Harburg Marketing https://www.tiefgang.net Fri, 19 Jun 2026 17:26:09 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Ein Sommer, ein Park https://www.tiefgang.net/ein-sommer-ein-park/ Thu, 18 Jun 2026 22:21:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14006 [...]]]> Wenn sich im Juli im Harburger Stadtpark plötzlich die ersten Takte eines Konzerts über die Außenmühle hallen, dann ist es wieder so weit: Der „Sommer im Park“ öffnet seine Tore. Vom 21. bis zum 26. Juli 2026 wird die historische Freilichtbühne zum kulturellen Epizentrum des Hamburger Südens.

Ob bei einem mitreißenden Konzert unter freiem Himmel, einer spannenden Natur-Rallye oder einfach beim Entspannen im Grünen – das Festival ist die Einladung an alle Generationen, die Stadt neu zu erleben. Mit einem bunten Mix aus lokalen Helden wie Lotto King Karl & die Barmbek Dreamboys (25.7., 20 Uhr) und innovativen Formaten setzt das Festival dieses Jahr neue Maßstäbe für ein lebendiges, solidarisches Miteinander.

Dass wir heute wieder so unbeschwert auf der Freilichtbühne feiern können, ist keineswegs selbstverständlich. Das Areal, das dieses Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Nach den legendären „Ohne Knete keine Fete“-Zeiten, die Ende der 90er-Jahre die Massen anzogen, verfiel die Bühne in einen langen Dornröschenschlaf. Eine aufwendige Sanierung vor einigen Jahren löste das Problem zunächst nicht: Der Bühnenbau war zwar modern, doch sie blieb konzeptionell verwaist. Erst mit dem Neustart 2018 durch das Citymanagement, später Harburg Marketing e.V. – unterstützt von lokalen Kulturgrößen wie dem Stellwerk und Marias Ballroom – wurde die Bühne als „atmender Raum“ für die Stadtgesellschaft zurückerobert.

Das Programm: Mitmachen, Entdecken, Erleben

Das Festival 2026 setzt verstärkt auf Partizipation. Der Auftakt am Dienstag, den 21. Juli, steht ganz im Zeichen von „Theater & Comedy im Park“, moderiert von Jan Schröder. Bereits ab 15 Uhr sorgt die interaktive Show „Stiefel auf der Suche nach den Zirkusfarben“ für leuchtende Kinderaugen. Wer es etwas wilder mag, sollte sich die Punks von 3 Ananas und ne Mango (23.7., 17.30 Uhr) nicht entgehen lassen.

Die zweite Wochenhälfte wird musikalisch und aktiv: Am Freitag, den 24.07. um 16.15 Uhr, und Samstag, 25. Juli, 17.30 Uhr, bietet der Autor Günter Wincierz einen Geschichtsrundgang zu „100 Jahre Stadtpark“ an. Wer den Park lieber spielerisch erkundet, kann am Sonntag, 26. Juli zwischen 11 und 15 Uhr an der neuen Natur-Rallye des NABU teilnehmen. Für Freunde handgemachter Live-Musik ist der Freitag, der 24. Juli mit Lotto King Karl & die Barmbek Dreamboys um 20 Uhr ein Pflichttermin. Ebenso am Samstag, den 25. Juli, sind ab 19.30 Uhr The Volcanoes mit Soul-Musik sehr zu empfehlen. Den krönenden Abschluss bildet an dem Abend das „Glitter Gewitter“ (21.30 Uhr), das den Park in eine Tanzfläche verwandelt.

Um Kultur für alle zugänglich zu machen, setzt das Festival auch 2026 auf das bewährte „pay what you want“-Preismodell. Es basiert auf der Solidarität der Besucher*innen und ermöglicht so eine inklusive Teilhabe. Da das vollständige Angebot von Yoga-Kursen bis zu Malaktionen mit Stadtmaler Ralf Schwinge den Rahmen sprengt, lohnt sich ein Blick in den detaillierten Zeitplan: sommer-im-park-harburg.de

Ob man gezielt für ein Konzert kommt oder spontan bei den täglichen Angeboten wie Yoga (täglich ab 13 Uhr) vorbeischaut: Der Harburger Stadtpark ist in dieser Woche der Ort, an dem man sein muss.


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Ein Neuanfang aus Leidenschaft https://www.tiefgang.net/ein-neuanfang-aus-leidenschaft/ Fri, 31 Oct 2025 23:56:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=12772 [...]]]> Wenn der 22. Harburger Kulturtag am Sonntag (2.11.) seine Pforten öffnet, ist das nicht nur ein Termin im Kalender, sondern ein starkes Bekenntnis zu Harburg. Es ist die Geschichte eines Events, das sich aus purer Leidenschaft immer wieder neu erfindet, aber dabei seine Identität neu aushandeln muss.

Über 15 Jahre lang war der Kulturtag ein geliebter Samstagstermin, initiiert und getragen vom Team des Archäologischen Museums. Doch der Kulturbetrieb ist kein Zuckerschlecken: Wegen knapper Kassen und fehlender Ressourcen musste der Tag schlucken – und auf den verkaufsoffenen Sonntag im Herbst umziehen.

Jetzt tritt erstmals Harburg Marketing an die Spitze. Und diese Premiere ist ein Signal: Die Kultur im Hamburger Süden lässt sich nicht unterkriegen! Die Verlegung von 12 bis 20 Uhr macht den Tag zu einem Fest für alle, perfekt eingebettet in einen entspannten Familiensonntag. Harburgs Zentrum und der Binnenhafen werden zur Bühne für 28 Kultureinrichtungen, deren Eintritt an diesem Tag frei ist.

Superhelden, Street Art und Lindy Hop

Was diesen Tag so unwiderstehlich macht, ist die explosive Mischung aus Geschichte, Aktivismus und purer Lebensfreude. Hier wird nicht nur konsumiert, hier wird mitgemacht! Einige Highlights:

  • Der Mythos lebt: Im Archäologischen Museum 12-16 Uhr in die fantastische Welt der „Superhelden – Von Herakles bis Superman“. Wer will sich nicht einmal den griechischen Legenden gegenüberstellen?
  • Rhythmus der 20er: Bei Atticat Swing (13-18 Uhr) am Krummholzberg heißt es: Schuhe schnüren! Die Tanzschule bietet einen Tag der offenen Tür mit Lindy Hop Schnupperkursen – ein energiegeladener Tanz, der direkt aus Harlems Jazz-Kultur stammt.
  • Wandlungen der Stadt: Die Kunst findet auf der Straße statt: Bei Walls Can Dance entdecken Besucher*innen Norddeutschlands größte Freiraumgalerie für Urban Art bei kostenlosen Touren, startend am S-Bahnhof Harburg.
  • Das Harburger Herz: Bei der Biff Harburg Frauenberatung werden unter dem Titel „Frauenbilder Sichtbar werden“ kraftvolle Collagen gezeigt, die von Mut und gelebten Biografien erzählen. Im Gegensatz dazu präsentiert Stadtmaler Ralf Schwinge in der Sparkasse Harburg „Harburg in neuen Ansichten 2.0“ – und versorgt Neugierige mit Kaffeespezialitäten vom Coffeebike (12-16 Uhr).

Auch die Harburg Info öffnet in der Hölertwiete ihre Türen für eine Lesung: „Coloured Stories“ bietet Auszüge zu Stadtthemen und Umweltschutz – nahbare Geschichten aus der Nachbarschaft.

Kulturschock oder Demokratisierung? Die Gratwanderung des Harburger Tags

Doch gerade für jene, die den Kulturtag in seinen Anfangsjahren schätzten, muss dieser Wandel schmerzen. Der Tag war einst eine bewusste Antithese zum harschen Ruf Harburgs: Er pries die (Hoch-)Kultur mit der Sammlung Falckenberg an der Spitze und bot Ateliers als Rückzugsorte. Das Ziel war klar: Harburg hat eine ernstzunehmende, anspruchsvolle Szene.

Heute? Der Kulturtag findet am verkaufsoffenen Sonntag statt. Die Kunstaktion im Phoenix-Center wird mit den Lions Charitytagen verbunden. Am Abend gibt es einen Laternenumzug und ein Feuerwerk. Für Purist*innen stellt sich die Frage: Hat sich der Kulturtag selbst überlebt, indem er seine klare kulturelle Haltung zugunsten der größtmöglichen Reichweite aufgegeben hat? Wird die Kultur hier zur Dekoration für den Handel?

Die Antwort liegt vielleicht in der Demokratisierung. Harburg Marketing mag einen breiteren, zugänglicheren Ansatz verfolgen, der niedrigschwellige Angebote in den Vordergrund rückt. Wenn die Menschen über Street Art, Lindy Hop und eine Tasse Kaffee zu Ralf Schwinge in die Sparkasse gelockt werden, dann mag das Chaos sein – aber es ist ein Chaos der Begegnung. Es ist die klare Botschaft: Kultur gehört allen, nicht nur der Elite.

Nach Jahren, in denen die Inhalte auf den Flyern fast verschwanden, gibt es endlich wieder eine inhaltliche Fülle. Ob das neue, bunte Mischformat nun die „richtige“ Kultur abbildet oder lediglich ein Publikumsmagnet ist, muss jeder selbst entscheiden. Aber die Debatte – die ist kulturell wertvoll, und sie ist Harburg pur.

Ein Finale mit Feuerwerk

Der Kulturtag ist eine Hommage an die Harburger*innen selbst. Von buntem Laternen basteln in den Arcaden bis zur Kunstaktion im Pop Up Store im Phoenix-Center – an jeder Ecke pulsiert das Leben.

Den krönenden Abschluss des 22. Harburger Kulturtags bildet der Laternenlauf der Schützengilde mit einem spektakulären Feuerwerk über dem Rathausplatz. Und ja, auch die Geschäfte haben von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Harburg Marketing hat mit dieser ersten Umsetzung nicht nur eine Tradition fortgeführt, sondern sie neu aufgeladen. Es ist ein kultureller Anker, der beweist, dass Gemeinschaft und Kunst die stärksten Ressourcen sind. Gehen Sie hin – entdecken Sie, tanzen Sie, staunen Sie! Die Harburger Kultur hat ihren Platz mehr als verdient.

Das gesamte Programm zum download hier

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Harburg zieht Weiß an – trotz Aprilwetter! https://www.tiefgang.net/harburg-zieht-weiss-an-trotz-aprilwetter/ Fri, 08 Aug 2025 22:19:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=12226 [...]]]> Meine Lieben, schnallt euch an! Endlich wieder Schickimicki-Alarm an der Außenmühle!

Ich hab das Gefühl, wir leben in einer Art Wetter-Gefühls-Achterbahn, die uns Harburger ganz schön durchrüttelt. Die letzte Woche war doch mal wieder ein Meisterwerk des Unerwarteten: Wir hatten Aprilwetter im Hochsommer! Ich dachte, ich sehe nicht richtig, als ich die Regentropfen auf die Fenster prasseln hörte. Die Sonne? Die hat wohl gerade ihren Urlaub auf den Malediven verbracht und uns hier mit einem mürrischen Wolkenvorhang sitzen lassen.

Ich sah schon unsere Gummistiefel-und-Friesennerz-Fraktion triumphierend durch die Läden ziehen, während ich krampfhaft versuchte, meine Sommerkleider nicht in der hintersten Ecke des Schranks verschwinden zu lassen. Was soll man da auch machen? Bei diesem Wetter kann man doch keine großen Pläne schmieden!

Aber jetzt kommt der Knaller, der uns alle aus dem melancholischen Wetter-Tief holt: Harburg zeigt, dass es auch anders kann! Es gibt Hoffnung! Und die heißt White Dinner an der Außenmühle!

Ich sag’s euch, als ich die Nachricht auf besser-im-blick.de und bei Harburg Marketing gesehen habe, musste ich erstmal meine Sonnenbrille suchen. Denn am letzten Augustsamstag wird es festlich auf der Promenade! Ein kollektives, schickes Picknick ganz in Weiß. Die ganze Promenade soll in eine festliche Tafel verwandelt werden – und wir alle sind eingeladen, uns in die eleganteste Schale zu werfen, die unser Kleiderschrank hergibt.

Harburg und Lifestyle? Das ist ja wie ein Schnitzel in der Veggie-Metzgerei! Normalerweise sind wir ja eher bekannt für unsere Bodenständigkeit, für den ehrlichen Schweiß, der auf der Stirn steht, und nicht für das Schampus-Geflitter. Aber genau das macht das Ganze doch so charmant!

Ich sehe uns schon in Weiß – und die Gummistiefel bleiben zu Hause! Das Konzept ist simpel, aber genial: Wir alle bringen unseren Picknickkorb, unsere weißen Speisen und Getränke mit. Und natürlich eine weiße Tischdecke, weiße Servietten und ein weißes Outfit! Ich sehe uns schon: Tische aneinandergereiht, strahlend weiß, während die Abendsonne über der Außenmühle untergeht. Es wird getratscht, gelacht und vielleicht sogar getanzt.

Und ich werde meine Regensachen und Gummistiefel demonstrativ in der hintersten Ecke meines Kellers verstauen. Für einen Abend sind die vergessen. Da zählt nur eines: Die Farbe Weiß, die für einen Neuanfang, für Leichtigkeit und Freude steht!

Bei Harburg Marketing gibt es die Infos für die Anmeldung, damit man auch einen Platz bekommt. Ich kann es kaum erwarten, die Harburger mal von einer ganz anderen Seite zu sehen. Keine grauen Jacken, keine tief hängenden Köpfe wegen des Wetters – nur strahlendes Weiß, lachende Gesichter und ein Hauch von Schickimicki, der uns alle mal wieder aus dem Alltagstrott reißt.

Also, liebe Harburger: Raus aus den Regensachen, rein in die weiße Garderobe! Lasst uns dem mürrischen Wetter zeigen, dass wir uns die Laune nicht verderben lassen. Denn am letzten Augusttag wird Harburg strahlen. Weiß, schick und verdammt elegant! Ich freue mich auf euch! Man sieht sich!

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Werdet Teil des „Sommer im Park“ 2025! https://www.tiefgang.net/werdet-teil-des-sommer-im-park-2025/ Fri, 28 Feb 2025 23:37:44 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11550 [...]]]> Es ist offiziell! Das Festival „Sommer im Park“ findet dieses Jahr vom 22. bis 27. Juli auf der idyllischen Freilichtbühne im Herzen des Harburger Stadtparks statt. Kreative Köpfe aus den Bereichen Musik, Theater, Comedy, Tanz, Sport und weiteren kulturellen Sektoren sind herzlich eingeladen, Teil dieses besonderen Events zu werden – unsere Bühne ist offen für jede Art von Talent und jede Form der Kunst!
Da der „Sommer im Park“ pünktlich zur Sommerferienzeit stattfindet, erwartet die Besucher:innen neben dem Bühnenprogramm der kreativen Köpfe ein abwechslungsreiches Ferien- und Rahmenprogramm für die ganze Familie. Die Organisator:innen gestalten ein buntes Angebot und Startups, Unternehmen, Institutionen sowie Privatpersonen haben die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen: Mit Mitmach-Aktionen oder Informationsständen; von Hundetraining über Kinderschminken, Poetry Slams und Workshops bis hin zu Open-Air-Yoga – die Ideen der Harburger:innen sind gefragt! Lasst uns wissen, womit Ihr das Festival bereichern möchtet und gestaltet gemeinsam mit uns einen unvergesslichen „Sommer im Park“ 2025!

Interessierte können ab sofort Bewerbungen einreichen. Dazu ganz einfach dem Link folgen und das Formular ausfüllen. Alternativ gibt es die Möglichkeit, eine E-Mail an das Harburg Marketing-Büro zu senden, sich telefonisch oder persönlich in der Harburg Info zu melden. Teilnahmeschluss ist der 21.03. Ab dem 24.03. erhalten alle Bewerber:innen eine Rückmeldung. Die Auswahl wird durch ein Gremium, bestehend aus Harburg Marketing, Stellwerk, Marias Ballroom, Knust Hamburg und dem künstlerischen Leiter Jan Schröder, getroffen.
Online unter folgendem Link: https://form.jotform.com/250473534932357
Telefonisch: 040 32 00 46 96 | Per E-Mail: info@sommer-im-park-harburg.de
Persönlich in der Harburg Info, Hölertwiete 6: montags – freitags, 10.00 – 18.00 Uhr

Open Air Festival auf der Harburger Freilichtbühne

Seit 2018 findet der „Sommer im Park“ jährlich im Harburger Stadtpark statt und bereichert die Kulturlandschaft mit einem vielfältigen Programm. Das Festival verfolgt das Ziel, Kultur und Integration in Harburg zu fördern und die facettenreiche lokale Kunst- und Musikszene erlebbar zu machen. Die überdachte Freilichtbühne, eingebettet in die naturnahe Umgebung, besticht durch ihre besondere Architektur und exzellente Akustik. Der thematische Fokus liegt auf Kultur, Kunst, Musik, Sport und Nachhaltigkeit sowie dem interkulturellen Austausch zwischen Menschen aller Altersgruppen, Nationalitäten und Hintergründe – stets im Einklang mit der Natur.
Harburg Marketing lädt alle ein, aktiv mitzuwirken und den „Sommer im Park“ mitzugestalten. Gefördert wird das Festival von der Freien und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Harburg und finanziell unterstützt von der Sparkasse Harburg-Buxtehude. Mit weiteren potenziellen Sponsoren werden aktuell Gespräche geführt, diese können aber zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bestätigt werden.
Antonia Marmon, Geschäftsführung des Harburg Marketing e.V.: „Wir hoffen auf zahlreiche Bewerber:innen, um gemeinsam Harburgs Vielfalt auf unsere historische Freilichtbühne zu holen. Wir möchten allen die Möglichkeit geben, ihre Projekte zu den Themen Inklusion, Integration, Diversity und ehrenamtlichem Engagement vorzustellen, Nachwuchs zu werben und vor allem auf diese wichtigen Themen aufmerksam zu machen.“

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Harburg intergalaktisch https://www.tiefgang.net/harburg-intergalaktisch/ Fri, 14 Apr 2023 22:33:51 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9876 [...]]]> In Harburg bewegt sich was: der Harburg Marketing e.V. hat gemeinsam mit dem innovativen Unternehmen Storydive einen einzigartigen Hörspaziergang kreiert.

Es handelt sich dabei um den ersten Multiplayer-Audio Walk Hamburgs, der den Bürger*innen und Tourist*innen ein unvergessliches Erlebnis bietet. Die Tour erstreckt sich über die Harburger City und den Binnenhafen und schafft so eine einzigartige Verbindung dieser Quartiere. Dabei wird unter Einbezug der größten Freiluftgalerie Norddeutschlands, „Walls Can Dance“, auf spielerische Art und Weise der der bunte Bezirk Harburg zu einem einzigartigen Erlebnis. Die Initiator*innen schaffen so eine bisher noch nicht dagewesene Form der Stadterkundung, machen Kunst im öffentlichen Raum erlebbar und transportieren mit diesem innovativen Tool das Image des Innovationsstandorts Harburg. Die gestrige Premierenveranstaltung mit geladenen Gästen startete nass und endete sonnig. Aufgrund der Gruppengröße gab es in einigen Teams Startschwierigkeiten. Sobald der/die passende Partner*in gefunden und die ersten Schritte gemacht waren, tanzte es sich gut durch Harburg

Was ist eigentlich ein Audio Walk?

Audio Walks sind interaktive Hörspaziergänge, die mit allen Sinnen erlebt werden. Die Gründer*innen des Startups Storydive konnten 2020 ihre Vision des Audio Walks in die Tat umsetzen. Für diese innovative Idee und die Entwicklung verschiedener Stories und Routen wurde das Unternehmen von der Bundesregierung als Kultur- und Kreativpilot ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung würdigte die Bundesregierung bereits zum dreizehnten Mal die innovativsten Unternehmer:innen-Persönlichkeiten der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland.

Der Audio Walk in Harburg – ein Erlebnis für alle!

Jeder ist herzlich eingeladen, am Audio Walk teilzunehmen – unabhängig von Alter oder Herkunft, ob als Tourist*innen oder Besucher*innen. Der Walk bietet sogar eine einzigartige Möglichkeit, neue Mitarbeiter*innen an Bord zu holen. So können sie direkt erkunden, was Harburg, ihr neuer Arbeitsplatz, zu bieten hat und wo sie in der Mittagspause vorbeischauen können.Es gibt so viel zu entdecken! Der Bezirk im Süden von Hamburg vereint das Beste aus zwei Welten: die idyllische Natur und die pulsierende Metropole. Der Süden Hamburgs steht für die perfekte Verbindung von Stadt und Natur, die Vielfalt des Zusammenlebens und eine abwechslungsreiche Nachbarschaft.

Die Vorbereitung auf den Walk

Nur wenige Schritte sind es bis zur Teilnahme an dem Audio Walk. Dazu wird die App „Storydive“ im App- oder Playstore heruntergeladen. Anschließend werden alle Walks in der Nähe angezeigt – startet hier den Walk „Hamburg can dance“. Danach muss nur noch ein*e Abenteuer-Partner*in gesucht werden und schon kann es losgehen.

Keine Kopfhörer? Kein Problem!

Für alle Interessierten, die keine Kopfhörer besitzen oder gerade keine dabeihaben, gibt es in der Harburg Info, Hölertwiete 6, welche zum Ausleihen. Auch ohne Handy und Kopfhörer kann man ganz einfach an dem Walk teilnehmen. Hierzu geht man entlang der Streckenführung, die im Flyer des Audio Walks zu sehen ist und entdeckt so neue Ecken von Harburg entlang der größten Freiluftgalerie Norddeutschlands.
Neugierig? Dann starten Sie jetzt den innovativen Walk und lassen sich überraschen!

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Ein Sommer, ein Park, ein Fest! https://www.tiefgang.net/9250-2/ Fri, 05 Aug 2022 22:49:21 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9250 [...]]]> Traditionell findet Ende August (19.-28.8.) das Kulturfestival „Sommer im Park“ im Harburger Stadtpark statt. Das Programm steht nun fest – Tanz, Theater, Musik und Comedy, so vielfältig wie Harburg sind auch die Acts.

Gemeinschaftlich hat der Harburg Marketing e.V. mit den beiden Musikclubs Marias Ballroom und dem Stellwerk und der musikalischen Leitung Jan Schröder ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Bei wem jetzt schon die Vorfreude steigt, der kann bereits Tickets erwerben.

Das Programm

Den Auftakt des Programmes bildet am 19. August eine Live-Übertragung bei dem Regional-Fernsehsender Hamburg1. Neben stimmungsvoller Musik und spannenden Talk-Runden sind die schönsten Ecken Harburgs zu sehen. Weiter geht es am 20. und 21. August mit einem abwechslungsreichen Programm aus Kunst, Kultur, Tanz, Theater, Gesang, Comedy und vielem mehr. An diesen Tagen wird der gesamte Bezirk Harburg auf die Bühne gebracht.
Zwischen den beiden Wochenenden findet das Theater im Park statt. Die international tätige Produktionsfirma antikyno media mit Sitz im Harburger Binnenhafen bietet nicht nur eine Shakespeare Neuauflage, sondern auch einen Theaterspaziergang durch den Harburger Stadtpark.
Das Programm am 26. und 27. August wird von den beiden Musikclubs Stellwerk und Marias Ballroom organisiert. Cover-Songs, Pop, Rock und Funk – Musikfans kommen auf ihre Kosten.
Den krönenden Abschluss der Veranstaltung am 28. August bildet „Harburg feiert Vielfalt“. Im Auftrag des Bezirksamt Harburg und unter Einbezug des Harburger Leitbildes „Zusammenleben in Vielfalt“ wird die Diversität des gesamten Bezirks in den Stadtpark gebracht und gezeigt, wie viele verschiedene Menschen in Harburg leben. Dabei spielt es keine Rolle, welcher Nation, welchem Geschlecht oder welcher Kultur jemand angehört – alle gemeinsam feiern ein buntes, einzigartiges Fest. Nicht nur auf der historischen Bühne wird für Stimmung gesorgt – auf dem Markt der Vielfalt präsentieren zahlreiche Vereine und Institutionen sich und ihre Arbeit mit spannenden Aktionen rund um die Themen Diversity, Inklusion, Integration und ehrenamtliches Engagement.

Die Tickets

Wurde Euer Interesse geweckt? Tickets für die Wochenendveranstaltungen können ab sofort für einen kleinen Betrag erworben werden. Das Theater im Park sowie der Eintritt für das Vielfaltsfest sind frei.

Das Festival

Der „Sommer im Park“ findet seit 2018 jährlich im Harburger Stadtpark statt, um die Kultur und Integration in Harburg zu fördern und die Vielfalt der Harburger Kulturszene zu präsentieren. Die Freilichtbühne ist ein Veranstaltungsort mit einem besonderen Ambiente. Der Aufbau und die Bepflanzung rund um die Bühne bieten eine außergewöhnliche Akustik und das Bühnendach ermöglicht wetterfeste Auftritte jeder Art. Die Schwerpunkte des Sommer-Events liegen auf der Kultur, Kunst, Musik und auf der Begegnung verschiedener Altersgruppen, Nationalitäten und Persönlichkeiten sowie auf dem Erleben der Natur. Am „Sommer im Park“ kann und soll sich jede:r gerne beteiligen.

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Harburgs Kultur geht in den Neustart https://www.tiefgang.net/harburgs-kultur-geht-in-den-neustart/ Fri, 25 Mar 2022 23:02:21 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8882 [...]]]> Die Corona-Pandemie hat auch Harburgs Kulturlandschaft arg zugesetzt. Doch schon zuvor lag vieles im Argen. Gestern nun startete der ganzjährig geplante „NEUSTART SuedKultur“ mit einem Workshop in der Klangfabrik. Zu Gast war auch Antonia Marmon vom Harburg Marketing.

Die Bezirksverwaltung und -politik sprach längere Zeit von einem Kulturentwicklungsplan und einem Runden Tisch für die Kulturszene in Harburg. Aber eine erste Ausschreibung einer Gesprächsmoderation aller Beteiligten lief ins Leere und bis heute tat sich faktisch nichts.

Das dauert den Kulturschaffenden zu lang und durch eine Förderung des Fonds Soziokultur macht man sich nun daran, einen eigenen Runden Tisch zunächst unter Kulturschaffenden ins Leben zu rufen. Zu gegebener Zeit, so Sprecher Heimo Rademaker, werde man aber natürlich und von sich aus auch auf die Politik und Verwaltung im Bezirk zu gehen. „Wenn Harburg zu einem eigenen Kulturstandort werden soll, ist eine Zusammenarbeit aller interessierten Kräfte nötig. An uns jedenfalls wird es nicht liegen und was wir aus der Kraft der Kulturschaffenden selbst schon auf den Weg bringen können, werden wir tun. Um aus dem ganzen Mist der Pandemie rauszukommen dürfen wir jedenfalls nicht weitere Zeit verlieren!“

Als Moderatorin konnte die Initiative SuedKultur zwei Personen gewinnen, die selbst nicht aus Harburg kommen. „Das sichert uns den Blick von außen und hilft, dass man nicht über in eigenen Vorurteilen hängen bleibt“, so Rademaker. Zu den beiden Moderator*innen gehört neben Dennis Ahmedow die von den SuedLese-Literaturtagen 2021 bekannte Projektleiterin Anne Lamsbach. „Durch die Arbeit zur letzten SuedLese und auch mein Studium an den Harburger Medical School Hamburg im Kulturbereich habe ich Harburg im Grunde sehr positiv wahrgenommen“, so Lamsbach. „Ganz viel entsteht aus eigener Kraft und Idealismus. Aber es ist auch viel Resignation zu spüren, viele Verletztheiten und Verdruss. Wenn ich helfen kann, hier zu moderieren und bis zu einem gewissen Grad auch zu mediatieren, wäre mir das eine Freude. Von außen betrachtet, scheint mir alles vor allem eine Sache des Miteinanderredens. Übers Jahr wird sich aber vermutlich zeigen, was die eigentlichen Probleme sind. Die ersten Gespräche – auch und vor allem mit Antonia Marmon – machen mich recht zuversichtlich. Und wie es letztes Jahr schon bei den SuedLese-Literaturtagen erlebte: Harburg hat derart viel Potenzial um ein Bezirk mit ganz eigenem Kulturleitbild zu werden, dass es fatal wäre, wenn die Chancen nicht genutzt würden!“

Und an altbekannten Themen mangelt es nicht. So konnte Andreas Maecker, einer der Geschäftsführer der Harburger Musikschule Klangfabrik in der Nöldekestraße 19 gleich zum Auftakt über das miserable Mietverhältnis mit der Sprinkenhof GmbH berichten. Um das Gebäude kümmere man sich kaum, durch der Verkauf seitens der Stadt an eben die Sprinkenhof aber solle man jetzt auch noch mehrere tausend Euro Grundsteuern zahlen und auch für die defekte Heizung aufkommen. Gerne wolle man das Gebäude, früher mal als das FZ (Freizeitstätte) Nöldekestraße bekannt und damit Ursprung der heutigen Trägervereins Rieckhofs, auch erwerben, aber auch hier zeigt sich: Kommunikation findet schlicht nicht statt. „Nun läuft unser Mietvertrag zum Sommer entweder aus und wir müssten wegziehen oder wir akzeptieren einen neuen Mietvertrag, der uns ebenso keine weiteren Investitionen mehr möglich macht“, so Maecker. „Ich würde mir wünschen, wenn es in Harburg irgendwen in der Verwaltung gäbe, der zumindest als Ansprechpartner vermittelnd tätig werden könnte.“ Wie sich zeigte, ist die Klangfabrik nur eines der vielen Fälle, mit denen Kulturschaffende hinsichtlich Raumnutzung zu tun haben. Seit Jahren thematisiert die Initiative, dass es vor allem zu wenig Räume für kulturelle Arbeit aber auch Angebote gibt. In einem der nächsten Workshops will man nun Experten des Hamburger Raummanagements einladen. Eine bisherige Anfrage an die Bezirksverwaltung in Harburg blieb indes unbeantwortet.

Zu Gast beim ersten Workshop in der Klangfabrik in der Nöldekestraße am vergangene n Dienstag war die neue Geschäftsführerin Antonia Marmon, des Harburg Marketings, das sie als Nachfolgeverein von Channel Harburg und Citymanagement Harburg leitet. Es ging dabei vor allem um Fragen, welche Rolle Kultur im Standortmarketing einnimmt und -nehmen könnte oder gar sollte. Marmon war erstaunt über das rege Interesse des unter 2G+-Bedingungen gefüllten Saales der Klangfabrik. Auch hier stand im Raum, in wie weit Kultur den Leerstand in der Lüneburger Straße nutzen könnte, aber auch als Faktor in der touristischen Darstellung dienen könnte. Fest stand am Ende, dass man die Gespräche vertiefen werde.

Konkret plant die Initiative SuedKultur nun monatlich weitere Workshops zu verschiedenen Themenbereichen und das bis Jahresende. Im April etwa soll am Thema Kulturräume gearbeitet werden. Als Gäste sind bereits Vertreter*innen des Baudezernats sowie der Kreativgesellschaft angefragt.

Wer daran als KulturschaffendeR teilnehmen will, kann sich unter neustart@sued-kultur.de melden. „Auch Kulturinteressierte aus Politik und Verwaltung können und sollten sich selbstredend melden“, so Rademaker.

Daneben wird bereits intensiv an den nächsten und schon 7. SuedLese-Literaturtagen gearbeitet, die im Juni und wieder mit Orten im Bezirk als auch Landkreis Harburg stattfinden werden. Fest steht auch schon, dass es Ende Oktober die nunmehr 12. SuedKultur Music-Night geben wird und auch Ideen für einen möglichen 2. SuedKulturSommer sind in Arbeit.

Die Initiative SuedKultur entstand 2007 und ihr gehören mittlerweile mehr als 60 Kulturinstitutionen und weiter Einzelpersonen an – vom Archäologischen Museum oder dem Heimfelder Verein Alles wird schön bis hin zur Kulturkneipengenossenschaft „Zur Stumpfen Ecke“. Die Initiative steht allen Kulturinteressierten Harburgs offen, betreibt das Terminportal www.sued-kultur.de, das Online-Feuilleton „Tiefgang“, die jährliche SuedKultur Music-Night, die SuedLese-Literaturtage und die Harburger Kunstleihe, war zwei Mal zum Stadtteilkulturpreis Hamburgs nominiert, wird aber vom Bezirk nicht gefördert.

Das Workshop-Projekt NEUSTART SuedKultur wird gefördert durch das Programm NEUSTART KULTUR 2, der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien und dem Fonds Soziokultur, der Alfred Toepfer Stiftung FVS wie dem Verfügungsfonds „Mitten in Harburg“.

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