Prof. Dr. Dirk Luckow https://www.tiefgang.net Fri, 31 Jul 2020 09:12:22 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 „Globale Diskurse in der Fotografie“ https://www.tiefgang.net/globale-diskurse-in-der-fotografie/ Fri, 31 Jul 2020 22:07:30 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7140 [...]]]> Koyo Kouoh übernimmt die künstlerische Leitung für die 8. Triennale der Photographie Hamburg, die von Mai bis September 2022 stattfinden wird. Die aus Kamerun stammende Kuratorin verantwortet das gesamte Programm des internationalen Festivals.

An dem Programm beteiligen sich auch neben den Deichtorhallen Hamburg wieder zahlreiche weitere Hamburger Museen und Ausstellungshäuser beteiligen werden. Ein internationales Symposium im Frühjahr 2021 wird den Auftakt bilden und einen ersten Einblick in das vielfältige Ausstellungsprogramm der 8. Triennale in Hamburg geben.

Koyo Kouoh ist seit 2019 Chefkuratorin und Geschäftsführerin des Zeitz Museum of Contemporary Art Africa in Kapstadt, kurz MOCAA. Zuvor war sie unter anderem in den kuratorischen Teams für die documenta 12 (2007) und 13 (2012) tätig. Kouoh ist Gründerin und Direktorin der RAW Material Company, einem Zentrum für Kunst, Wissen und Gesellschaft in Dakar/Senegal. Als Kennerin der Fotografie, Video und Kunst im öffentlichen Raum hat sie zahlreiche internationale Ausstellungen kuratiert und über zeitgenössische afrikanische Kunst publiziert.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Mit Koyo Kouoh konnten wir eine erfahrene und international bestens vernetze Kuratorin für die Triennale der Photographie gewinnen. Mit ihrer Wahl wird das hochkarätige Fotofestival auch die Kulturstadt Hamburg als bedeutenden Standort für die Fotografie international präsentieren. Zugleich öffnet die Triennale der Photographie mit der Wahl von Koyo Kouoh das Fenster für die gegenwärtigen globalen Diskurse, die auch in der Fotografie verhandelt werden.“

Koyo Kouoh: „Ich fühle mich geehrt, mit der Verantwortung betraut zu sein, den Puls der zeitgenössischen Fotografie zu treffen, um Geschichten von Bildern unserer Zeit zu erzählen. Wir leben in einer Ära der Netzhaut, der retinalen Ära, die vom Bild vereinnahmt wird. Seine Produktion und seine globale Verbreitung beeinflussen nachhaltig, wie wir uns selbst und andere sehen. Hamburg als führender Medienstandort in Deutschland, der dementsprechend an vorderster Front der Politik des Bildes steht, ist ein idealer Ort für diese Art von Meinungsaustausch. Ich freue mich darauf, das Team zusammenzustellen, das mich auf dieser Reise begleiten wird.“

Prof. Dr. Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen Hamburg: „Ziel der kommenden 8. Triennale ist es, erneut ein hochkarätiges Fotografie-Festival mit einer unverwechselbaren, internationalen Ausrichtung zu realisieren und Hamburg im Sommer 2022 deutschlandweit zur ‚Hauptstadt der Fotografie‘ zu machen. Koyo Kouohs Konzept für die 8. Triennale der Photographie rückt in überzeugender Weise die weltumspannende Rolle der Fotografie, ihre tief in der eigenen Geschichte verankerte Bedeutung und ihre meinungsbildende Kraft in der Welt, kurzum: den künstlerischen Einfluss von Fotografie in der heutigen Zeit in den Blickpunkt. Es besagt, dass im Grunde alles heute Fotografie ist, und dass das Bild als Währung einer gegenwärtigen globalen Kultur quasi eine unangefochtene Stellung erlangt hat. Format und kuratorisches Konzept lassen nationale und internationale Strahlkraft und Bedeutung der 8. Triennale der Photographie erwarten, die nicht zuletzt das öffentliche Interesse für die Fotografie als Kunstgattung stärken wird.“

Bert Antonius Kaufmann, Kaufmännischer Direktor Deichtorhallen Hamburg: „Hamburg gewinnt durch die Triennale der Photographie mit ihren unterschiedlichen Ausstellungsorten weiter an Bedeutung als Kulturmetropole, wovon Hamburger und die vielen Hamburg-Besucher gleichermaßen profitieren. Gemeinsames Ziel aller veranstaltenden Museen und Ausstellungshäuser ist ein spannender, thematisch verbundener Foto-Parcour während der Sommer-Monate im städtischen Raum. Organisiert wird die 8. Triennale der Photographie wie bisher durch die Deichtorhallen Hamburg GmbH.“

Seit 1999 findet in Hamburg die Triennale der Photographie in Zusammenarbeit mit Hamburger Museen, Ausstellungshäusern, kulturellen Institutionen, Galerien und weiteren Veranstaltern statt. Das weit beachtete Fotofestival beleuchtet mit einer großen Anzahl von Fotoausstellungen aktuelle Themen der Fotografie. Organisatorisch wird die 8. Triennale wie bisher von den Deichtorhallen Hamburg durchgeführt.

Quelle: www.hamburg.de/bkm

 

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Der Nachwuchs stellt aus https://www.tiefgang.net/der-nachwuchs-stellt-aus/ Fri, 09 Feb 2018 23:22:01 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3022 [...]]]> Jedes Jahr vergibt Hamburg zehn  Stipendien zur Förderung des Kunstnachwuchses. Jetzt sind die Arbeiten der letzten zwei Jahre in Harburg zu sehen.

In einer Pressemitteilung weist die Behörde für Kultur und Medien Hamburg auf die aktuelle Ausstellung in der Sammlung Falckenberg in Harburg hin:

„In Kooperation mit der Sammlung Falckenberg der Deichtorhallen Hamburg werden ab Samstag, den 10. Februar 2018 bis Sonntag, den 25. Februar 2018 die zwanzig Künstlerinnen und Künstler, die in den Jahren 2016 und 2017 von der Behörde für Kultur und Medien mit einem Arbeitsstipendium für bildende Kunst ausgezeichnet wurden, in Harburg dem kunstinteressierten Publikum einen spannenden Einblick in ihr künstlerisches Schaffen geben. Damit stellen erstmalig in der Historie der Hamburger Arbeitsstipendien für bildende Kunst zwei Jahrgänge der Stipendiatinnen und Stipendiaten nach Beendigung der Stipendienzeit ihre Arbeiten in einer gemeinsamen Ausstellung aus.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die gemeinsame Abschlussausstellung der Stipendiatinnen und Stipendiaten der Jahre 2016 und 2017 verspricht einen einmaligen und umfassenden Einblick in die große Vielfalt und Vitalität der aktuellen Entwicklungen des künstlerischen Schaffens in unserer Stadt. Sie macht einmal mehr deutlich, dass das Programm der Hamburger Arbeitsstipendien für bildende Kunst ein wichtiger Beitrag zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses ist, dessen Ideenreichtum und Erfindungsgeist die kulturelle Weiterentwicklung vorantreibt.“ 

Ausstellungseröffnung:

Freitag, 9. Februar 2018 um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr

Es sprechen Hans Heinrich Bethge, Amtsleiter Kultur der Behörde für Kultur und Medien und Prof. Dr. Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen Hamburg Deichtorhallen Hamburg – Sammlung Falckenberg, Wilstorfer Straße 71, Tor 2, 21073 Hamburg-Harburg

Die Hamburger Arbeitsstipendien für bildende Kunst wurden 1981 eingerichtet, um bildenden Künstlerinnen und Künstlern nach Beendigung ihrer Ausbildung auf dem Weg in ihre berufliche Zukunft eine Starthilfe zu geben. Mit den Stipendien werden seitdem jährlich über Expertenjurys zehn Hamburger Künstlerinnen und Künstler für ein Stipendium ausgewählt, deren Arbeiten einen besonders förderungswürdigen eigenständigen und innovativen Ansatz sowie ein herausragendes künstlerisches Potential erkennen lassen.

In der Ausstellung in der Sammlung Falckenberg in Harburg werden Arbeiten gezeigt von: Jahrgang 2016: Suse Bauer, Johanna Bruckner, Suse Itzel, Rosa Joly, Anik Lazar, Ida Lennartsson, Hannah Rath, Swen Erik Scheuerling, Yann-Vari Schubert, Nina Wiesnagrotzki. Jahrgang 2017: Kirstin Burckhardt, Veronika Gabel, Martin Hoener, Jonas Kolenc, Almut Middel, André Mulzer, Alice Peragine, Aleen Solari, Robert Vellekoop, Tilman Walther.

Öffnungszeiten und Preise

Die Ausstellung ist während der Laufzeit sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet, ohne Anmeldung. Eintritt: 5 Euro, erm. 3 Euro, inkl. öffentlicher Führung um 13 und 15 Uhr – Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie Hamburger Kunst- und Kunstgeschichtsstudierende erhalten freien Eintritt.

Zudem im Rahmen von öffentliche Führungen, für die eine Anmeldung erforderlich ist, dann Eintritt 10 Euro, ermäßigt 6 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie Hamburger Kunst- und Kunstgeschichtsstudenten erhalten freien Eintritt, Termine und Anmeldung zu den öffentlichen Führungen unter www.deichtorhallen.de/buchung

Die Sammlung Falckenberg befindet sich in den Phoenix-Fabrikhallen in Hamburg-Harburg. Für Rückfragen erreichen Sie das Büro der Sammlung Fackenberg auch telefonisch unter 040-3250 6762 oder sammlungfalckenberg@deichtorhallen.de.“

Quelle:  www.hamburg.de/bkm

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