Daniela Dröscher https://www.tiefgang.net Wed, 26 Feb 2025 17:03:36 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Der Hamburger Süden feiert ein Literaturfest der Extraklasse https://www.tiefgang.net/der-hamburger-sueden-feiert-ein-literaturfest-der-extraklasse/ Fri, 28 Feb 2025 23:01:40 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11535 [...]]]> Vom 16. März bis zum 14. April 2025 verwandelt sich der Hamburger Süden bereits zum zehnten Mal in ein Paradies für Literaturfreunde.

Die SuedLese-Literaturtage feiern ihr Jubiläum mit einem vielfältigen Programm, das Lesungen, Schreibwerkstätten und ein umfangreiches Kinder- und Jugendprogramm umfasst.

Was vor zehn Jahren als Initiative des Netzwerks SuedKultur begann, hat sich zu einem etablierten und beachteten Literaturfest entwickelt. „Im Gegensatz zu den großen Festivals, die sich in Locations einmieten und dort Themen und Literat*innen einpflanzen, ist es bei der SuedLese noch immer so, dass Autor*innen und Ort sich selbst suchen und finden. Das macht es persönlicher und auch passender“, erklärt Heiko Langanke, der das Projekt von Anfang an betreut.

Die SuedLese zeichnet sich durch ihre Vielfalt und ihren lokalen Fokus aus. Neben bekannten Autoren wie Fatma Aydemir, Christian Berkel, Kirsten Boie, Simone Buchholz, Fatih Çevikkollu, Daniela Dröscher, Gregor Gysi, Wladimir Kaminer, Behzad Karim Khani, Carmen Korn, Benjamin Maack, Sandra Rehle, Gerd Spiekermann, Peter Urban und Ben Westphal, erhalten auch lokale Literaten wie Regine Seemann und Arnold Schnittger eine Bühne. „Die Autor*innen fühlen sich bei der SuedLese wohl und gut betreut. Und das auch, weil gut 100 Leute sich oft ehrenamtlich und persönlich für ihren Ort und ihre Lesung engagieren. Viele Fingerspitzen mit viel Feingefühl!“, so Langanke weiter.

Das Programm der Jubiläums-SuedLese umfasst zahlreiche Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten im Hamburger Süden, von Wilhelmsburg bis Neugraben. Zu den Highlights zählen:

  • Lesungen von Ben Westphal, Frank Littek, Sabine Lehmbeck und Michael Ebert
  • Schreibwerkstätten und Kurse für alle Altersgruppen
  • Ein spezielles Kinder- und Jugendprogramm mit Comic-Kursen und Osterhasen-Krimis
  • Die „Ladies Crime Night“ zum Abschluss der SuedLese am 14. April im Speicher am Kaufhauskanal mit den Krimiautorinnen Carola Christiansen, Franziska Henze, Regine Seemann, Marley Alexis Owen, Sylvia Bergman, Elisabeth Grimm und Alex Roller.

 „Die SuedLese ist ein Fest für alle, die Literatur lieben und die Vielfalt der Hamburger Südens entdecken möchten“, betont Langanke.

Das vollständige Programm der 10. SuedLese-Literaturtage ist online unter www.suedlese.de verfügbar. Hier kann auch das Programmheft eingesehen und heruntergeladen werden. Gedruckte Exemplare sind an allen beteiligten Leseorten erhältlich.

Im Vorfeld werden wir hier bei Tiefgang einige Autor*innen und Leseorte ausfphrlicher vorstellen. Also: Lesezeichen setzen und dran bleiben!

Weitere Informationen:

Förderer: Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Bezirke HH-Mitte und HH-Harburg sowie zahlreiche Anzeigenkunden.

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SuedLese: Das literarische Finale! https://www.tiefgang.net/suedlese-das-literarische-finale/ Fri, 25 Nov 2022 23:04:13 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9513 [...]]]> Über vier Wochen haben die Literaturtage „SuedLese spezial“ den Süden Hamburgs mit großer und kleiner Literatur zu einem echten Lesefest gemacht. Drei Lesungen für Groß und Klein bestreiten nun das Finale!

Über vier Wochen hat die Zusatzausgabe der SuedLese den November zu einem großartigen Miteinander von Autor*innen und Leseorten gemacht. Ob im Landkreis Harburg, Hamburgs Bezirken südliche Mitte oder Harburg bis nach Buxtehude – an mehr als 30 Orten mit 50 Lesungen wurde die Metropolregion Hamburg literarisch zusammengeführt. Deutsche Buchstars wie Kirsten Boie und Heinz Strunk, Kristine Bilkau, Zara Zerbe oder Carl-Christian Elze fanden den Weg in Hamburgs Süden und das zahlreiche Publikum dankte es ihnen. Nun neigt sich der Monat November und so auch die SuedLese dem Ende und drei Lesungen haben
es dabei nochmal so richtig in sich.
Den Auftakt macht dabei der Chefredakteur der Kinderzeitschrift GEOlino und Kinderbuchautor Martin Verg im Heimfelder HinZimmer. Für Kinder ab 9 Jahren beantwortet er in literarisch-verspielter Art und Weise die berechtigte Frage „Was macht die Eintagsfliege morgen?“ Anhand einer Reise durch Wald, Wiese und Wasser nimmt er seine junge Leserschaft mit zu Begegnungen mit Tieren und Pflanzen, erklärt Lebensräume und berichtigt alltägliche Irrtümer
– etwa über die Eintagsfliege.
Mo., 28. Nov., 17 Uhr, Martin Verg – Was macht die Eintagsfliege morgen? (für Kinder ab 9 J.); HinZimmer, Hinzeweg1, 21075 Hamburg-Heimfeld, Eintritt frei!

„Dschinns“ beschreibt im islamischen Glauben Geister oder Dämonen. Fatma Aydemir hat diese in ihrem gleichnamigen und für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman metaphorisch auf eine Familiengeschichte übertragen. Hüseyin, die 30 Jahre in Deutschland arbeitete, will sich endlich ihren Traum einer Eigentumswohnung in Istanbul erfüllen, erleidet aber just am Tage ihres Umzugs einen tödlichen Herzinfarkt. Zur Beerdigung reisen nun sechs Menschen aus Deutschland zur Beerdigung an – je mit eigenen Wünschen, Geheimnissen und Wunden. Sie alle fühlen sich in der Wohnung Hüseyins irgendwie beobachtet … Ein
großartiger Gesellschaftsroman de Gegenwart!
AUSVERKAUFT!!! Die., 29. Nov., 19 Uhr, Fatma Aydemir – Dschinns, Buchhandlung Lüdemann, Fährstr. 26, 21 107 Hamburg-Wilhelmsburg, Eintritt: 8,- €

Zu guter Letzt geht es in die Bücherhalle Neugraben. Dort liest Autorin Daniela Dröscher über „Lügen über meine Mutter“. Es geht um das Aufwachsen in einer Familie, in der ein Thema scheinbar alles beherrscht: das Körpergewicht der Mutter. Es ist die Erzählung von der fixen Idee eines Vaters, das Übergewicht seiner Frau sei verantwortlich für seine berufliche Stagnation, seinen verhinderten sozialen Aufstieg oder das Randdasein in der Dorfgemeinschaft. Zugleich fragt der Roman nach unserem gesellschaftlichen Zustand – eine Gesellschaft, die ständig auf uns einwirkt – ob wir wollen oder nicht. Auch dieses Buch war für den Deutschen Buchpreis 2022 nominiert!
Mi., 30. Nov., 18.30 Uhr, Daniela Dröscher – Lügen über meine Mutter, Eintritt: 8,- €, Bücherhalle Neugraben, Neugrabener Markt 7, 21 149 Hamburg-Neugraben

Anmeldungen, mögliche kurzfristige Änderungen oder Karten bitte direkt bei den Veranstaltungsorten anfragen.

Alle Programminformation unter www.suedlese.de

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Der Herbst als literarisches Vergnügen! https://www.tiefgang.net/der-herbst-als-literarisches-vergnuegen/ Fri, 14 Oct 2022 22:41:35 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9380 [...]]]> Der Süden Hamburgs wird für Literaturfans zum echten Paradies: Die SuedLese-Literaturtage im Süden Hamburgs legen mit einer zusätzlichen „SPEZIAL“- Ausgabe in 2022 nach und präsentieren ein reichhaltiges Programm mit Lesungen im gesamten November
an den unterschiedlichsten Leseorten.

Mit dabei sind Autor*innen, die aktuell bundesweit durch Nominierungen für den Deutschen Buchpreis besonders im Gespräch sind. Ebenso
aber auch zu entdeckende Literat*innen aus dem Süderelbe-Raum. Und auch für Kinder gibt es spannende Leseabenteuer.
„Es ist einfach toll, dass es uns gelungen ist, neben aufstrebenden regional bekannten Autor*innen viele bundesweit bekannte Schriftsteller*innen für die SuedLese SPEZIAL zu gewinnen und über 40 Lesungen anbieten zu können“, berichtet Jörn Waßmund begeistert. Er betreut als Projektleiter die SPEZIAL-Ausgabe der SuedLese. So sind etwa Duygu Agal, Fatma Aydemir, Kristine Bilkau, Laura Cwertnia, Daniela Dröscher, Behzad Karim Khani, Heinz Strunk oder der jüngst mit dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis ausgezeichnete Jan Faktor mit dabei. Und man kann genauso die junge Autorin Zara Zerbe kennenlernen, die gerdae mit dem Kunstförderpreis von Schleswig-Holstein ausgezeichnet wurde oder Kathrin Hanke mit ihrem neuen Krimi und viele andere mehr.
Entscheidend für den Ansatz der SuedLese SPEZIAL ist nicht nur die Mischung von Bekanntem und Neuem, sondern die Begegnung an sich. „Lesen ist wunderbar. Dabei die Autorin oder den Autor live zu erleben und den Austausch zu haben ist noch großartiger. Das bieten wir jetzt im November und an so vielen tollen Orten“, so Jörn Waßmund. Die SuedLese SPEZIAL kooperiert mit vielen auch weniger bekannten Leseorten von Wilhelmsburg bis Buchholz und Buxtehude bis Winsen. An Leseorten sind unter anderem dabei die preisgekrönte Buchhandlung am Sand in Harburg und weitere Buchhandlungen, viele Bücherhallen und weitere Kulturstätten wie die Kulturbäckerei Hanstedt, die Holmer Mühle in Buchholz oder der Harburger Speicher am Kaufhauskanal. „Der Süden Hamburgs geht weit über die Landesgrenzen hinaus. Wir bringen über Literatur den Bezirk Harburg und die Landkreise Nord- Niedersachsens zusammen“, so der sonst als Regisseur tätige Waßmund. „Vielleicht legen wir quasi den Grundstein für eine literarische Metropolregion Hamburg“, visioniert er.

v.l.: SuedLese-Initiator Heiko Langanke und Projektleiter Jörn Waßmund. (Foto: S. Schnell)

Auch lokale Harburger Events wie der Harburger Kulturtag (6. November) oder auch Themen von Harburger Gedenktagen werden in das Programm integriert. So wird etwa auch der Harburger „Poetomat“ am Kulturtag bei Karstadt bedienbar sein: ein Wort und Euro rein, ein individuelles Gedicht kommt heraus. Und am Harburger Rathausplatz wird es eine Krimilesung geben – von einem Laster aus.
Die jährliche SuedLese an sich ist schon seit langem ein Garant für spannende Literatur im Süden der Hansestadt. „Bisher kamen die Autor*innen eher aus dem Hamburger Süden. Diesmal ist es schon etwas ganz Besonderes in dieser Zusammenstellung“, so Heiko Langanke, Initiator der nunmehr im siebten Jahr stehenden vierwöchigen Literaturtage. „Ich bin überzeugt, dass es über den Süderelbe-Raum hinaus ansprechend ist und ein großes Publikum gibt, das sich der erstrangigen Literatur der Republik und ihren aktuellen Themen hingibt. Dass wir nun eine derart große Dichte an Prominenz bekommen konnten, verdanken wir auch dem Förderprogramm NEUSTART Kultur. Die Literaturszene hat – wie auch andere Kulturbereiche – mächtig unter den Pandemiebedingungen gelitten“, ergänzt Heiko Langanke. „Da ist es gut, noch einmal nachzulegen und allen Literaturfans zum Jahresende schöne Erlebnisse zu ermöglichen.“ Im Rahmen des pandemiebedingten Förderprogramms „Neustart Kultur“ über den Deutschen Literarturfonds kann die Initiative SuedKultur der Literaturszene im Süderelbe-Raum daher jetzt nochmal einen breiten öffentlichen Raum bieten. Einiges bleibt wie immer auf der SuedLese – so etwa das Ziel „jeden Tag ein Literat“. Im November wird also kaum ein Tag vergehen, an dem nicht irgendwo eine Lesung zu besuchen ist. Eine Übersicht als Leporello und das ausführliche Programm mit all seinen Orten, Autor*innen und Buchtiteln ist als Programmbuch an vielen Orten und auch den zahlreichen Leseorten zu finden. Karten gibt es ausschließlich direkt über die Leseorte. Alle Infos dazu auch unter www.suedlese.de. Und hier im Online-Feuilleton ´Tiefgang` der Initiative SuedKultur wird es darüber hinausbegleitende Interviews und Porträts geben.

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