Lärmbeschwerden https://www.tiefgang.net Thu, 16 Feb 2023 08:42:03 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Klar Schiff fürs Kulturschiff! https://www.tiefgang.net/klar-schiff-fuers-kulturschiff/ Fri, 17 Feb 2023 23:36:39 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9734 [...]]]> Alle wollen die Vorteile einer Metropole nutzen und doch am liebsten ihrer Ruhe vor der Tür haben. Nun hat es das Kulturschiff MS Stubnitz getroffen und der Aufwand für einen neuen Liegeplatz ist enorm …Denn für die MS Stubnitz, das erfolgreiche Kulturschiff in der HafenCity, gibt es eine neue Perspektive. Durch die fortschreitende Wohnbebauung gab es in den letzten Monaten zunehmend Lärmbeschwerden. Kulturbehörde, Bezirksamt Mitte, HafenCity Hamburg GmbH und Hamburg Port Authority (HPA) haben sich nun zusammen mit den Betreibern auf einen neuen Liegeplatz in der Nähe der Elbbrücken geeinigt. Zudem werden HafenCity und Kulturbehörde einen neuen Zugang zum Schiff finanzieren, der weniger Lärm verursacht, als die derzeitige Gangway.

Spätestens Ende September kann die MS Stubnitz an den Elbbrücken, auf der Höhe des Baufelds 118 festmachen. Bis dahin müssen dort noch Bauarbeiten an den Rampen- und Stufenanlagen für die zukünftige Promenade erfolgen, werden Baustelleneinrichtungsflächen für die umliegenden Gebäude benötigt und muss die notwendige Erschließung für die Stubnitz erfolgen. Der derzeitige Interimsstandort am Cruise Center Baakenhöft kann voraussichtlich bis Ende März 2023 weiter genutzt werden. In der Zwischenzeit kommt das Schiff vorübergehend und mit in der Folge verbessertem Lärmschutz wieder an den alten Standort.

Zudem haben HafenCity und Kulturbehörde dem Club-Schiff die Finanzierung einer neuen, geräuschärmeren Gangway zugesagt. In der Vergangenheit gab es immer wieder insbesondere Beschwerden über den lauten Zugang zum Schiff. Die HafenCity Hamburg GmbH, die bereits in der Vergangenheit mit erheblichen Mitteln den Liegeplatz hergerichtet hat, wird gemeinsam mit der Kulturbehörde die Kosten dafür übernehmen.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die MS Stubnitz hat sich zu einem wichtigen und erfolgreichen Kulturort in Hamburg entwickelt. Die einzigartige Mischung aus vielfältigem Kulturprogramm und Hafen-Atmosphäre ist so nur in Hamburg möglich. Ich bin froh, dass durch die konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten nun eine neue Perspektive für das Club-Schiff gefunden wurde. Wir brauchen solche Orte, auch wenn es dafür in einer dicht besiedelten Stadt immer wieder den Ausgleich zwischen unterschiedlichen Interessen geben muss.“

Theresa Twachtmann, Geschäftsführerin der HafenCity Hamburg GmbH: „Die MS Stubnitz trägt zu einer großen Bereicherung des kulturellen Angebots im noch jungen Stadtteil HafenCity bei und leistet so einen wichtigen Beitrag zum Place-Making des Quartiers. Daher freue ich mich sehr, dass die Stadt gemeinsam mit den Betreibern der Stubnitz eine gute Lösung gefunden hat. Aber natürlich nehmen wir auch die Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner ernst und werden daher gemeinsam mit dem Bezirk noch im März das Gespräch mit der Anwohnerschaft suchen.”

Ralf Neubauer, Bezirksamtsleiter Mitte: „Die MS Stubnitz ist in der Club-Szene der Stadt mittlerweile seit vielen Jahren eine feste Größe und es ist umso wichtiger, dass es nun eine Perspektive an einem neuen Standort gibt. Bezirk und HCH werden die Anwohnerinnen und Anwohnern am Kirchenpauerkai noch im März über die aktuellen Planungen und Lärmschutzmaßnahmen informieren und um Verständnis werben, es geht darum einen überschaubaren Zeitraum zu überbrücken.“

]]>
Tags Tagen, abends Konzerte https://www.tiefgang.net/tags-tagen-abends-konzerte/ Fri, 11 Oct 2019 22:30:56 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5949 [...]]]> Clubs stehen für Unterhaltung, Emotionen und Sozialisation. Aber wird das so bleiben?

Clubs sind besondere Orte zwischen Kommerz und Kultur, Anarchie und Subkultur. Sie prägen Städte und Lebensentwürfe, sind Infrastruktur und Wirtschaftsfaktor. Doch als erfolgreiche Geschäftsmodelle funktionieren nur wenige. Viele kämpfen mit Herausforderungen, mit Lärmbeschwerden, Besucherschwund und Verdrängung. In Bremen macht sich der Clubverstärker e.V. als Interessengemeinschaft der Betreiber dafür stark, das zu ändern, zu vermitteln, sichtbar zu machen. Eine wichtige Arbeit für die lokale Kulturlandschaft mit überregionaler Strahlkraft. „Wir sind die, die sich um die Popularmusik und ClubKultur in Bremen kümmern und die Beteiligten fit für die Zukunft machen wollen“, sagt Julia von Wild 2. Vorsitzende des Clubverstärker e.V. und ebenfalls Vorstandsmitglied der LiveKomm. Warum klagen so viele Clubs und Spielstätten über den Status Quo und wie sehen Szenarien der Zukunft aus? In Kooperation mit dem Bundesspielstättenverband LiveKomm und den Innovationstreibern Krug & Strömer findet am Donnerstag und Freitag, 24. und 25. Oktober 2019, das erste upStage! Festival für die Zukunft der Clubkultur in einer einzigartigen Zusammensetzung statt – und will Antworten finden, animieren, alarmieren, aufdrehen. Zwei Tage und Nächte für den Club der Zukunft. Tagsüber Konferenz, danach Networking, abends Konzerte und anschließend Aftershowparties.

ClubKultur Erfahren, Erforschen und Entwickeln – upStage! vereint Konferenz und Konzerte

Die Zukunft der ClubKultur gestalten: Beim ersten upStage! Festival treffen sich am 24. und 25. Oktober 2019 ClubbetreiberInnen und Kulturschaffende aus ganz Deutschland in Bremen, um Perspektiven für eine Kultur im Wandel aufzuspüren. Clubverstärker und LiveKomm laden ein: tags Konferenz, nachts Konzerte.

Quelle: Clubverstärker e.V.

]]>
Das Recht auf Club! https://www.tiefgang.net/das-recht-auf-club/ Fri, 22 Dec 2017 23:15:38 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2770 [...]]]> Letzte Woche veröffentlichten wir den Aufruf #FutureCityHH. Darin werden bessere Bedingungen für Musikclubs in der wachsenden Metropole gefordert. Heute zeigen wir die konkreten Bedingungen.

Hamburg wächst rasant, die Mieten steigen und der Verdrängungswettbewerb wird von einkommensstarker Klientel bestimmt. Hamburger Musikclubs kämpfen daher massiv mit Lärmbeschwerden, Mietsteigerungen, wachsenden Behördenauflagen und auch steigenden GEMA-Aufwendungen. In dem Aufruf des Hamburger Branchenverbandes (´Tiefgang`berichtete letzte Woche zum Start der Petition: „Völker hört die Musikclubs!“) heißt es daher: „Wenn wir jetzt nichts tun, gibt es Deinen Lieblingsclub vielleicht bald nicht mehr und die Ausgehviertel werden geprägt von Musik aus der Konserve oder wandern ab an den Stadtrand, wo Mieten eventuell noch bezahlbar sind. Das willst Du nicht? Wir auch nicht! Wir wollen Musikclubs in Hamburg eine Zukunft geben, in der Musikvielfalt das Herzstück bildet. Eine Zukunft, in der sich junge KünstlerInnen auf kleinen, kreativen Bühnen ausprobieren, Neues wagen können und in der Du Abend für Abend und Nacht für Nacht durch die Stadt ziehen und immer wieder etwas Besonderes entdecken kannst.“

Aber wie genau soll das funktionieren? Was genau könnte Politik tun, um der Lage Herr zu werden?

„Kultur(frei)räume“ etablieren

Das Clubkombinat fordert etwa: „Kultur(frei)räume“ und meint damit, dass bestehende Kulturräume besser geschützt und neue Freiräume leichter nutzbar gemacht werden müssten. Ein Abriss wie vor einigen Jahren beim Molotow auf der Reeperbahn jedenfalls wäre vielleicht ebenso verhinderbar gewesen wie die Schließung des Harburger Traditionsclubs ´Consortium`, das zum Hebammen-Café werden sollte. Benötigt würde, so der Verband, eine referatsübergreifende Arbeitsgruppe “Kultur(frei)räume” mit Vertretern aus der Behörde für Stadtentwicklung, Umwelt und Energie, Gesundheitsbehörde, Kultur und Medien, Finanzbehörde, Kreativgesellschaft, Bezirksämtern, den Bauämtern und eben des Clubkombinats. Diese soll dann die vielen Handlungsfelder Stück für Stück und konstant voranbringen. In akuten Fällen soll mit der Task-Force auch schnell und behördenübergreifend Hilfestellung geleistet werden. Im Dialog sollen so auch Verfahren für neue Flächenakquisen, die Einrichtung eines Club-Katasters wie in Berlin, Lösungen für ein Beschwerdemanagement, effizientere Genehmigungsprozesse im Bau- und Gewerberecht und eine Vereinfachung von Sonder- und Zwischennutzungen erarbeitet werden. „Eine Folge dieses Austausches sollte auch eine reichhaltige und lebendige Free Open Air-Szene sein, die von vereinfachten Genehmigungsverfahren und vielfältigen Flächenangeboten profitiert“, heißt es.

Mehr Open Air-Flächen für Musiknutzungen

Und so zielt eine weitere Forderung auf mehr Open Air-Flächen für Musiknutzungen. So wollen Hamburgs Musikclubs in einer Gemeinschafts- und Solidaraktion unter dem Arbeitstitel FutureMusicPlaza die wachsenden Umsatzlücken des jährlichen Sommerlochs verkürzen und gleichzeitig das Kulturangebot ausweiten. „Die langfristige Überlassung geeigneter Freiluftveranstaltungsfläche/n mit einem symbolischen (Erbbau)Pachtvertrag zur Selbstverwaltung durch das Clubkombinat ist dafür erforderlich“, so die Forderung.

Fonds für Lärmschutz & grüne Energie

Ja und auch ökologisch verträglich sollen die Musikclubs werden, können es aber aus eigener Kraft kaum stemmen. So solle die Hamburger Politik Zuschüsse in Höhe von jährlich 2 Mio. EUR für zwei niedrigschwellige Förderprogramme gewähren, die eine Landesförderung für dringende Bedarfe von Musikspielstätten für Lärmschutz- und Ressourceneffizienzmaßnahmen vorsehen. Als Abwicklungsstelle könne die Stiftung zur Stärkung privater Musikbühnen Hamburg dienen, die bereits Erfahrungen beim Sanierungsfonds Hamburg 2020 gesammelt hat.

Möglichkeiten, Gewerbeleerstände kreativ zu nutzen

Hamburg benötige, so die Clubmacher, als Stadt mit hoher Bevölkerungsdynamik ein stetiges Monitoring-Verfahren, das die räumlichen Verfügbarkeiten und Entwicklungen von Musikclubs, Bandübungsräumen, Studios und Open Air-Flächen kontinuierlich dokumentiert und in Berichtsform jährlich aufbereitet. „Hierfür erscheint uns die Einrichtung eines „Kultur(Frei)räume-Katasters“ geeignet. Ein derartiges Planungsmonitoring ist erstrebenswert, um Angebote und Nachfrage zu verknüpfen und neue standörtliche Entwicklungstendenzen frühzeitig zu erkennen. Nach Errichtung einer solchen Plattform ließe sich ein Verfahren zur aktiven Flächenausweisung (z. B. durch die Finanzbehörde, LIG und SpriAG) implementieren, das nutzbare Veranstaltungsflächen (Langzeit- und temporäre Zwischennutzungen) auflistet. Zudem erhielten die Behörden auf Bezirksebene für Neubauvorhaben ein Tool, um nach dem Rücksichtnahmegebot umliegende Kulturbetriebe abzuprüfen.“

Radiobeitrag: Thore Debor, Geschäftsführer vom Clubkombinat Hamburg im Gespräch mit Mascha Drost im Deutschlandfunk

Als Beispiele solcher Monitoringverfahren werden das Berliner Clubkataster, die Londoner Grassroot Music Venues, die Initiative OpenBerlin oder auch der Leerstandsmelder angeführt.

Bezahlbare Werbeflächen

Auch um die Werbung und Wahrnehmung von Musikclubs sorgt sich der Aufruf. „Musikclubs benötigen als Kleinstkulturveranstalter mehr bezahlbare Plakatierungsflächen – hauptsächlich in den Szenevierteln Hamburgs. Die Bereitstellung von Finanzmitteln aus dem laufenden Stadtvertrag, u.a. für zusätzliche Kulturflächen durch die Vergrößerung bestehender bezirklicher Werbeanlagen, wäre ein erster Schritt.“ Und auch die Änderung der Hamburger Bauordnung, welche Brückenwerbung für Kultur im Gegensatz zu anderen Städten wie Hannover, Bremen oder Kiel verbiete, sei ein weiteres Ziel.

Keine Pflichtgebühren für unnötige Parkplätze

Ein immer wiederkehrendes Thema ist auch die sogenannte Stellplatzabgabe, die auch Musikclubs an die Bezirke abführen müssen, so sie nicht ausreichend Parkplätze vorhalten können. Konkret: „Clubgänger kommen in den seltensten Fällen mit dem Auto. Fast alle Clubs sind problemlos mit dem ÖPNV zu erreichen. Daher fordern wir – analog wie jüngst beschlossen beim Wohnungsbau – die generelle Abschaffung der Stellplatzabgabe für kulturelle Musikclubs bis zu einer Größe von 1.000qm.“

Ausbau der Strukturförderung für Musikspielstätten & Veranstalter

Und da das Clubkombinat schon in mehreren Bereichen durchaus kulturpolitisch Erfolge aufweisen kann – etwa mit dem „Live Concert-Account“ zur Förderung von Live-Konzerten, wollen die Petitionsinitiatoren dies gewürdigt und ausgebaut wissen. „Die in Hamburg etablierte Infrastrukturförderung für private Musikclubs – der jährliche Live Concert Account (LCA) – gilt es, als Sockelförderung von aktuell 150.000 € auf 1 Million € pro Jahr aufzustocken. So kann künftig in einem Future Music Fonds auch die Förderung für kleine Nachwuchskonzerte und experimentelle Tanzveranstaltungen erreicht und stark ausgeweitet werden. Zielgröße ist eine Fördersumme als Produktionskostenzuschuss von 200 € pro förderfähiger Veranstaltung, um Künstler und Veranstalter gleichwertig zu unterstützen. Damit würden sich die Förderquoten an jahrzehntelange Förderpraxis von Einzelprojekten (z.B. von ca. 3,60 EUR pro Besucher) angleichen und eine gerechtere Verteilung ergeben. Gegenwärtig liegt der Vergleichswert im Live Concert Account für alle beantragenden Musikspielstätten bei ca. 0,20 € pro Besucher.“

Videobeitrag: Thore Debor, Geschäftsführer vom Clubkombinat Hamburg im Gespräch mit Verena Vorjohann von HH1.

Durchaus also alles Forderungen, die zu diskutieren der Stadt Hamburg gut stünde. Und vermutlich kommt man auch dauerhaft nicht drumherum. London, Amsterdam und Paris als ähnliche europäische Metropolen jedenfalls sehen bereist akuten Handlungsbedarf. Wachsen will eben – auch als Metropole – gelernt sein.

Die gesammelten Unterschriften der Petition sollen letztlich dem Ersten Bürgermeister Olaf Scholz übergeben werden. „Es geht um den gesellschaftlichen Wert von Musikclubs als soziale und kulturelle Orte. Wie wollen wir bestehende musikalische Bühnen für Freiräume, Experimente, Kreativität und musikalische Innovationen zu erschwinglichen Preisen erhalten, wie neue Räume schaffen?“, so die entscheidende Frage, die nicht nur von den Clubs beantwortet werden kann.

Weiterführender Link: clubkombinat.de  zur Petition: openpetition.de/futuremusiccity

 

]]>
Völker, hört die Musikclubs! https://www.tiefgang.net/voelker-hoert-die-musikclubs/ Fri, 15 Dec 2017 23:16:25 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2747 [...]]]> Die einen können nicht, die anderen wollen nicht schlafen. Auch als Musikstadt hat Hamburg Aufgaben zu meistern. Das Clubkombinat wird nun laut und fordert die „#FutureMusicCityHH“. Ein Aufruf.

In der Mitteilung des Hamburger Clubkombinats, der Berufsverband der Musikclubs in Hamburg heißt es:

„Leuchtende Musikstadt Hamburg – und dennoch: Lärmbeschwerden von AnwohnerInnen und benachbarten Hotelgästen, Pflichtgebühren für unnötige Parkplätze, Mietsteigerungen, wachsenden Behördenauflagen und GEMA-Aufwänden nagen an der Substanz von Musikclubs.

Wenn wir nichts unternehmen, sind die Ausgehviertel in ein paar Jahren geprägt von eintöniger Konservenmusik oder liegen wahrscheinlich ganz am Stadtrand, wo Mieten eventuell noch bezahlbar sind und niemand sich von den Club-Sounds gestört fühlt. Der Immobilienboom verschärft Konflikt um nutzbare Flächen. Musikclubs können beim Wettbieten häufig nicht mithalten und werden verdrängt. Selten verfolgt Stadtentwicklung einen zielgerichteten Ansatz, um Musikstätten frühzeitig in die Planungen zu integrieren.

Fight um Flächen

Eine der vielfältigsten und lebendigsten Live-Musikszenen in Deutschland zu beherbergen, ist ein Pfund, das mehr in das Bewusstsein der politischen Entscheider verankert gehört. Viele KünstlerInnen starten auf unseren Musikbühnen ihre Karrieren und treten bei uns das erste Mal vor Publikum auf. Live-Musikclubs und kleinere Festivals sind Trendsetter und Brutstätten für die Stars von morgen. Künftig können sich selbst Menschen, mit Leidenschaft und Idealismus nicht mehr leisten in zentraler Lage einen Club zu eröffnen. Künstlerkarrieren wie Bosse, Deichkind, Jan Delay, Kettcar, BOY & Co können sich in Hamburg dann nur noch seltener entwickeln.

Wir sind über 140 Hamburger Musikclubs und Veranstalter, die sich im Clubkombinat Hamburg e.V. vereint haben – u.a. altonale, Cotton Club, Docks, freundlich & kompetent, Hafenklang, Knust, Logo, Moloch, Molotow, Prinzenbar, Uebel & Gefährlich und Waagenbau. Erhebe mit uns Deine Stimme für eine vielfältige und kreative Clublandschaft in Hamburg.

ZUR PETITION – HIER KLICKEN

Im Rahmen unserer Kampagne #FutureMusicCityHH wollen wir die Bedingungen, Anliegen und Perspektiven von Musikspielstätten in Hamburg gemeinsam mit ClubbetreiberInnen, VeranstalterInnen, KünstlerInnen, MusikliebhaberInnen, ClubgängerInnen, PolitikerInnen und JournalistInnen in den Fokus rücken und neue Ideen und Lösungsansätze diskutieren. Es geht um den gesellschaftlichen Wert von Musikclubs als soziale und kulturelle Orte. Wie wollen wir bestehende musikalische Bühnen für Freiräume, Experimente, Kreativität und musikalische Innovationen zu erschwinglichen Preisen erhalten, wie neue Räume schaffen?

Stimmen für Musik

Die gesammelten Unterschriften überreichen wir dem Ersten Bürgermeister Olaf Scholz. Eure Stimmen unterstützen uns in den Gesprächen über die Zukunft der Musikclubs in Hamburg, die wir derzeit intensiv mit der Politik und den Behörden führen.

Verbreite unsere Kampagne auf Facebook (#FutureMusicCityHH)! Schreibe uns einen Blog-Gastbeitrag! Kommentiere unsere Forderungen & debattiere dies in Deinen Freundeskreisen!“

Quelle: clubkombinat.de

]]>