Reihe „Kunst vor Ort“ – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Fri, 13 Jun 2025 14:50:15 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.5 Harburgs Kunstszene hautnah erleben! https://www.tiefgang.net/harburgs-kunstszene-hautnah-erleben/ Fri, 13 Jun 2025 22:07:17 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11963 [...]]]>

Nach den Erfolgen der Vorjahre lädt der Kunstleihe Hamburg e.V. auch 2025 wieder zu seiner beliebten Reihe „Kunst vor Ort“ ein.

Der Sommer 2025 lädt wieder auf eine faszinierende Reise durch die vielfältige Kunstszene Harburgs ein, die begeistert, inspiriert und völlig neue Perspektiven auf die lokalen Kulturschätze eröffnet!

Was einst aus der Not der Pandemiezeit geboren wurde, um dem Mangel an zugänglichen Kunstausstellungen und anregenden Kunstgesprächen entgegenzuwirken, hat sich zu einem wahren Highlight im Harburger Kulturkalender entwickelt. „Kunst vor Ort“ bietet eine einzigartige Gelegenheit, hinter die Kulissen etablierter Kunstinstitutionen zu blicken und die pulsierende Kreativität des Hamburger Südens aus nächster Nähe zu erleben. Heiko Langanke, Vorsitzender des Kunstleihe Harburg e.V., bringt es auf den Punkt: „Was ist die Kunst ohne Orte, wo sie zu sehen ist? Mit den ‚Kunst vor Ort‘-Führungen geben wir die Möglichkeit, mal hinter die Kulissen und Wände der Kunstorte zu schauen und so mal einen ganz anderen Blick auf Kunst in Harburg zu erlangen.“

Diese Reihe „Kunst vor Ort“ ist nicht nur eine Führung, sondern ein Erlebnis, das Wissen vermittelt, zum Dialog anregt und die Schönheit und Bedeutung von Kunst in unserer unmittelbaren Umgebung sichtbar macht. Es ist die perfekte Gelegenheit, Harburg neu zu entdecken und sich von der Kreativität der Stadt mitreißen zu lassen. Diese einzigartige Möglichkeit sollte man sich nicht entgehen lassen! Die Teilnehmer*innenzahlen sind begrenzt, daher ist eine frühzeitige Anmeldung dringend empfohlen. Die Touren gehen etwa 1,5 bis 2 Stunden. Sichern Sie sich Ihren Platz für unvergessliche Einblicke in die Harburger Kunstwelt.

Freuen Sie sich also auf ein abwechslungsreiches Programm, das die Vielfalt Harburger Kunst in den Mittelpunkt rückt und Sie Woche für Woche in neue Welten entführt:

Die Termine

  • Samstag, 28. Juni, 14 Uhr: Das Stadtmuseum Harburg öffnet seine Türen für die Ausstellung „Ralf Schwinge – Harburg in neuen Ansichten“. Erleben Sie im Beisein des Künstlers rund 150 Skizzen, Zeichnungen und Gemälde, die den Bezirk aus ganz aktuellen Perspektiven zeigen. Ein faszinierender Dialog zwischen Tradition und Moderne. (Teilnehmer auf 10 begrenzt, 8,- € pro Person)

  • Freitag, 4. Juli, 15 Uhr: Erkunden Sie die beeindruckende Heimfeld Hall Graffiti-Wand bei einem speziellen Rundgang mit dem Graffiti-Künstler Brozilla. Treffpunkt ist die Kirche S-Bahnstation Heimfeld. Lassen Sie sich von der lebendigen Streetart-Szene Harburgs begeistern. (Spende erbeten)

  • Freitag, 4. Juli, 16 Uhr: Entdecken Sie den Harburger Kunstpfad bei einem spannenden Rundgang mit Hans-Ulrich Niels. Startpunkt ist am Tubabläser auf dem Harburger Rathausplatz. Erkunden Sie Harburgs Kunst im öffentlichen Raum, von monumentalen Wandgemälden bis zu Skulpturen – diese Tour zeigt, wie Kunst das Stadtbild prägt und belebt. (Spende erbeten)

  • Sonntag, 6. Juli, 15 Uhr: Lassen Sie sich von der Open-Air Galerie Walls Can Dance verzaubern. Treffpunkt ist der Bahnhof Harburg, Ausgang Moorstraße/Innenstadt. Bestaunen Sie die faszinierenden Graffitis und Murals, die Harburg zu einer lebendigen Leinwand machen. (Spende erbeten)

  • Freitag, 18. Juli, 16 Uhr: Ein weiterer Rundgang auf dem Harburger Kunstpfad mit Hans-Ulrich Niels wartet auf Sie, ebenfalls startend am Tubabläser auf dem Harburger Rathausplatz. Nutzen Sie die Gelegenheit, vielleicht Neues zu entdecken oder sich noch einmal von den beeindruckenden Werken zu inspirieren. (Spende erbeten)

  • Sonntag, 20. Juli, 15 Uhr: Tauchen Sie erneut ein in die urbane Kunstszene bei einem weiteren Rundgang durch die Open-Air Galerie Walls Can Dance. Startpunkt ist wieder der Bahnhof Harburg, Ausgang Moorstraße/Innenstadt. (Spende erbeten)

Das Depot (Foto: Deichtorhallen / Sammlung Falckenberg)
  • Mittwoch, 23. Juli, 16 Uhr: Erhalten Sie eine weitere Gelegenheit für eine Depot-Führung in der Sammlung Falckenberg in der Wilstorfer Str. 71. Die begrenzten Plätze sind begehrt! (Eintritt 10,- €, bis 15 Personen)

  • Samstag, 26. Juli, 14 Uhr: Das Stadtmuseum Harburg öffnet erneut seine Türen für die Ausstellung „Ralf Schwinge – Harburg in neuen Ansichten“. Ein zweiter Termin im Beisein des Künstlers für alle, die das faszinierende Zusammenspiel von Kunst und Stadtleben nicht verpassen möchten. (Teilnehmer auf 10 begrenzt, 8,- € pro Person)

  • Mittwoch, 30. Juli, 16 Uhr: Die letzte Gelegenheit für eine Depot-Führung in der Sammlung Falckenberg in der Wilstorfer Str. 71 in dieser Reihe. Sichern Sie sich unbedingt Ihren Platz! (Eintritt 10,- €, bis 15 Personen)

  • Samstag, 2. August, 15 Uhr: Der letzte Termin für den Rundgang zur Heimfeld Hall Graffiti-Wand mit dem Graffitikünstler Brozilla. Treffpunkt ist die Kirche S-Bahnstation Heimfeld. Lassen Sie sich dieses visuelle Spektakel nicht entgehen! (Spende erbeten)

Das gesamte Programm hier zum Download. Anmeldung und weitere Informationen: Bitte melden Sie sich verbindlich per E-Mail unter kontakt@kunstleihe-harburg.de oder telefonisch unter 040-300 969 48 an.

Der Kunstleihe Hamburg e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, lokale, zeitgenössische Kunst von Harburger Künstler*innen zu verleihen und so einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Der Verein fördert das Verständnis und die Wertschätzung für Kunst in der Region.

Die Reihe „Kunst vor Ort“ wird gefördert vom „Verfügungsfonds Harburg Innenstadt / Eißendorf-Ost“.

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Führungen durch Harburgs Kunstorte https://www.tiefgang.net/fuehrungen-durch-harburgs-kunstorte/ Fri, 22 Jul 2022 22:58:37 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9235 [...]]]> Harburg strotzt vor Kunst – man muss es nur kennen. Die Kunstleihe Harburg e.V. lädt daher auch in diesem Sommer wieder zur Ausstellungsreihe „Kunst vor Ort“. Los geht´s am Mittwoch, 27. Juli im Kunstverein Harburger Bahnhof.

Dort läuft bis Ende August die Ausstellung „If You Put the Question in Wrong, Will the Answer Come Out Right?“ von Nina Kuttler. In Videos, Sound, Text und Skulptur verbindet die Künstlerin kulturelles Wissen und Mythologien mit historischen Ansätzen der Naturwissenschaft
sowie zeitgenössischen Forschungsmethoden. Ihre Ausstellung im Kunstverein spürt zwei Pionierinnen der Wissenschaftsgeschichte nach, die zu Lebzeiten um Anerkennung kämpfen mussten, gleichwohl sie bis heute gültige grundlegende Erkenntnisse geschaffen haben. Die Führung erläutert, was es mit der Ausstellung auf sich hat, gibt aber auch wissenswerte Informationen zur Grundidee des Kunstvereins Harburger Bahnhof, zu den Räumen und zur künstlerischen Ausrichtung.
Treffpunkt ist am Mi., 27. Juli um 14 Uhr vor dem Kunstverein im Bahnhof Harburg über dem Fernzuggleis 3. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Spende und aufgrund begrenzter Plätze auch Anmeldung wird aber gebeten. Anmeldung unter kontakt@kunstleihe-harburg.de oder Telefon: 040 – 300 969 48

Am Sonntag, 31. Juli um 14 Uhr kann dann der Harburger Kunstpfad beschritten werden. Seit nunmehr 15 Jahren führt der neue Kunstpfad Harburg quer durch die Harburger Innenstadt, leicht erkennbar an den gut 60 unübersehbaren bronzenen Bodenmarken. Museumsdirektor
und Mitinitiator Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss lädt gut zwei Stunden zur künstlerischen Entdeckungsreise Harburgs. Dabei sind spannende Kunstwerke, die die Kunstgeschichte vom Barock bis zur Gegenwart spiegeln und einen Abriss der Harburger Stadtgeschichte bieten. Zu sehen sind auch Werke berühmter Künstler aus Vergangenheit und Gegenwart – der Tubabläser auf dem Harburger Rathausplatz, Brunnen, Wandbilder, Skulpturen, Bauplastiken, Kriegerdenkmale bis hin zum Mahnmal des weltbekannten Künstlers Jochen
Gerz.

Treffpunkt ist am So., 31. Juli, 14 Uhr beim Tuba-Bläser auf dem Harburger Rathausplatz. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Spende und aufgrund begrenzter Plätze auch Anmeldung wird aber gebeten. Anmeldung unter kontakt@kunstleihe-harburg.de oder Telefon: 040 – 300 969 48

Am Sonntag, 7. August geht es dann zu „Kunst im Garten“ nach Kirchdorf. Einmal im Jahr lädt der in Kirchdorf lebende und arbeitende Künstler Jürgen Weber in seinen Garten zu einer großen Kunstausstellung. Weber ist vielen Harburger Kunstleihenden durch seine Collagen bekannt, die in unserem Bestand sind. Aber seine Kreativität geht weiter. Wer also diesmal zum Jahresfest dabei sein will: eine ideale Chance, sich vom Künstler selbst Werk und Wirkern erklären zu lassen.

Treffpunkt ist am So., 07. August, um 12 und um 14 Uhr Kunst im Garten bei Jürgen Weber, Siedenfelder Weg 93, 21 109 Kirchdorf. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Spende und aufgrund begrenzter Plätze auch Anmeldung wird aber gebeten. Anmeldung unter kontakt@kunstleihe-harburg.de oder Telefon: 040 – 300 969 48

weitere Termine:

  • Sammlung Falckenberg – Ausstellung Charlotte March (Museumsgespräch)

Treffpunkt ist am Do., 11. August, um 15 an der Sammlung Falckenberg, Wilstorfer Straße 71, 21079 HH-Harburg um 15 Uhr. Die Teilnahme kostet hier 10,- € p.P. und eine Anmeldung ist aufgrund begrenzter Plätze unbedingt erforderlich. Anmeldung unter kontakt@kunstleihe-harburg.de oder Telefon: 040 – 300 969 48

  • Sammlung Falckenberg – eine kuratierte Führung zur Sammlung, dem Gebäude, ihrer Geschichte und dem Initiator Falckenberg

Treffpunkt ist am Mi., 24. August, um 15 an der Sammlung Falckenberg, Wilstorfer Straße 71, 21079 HH-Harburg um 15 Uhr. Die Teilnahme kostet hier 10,- € p.P. und eine Anmeldung ist aufgrund begrenzter Plätze unbedingt erforderlich. Anmeldung unter kontakt@kunstleihe-harburg.de oder Telefon: 040 – 300 969 48

  •  „Kunst im Garten“ in Moorburg: jährlich lädt die Moorburger Pflanzenkünstlerin zu einer künstlerischen Ausstellung in ihren Garten

Treffpunkt ist am So., 28. August, um 12 Uhr Kunst im Garten, Moorburger Kirchdeich 56, 21 079 HH-Moorburg. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Spende und aufgrund begrenzter Plätze auch Anmeldung wird aber gebeten. Anmeldung unter kontakt@kunstleihe-harburg.de oder Telefon: 040 – 300 969 48 

  • Kunstverein Harburger Bahnhof – Ausstellung Jeremy Hutchison “The Never Never”

Treffpunkt ist am Mi., 07. Sept um 14 Uhr vor dem Kunstverein im Bahnhof Harburg über dem Fernzuggleis 3. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Spende und aufgrund begrenzter Plätze auch Anmeldung wird aber gebeten. Anmeldung unter kontakt@kunstleihe-harburg.de oder Telefon: 040 – 300 969 48

Weitere Führungen etwa zur Open-Air-Galerie „walls can dance“ werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Vom 19.-21. August veranstaltet die Kunstleihe Harburg e.V. zudem das Harburger Kunstfest SuedArt 22 in den Foyers der Friedrich-Ebert-Halle.  Mehr dazu in Kürze.

„Wir wollen die Kunstorte und Schaffenden dahinter sichtbar machen, ihre Eigentümlichkeiten, besonderen Räume und Entwicklungsgeschichten. Der Süden Hamburgs ist ein unentdecktes El Dorado an Kunstorten, die alle ihre ganz eigene Sicht auf die Dinge der Kunst werfen“, so Heiko Langanke von der Kunstleihe Harburg e.V. in Heimfeld. „Wir wollen Interessierte auch außerhalb des engeren Kunstzirkels quasi an die Hand nehmen und sie in die Orte und an die Kunst führen. Da schon letztes Jahr das Interesse riesig war, ist es naheliegend, diese Reihe fortzuführen. Und da Harburg auch ganz viel Kunst open air hat, wird auch dieser Sommer zur Jahreszeit der Kunst.“

weitere Infos: www.kunstleihe-harburg.de/ausstellungen

Die Reihe „Kunst vor Ort“ wurde möglich durch die freundliche Unterstützung des Förderprogramms NEUSTART Kultur der Bundesbeauftragten für Kultur sowie des Bundesverbandes Soziokultur.

Viele Kunstwerke lokaler zeitgenössischer Künstler*innen sind in der Harburger Kunstleihe, Meyerstr. 26, Hamburg-Heimfeld, für eine geringe Gebühr leihbar, so dass man sich auch in seinem ganz persönlichen Umfeld mit lokaler Kunst auseinandersetzen kann. Weitere Informationen unter www.kunstleihe-harburg.de

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„Kunst-Interesse in Harburg ist groß!“ https://www.tiefgang.net/kunst-interesse-in-harburg-ist-gross/ Fri, 08 Oct 2021 22:00:27 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8480 [...]]]> Seit August lud die Kunstleihe Harburg e.V. regelmäßig zur Reihe „Kunst vor Ort“ ein. Besuchsorte waren u.a. das Harburger Kunstfest, der Kunstverein Harburger Bahnhof, das Stadtmuseum Harburg und auch die Falckenberg-Sammlung. Aber auch digital wurden heimische Ateliers vorgestellt. Das Interesse war groß.

Dank der Förderung NEUSTART der Bundesbeauftragten für Kultur sowie des Fonds Soziokultur konnte die Kunstleihe Harburg im August die Reihe „Kunst vor Ort“ starten. Die hatte sich zum Ziel gesetzt, die lokale, zeitgenössische Kunst in ihrer Wahrnehmung zu stärken. Sie sollte der Orientierung in der oftmals übersehenen Kunstszene im Süden der Stadt  dienen und niedrigschwellig an ihre Künstler*innen, Arbeiten, Techniken und Positionen heranführen. Dabei startete sie mit Rundgängen und Gesprächen beim 1. Harburger Kunstfest im Rahmen des fulminanten SuedKulturSommers auf dem Schwarzenbergplatz. Dort waren in einer Woche mehr als 60 Künstler*innen vor allem aus dem Süden der Stadt ausgestellt. Um nicht nur aktuelle Werke betrachten zu können, bot die Kunstleihe Harburg kuratierte Rundgänge an und moderierte Gespräche mit den anwesenden Künstler*innen. Dadurch wurden angewandte Techniken, Materialien aber auch künstlerische Positionen auch ohne Vorkenntnisse leicht verständlich. Um auch über das Kunstfest hinaus diese Einblicke und Hintergrundinformationen einer breiten Öffentlichkeit verfügbar zu machen, wurden auch etliche Gespräche im Format des „Harburger Kunstsalons“ der Künstlerin Petra Hagedorn per Videomitschnitt festgehalten und stehen sowohl bei youtube unter „Kunst vor Ort“ als auch auf dem Website-Blog der Kunstleihe Harburg zur Ansicht. „Schon beim Kunstfest zeigte sich, dass dieses Format ungemeine Potenziale mit sich bringt“, so Anne Flad vom Kunstleihe-Team. Und so wurde das Projekt nach dem Kunstfest zweigleisig fortgeführt. Zum einen wurde in analogen Führungen vor Ort die Kunstsammlung Falckenberg, der Kunstverein Harburger Bahnhof und die Ausstellung zum 100. Geburtstag des Harburger Künstlers Carl Ihrke wie auch die Jahresausstellung „Kunst im Garten“ in Moorburg besucht und so auch eine Orientierung gegeben, welche Kunst vor Ort regelmäßig besuchbar ist. Daneben aber wurden auch digitale Formate per Filmschnitt erstellt und gaben ungewöhnliche Einblicke und Hintergrundinformationen ins Habibi-Atelier des Künstlers Sly, in die Arbeit  des bekannten Graffiti-Künstlers „Brozilla“ oder des Fotokünstlers Philip Meuser. Und so ist ein ganzes Sammelsurium an filmischen Dokumentationen der Harburger Kunstszene entstanden, die teils auch dauerhaft im Internet einen Überblick geben.

Doch damit nicht genug: nun ist auch eine Internet-Galerie online gegangen, in der neben diesen Videos auch Internet-Tutorials zu sehen sind. (www.kunstmatrix.com/kunstleihe-hh)

Die Künstlerin Anne Flad, die selbst seit geraumer Zeit erfolgreich  Kurse der Bildbetrachtung gibt und so Interessierte an Formen, Bildstrukturen, Materialien und Bildaufbau heranführt, hat in langer Detailarbeit mit dem Kunstleihe-Team an einer digitalen Werkbank gearbeitet, die online in verschiedene Räume zu verschiedenen Themen und Fachgebieten wie auch zu Künstler*innen des direkten Umfelds führt. „Es ist eine Ergänzung eines klassischen Ausstellungsbesuchs. Ein Format, das wir während der Lockdowns erst als Ersatz- dann aber als durchaus brauchbares Ergänzungsformat schätzen lernten“, so Anne Flad zur wochenlangen Detailarbeit. „Denn der Internetbereich bietet ja auch vielen Interessierten Einblicke, die es eventuell nicht zu Ausstellungen vor Ort schaffen aber dennoch ja an Kunst insbesondere in der  Nachbarschaft großes Interesse zeigen. Beides ist für die Kunstschaffenden immens wichtig und als Solokünstler*in ist der Aufbau eigener Plattformen oft schon finanziell aber auch hinsichtlich technischer Anforderungen eine Überforderung.“ Daher hat sich die Förderung NEUSTART über den Bundesfonds Soziokultur als große Hilfe für das Projekt erwiesen. „Der Zuspruch ist groß und sicher noch nicht am Limit“, so auch Sabine Schnell vom Vorstand des Kunstleihe-Vereins. „Und wir als recht junger Verein und ohne nennenswerte finanzielle Unterstützung waren im Ehrenamt ohnehin im Lockdown mit existenziellen Fragen konfrontiert. Hätte es also dieses Förderpaket nicht gegeben, wäre unsere inhaltliche Arbeit sicher auf Jahre zurückgeworfen gewesen.“ So aber ist mit dem Abschluss der Reihe die Kunst in der allgemeinen Wahrnehmung zurück und auch zum Harburger Kulturtag am 7. November plant das Team der Kunstleihe Harburg wieder Besonderes. Zusammen mit dem Stadtmuseum Harburg sondiert man gerade Werke des bekannten Harburger Künstlers Carl Ihrke, um auch am Kulturtag nochmal sein Schaffen aber vor allem seine einzigartigen Motive Harburgs nochmal präsentieren zu können. „Und so wie es aussieht, wird manches auch erworben oder eben geliehen werden können und so bleibt Ihrkes Kunst präsent und weiterhin wertgeschätzt!“

Quelle: Kunstleihe Harburg

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