Fatih Akin https://www.tiefgang.net Wed, 19 Nov 2025 12:16:36 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Der die Nordsee zur Mordsee machte https://www.tiefgang.net/der-mann-der-die-nordsee-zur-mordsee-machte/ Fri, 21 Nov 2025 23:09:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=12887 [...]]]> Hamburg hat einen seiner prägendsten Filmemacher*innen verloren. Hark Bohm, Regisseur, Autor, Produzent und leidenschaftlicher Hochschullehrer, ist im Alter von 86 Jahren in seiner Heimatstadt verstorben.

Sein Werk ist ein unüberhörbares Echo der deutschen Nachkriegsgesellschaft, ein Spiegel, der die Brüche und die unbequemen Wahrheiten der Jugend einfing.

Bohm war kein Salon-Intellektueller. Er war ein Filmpionier, der mit der Kamera in die Hochhaussiedlungen Hamburgs zog, dorthin, wo die Fassaden bröselten und die Kinder um ihren Platz in der Welt kämpften. Seine Filme waren unmittelbar, roh und von einer zupackenden, fast dokumentarischen Energie, die im damaligen deutschen Kino ihresgleichen suchte.

Sein Meisterstück bleibt unbestritten „Nordsee ist Mordsee“ (1976). Der Titel wurde zu einem geflügelten Wort, der Film zu einem Klassiker des sozialkritischen Coming-of-Age-Kinos. Er erzählte die Geschichte der ungleichen Freundschaft zwischen einem deutschen und einem zugewanderten Jungen in Wilhelmsburg – ein politisches Statement, das die Brutalität der Realität nicht scheute. Diese Spannung zwischen schonungsloser Härte und tief empfundener Sensibilität sollte Bohms Karriere definieren, von dem Jugenddrama „Moritz, lieber Moritz“ (1978) bis hin zum mit dem Bundesfilmpreis in Gold ausgezeichneten Film „Yasemin“ (1988).

Das Faszinierende an Bohms Ansatz war, wie er die Grenzen zwischen Kunst und Leben verschwimmen ließ. In „Nordsee ist Mordsee“ besetzte er zwei seiner Adoptivsöhne in den Hauptrollen. Bohm war ein begeisterter Vater von vier Adoptivkindern und zwei Pflegekindern. Einer seiner Söhne, der Schauspieler Uwe Bohm (1962–2022), trat mit seinen Filmen selbst in die Fußstapfen des Vaters und war eine feste Größe in der deutschen Film- und Theaterlandschaft. Für Hark Bohm zählte die Familie ebenso wie der Film – beide boten ihm einen Ort des Zusammenhalts.

Hark Bohm war jedoch mehr als nur ein großer Geschichtenerzähler. Er war ein leidenschaftlicher Filmpolitiker. Er war Mitinitiator des „filmverlags der autoren“ (1971) und Mitbegründer des Hamburger Filmbüros und des Filmfests Hamburg (beides 1979). Als Professor gründete er 1993 das Filmstudium Hamburg an der Universität, das heute in die Hamburg Media School (HMS) integriert ist. Hier prägte er eine ganze Generation von Filmemacher*innen, unter ihnen seinen Meisterschüler Fatih Akin.

Diese enge Verbindung zum Schaffen der nächsten Generation manifestierte sich zuletzt in dem Film „Amrum“ von Fatih Akin, der auf Bohms autobiografisch inspiriertem Roman basierte. Erst kürzlich feierte der Film seine Premiere. Bohm selbst spielte eine kleine Rolle, ein letzter Auftritt, der ihn noch einmal an den Ort seiner Kindheit zurückführte.

Senator Dr. Carsten Brosda, die Hamburger Behörde für Kultur und Medien, würdigte Hark Bohms Vermächtnis mit klaren Worten: „Hark Bohm war ein Meister darin, im scheinbar Alltäglichen die wirklich großen Geschichten zu finden. (…) Für mich ist der deutsche Film der letzten Jahrzehnte ohne Hark Bohm nicht denkbar.“ Er habe mit „leidenschaftlicher Vernunft“ den Film als Möglichkeit gesehen, die soziale Gegenwart zu beleuchten, „um menschliche Zukunft denkbar zu machen.

Ein großer und unbeugsamer Geist ist von der Leinwand abgetreten, dessen filmisches Erbe in Hamburg und weit darüber hinaus leuchten wird.

]]>
Ein Handschuh in Berlin https://www.tiefgang.net/ein-handschuh-in-berlin/ Fri, 14 Dec 2018 23:53:44 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4636 [...]]]> Regisseur Fatih Akin ist mit der Verfilmung von Heinz Strunks „Der Goldene Handschuh“ im Berlinale-Wettbewerb für 2018. Hamburg pur.

In der Mitteilung der Behörde für Kultur und Medien  heißt es:

„Regisseur Fatih Akin darf sich mit seinem Horrorfilm „Der Goldene Handschuh“ Hoffnung auf einen Goldenen Bären machen. Wie die Festivalleitung heute bekannt gegeben hat, läuft der Film im Wettbewerb der 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Herzlichen Glückwunsch Fatih Akin und seinem Team zur Teilnahme am Wettbewerb der Berlinale! Fatih Akin und die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein machen den Film zu einem immer bedeutenderen Aushängeschild der Kulturstadt Hamburg. Die Stadt kann froh sein, so tolle Erzähler zu haben wie Heinz Strunk, der die Romanvorlage zum Goldenen Handschuh geschrieben hat und Fatih Akin, der die Geschichte jetzt eindrücklich auf die Leinwand bringt. Das ist Kultur aus Hamburg pur.“ 

Maria Köpf, Geschäftsführerin der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH), sagt dazu: „Darauf erstmal einen Fako! Knapp ein Jahr nach seinem Golden Globe meldet sich Fatih Akin mit dem nächsten großen Wurf zurück. Wir sind unglaublich stolz auf diesen Hamburger Filmemacher und die Crew um ihn herum. Unsere Glückwünsche gehen an die Teams von bombero international und auch Warner Bros. Dass beide Hamburger Firmen erfolgreich mit Unterstützung der Filmförderung zusammenarbeiten, beweisen sie nun schon das zweite Mal nach ‚Aus dem Nichts‘. ‚Der Goldene Handschuh‘ ist ein komplettes Hamburg-Projekt: Von Fritz Honkas Geschichte über Heinz Strunks Romanvorlage bis zu Produktion, Regie und natürlich der Kneipe auf dem Hamburger Berg.“

Mehr zum Film

Fatih Akins Film „Der Goldene Handschuh“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Heinz Strunk und wurde im Sommer komplett in Hamburg gedreht. Er erzählt die Geschichte des Frauenmörders Fritz Honka und seiner Stammkneipe „Zum Goldenen Handschuh“, wo deutsche Schlager zu Tränen rühren und der Suff gegen Sehnsucht und Schmerz helfen soll.

In der Rolle des Honkas ist Jonas Dassler zu sehen, der in diesem Jahr mit Lars Kraumes „Das schweigende Klassenzimmer“ (Akzente Film- und Fernsehproduktion) bereits auf den Leinwänden der Berlinale zu sehen war. Beim Bayerischen Filmpreis 2018 wurde er als bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet.

Produziert wurde „Der Goldene Handschuh“ von Akins Firma bombero international in Co-Produktion mit Warner Bros. Film Productions Germany und Pathé. Die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein hat das Projekt mit 750.000 Euro gefördert.

„Der Goldene Handschuh“ kommt am 21. Februar 2019 im Verleih von Warner Bros. Pictures in die Kinos. The Match Factory wird den Film weltweit vertreiben.“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

 

]]>
Hamburg für Kulturraumschutz bereit! https://www.tiefgang.net/hamburg-fuer-kulturraumschutz-bereit/ Fri, 06 Jul 2018 22:18:40 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3880 [...]]]> Es musste erst wieder laut werden, um eben über das Thema Urbanität, Clubs, Lärmschutz und kulturelle Infrastruktur ernsthaft reden zu können.

Denn während London, Paris oder Amsterdam längst ernsthafte Planungen zum Umgang mit Tourismus, Clubkultur, Anwohnerschaft und städtischem Leben in den explodierenden Metropolen unternehmen, fragt sich Hamburg noch, ob ein G20-Gipfel nochmal denkbar wäre. Dabei geht es längst um ganz andere Werte. Was ist eine Stadt wert, wenn die Einwohner nichts mehr von ihr haben? Wenn sie sich den Interessen von Tourismus, Schönrederei und Eigentumsinteressen unterzuordnen hat. „Clubs und Kultur finde ich gut, aber bitte nicht in meiner Straße“ – ist ja nicht nur im Berliner Prenzlberg, der stark nach schwäbischer Dorfidylle anmutet, ein geflügelter Ausspruch von betuchten Neubewohnern.

Daher startete der Hamburger Dachverband von Live-Musik-Clubs, das Clubkombinat, zum Jahreswechsel die Kampagne „#FutureMusicCityHH“ und hängte zugleich eine Petition an. Die Forderungen waren konkret und auch auf Dialog ausgerichtet:

KONKRET BENÖTIGEN WIR:
#1. Ein Dialogforum für „Kultur(frei)räume“
#2. Mehr Open Air-Flächen für Musiknutzungen
#3. Fonds für Lärmschutz & grüne Energie
#4. Möglichkeiten, Gewerbeleerstände kreativ zu nutzen
#5. Bezahlbare Werbeflächen
#6. Keine Pflichtgebühren für unnötige Parkplätze
#7. Ausbau der Strukturförderung für Musikspielstätten & Veranstalter

Nun zieht der Verband seine Bilanz und diue kann sich sehen lassen: „Die Petition ist bereit zur Übergabe“ heißt die zentrale Botschaft, denn mehr als 10.000 Unterschriften wurden „für einen aktiven Kulturraumschutz“ gesammelt.

Auch Prominenz unterstützte das Bitten um Gehör: Olivia Jones, Madsen, DJ Mad, Rantanplan, Deniz Jaspersen (Herrenmagazin) und Deine Freunde riefen aktiv zur Kampagne und unter den Erstunterzeichnern fanden sich Namen wie Fatih Akin, Frank Otto, Lilo Wanders, Ina Bredehorn, Bernd Dopp, Deichkind, Chefboss, Sophia Kennedy, Lotto King Karl, Oke Göttlich und Reinhold Beckmann & Band.

Gesammelt wurden die Unterschriften online aber auch „per Hand“ in den Clubs. „Die Kampagne, bei der die Club- und VeranstalterInnenszene in Hamburg zunehmend existenzbedrohende Arbeits- und Rahmenbedingungen beklagt, verzeichnete eine bundesweite Beteiligung. Die größte Aufmerksamkeit wurde in den direkten Nachbarländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen erzeugt, gefolgt von Nordhrein-Westfalen und Berlin. Innerhalb Hamburgs erhielt die Petition in den Bezirken mit der höchsten Club- und Veranstaltungsdichte Altona und Mitte, den größten Zuspruch. Insgesamt gaben 34% der Online-UnterzeicherInnen an, dass sie direkt von der Situation betroffen sind“, ist nun vom Clubkombinat zu vernehmen.

Parallel zur laufenden Kampagne wurden zu den verschiedenen Themenfeldern einige behördenübergreifende Gespräche geführt. Und auch auf politischer Ebene konnten (Teil)Erfolge verzeichnet werden: Ein Antrag der rot-grünen Regierungskoalition zur Stärkung der Hamburger Clubszene fand in der Bürgerschaft noch vor der Sommerpause regierungsübergreifend eine Mehrheit. Demnach fließen in den kommenden zwei Jahren (2019-2020) wie im Vorjahr 250.000 € pro Jahr für Strukturförderungen privater Musikbühnen in den Live Concert Account. Zusätzlich werden einmalig 50.000 € für Planungskosten von Sanierungsvorhaben bereitgestellt. Die Behörde für Kultur und Medien erhält einen Prüfauftrag für ein Hamburger Club-Kataster, ein bereits in Berlin etabliertes Tool zur Erfassung von Kultur(frei)räumen.

Wenn mehr und dauerhaft über die Arbeit des Clubkombinats informiert werden möchtet, kann den Newsletter (Versand ca. zwei Mal pro Jahr) bestellen: newsletter.clubkombinat.de/

Bleibt nur noch zu wünschen, Politik bräuchte nicht immer erst lauten Widerstand, um zu re-agieren, sondern wäre vorausschauend und eben agierend tätig. Aber das ist nicht nur in Hamburg eben ein Traum.

]]>
Der Ton des schweigenden Klassenzimmers https://www.tiefgang.net/der-ton-des-schweigenden-klassenzimmers/ Fri, 23 Feb 2018 23:20:05 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3091 [...]]]> Die Berlinale sorgt bei Filmfreaks jährlich für Aufregung. Auch bei den Hamburgern. Für einen Brunch hatte man dennoch Zeit und Muße …

In der Pressemitteilung der Hamburger Behörde für Kultur und Medien heißt es:

„Beim traditionellen „Hamburger Filmbrunch“ trafen sich am (vergangenen) Sonntagmorgen rund 650 Gäste aus der Filmszene in der Hamburger Landesvertretung an der Spree. Anlass waren die 68. Internationalen Filmfestspiele in Berlin. Unter den Gästen: der Golden Globe-Gewinner Fatih Akin, die „3 Tage in Quiberon“-Darstellerin Marie Bäumer und Regisseurin Katja Benrath, die mit ihrem Kurzfilm „Watu Wote“ für einen Oscar nominiert ist.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Nach den großen Erfolgen, die der Film aus dem Norden im letzten Jahr feiern konnte, ist auch die internationale Aufmerksamkeit für die Hamburger Filmszene deutlich gestiegen. Dies haben wir ganz wesentlich dem großen Engagement von Maria Köpf und ihrem Team der Filmförderung Hamburg Schleswig Holstein zu verdanken und der ungeheuren Kreativität, der vielen Filmschaffenden in Hamburg. Auf diesem Erfolg wollen wir aufbauen. Daher haben wir unter anderem den Hamburger Produzentenpreis um die Kategorie ‚Deutsche Kinoproduktion‘ erweitertet und uns mit dem NDR auf eine Erhöhung der Filmförderung des Senders um 200.000 Euro auf nun 1,2 Millionen Euro verständigt. Der Film hat uns viele wichtige Geschichten zu erzählen. Ich bin froh, dass hierbei die Stimme aus Hamburg mit vielen relevanten Filmen immer deutlicher zu vernehmen ist.“

Maria Köpf, Geschäftsführerin der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein: „Mit einer Mischung aus großen Dramen, spannenden Dokus und einem herzerwärmenden Kinderfilm spielt der Norden bei der Berlinale weit vorne mit. Die Film-Talente aus Hamburg stehen bei den Internationalen Filmfestspielen hoch im Kurs – auch hinter den Kulissen: An Emily Atefs Wettbewerbsfilm ‚3 Tage in Quiberon‘ ist Toni Erdmann-Ausstatterin Silke Fischer beteiligt – ebenso wie die Filmmusiker Christoph M. Kaiser und Julian Maas, die zusätzlich bei dem Berlinale-Film ‚Das schweigende Klassenzimmer‘ für den guten Ton gesorgt haben.“

Der jährliche Empfang, zu dem der Hamburger Senat und die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein laden, würdigt auf der Berlinale den Film in und aus Hamburg und macht diesen sichtbar und bietet der Filmförderung und den Hamburger Filmeinrichtungen die Gelegenheit, auch mit nationalen Gästen und internationalen Partnern ins Gespräch zu kommen.

Die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein ist auf der Berlinale 2018 mit acht geförderten Produktionen im offiziellen Programm vertreten, zehn Produktionen laufen in der Reihe „LOLA@Berlinale“.Im Wettbewerb steht dieses Jahr das Drama 3 Tage in Quiberon (Rohfilm Factory, Berlin) über ein berühmtes Stern-Interview zwischen dem Hamburger Journalisten Michael Jürgs und Weltstar Romy Schneider. Neben den Originalspielplätzen in der Bretagne und in Hamburg drehte Regisseurin Emily Atef einen Großteil des Films auf der schleswig-holsteinischen Insel Fehmarn. In der Reihe „Perspektive Deutsches Kino“ wird Julian Pörksens Debütfilm und Roadmovie Whatever Happens Next (The Storybay, Hamburg) gezeigt. Als „Berlinale Special“ ist die Produktion Das schweigende Klassenzimmer (Akzente Film & Fernsehproduktion) vom vielfach preisgekrönten Regisseur und Drehbuchautor Lars Kraume zu sehen. Die niederländisch-deutsche Koproduktion Mein Freund, die Giraffe (Hamster Film, Hamburg) von Regisseurin Barbara Bredero wird besonders die Kinderherzen höher schlagen lassen und läuft in der Sektion „Generation Kplus“. Der Dokumentarfilm Familienleben (Wendländische Filmkooperative) von Rosa Hannah Ziegler läuft in der Sektion „Panorama“. Zwei Produktionen wurden für die Sektion „Forum“ ausgewählt: Die Berlinale-Gäste können sich über Gerd Kroskes Dokumentation SPK Komplex (realistfilm) sowie Casanovagen von der Regisseurin Luise Donschen freuen. Im „Forum Expanded“ ist der HfbK-Abschlussfilm Before I forget  der Hamburger Regisseurin Mariam Mekiwi zu sehen.

In der eigenen Marktreihe „LOLA@Berlinale“ präsentiert die Berlinale in Kooperation mit der Deutschen Filmakademie und German Films die für den Deutschen Filmpreis 2018 vorausgewählten Filme einem internationalen Fachpublikum. Insgesamt zehn FFHSH-geförderte Filme stehen auf dem Programm: Dazu zählen Aus dem Nichts von Fatih Akin, Es war einmal Indianerland von İlker Çatak, Fühlen Sie sich manchmal ausgebrannt und leer? von Lola Randl, Magical Mystery von Arne Feldhusen, Nur Gott kann mich richten von Özgür Yildirim, Teheran Tabu von Ali Soozandeh, Happy von Carolin Genreith, National Bird von Sonia Kennebeck, Die Häschenschule von Ute von Münchow-Pohl und Überflieger – Kleine Vögel, großes Geklapper von Reza Memari und Toby Genkel.“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

]]>
Dreht Filme, was das Zeug hält! https://www.tiefgang.net/dreht-filme-was-das-zeug-haelt/ Sat, 19 Aug 2017 06:59:06 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=1796 [...]]]> Filme glotzen können viele. Filme produzieren schon nicht mehr. Wer´s drauf hat, sollte jetzt die Chance nutzen …

Denn noch bis zum 1. Oktober 2017 können Schüler*innen, Studierende und junge Erwachsene bis 27 Jahre aus Hamburg und der Metropolregion ihre Kurzfilme für das 29. Hamburger Nachwuchs Filmfestival abgedreht einreichen.

In der Ausschreibung heißt es:
„Nach dem Motto »Filme gehören auf die Leinwand« sind aktuelle, in 2016/2017 entstandene Filme aller Genres erwünscht. Das Hamburger Nachwuchsfilmfestival abgedreht möchte die gesamte Bandbreite der in Hamburg und in der Metropolregion produzierten Filmprojekte zeigen. Das können Filme sein, die im Kunstunterricht in der Schule, in Jugendeinrichtungen oder in Hochschulen entstanden sind oder von freien Gruppen produziert wurden.

Das 29. Hamburger Nachwuchs Filmfestival abgedreht findet in diesem Jahr vom 14. bis 15. Dezember 2017 im Metropolis Kino statt. An zwei Tagen werden alle ausgewählten Filme vor Publikum und auf der großen Leinwand gezeigt und die Filmemacher*innen nach den Screenings vorgestellt.

Für Festivalleiter Lars Hertling ist die Vernetzung mit anderen Festivals und der Branche wichtig: „Viele erfahrene Festivalmacher*innen, Drehbuchautor*innen, Regisseur*innen und Produzent*innen unterstützen unser Festival und damit die Nachwuchsarbeit für den Film seit Jahren mit großer Leidenschaft. Sie stehen als Ansprechpartner*innen zur Verfügung und geben ihr Wissen gerne weiter.“

So haben bereits Filmemacher*innen wie Angelina Maccarone, Fatih Akin, Özgür Yildirim und Janek Rieke beim Filmfestival abgedreht ihre Erstlingswerke präsentieren können.

Das Hamburger Nachwuchsfilmfestival wird dabei vom jaf – Verein für medienpädagogische Praxis Hamburg e.V., vom Jugendinformationszentrum (JIZ) Hamburg und dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung veranstaltet. Weitere Unterstützer sind das Metropolis Kino, das Mediennetz Hamburg e.V. und das up-and-coming Internationales Film Festival Hannover.

 Produziert Filme, was das Zeug hält!

Bei abgedreht werden Kurzfilme aller Genres gezeigt, die von Hamburger*innen oder in Hamburg (inkl. Metropolregion) entstanden sind. Uns ist es wichtig, dass die Filmemacher*innen zum Zeitpunkt der Präsentation nicht älter als 27 Jahre waren und bei der Aufführung im Kino anwesend sind.

Bis zum 1. Oktober 2017 könnt ihr eure Filme schicken. Bitte nutzt das Anmeldeformular hier: Anmeldeformular 2017. Es kann ausgedruckt und handschriftlich ausgefüllt werden. Das Ausfüllen am PC (bessere Lesbarkeit) wird empfohlen, dann ausdrucken, unterschreiben und zusammen mit der Filmkopie an abgedreht schicken.
Habt ihr mehrere Filme, die ihr einsenden wollt, dann benutzt bitte für jeden Film ein eigenes Anmeldeformular. Die Filme können auch zum Download angeboten werden.

Teilnahmebedingungen
Kurzfilme aller Genres aus Hamburg und Umgebung bzw. von Hamburgern realisiert.
Die Filme sollten 2016/2017 entstanden sein und die Filmemacher waren zum Zeitpunkt der Dreharbeiten nicht älter als 27 Jahre.
Anwesenheit von mindestens einem Teammitglied bei der Vorführung im Metropolis Kino am 14. oder 15. Dezember 2017.

Technisches
Die Sichtungs- bzw. Vorführkopie sollte entweder auf Video-DVD sein oder als Datei (MOV oder MP4, Codec möglichst h.264) vorliegen, in bestmöglicher Qualität.
Oder ihr könnt eine oder mehrere Dateien auch per WeTransfer senden oder zum Download anbieten.

Was kann eingereicht werden?

Kurzfilme aller Genres, die 2016/2017 entstanden sind. Es gibt keine vorgegebenen Themen und keine Längenbeschränkung. Die Filme sind von Hamburgern gemacht bzw. in Hamburg entstanden (einschließlich Metropolregion).
Die Sichtungs- bzw. Vorführkopie sollte entweder auf Video-DVD sein oder als Datei (MOV oder MP4, Codec möglichst h.264) vorliegen, in bestmöglicher Qualität.
Oder ihr könnt eine oder mehrere Dateien auch per WeTransfer senden oder zum Download anbieten.

Wie läuft das ganze ab?

Die eingesandten Filme werden erfasst und vom Organisationsteam und Außenstehenden gesichtet und diskutiert. Im Laufe des Oktobers wird dann das Programm zusammen gestellt und die Filmemacher werden informiert, ob ihr Film laufen wird und wenn ja, wird ihnen vor allem mitgeteilt, wann genau ihr Film laufen wird.

So können sich die Filmemacher*innen und ihr Team den Termin rechtzeitig frei halten. Denn die Filme werden nicht nur einfach gezeigt, sondern anmoderiert und diskutiert. Das Publikum will und soll sehen, wer hinter einem Film steht und mehr erfahren und ihr bekommt euren verdienten Applaus. Das ganze Programm für die beiden Festivaltage wird dann auf dieser Seite erst online erscheinen und etwas später in gedruckter Form vorliegen.“

Downloads: Anmeldeformular 2017
Adresse:
abgedreht
c/o jaf – Verein für medienpädagogische Praxis Hamburg e.V., Wiesendamm 59, 22305 Hamburg
www.abgedreht-hamburg.de; info(at)abgedreht-hamburg.de

(Quelle: abgedreht-hamburg.de)

 

]]>