Ein Jahrzehnt im kulturellen Abriss, Teil 1:

10 Jahre SuedKultur! Von wegen, nix los!

Das erste Plakat derSuedKultur. Viele Orte sind mittlerweile wirklich Vergangenheit. Grafik: S. Schnell

Die Kulturinitiative feiert zum Jahreswechsel 2016/2017 ihre 10jährige Existenz – Grund genug, in einer lockeren Folge auf einige Ereignisse zurück zuschauen …

„In Harburg ist doch nichts los…!“ Solche oder ähnliche Sätze haben die Initiatoren vom Café Leben!,  Consortium, Theater Harburg, Jazzclub im Stellwerk oder SchauRaum alle schon mal gehört. Vielleicht eine Trugschluss medialer Wahrnehmung?

Nun haben wir uns vorgenommen, jene Kultur, die auch in ganz Hamburg auf Interesse stößt,  aber im Süden der Stadt nun mal passiert, in eine geballte Informationsform zu bringen: die SuedKultur. Sie versteht sich also als eine Auslese an Kulturterminen. Die erste Ausgabe – pünktlich zu den anderen Vorsätzen des Neuen Jahres und mit freundlicher Unterstützung des Bezirksamtes – haben Sie vor gerade Augen. Sie können sie gedruckt oder als Pdf per Internet beziehen. Firmen können Sie in Ihre Firmennetzwerke stellen oder Sie lassen sie sich per eMail senden.

Und wenn Ihnen die SuedKultur besser gefällt als gedacht, können Sie uns helfen: nehmen Sie die Angebote wahr, spenden Sie oder schalten Sie eine Anzeige.

Machen Sie was draus!

Die Initiatoren“

Das waren im Dezember 2006 die einleitenden Sätze, mit denen die SuedKultur als Kulturinitiative startete. Ihr damalig oberstes Ziel war es, die Wahrnehmung der kulturellen Angebote im Süden Hamburgs zu stärken.

Am Anfang geschah das mit einer monatlich gedruckten Ausgabe im DIN A 4-Format, in der sich ausführliche Ankündigungen zu Kulturterminen fanden, von denen die Veranstalter meinten, sie könnten hinsichtlich ihrer inhaltlichen Relevanz auch überall in der Stadt stattfinden. Sogar ein Gespräch mit dem damaligen Geschäftsführer der Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH und heutigem Wirtschaftssenator, Frank Horch, gab es kurz darauf. Und nachfolgend auch eine kleine finanzielle Unterstützung.

Und in der ersten gedruckten SuedKultur-Ausgabe im Januar 2007 fand sich gar ein Grußwort der damaligen Kultursenatorin Prof. Dr. Karin v. Welck. Und dort fragte sie sich, „weshalb vorher noch niemand auf die Idee gekommen ist, einen Harburger Kulturkalender aufzulegen?“

Die gedruckte Ausgabe erwies sich schnell als schwierige Aufgabe: weniger wegen der Inhalte und des Interesses daran. Aber Anzeigen wurden nur mühsam zusammengebracht und neben dem finanziellen Minus, das wie so oft privat ausgeglichen wurde und wird, erwies sich auch die Verteilung und der nötige frühzeitige Drucktermin als hinderlich. Denn für Kulturveranstalter ohne feste Gagenbudgets sind vorausplanende Termine kaum möglich. Zur Drucklegung wurde es also immer noch mal richtig turbulent.

Manches ändert sich eben auch in 10 Jahren nicht …

Welche Erinnerungen haben Sie / Du zum letzten kulturellen Jahrzehnt im Süden Hamburgs?

Schreiben oder schicken Sie uns Texte, Bilder, Fotos an tiefgang@sued-kultur.de!

(16. Dezu.2016, TG)

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