Kulturwerkstatt Harburg – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Fri, 18 Aug 2023 09:14:56 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.3 Versteckte Talente https://www.tiefgang.net/versteckte-talente/ Fri, 18 Aug 2023 22:25:49 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10187 [...]]]> Unter dem Motto „Talent Monument“ haben die Denkmäler am zweiten Sonntag im September zum Tag des offenen Denkmals® bundesweit ihren großen Auftritt. Das Programm steht – nun auch online.

Manchmal sind diese Talente versteckt, mitunter stechen sie direkt ins Auge oder lassen sich zumindest erahnen. In Hamburg, wo der Denkmaltag auf das gesamte Wochenende ausgeweitet wird, können sich Interessierte bei einem vielfältigen Programm, bestehend aus Vorträgen, Rundgängen sowie Kultur- und Familienangeboten, über die Denkmalkultur der Stadt informieren. Das vollständige Programm gibt es unter www.denkmalstiftung.de/denkmaltag.

Hamburgs Denkmäler sind über die ganze Stadt verteilt und prägen sie auf eine besondere Art und Weise. Das kann ganz offensichtlich geschehen, wenn es sich beispielsweise um bekannte Sehenswürdigkeiten handelt. Es kann aber auch ganz unterschwellig sein. Die Talente jener Denkmäler offenbaren sich mitunter erst auf dem zweiten Blick oder benötigen eine entsprechende Vermittlung. Der Tag des offenen Denkmals gibt Interessierten an einem ganzen Wochenende die Möglichkeit, die Besonderheiten in Hamburgs Baukultur zu entdecken. Das Programm mit seinem vielfältigen Angebot ist dabei ein hilfreicher Wegbegleiter und Ideengeber. Ganz individuell können sich Besucherinnen und Besucher daraus eine Route durch die Stadt zusammenstellen und die Denkmäler erkunden.

Gemeinsam mit Eigentümerinnen und Eigentümern und vielen anderen Aktiven des Denkmalschutzes machen Stiftung Denkmalpflege Hamburg und Denkmalschutzamt am Wochenende vom 8. bis 10. September die vielen Talente der Denkmäler sichtbar und zeigen, wie vielfältig, herausfordernd und gesellschaftlich relevant die Denkmalpflege ist.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Der Tag des offenen Denkmals gehört in Hamburg fest zu den kulturellen Höhepunkten der Stadt. Das vielfältige Programm öffnet uns jedes Jahr aufs Neue nicht nur die Türen zu Hamburgs Denkmälern, sondern hält auch wertvolle Informationen über die Baukultur bereit. Auch in diesem Jahr ist es wieder reich gefüllt und unter dem Motto ‚Talent Monument‘ lässt sich bereits beim Lesen des Programms erahnen, dass in diesem Jahr so manch einem Denkmal ein verborgenes Talent entlockt werden wird. Das Programm macht jetzt schon Lust auf das zweite Wochenende im September und das Entdecken unserer außergewöhnlichen Baukultur.“

Dr. Ulrike Pluschke, Stiftung Denkmalpflege Hamburg: „Rund 170 Veranstaltungen laden in diesem Jahr dazu ein, die Hamburger Denkmallandschaft zu entdecken. Unter dem bundesweiten Motto „Talent Monument“ dreht sich beim diesjährigen Tag des offenen Denkmals alles um die außergewöhnlichen und versteckten Eigenschaften, die Denkmäler ausmachen: Ob groß oder klein, ob glanzvoll oder unscheinbar – was macht ein Denkmal einzigartig und besonders? Eine große Anzahl der präsentierten Denkmäler wurde mit Unterstützung der Stiftung Denkmalpflege Hamburg restauriert oder erhalten. Im Programmheft des Denkmaltags sind sie mit einem Türmchen markiert.“

Eröffnet wird der Denkmaltag in Hamburg am Freitag, den 8. September, mit der Auftaktveranstaltung des Denkmalschutzamtes in der Hauptverwaltung der Techniker Krankenkasse in Barmbek-Nord. Das Gebäude wurde im Zuge des Inventarisationsprojekts „Architektur in Hamburg von 1975-1995“ unter Schutz gestellt und gehört damit zu einem der jungen Denkmäler der Postmoderne. Über die Talente dieses Gebäudes können sich Interessierte direkt am Freitag, dem 8. September, in Führungen ab 16.30 Uhr informieren. Ab 18 Uhr stimmen Vorträge und ein Podiumsgespräch zu aktuellen Denkmalthemen weiter auf das Wochenende ein. Teilnahme nur nach Anmeldung per E-Mail bis 31. August unter dapublic@bkm.hamburg.de möglich.

Wer gleich am Freitag noch mehr von Hamburgs Denkmallandschaft erkunden möchte, kann bei der St.-Michaelis-Kirche in Sülldorf, die nach einem Entwurf von Otto Rehder erbaut wurde, vorbeischauen und an einer Führung teilnehmen oder sich am Nachmittag einem Rundgang durch den Alten Elbpark anschließen. Dort entstand übrigens die große Tradition der Gartenbauausstellungen mit der ersten 1869 eröffneten „Internationalen Gartenbau-Ausstellung zu Hamburg“.

Am Sonnabend, den 9. September, geht es mit einem vielfältigen Programm weiter, das viele Möglichkeiten offeriert, die Talente der Denkmäler in der Stadt auszuloten: Die Pavillons Bahrenfelder Marktplatz, die 1928/29 nach Plänen von Karl Schneider und Karl Zöllner erbaut wurden, gehören mit den gebogenen Ganzglasfenstern dazu. In Rundgängen können sich Interessierte von der denkmalgerechten Sanierung selbst überzeugen. Ein Kulturdenkmal deutsch-jüdischer Geschichte ist das Ensemble des ehemaligen Israelitischen Krankenhauses, das 1841 bis 1843 auf dem Gelände eines ehemaligen Pesthofes entstand und 1939 von den Nationalsozialisten enteignet wurde. In Rundgängen über das Gelände wird diese Geschichte zum Tag des offenen Denkmals erzählt. Quizvorträge, ein Virtual Reality Kino und sogar einen Goldbarren zum Anfassen gibt es am Sonnabend in der Deutschen Bundesbank Hamburg in der Altstadt zu bestaunen. Der Solitär, ein freistehendes Gebäude, wurde 1981 im Stil des Brutalismus erbaut. Sein Grundriss basiert auf dem Konstruktionsraster eines gleichseitigen Dreiecks, das sich auch in den Deckenelementen im Foyer, Kasino und Vorstandsbereich wiederfindet.

Am Sonntag, den 10. September, können Interessierte musikalisch in den letzten Tag des Hamburger Denkmalwochenendes starten und in der 1873 geweihten Kirche St. Johannis in Altona Orgelmusik mit anschließendem Rundgang lauschen. Für Interessierte an Industriedenkmälern kann eine Führung zum Liebherr Portalkran von 1972 spannend sein. Dieser symbolisiert die industriell-gewerbliche Epoche der etwa 1.000-jährigen Geschichte des Harburger Binnenhafens. Bis 2006 von der Firma Mulch Güterservice für Schüttgutumschlag genutzt, wurde er von der KulturWerkstatt Harburg gerettet und ist nun integriert in den Museumshafen Harburg. Den Kran sowie andere Harburger Denkmäler erreicht man zum Tag des offenen Denkmals übrigens bequem mit einem Shuttle mit der Barkasse Buenos Aires.

Zusätzlich bieten ein buntes Kulturprogramm und Angebote für Familien die Möglichkeit, ausgewählte Denkmäler neu zu erleben. Ein besonderes Angebot ist unter anderem die „DenkMalNachtRadTour“ am Freitag, bei der Interessierte auf einer geführten Radtour zu Denkmälern radeln, die ein besonderes Talent zeigen. Während der Tour mit dem eigenen Fahrrad werden Erläuterungen per Telefonkonferenz übertragen. In der ehemaligen Kirche St. Maximilian Kolbe in Wilhelmsburg wird am Freitag anlässlich des Denkmaltags ein Film gezeigt, zu dem eine Live Performance aufgeführt wird. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, an einem Trommelworkshop teilzunehmen. Wer Hamburgs Denkmäler gern vom Wasser aus betrachten möchte, kann am Sonnabend an einer alternativen Alsterfahrt teilnehmen und während einer zweistündigen Kanalfahrt über Binnen- und Außenalster schippern. Unter dem Motto „Nationalsozialistische Gewaltherrschaft, Widerstand und Verfolgung 1933–45“ berichtet der Historiker Herbert Diercks über Industriegeschichte und Kriegswirtschaft, Macht und Opportunismus, aber auch von resistentem Verhalten bis zum Widerstand. Zudem lädt die Restaurierungswerkstatt St. Jacobi am Sonntag Kinder und ihre Begleitung in die Mini-Werkstatt ein, bei der eine mittelalterliche Steinskulptur untersucht, erforscht und restauriert wird.

Das ausführliche und tagesaktuelle Programm aus Hamburg ist unter www.denkmalstiftung.de/denkmaltag zu finden. Im Programm finden Sie auch alle Informationen zur Auftaktveranstaltung des Denkmalschutzamtes am Freitag, dem 8. September, sowie zu den Anmeldebedingungen der einzelnen Veranstaltungen.

Koordiniert wird der Tag des offenen Denkmals in Hamburg gemeinsam von der Stiftung Denkmalpflege Hamburg und dem Denkmalschutzamt. Bundesweit wird der Denkmaltag von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Er steht als Teil der „European Heritage Days“ unter der Schirmherrschaft des Europarats und findet jedes Jahr europaweit im September statt.

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Wenn der Hafen den Blues hat …! https://www.tiefgang.net/wenn-der-hafen-den-blues-hat/ Fri, 14 Oct 2022 22:34:10 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9377 [...]]]> Wie schon seit nunmehr 12 Jahren ist die SuedKultur Music-Night eine Einladung der Harburger Live-Musikszene an Euch! Dabei die Fischhalle Harburg und die Kulturwerkstatt im Hafen.

Um 19 Uhr steigt die Live-Musik-Party auch in der Fischhalle Harburg am Kanalplatz 16. Das Opening übernimmt Fischhallen-Chef Werner Pfeifer mit seiner Hafenbande selbst. Chansons, Balladen und Texte rund um die See.

Mit seiner Debut CD “kleiner ozean” erhielt Werner Pfeifer den Harburger Kulturpreis. Es sind die einzigen Lieder die jemals über die stille Schönheit des kleinen Hafengebietes und seine Bewohner geschrieben wurden. Sie sind der Kern seines umfassenden Lieder Repertoires. Einfühlsame Melodien und wunderschöne Texte verbinden sich.

Seine Band gibt den Songs die Würze:
Sabine Dreismann: Gesang, Saxophon und Querflöte,
Kai Rake: Keyboard
Gregor Nuxoll: Bass

Um 21 Uhr löst dann „Feel Violet“ ab. Feel Vioelt, das heißt: ehrlicher Blues in modern, von hart bis weich mit Einflüssen vom Jazz und Soul. Eine bezaubernde Stimme, kraftvoll bis zärtlich und zurück. Fette Gitarren Soli, Hammond und Piano Sounds mit viel Groove von Bass und Schlagzeug: das ist Feel Violet! Lasst Euch wundervoll unterhalten und verbringt einen schönen Abend mit dieser coolen Band im Cotton Club!

Feel Violet sind: Violetta Topcev (Voice), Michael Wilhelmi (Guitar), Burkhard Beneke (Keys/Piano), Oskars Doma (Bass), Hans Peter Werner (Drums). Feel Violet findet man auf Facebook, YouTube und Instagram

Bereits um 18 Uhr knallt es in der Kulturwerkstatt Harburg am Kanalplatz 6. Dort hat sich SUZY aus Lüneburg angemeldet. SUZY ist nicht etwa eine reizende Dame, die illustre Lieder am Piano trällert sondern eine Punkrock-Kombo aus Lüneburg & Winsen/Luhe. Gegründet wurde die Formation von „Goldkehlchen“ Olli am Bass und Gesang, dem Leadgitarristen Olaf, der zudem auch noch einen wunderschönen Begleitgesang darbietet, Mattis als Rhythmusgitarrist und dem Hüter des Topless-Beat Eike, am Schlagzeug. Nachdem Mattis leider die Band verlassen hat, waren die Jungs einige Zeit zu dritt unterwegs. Ende 2017 konnten sie dann aber Toralf als neuen Gitarristen und Begleitsänger gewinnen. Seitdem sind sie wieder zu viert unterwegs.

 

Musikalisch haben sie sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Ihr Stil umfasst Punkrock gemischt mit Elementen aus den Bereichen Ska sowie aus dem Hard-Rock. Dazu kommen knackige deutsche Texte über das Leben und all dem was man im Alltag so aufgeschnappt hat. Mal mehr und mal etwas weniger ernst gemeint.
Ob in der kleinen muckeligen Kneipe oder auf dem Stadtfest, live spielen sie vor allem eigene Songs.

Um 20 Uhr löst dann die Formation „Elbkante Rock“ aus Hamburg ab.

Elbkante sind vier Musiker, die es verstehen verschiedene Einflüsse ineinander verschmelzen zu lassen. Es gibt kein Wenn und Aber. Sie machen es einfach. Was zählt ist ein Ergebnis, welches sich sehen lassen kann. Humor, Spaß und Lebensfreude erfüllen Ihre Texte. Aber auch vor ernsten Themen schrecken sie nicht zurück. Wenn auch nur eine Handvoll Menschen versteht, was sie in Ihren Songs wiedergeben, haben sie alles richtig gemacht.

 

Der Eintritt kostet einmalig 7,50 € und öffnet euch die Clubtüren in alle teilnehmenden Locations und zu allen Live-Acts!

weitere Infos unter www.sued-kultur.de

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Schreiben über Hamburg https://www.tiefgang.net/schreiben-ueber-hamburg/ Fri, 07 Jan 2022 23:32:25 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8663 [...]]]> Einmal im Jahr lädt Hamburg Schreibende von Auswärts ein, Hamburg kennen zu lernen und uns darüber literarisch zu berichten. Die Ausschreibung für 2022 ist zum Jahresbeginn gestartet …

Stadtschreiberin ist ein viermonatiges Literaturstipendium, das auf Basis eines Schreibwettbewerbs vergeben wird. Der Wettbewerb Stadtschreiberin startete am 1. Januar 2022.

  • Teilnahme: alle Personen ab 18 Jahre, mit einer unveröffentlichten Kurzgeschichte
  • Thema: Alle im selben Boot
  • Einsendeschluss: 30. April 2022
  • Textumfang: maximal 10.000 Zeichen, inkl. Leerzeichen
  • Mit Motivationsschreiben: erzählen Sie uns, wieso
  • Einzureichen unter hamburg@stadtschreiberin.de

Der Gewinner dieser Ausschreibung wird für die Zeit vom 1. August 2022 bis zum 30. November 2022 Stadtschreiber in Hamburg. Während der Zeit wird eine inspirierende Unterkunft im Künstlerhaus Vorwerkstift zur Verfügung gestellt, mitten im quirligen Karolinenviertel. Das Stipendium unterstützt den Stadtschreiber mit 1.500 Euro monatlich. Enthalten ist außerdem ein HVV-Monatsticket, um sich frei in Hamburg bewegen und die Stadt erkunden zu können.

Schreiborte in verschiedenen Stadtteilen bieten kreative Plätze, an denen der Stadtschreiber sich mit der Stadt und ihren Bewohnern austauschen kann. Die Schreiborte sind öffentlich und für alle frei zugänglich. Sie bieten interessiertem Publikum die Möglichkeit, neue Literaturprojekte wachsen zu sehen.

Eine unabhängige Jury wählt den Gewinnertext sowie zwei weitere Texte, die mit jeweils 500 Euro dotiert sind.

Der eingesandte Text muss unveröffentlicht sein. Die Teilnahme bedingt einen Aufenthalt in Hamburg vom 1. August bis zum 30. November 2022 und die Bereitschaft, aus eigenen Texten vorzulesen. Die Schreiborte bieten die Möglichkeit, sich in verschiedenen Stadtteilen inspirieren zu lassen.

Der Fokus der Stadtschreiberin liegt dabei nicht nur auf Literatur. Es handelt sich um einen Austausch und um die Erfahrung, wie Kunst Menschen verbinden kann. Eine Autorin, ein Autor begegnen einer Stadt – die Stadt und ihre Menschen begegnen der Literatur.

Weitere Informationen: www.stadtschreiberin.de

 

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Das Leben leben! https://www.tiefgang.net/das-leben-leben/ Fri, 15 Oct 2021 22:46:50 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8494 [...]]]> Still war´s lange genug. Es wird also Zeit wieder mächtig was auf die Ohren zu bekommen und so lädt die 11. SuedKultur Music-Night am Sa., 23. Oktober auch in den Harburger Hafen zur Kulturwerkstatt und dem Speicher am Kaufhauskanal.

 In der Kulturwerkstatt am Kanalplatz startet die Music-Night am, 23. Oktober um 18 Uhr mit „Jay The Bird– The one and only Bluesrock Band from Hamburg“.

Das Bedürfnis einfach mit dem Kopf im Takt zu nicken, das möchten die Jungs von „Jay The Bird“ bei ihren Zuschauern auslösen. Wie machen sie das? Mit einfachem und ehrlichem Blues-Rock und Einflüssen aus dem Pop und Funk. Inoffiziell gibt es die Band schon eine Weile, hat sie doch bei mehreren Privatveranstaltungen, damals noch ohne Bandnamen, gespielt und mit authentischem Sound überzeugt. Den ersten offiziellen Gig als „Jay The Bird“ haben die Jungs dann im Januar 2020 im Cascadas hingelegt – knap vor dem ersten Lockdown. Das durchweg positive Feedback aus dem Publikum motivierte dennoch die vier, weiter am Ball zu bleiben und ihre Musik hinaus in die Welt zu tragen.

Um 20 Uhr geht es dann weiter mit Elbkante: das sind vier Musiker, die es verstehen verschiedene Einflüsse ineinander verschmelzen zu lassen. Es gibt kein Wenn und Aber. Sie machen es einfach. Was zählt ist ein Ergebnis, welches sich sehen und hören lassen kann.

Humor, Spaß und Lebensfreude erfüllen ihre Texte. Aber auch vor ernsten Themen schrecken sie nicht zurück. Wenn auch nur eine Handvoll Menschen versteht, was sie Ihren Songs wiedergeben, haben sie alles richtig gemacht.

Also, next station: Kulturwerkstatt, Kanalplatz 6, 21079 Hamburg/Harburg-Hafen

Im Speicher am Kaufhauskanal ist der in Harburg bereits weit bekannte Franz Josef zu Gast. Um 19 und um 21 Uhr spielt er Songs aus seinem neuen Repertoire. Selbstreflektierend und hinterfragend stellt sich Singer- Songwriter Franz Josef diesen Fragen, Gefühlen und Emotionen in seinen Deutschpop-Songs und gibt Anstöße den Augenblick festzuhalten, das Leben zu leben!

Wo bleiben wir am Ende des Tages, was lässt uns gedanklich einfach nicht los und wie kommen wir mit all den Dingen klar, mit denen wir fortlaufend konfrontiert werden? Antworten, die der Preisträger des Deutschen Rockpreises charmant serviert.

Ort: Speicher am Kaufhauskanal, Blohmstr. 22, 21079 Hamburg (Harburg-Hafen)

Eintritt wird einmalig beim Club Deiner Wahl gezahlt und mit dem dort erhältlichen Bändchen stehen ab da alle weiteren Club-Pforten offen, so denn die 3- oder 2-G-Regeln nachweislich eingehalten werden. Bei beiden Veranstaltern im Harburger Hafen gilt die 2G-Regelung – also Zutritt, wer nachweislich genesen oder geimpft ist. Einchecken vor Ort mit Luca App oder Zettel ausfüllen!

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Das war mal ein KultUrLaub! https://www.tiefgang.net/das-war-mal-ein-kulturlaub/ Fri, 13 Aug 2021 22:36:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8276 [...]]]> Vom 9. Juli bis 8. August ist das Netzwerk SuedKultur im südlichen Hamburger Bezirk Harburg dem Aufruf des Kultursenators Brosda gefolgt und veranstaltete einen riesigen SuedKulturSommer. Die Bilanz: „Wir leben noch!“

 Anfang Mai stellte die Behörde für Kultur und Medien die Idee eines Hamburg weiten Kultursommers vor. Veranstaltende sollten sich mit Ideen für Kulturprogramme zur Urlaubszeit bewerben und mit einer millionenschweren Finanzierung der Kulturbehörde zum einen möglichst viele Kreative in Open-Air-Events kurzfristig in Beschäftigung bringen. Zum anderen sollte ein Programm entstehen, dass viele Daheimgebliebene mit Kulturangeboten die Urlaubszeit versüßt.

Das Netzwerk SuedKultur nahm die Einladung an, bewarb sich und erhielt zu Anfang Juni eine Finanzierungszusage, die schon wenige Wochen später ihre Umsetzung fand.

So gab es vom 9. Juli bis 8. August über vier Wochen auf drei verschiedenen Plätzen in Harburg ein Kulturspektakel, dass es so in Harburg noch nicht gegeben hatte. Beteiligt hatten sich Marias Ballroom, das Komm du, der Old Dubliner, das Stellwerk, das Kulturhaus Süderelbe, der Rieckhof, die Fischhalle, der Kulturverein Alles wird schön, die Kunstleihe Harburg, die Genossenschaft Dreifalt eG, die Kulturwerkstatt Harburg, das KulturWohnZimmer, der Kulturverein ContraZt, das Habibi Atelier, die Kunstkarawane, dem Sozialkontor Hamburg-Süd und die Kunstgruppe wattenbergART. Heraus kamen 214 Stunden Live-Kulturprogramm jeder Couleur und mit knapp 350 Künstler*innen – dabei viele direkt aus Harburg, manche gar in Kooperation mit dem Landesmusikrat Hamburg.

Nun ist der KultUrLaub vorbei und der Netzwerksprecher und Hauptakteur von SuedKultur, Heimo Rademaker zieht Bilanz: „Wir sind alle platt und brauchen eine Pause vom Festivalleben. Zeit zum Genießen hatten wir noch nicht, aber von allen Künstler*innen aber auch dem Publikum und gar den beteiligten Gewerken durchweg positive Resonanz. Und alle diese Leute wieder zu sehen und nun zu wissen, wer noch bei der Stange ist aber auch leider, wer nicht, ist für alle wichtig gewesen.“ Denn letztlich sei es eine Aktion solidarischer Kulturarbeit gewesen. „Es galt, Geld gegen Kulturarbeit in den Markt zu schießen, die Sommerzeit produktiv zu nutzen und die eigene Attitüde hinten anzustellen! Und das ist fast durchweg geglückt!“

Das Programm enthielt so ziemlich alles von Klassik, Rock, Punk, Ska, Reggea, Jazz, Folk oder Klezmer, über Kinderprogramm, Kino, Kabarett oder Klamauk, von Flamenco, Tanz und Kunst bis Kino und Shanties. Der nötige Sicherheitsdienst sorgte für die Einhaltung der Corona-Verordnung und bliebt dennoch oft unbemerkt, der Eintritt war mehr als moderat, die Licht- und Tontechniker*innen verhalfen jedem Klang zum fetten Sound, Öko-Toiletten für das abbaubare Nebengeschäft und so konnte das letztlich mehr als wechselhafte Wetter keinen Veranstaltungstag in Gefahr bringen. „Das war logistisch eine absolute Herausforderung! Und wenn es auch üblicherweise immer mal etwas stressiger wird – die Zusammenarbeit unter all den Playern sucht seinesgleichen und es zeigt: SuedKultur kann, wenn sie darf! Und so wurde es wie eine Art ´Klassentreffen` und wir denken für viele Künstler*innen von nördlich der Elbe eine gute Werbung für den kultursonnigen Süden der Stadt!“, so Heimo Rademaker. Nebenbei könne er auch anmerken, dass es zu keinem Zeitpunkt der vier Wochen irgendwo ernst zu nehmenden Ärger, Komplikationen oder bemerkenswerte Störungen gab. „Selbst ein Hubschrauberpilot wartete bis zum Ende eines Songs einer Band bevor er wieder seine Rotoren zum Start anwarf. Respekt und Rücksicht sind also noch da!“

Und was kommt als nächstes? „Ich selbst bin schon wieder in den Vorbereitungen des „Sommers im Park“, habe noch jede Menge Abrechnungen und Nachweise zu erledigen, plane aber auch schon eine neue  Clubreihe in meinem Club Marias Ballroom zusammen mit dem Landesmusikrast Hamburg. Mal etwas ganz Neues“, so Rademaker. Vom 1. Harburger Kunstfest habe er mitbekommen, dass sich fast alle Künstler*innen wünschten, dieses Outdoor-Format auch 2022 zu wiederholen und die Inklusionsband „Station 17“, die am letzten Tag fürs Sozialkontor HH-Süd auftrat spielte, habe auch viele Veranstalter der SuedKultur so nachhaltig begeistert, dass auch hier unbedingt weitere Ideen gefragt seien. „Vor allem wollen wir hoffen, dass auch wir im Süden Hamburgs unseren Beitrag leisten konnten, dass die Kultur nicht vor die Hunde geht und wir diese grausame Zeit der Pandemie irgendwie durchstehen und uns unsere Lust auf Kreativität erhalten bleibt!“  

Einige Fotos mit Eindrücken der vier Kulturwoche sind auf der SuedKultur-Facebook-Gruppe hinterlegt und jede Menge Videomitschnitte finden sich auf YouTube unter SuedKulturSommer!

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Programm des SuedKulturSommers steht! https://www.tiefgang.net/programm-des-suedkultursommers-steht/ Mon, 05 Jul 2021 15:50:08 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8184 [...]]]> Das Programm des Harburger Teils des Kultursommers Hamburgs steht. Und es ist mehr als ein Wiedererwachen!

Eine Stadt im Kulturrausch – mit dem Kultursommer Hamburg feiert die gesamte Hansestadt vom 15. Juli bis zum 16. August 2021 den Neustart der Kultur. So verkündet es die Behörde für Kultur und Medien Hamburg. Unter dem Motto „Play out loud“ wird die Vielfalt und Lebendigkeit der Kultur erlebbar. Über alle sieben Bezirke verteilt findet mit mehr als 100 Veranstaltungsformaten teils über mehrere Tage ein vielfältiges Programm statt – zumeist
unter freiem Himmel.


So auch in Harburg: 3 Open-Air Bühnen wandern vom 9. Juli bis zum 8. August vom Kanalplatz im Hafen über den Rathaus- bis zum Schwarzenbergplatz. Zu erleben sind Konzerte von Klassik bis Rock, Kino, Kabarett und gar ein 1. Harburger Kunstfest mit gut 50 Bildenden Künstler*innen. Organisiert wird das Gesamtprogramm über die Initiative Suedkultur, dem Kulturnetzwerk des Hamburger Südens. Und das zum Spottpreis! 

Zwar müssen aufgrund der aktuellen Sicherheitsvorkehrungen in der anhaltenden Pandemie vorab und online Tickets erworben werden. Aber ein Tagesticket gibt es in der Regel für gesamt 6,25€ brutto (Ausnahme das erste Wochenende am Kanalplatz). „Das ist kein Kampfpreis, denn in diesem Jahr geht es nicht um Eintrittsgelder“, so Heimo Rademaker, Sprecher der seit bald 15 Jahren bestehenden Initiative SuedKultur und Projektleiter des SuedKulturSommers. „Aber es ist wegen der Kontaktdaten erforderlich einen Vorverkauf zu betreiben und erleichtert uns das Prozedere. Niemand sollte auf die Idee kommen, eine Abendkasse nutzen zu wollen!“
Das Harburger Programm reicht von einem mehrtägigen 1. Harburger Kunstfest über mehr als 100 Musik-Events sämtlicher Genres, Kino, Kabarett bis zu Angeboten für Kinder, Jugendliche und Familien. Die Spielorte sind im Harburger Hafen, dem Rathausplatz bis zum Schwarzenberg. Ein berauschender Sommer voller Live-Kultur steht bevor.

Den Auftakt macht der Stellwerk-Club am kommenden Wochenende (9.-11. Juli) am Kanalplatz. Dort ist u.a. die bekannte Jazz-Saxophonistin Stephanie Lottermoser (10.7.) live zu erleben aber auch die Shooting-Star Band Hagleslag aus Hannover (11.7.). Tickets zwischen 6,- und 20,- €.
Tickets unter: www.tixforgigs.com
Dann geht es nach einer kurzen Warmup-Pause am 20. Juli, 12 Uhr auf dem Harburger Rathausplatz weiter, wechselt, am 27. Juli auf den Kanalplatz im Harburger Hafen und am 3. August auf den Schwarzenbergplatz.
Unter den Lokalmathadoren finden sich der Harburger Urgestein-Rocker Jimmy Cornett, Gitarrist und Sänger Dennis Adamus, Franz Josef, die Detla Doppelkorn Bluesband, das Falke Collective, Schlagersänger Peter Sebastian, Frl. Motte, van Wolfen oder Sammy Barry.
Für den Jazz agieren die aufstrebende Sängerin Cleo, Nat King Thomas mobile street Band, die Delta Mood Jazzband, Gypsy Swing, die Klezmer-Band Mischpoke, die UKW-Band, Big Jazz, das Leo Volsky Trio oder „Tribute to the blue note era“. Folk und Singer/-Songwriter wie MacPiet, Dennis Brandau oder Steve Kavanagh und Dylan Vaughn sind vertreten oder Kabarettisten wie Axel Burkhardt, Johannes Kirchberg, Andrea Bongers, Axel Pätz, Armin
Sengbusch, Kerim Pamuk oder Lutz von Rosenberg Lipinsky.

Selbst Barockmusik ist mit dem Ensemble Aetheria am 29.7. vertreten. (Foto: PR)

Auch das Genre Klassik kommt zur Geltung mit dem Hamburger Pianoensemble, den Flute Variations oder dem Ensemble Aetheria (Barock!).
Reggae und Ska runden das Musikgenre ebenso ab wie Psychodelisches oder Funk und HipHop. Selbst die Bildende Kunst findet bei dem SuedKulturSommer einen angemessenen Platz: ein Kunstkaufhaus, das 1. Harburger Kunstfest mit täglich wechselnden Künstler*innen wie Andrea Rausch, Petra Hagedorn, Tan Barnitzki, Ute Flemming, Waldemar Sulewski, Philip Meuser oder So-Ah Yim sind zu erleben.

Ein Poetomat bietet an, aus einem in ihn eingeworfenen Wort ein Gedicht zu zaubern und für Kinder kommt das Kinderkino und Waschlappentheater und ein Kurzfilmfestival finden Platz. „Über 100 acts mit gut 400 Künstler*innen werden Harburg in einen Kulturrausch versetzen“, so Heimo Rademaker. Am Programm mitgearbeitet haben die Harburger Institutionen wie Alles wird schön, der Rieckhof, Marias Ballroom, die Kunstleihe Harburg, die Dreifalt
Kulturgenossenschaft, das Sozialkontor Hamburg-Süd, das Kulturhaus Süderelbe, das Stellwerk, das „Komm du“, der Verein ContraZt, die Fischhalle, das Old Dubliner oder die Kulturwerkstatt.
Der Preis für ein Tagesticket liegt zwischen 3,75 bis 6,75€ und können ab sofort hier bestellt werden: www.tixforgigs.com/SuedKultursommer  – muß aber eben online vorab gekauft werden. Das Programm findet sich  unter www.sued-kultur.de oder www.kultursommer.hamburg und dann Stichwort SuedKulturSommer.

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Die Leichtigkeit des Schreibens https://www.tiefgang.net/die-leichtigkeit-des-schreibens/ Fri, 02 Oct 2020 22:15:08 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7289 [...]]]> „Schreiben ist leicht. Man braucht nur die verkehrten Wörter wegzulassen!, sagt Mark Twain, ein berühmter Autor. Und das kann man lernen …

„Man muss nicht in der Bratpfanne gelegen haben, um über ein Schnitzel zu schreiben“, sagt Maxim Gorki, ein anderer berühmter Autor.

Daher bietet eine Schreibwerkstatt für Jugendliche in den Hamburger Herbstferien 2020 ein Spaß machendes Training in der Kulturwerkstat am Kanalplatz an. Es richtet sich an junge Menschen ab 13 Jahren mit der Lust aufs Geschichtenerfinden.
Du schreibst einfach gerne oder möchtest es endlich probieren?
Du hast eine Idee, weißt aber nicht wie daraus eine Geschichte werden soll?
Du hast eine Geschichte angefangen und weißt nicht weiter?
Komm während der Herbstferien nach Harburg in die Kulturwerkstatt. Hier erfährst du wie du dein Phantasieschiff zusammenbaust und zum Schwimmen bringst. Ob Schlauchboot oder Hochseeyacht – du lernst, die richtigen Fragen an dich selbst zu stellen und findest deinen Stil. Wir wollen Seemannsgarn knüpfen und Anglerlatein spinnen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Geschichten, die in der ersten Woche entstehen, können zu einem Wettbewerb um die schönste Lügengeschichte im Sinne des Baron Münchhausen eingereicht werden. Das Ostpreußische Landesmuseum Lüneburg hat einen tollen Preis für die drei besten Geschichten ausgesetzt und sie werden im Museum öffentlich präsentiert.

Der Kursleiter David Gravenhorst begleitet seit 2017 Projekte der Fantastischen Teens als „Werkstattleiter“. Etliche Geschichten „seiner“ Autoren sind in der Anthologie MUT (2019 herausgegeben von Annette Pauw) erschienen.

Anmeldung und Information per Mail an seemannsgarn2.0@t-online.de

Ort:                        Kulturwerkstatt Harburg, Kanalplatz 6, 21079 Hamburg

HVV:                     S-Bahnhof Harburg Rathaus – 15 Minuten Fußweg
Bus 142 (von Bahnhof Harburg) – hält vor der Tür

  1. Kurs: 5. – 10. Oktober, Mo bis Fr 11.00 – 16.30 Uhr, Sa 11.00 – 14.00 Uhr
  2. Kurs: 12. – 17. Oktober, Mo bis Fr 11.00 – 16.30 Uhr, Sa 11.00 – 14.00 Uhr

Kosten:                35,00€ (ermäßigt: 25,00€)

Begrenzte Teilnehmerzahl! Coronakonforme Bedingungen.

 

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„Hamburger Gast“ in Harburg https://www.tiefgang.net/hamburger-gast-in-harburg/ Fri, 27 Sep 2019 22:39:44 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5888 [...]]]> Hamburg hat eine neue Stadtschreiberin: Katelijne Gillis hat einen berühmten Vorfahren: Peter Paul Rubens. Nun kommt sie nach Harburg.

Gillis kommt aus dem belgischen Antwerpen und der flämische Maler Rubens, der von 1577 bis 1640 gelebt hat, gehört in direkter Linie zu ihrer Ahnenreihe. Katelijne Gillis nutzt das Hamburger Stipendium dazu, neue Werke zu schreiben und sich vielleicht von der Hansestadt und auch Harburg inspirieren zu lassen.
Und in ihrem Blog hat sie auch schon Harburg im Auge: „Ich mache mir nicht zu viel Hoffnung, einen richtigen Wald hier zu finden, gucke auf Google Maps, sehe eine große grüne Fläche. Aber das ist ein Friedhof, der größte Parkfriedhof Europas, da will ich nicht hin. Ich gucke weiter. Die Harburger Berge. Aha. Jetzt gibt es auch noch Berge hier, das wird ja immer unglaubwürdiger. Aber da ich dort ja noch nie war, kann ich kein Urteil fällen. Ich werde davon berichten, so bald ich sie gefunden habe. Ich warte noch, bis es wieder regnet, und herbstlicher wird, so dass ich die Gummistiefeln anziehen kann und ernst genommen werde, draußen, im Wald, zur Zeit der Pilzsuche.“

Im Oktober residiert sie in der KulturWerkstatt Harburg und am 3. November liest sie um 18:30 Uhr beim Harburger Kulturtag im großen Saal der KulturWerkstatt Harburg.

 

 

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Rubens Nachfahrin wird HAMBURGER GAST 2019 https://www.tiefgang.net/rubens-nachfahrin-wird-hamburger-gast-2019/ Fri, 14 Jun 2019 22:53:28 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5435 [...]]]> Einmal im Jahr begrüßt Hamburgs Literaturszene einen Gast. Dieses Jahr ist es eine Aachenerin, die etliche Sprachen beherrscht und den Regen liebt. Wenn das mal nicht zu Hamburg passt.

Die belgisch-deutsche Schriftstellerin Katelijne Gillis hisst die Segel, um in Hamburg für vier Monate zu Gast zu sein. Die diesjährige Stadtschreiberin wurde in Antwerpen geboren, lebt in Aachen und wird von August bis November 2019 im Vorwerkstift in der Hansestadt leben.

Als direkte Nachfahrin von Peter Paul Rubens steckt ihr die Kreativität quasi im Blut, und das wird sie den Hanseaten beweisen. Bei diversen Lesungen und jederzeit an ihrem jeweiligen Schreibort. In vier Kulturbetrieben der Stadt geht sie jeweils einen Monat lang literarisch vor Anker. Zu Beginn wird sie sich im Bergedorfer Schloss einen Schreibplatz zwischen den Ausstellungsstücken des Museums einrichten. Anschließend wird sie diejenige sein, die das Publikum beobachtet, an der Hausbar im Schmidt Theater an der Reeperbahn. Im Oktober legt sie im Harburger Binnenhafen an, um in der KulturWerkstatt den Betrieb aufzumischen, um den Herbst unter Lesenden in der Zentralbibliothek der Bücherhallen am Hühnerposten ausklingen zu lassen.

Mit ihr ins Gespräch zu kommen und mehr über sie zu erfahren, wird für die Hamburger*innen und alle Besucher*innen einfach sein, sie spricht fünf Sprachen und wird im HAMBURGER-GAST-Blog über ihre Eindrücke berichten. Sie bringt die idealen Voraussetzungen für das mit 1500 Euro monatlich dotierte Stadtschreiber- Stipendium mit.

In ihrem Motivationsschreiben für das Amt heißt es, sie „liebe Theater, menschliche Stimmen, dunkle Schokolade, den Regen und gute Texte.“ Fest steht: Die Antwerpener Autorin gewinnt das Stadtschreiber-Stipendium und die ganze Stadt eine grandiose Schriftstellerin.

Am 3. August 2019 präsentiert sie bei der Begrüßungsfeier um 18:30 Uhr im Saal vom Bergedorfer Schloss ihren Gewinnertext „Unterm Eis“. Bei freiem Eintritt. Zudem kann sich das Publikum auf die Lesungen der beiden Zweitplatzierten freuen. Der Berliner Kirchenmusiker, Wachtmeister, Barkeeper und vor allem mehrfach ausgezeichnete Autor Stephan Groetzner verrät, was es mit „Nixnich“ auf sich hat. Die Wuppertaler Schriftstellerin Kerstin Meixner zeigt, wie mitreißend das „Kühe streicheln“ auf Stadtbewohner wirkt.

Quelle: www.hamburger-gast.de

Textprobe von Katelijne Gillis: www.zugetextet.com

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Musikalisches Blinddate https://www.tiefgang.net/musikalisches-blinddate/ Fri, 05 Oct 2018 22:38:46 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4315 [...]]]> Am 20. Oktober rockt die 8. SuedKultur Music-Night Hamburgs Süden! 20 Locations, gut 40 Acts und das Ganze für einen 5er Eintritt! Da braucht man Orientierung. Wir helfen. Heute ein Blick in die Kulturwerkstatt Harburg.

Die Kulturwerkstatt am Harburger Kanalplatz ist wohl eine der ältesten angestammten Kulturinstitutionen des Bezirks. Ihr Angebot lädt bewusst zum Kennenlerne ein – nicht nur von Kultur und Kunst sondern auch von Nachbarschaft. Und so versteht es sich fast von selbst, dass auch bei der SuedKultur Music-Night eine musikalische Einladung erfolgt.

Als Opener treten am frühen Abend um 18h „mittwoch morgen“ auf. Als Blinddate über „@Musiker sucht Musiker.de“ fanden sie vor fünf Jahren zusammen und es war so etwas wie musikalische Liebe auf den ersten Blick. Seitdem bezaubern sie drinnen in Wohnzimmern und draußen in Gärten mit ihren berührenden Texten zu gefühlvoller Musik mit Gitarre, Bass, Ukulele, Percussion und Akkordeon. Auch zum Auftakt des 24h-Stelle-Festes im Mai diesen Jahres waren sie dabei. Die fünfköpfige Liedermacher-Gruppe aus Hamburgs Süden spielt „ehrliche Lieder“ in deutscher Sprache, handgemacht und selbst erlebt im Alltag und an besonderen Tagen. Die Musiker vom Musikertreff der KulturWerkstatt Harburg und Gäste präsentieren ein interessantes und unterhaltsames Musik-Programm. Blues, Rock, Folk, Latin, Funk, Jazz… gespielt wird alles, was Spaß macht.

Um 20h kommen dann weitere  Special Guests hinzu: „Nomi&Mac“ mit einem musikalischen Mix aus Rag, Blues, Folk und artverwandtem. Wer gern gute und von Hand gemachte Musik hört, ist hier genau richtig.

Nomis ausdrucksstarke Stimme und Macs virtuoses Gitarrenspiel sowie die Live-Performance garantieren ein gelungenes Konzert. www.nomimac.com

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