Fotografien https://www.tiefgang.net Thu, 10 Jun 2021 15:34:00 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 D Platziert – Stadt. Land. Schloss. https://www.tiefgang.net/d-platziert-stadt-land-schloss/ Fri, 11 Jun 2021 22:30:55 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8032 [...]]]> Im Jahr 2021 begeht der Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler Niedersachsen sein 75-jähriges Bestehen. Anlass und guter Grund zum Feiern und Schloss Agathenburg ist mit dabei!

Ab dem 10. Juli ist dann unter anderem die Ausstellungsreihe „d platziert“ zu betrachten. Sie zeigt in fünf geschichtsträchtigen Schlössern aus unterschiedlichen Epochen zeitgenössische Kunst.

Rund um das provokative Thema „d platziert“ gibt es Gemälde, Fotografien, Installationen und Videos im Schloss und im Park zu sehen. Was gehört in ein Museum? Und was ist fehl am Platz? Was passiert, wenn historische Räume mit moderner Kunst gefüllt werden? Kunst öffnet Augen, Neues trifft Altes und Gewohntes auf Ungewohntes. Zeitgenössische Kunstpositionen setzen lebendige Akzente, knüpfen an und interpretieren neu und anders.

Zu den Künstler*innen gehören Kathrin Bick-Müller, Natalie Deseke, Ute Dingel, Magda Jarzabek, Michaela Hanemann, Eunjeong Kim, Klaus G. Kohn und Sabine Wewer.

Eine Art moderne Ahnengalerie entsteht mit den Gemälden von Kathrin Bick-Müller. Die Porträtierten werden von der Künstlerin im Wortsinn deplatziert: In einem langen Arbeitsprozess entwickelt sie neue Hintergründe, bis sie etwas findet, das sie für die Figuren als richtig empfindet.

Ort: Kulturstiftung Schloss Agathenburg, Hauptstraße, 21684 Agathenburg

 

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Retrospektive: Margrit Rohmann https://www.tiefgang.net/retrospektive-margrit-rohmann/ Fri, 02 Aug 2019 22:39:01 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5418 [...]]]> Margrit Rohmann wusste, dass laut und leise keine Gegensätze sind. Zu ihrem 75. Geburtstag zeigt eine Retrospektive nun, wie sie es künstlerisch verarbeitete.

Laut und leise bedingen einander. Wer die eine Seite nicht kennt, kann mit der anderen nicht umgehen. So lässt sich das Werk von Margrit Rohmann beschreiben, das nun vom 15. August bis 15. September in der Sonderausstellung „Margrit Rohmann – Retrospektive“ im Stadtmuseum Harburg zu sehen ist. Die Künstlerin vereinte in ihren Arbeiten, die jetzt zum ersten Mal so umfassend der Öffentlichkeit präsentiert werden, kraftvolle, nahezu expressionistische Gemälde, aber auch zarte, poesievolle Aquarelle.

Der Nachlass Margrit Rohmanns

In diesem Jahr wäre die Harburger Künstlerin Margrit Rohmann 75 Jahre alt geworden. 1943 in Celle geboren, wuchs sie in Hamburg auf und lebte viele Jahre in Harburg. Nach ihrem Tod 2012 übergab ihr Ehemann und einstiger Feuilleton-Redakteur der Harburger Anzeigen & Nachrichten, Ernst Brennecke, dem Stadtmuseum Harburg den vollständigen Nachlass. Ihr Werk umfasst zahlreiche Aquarelle, Ei-Tempera-Bilder, Ölkreiden, Holzschnitte und Fotografien, die sich allesamt durch eine akribische Weltsicht, voller Details und voller Liebe zur Farbe und zum Licht, auszeichnen.

Margrit Rohmann: Der Soldat, 300×400

Rohmanns Kunst

In ihren Arbeiten setzte sich die Künstlerin immer wieder mit der Umwelt auseinander. Dabei hinterfragte sie ständig das Gesehene und auch das Gemalte. Landschaften wurden abstrahiert, Menschen typisiert. Im nordfriesischen Wattenmeer entdeckte sie eine ungeheure Farbenpracht, in ihrer Harburg-Serie wurde der Harburger Ring auf eine ganz eigene Weise dargestellt. Besondere Ausdrucksmöglichkeiten entdeckte sie in der Hittfelder Glasgalerie von Eliška Stölting. Dort fotografierte sie in die dort ausgestellten Glasobjekte hinein, um neue Farb- und Flächenwelten zu entdecken.

Margrit Rohmann: der Akt, 280×400

Margrit Rohmanns Werdegang

Die Auseinandersetzung mit der Kunst begann für Margrit Rohmann unmittelbar nach ihrer Schulzeit. Sie besuchte die Kunstschule Alsterdamm. Später war sie mehrere Jahre Schülerin der Malerin Brigitte Nolden und studierte zwei Jahre lang Druckgrafik bei Peter Fetthauer. Studienreisen unternahm sie nach Ungarn, La Palma, Ostfriesland, Rügen, Paris, England, Spanien, an die Mosel und immer wieder nach Nordfriesland. Als Dozentin gab sie ihr Wissen zunächst beim Verein Arbeiterkultur (der heutigen Kulturwerkstatt) und dann an der Volkshochschule weiter.

Ausstellungen

Von ihren zahlreichen Ausstellungen seien die in Harburg (Sparkasse Harburg-Buxtehude, Produzentengalerie Schwarzenbergstraße und Bücherhalle), Jesteburg (Atelier Frank Pein), Jork (Galerie neue diele), Hamburg (Hauptbahnhof), Seevetal-Hittfeld (Glasgalerie Stölting und Schienenmuseum), Hollenstedt, Timmendorfer Strand und Klingberg/Pönitz genannt.

Ausstellungsaduer: 15. August bis 15. September 2019, Archäolog. Museum Hamburg, Harbruger Rathausplatz 5, 21073 Hamburg, Öff.-Zeiten: Die-So., 10-17h, Eintritt: 6,- €, erm. 4, Mitgl. Des Museumsvereins haben freien Eintritt

 

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Wandel und Verwandlung https://www.tiefgang.net/wandel-und-verwandlung/ Fri, 05 Oct 2018 22:10:06 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4343 [...]]]> Dunkle Rauchwolken aus grauen Schornsteinen, brache Landschaften und menschgemachte Industrie. Die Hamburger Künstlerin Monika Vollmer präsentiert an der TU Hamburg Bilder ihres Zyklus „change“.

Diesen Sommer war er auch für den letzten Zweifler spürbar: der Klima-Wandel. Monika Vollmer hat ihn künstlerisch und doch real bearbeitet und dargestellt. Einerseits den biologischen Verfall von Pflanzen und Tieren in Kohle sowie auf der anderen Seite die industrielle Gewinnung von Braunkohle und deren Verwertung in Strom und Abgas. Durch Doppelbelichtungen und Verwischungen zeigen die Fotografien der Künstlerin die Braunkohlegewinnung aus einem neuen und verfremdeten Blickwinkel. Für das perfekte Bild wagt sich die Fotografin in unliebsame Gegenden vor und zeigt Landschaften, die auch düsteren Science-Fiction-Filmen entnommen sein könnten. „Meine Arbeiten entstehen intuitiv und aus einer Situation heraus. Mit Hilfe der technischen Verfremdung erinnern manche Fotografien auch an die Malerei“, erklärt die Künstlerin ihre Werke.

In der Ausstellung werden Fotoarbeiten gezeigt, die sich im engeren und weiteren Sinne mit Braunkohle beschäftigen. Ein Moor als Vorstufe zur Verwandlung von Pflanzen und Tieren über Torf in Kohle. Fotografiert im Wandel der Jahreszeiten. Die Gewinnung der Braunkohle aus der Erde unter Zerstörung von Landschaft und Dörfern, die sich in Ödnis verwandeln.

Fotografiert in der Oberlausitz

Die Kohle dient in erster Linie zur Energiegewinnung und wird in Strom und Abgas verwandelt. Massen von Masten und Leitungen durchziehen die Landschaft. Das ausgestoßen CO2 erhöht den Treibhauseffekt und trägt zum Klimawandel bei. Die Auswirkungen des Klimawandels verändern unsere Welt und unser Leben. Die Arbeiten verstehen sich nicht als informative Dokumentation oder Belehrung. Sie sind vielmehr situativ und intuitiv, als Anregung zum Nachdenken konzipiert.

Es wird vielfach mit Verfremdungen gearbeitet, die zum großen Teil schon beim Fotografieren entstehen, wie z.B. Doppelbelichtungen oder „Verwischungen“. So entsteht eine Mischung aus graphischen, abstrakt anmutenden Bildern und Bildern, die an Malerei erinnern.

Die Fotografin und Künstlerin Monika Vollmer wurde 1953 in Stuttgart geboren und arbeitet als Berufsschullehrerin für Chemie, Molekularbiologie und Mikrobiologie und Fotokünstlerin. Sie lebt und arbeitet in Hamburg. Seit 1996 hatte sie neben Einzelausstellungen etliche Beteiligung an Ausstellungen und Fotoprojekten wie z.B der „Internationalen Foto-Unikat-Postkarten-Aktion“, der „Kunstklinik“ oder dem Projekt „Mütter-Töchter-Künste“. Sie arbeitet gern themen- und projektbezogen. Sie stellte im Süderelbe-Raum unter anderem in der Kunststätte Bossard, der Honigfabrik in Wilhelmsburg oder der Bücherhalle Harburg aus.

Ausstellungseröffnung am Do., 11. Oktober 2018 um 18 Uhr.

Begrüßung durch Joachim Stieglitz (TUHH), nachfolgend Rundgang durch die Ausstellung sowie Get-together mit Umtrunk, Snacks und Live-Jazz

Die Ausstellung ist nachfolgend bis zum 30. Dez. 2018 täglich zwischen 9 und 21h zu sehen.
Am Schwarzenberg Campus 1, Hauptgebäude der TUHH, 21073 Hamburg

tuhh.de/kunstinitiative;  monikavollmer.de

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