Egal Bar https://www.tiefgang.net Thu, 25 Jul 2019 14:27:49 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 You´ll never rock alone https://www.tiefgang.net/youll-never-rock-alone/ Fri, 26 Jul 2019 22:16:38 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5595 [...]]]> Fast 170 Clubs und Veranstalter der Hamburger Musikszene bilden mittlerweile das „Clubkombinat“. Ein Rückblick auf 15 Jahre Lobbyarbeit.

Im Juli 2019 existiert der Verein Clubkombinat Hamburg e. V. 15 Jahre und bildet somit nach der Berliner Clubcommission die zweitälteste Vereinigung von Musikspielstätten in Deutschland. Am 06. Juli 2004 fand die offizielle Gründungsversammlung des Hamburger Clubverbands im Waagenbau statt. Neben HafenklangZinnschmelzeFundbureauAstra Stube, EdelfettwerkMarkthalle  und  Molotow nahmen nahmen auch leider längst stillgelegte, teils abgerissene Perlen wie beispielsweise ClickSchilleroperEgal Bar,  Mandarin Casino und Tanzhalle St. Pauli an dem Treffen unter der Sternbrücke teil. Rund 20 Geschäftsführer*innen und Booker*innen gehörten der Gründungsgeneration an, die sich vereinte, um Probleme der Szene im Kollektiv zu benennen, Ideen zu entwickeln und Lösungen zu erarbeiten. An der Aufgabenstellung hat sich bis heute nichts geändert. Inzwischen verbindet das Clubkombinat knapp 170 Vereinsmitglieder. Das Jubiläum zum fünfzehnjährigen Bestehen bietet Anlass, um mit drei Aktionen einige Rückblicke, Einblicke und Ausblicke auf die Verbandsarbeit zu werfen:

“15 Jahre Clubkombinat – You´ll never walk alone”

Ein Feature in Schrift und Bewegtbild dokumentiert die Anfänge, Meilensteine, Arbeit und Visionen des Club-Kollektivs. Der erste Teil der viergliedrigen Serie von Birgit Reuther wured auf der Verbands-Homepage am Samstag, den 06. Juli veröffentlicht. Zeitzeugen, Gründungsmitglieder, ehemalige und aktuelle Clubbetreiber*innen und Unterstützer*innen wie Andrea Rothaug (Rock City e.V.), Wolfgang Landt (Markthalle), Andi Schmidt (Molotow), Terry Krug (Tanzhalle St.Pauli), Karsten Schölermann (Knust), John Schierhorn (Waagebau) sowie Dr. Carsten Brosda (Senator der Behörde für Kultur und Medien) kommen dabei zu Wort.

Hamburger Club-Türen Poster veröffentlicht

81 Türen, hinter denen unzählige unvergessliche Abende und Nächte verbracht wurden, sind für das neue Club-Türen Poster abgelichtet worden (´Tiefgang` berichtete). Von Aalhaus bis Yoko, Altona bis Wandsbek und Anarcho-Punk-Laden bis Weltmusik-Bühne ist alles dabei. So bunt die Türen, so vielfältig sind auch die Musikbühnen dahinter. Auch Türen, die für immer geschlossen bleiben werden, wie die der Kogge und der BarRock, wurden hier für die Ewigkeit festgehalten. Ab sofort sind die Poster (A1) für 10 Euro im St. Pauli Tourist Office (Wohlwillstraße 1 und auch per Online-Bestellung unter info@sanktpaulioffice.de zzgl. Versand) sowie beim Clubkombinat Hamburg (Kastanienallee 9) erhältlich. Eine digitale Variante, die noch weitere Club-Türen zeigt und auch die jeweiligen Websites und viele Club-Portraits bereithält, ist unter club-tueren.clubkombinat.de zu finden.

Sommerfest am 26. August 2019

In Kooperation mit pop-up records lädt das Clubkombinat Ende August auf das Festivalgelände von SOMMER IN ALTONA zum Sommerfest ein. Die geladenen Gäste erwarten verschiedene Beiträge zur fünfzehnjährigen Geschichte des Clubkombinats, u. a. ein Club-Talk zwischen dem Rapper DAS BO, Susanne “Leo” Leonhard (Docks/Prinzenbar), Holger Jass (Ex-Onkel Pö) und Claudia Mohr (Waagenbau). Die Moderation übernimmt Siri Keil (NDR Info Nachtclub).

Quelle: clubkombinat.de

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Wenn Fotos Unruhe stiften https://www.tiefgang.net/wenn-fotokameras-unruhe-stiften/ Tue, 13 Dec 2016 08:51:54 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=155 [...]]]> Alle Jahre wieder ändert sich die Clubszene Hamburgs und alle Jahre wieder wird dies nun von der Hamburger Clubstiftung bzw. befreundeten Fotografen künstlerisch dokumentiert. Und diese außergewöhnliche Werkschau stellt auch ein (z.B. Weihnachts-)Geschenk der besonderen Art für Freunde der Fotografie dar. Denn um auf die Clubstiftung aufmerksam zu machen, fragte diese im Jahr 2012 erstmals und gleich 64 Hamburger Fotografen an, ob sie ihre ganz eigenen Blickwinkel der Clubs fotografisch festhalten könnten. Darunter so namhafte Vertreter wie Kai-Uwe Gundlach und Uwe Düttmann. Heraus gekommen sind eigenwillige und szenische Momentaufnahmen von 64 Hamburger Livemusik-Clubs.

Das Hamburger Clublexikon bietet einen einmaligen Kaleidoskop-Blick auf die Hamburger Clublandschaft, mit dessen Kauf auch ein Stück „Unruhe“ gestiftet wird, so die Herausgeber.

Die Erlöse fließen zu 100% in die Stiftung zur Stärkung privater Musikbühnen und unterstützen die vielfältige Clubkultur Hamburgs, in dem sie z.B. die kostspielige Anschaffung von Ton- und Lichttechnik fördert oder in juristischen oder Fragen der Energieeinsparung berät.

2014 wurde dann ein „Update“ herausgegeben – früher nannte man es „aktualisierte Ausgabe“ – denn es hat sich in der Hamburger Clublandschaft viel verändert: Die China Lounge gibt es nicht mehr. In ihren Räumen befindet sich jetzt das Molotow, das wegen des Abrisses der Esso Häuser dauerhaft umziehen musste. Die „Egal Bar“ schloß, auchdieses Haus wurde abgerissen und fiel so einem Neubau ohne Club zum Opfer. Der Mojo-Club wurde wieder eröffnet, mit dem „Golem“ hat Hamburg eine neue Location mit bemerkenswertem Programm, die „Jupi-Bar“ wurde zwar geschlossen, soll aber renoviert wieder eröffnen und das „kleine Karussell“ dreht sich seit nun seit einigen Jahren in Eimsbüttel. Und auch das „Stellwerk“ im Bahnhof findet sich in der ersten Ausgabe – als es gerade frisch im Wandel vom Jazz- zum Trash-Club stand.

Auch das ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was in der Hamburger Live-Musikszene aktuell passiert. Mit dem Clublexikon-Update wird kurz auf den Auslöser gedrückt, um fünf Veränderungen und eine Legende namens Star Club in der Hamburger Clubkultur vorzustellen. Das 16-seitige Clublexikon-Update wird dem Clublexikon in Zukunft beigelegt.

Einzeln liegen die Kosten für das UPDATE bei 8,90 € zuzüglich 1,45 € Versandkosten.

Bestellungen bitte per E-Mail mit Liefer- und Rechnungsanschrift an clublexikon(at)clubstiftung.de.

(12. Dez. 2016, TG)

 

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