New York https://www.tiefgang.net Sat, 31 Oct 2020 10:59:31 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 New Yorks Kunst-Impulse https://www.tiefgang.net/new-yorks-kunst-impulse/ Fri, 12 Oct 2018 22:11:01 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4350 [...]]]> New York, New York – stand schon immer für Input und urbane Kreativität. Niedersachsen will mit einem Stipendium der Bildenden Kunst diesen Spirit nutzbar machen.

In der Pressemitteilung zur Ausschreibung heißt es:

„Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die Niedersächsische Sparkassenstiftung ermöglichen einer Bildenden Künstlerin oder einem Bildenden Künstler aus Niedersachsen einen einjährigen Aufenthalt in New York. Herausragend begabten jungen Künstlerinnen und Künstlern soll das New York-Stipendium die Chance geben, wesentliche Impulse für ihre weitere künstlerische Entwicklung zu gewinnen. Zur Bewerbung berechtigt sind Künstlerinnen und Künstler, die ihren Wohnsitz in Niedersachsen haben und bis zum 31. Dezember 2019 das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Das Stipendium ist an das International Studio and Curatorial Program (ISCP) angebunden.

Die Förderung umfasst einen Aufenthalt in New York für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020. Während dieser Zeit werden ein Atelier und eine Wohnung kostenlos zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wird ein Stipendium in Höhe von monatlich 1.500 Euro als Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten sowie eine Reisekostenpauschale von 3.000 Euro gewährt.

Im Anschluss an den New York-Aufenthalt hat die Stipendiatin oder der Stipendiat die Möglichkeit, ihre bzw. seine Arbeiten in niedersächsischen Kunstvereinen auszustellen. Diese Ausstellungen, zu denen auch ein Katalog herausgegeben wird, sind Teil des Stipendiums und werden ebenfalls aus Mitteln der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und des Landes Niedersachsen mitfinanziert.

Bewerberinnen und Bewerber richten ihre Anträge bis zum 15. Januar 2019 an das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur.“

Weitere Informationen zur Ausschreibung: mwk.niedersachsen.de

 

 

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Solidarische Veddel https://www.tiefgang.net/solidarische-veddel/ Fri, 10 Aug 2018 22:07:08 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3964 [...]]]> Was hat die Veddel mit New York oder Toronto gemein? Eine Menge, sagen die Aktivist*innen von „New Hamburg“ und starten nach dem Sommer mit dem bereits 5. Festival …

Zur fünften Projektspielzeit und zum 250-jährigen Jubiläum der Veddel lädt NEW HAMBURG zu einem Festival ein. Unter dem Titel „SoliPolis“ erforscht das Projekt vom 15. bis 30. September gemeinsam mit Initiativen, Aktivist*innen, Kunst- und Kulturschaffenden sowie weiteren Partner*innen von der Veddel, aus Hamburg und Deutschland weltweit diskutierte Ideen und Konzepte einer „Solidarischen Stadt“.

Paulina Neukampf entwickelt in der Veddeler Kneipe „Zonck“ ein Stück zu Arbeitswelten und sozialen Rückzugsorten. In einer Tanz-Performance beschäftigt sich Sayouba Sigué mit der Frage des Alterns in verschiedenen gesellschaftlichen Strukturen. Der junge Regisseur und Schauspieler Dor Aloni erarbeitet eine Inszenierung zur Situation des Dazwischen und befragt hierzu unter anderem Menschen ohne Ausweispapiere und Staatenlose. Der Schau- und Puppenspieler Oscar Olivo choreografiert eine Parade der Puppen, die Visionen der Veddeler*innen erzählt. Das „Institut für Grauzonen“ recherchiert rechtliche Spielräume. Max Weydringer und die Nachbarschaftsgruppe „minigolf productions“ gestalten einen Parcours, der den Stadtteil und seine Themen spielerisch erkundet.

Und natürlich ist NEW HAMBURG nicht ohne Musik, ohne Essen, ohne Feiern, ohne verbindendes Zusammensein zu denken.

„New York, Toronto, Veddel – zwei Wochen Theater, Performance, Installation, Musik, Diskurs und Begegnung. Wir erklären die Veddel zur Solidarischen Stadt“, ist die Headline, mit der geworben wird.

In »SoliPolis« ziehen die Projektmachenden Zwischenbilanz aus über vier Jahren auf der Elbinsel. Sie thematisieren Barrieren, strukturelle Probleme, Ausschlüsse und besorgniserregende gesellschaftliche Entwicklungen, mit denen viele Bewohner*innen der Veddel täglich konfrontiert seien: Wie lebt es sich in einem Stadtteil ohne Drogerie und Apotheke? Wie fühlt es sich an, jeden Monat zur Ausländerbehörde zu müssen – seit über 20 Jahren? Wie muss ein Nachname klingen, um eine Wohnung zu bekommen? Wer bestimmt, was wessen Arbeit wert ist? Mit welcher Hautfarbe werde ich kontrolliert und mit welcher nicht? – Und es soll für die Zukunft inspirieren: Unter dem Schlagwort sogenannter „Solidarity Cities“ erproben Zivilgesellschaft und politische Entscheidungsträger*innen in New York, Toronto, in Barcelona, Zürich und zahlreichen weiteren Städten kommunalpolitische Lösungen, die bereits erfolgreich solidarische Prinzipien in den Mittelpunkt stellen. Für eine solche Entwicklung in der Hansestadt ist das NEW-HAMBURG-Festival »SoliPolis« nur einer von vielen Auftakten unterschiedlicher Lokal-Akteur*innen.

Im Anschluss schwärmen die Ideen für eine neue Gesellschaft mit der bundesweit organisierten »We’ll Come United«-Parade ins Zentrum und mit NEW HAMBURG in den MalerSaal aus, wo es im Oktober zu einer Werkschau kommen wird.

In der gesamten Spielzeit 2018– 19 lädt NEW HAMBURG mit vielen weiteren Akteur*innen dazu ein, die „Solidarische Stadt“ real werden zu lassen. Gemeinsam denken wir darüber nach, wer an welchen Stellen abgeben muss, wer welche Entscheidungen trifft, wo wir radikal anders handeln und uns verbünden müssen: In Theatersesseln und auf der Bühne, auf Kirchenbänken und auf der Kanzel, in der Bürgerschaft, im Wohnzimmer und auf der Straße.

Nähere Informationen zum Programm folgen.

Quelle: new-hamburg.de

Hintergrund:

NEW HAMBURG arbeitet seit 2014 als Kooperationsprojekt des Deutschen Schauspielhauses Hamburg und des Ev.-Luth. Kirchenkreises Hamburg-Ost sowie der lokalen Kirchengemeinde im und mit dem Stadtteil Veddel. Hier entstehen regelmäßig künstlerische und diskursive Veranstaltungsformate, die die Themen, Probleme, Ideen und Bedarfe vor Ort aufnehmen und sichtbar machen. Ein großes Anliegen ist allen NEW HAMBURG-Angeboten, dass Menschen in Verbindung gebracht werden, die sonst vielleicht nicht oder nur selten zusammenkommen: Alteingesessene und Geflüchtete, Festland- und Inselbewohner*innen, u. v. m.  Beheimatet in der Evangelisch-Lutherischen Immanuelkirche und den angrenzenden Gemeinderäumlichkeiten inmitten eines von Migration und somit von vielen Religionen geprägten Stadtteils, ist NEW HAMBURG täglich mit dem andauernden Umbruch unserer Gesellschaft konfrontiert: Während der evangelische Sonntagsgottesdienst zurzeit eher die Ausnahme im klassischen Repertoire des Ortes darstellt, werden die Räume für kulturelle, gastronomische und soziale Angebote auch von NEW HAMBURG genutzt und so von einem diversen Publikum rege besucht. Aus dieser Arbeit entstand und entsteht noch immer ein Ort, der von Herzlichkeit, vertrauensvollem Miteinander, von Gastfreundschaft und unvorhersehbaren Begegnungen geprägt ist – ein Ort, der von unterschiedlichsten Besucher*innen als außergewöhnlich wahrgenommen wird und immer wieder besondere Momente erlebbar werden lässt.

2017 wurde NEW HAMBURG mit dem Sonderpreis „Kultur öffnet Welten“ der Kultur- und Staatsministerin Prof. Monika Grütters ausgezeichnet.

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Ein Jahr New York City! https://www.tiefgang.net/ein-jahr-new-york-city/ Fri, 15 Sep 2017 22:35:14 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2110 [...]]]> New York ist immer noch das Non plus ultra aller Metropolen. Und somit natürlich auch ein Traum vieler Kreativer. Für niedersächsische Künstler*innen kann er nun in Erfüllung gehen …

Denn die Niedersächsische Sparkassenstiftung und das Land Niedersachsen ermöglichen einer niedersächsischen bildenden Künstlerin oder einem niedersächsischen bildenden Künstler einen einjährigen Aufenthalt in New York. Herausragend begabten jungen Künstlerinnen und Künstlern soll das New York-Stipendium damit die Chance gegeben werden, wesentliche Impulse für ihre weitere künstlerische Entwicklung zu gewinnen. Antragsberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler, die ihren Wohnsitz in Niedersachsen haben und bis zum 31. Dezember 2018 das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Das Stipendium ist an das International Studio and Curatorial Program (ISCP) angebunden. Die Förderung umfasst einen Aufenthalt in New York für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019. Während dieser Zeit werden ein Atelier und eine Wohnung kostenlos zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wird ein Stipendium in Höhe von monatlich 1.100 Euro als Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten gewährt. Im ersten und letzten Aufenthaltsmonat erhöht sich der Betrag um jeweils 500 Euro.
Das Land Niedersachsen hat Belegungsmöglichkeiten für niedersächsische Künstlerinnen und Künstler in ausländischen Künstlerstätten. Dazu zählen die Cité Internationale des Arts in Paris, die Deutsche Akademie Rom Villa Massimo – einschließlich der Casa Baldi in Olevano Romano – sowie das Deutsche Studienzentrum in Venedig. Mehr über die Einrichtungen erfahren Sie auf den Internetseiten, die Sie in der rechten Informationsspalte finden.

Im Anschluss an den New York-Aufenthalt hat die Stipendiatin oder der Stipendiat die Möglichkeit, ihre bzw. seine Arbeiten in ein oder zwei niedersächsischen Kunstvereinen auszustellen. Diese Ausstellungen, zu denen auch ein Katalog herausgegeben wird, sind Teil des Stipendiums und werden ebenfalls aus Mitteln der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und des Landes Niedersachsen mitfinanziert.

Bewerberinnen und Bewerber richten ihre Anträge bis zum 15. Januar 2018 an das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur.
Weitere Informationen zur Ausschreibung: mwk.niedersachsen.de

Weitere Angaben zur Förderung und die Bewerbungsunterlagen erhalten Sie hier.
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Jahre 2000 bis 2006 wurden im Jahre 2007 in einer Gruppenausstellung in der Kunsthalle Lingen präsentiert. Hierzu haben die Niedersächsische Sparkassenstiftung und das Land Niedersachsen einen Katalog herausgegeben.

2007 ermöglichte das Stipendium dem Künstler Dirk Dietrich Hennig einen Aufenthalt in New York. Es folgten Bettina Cohnen (2008), Lotte Lindner/Till Steinbrenner (2009), Claudia Kapp (2010), Jacqueline Doyen (2011), Francisco Montoya Cázarez (2012), Tobias Dostal (2013), Toulu Hassani (2014), Ingo Mittelstaedt (2015), Berenice Güttler (2016), Lisa Seebach (2017), Samuel Henne (2018)

Bewerbungsschluss für das New York-Stipendium ist immer der 15. Januar des Vorjahres.

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

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