Initiative Musik https://www.tiefgang.net Tue, 13 Jan 2026 15:29:29 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.2 Ein Club ist mehr als seine Dezibelzahl https://www.tiefgang.net/ein-club-ist-mehr-als-seine-dezibelzahl/ Fri, 16 Jan 2026 15:18:47 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=13122 [...]]]> Die Stadt ist ein empfindliches Ökosystem, ein Geflecht aus Sehnsüchten, die oft diametral entgegengesetzt verlaufen. Und so wird oft gefragt: Lärm oder laut?

Während die einen das pulsierende Leben, den Bass in der Magengrube und die ekstatische Gemeinschaft der Clubkultur suchen, fordern die anderen das Recht auf nächtliche Ruhe in ihren immer teurer werdenden Eigentumswohnungen. In diesem Spannungsfeld zwischen Kulturgenuss und Ruhebedürfnis setzt nun ein neues Förderprogramm des Bundesbauministeriums an, das die Koexistenz von Clubkultur und Wohnen technisch untermauern soll.

Das Bundesprogramm Schallschutz, kurz BSSP, zielt darauf ab, die bauliche Resilienz der Livemusikspielstätten zu stärken. Es ist ein spätes Eingeständnis der Politik, dass Clubs nicht bloße Vergnügungsstätten, sondern schützenswerte Kulturorte sind. Über die Initiative Musik werden Mittel bereitgestellt, um Clubbetreiber*innen bei kostspieligen Schallschutzmaßnahmen zu unterstützen. Das Spektrum reicht von baulichen Veränderungen an Fassaden und Dächern bis hin zur Installation hochmoderner, limitergesteuerter Soundsysteme. Es geht darum, den Schall dort zu halten, wo er hingehört: im Inneren des Clubs, weg von den Ohren der Nachbar*innen.

Hamburg ist für diese Problematik ein historisch gewachsenes Laboratorium. Die Hansestadt hat in der Vergangenheit schmerzhaft erfahren müssen, was passiert, wenn die Verdrängung durch Lärmbeschwerden und Gentrifizierung ungebremst voranschreitet. Man denke an das Molotow, das bereits mehrfach seinen Standort wechseln musste, oder an die langwierigen Debatten rund um die Sternbrücke. Hier kollidieren die Interessen der Stadtentwicklung massiv mit der gewachsenen Subkultur. Oft reichte die Beschwerde einer einzelnen Person aus der neu zugezogenen Nachbarschaft, um traditionsreiche Orte an den Rand des Abgrunds zu treiben. Die Schließung des Golem am Fischmarkt oder die Konflikte um die Clubnutzung auf der Elbinsel Wilhelmsburg sind weitere Mahnmale einer Stadtplanung, die den Schallschutz zu lange als Privatvergnügen der Veranstalter*innen begriffen hat.

Mit dem neuen Förderprogramm wird die technische Aufrüstung nun zur kulturpolitischen Strategie. Es ist ein Versuch, den Gordischen Knoten aus Lärmschutzverordnung und Kulturerhalt zu durchschlagen. Dass dies notwendig ist, zeigt der Blick in die Praxis: Bauliche Maßnahmen zur Schalldämmung sind für die meisten Betreiber*innen kleinerer Läden ohne staatliche Hilfe schlicht nicht finanzierbar. Die Initiative Musik übernimmt hier eine zentrale Rolle bei der Verteilung der Gelder, um sicherzustellen, dass nicht nur die großen Player, sondern auch die für das Stadtklima so wichtigen Nischenorte profitieren.

Dennoch bleibt abzuwarten, ob die bauliche Trennung von Innen und Außen ausreicht, um den sozialen Frieden im Quartier zu sichern. Ein Club ist mehr als seine Dezibelzahl; er ist ein Ort der Begegnung, der auch vor der Tür stattfindet. Schallschutzfenster helfen gegen den Bass, aber kaum gegen die angeregten Gespräche der Besucher*innen auf dem Gehweg. Das Förderprogramm ist daher ein wichtiger Schritt, doch die eigentliche Aufgabe für die Stadtplaner*innen und Kulturschaffenden bleibt die Moderation zwischen den verschiedenen Lebensentwürfen in einer immer enger werdenden Stadt.

Aber auch für Hamburgs Clublandschaft könnte dieses Programm eine Atempause bedeuten. Es gibt den Betreiber*innen die Möglichkeit, proaktiv zu handeln, bevor das erste Ordnungsgeld fällig wird. In einer Zeit, in der jeder Quadratmeter umkämpft ist, ist die Investition in Stein, Wolle und Glas letztlich eine Investition in die Freiheit der Kunst. Denn nur wenn der Lärm draußen bleibt, darf es drinnen weiterhin laut und lebendig zugehen.

Alle Infos zum Förderprogramm hier: www.initiative-musik.de

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Support für kleine Musikclubs https://www.tiefgang.net/support-fuer-kleine-musikclubs/ Fri, 24 May 2024 23:44:15 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10892 [...]]]> Kleine Musikclubs sind das Jugendzimmer der Stars von Morgen. Daher gilt ihnen auch die Unterstützung der Initiative Musik.

Die Initiative Musik ist die zentrale Fördereinrichtung des Bundes für Popularmusik und Jazz. Künstler:innen und ihre Musik stehen im Mittelpunkt ihrer kulturwirtschaftlichen Arbeit. Durch gezielte Programme und Aktivitäten will sie Raum für künstlerische Weiterentwicklung und wirtschaftliches Wachstum bieten. 

Sie setzt sich ein für eine vielfältige Musiklandschaft mit zukunftsfähigen ökonomischen Strukturen und einem klaren Bekenntnis zu ökologischer Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit. Sie unterstützt Künstler:innen, die Livemusikszene sowie Musikunternehmen in ganz Deutschland bei der Umsetzung ihrer Projekte und fördern Netzwerk- und Infrastrukturen. 

Als Veranstalterin von drei Musikpreisen – POLYTON, Deutscher Jazzpreis und APPLAUS Award – fördert sie  Talente und Spielstätten und trägt zu ihrer Sichtbarkeit bei.

Und so gibt es aktuell zwei Ausschreibungen: eine zur Unterstützung von Live-Konzerten. Eine weitere für technische Anschaffungen.

Livemusikförderung

Mit der Livemusikförderung sollen verschiedene Auftrittsorte die Infrastruktur der vielfältigen deutschen Musiklandschaft unterstützt werden. Das Programm Live 500 richtet sich an Musikclubs und regionale Veranstalter:innen von kleineren Konzerten und Konzertformaten mit Newcomer:innen oder experimentellen Genres. Mit dem Festivalförderfonds werden Musikfestivals unterstützt, die besondere soziokulturelle Schwerpunkte setzen etwa in der Nachwuchsförderung, durch eine anspruchsvolle Programmplanung oder Engagement für ökologische Nachhaltigkeit. Zu den Förderbedingungen und Formularen: www.initiative-musik.de/livemusikfoerderung

Investitionsförderung „PlugIn“

Kleinere und mittlere Musikclubs sind aufgrund geringerer Umsatzrendite nicht immer in der Lage, ihren Investitionsbedarf aus eigener finanzieller Kraft zu decken. Das neu aufgelegte Förderprogramm „PlugIn“ soll hier ansetzen und die Verbesserung ihrer technischen Ausstattung in unterschiedlichen Bereichen unterstützen.  

Das Wichtigste zum Förderprogramm im Überblick: 

  • Antragsberechtigt sind Musikclubs mit einer Besucher:innenkapazität von maximal 2.000 unbestuhlten Plätzen. 
  • Gefördert werden Anschaffungen von neuen oder gebrauchten Technikgeräten sowie Einrichtungen von auftrittsrelevanten Elementen. Reparaturmaßnahmen sind auch erstmals durch das Programm förderfähig. 
  • Der Förderanteil beträgt max. 15.000 EUR. 
  • Der Eigenanteil ist degressiv und abhängig von der Höhe der Gesamtausgaben. Mit steigender Höhe der Gesamtausgaben nimmt der Eigenanteil zu. 
  • Förderungen werden im Windhundverfahren („first come, first served“) vergeben.  
  • Die Mittel werden nach einer Regionalquote auf die verschiedenen Bundesländer verteilt, damit strukturell schwächere Regionen im Prozess nicht benachteiligt werden. 
  • Förderprojekte können bis zum 31.12.2024 umgesetzt werden.

Muster (Antragstellung): 

Wichtige Informationen: 

Quelle: www.initiative-musik.de

 

 

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„Kampf gegen das Clubsterben!“ https://www.tiefgang.net/9340-2/ Fri, 23 Sep 2022 22:59:46 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9340 [...]]]> Seit nun 10 Jahren ist die LiveMusikKommission (kurz LiveKomm) als Bundesverband der Musikspielstätten in Deutschland aktiv, vernetzt die Clubs sowie Festivals und vertritt deren Anliegen in der Öffentlichkeit. Das wurde in Hamburg gefeiert …

Die herausfordernden Zeiten der vergangenen Jahre lassen uns jeden Tag merken, es ist wichtig, dass es sie gibt!

Die Feier richtete sich mit besonderem Dank an die Mitglieder für ihr Vertrauen und ihre langjährige Treue, dem ehrenamtlich agierenden Vorstand für all die Mühen sowie Begleiter*innen außerhalb des LiveKomm Kosmos, die uns nach besten Kräften unterstützen.

Hervorzuheben sind die Kulturstaatsministerin Claudia Roth, deren Haus mit den NEUSTART KULTUR Programmen vielen eine Perspektive innerhalb der letzten zwei Jahre gegeben haben. Gleiches galt den Mitgliedern des parlamentarischen Forums für Festival- und Clubkultur, die immer ein offenes Ohr für unsere Belange und Probleme schenken sowie Ina Keßler und dem Team der Initiative Musik, die sich von Anfang an für die Clubkulturförderung engagieren.

Claudia Roth, Staatsministerin für Kultur und Medien: „Die Gründer*innen und Mitglieder haben den Verein zu dem Netzwerk und dem Sprachrohr für Clubs und Livemusikspielstätten gemacht, zu einem zuverlässigem Ansprechpartner auf Bundesebene. Das beweisen die Vielzahl konkreter Förderprogramme für Clubs und Livespielmusikstätten. Das zeigt aber auch die gestiegene und so wichtige kulturpolitische Aufmerksamkeit auf allen Ebenen für die Situation und für die Belange von Clubs und Musikspielstätten. Vielen Dank für Ihren großen Einsatz!“

Caren Lay, Mitglied des deutschen Bundestags und Sprecherin des parlamentarischen Forums für Festival- und Clubkultur: „Der Bundestag hat letztes Jahr Clubs als Kultur anerkannt und sie so gefördert, sodass sie durch die Krise gekommen sind. Das wäre ohne den Druck der LiveKomm nicht passiert. Sie leistet Großartiges, um Clubkultur zu der Sichtbarkeit, der Anerkennung und dem Respekt zu verhelfen, den sie verdient. Zum 10-jährigen Bestehen gratuliere ich von Herzen. Im Kampf gegen das Clubsterben wird der Verband sicher weiter Wind aufwirbeln und ich unterstütze dabei leidenschaftlich gerne.

Ina Keßler, Geschäftsführerin der Initiative Musik gGmbH: “Ohne die Livekomm und ihre regionalen Netzwerke wäre unsere vielseitige Unterstützung der Livemusikkultur undenkbar gewesen. Der Verband steht seit einem Jahrzehnt für eine gesunde Mischung aus Punkrock und unzähligen konstruktiven Ideen, mit denen sie immer wieder die Bundespolitik überzeugen. Nur durch ihr hartnäckiges und gleichzeitig feinfühliges Vorgehen wurde die Clubkultur „salonfähig“. Die Programme der Musikspielstätten stehen für eine wertvolle Kulturarbeit im gesamten Bundesgebiet. Mit ihren Konzerten von Pop und Rock über Jazz bis hin zu experimenteller Musik begeistern und verbinden sie viele Menschen – und das nicht nur in den Metropolen. Damit leisten die Clubs einen essenziellen Beitrag für unsere vielfältige Musiklandschaft.”

Die Live Musik Kommission e.V. (kurz LiveKomm) ist der Bundesverband der Musikspielstätten in Deutschland und repräsentiert mehr als 700 Musikclubs und Festivals in über 100 Städten und Gemeinden. Unsere Mitglieder gehören zu den größten Anbietern lokaler Kulturveranstaltungen, des städtischen Tourismus sowie der deutschen und internationalen Talentförderung. Die Verbindungen von Leidenschaft und Wirtschaft, Kunst und Kommerz, gesellschaftlicher Orientierung und rebellischer Attitüde des Undergrounds sind die Besonderheiten des Verbandes. Im Mittelpunkt steht bei allen Mitgliedern aber die Musik.

 

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75% des Personals ist weg https://www.tiefgang.net/75-des-personals-ist-weg/ Fri, 04 Jun 2021 22:30:34 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7980 [...]]]> Nachher wird nicht wie vorher: das steht für die Landschaft der Ms8kiclubs in Deutschland fest. Eine Studie zeigt nun wichtige Indizien auf.

Die LiveKomm sieht sich in den am Freitag, 28. Mai veröffentlichten Ergebnissen der ersten bundesweiten Clubstudie in ihren aktuellen Forderungen an die Politik bestätigt. Der Bundesverband der Musikspielstätten in Deutschland begrüßt die aufschlussreichen Ergebnisse und unterstützt die daraus formulierten Handlungsempfehlungen der Initiative Musik.

So ist beispielsweise die Sicherung des Substanzerhalts der Spielstättenlandschaft nach der Pandemie zwingend notwendig. Die Ergebnisse belegen, dass im Jahr 2020 ein Umsatzrückgang von mehr als 90% verzeichnet wurde, da die Kulturbetriebe bis heute, seit mehr als 14 Monaten geschlossen sind. Auch die Personalsituation ist bis zu 75% rückläufig. Zwar konnte der Bundesverband bisher nur eine geringe Anzahl von corona-bedingten Betriebsaufgaben verzeichnen, aber ob das Fach- und das Gastropersonal wieder so schnell zurückkommen, bleibt ungewiss. Die Ergebnisse zeigen auf, dass trotz der nun bereitgestellten Förderprogramme des Bundes und der Länder, Musikclubs auch nach der Krise vor erheblichen Problemen stehen.

Daher befürwortet der Verband auch die Empfehlung, die bestehenden Förderprogramme beizubehalten und weiter auszubauen, um einen Neustart der Kultur und ein wirtschaftliches Arbeiten zu ermöglichen.

Alarmierend ist jedoch der bevorstehende Generationswechsel, der einem Mangel an Nachwuchs innerhalb der Branche gegenübersteht. Wenn hier nicht seitens der Politik Anreize geschaffen werden, dass jüngere Menschen sich trauen, in die Branche einzusteigen und Musikclubs übernehmen, gehen diese Kulturorte verloren. Die ökonomischen Langzeitschäden werden nach der Corona -Krise immens sein. Das Interesse sich als Kreativschaffende:r selbstständig zu machen, neue Kulturbetriebe zu gründen oder zu übernehmen ist durch die Krise bereits jetzt belegbar rückläufig

Axel Ballreich, Vorstandsvorsitzender der LiveKomm: „Wir sind äußerst zufrieden über die Ergebnisse der nun veröffentlichte Studie. Die Anzahl an teilnehmenden Musikclubs ist überwältigend. Unser Dank gilt dem Projektteam um Heiko Rühl, dem Team der Initiative Musik sowie den LiveKomm Netzwerken, die bei der Erhebung der Daten tatkräftig unterstützt haben. Für uns als Verband war die Initiierung dieser Studie auf Bundesebene ein hartes Stück Arbeit, weshalb wir auch der Beauftragten für Kultur und Medien Monika Grütters unseren Dank aussprechen möchten.“

Julia von Wild, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der LiveKomm: „Die Zahlen sind ein Segen für uns und unsere Mitglieder. In einem Superwahljahr wie diesem, bietet die Studie viele Argumentationshilfen gegenüber der Politik. Die erhobenen Daten machen die Branche greifbar und unterstreichen die kürzlich vom Bundestag verabschiedeten Entscheidung, Musikclubs baurechtlich nun offiziell als Anlagen kultureller Zwecke einzuordnen.“

Die LiveKomm hatte sich seit 2017 für eine Erhebung der deutschen Clublandschaft eingesetzt und das Konzept erarbeiten. Der Verband war neben Vertreter:innen der Deutschen Jazz Föderation, der Bundeskonferenz Jazz, des BDKV, der Popakademie Baden-Württemberg und der Initiative Musik Mitglied in dem Berater:innengremium der Clubstudie.

Quelle: www.livemusikkommission.de

Vollständiger Studienbericht der bundesweiten Clubstudie:

Die bundesweite Online-Umfrage zur Situation der Livemusikspielstätten wurde vom 28. September bis zum 31. Oktober 2020 durchgeführt. Dank einer sehr großen Teilnahmebereitschaft unter den Betreiber:innen und der Unterstützung von regionalen und bundesweiten Verbänden können wir nun auf einen sehr aussagekräftigen Datensatz schauen. Die Ergebnisse der Clubstudie geben erstmals bundesweit einen Überblick zur Situation der Musikspielstätten. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die gesamte Szene bildeten dabei einen besonderen Schwerpunkt der Umfrage. Durch die Studie bekommt der Verband Livemusikkommission ein ganzheitliches Bild davon, wie genau die Musikspielstätten aufgestellt sind und was sie kulturell, sozial und ökonomisch ausmacht. Die Clubstudie liefert somit eine wichtige Grundlage für die weitere kulturpolitische Diskussion. Die Handlungsempfehlungen, welche sich aus der Studie ergeben, sollen Impulse bilden, um die Musikspielstätten in Zukunft noch besser zu erhalten und zu unterstützen.

Hier zum Download: www.initiative-musik.de

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„Verdientes Rampenlicht“ https://www.tiefgang.net/verdientes-rampenlicht/ Sat, 12 Dec 2020 13:27:02 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7460 [...]]]> Preise gibt es viele. Aber einer, an dem die Akteure selbst mitentscheiden eher sleten. Nun einer für den Jazz …

Der Deutsche Jazzpreis wird im Juni 2021 erstmals von Kulturstaatsministerin Monika Grütters verliehen: „Jazz ist eine markante Gattung in unserer vielfältigen Musiklandschaft. Aus diesem Grund fördert der Bund die Jazzkultur in Deutschland auf unterschiedliche Weise, zum Beispiel mit der Schaffung eines Zentrums für Jazz und improvisierte Musik in Berlin oder mit dem Deutschen Jazzpreis. Mit dieser Auszeichnung werden wir die Vielfalt, Kreativität und kommunikative Kraft des Jazz ins verdiente Rampenlicht rücken und herausragende künstlerische Leistungen mit dotierten Preisen würdigen. Die Jazzmusikszene baut seit jeher klingende Brücken zwischen unterschiedlichen Kulturen, sie steht für Mut, Austausch, Kooperation – und ist damit auch ein Spiegelbild unserer pluralistischen Gesellschaft.  Genau diese Weltoffenheit wollen wir in Zukunft weiter unterstützen.“

In 31 Kategorien werden besondere nationale wie internationale künstlerische Leistungen im Jazz prämiert. Im Mittelpunkt stehen dabei die Musikerinnen und Musiker, für die es in der Hauptkategorie 1: Künstlerinnen und Künstler insgesamt 17 Auszeichnungen geben wird. Darüber hinaus werden in vier weiteren Hauptkategorien 14 Auszeichnungen für Aufnahme/Produktion, Live, Komposition/Arrangement sowie drei Sonderpreise verliehen. Die Auszeichnungen sind mit mindestens 10.000 Euro dotiert. Der Deutsche Jazzpreis ist ein Projekt der Initiative Musik. Ab sofort können in 11 Kategorien Bewerbungen eingereicht werden, zum Beispiel für die nationalen wie internationalen Alben des Jahres Instrumental oder Vokal sowie die Debüt-Alben. Darüber hinaus sind Einreichungen für Rundfunkproduktionen, das Festival des Jahres, die besten Kompositionen sowie Arrangements und besondere journalistische Leistungen möglich. Für den Deutschen Jazzpreis wurde von Kulturstaatsministerin Monika Grütters ein 11-köpfiger Fachbeirat berufen, der maßgeblich an der Konzeptentwicklung mitwirkte.

Im Beirat wirken mit:

  • Andreas Brandis – Geschäftsführer ACT Music + Vision, Tambour Music Management, Vorstand VUT
  • Nadin Deventer – Künstlerische Leiterin des Jazzfest Berlin
  • Felix Falk – Vorstand Deutsche Jazzunion, Bundeskonferenz Jazz, Vorstand Musikfonds
  • Jörg Heidemann – Geschäftsführer VUT
  • Julia Hülsmann – Musikerin, Professorin Universität der Künste Berlin
  • Astrid Kieselbach – Senior Director Universal Music Jazz (Deutsche Grammophon)
  • Alexandra Lehmler – Musikerin, Vorstand Deutsche Jazzunion
  • Hans Lüdemann – Musiker, Vorstand Deutscher Komponistenverband
  • Yvonne Moissl – Vorstand Deutsche Jazz Föderation e.V., palatia Jazz
  • Miho Nishimoto – Senior Brand Manager Classics & Jazz, Warner Music Group
  • Arndt Weidler – Soziologe, Leitung Projekte beim Jazzinstitut Darmstadt

Die Initiative Musik realisiert den Deutschen Jazzpreis mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Weitere Informationen und zum Bewerbungstool: www.deutscher-jazzpreis.de

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„Durchhalten!“ https://www.tiefgang.net/durchhalten/ Fri, 28 Aug 2020 22:48:43 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7194 [...]]]> Ein Leben ohne Musik ist wie Wurst ohne Senf. So ist es aber zur Zeit und es heißt für viele Clubs und Konzertmacher einfach nur noch Durchhalten. Zur Stärkung gibt´s statt Senf Geld – vom Bund.

Im Rahmen von NEUSTART KULTUR fördert Kulturstaatsministerin Monika Grütters mit 27 Millionen Euro Musikclubs und Livemusik-Spielstätten. Das Programm „Erhalt und Stärkung der Musikinfrastruktur in Deutschland“ richtet sich an kleinere und mittlere Spielstätten im gesamten Bundesgebiet. Es wird von der Initiative Musik – der zentralen Fördereinrichtung der Bundesregierung und der Musikbranche für die deutsche Musikwirtschaft – realisiert. Musikclubbetreiber*innen können ab dem 27. August 2020 eine Förderung beantragen.

Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters: „Seit Ausbruch der CoronaPandemie ist das Musikleben in Deutschland weitgehend zum Erliegen gekommen, Clubs und Konzerte werden schmerzlich vermisst. Viele Betreiberinnen und Betreiber sind seitdem in eine existentielle Notlage geraten. Die Club- und Konzertszene ist aber ein wichtiger Teil unserer weltweit einzigartigen Musiklandschaft, deshalb wollen wir sie jetzt tatkräftig unterstützen. Bei unserem Konjunkturprogramm NEUSTART KULTUR geht es darum, dass Kultur endlich wieder stattfinden kann – genau dabei wollen wir die Clubs und Livemusik-Spielstätten unterstützen. Ziel der Maßnahmen der Bundesregierung ist es, die Clublandschaft in ihrer Vielfalt zu erhalten.“

Mit diesem Teilprogramm von NEUSTART KULTUR sollen die Musikclubs in Deutschland als wichtige gesellschaftliche Begegnungsorte erhalten bleiben. Dafür müssen sie in der Lage sein, Konzerte gegebenenfalls auch unter pandemiebedingt veränderten Bedingungen realisieren zu können. Ina Keßler, Geschäftsführerin der Initiative Musik: „Von den Betreiberinnen und Betreibern der Musikclubs wird zurzeit viel Durchhaltevermögen und Gestaltungskraft erwartet. Es ist großartig, dass sich die Bundesregierung mit NEUSTART KULTUR für alle Menschen auf, vor und hinter den Bühnen der Musikclubs einsetzt. Denn unsere Musikspielstätten müssen als lebendige Kulturorte mit vielfältigen Musikprogrammen überleben können und eine Perspektive haben.“

NEUSTART KULTUR

Rahmenbedingungen für die Musikclubs

Umfang der Förderung nach Kategorie

  • Kategorie 1 – bis zu 50.000 Euro

Musikclubs mit bis zu 250 unbestuhlten Plätzen

  • Kategorie 2 – bis zu 100.000 Euro

Musikclubs mit bis zu 1.000 unbestuhlten Plätzen

  • Kategorie 3 – bis zu 150.000 Euro

Musikclubs mit bis zu 2.000 unbestuhlten Plätzen

 

Förderfähige Ausgaben sind u.a.:

  • projektbezogene Ausgaben für Planung, Organisation, Verwaltung, Akquise, Öffentlichkeitsarbeit und künstlerische Leitung
  • angemessene Gagen für die Musiker*innen
  • veranstaltungsbedingte Sach- und Personalausgaben
  • Beratungen/Weiterbildungen/Qualifizierungen, z.B. für DigitalStrategien/Umsetzung
  • Mietentgelte für Backline, Ton und Licht und sonstiges technisches Equipment
  • Reisekosten (nach Bundesreisekostengesetz)

Antragsstart: 27. August 2020, 10 Uhr (Workshops und Antragsberatung: ab 24. August 2020)

Das Antragsverfahren endet, wenn alle Mittel vergeben wurden, spätestens jedoch am 31. Oktober 2020.

Spielstätten und Musikclubs können – gestaffelt nach der Publikumskapazität – Fördermittel bis zu einer Höhe von 150.000 Euro erhalten. Der Förderanteil beträgt dabei bis zu 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben, bei einem Eigenanteil von mindestens 10 Prozent. Im Fokus stehen vor allem die Programmplanung sowie die öffentlichkeitswirksame Präsentation der Wiederaufnahme des Kulturbetriebs, z.B. durch pandemiegerechte Formate zur Nachwuchsförderung und Gender Equality.

Antragsberechtigt sind Betreiber*innen von Musikclubs mit einer Gesamtkapazität bis maximal 2.000 unbestuhlte Plätze und einer Veranstaltungsfläche von bis zu 1.000 qm. Sie müssen nachweisen, dass sie bis zur pandemiebedingten Schließung im März 2020, seit mindestens einem Jahr einen regelmäßigen und kuratierten Konzertbetrieb realisiert haben. Der Bundesverband der Musikspielstätten in Deutschland LiveMusikKommission (LiveKomm) unterstützt die Initiative Musik dabei als Partner mit seiner fachlichen Expertise aus der Clubbranche.

Mit NEUSTART KULTUR hat die Bundesregierung ein einzigartiges Rettungs- und Zukunftsprogramm für den Kultur- und Medienbereich mit einem Gesamtvolumen von 1 Milliarde Euro aufgelegt. Gefördert werden pandemiebedingt unter anderem Projekte verschiedener Kultursparten. Für die Künstler*innenförderung der Initiative Musik wurden bereits Ende Juli ergänzende Mittel in Höhe von bis zu 10 Millionen Euro zugesagt. Darüber hinaus werden von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien bis zu 80 Millionen Euro für ein drittes Teilprogramm für Musikfestivals und Livemusik-Veranstalter*innen zur Verfügung gestellt.

Weiterführend: www.initiative-musik.de

 

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Soli mit den Solisten https://www.tiefgang.net/soli-mit-den-solisten/ Wed, 22 Apr 2020 15:05:57 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6814 [...]]]> Musiker*innen jedes Genres sind verstummt. Also braucht es nun Geld-Noten. Die Ini Musik hilft.

Die Initiative Musik ist das Förder- und Exportbüro für die deutsche Musikwirtschaft. Als die Förderplattform der Bundesregierung und Musikwirtschaft unterstützt es die Präsentation und Verbreitung von Musik aus Deutschland im In- und Ausland. Doch die Initiative Musik lebt nicht nur vom Fördergeld, sie will vor allem Strukturen schaffen, die die Musikwirtschaft und einzelne Künstlerinnen und Künstler voranbringen. Und so ruft auch sie dieser Tage zur solidarischen Spendenaktion auf.

„Die Corona-Pandemie bestimmt zurzeit unser aller Leben. Als Förder- und Exportbüro erleben wir die Nöte, die diese Ausnahmesituation für Musiker*innen mit sich bringt. Deshalb setzen wir ein neues Hilfsprogramm auf, mit dem die Betroffenen unbürokratisch Zuschüsse erhalten können. Das Programm wird durch die Einnahmen dieser Spendenaktion ermöglicht.

Alle Spendeneinnahmen fließen in das Hilfsprogramm. Im Namen aller Musiker*innen sagen wir schon mal ein herzliches Dankeschön für Ihre Spende. Für weitere Fragen, wie z.B. einen Spendenbeleg, wenden Sie sich bitte per E-Mail an hilfsprogramm@initiative-musik.de.

Was sind die Voraussetzungen für einen Zuschuss?

Unser Hilfsprogramm 2020 soll Musiker*innen in Notlage unterstützen. Im Mittelpunkt stehen in Deutschland lebende professionelle Musiker*innen aus den Bereichen Rock, Pop, Jazz, Hip-Hop, Metal, experimentelle und elektronische Musik. Onlineanträge sind voraussichtlich ab Ende April 2020 möglich. Wir haben das Ziel, die ersten Zuschüsse ab Mitte Mai 2020 zu überwiesen. In der ersten Phase geht es um die fehlenden Einnahmen aus Konzerten in der Zeit vom 13. März bis Ende Mai 2020. Die Höhe des Zuschusses soll 1.000 Euro pro Solokünstler*in bzw. Band betragen. Darüber hinaus können auch deren Booker*innen mit je 250 Euro bezuschusst werden.

Wer entscheidet über die Vergabe?

Zur Vergabe wurde aus der Jury für Künstler*innenförderung der Initiative Musik ein Ausschuss aus drei Mitgliedern gebildet. Dieser ist so zusammengesetzt, dass möglichst viele Facetten der Musikkultur vertreten sind.

Mark Chung: Der Vorstandsvorsitzende des VUT – Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen und geschäftsführende Gesellschafter des Freibank Musikverlags ist seit 2008 Mitglied im Aufsichtsrat der Initiative Musik.

Stefanie Marcus: Die Berliner Musikmanagerin betreibt seit 1992 das Label Traumton Records, das sich auf Jazz und Weltmusik spezialisiert und über 300 Alben produziert und veröffentlicht hat.

Oliver von Felbert: Der Musik- und Labelmanager Oliver von Felbert betreibt seit 2002 das Label Melting Pot Music. Er ist seit 2018 der Vorsitzende der Jury für die Künstler*innen- und Infrastrukturförderung der Initiative Musik.“

Quelle: www.initiative-musik.de

 

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Ein Hoch auf Kleinstkonzerte! https://www.tiefgang.net/ein-hoch-auf-kleinstkonzerte/ Fri, 07 Feb 2020 23:32:54 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6335 [...]]]> Mit „Live 100“ starten die Initiative Musik und die LiveKomm ein neues Förderprogramm für Livemusikspielstätten. Es richtet sich gezielt an kleine Clubs, sogenannte „Grassroots Venues“, die jungen Bands und experimentellen Formaten eine Bühne bieten.

Berlin/Hamburg. Diese „Grassroot“-Konzerte werden mit 200 Euro pro Veranstaltung gefördert. Dabei gehen 100 Euro an den Club und 100 Euro als Gagenanteil an die auftretenden Künstler*innen. Live 100 soll einen Anreiz schaffen, mehr solcher Kleinkonzerte zu veranstalten, die ein finanzielles Risiko darstellen, da sie meist mit niedrigen Eintrittserlösen einhergehen.

Martin Eifler, Referatsleiter bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), sieht Live 100 als wichtigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt: „Man kann sich auf den Standpunkt stellen: Gute Musik wird sich durchsetzen, das war schon immer so! Aber die Musikwelt hat sich über die Jahrzehnte verändert. Nie wurde zwar mehr Musik gehört als heute, nie war es auch einfacher, Musik zu produzieren und zu verbreiten. Aber die Schwelle zum Live-Auftritt, durch den man künstlerische Kompetenz vor Publikum aufbauen kann und der später die wirtschaftliche Existenz im Musikgeschäft absichern soll, bleibt unverändert hoch und noch immer mit großen Risiken verbunden. Hier bietet das neue Förderprogramm Live 100 der Initiative Musik eine unbürokratische finanzielle Hilfe, Risiken für Musikerinnen und Musiker und für die kleinen Clubs zu begrenzen und damit auch zur Bewahrung kultureller Vielfalt und künstlerischer Freiheit beizutragen.“

Im Bereich der „Grassroot“-Konzerte kann schon ein verhältnismäßig geringer Zuschuss wie 100 Euro pro Band und Club eine entscheidende Wirkung erzielen. So kann der Club mit diesem Betrag die Nebenkosten der Konzerte annähernd decken. Durch Live 100 profitieren erstmals die auftretenden Künstler*innen sowie die Clubs gemeinsam direkt von einem Förderprogramm auf Bundesebene.

Karsten Schölermann, Vorstandsmitglied der LiveKomm, der das Programm mitentwickelt hat, sagt: „Die Intention, die uns bei der Konzeption von Live 100 begleitete, ist die Erzeugung eines Schulterschlusses zwischen Clubbetreiberinnen und Clubbetreibern und den gleichberechtigt geförderten Künstlerinnen und Künstlern. Damit verbunden sind etliche positive Effekte: Mehr Auftritte für Nachwuchsbands in renommierten Musikclubs wie auch der Aufbau neuer Publikumsstrukturen für Nachwuchskünstlerinnen und -künstler. Insgesamt erhoffen wir uns eine stark ansteigende Anzahl von Kleinkonzerten, die mithelfen wird, den Musikstandort Deutschland von der Basis her zu stärken. Als LiveKomm fordern wir die Clubszene auf, zahlreiche Anträge zu stellen.“

Im Programm Live 100 können Clubs eine Förderung für bis zu 48 Kleinkonzerte beantragen. Bezuschusst werden Konzerte mit einem Eintrittsumsatz von bis zu 1.500 Euro (max. Eintrittspreis 15 Euro), zu denen nicht mehr als 100 zahlende Gäste erscheinen. Die Konzerte müssen zu 100 Prozent live gespielt und bei der GEMA gemeldet sein.

Ina Keßler, Geschäftsführerin der Initiative Musik, begrüßt Live 100 als bedeutsamen neuen Baustein im Förderportfolio: „Schon in der ersten Förderrunde können wir mehr als 8.500 Konzerte unterstützen. Damit ist Live 100 ein entscheidendes neues Element unserer Livemusikförderung. Die begünstigten Grassroot-Konzerte sind essenziell für junge Musikerinnen und Musiker zu Beginn ihrer Karrieren, um eine aussagekräftige Bühnenpräsenz zu entwickeln. Mit dem APPLAUS stärken wir bereits seit 2013 die öffentliche Aufmerksamkeit für die Belange der Clubmacherinnen und Clubmacher. Digi-Invest und TE-SA helfen den Clubs seit 2016 bei der technischen Modernisierung. Mit diesem Spektrum an Förderprogrammen und der Clubstudie, die in Kürze startet, wollen wir mit unseren Partnern wie LiveKomm oder BK Jazz die Livebranche weiter nachhaltig unterstützen.“

Für das neue Programm stellt Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters mehr als 1,7 Millionen Euro zur Verfügung, mit denen die Kleinkonzerte gefördert werden.

Alle Informationen zum Antrags- und Vergabeverfahren sind für die Antragsteller*innen ab sofort auf der Webseite der Initiative Musik verfügbar. Das Antragsverfahren läuft bis zum 23. Februar 2020, 18 Uhr.

Weitere Informationen und Antrag: initiative-musik.de/foerderprogramme/live100

Kontakt

Initiative Musik gGmbH, Friedrichstraße 122, 10117 Berlin

Ines Weißbach – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

030 – 531 475 45 – 22, ines.weissbach@initiative-musik.de, www.initiative-musik.de

Die Initiative Musik gGmbH ist die zentrale Fördereinrichtung der Bundesregierung und Musikwirtschaft für die Sparten Rock, Pop und Jazz, gefördert durch GVL und GEMA.

LiveMusikKommission e.V., Geschäftsstelle Hamburg, Kastanienallee 9, 20359 Hamburg; Christian Ordon – Assistenz des geschäftsführenden Vorstands der LiveMusikKommission e.V.

+49 (0)40 – 235 184 16, christian.ordon@livekomm.org, www.livekomm.org

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Digitalisiert Euch! https://www.tiefgang.net/digitalisiert-euch-2/ Fri, 03 May 2019 22:54:54 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5168 [...]]]> Digitalisierung ist in aller Munde, häufig aber noch nicht greifbar. Anders bei Musikclubs. Und hier fruchtet auch konkrete Förderung.

Das Förderprogramm der Initiative Musik, das gemeinsam mit der Live Musik Kommission e.V. (LiveKomm) realisiert wird, dient der Sicherung und Steigerung der kulturellen Vielfalt und der Programmqualität in Livemusikclubs in Deutschland. Es hat zum Ziel, dass die Spielstätten bundesweit auch von der technischen Seite eine kulturelle Rezeption und Bildung für ein anspruchsvolles Publikum auf internationalem Niveau gewährleisten können, denn neue Präsentations- und Aufführungsmöglichkeiten stellen wichtige Voraussetzungen für die künstlerische Entwicklung von Musikern dar.

Antragsberechtigt sind Livemusikspielstätten mit einem festen Sitz in Deutschland, einer maximalen Kapazität von 2.000 Personen und mindestens 24 Live-Musik-Veranstaltungen im Jahr. Das Förderprogramm dient zur erstmaligen technischen Umstellung von Livemusikspielstätten auf digitale Aufführungstechnik. Neben digitalen Monitor- und Hauptmischpulten, Lichtmischpulten sowie digitalem Showlicht werden auch DJ-Set-ups kofinanziert. Gefördert werden Anschaffungskosten zwischen 1.000 und 20.000 Euro mit einer gestaffelten Förderung in Höhe von 900 bis 10.000 EUR. Die Differenz muss als Eigenanteil getragen werden.

Quelle: www.initiative-musik.de

 

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Digitalisierter Club https://www.tiefgang.net/digitalisierter-club/ Fri, 28 Dec 2018 23:07:39 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4660 [...]]]> Digitalisierung ist eines der Schlagworte der Neuzeit. In Musikclubs ist sie längst angekommen und Zuschüsse gibt es zum Glück auch …

In der Mitteilung des Verbandes ´LiveKomm` heißt es:

„Das neue Förderprogramm der Initiative Musik, das gemeinsam mit der Live Musik Kommission e.V. (LiveKomm) realisiert wird, dient der Sicherung und Steigerung der kulturellen Vielfalt und der Programmqualität in Live-Musikclubs in Deutschland. Es hat zum Ziel, dass die Spielstätten bundesweit auch von der technischen Seite eine kulturelle Rezeption und Bildung für ein anspruchsvolles Publikum auf internationalem Niveau gewährleisten können, denn neue Präsentations- und Aufführungsmöglichkeiten stellen wichtige Voraussetzungen für die künstlerische Entwicklung von Musikern dar.

Antragsberechtigt sind Live-Musikspielstätten mit einem festen Sitz in Deutschland, einer maximalen Kapazität von 2.000 Personen und mindestens 24 Live-Musik-Veranstaltungen im Jahr. Das Förderprogramm dient zur erstmaligen technischen Umstellung von Live-Musikspielstätten auf digitale Aufführungstechnik. Neben digitalen Monitor- und Hauptmischpulten, Lichtmischpulten sowie digitalem Showlicht werden auch DJ-Set-Ups kofinanziert. Gefördert werden Anschaffungskosten zwischen 1.000 und 20.000 Euro mit einer gestaffelten Förderung in Höhe von 900 bis 10.000 EUR. Die Differenz muss als Eigenanteil getragen werden.

Das Antragsverfahren für die zweite Förderrunde von DigiInvest startet am 22. Januar 2018.

Bitte beachtet die Programmbeschreibung und die „Häufig gestellten Fragen“. Die Informationsbroschüre zum abgeschlossenen DigiInvest 1 Programm ist hier zu finden.

Die Clubförderprogramme Te-Sa und DigiInvest werden gefördert durch die Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.“

Quelle: livemusikkommission.de

 

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