Privattheater https://www.tiefgang.net Fri, 19 Mar 2021 12:37:39 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Neue Spielzeiten gestärkt https://www.tiefgang.net/neue-spielzeiten-gestaerkt/ Fri, 19 Mar 2021 23:34:05 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7736 [...]]]> Die Behörde für Kultur und Medien erhöht die Projektförderung für die kommende Spielzeit einmalig um rund 100.000 Euro. Alle für die Projektförderung eingereichten Produktionen werden mit insgesamt rund 328.000 Euro unterstützt.

Damit können in diesem Jahr alle eingereichten Produktionen gefördert und die Privattheater für den Start in die neue Saison deutlich gestärkt werden.

Alle für die Förderung eingereichten Produktionen versprechen schon jetzt eine spannende und interessante Saison, mit Fokus auf gesellschaftlichen Themen und neuen Formate. Die Projektzuschüsse sind neben der institutionellen Förderung der Privattheater eine wichtige Unterstützung, um diese besonderen Inszenierungen realisieren zu können.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Wir warten sehnsüchtig darauf, Hamburgs Kulturangebote wieder in ihrer ganzen Vielfalt zu erleben. Die Privattheater sind ein unverzichtbarer Teil der Kulturlandschaft unserer Stadt – und das soll nach Corona genauso sein wie vorher. Hier setzt die Projektförderung an, die den Theatern einen guten Start in die neue Spielzeit ermöglichen soll. Dank der erhöhten Fördersumme können alle eingereichten Produktionen unterstützt und so die ganze Bandbreite an Formaten und Themen gezeigt werden.“

Folgende Projekte werden in der Spielzeit 2021/2022 gefördert:

Theater                                   Projekt                                                              Fördersummen

HoheLuftschiff                        „Wieder fliegen“                                           39.753 €

Klabauter Theater                  „Fenster“                                                        31.000 €

Lichthof Theater                     „Gutes aus Hamburger Landen“              45.000 €

Monsun Theater                     „Umkämpfte Zone“                                      47.500 €

Monsun Theater                     „Das Bellen der Hunde“                              35.400 €

Mut! Theater                          „Meine Eltern, die Gastarbeiter“                26.400 €

Opernloft                                „La Bohème“                                                   50.000 €

Hamburger Sprechwerk       „Goldes Wert“                                               33.880 €

Theater das Zimmer              „Antigone.reloaded“                                     18.788 €

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Unerschrocken https://www.tiefgang.net/unerschrocken/ Fri, 18 Oct 2019 22:59:55 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5959 [...]]]> An diesem Sonntag wird zum 3. Male der Kisseler-Preis in Gedenken an die einstige Kultursenatorin vergeben. In diesem Jahr überzeugte das Altonaer Theater mit der „Deutschen Chronik“.

In der Mitteilung der Behörde für Kultur und Medien heißt es:

„Der Barbara Kisseler Theaterpreis wird seit 2017 jährlich im Gedenken an die im Oktober 2016 verstorbene Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler verliehen und von der Hermann Reemtsma Stiftung gefördert. Für die Spielzeit 2018/2019 erhält das Altonaer Theater, eines der großen und wichtigen Privattheater der Stadt, den Preis. Es wird für das erfolgreiche und vielfältige Programm ausgezeichnet, das unterschiedliche Publikumsschichten anspricht. Besonders mit der „Deutschen Chronik“ von Walter Kempowski haben Intendant Axel Schneider und sein Team in der letzten Spielzeit einen großen Stoff szenisch überzeugend umgesetzt.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Das Altonaer Theater ist das erste große Privattheater, das den Barbara Kisseler Preis erhält. Mit seiner Wahl würdigt der anonyme Juror oder die Jurorin nicht nur den vielfältigen Spielplan des Hauses, sondern ganz besonders das mutige Programm der letzten Spielzeit, das der Intendant Axel Schneider und sein Team auf die Bühne gebracht haben. Die Realisierung der ‚Deutschen Chronik‘ von Walter Kempowski in vier Teilen war ein Wagnis für die Bühne und überzeugte Publikum und Kritik. So macht der Kisseler Preis für das Altonaer Theater das vielfältige Spektrum der Theaterlandschaft unserer Stadt sichtbar. Ich danke der Hermann Reemtsma Stiftung, die diesen Preis fördert, mit dem wir gemeinsam das Andenken an Barbara Kisseler lebendig halten.“

Henrike Reemtsma: Barbara Kisseler war eine unerschrockene und unbeirrbare Frau, die sich mit großer Leidenschaft für unsere Theater eingesetzt hat. Der nach ihr benannte Preis setzt ein Zeichen und ermutigt zu Freiheit und Unabhängigkeit.

Axel Schneider, Intendant des Altonaer Theaters: „Die Auszeichnung würdigt die Saisonleistung des Altonaer Theaters und ist damit eine Bestätigung für das gesamte Team in ganz grundsätzlicher Weise. Mit dem Höhepunkt der Kempowski-Saga wird zudem nicht nur die Kunst, sondern auch der wirtschaftliche Mut eines Privattheaters gewürdigt, sich einem Thema sozusagen ohne doppelten Boden zu verschreiben. Auch diese spezielle Hervorhebung hat uns sehr gefreut, da der Drahtseilakt der Privattheater zwischen Kunst und ‚Kommerz‘ selten positiv wahrgenommen wird. Da ich die Namensgeberin des Preises sehr geschätzt habe, ist diese Auszeichnung eine besondere Ehre.“

In der Begründung des Jurors oder der Jurorin heißt es: „Getreu seinem Motto ‚Wir spielen Bücher‘ hat sich das Altonaer Theater mit den sechs Romanen aus Walter Kempowskis ‚Deutscher Chronik‘ an ein literarisches Monumentalwerk gewagt. Mit seiner vierteiligen Theaterfassung hat Intendant Axel Schneider ein außergewöhnliches Zeitdokument auf die Bühne gebracht, das mit großem erzählerischen Bogen, prägnantem szenischen Zugriff und glaubwürdigen Charakteren deutsche Geschichte in deutschen Geschichten aufspürt. Mit drei weiteren starken Inszenierungen – ‚Baskerville‘, ‚Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke‘ und ‚Absolute Giganten‘ – zeigte das Theater seine große stilistische und thematische Bandbreite, mit der es ganz unterschiedliche Publikumsschichten begeistert.“

Der Barbara Kisseler Theaterpreis

Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird seit 2017 jährlich in Andenken an die im Oktober 2016 verstorbene Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler verliehen und von der Hermann Reemtsma Stiftung gefördert. Mit dem Theaterpreis werden die Bedeutung und Qualität insbesondere der Privattheater und Freien Gruppen in Hamburg gewürdigt und zugleich besonders mutige künstlerische Produktionen ausgezeichnet. 2017 hatte die Kinder- und Jugendtheatergruppe „Kirschkern und Compes“ den Preis erhalten, 2018 das Lichthof Theater. Der beziehungsweise die Preisträger werden von einem jährlich wechselnden anonymen Juror oder einer Jurorin verbindlich vorgeschlagen, der oder die während der Spielzeit die Produktionen der Hamburger Theater besucht. Für die kommende Spielzeit wurde eine neue Person benannt, die ihren Vorschlag für die Spielzeit 2019/20 im Sommer 2020 vorlegen wird.

Das Altonaer Theater

Das Motto lautet “Wir spielen Bücher”! Literarische Vorlagen sind das Markenzeichen des Altonaer Theaters, das nach wechselvoller Geschichte und einigen Umzügen heute im Zentrum Altonas zu Hause ist. Das Theater ist repräsentativ für seinen Stadtteil und hat gleichzeitig eine starke Strahlkraft über Hamburgs Stadtgebiet hinaus. Bühnenerfolge wie „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ und „Wann wird es endlich wieder so wie es nie war“ nach den Romanen von Joachim Meyerhoff, die Kempowski-Saga, oder Bestseller wie „Die Känguru-Chroniken“ und „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ zählen zu den erfolgreichsten Produktionen des Hauses. Erfolgreiche Autoren und eigens für das Theater erstellte Bühnenfassungen unterstreichen die Qualität des Hauses.

www.altonaer-theater.de

Quelle: www.hamburg.de/bkm

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Vielfalt der Privattheater https://www.tiefgang.net/vielfalt-der-privattheater/ Fri, 06 Apr 2018 22:22:45 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3394 [...]]]> Hamburg hat neben den Staatstheatern eine große Vielzahl an Privattheatern. Auch dieses Jahr bekommen diese Zuschüsse und die Verteilung steht nun fest.

In der Pressemitteilung der Behörde für Kultur und Medien heißt es:

„Eine unabhängige Jury hat für die Spielzeit 2018/2019 vorgeschlagen, den Projektzuschuss für Privattheater der Behörde für Kultur und Medien in Höhe von insgesamt 240.000 Euro auf neun Produktionen zu verteilen. Die Projektförderung ergänzt die institutionelle Förderung der Privattheater.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Hamburg hat eine in Bezug auf die Vielfalt und Ausprägung einzigartige Privattheaterlandschaft. Neben den Staatstheatern bieten die Privattheater den Hamburgerinnen und Hamburgern und den Gästen der Stadt allabendlich eine große Auswahl an vielfältigen Veranstaltungen. Diese Vielfalt wollen wir gerade auch mit dem Projektzuschüssen weiter fördern, für die es auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl hervorragender Anträge gab. Die Jury hatte es daher auch nicht leicht, ihre Wahl für die Empfehlungen für die zu fördernden Produktionen zu treffen. Ich bin gespannt auf die neun Inszenierungen, die auf Vorschlag der Jury in der kommenden Spielzeit eine besondere Förderung erhalten und die die Spielpläne der kommenden Spielzeit bereichern werden.“

Die Jury, der Dagmar Ellen Fischer (Kulturjournalistin), Susanne Meister (Dramaturgin Thalia Theater) und Dr. Josef Steinky (Geschäftsführer Theatergemeinde Hamburg) angehörten, hat folgende Projekte als besonders förderungswürdig vorgeschlagen:

  • „StadtTheater“, Lichthof Theater: 40.000 Euro
  • „Werther“, Opernloft: 40.000 Euro
  • „Bruderbriefe – Psychogramm einer Beziehung“, Monsun Theater: 36.000 Euro
  • „Offenbachs Traum“, Allee Theater, Kammeroper: 33.000 Euro
  • „Entwaffnung“, Hamburger Sprechwerk: 32.000 Euro
  • „200 Meilen unter dem Meer“, Klabauter Theater: 21.000 Euro
  • „Klara und Abbas“, MuT Theater: 18.000 Euro
  • „Atlantropa“, Theater das Zimmer: 14.000 Euro
  • „Wir lügen immer“, Salontheater Eppendorf: 6.000 Euro“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

 

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