Games – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Wed, 27 Jun 2018 14:49:53 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.5 Der Speicher für Kreatives https://www.tiefgang.net/der-speicher-fuer-kreatives/ Fri, 22 Jun 2018 22:40:53 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3774 [...]]]> Die Hamburger Speicherstadt ist längst nicht mehr nur dem Handel vorbehalten. Jetzt wurde gar ein rein kreativer Ort geschaffen: M28!

In der Pressemitteilung der Behörde für Kultur und Medien heißt es:

„Mit der Fertigstellung der Sanierungsarbeiten im Speicherblock M28 in der historischen Speicherstadt durch die Hamburger Hafen und Logistik AG fällt der Startschuss für ein neues Zentrum für Hamburgs Kultur- und Kreativwirtschaft. Als Hauptmieterin übergibt die Hamburg Kreativ Gesellschaft das Erdgeschoss und sechs weitere Böden des Speicherblocks mit insgesamt rund 4.200 Quadratmetern an ihre Mieter. In den kommenden Wochen entstehen dort unter anderem Studios für Musik- und Tonproduktionen sowie Künstler- und Kreativateliers. Mehr als drei Böden stehen dabei für Projekte aus dem Bereich der Virtual-Reality-Technologie (VR) zur Verfügung. Dort entstehen unter anderem Arbeits- und Präsentationsräume mehrerer Soft- und Hardwareproduzenten sowie ein VR-Forschungs- und Transferzentrum der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW).

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Innovative Ideen und kreative Konzepte brauchen den nötigen Raum, um sich entwickeln zu können – der Kreativspeicher M28 schafft hierfür ideale Voraussetzungen. Die vielfältigen Arbeitsbereiche der Untermieter von Malerei über Fotografie und Film bis zu Virtual Reality zeugen von der Bandbreite der Kunst- und Kreativszene in Hamburg. Die Übergabe von M28 an die Hamburg Kreativ Gesellschaft ist ein weiterer wichtiger Baustein, mit dem die Kunst und Kreativwirtschaft zu einem immer wichtigeren Teil der Speicherstadt wird. Für die Kulturstadt Hamburg ist dieser Ort des kreativen Schaffens und Miteinanders ein großer Gewinn.“

Dr. Roland Lappin, Vorstandsmitglied der Hamburger Hafen und Logistik AG: „Ideen brauchen Orte, an denen sie sich entfalten können. Die Speicherstadt war zu allen Zeiten ein Platz für Neues. Deshalb passt das Projekt der Hamburg Kreativ Gesellschaft in den von der HHLA hergerichteten Speicher M28. Nach der denkmalgerechten Sanierung sind Räume entstanden, in denen Inspiration und Kreativität ein Zuhause finden sollen. Wir wünschen den neuen Mietern viel Erfolg und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.“

Egbert Rühl, Geschäftsführer der Hamburg Kreativ Gesellschaft: „Wir freuen uns sehr, dass mit der Umsetzung der ersten Phase der kulturellen und kreativwirtschaftlichen Belebung der historischen Speicherstadt sich die Erkenntnis manifestiert, dass die Kreativwirtschaft, ihrer Bedeutung und ihren Potenzialen entsprechend, selbstverständlich auch in die innere Stadt und die Premiumlagen gehört.“

Die HHLA hat als Eigentümerin den Speicherblock M28 für seine zukünftige Nutzung aufwendig saniert. Dafür wurde das Gebäude energetisch gedämmt. Das Mansardendach wurde in Kupfer eingedeckt, Fenster und charakteristische Lukentüren denkmalgerecht saniert oder erneuert. Es sind moderne Sanitärräume und Pantries entstanden. Zudem wurde die gesamte Gebäudetechnik auf den aktuellen Stand gebracht. Ein neues Treppenhaus mit Aufzügen gewährleistet einen barrierefreien Zugang. Viele Details wie die historische Beschilderung, alte Fenstergitter und Handläufe hat die HHLA im Original erhalten. Der Kreativspeicher M28 zeichnet sich durch seinen einzigartigen Loftcharakter aus, der einen reizvollen Kontrast zwischen Alt und Neu bietet.

In einem unbefristeten Mietvertrag übernimmt die Hamburg Kreativ Gesellschaft die Flächen zur etagenweisen Weitervermietung an Kreativschaffende. Alle Mieter und Nutzer des Speichers M28 wurden im Rahmen eines Interessensbekundungsverfahrens ermittelt und von einer fachkundigen Jury ausgewählt.

Einen Schwerpunkt in der Belegung des Speichers M28 bildet die Virtual-Reality-Technologie. Mit dem Virtual Reality Head Quarter (VRHQ), das auf drei Böden vertreten sein wird, entsteht ein Ort, an dem sich Menschen mit modernen VR-Anwendungen beschäftigen und sich offen mit anderen Interessierten austauschen können. Die Initiatoren des VRHQ, die vier Hamburger Start-ups Noys VR, Spice VR, Spherie und VR Nerds, richten im Kreativspeicher Am Sandtorkai eine gemeinsame Arbeits- und Ausstellungsfläche ein, auf der sie neue Anwendungsgebiete für VR erschließen und publikumswirksam einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.

Ergänzt wird dieser Schwerpunkt durch das Forschungs- und Transferzentrum Digital Reality der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg. Studierende und Absolventen aus unterschiedlichen Disziplinen (Games, Künstliche Intelligenz, 3D-Tongestaltung, User Interface und User Experience Design, Human Machine Interaction, Design, Netzwerktechnik, Datenbanken, Illustration, 3D-Modellierung, Reality Capture, Animation und Storytelling) können hier an neuen Virtual-Reality-, Augmented-Reality- oder Mixed-Reality-Anwendungen arbeiten, die sowohl der Wissenschaft als auch der Wirtschaft zur Verfügung gestellt werden sollen.

Die weiteren Böden werden unter anderem von Studiogemeinschaften zur Design-, Film- und Musikproduktion (XYZ Space) und jungen Labels für nachhaltiges Modedesign (Jan’n June) belegt sowie als Ateliers und Arbeitsplätze für Kreativschaffende der Sparten Grafik, Illustration, Malerei, Bildhauerei und Fotografie, Architektur, Objektbau und Film genutzt.

Mit dem Kreativspeicher M28 wird der erste Teilabschnitt der 2012 im Senat beschlossenen 10.000 Quadratmeter für Kultur und kreativwirtschaftliche Nutzung in der Speicherstadt verwirklicht.

Weitere Fakten zum Projekt sowie ausführlichere Projektbeschreibungen mit Web-Links zu den einzelnen Mietern finden Sie im Anhang. Bildmaterial ist auf Anfrage verfügbar.“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

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Die Zukunftsmusik der Medien https://www.tiefgang.net/die-zukunftsmusik-der-medien/ Fri, 08 Jun 2018 22:38:25 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3701 [...]]]> Tüfteln, Frickeln, Rumspinnen – ob mit Apps, Videos, Blogs oder Games: ´geht nicht` gibt es heutzutage kaum noch. Ein Wettbewerb für Kids, Teens und Jugendliche lädt dazu nun sogar ein.

In der Mitteilung zum Wettbewerb heißt es:

„Der Deutsche Multimediapreis mb21 startet in eine neue Runde und sucht bis zum 6. August 2018 Eure multimedialen Projekte. Die Liste möglicher Einreichungen ist lang: Von Websites, Blogs und VideoChannels über Games, Apps und Programme bis hin zu Installationen, interaktiven Performances und Coding-Projekten ist alles erlaubt, was mehrere Medien miteinander kombiniert. Einzige Einschränkung: Ihr dürft nicht älter als 25 Jahre sein – aber das kriegt Ihr hin!

Lasst Eurer Kreativität freien Lauf und entwickelt ein neues Projekt, oder holt ein altes aus Eurer Schublade. Bei mb21 könnt Ihr bis zu drei Projekte aus den Jahren 2016-2018 einreichen. Es winken Preise im Gesamtwert von über 10.000 Euro und die Einladung zum Medienfestival in Dresden, wo alle Preisträgerprojekte ausgestellt und ausgezeichnet werden und Ihr Euch mit vielen Gleichgesinnten austauschen und vernetzen könnt.

Jahresthema „Zukunftsmusik“

Die inhaltliche Ausrichtung Eurer Projekte ist euch ebenso freigestellt wie die Wahl des Formates. Ihr seid also nicht an ein spezielles Thema gebunden. Dennoch gibt es zusätzlich zum allgemeinen Wettbewerb auch in diesem Jahr wieder ein Jahresthema. Mit dem Thema „Zukunftsmusik“ möchten wir Euch zum Spinnen und Träumen animieren. Habt ihr vielleicht ein Programm oder eine App gebaut, das/die das alltägliche Leben in Zukunft erleichtert? Habt Ihr möglicherweise ein Spiel entwickelt, dass auf einer völlig neuen Art der Bedienung aufbaut, oder habt Ihr eine Idee, welche Erfindung oder Entdeckung die Zukunft revolutionieren könnte? Dann setzt sie doch einfach um und zeigt sie uns!
Wir sind gespannt auf Eure Projekte! Viel Spaß und viel Glück!

Über den Deutschen  Multimediapreis mb21:

Seit seiner Gründung im Jahr 1998 hat sich der Deutsche Multimediapreis mb21 als eines der wichtigsten Foren für digitale Medienkultur etabliert. Hier treffen junge Talente auf angehende Profis und lassen jedes Jahr aufs Neue ihren kreativen Ideen freien Lauf. Egal ob Medienkünstlerinnen oder Computerenthusiasten, Tüftlerinnen oder Frickler, Studenten oder Amateure: Bei uns können alle ihre digitalen, netzbasierten, interaktiven und crossmedialen Projekte und Produktionen einreichen, präsentieren und natürlich tolle Preise gewinnen. 

Multimedia – Der Mix macht’s!

Die Welt der Medien ist ausgesprochen vielfältig. Was mit Text, Fotografie und Film anfing, hat sich durch Computer, Smartphones, Tablets oder Spielekonsolen extrem verändert. Moderne Hardware bündelt ganz verschiedene Medienformen und lässt sich beinah beliebig kombinieren und verändern. Genau das macht Multimedia aus! Hier entstehen nützliche Apps, faszinierende Computerspiele oder innovative Software, interaktive Projektionen, Hörspiele und Sound-Collagen, verblüffende Maschinen und Robotics, Websites, Blogs, Computeranimationen und vieles mehr. Du hast auch schon mal multimedial experimentiert, programmiert oder gebastelt? Dann bewirb Dich mit Deiner Arbeit beim Deutschen Multimediapreis mb21. Wie und in welchem Umfang Du die verschiedenen Medien miteinander kombinierst, das entscheidest ganz allein Du!

Jeder kann mitmachen!

Unsere verschiedenen Preiskategorien bieten Dir die Möglichkeit, Dich mit ganz unterschiedlichen Interessen und Begabungen in den Wettbewerb einzubringen. Dabei spielt es keine Rolle, wo oder mit wem Deine Arbeiten entstanden sind. Der Wettbewerb ist für Teams genauso offen wie für Einzelleistungen und prämiert Beiträge aus den unterschiedlichsten Bereichen – egal ob medienpädagogisches Projekt, KITA-Workshop oder (Hoch-)Schularbeit. Und weil Vielfalt bei uns groß geschrieben wird, freuen wir uns ganz besonders über Einreichungen aus inklusiv arbeitenden Schulen und Projektgruppen.

Krönender Abschluss – Das Medienfestival in Dresden

Der krönende Abschluss jedes Wettbewerbsjahrgangs ist das Medienfestival in Dresden, zu dem alle nominierten Preisträgerinnen und Preisträger von uns eingeladen werden. Hier zeichnen wir alle Projekte in einer feierlichen Preisverleihung aus und präsentieren ihre Arbeiten ein ganzes Wochenende lang der Öffentlichkeit. Zahlreiche Mitmachaktionen, Installationen und Workshops ergänzen das vielfältige Programm. Damit bietet das Medienfestival allen interessierten Besuchern viel Raum und Zeit, um zu staunen, zu stöbern und sich inspirieren zu lassen.

Der Wettbewerb „Deutscher Multimediapreis mb21“ wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Landeshauptstadt Dresden sowie weiteren Partnern gefördert. Veranstalter sind das Medienkulturzentrum Dresden und das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF).

Besuche unser Anmeldeportal, über das Du Dich online registrieren und Deinen Beitrag beim Deutschen Multimediapreis mb21 einreichen kannst.

Alternativ zur Online-Einreichung kannst Du uns Dein Projekt aber auch ganz klassisch auf dem Postweg zukommen lassen. Dafür lade Dir bitte unser Anmeldeformular im pdf-Format runter, fülle es am Computer aus, drucke es aus und unterschreibe es. Anschließend schickst Du es zusammen mit Deinem Material (auf CD, DVD, USB-Stick o.ä.) an:

Medienkulturzentrum Dresden
Projektbüro mb21
Schandauer Straße 64
01277 Dresden

Für eine fristgerechte Einsendung zählt der Poststempel.

Bitte beachte, dass Du das Anmeldeformular auf Deinem PC/Laptop/Tablet ausschließlich mit dem Adobe Reader öffnen und bearbeiten kannst. Bei Adobe kannst Du Dir die aktuellste Version für Dein System kostenlos herunterladen. Bei Fragen oder Problemen melde Dich einfach unter mail@mb21.de bei uns.“

Quelle: www.mb21.de

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