KI https://www.tiefgang.net Mon, 02 Mar 2026 11:04:21 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Das perfekte Gegenüber https://www.tiefgang.net/das-perfekte-gegenueber/ Tue, 03 Mar 2026 23:50:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=13472 [...]]]> Hand aufs Herz: Wann hast du das letzte Mal mit einer KI geplaudert? Nicht über Excel-Formeln oder die schnellste Route zum Bahnhof, sondern darüber, ob du heute wirklich zu dieser Party gehen sollst oder wie du deinen miesen Tag sortiert kriegst?

Was vor wenigen Jahren noch wie ein abgefahrener Plot aus Hollywood klang, ist längst in unseren Hosentaschen gelandet. Wir teilen Intimes mit Algorithmen, lassen uns von ChatGPT trösten oder beraten. Die KI ist als menschliche Begleiter*in in unserem Alltag angekommen, oft ohne dass wir uns bewusst fragen: Wollen wir das eigentlich? Und was macht das mit uns?

Genau in diese emotionale Gemengelage stößt das Harburger Theater mit seinem neuen Stück „Ich bin dein Mensch“. Am 20. März feiert diese melancholische Komödie Premiere und stellt uns eine Frage, die unter die Haut geht: Kann ein Algorithmus uns wirklich glücklich machen?

Die Ausgangslage ist so absurd wie faszinierend: Die Altertumsforscherin Alma – herrlich unsentimental und so gar nicht der Typ für Rosenblätter-Romantik – nimmt an einer Studie teil. Ihr wird Tom „frei Haus“ geliefert. Tom ist kein Staubsaugerroboter, sondern ein humanoider Prototyp der Firma Terranaut. Sein einziger Daseinszweck? Alma glücklich zu machen.

Doch Tom startet mit einem Handicap: Er ist auf die Wünsche der deutschen Durchschnittsfrau programmiert. Und zu der gehört Alma beim besten Willen nicht. Seine ersten Versuche, sie mit Champagner und sanfter Musik zu erobern, prallen an ihrer wissenschaftlichen Nüchternheit ab wie Regen an einer Glasfassade.

Doch Tom lernt. Er passt seinen Algorithmus an, wird humorvoller, lockerer und vor allem: weniger offensichtlich in seiner Strategie. Er wird zu jemandem, der Alma gefällt. Und plötzlich stellt sich die Wissenschaftlerin die gefährlichste aller Fragen: Was kann daran falsch sein, glücklich zu sein?

Spiegelbild oder Seelenverwandtschaft?

Das Stück, das auf dem brillanten Drehbuch von Maria Schrader und Jan Schomburg basiert, ist weit mehr als eine Technikspielerei. Es ist eine Einladung, darüber nachzudenken, was Liebe eigentlich ist. Ist sie die Begegnung mit einem fremden Wesen, an dem wir uns reiben können? Oder ist die Liebe zu einem perfekt programmierten Roboter am Ende nur ein trostloses Selbstgespräch? Ein verzweifelter Versuch, der Einsamkeit zu entkommen, indem wir uns ein Gegenüber erschaffen, das uns nie widerspricht?

Die Inszenierung in der Bearbeitung von Esther Hattenbach verspricht, diese feinen Nuancen zwischen Sehnsucht und Melancholie herauszuarbeiten. Es geht um die Fragen, die uns alle umtreiben: Was macht den Menschen zum Menschen? Und reicht uns ein simuliertes Glück aus, wenn es sich echt anfühlt?

Wer nicht nur zuschauen, sondern verstehen will, wie man so eine komplexe Mensch-Maschine-Beziehung auf die Bühne bringt, sollte sich den 22. März rot im Kalender markieren. Um 13 Uhr lädt das Theater zur Matinee ein. Dort bekommt man spannende Einblicke in die Inszenierung und kann mit Oberspielleiter Georg Münzel ins Gespräch kommen. Der Eintritt ist frei und eine Voranmeldung ist nicht nötig. Ein perfekter Sonntagsausflug für alle Neugierigen und Begeisterungsfähigen unter euch.

auf einen Blick

„Ich bin Dein Mensch“ | Premiere: Freitag, 20. März 2026

Vorstellungen: täglich bis zum 27. März 2026 | Matinee: Sonntag, 22. März 2026, 13 Uhr

Harburger Theater, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg; www.harburger-theater.de

]]>
Die Kreative Seele Europas in Gefahr https://www.tiefgang.net/die-kreative-seele-europas-in-gefahr/ Fri, 25 Apr 2025 22:04:14 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11711 [...]]]> Am heutigen Welttag des geistigen Eigentums hallt ein eindringlicher Appell durch die europäischen Kulturlandschaften.

Schriftstellerinnen und Schriftsteller, vereint unter dem Dach des PEN Deutschland, fordern zum 26. April gemeinsam mit einem breiten Bündnis der Kreativbranche ein entschiedenes Handeln der Europäischen Union. Im Zentrum ihrer Sorge: die rasante Entwicklung generativer Künstlicher Intelligenz und deren potenziell existenzbedrohende Auswirkungen auf das geistige Eigentum.

Inmitten der digitalen Revolution, in der Algorithmen scheinbar mühelos neue Texte, Bilder und Melodien erschaffen, sehen sich die Urheberinnen und Urheber ihrer traditionellen Rechte beraubt. „Wir fordern von der Europäischen Kommission, beim Training generativer KI-Modelle eine vollständige Transparenz zu gewährleisten“, betont Tobias Kiwitt vom deutschen PEN, der diese Thematik federführend in bundesweiten Gremien vertritt. Es geht um mehr als nur um das Copyright einzelner Werke; es geht um die Wertschätzung kreativer Arbeit und die Sicherung der kulturellen Vielfalt Europas.

Der offene Brief, initiiert von der paneuropäischen Bewegung „Creators for Europe United“, ist ein flammender Appell an die EU-Kommissionsvizepräsidentin Henna Virkkunen. Unter dem Titel „Schützen Sie Europas kreative Seele!“ warnen Autor*innen, Musiker*innen, Filmschaffende, Journalist*innen und viele andere Kreative vor einer Entwicklung, die ihr Schaffen zur „bloßen Ressource“ degradiert.

„Europa ist mehr als ein geografischer Raum. Es ist ein kulturelles Versprechen – ein Versprechen für Freiheit, Vielfalt, Innovation und Zusammenarbeit“, heißt es in dem eindringlichen Schreiben. Doch dieses Erbe sehen die Kreativen durch die unkontrollierte Nutzung ihrer Werke für das Training von KI-Systemen bedroht. Milliarden kreativer Werke würden ohne Wissen, Zustimmung und faire Vergütung als Grundlage für diese Technologien verwendet.

Michael Landgraf, der Generalsekretär des PEN Deutschland, erinnert an die jahrelangen Bemühungen der Schriftstellervereinigung, die Kultur- und Kreativbranche in die Debatte um KI und geistiges Eigentum einzubinden. Resolutionen auf Jahrestagungen in Tübingen und Hamburg zeugen von der frühen Sensibilität für diese Problematik. Namenhafte PEN-Mitglieder wie Lutz Götze, Lena Falkenhagen, Ilija Trojanow und zuletzt Klaus-Peter Wolf haben sich öffentlich zur Gefährdung des geistigen Eigentums durch KI geäußert und damit die Dringlichkeit des Themas unterstrichen.

Die Bewegung „Creators for Europe United“ versteht sich als breites Bündnis der europäischen Kreativwirtschaft. „Das sind Autor:innen, Musiker:innen, Schauspieler:innen, Filmschaffende, Fotograf:innen, Illustrator:innen, Komponist:innen, Designer:innen, Architekt:innen, Journalist:innen, Übersetzer:innen Künstler:innen, Produzent:innen, Verleger:innen, Medien- und Kulturunternehmen aller Sparten aus ganz Europa“, heißt es in ihrer Selbstbeschreibung. Sie sehen in der unregulierten Entwicklung der KI eine Gefahr für die kulturelle Identität und die wirtschaftliche Stärke Europas.

„Wir sind die Ideen, die Bilder, die Stimmen, Lieder und die Geschichten, die Europa lebendig machen„, betonen die Kreativen. Ihre Arbeit sei mehr als reine Unterhaltung; sie stifte Identität und sei zugleich ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Diesen Reichtum gelte es zu schützen.

Der offene Brief formuliert klare Forderungen an die EU-Kommission: vollständige Transparenz über die verwendeten Trainingsdaten, eine faire Vergütung für die Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte, die konsequente Durchsetzung bestehender Urheberrechtsgesetze – auch gegenüber globalen Technologiekonzernen – und die Einbindung der Kultur- und Kreativbranche in alle regulatorischen Prozesse zur KI-Governance.

Die Kreativen betonen, dass Künstliche Intelligenz auf ihre Inhalte angewiesen ist, um überhaupt funktionieren zu können. Ohne die Werke der Urheberinnen und Urheber sei sie „blind, leer und sprachlos“. Doch derzeit würden allein die Entwickler der Modelle profitieren, während die Schöpferinnen und Schöpfer ihrer Rechte und Einkünfte beraubt würden.

Die Initiatoren des offenen Briefs, darunter die Initiative Urheberrecht, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Bundesverband der Digitalpublisher und Zeitungsverleger, sehen in der aktuellen Entwicklung eine existenzielle Bedrohung für die europäische Kulturlandschaft. Sie fordern von der EU-Kommission ein schnelles und entschiedenes Handeln, um die „kreative Seele Europas“ zu schützen und eine faire, transparente und rechtskonforme Entwicklung der Künstlichen Intelligenz zu gewährleisten.

Auch auf der bevorstehenden PEN-Jahrestagung in Darmstadt wird das Thema eine zentrale Rolle spielen. Am Eröffnungsabend wird Olaf Zimmermann, der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, ein Statement zur Gefährdung des geistigen Eigentums durch KI abgeben.

Der offene Brief, der zum Welttag des geistigen Eigentums unterzeichnet werden kann, ist ein Weckruf an die Politik und die Gesellschaft. Er mahnt uns, den Wert kreativer Arbeit nicht zu unterschätzen und die Weichen für eine Zukunft zu stellen, in der technologische Innovation und der Schutz geistigen Eigentums Hand in Hand gehen. Die kreative Seele Europas steht auf dem Spiel – es ist Zeit zu handeln.

Der offene Brief findet sich hier: https://creators-for-europe-united.eu/de/

]]>
Wer arbeitet für wen? https://www.tiefgang.net/wer-arbeitet-fuer-wen/ Fri, 02 Nov 2018 23:10:44 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4429 [...]]]> „Künstliche Intelligenz“ sei das nächste große Ding, prophezeien viele Technik-Freaks. Aber macht  sie die Arbeit sinnvoller, leichter oder ersetzt sie uns? Das Museum der Arbeit sucht Antworten.

In der Mitteilung der Stiftung Historische Museen Hamburg heißt es:

„Die Arbeitswelt der letzten Jahrzehnte war bereits von vielfältigen Prozessen der Automatisierung geprägt. Mit der Digitalisierung halten nun auch Algorithmen, Robotersysteme und künstliche Intelligenzen Einzug in mehr und mehr Bereiche unserer Arbeit. Die damit verbundenen Prognosen für die Zukunft der Arbeit führen zu Diskussionen über das Pro und Contra dieser Veränderungen.

Für manche stellt das Modell „Arbeit 4.0“ eine radikale und unabwendbare Bedrohung breiter Berufsfelder dar, für andere liegt in der zunehmenden Automatisierung keineswegs ein blinder Automatismus, sie plädieren vielmehr für eine aktive Gestaltung einer neuen Arbeitswelt, bei der gesellschaftliche, politische und soziale Lösungen mitgedacht werden müssen. Was machen wir also, wenn zukünftig Roboter und Künstliche Intelligenzen (KI) große Teile unserer Arbeit erledigen? Lassen wir die Arbeitswelt, wie wir sie kennen, für immer hinter uns und finden wir neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine? Beschert uns die zunehmende Automatisierung und Digitalisierung ein freieres und selbstbestimmteres Arbeiten oder bedrohen die prognostizierten Szenarien unser Verständnis vom existenzsichernden und sinngebenden Arbeitsleben?

Die Sonderausstellung „Out of Office“, die im Museum der Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Bucerius Lab der ZEIT-Stiftung ab 7. November 2018 zu erleben ist, setzt sich mit diesen Zukunftsfragen auf interaktive Weise auseinander. An elf thematisch spezifizierten Stationen wird den Besuchern gezeigt, welche fundamentalen Umbrüche durch Roboter und Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt bereits stattfinden und welche uns unter Umständen noch bevorstehen. Vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Wandels der Arbeitswelt bzw. der Prognosen und Visionen von zukünftigen Prozessen diskutiert die Ausstellung zusammen mit den Besuchern, wie wir als Gesellschaft mit den kommenden Veränderungen umgehen wollen, welche Chancen wir ergreifen können und mit welchen Risiken wir uns befassen müssen.

Grafik: MdA

Ziel der Ausstellung ist es, die Dimension der mit der Digitalisierung der Arbeitswelt verbundenen Veränderungen zu erkunden und den Besuchern eine Orientierung in der aktuellen Diskussion zu geben. Dabei möchte die Ausstellung zum einen für die Frage sensibilisieren, was wir eigentlich unter „Arbeit“ verstehen, und zum anderen Wissen darüber vermitteln, wovon wir eigentlich reden, wenn wir Schlagwörter wie „KI“ oder „Robotik“ benutzen. Anhand von Animationen, Info-Grafiken, Experten-Interviews, Filmsimulationen, Virtual-Reality-Stationen, den kreativen Ergebnissen einer KI und natürlich von Robotern möchte die Ausstellung zur Diskussion einladen, welche Möglichkeiten der Zukunftsgestaltung von verschiedenen Akteuren ins Spiel gebracht werden. In einem partizipativen Forum werden die Besucher dazu eingeladen, an Touch-Screens ihren individuellen Blick auf die Zukunft der Arbeit zu gestalten und zu bewerten.

OUT OF OFFICE

Ein Ausstellungsprojekt des Museums der Arbeit und des Bucerius Lab der ZEIT-Stiftung.
Dauer: 07.11.2018 – 19.05.2019 während der Öffnungszeiten des Museums.
Eröffnungsfestival zur Ausstellung: Warum arbeiten Sie noch?
am Samstag,  dem 10. November 2018 von 11 bis 20 Uhr, Eintritt frei.
mit Kuratorenführungen, Vorträgen, Workshops, Diskussionsrunden, Filmen und mehr.

Museum der Arbeit, Wiesendamm 3, 22305 Hamburg, direkt am U-/S-Bahnhof Barmbek

Quelle: Stiftung Historische Museen Hamburg

 

]]>
The Art of Siri & Alexa https://www.tiefgang.net/the-art-of-siri-alexa/ Fri, 08 Jun 2018 22:04:53 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3730 [...]]]> Wenn die Maschine zum Schöpfer wird – was bedeutet das eigentlich? Eine Ausstellung im Düsseldorfer NRW-Forum widmet sich dem Thema mal gänzlich anders.

Die Ausstellung „PENDORAN VINCI. Kunst und künstliche Intelligenz heute“, die an diesem Wochenende eröffnete, präsentiert internationale künstlerische Positionen, die die aktuellen Entwicklungen künstlicher Intelligenz untersuchen. Im Ankündigungstext heißt es:

„Künstliche Intelligenz (KI) bestimmt einen Großteil unseres täglichen Lebens. Wir sprechen mit Siri, Alexa oder Google, um uns nach dem Wetter zu erkundigen oder eine Nachricht zu versenden. Gesichtserkennungssysteme registrieren uns in sozialen Medien oder auf öffentlichen Plätzen. Humanoide Roboter begegnen uns in Hotel Lobbys oder in der Altenpflege. Wir sind längst umgeben von künstlicher Intelligenz. Sie generiert sogar Ausstellungstitel für uns.

Bisher dient künstliche Intelligenz vor allem dazu, unser Leben zu erleichtern. Sie assistiert und hilft uns, statt ein autonomes Individuum zu sein, wie die Science-Fiction-Androiden C-3PO in Star Wars oder Ava in dem Film Ex Machina (2015). Die Ausstellung „PENDORAN VINCI. Kunst und künstliche Intelligenz heute“ beleuchtet die aktuellen Entwicklungen von KI und fragt, wie sie unsere Gesellschaft mit formt und unser tägliches Leben beeinflusst. Die zeitgenössischen KünstlerInnen Nora Al-Badri & Jan Nikolai Nelles (DE), Jonas Blume (DE), Justine Emard (FR), Carla Gannis (US), Sofian Audry & Erin Gee (CAN), Liat Grayver (ISR/DE), Faith Holland (US), Tuomas A. Laitinen (FI) und William Latham (UK) untersuchen, wie Mensch und KI interagieren und welche Effekte KI auf unser Verhalten und unsere sozialen Strukturen hat. Sie hinterfragen, wie künstliche Intelligenz kreative Aufgaben wie das Erschaffen von Kunstwerken erfüllt, und sie entwickeln auch eigene künstlerische KI-Anwendungen.“

FAZ-Feuilleton-Redakteurin Ursula Scheer hatte die Ausstellung vorab besucht und resümiert: „Abgesehen davon, dass es der Ausstellung gutgetan hätte, wenn sie dem Besucher mehr Informationen darüber, was KI überhaupt ist und sein will, an die Hand gegeben hätte, ist der menschliche Blickwinkel der vielversprechendste Ansatz der vorgestellten Künstler: Es geht ihnen nicht um Systeme, die den Turing-Test bestehen könnten oder Kreativität im Autopilotmodus. Sie verwenden KI-Tools als Werkzeuge und arbeiten so an einem erweiterten Kunstbegriff, in dem Roboter beispielsweise als Berührungsvermittler agieren (wie in Tuomas A. Laitinens Videoarbeit „Receptor“) oder KI-Systeme an der Erschaffung eines digitalen Doppels des einst im Geniekult verherrlichten Ich arbeiten (wie in Jonas Blumes Arbeit „Predictive Biography“).“ (FAZ vom 6. Juni 2018)

Noch zu sehen bis zum 19. August im NRW-Forum Düsseldorf, Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf; nrw-forum.de

]]>