben wir uns vorgenommen, jene Kultur, die auch in ganz Hamburg auf Interesse stößt,  aber im Süden der Stadt nun mal passiert, in eine geballte Informationsform zu bringen: die SuedKultur. Sie versteht sich also als eine Auslese an Kulturterminen. Die erste Ausgabe – pünktlich zu den anderen Vorsätzen des Neuen Jahres und mit freundlicher Unterstützung des Bezirksamtes – haben Sie vor gerade Augen. Sie können sie gedruckt oder als Pdf per Internet beziehen. Firmen können Sie in Ihre Firmennetzwerke stellen oder Sie lassen sie sich per eMail senden.

Und wenn Ihnen die SuedKultur besser gefällt als gedacht, können Sie uns helfen: nehmen Sie die Angebote wahr, spenden Sie oder schalten Sie eine Anzeige.

Machen Sie was draus!

Die Initiatoren“

Das waren im Dezember 2006 die einleitenden Sätze, mit denen die SuedKultur als Kulturinitiative startete. Ihr damalig oberstes Ziel war es, die Wahrnehmung der kulturellen Angebote im Süden Hamburgs zu stärken.

Am Anfang geschah das mit einer monatlich gedruckten Ausgabe im DIN A 4-Format, in der sich ausführliche Ankündigungen zu Kulturterminen fanden, von denen die Veranstalter meinten, sie könnten hinsichtlich ihrer inhaltlichen Relevanz auch überall in der Stadt stattfinden. Sogar ein Gespräch mit dem damaligen Geschäftsführer der Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH und heutigem Wirtschaftssenator, Frank Horch, gab es kurz darauf. Und nachfolgend auch eine kleine finanzielle Unterstützung.

Und in der ersten gedruckten SuedKultur-Ausgabe im Januar 2007 fand sich gar ein Grußwort der damaligen Kultursenatorin Prof. Dr. Karin v. Welck. Und dort fragte sie sich, „weshalb vorher noch niemand auf die Idee gekommen ist, einen Harburger Kulturkalender aufzulegen?“

Die gedruckte Ausgabe erwies sich schnell als schwierige Aufgabe: weniger wegen der Inhalte und des Interesses daran. Aber Anzeigen wurden nur mühsam zusammengebracht und neben dem finanziellen Minus, das wie so oft privat ausgeglichen wurde und wird, erwies sich auch die Verteilung und der nötige frühzeitige Drucktermin als hinderlich. Denn für Kulturveranstalter ohne feste Gagenbudgets sind vorausplanende Termine kaum möglich. Zur Drucklegung wurde es also immer noch mal richtig turbulent.

Manches ändert sich eben auch in 10 Jahren nicht …

Welche Erinnerungen haben Sie / Du zum letzten kulturellen Jahrzehnt im Süden Hamburgs?

Schreiben oder schicken Sie uns Texte, Bilder, Fotos an tiefgang@sued-kultur.de!

(16. Dezu.2016, TG)

]]>