Herzblatt-Kolumne https://www.tiefgang.net Thu, 10 Sep 2026 09:48:25 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Familien-Drama am Wühltisch https://www.tiefgang.net/harburg-wirft-sich-in-schale-2-2/ https://www.tiefgang.net/harburg-wirft-sich-in-schale-2-2/#respond Fri, 11 Sep 2026 22:40:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14517 [...]]]> Meine Lieben, was für ein Spektakel! Letztes Wochenende strömten stolze 35.000 Menschen zum riesigen Töster Flohmarkt in unsere Nachbarschaft. Alle wollten stöbern, feilschen und die besten Schätze ergattern. Aber wer dachte, auf dem Trödelmarkt geht es beschaulich zu, hat die Rechnung ohne den norddeutschen Tatendrang gemacht!

Da geraten doch tatsächlich Mitglieder einer Großfamilie mitten auf der Festmeile so heftig aneinander, dass die Polizei anrücken und Platzverweise erteilen musste! Beim Haarewaschen meinte meine Friseurin vorhin nur schockiert: „Mensch Clara, da ging es bestimmt um ein echtes Erbstück – oder um die letzte antike Lederhandtasche für fünf Euro!“

Ich sage euch, wie es ist: Wenn sich da die Verwandtschaft mitten im Gewusel in die Haare kriegt, erinnert mich das fatal an unsere Harburger Lokalpolitik. Da wird im Rathaus ja auch leidenschaftlich darum gefeilscht, wer nun mit wem das Zepter schwingen darf. Der einzige Unterschied: Auf dem Flohmarkt hat die Polizei wenigstens für Ordnung gesorgt, während wir in Harburg immer noch darauf warten, wer im Streit um die besten Schlagzeilen den Kürzeren zieht!


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Als ob das Familien-Theater nicht schon aufregend genug gewesen wäre, schickte der Himmel am Nachmittag auch noch das ultimative Schiedwetter. Starkregen und Sturmböen peitschten über die Stände! Da brauchte es gar keine Platzverweise der Polizei mehr – der Starkregen hat die erhitzten Gemüter und den Markt dann ganz von alleine abgekühlt. Das vorzeitige Ende war besiegelt, und die Schnäppchenjäger*innen mussten klatschnass die Segel streichen.

Aber wisst ihr was, meine Lieben? Das zeigt uns doch wieder, wie viel Dynamik in unserer Region steckt! Ob verregneter Trödelmarkt, knallhartes Feilschen oder die ewigen Umleitungen rund um unsere eigenen Baustellen im Süden: Wir lassen uns nicht unterkriegen. Wir packen einfach die Gummistiefel aus, streifen den Regenmantel über und lachen das Wetter weg.

Meine Lieben, ich rate euch für das kommende Wochenende: Haltet auf den örtlichen Märkten die Nerven behutsam beieinander, streitet euch nicht um die alten Vasen und nehmt für alle Fälle immer einen stabilen Schirm mit.

Ich bleibe jedenfalls erst mal im Salon – da wird zwar auch feilscht, aber nur um die besten Termine, und der Tratsch ist garantiert absolut sturmfest!

Bussi, eure Clara!

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Kopflos im Jubiläumsjahr https://www.tiefgang.net/harburg-wirft-sich-in-schale-2/ https://www.tiefgang.net/harburg-wirft-sich-in-schale-2/#respond Fri, 28 Aug 2026 22:45:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14464 [...]]]> Meine Lieben, habt ihr das Neueste gehört? Wir feiern dieses Jahr stolz 100 Jahre Harburger Stadtpark, und ausgerechnet mitten im Jubiläumsjahr verliert der Park sanft seinen Urvater! Die Büste von Georg Hölscher – dem Mann, dem wir die grüne Oase rund um die Außenmühle überhaupt erst zu verdanken haben – ist plötzlich spurlos kopflos.

Beim Haarewaschen meinte meine Friseurin ganz trocken zu mir: „Mensch Clara, vielleicht hat der arme Georg einfach gesehen, wie sich die Harburger*innen am Samstag beim Weißen Dinner von Kopf bis Fuß in Schale werfen, und ist schnell zum Herrenausstatter gerannt, weil ihm noch die weiße Fliege fehlte!“ Recht hat sie. Wenn sich Tausende in blütenweißem Zwirn an der Außenmühle versammeln, fällt so ein fehlender Kopf auf dem Denkmalsockel ja schließlich sofort auf.

Aber Spaß beiseite, meine Lieben: Das Schöne an Harburg ist ja, dass wir uns die Laune nicht verderben lassen. Während die Bronzebüste noch irgendwo schmollt, zeigen wir am heutigen Sonnabend wie stilvoll unser Viertel feiern kann. Das 13. „Weiße Dinner“ steht an, und der gesamte Außenmühlendamm verwandelt sich in eine edle, weiße Picknick-Meile.

Ich sage es euch, wie es ist: Wer nach all den Baustellen-Meldungen der letzten Monate mal wieder echtes Urlaubs-Feeling braucht, muss genau dorthin! Silberleuchter auf den Tisch, Stoffservietten eingepackt und bitte kein Einweggeschirr.

Und das absolute Highlight kommt ab 22 Uhr: Zum Parkjubiläum werden die Baumkronen entlang des Wassers bei der neuen Teichillumination den gesamten September über in wechselnden Farben erleuchtet. Wer braucht da noch den Urlaub im Süden, wenn das Paradies mit Live-Musik, Seifenblasen und bunten Lichtern direkt vor der Haustür liegt?

Meine Lieben, schnappt euch eure weiße Lieblingskleidung, packt den Leckereien-Korb voll und haltet beim Spaziergang im Stadtpark einfach ein bisschen Ausschau nach Georgs Kopf. Wer weiß, vielleicht sitzt er ja heimlich mit einem Glas Prosecco an der weißen Tafel und genießt die Aussicht auf die erstrahlten Baumkronen.

Bussi, eure Clara!


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Harburg wirft sich in Schale! https://www.tiefgang.net/harburg-wirft-sich-in-schale/ https://www.tiefgang.net/harburg-wirft-sich-in-schale/#respond Fri, 21 Aug 2026 22:34:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14409 [...]]]> Meine Lieben, hakt das Fernweh ab, eure Clara ist wieder im Lande! Und kaum setze ich den ersten Fuß in unseren Salon, weht mir schon ein Hauch von Romantik, Eleganz und feinstem Porzellan entgegen.

Schluss mit Baustellen-Blues und Leere – am Samstag, den 29. August, wird es bei uns strahlend weiß! Zum 13. Mal verwandelt sich der malerische Außenmühlendamm im Stadtpark beim „Weißen Dinner“ in eine riesige, festlich gedeckte Tafel.

Beim Spitzenschneiden meinte meine Friseurin ganz aufgeregt: „Mensch Clara, das wird wie eine riesige Traumhochzeit – nur ohne den lästigen Papierkram beim Amt!“ Recht hat sie. Menschen aller Generationen und Kulturen kommen zusammen, bringen vollgepackte Picknickkörbe mit und kleiden sich von Kopf bis Fuß in blütenreines Weiß. (Na gut, bei den Schuhen darf geduldelt werden, falls der weiße Sneaker im Urlaub gelitten hat!)

Das ist doch die perfekte Medizin nach den letzten Wochen! Während unser geliebtes MidSommerland nebenan ja bekanntlich immer noch sanft im Winterschlaf schlummert, zeigen wir direkt vor der Haustür, wie sehr wir das Wasser und die Gemeinschaft feiern können. Einzige Regel für die Tafel: Einweggeschirr bleibt zu Hause! Wir Harburger*innen können auch mit Stil – da werden Silberleuchter, Blumen und echte Stoffservietten aufgetischt.

Und wisst ihr, was das Beste ist? Nach der Sommer-Sonne wartet am Abend ein magisches Spektakel auf uns. Zum 100-jährigen Jubiläum des Harburger Stadtparks startet direkt im Anschluss die neue Teichillumination: Die Baumkronen am Ufer werden ab 22 Uhr in wechselnden Farben erleuchtet – und das sogar den ganzen September über!

Ich sage es euch ja wie es ist: Wer noch auf der Suche nach der großen Liebe ist, sollte am Samstag unbedingt den Außenmühlendamm ansteuern. Bei Kerzenschein, Seifenblasen, Live-Musik und Wunderkerzen verfliegt die Schüchternheit schneller als die Sahne auf der Eiswaffel. Wer weiß, vielleicht teilt ja jemand am Nachbartisch spontan seinen Prosecco mit euch?

Meine Lieben, schnappt euch euer weißes Lieblingskleid, packt den Korb voll Leckereien und sichert euch die besten Plätze an der Außenmühle. Wir sehen uns an der Tafel – ich bin die mit den frischen Locken und dem extra großen Kerzenständer!

Bussi, eure Clara!


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Brise statt Föhn https://www.tiefgang.net/land-unter-in-marmstorf-3-2-2/ https://www.tiefgang.net/land-unter-in-marmstorf-3-2-2/#respond Fri, 17 Jul 2026 22:11:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14189 [...]]]> Meine Lieben, packt die Sonnenbrille ein und stellt den Sekt kalt – eure Clara verabschiedet sich diese Woche in den wohlverdienten Urlaub!

Ja, ihr habt richtig gehört: Die Trockenhaube im Salon bleibt für ein paar Tage aus, die Schere ruht, und ich lasse mir zur Abwechslung mal die echte Meeresbrise statt des heißen Föhns um die Nase wehen. Keine Sorge, ich sammle im Liegestuhl natürlich schon fleißig neuen Stoff für euch. Während der Sommer im Park brummt, gönne ich mir zur Abwechslung mal das echte, kühle Nass.

Genießt die warmen Tage, lasst euch nicht stressen und macht es euch gemütlich. Nächste Woche bin ich wieder mit frisch gewaschenen News und dem heißesten Tratsch für euch am Start!

Urlaubige Grüße und ganz viel Sonne im Herzen,

eure Clara!


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Stillstand: das neue Premium-Produkt https://www.tiefgang.net/land-unter-in-marmstorf-3-2/ https://www.tiefgang.net/land-unter-in-marmstorf-3-2/#respond Fri, 10 Jul 2026 22:01:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14149 [...]]]> Meine Lieben, böse Zungen behaupten ja, in Harburg passiere nichts. Ich sage: Stimmt gar nicht! Bei uns wird das Nichts im ganz großen Stil zelebriert.

Während andere Städte mühsam versuchen, ihre Gebäude mit Leben, Kultur oder gar Menschen zu füllen, haben wir im Süden den architektonischen Minimalismus für uns entdeckt. Leerstand ist das neue Schick!

Beim Haarewaschen meinte meine Friseurin ganz trocken: „Mensch Clara, wenn wir für jeden ungenutzten Quadratmeter einen Euro bekommen würden, bräuchten wir uns um den Haushaltsplan der Stadt keine Sorgen mehr zu machen.“ Recht hat sie! Schauen wir uns die vier großen „Geister-Hotspots“ doch mal mit einer großen Portion Humor und den allerneuesten Updates an:

Unser geliebter, riesiger Ex-Karstadt am Ring führt die Hitliste natürlich an. 26.000 Quadratmeter geballte gähnende Leere. Nach der kurzen technischen Zwangspause wegen der Elektrotechnik hat die Museumsdependance im Erdgeschoss zwar wieder geöffnet und bietet sogar tolles Ferienkino für die Kleinen an, aber der Rest des grauen Riesen wartet und wartet.

Ein paar Meter weiter in der Neuen Straße grüßt die ehemalige Dreifaltigkeitskirche. Die Gemeinde ist längst ausgezogen, das barocke Inventar und die Orgel wurden ausgebaut. Eigentlich gab es ja den wunderbaren Plan, das denkmalgeschützte Gotteshaus in eine lebendige Kita umzubauen. Aber jetzt kam der absolute Schock: Das Projekt ist vorerst komplett gescheitert! Da flossen beim Friseur fast die Tränen. Während die einen noch auf die Baugenehmigung gewartet haben, ist der Traum von Kinderlachen unter dem Kirchendach erst mal geplatzt. Jetzt herrscht dort vor allem eines: heilige, zugige und wohl noch sehr lange anhaltende Stille.

Ach ja, und dann der legendäre Beachclub am Treidelweg! Das ist mein absoluter Lieblings-Schildbürgerstreich im Binnenhafen. Da freuen wir uns auf Strand-Feeling, Liegestühle und Cocktails bei Sonnenuntergang. Und was passiert? Die mühsam sanierte Kaimauer ist derart fugendicht geraten, dass das Regenwasser nicht mehr abfließen kann. Ergebnis: Bei jedem Schauer verwandelt sich die Beach-Fläche in ein riesiges Biotop. Weil man mit riesigen Schlammpfützen aber schlecht eine Strandbar betreiben kann, zog der angedachte Betreiber die Reißleine. Jetzt haben wir am Kanal zwar jede Menge gähnende Leere, aber immerhin ein fantastisches Enten-Paradies!

Und zu guter Letzt das historische Thörl-Gebäude an der Harburger Schloßstraße. Das imposante, alte Fabrikgebäude gehört ja zur TUHH. Eigentlich sollte der schicke Anbau samt Sanierung für Büros und Forschungswerkstätten schon Ende 2023 fix und fertig sein – stattdessen herrschte dort eine unendlich lange, frustrierende Baupause. Und statt 14 soll es nun 23 Millionen kosten. Bis die erste Vorlesung stattfindet, bleibt es zwar ein architektonisches Geduldsspiel, aber immerhin bewegt sich wieder eine Putzkelle!

Meine Lieben, warum machen wir aus dieser kollektiven Misere nicht einfach ein touristisches Gesamtkonzept? Wir nennen das Ganze „Die Harburger Geister-Tour“. Zuerst besichtigen wir die stillen Flure im Karstadt-Haus. Danach meditieren wir vor der gescheiterten Kirchen-Kita. Anschließend gehen wir im überfluteten Beachclub baden und zum Finale feuern wir die Bauarbeiter*innen an der Thörl-Fabrik an, damit der Baufortschritt diesmal hält!

Ich bleibe erst mal im Friseur-Salon – da herrscht zum Glück gähnende Leere nur in der Kaffeekanne, und der Tratsch ist garantiert absolut lückenlos!

Bussi, eure Clara!


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Kultur-Spots statt Sommerloch https://www.tiefgang.net/land-unter-in-marmstorf-3/ https://www.tiefgang.net/land-unter-in-marmstorf-3/#respond Fri, 03 Jul 2026 22:08:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14122 [...]]]> Meine Lieben, packt die Koffer gar nicht erst ein und vergesst den Stress am Flughafen – wir schalten diese Woche alle ganz offiziell in den Urlaubsmodus!

Ich komme gerade frisch vom Friseur am Sand, und ich sage euch, unter den geöffneten Fenstern wurde heute über die besten Pläne für die schulfreie Zeit philosophiert. Die Sommerferien in Hamburg haben begonnen, und passend dazu gibt es fantastische Neuigkeiten aus unserer eigenen kleinen Galaxie mitten in der City.

Und die beste Nachricht der Woche vorweg: Die kurze Zwangspause ist vorbei! Unser allseits beliebter Planet Harburg am Herbert-und-Greta-Wehner-Platz hat nach einer kurzen technischen Schließung pünktlich zum Sommer wieder seine Pforten geöffnet. Und das Beste daran ist, dass der Eintritt in die Museumsdependance im ehemaligen Karstadt-Gebäude für uns alle weiterhin komplett kostenlos bleibt. Wer also eine Pause von der Hitze sucht oder den Daheimgebliebenen etwas bieten möchte, steuert ab sofort einfach direkt den grauen Riesen an.

Und für die schulfreien Wochen haben sich die Macher*innen dort richtig was einfallen lassen. Wer nämlich dachte, im Sommer herrscht gähnende Leere, der hat die Rechnung ohne das Metropolis-Kino gemacht. Es gibt ein tolles Ferienkino im Planet Harburg! An den schulfreien Mittwochen flimmern dort wunderbare Streifen für die jüngeren Harburger*innen über die Leinwand – wie zum Beispiel die französische Abenteuergeschichte „Die Schatzsuche im Blaumeisental“. Da geht es um eine Ausgrabung und alte Familiengeheimnisse – das passt doch wie die Faust aufs Auge für eine Museumsdependance. So ist das Ferienprogramm für die kleinen Zeitdetektive im Stadtteil gerettet, ganz ohne lange Anreisen.

Wer lieber selbst auf Entdeckungstour gehen möchte, für den fliegt der Planet jetzt sogar richtig hoch hinaus. Mit der Wiedereröffnung ist dort nämlich eine brandneue Ausstellung gelandet, die den passenden Titel „Hamburg von oben – Ein historischer Rundflug“ trägt. Gezeigt werden faszinierende Aufnahmen des Fotografen Günther Krüger, der unsere Hansestadt und die Umgebung in den 50er- und 60er-Jahren aus der Vogelperspektive dokumentiert hat. Beim Haarewaschen meinte meine Friseurin ganz begeistert: „Mensch Clara, das ist wie eine Zeitmaschine im Erdgeschoss!“

Man kann wunderbar beobachten, wie sich die Stadt im Zeitraffer zur modernen Metropole entwickelt hat. Und wenn man dann wieder heraustritt, steht man direkt im Hier und Jetzt an der Fußgängerzone Lüneburger Straße. Ein perfekter, kostenloser Kultur-Ausflug für die ganze Familie direkt vor unserer Haustür.

Meine Lieben, ich rate euch für die erste Ferienwoche: Schaut einfach mal am Planeten vorbei, schnappt euch einen Platz im kühlen Kinoraum oder hebt virtuell über dem Hamburg der Wirtschaftswunderzeit ab. Die Öffnungszeiten sind immer mittwochs, donnerstags und am Wochenende von 10 bis 17 Uhr. Ich bleibe jedenfalls erst mal im Salon – da fliegen zwar keine Flugzeuge, sondern nur die Haarbüschel, aber der Tratsch ist im Sommer ohnehin am erfrischendsten!

Bussi, eure Clara!


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Hitze-Hype und Panzerknacker https://www.tiefgang.net/land-unter-in-marmstorf-2-2-2-2-2/ https://www.tiefgang.net/land-unter-in-marmstorf-2-2-2-2-2/#respond Fri, 26 Jun 2026 22:48:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14106 [...]]]> Meine Lieben, schwitzt ihr auch so schön vor euch hin? Ich komme gerade frisch vom Friseur am Sand – und ich sage euch, die Trockenhaube blieb heute komplett aus, weil wir unter den Salon-Fenstern ohnehin schon kollektiv geschmolzen sind. Da kam beim exklusiven Kaltgetränk-Nippen natürlich sofort der passende Tratsch auf.

Was für eine Woche! Das Thermometer klettert in astronomische Höhen und ganz Harburg sucht verzweifelt nach Schatten. Es ist sogar so heiß, dass selbst unsere traditionsreiche Marktzeit kapituliert und wegen der extremen Temperaturen verkürzt werden muss. Wenn die Erdbeeren auf dem Sand schneller zu Marmelade werden, als die Händler*innen wiegen können, weißt du: Es ist Sommer im Süden!

Während die einen also schwitzen, dachten sich ein paar ganz findige Gestalten offenbar: „Nutzen wir doch die Gunst der lauen Nacht für einen kleinen Ausflug.“ Habt ihr das mitbekommen? Da gab es doch tatsächlich einen filmreifen, versuchten Einbruch im Marktkauf-Center!

Beim Spitzenschneiden hieß es vorhin nur kopfschüttelnd: „Mensch Clara, die wollten bestimmt gar nicht an den Tresor, die wollten einfach nur die Nacht vor der eiskalten Tiefkühltruhe im Supermarkt verbringen!“ Man kann es ihnen fast nicht verübeln. Während wir uns zu Hause schlaflos von links nach rechts wälzen, klingt so eine Nacht zwischen gut gekühltem Joghurt und Tiefkühl-Pizza doch gar nicht mal so unattraktiv. Schade nur, dass die Alarmanlage den kühlen Traum vom Einbruchsommer ganz schnell beendet hat.

Erinnert ihr euch noch an die Hochzeits-Flaute bei den Juni-Schnapszahlen, über die unser Bezirksamt Harburg federführend die Hamburger Statistiken herausgegeben hat? Ich sage euch, bei dieser Hitze wird mir einiges klar! Wer will sich denn bitteschön bei gefühlten 40 Grad im Schatten im feinen Zwirn das „Ja“-Wort geben? Da zerfließt das Make-up doch schneller als die bürokratischen Prozesse im Rathaus.

Vielleicht meldet das Standesamt demnächst den absoluten Nullpunkt bei den Eheschließungen, weil die Paare lieber gemeinsam im Freibad aneinanderkleben – beziehungsweise im Trockenschwimm-Modus vor dem noch immer unfertigen MidSommerland an der Außenmühle campieren.

Und wo wir gerade bei kühlen Räumen und verpassten Chancen sind: Warum nutzen wir die aktuelle Hitzewelle nicht für unseren geliebten „Planet Harburg“ am Ring? Im ehemaligen Karstadt-Gebäude zieht es doch durch die leeren Etagen wie Hechtsuppe. Wenn die Stadt schon Jahre braucht, um die Volkshochschule oder die Bücherhalle dort unterzubringen, könnten wir die 26.000 Quadratmeter jetzt als riesiges, öffentliches Abkühlzentrum deklarieren!

Meine Lieben, ich rate euch fürs Wochenende: Macht es wie die Marktleute, verkürzt eure Aktivitäten auf das Nötigste und lasst die Einbruchsversuche lieber bleiben – die Polizei schwitzt verständlicherweise ungern beim Hinterherlaufen. Schnappt euch ein großes Eis, sucht euch ein schattiges Plätzchen und bleibt cool.

Ich bleibe jedenfalls erst mal im Salon – da läuft die Klimaanlage zwar auf Sparflamme, aber der eisgekühlte Sekt ist absolut verlässlich!

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Harburgs Liebes-Statistik im Keller https://www.tiefgang.net/land-unter-in-marmstorf-2-2-2-2/ Fri, 19 Jun 2026 22:56:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14024 [...]]]> Meine Lieben, wo ist sie nur hin, die große Romantik? Früher haben sich die Paare vor den Standesämtern die Klinke in die Hand gegeben, wenn der Kalender eine mathematische Symmetrie hergab. Da wurde im Minutentakt „Ja“ gesagt, nur damit der Gatte am Ende des Tages den Hochzeitstag nie wieder vergessen kann.

Und heute? Gähnende Leere auf den Fluren, wie die Zahlen aus unserem Harburger Rathaus schwarz auf weiß belegen. Das Bezirksamt Harburg gibt nämlich federführend für die Standesämter in Hamburg die Daten heraus.

Die Hamburger*innen sind offenbar viel zu pragmatisch geworden, um sich vom Kalender vorschreiben zu lassen, wann die Ringe getauscht werden.

Beim Haarewaschen meinte meine Friseurin ganz trocken: „Clara, die Leute haben heute einfach andere Sorgen, als sich am 26.6.26 den schönsten Tag des Lebens vorschreiben zu lassen.“ Recht hat sie! Aber wenn wir ehrlich sind: Wer braucht schon ein mathematisches Datum, wenn das wahre Drama des Zusammenlebens doch sowieso viel bessere Kulissen parat hält?

Wenn unser Bezirksamt schon die Hochzeitsdaten für die ganze Stadt verwaltet, dann sollten wir den Kolleg*innen dort mal ein paar echte, emotionale Harburger Meilensteine vorschlagen, die das Leben schreibt. Da bewährte sich Ehezusammenhalt schließlich ganz ohne Schnapszahl: Wie wäre es mit einer feierlichen Trauung genau an dem Tag, an dem die Buxtehuder Straße nach dem Rohrbruch endlich wieder trockengelegt wurde? Wer gemeinsam im Stau stand und sich die Gummistiefel geteilt hat, beweist doch viel mehr Liebe als ein Paar, das sich nur am 6.6.26 bei Sonnenschein anschmachtet. Oder wir erinnern uns alle noch mit feuchten Augen an das Tinder-Märchen vom Bahnhof, wo sich zwei Verliebte dank einer fetten Zugverspätung gefunden haben. Das ist wahre Romantik! Statt im edlen Saal im Hamburger Rathaus vor den Altar zu treten, schlage ich für solche Fälle eine feierliche Zeremonie direkt auf dem zugigen Bahnsteig vor – mit dem Metronom-Schaffner als Trauzeugen.

Und wo wir gerade bei ungenutzten Räumlichkeiten und Harburger Behörden sind: Warum macht das Bezirksamt aus der Schnapszahl-Not nicht eine Tugend? Im ehemaligen Karstadt-Gebäude am Ring suchen wir doch seit gefühlten Ewigkeiten nach einer sinnvollen Nutzung für die 26.000 Quadratmeter. Wenn die Verwaltung eh so lange braucht, um der Bücherhalle oder der Volkshochschule die Türen zu öffnen, warum richten wir dort nicht einfach ein riesiges Pop-up-Heiratszentrum ein?

Platz genug für eine ordentliche Hochzeitsgesellschaft wäre da allemal. Und das Beste: Die Reste der illegalen Goldschmelze, die die Polizei neulich im Hinterzimmer hochgenommen hat, könnten direkt upgecycelt werden! Da werden die Eheringe einfach vor Ort frisch gegossen, während die Hochzeitsgesellschaft im Erdgeschoss im improvisierten „Vortragsraum“ das Hochzeitsvideo anschaut. Das wäre doch mal echte, nachhaltige Kreislaufwirtschaft made in Harburg!

Meine Lieben, ob mit oder ohne Schnapszahl im Stammbuch: Am Ende zählt doch nur, dass man jemanden findet, mit dem man auch den ganz normalen Harburger Wahnsinn durchsteht. Ich rate euch fürs Wochenende: Genießt die Zeit zu zweit, geht eine Runde an der Außenmühle spazieren (auch wenn das MidSommerland immer noch auf sich warten lässt) und lasst den Kalender einfach mal Kalender sein.

Ich bleibe jedenfalls erst mal im Salon – da wird zwar viel über die Ehe gelästert, aber der Sekt zum Wochenende schmeckt auch ohne Hochzeit ganz hervorragend!

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Neues Spielzeug für die Jahnhöhe https://www.tiefgang.net/land-unter-in-marmstorf-2-2-2/ Sat, 13 Jun 2026 08:10:27 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14000 [...]]]> Meine Lieben, legt kurz die Nagelfeile beiseite! Ich komme gerade frisch vom Friseur am Sand – und ich sage euch, die Lockenwickler standen heute unter akutem Hochstrom. Vergesst das Binnenhafenfest und das milde Badewetter, wir haben in Harburg diese Woche ganz andere, brandheiße Themen serviert bekommen!

Hier ist eure Clara Klatsch mit dem neuesten Tratsch frisch aus dem Salon: Meine Lieben, habt ihr das Drama am Dienstag mitbekommen? Da denkt man, die S-Bahn läuft nach der zweiwöchigen Totalsanierung endlich wieder rund, und schwupps – brennt am Bahnhof Harburg ein Holzübergang im Gleisbereich! Großer Feuerwehreinsatz, dichte Rauchschwaden und eine komplette Evakuierung mitten im morgendlichen Berufsverkehr.

Beim Spitzen-Schneiden meinte meine Friseurin ganz trocken: „Mensch Clara, das war bestimmt der offizielle Startschuss für die Hamburger Olympia-Bewerbung!“ Passen würde es ja. Die Disziplin „Hindernislauf mit Atemschutzmaske durch den Harburger Bahnhof“ sichert uns im Süden garantiert die Goldmedaille. Wer es täglich pünktlich über die Süderelbe schafft, hat das Marathontraining für die Spiele eh schon im Vorbeigehen absolviert.

Apropos Höchstleistungen: Die gibt es wieder in unserem Lieblingsobjekt, dem ehemaligen Karstadt-Haus. Eigentlich dachten wir ja, nach der illegalen Goldschmelze im Hinterzimmer könnte uns nichts mehr schocken. Aber der „Planet Harburg“ musste auch wegen dringender Arbeiten an der Elektrotechnik kurzzeitig komplett dichtgemacht werden!

Da saßen schlaue Köpfe zusammen, weil der Strom streikte. Beim Föhnen wurde vorhin schon gemunkelt, ob die Alchemisten von neulich vielleicht heimlich so viel Saft für ihre Schmelzöfen abgezapft haben, dass das Netz im grauen Riesen kollabiert ist. Während wir immer noch darauf warten, dass die Bücherhalle oder die Volkshochschule ihre Umzugskisten packen, zeigt uns das Gebäude auf ganz eigene Weise, dass dort immerhin noch ein bisschen Spannung auf der Leitung ist – wenn auch die falsche.

Aber es gibt auch gute Nachrichten, meine Lieben, bei denen mir fast der Kaffee umgekippt wäre. Der Harburger Turnerbund bekommt stolze 40.000 Euro aus dem Quartiersfonds für ein neues Pflegegerät für die Kunstrasenplätze auf der Jahnhöhe!

Ich frage mich ja: Wenn die Stadt so schnell Geld locker machen kann, um ein Hightech-Rasenpflegegerät für den Sportplatz anzuschaffen, warum schicken wir dieses Wunderteil nicht mal rüber zum Harburger Ring? Ein bisschen Pflege und einmal ordentlich drüberbürsten könnte dem staubigen Teppichboden im ersten Stock des Ex-Karstadts jedenfalls auch nicht schaden. Vielleicht dürfen die Kulturschaffenden ja mal eine Runde mit dem Gerät durch das ehemalige Bettenlager drehen.

Meine Lieben, ich rate euch fürs Wochenende: Haltet die Ohren steif und meidet die Gleise, falls es wieder qualmt. Ich bleibe erst mal im Salon – da brennt höchstens die Kopfhaut, wenn die Blondierung zu lange drauf ist, und der Tratsch ist garantiert absolut funkensicher!

Bussi, eure Clara!


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Schmetterlinge auf Stand-Up-Boards https://www.tiefgang.net/land-unter-in-marmstorf-2-2/ Fri, 05 Jun 2026 22:51:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=13964 [...]]]> Meine Lieben, werft die Gummistiefel der letzten Wochen in die Ecke und holt die Matrosenmützen raus! Ich komme gerade frisch vom Friseur am Sand, und ich sage euch, zwischen Föhnen und Färben gab es heute nur ein Thema: „Leinen los!“

Dieses Wochenende, vom 5. bis 7. Juni 2026, verwandelt sich unser schöner Binnenhafen endlich wieder in die größte maritime Party-Meile des Hamburger Südens! Da kam beim Spitzen-Schneiden natürlich sofort die Frage auf: Können wir die Schiffe nicht gleich dabehalten?

Meine Lieben, über 30.000 Menschen werden am Wochenende rund um den Kanalplatz und den Lotsekai erwartet. Es gibt historische Schiffe, Live-Musik auf drei Bühnen und kostenlose Rundfahrten. Beim Haarewaschen meinte meine Friseurin ganz begeistert zu mir: „Mensch Clara, am Samstag um 13 Uhr ist die große Einlaufparade – das ist doch das erste Mal seit Monaten, dass sich im Harburger Süden etwas pünktlich vorwärtsbewegt!“

Ich habe mir das Programm natürlich ganz genau angeschaut. Für die Kleinen gibt es eine tolle „Stempelregatta“ – aber ein ganz besonderes Highlight hat mich laut auflachen lassen: Es gibt einen offiziellen Wettbewerb mit dem Titel „Wer kann am lautesten schreien?“

Da dachte ich sofort: Meine Lieben, das ist doch die perfekte Nachwuchsförderung für unsere Bezirkspolitik! Wer sich da am Lotsekai ohne Mikrofon so richtig die Lunge aus dem Hals brüllt, ist bestens vorbereitet, um demnächst bei der Sprinkenhof GmbH oder dem Denkmalschutz wegen des leerstehenden Karstadt-Gebäudes vorzusprechen. Vielleicht sollten wir die zuständigen Planer*innen aus dem Rathaus einfach mal geschlossen als Jury dort anmelden.

Während wir beim Binnenhafenfest unter dem Motto „Open Ship“ einfach so auf historische Schiffe wie das Zollboot „Kehrwieder“ oder den Schlepper „Fairplay VIII“ spazieren und die Technik bestaunen dürfen, herrscht beim Projekt „Planet Harburg“ am Ring ja weiterhin das Motto „Closed Shop“.

Ich frage mich ja: Wenn die ehrenamtlichen Helfer*innen der KulturWerkstatt und des Museumshafens es schaffen, binnen drei Tagen ein riesiges, buntes Familienfest auf die Beine zu stellen, warum dauert es dann Jahre, um im ehemaligen Kaufhaus einen simplen „Vortragsraum mit bewegten Bildern“ genehmigt zu bekommen? Vielleicht sollten wir das Karstadt-Haus einfach auf Stelzen in den Kanal setzen – dann ist es maritim, und die Hafenmacher*innen übernehmen das Zepter. Schwimmfähig genug wäre Harburg nach den ganzen Rohrüberflutungen der letzten Wochen ja eigentlich.

Und für die Sportlichen unter uns: Am Sonntag um 14 Uhr gibt es an der Drehbrücke eine Stand-Up-Paddling-Regatta. Nach all den Liebesgeschichten rund um Zugversetzungen und Tinder-Matches im Pendlerstau der letzten Wochen sehe ich es schon bildlich vor mir: Zwei Singles kollidieren elegant auf ihren Paddelboards im Hafenbecken, und der Metronom postet am Montag: „Ein Stehpaddler weniger, ein Traumpaar mehr.“

Meine Lieben, ich rate euch für das Wochenende: Lasst den Alltag links liegen, schnappt euch eine Portion Backfisch und genießt den Trubel am Wasser. Unser Binnenhafen zeigt uns dieses Wochenende, wie viel Leben, Kultur und Energie eigentlich in diesem Stadtteil stecken. Man muss die Leinen eben einfach nur mal loslassen!

Bussi, eure Clara!


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