Sommer im Park – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Fri, 19 Dec 2025 13:45:45 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.5 Sommer im Park – mit Hape und dem Doktor https://www.tiefgang.net/sommer-im-park-mit-hape-und-dem-doktor/ Sun, 21 Dec 2025 23:40:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=13024 [...]]]> Das dritte Quartal 2025 fühlte sich in Harburg wie ein tiefes, befreiendes Durchatmen an – ein Sommer, der die politische Schwere und die bürokratische Starre des Frühjahrs mit einer Mischung aus bürgerschaftlicher Wärme, intellektuellem Anspruch und einer überraschenden Prise Glamour wegspülte.

Während die Hamburger City noch immer mit den Scherben der Ära Volpi und den Debatten um den Milliarden-Opernneubau beschäftigt war, bewies der Süden, dass wahre kulturelle Relevanz nicht in Marmor gemeißelt wird, sondern in der Begegnung auf Augenhöhe entsteht.

Ein leuchtendes Beispiel für diese Harburger Lebensfreude war das Fest „Sommer im Park“. Inmitten der grünen Lunge des Bezirks wurde spürbar, wie sehr die Menschen nach Orten lechzen, an denen Kultur ohne Barrieren und ohne Dresscode stattfindet. Es war ein Fest der Zwischentöne: Hier trafen lokale Musikgrößen auf Familienpicknicks, und die Stimmung war geprägt von jener unaufgeregten Nahbarkeit, die man nördlich der Elbe oft vergeblich sucht. Genau in diese entspannte Atmosphäre platzte eine Nachricht, die wie ein Lauffeuer durch den Bezirk ging: Hape Kerkeling wurde gesichtet! Der Entertainer, bekannt für sein feines Gespür für Milieus und seine Liebe zum Authentischen, schien sichtlich Gefallen an der unprätentiösen Harburger Art zu finden. Sein Auftauchen als „Horst Schlemmer“ wirkte fast wie ein inoffizieller Ritterschlag für die Szene – ein Signal, dass man hier nicht nur „Problemchen“ wälzt, sondern eine Lebensqualität pflegt, die selbst prominente Beobachter*innen anzieht, die das echte Hamburg jenseits der Elbphilharmonie-Postkarten suchen.

Doch Harburg beließ es nicht beim Feiern, sondern nutzte die Sommerhitze für eine gesellschaftliche Abkühlung der besonderen Art. Mit der neuen Tiefgang-Reihe „Dr. Sommer der Demokratie“ startete ein Projekt, das wie ein Erste-Hilfe-Kurs für das gesellschaftliche Miteinander wirkte. In einer Zeit, in der die politische Debatte oft zwischen Resignation und Eskalation schwankt, bietet dieses Format seither den nötigen Raum, um über demokratische Werte zu sprechen. Es war die konsequente Weiterführung jener Fragen, die die Gruppe Interurban bereits im Winter an die Karstadt-Fassade projiziert hatte: Wer ist die Stadt, und wie wollen wir in ihr leben? „Dr. Sommer“ nimmt diese Fäden auf und webt sie in einen Dialog ein, der neugierig und begeisterungsfähig statt belehrend ist. Es geht um die Heilung kleinerer und größerer demokratischer Blessuren – eine Therapieform, die Harburg mit seinem Mix aus unterschiedlichsten Biografien gut zu Gesicht steht.

Diese demokratische Praxis spiegelte sich auch in der unermüdlichen Arbeit der Kunstleihe Harburg wider. Die Reihe „Kunst vor Ort“ nutzte die Sommermonate, um die Schwellenängste vor der Kunst endgültig abzubauen. Im Juli bot die letzte Depot-Führung in der Sammlung Falckenberg einen faszinierenden Blick in die Schatzkammern der Malerei, bevor im August der Graffitikünstler Brozilla die Heimfeld Hall Graffiti-Wand zum Gegenstand eines visuellen Spektakels machte. Es ist diese Form der Vermittlung, die den Hamburger Süden auszeichnet: Kunst wird nicht nur gezeigt, sie wird erklärt, angefasst und buchstäblich von der Wand genommen, um sie in die Wohnzimmer der Bürger*innen zu tragen. Während man in der HafenCity noch über exklusive Stiftungsverträge ohne Bürgerbeteiligung brütete, wurde in Harburg die Teilhabe längst gelebt.

Parallel dazu hielt der Sommer auch Momente der kritischen Selbstreflexion bereit. In Buxtehude wurde die Geschichte lebendig gehalten, indem thematische Führungen die Strukturen des Nationalsozialismus beleuchteten. Diese historische Tiefenbohrung bildete das notwendige Fundament für die modernen Freiheitswerte, die gleichzeitig beim Nachwuchswettbewerb „Local Heroes“ gefeiert wurden. Junge Bands und Solokünstler*innen aus der Region erhielten hier die Bühne, die ihnen zusteht – ein nachhaltiger musikalischer Aufbruch, der weit über den Sommer hinauswirken wird.

Zum Ende des Quartals im September verdichtete sich die Stimmung schließlich im Stadtmuseum Harburg. Die Ausstellung des Stadtmalers Ralf Schwinge, die bereits seit Mai die Seele des Bezirks dokumentierte, erreichte ihren Höhepunkt. Schwinge, der als Chronist den Wandel zwischen Abriss und Neubau festhält, wurde in seinen Künstlergesprächen zum Moderator einer ganzen Stadtgesellschaft. Hier wurde deutlich, dass die Harburger*innen ihren Stadtteil nicht nur als Wohnort, sondern als Gestaltungsraum begreifen.

Rückblickend war das dritte Quartal 2025 der Beweis dafür, dass Harburg keine goldenen Opernhäuser braucht, um kulturell zu strahlen. Die Mischung aus dem „Sommer im Park“, der klugen Provokation von „Dr. Sommer der Demokratie“ und der unverhofften Prise Prominenz durch Hape Kerkeling hat gezeigt: Der Hamburger Süden ist ein Ort, an dem Kultur atmet, Fragen stellt und vor allem die Menschen zusammenbringt. Während Hamburg-Mitte noch über das monumentale Erbe der Vergangenheit rätselte, tanzte Harburg bereits in die Zukunft – locker, nahbar und mit einem unerschütterlichen Glauben an die Kraft des Dialogs.

]]>
„Pause, Stillstand, Nichts, Null“ https://www.tiefgang.net/pause-stillstand-nichts-null/ Thu, 28 May 2020 16:27:37 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6944 [...]]]> Die Corona-Pandemie zwingt die Kultur in die Knie. Im Süden Hamburgs rafft offenbar den Rest die Politik und Verwaltung dahin …

Die Initiative SuedKultur hat nun einen offenen Brief an alle in der Bezirksversammlung Harburg vertretenden Parteien sowie Vertreter der Verwaltung gesandt. Dort wird einiges nun grundsätzlich infrage gestellt:

„SuedKultur als Zusammenschluss der meisten Kulturschaffenden südlich der Elbe Hamburgs steht im Zeichen der Corona-Pandemie wie die meisten Kulturschaffenden allerorts in Existenznöten. Kultur ohne Publikum: das wirft existenzielle Fragen auf und bedarf mehr denn je kreativer Antworten auf die Frage nach dem Morgen.

Während aber andernorts bereits kreativ daran gearbeitet wird, ob andere z.B. digitale Formate möglich und wirksam sind und zumindest die Versuche politische als auch finanzielle Unterstützung erfahren (weil bewilligte Anträge auch anderweitig einsetzbar sind), ist die Kulturpolitik in Harburg einfach weg. Pause, Stillstand, Nichts, Null.

Da wurde im Koalitionsvertrag von 2019 noch die Arbeit z.B. von SuedKultur gelobt, ein Kulturbeirat und Runder Tisch sollte eingerichtet wie auch ein Kulturentwicklungsplan entwickelt werden. Doch die jetzige Realität zeigt: hier geht vieles kaputt und man schaut einfach zu.

Die im Koalitionsvertrag von 2019 gewürdigte Arbeit der Initiative SuedKultur hat ihren Wiederholungsantrag auf eine grundsätzliche Unterstützung vor Corona nicht wieder bewilligt bekommen Die Diskussion um einen neuen Antrag und in anderer Form wird nach unserem Ermessen gerade in Zeiten von Corona absurd und im Prozedere (da z.Zt. gar keine Ausschüsse, die was entscheiden könnten tagen) zu aufwendig. Gerade aber jetzt wäre eine koordinierende und unterstützende Arbeit für alle Kulturschaffenden im Bezirk dringend nötig.

Offener Brief der Initiative SuedKultur an die Harburger Verwaltung und Politik der ersatzlose Wegfall des Hafenfestes, vermutlich des „Sommer im Park“-Festes als auch der Music-Night und vielleicht gar des Kulturtages macht das Ausmaß der Existenznot sichtbar und ruft zugleich die existenzielle Frage nach dem Bestand der Kulturszene in Harburg auf.

Wir sehen dringenden Bedarf auf Seiten von Politik und Verwaltung zur unbürokratischen Hilfe statt der Behinderung weiterer kultureller Arbeit. Daher sehen wir uns veranlasst, bis auf weiteres eine Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung in Sachen Beirat, Kulturentwicklungsplan und Runder Tisch infrage zu stellen. Denn wir hätten ihn JETZT nötig und haben stattdessen NICHTS.“

Namentlich unterzeichnen folgende Institutionen und/oder Personen diesen „Offenen Brief“

Heimo Rademaker – Sprecher SuedKultur, DreiFalt Genossenschaft & MariasBallroom

Nandor Olah – Förderverein Stellwerk e.V.,, Der Elbdeich e.V., Werner Pfeiffer – Fischhalle, Kulturwerksatt Harburg, Achim Debur – Kulturcafé Komm Du, Jürgen Havlik – Alles wird schön e. V., Jo Riehle – Café Grauer Esel, ContraZt e.V, Christina Lürken & Kirsten Czeskleba-Hauck – Old Dubliner Pup, Keine Knete trotzdem Fete – KktF e.V., Sabine Schnell – Kunstleihe & SuedKultur, Sonja Alphonso – Kunstleihe & SuedKultur, Carsten Lünzmann – Suedkultur& DreiFalt Genossenschaft, Heike Plätke – Kneipe Bla Bla, Sabine Trefzer – Zur Stumpfen Ecke,

Asta der TUHH, Siegfried Kopf – Initiative Gloria Tunnel e. V. & Kulturwohnzimmer e.V., Andrea Rausch – Atelier Rausch, Andreas Wolfgang Hans Spohrs – Mobile Kunst&Kultur-Bühne, Wiebke Heinrich – Tanzcompagnie Süderelbe, Fernando Zietek – Gutes Theater /KWH, Dianan Fütterer – Grünestreiben Grafikdesign, Antje Gerds – Malerei – Kunst auf Kaffeesäcken, Andreas Göhring – Wörtermacher, Marion Göhring – Bildmacher, Kai Schulz – Freyhand Event Ausstatter, Rainer Schmitz – Harburger Kantorist & Chorleiter

 

]]>
Interessenkonflikt https://www.tiefgang.net/6286-2/ Fri, 31 Jan 2020 23:51:21 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6286 [...]]]> Vergangene Woche lud die Verwaltung zum „Dialog zur Nutzung der Freilichtbühne“ im Harburger Stadtpark. Eine Nachbetrachtung von Sonja Alphonso.

Ich frage mich, ob und wie man einen Interessenausgleich hinbekommen könnte, Stichwort: Stadtkultur vs. Anwohner. Privatprotest spricht gegen öffentliche Veranstaltungen. Eine kleine Teilmenge fühlt sich nämlich extrem gestört, wenn an einigen Wochenenden im Jahr Veranstaltungen auf der Freilichtbühne stattfinden.

Der Bezirk hatte zum Dialog geladen. Zwei Meinungen standen im Raum: die einen begrüßen die Initiative, die Freilichtbühne wieder bzw. mehr zu bespielen, die anderen wollen ihre Ruhe haben. Beides verständlich.

Aber wessen Interessen zählen mehr? Wiegen vereinzelte Beschwerdebriefe mehr als das öffentliche Interesse? Stadtentwicklung braucht doch Kultur, sie dient dem Miteinander und der Stärkung eines WIR-Gefühls. Man sollte sie fördern, und nicht verhindern.

Mein Verständnis für den Protest hält sich in Grenzen, obwohl ich die Stille liebe und mich in meiner Freizeit ebenfalls gut und gerne zuhause erholen möchte. Doch ich lebe in der Stadt, unter anderem, weil ich die Infrastruktur zu schätzen weiß. Das bringt mit sich, dass ich Verkehr höre und Martinshörner, menschliche Stimmen, Hundebellen usw. Und sogar, wenn ich weiter draußen spazieren gehe, höre ich nur selten ausschließlich das Rauschen im Walde, sondern meistens auch irgendeine Autobahn. Hätte meine Klage über diese Art von Lärmbelästigung Aussicht auf Erfolg, damit all jene Straßen stillgelegt würden, die meine Nerven nerven? Wohl kaum.

Eine Handvoll Anlieger will jedoch von einer Ausweitung der Kultur in ihren Gefilden nichts wissen und auch nichts davon hören. Von Musik, die vehement als Lärm bezeichnet und als unzumutbar empfunden wird.

Zum Glück gab es bei der „Anhörung“ auch solche – und nicht wenige – Anwohner, die sich zu Wort meldeten, die ebenfalls von der Beschallung betroffen sind, und das trotzdem anders sehen, nämlich deutlich toleranter – trotz eigener Beeinträchtigung -und dankbar, dass es diesen Ort u. a. zu diesem Zweck gibt, weil er dazu einlädt, kulturelle Vielfalt im grünen Bereich zu feiern!

Es spricht vieles dafür, dass sich die Gegner mit dem mehrheitlichen Wunsch auseinandersetzen und über ihren Tellerrand hinausschauen sollten.

Es stünde Harburg gut zu Gesicht, wenn Harburger Harburgern Kultur bieten könnten, und andere Harburger dem nicht im Weg stünden. An diese richte ich meine werbenden Worte und rufe ihnen mit wohlwollend leiser Stimme zu: Auf gute, bessere Nachbarschaft! Kultur wird für und nicht gegen die Harburger gemacht.

Allen Mitwirkenden einen herzlichen Dank, dass sie dieses Revival möglich machen.

]]>
Harburg bekommt eigenen Kulturausschuss! https://www.tiefgang.net/harburg-bekommt-eigenen-kulturausschuss/ Fri, 20 Sep 2019 22:30:26 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5873 [...]]]> Diese Woche es soweit: die neue Koalition aus SPD und Grünen in Harburg hatte sich geeinigt und setzt für die kommende Legislatur 2019-2024 die Ausschüsse fest. Neu: ein ganz eigener Kulturausschuss!

Das hat es lange nicht oder gar überhaupt schon gegeben: Harburg wird im neu gewählten Bezirksparlament einen Ausschuss nur für Kultur bekommen. Bisher war Kultur neben Freizeit und Sport in einem Ausschuss abgefeiert und noch davor gar mit Bildung und anderem. Dass nun also ein Ausschuss sich nur mit dem Thema Kultur befasst, könnte ein gutes Zeichen sein. Und schaut man sich an, welche Aufgaben dem Ausschuss zugewiesen werden, zeigt sich: da kommt allerhand zusammen.

Auszug zum Thema Kultur im Koalitionsvertrag:

„Die große Anzahl von Aktiven, die sich in Kulturinitiativen und Sportvereinen, sei es ehren- oder hauptamtlich, engagieren, prägen das Zusammenleben in unserem Bezirk maßgeblich. Die Möglichkeit der gemeinsamen Freizeitgestaltung, sei es beim künstlerischen Gestalten oder in der Musik oder auf dem Sportplatz, ist wichtiger Standortfaktor für einen lebenswerten Bezirk. Die Koalition begrüßt die vielfältige Landschaft der Initiativen, Vereinen, Kulturzentren und Kulturschaffenden im Bezirk.

Urbane Stadtteilentwicklung beinhaltet die Berücksichtigung von Erfordernissen kultureller (Frei)Räume, damit das städtische Wachstum mit wachsender Lebensqualität einhergeht.

Räume für Kultur schaffen

  • Räume für kulturelle Nutzungen müssen frühzeitig in die Stadtentwicklung implementiert werden. Die Koalitionspartner sind sich darüber einig, dass die räumliche Kulturentwicklungsplanung für jedes Gebiet angepasst und eine Berücksichtigung der Interessen der Kulturschaffenden an der Errichtung und dem Betrieb von Kulturräumen/flächen von der ersten Planung bis zur Realisierung gewährleisten soll.
  • Die Koalition begrüßt die Errichtung und den Betrieb eines Kulturkatasters zur räumlichen Erfassung der bestehenden kulturellen Vielfalt (Parameter u.a. Lage, Art der Nutzung/en, Flächengröße, Indoor/Outdoor, Programmangebote, Förderungsstatus der FHH) durch die Kulturbehörde. Diese Bestandserfassung dient auch zur Früherkennung von Problemlagen bei Ausschreibungen und zukünftigen Bauplanungen in Hinblick auf vor Ort ansässige Kulturstätten.
  • Für den Bezirk soll eine Plattform für die Raumerfassung entstehen, analog zu der vorhandenen Plattform für die Sporthallen- und Sportplatznutzung, die sich an den Bedürfnissen der Nutzer und Nutzerinnen orientiert.
  • Die Kreativgesellschaft wird aufgefordert, gemäß ihrem Auftrag, auch für den Bezirk Harburg für Kulturschaffende zur Verfügung zu stehen. Besonders für die Zwischennutzung leerstehender Ladenlokale ist die Kreativgesellschaft für die Vertragsgestaltung ein wichtiger Kooperationspartner für Mieter und Vermieter.
  • Das neu entstehende Areal „Harburger Höfe“ bietet ideale Voraussetzungen, urbanes Leben und kulturelle Nutzung zu vereinen. Die Koalition wird sich beim Investor für ein Konzept einsetzen, dass diese Idee weiterentwickelt wird.
  • Die Koalition wird sich dafür einsetzen, dass im Zuge der Entwicklung der Stadtteilkultur im Bezirk, auch die Möglichkeiten für die Schaffung eines weiteren Kulturzentrums geprüft werden.

Stadtteilkultur fördern

Die Koalition setzt sich dafür ein:

  • Dass die kulturellen Einrichtungen bedarfsgerecht und auskömmlich finanziert
  • Dass erfolgreiche Formate, wie z.B. Suedlese, Wall of Fame, Music Night, Kunstleihe, Kulturtag, Sommer im Park, u.a. gesichert und gefördert werden.
  • Dass Stadtteilkulturzentren, wie z.B. der Riekhof und das Kulturhaus Süderelbe ihre Potentiale entwickeln können und Raum für neue Konzepte haben.
  • Dass die Stadtteilkulturmittel der wachsenden Bevölkerung im Bezirk Harburg angepasst werden
  • Dass die Sammlung Falkenberg in Harburg erhalten bleibt und eine Ausweitung der Öffnungszeiten in Richtung eines regulären Museumsbetriebs geprüft wird.
  • Dass bestehende Kunstwerke, z.B. das „Mahnmal gegen den Faschismus“ und der „Harburger Kunstpfad“, im öffentlichen Raum angemessen präsentiert und kommuniziert werden. Dazu gehören u.a. neue Hinweisschilder im Straßenraum.
  • Dass temporäre Kunstprojekte, z.B. das Projekt „Hamburg/Maschine“ der Stadtkuratorin auch in Harburg stattfinden
  • Dass der Jugendkulturpreis erhalten bleibt und weiterentwickelt wird

 Stadtteilkultur braucht Kommunikation und Mitbestimmung

  • Wir begrüßen die Zusammenschlüsse lokaler Netzwerke von Kulturschaffenden, wie z.B. Suedkultur.
  • Die Koalitionspartner werden veranlassen, dass zukünftig zur besseren Vernetzung von Kultur, Politik und Verwaltung für den Kulturausschuss, analog zum Integrationsbeirat oder Seniorenbeirat, beratende Mitglieder benannt werden.
  • Zusätzlich wird ein „Runder Tisch“ zur Entwicklung von Handlungsfeldern, Zielen und Maßnahmen der Kulturentwicklung im Bezirk eingerichtet. Dieser „Runde Tisch“ besteht aus Mitgliedern der Fraktionen, der Verwaltung und Kulturschaffenden im Bezirk. Der Runde Tisch soll an der Erstellung eines Kulturentwicklungsplans für den Bezirk mitwirken.
  • Für eine Verbesserung in der Zusammenarbeit von den vielen Aktiven aus Kultur und Sport mit der Harburger Bezirksverwaltung ist es notwendig, auch dort die Ressourcen zu stärken. Die steigenden Anforderungen und die wachsende Bevölkerungszahl haben sich bisher nicht im Stellenplan wiedergefunden. Die Koalition wird sich dafür einsetzen, dass im Bezirksamt eine Stelle geschaffen wird, die sich u.a. mit dem Einwerben von Drittmitteln für den Bezirk und auch mit der Unterstützung von Ehrenamtlichen in der Mittelbeschaffung befasst.“

So sollen konkret im Kulturausschuss in den kommenden Jahren folgende Themenbereiche behandelt werden:

  • Stadtteilkultur / Stadtteilkulturmittel
  • Kunst- und Kultureinrichtungen
  • Bürgerhäuser / Stadtteilkulturzentren
  • Kunst
  • Kunst im öffentlichen Raum
  • Museen (auch Hanne Darboven)
  • Kunstvereine
  • Harburger Schloss (soweit nicht RISE)
  • Kulturpfad
  • Geschichtswerkstatt
  • Geschichtspfad
  • Kulturbeirat
  • Denkmalschutz (soweit nicht SPA)
  • Kinder- und Jugendkulturpreis
  • Stadtfeste und öffentliche Veranstaltungen

Nun: Pläne sind das eine und deren Umsetzung das andere. Aber die Liste an Themen und Arbeitsfeldern zeigt: die Arbeit aller Aktiven in der Initiative SuedKultur wurde endlich wahrgenommen und erkannt. Raumnot, Unterfinanzierung und mangelnde Präsenz im Raum und Bewusstsein – es gibt viel zu tun.

Die erste Sitzung des Ausschusses für Kultur ist für den Mo., 7. Oktober angesetzt. Man darf gespannt sein.

]]>
3 Tage Freilicht-Kultur https://www.tiefgang.net/3-tage-freilicht-kultur/ Fri, 27 Jul 2018 22:46:23 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3957 [...]]]> Bis 2012 war „Fete ohne Knete“ an der leicht versteckten Freilichtbühne im Harburger Stadtpark am Außenmühlenteich eine stadtbekannte Hausnummer. Dann gab es Ärger und lange nichts. Jetzt startet der Bezirk selbst als Kulturveranstalter zu einem „Sommer im Park“.

Die Geschichte um Veranstaltungen auf der Feilichtbühne im Stadtpark ist lang und eher kein Sommermärchen. (´Tiefgang` berichtete: „Kultur an der frischen Luft“ 6. Mai 2017„Mehr Trubel hinter als auf der Bühne“, 14. April 2018)

Da sie letztlich so gut wie gar nicht mehr genutzt wurde, stand der Bezirk Harburg unter Druck, denn viel Sanierungsgeld war seit 2013 geflossen und bedurfte der Rechtfertigung. Und so nahm sich der Bezirk letztlich selbst in die Pflicht und agiert nun als Veranstalter. Federführend wurde das Citymanagement Harburg ins Boot geholt und mit der Lawaetz Stiftung und der Initiative SuedKultur ein neues Veranstaltungsformat entwickelt: Das Kulturfestival „Sommer im Park“.

Das Open-Air-Kulturfestival „Sommer im Park“ findet nun erstmalig vom Fr., 24. bis zum So., 26. August 2018 im Harburger Stadtpark statt. Mit Pop-, Rock- und Jazzmusik sowie Auftritten von Orchestern und Big Bands über Poetry Slam, Geschichtenerzählern, Tanz und Theater wird ein breit gefächertes und abwechslungsreiches Angebot bei freiem Eintritt zu sehen sein.

Mit dem als Gartendenkmal geschützten Harburger Stadtpark, in dem sich die 2014 grundsanierte barocke, über 1.000 Quadratmeter große Freilichtbühne befindet, will Harburg so wieder auf den ganz besonderen Ort für kulturelle Veranstaltungen aller Art aufmerksam machen.

Das neue Festivalformat zeige zudem, wie lebendig die kulturelle Szene, die von einem beeindruckenden ehrenamtlichen Engagement getragen wird, in Harburg ist und dass es stimmungsvolle Locations gibt, die dem vielfältigen Kulturgeschehen einen passenden Rahmen bieten, heißt es in de Pressemitteilung. Und in der Tat: viele Kreative aus dem Süden Hamburgs haben sich einen Bühnenauftritt ebendort schon lange gewünscht. Denn inmitten des Parks mit Blick auf den Teich – ein einzigartiges Idyll.

Das neue Veranstaltungskonzept wurde letztlich möglich mit Mitteln von rund 30.000,- € der Harburger Bezirksversammlung, der SAGA Stiftung Nachbarschaft, Lotto Hamburg und dem Eisenbahnbauverein. Für Gagen so berichtet auch das Portal harburg-aktuell.de aber fließe kein Geld.

Das dreitägige Programm ist für die Besucher kostenlos und umfasst insgesamt 28 Programmpunkte. Mit dabei sind Julia Vej, Franz Josef & Band oder die Celtic Cowboys. Rock, Pop, Swing, Tanz, Comedy, Kabarett, A-Capella und gar Kettensägen-Kunst ist zu erleben. Moderiert wird an den drei Tagen von insgesamt vier NDR-Moderatoren, darunter der Harburger Werner Pfeifer, der auch mit seiner Hafen-Bande selbst Musik zum Besten geben wird. Rund 80 Künstler und Künstlergruppen hatten sich um einen Auftritt beworben und kamen vorwiegend direkt aus dem Bezirk oder nahen Umland.
„Sommer im Park soll zeigen, wie lebendig die kulturelle Szene in Harburg ist und dass es stilvolle Locations gibt, die dem kulturellen Angebot einen passenden Rahmen bietet“, so Citymanagerin Gitte Lansmann. Und Bezirksamtsleiter Dierk Trispel: „Es ist ein Format, das neu gegründet worden ist. Ich verbinde es mit der Hoffnung, dass es eine ganz tolle Veranstaltung wird und es auch in den kommenden Jahren stattfinden wird.“

Gerrald Boekhoff, Leiter des Fachamts ´Management des öffentlichen Raums`, hofft, dass die Bühne durch die Veranstaltung einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt und künftig von Kulturschaffenden mehr nachgefragt wird. Die Initiative SuedKultur begrüßt grundsätzlich jedes Plus von kultureller Nutzung. Aber klar ist auch: derartige Gelder stehen sonst der Kultur nicht zur Verfügung. Vielmehr muß noch Geld für WCs, Wasser, Elektrik etc. aufgebracht und in der Regel über Getränkeverkauf refinanziert werden. Denn Eintritt zu nehmen, was in Harburg ohnehin viele Veranstalter meiden, ist dort so gut wie unmöglich. Bleibt also abzuwarten, welche Nachhaltigkeit das „Sommer im Park“-Festival auf künftige Anfragen haben wird. Viele Kulturschaffende haben sich mittlerweile mit privaten Open-Air-Flächen Ausweichmöglichkeiten geschaffen.

Die Programmzeiten und -details finden sich an den angegebenen Tagen unter  www.sued-kultur.de.

 

]]>
Mehr Trubel hinter als auf der Bühne https://www.tiefgang.net/mehr-trubel-hinter-als-auf-der-buehne/ Fri, 13 Apr 2018 22:36:35 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3453 [...]]]> Die Freilichtbühne war in den letzten Jahren in aller Munde aber selten benutzt. Das soll sich nun ändern. Ändern könnte sich aber so manches mehr …

Einst regelmäßige Kultstätte (siehe z.B. Hamburger Abendblatt vom Juli 2010) der weit bekannten „Keine Knete trotzdem Fete“  kam sie 2012 und prompt im Bezirks-Wahlkampf unter die politischen Räder (Hamburger Abendblatt vom Juli 2012). Beschwert hatten sich Anwohner über Lärm und Dreck und von politischer Seite wurde bestimmt, dass elektrisch verstärkte Veranstaltungen nur noch selten und nur über wenige Stunden hin statt finden dürfen. Das Problem dabei: wer auch immer die Bühne nutzen will, muss sich selbst um Genehmigung, Gebühren, WCs, Wasseranschluss kümmern. Dazu eben dann Programm, Werbung, Abgaben und auf gutes Wetter hoffen. So lag es auf der Hand, dass zunehmend Veranstaltungen statt fanden, die eben auch eine Refinanzierung durch Getränkeumsatz ermöglichten: Techno-Parties und ähnliches. Durch die Beschränkungen, die sich eben gegen genau diese Art Veranstaltungen wandten, suchten sich die Veranstalter andere Plätze. Und fanden sie – auch in Süderelbe. Nämlich auf Privatgrundstücken, auf denen weder Gebühren, Anträge, Bestimmungen und anderes für Unmut sorgten.

So verwaiste die Bühne zusehends, bis dann 2015 gar noch eine Denkmalsanierung folgte – für gut 300.000,- €. (siehe Hamburger Abendblatt vom Juni 2013)

Nun also wieder eine schöne Bühne – leider aber ohne Nutzer.

Die Initiative SuedKultur freut sich natürlich grundsätzlich, wenn im Süden Hamburgs Kulturflächen genutzt werden können. Einige SuedKulturler hatten auch nach der Sanierung mit Teilender Verwaltung Harburgs bereits erste Ideen geschmiedet, wie es klappen könnte. Doch der Kulturausschuss der Bezirksversammlung entdeckte seinerzeit die Hamburger Kreativgesellschaft, die Flächen wie den Wilhelmsburger Elbinselpark „betreut“. Ihre „Dienste“ kosten nichts, weil es schon eine städtische Gesellschaft ist. Aber schon damals  war klar: mehr als die Nutzung per E-Mail-Verteiler feilbieten, werde auch dort nicht geleistet werden können. Und so gingen wieder zwei Jahre ins Land, in denen wenig und wenn dann eben doch Techno-Events zum Zuge kamen. (siehe Hamburger Abendblatt vom Okt. 2017)

Nun also – nach gut sechs Jahren – ein weiterer Versuch vom Bezirk selbst. Auch diesmal begrüßt die Initiative SuedKultur das Unterfangen. Sollte es dann auch noch nachfolgend möglich sein, die Restriktionen hinsichtlich Nutzungsdauer und Lautstärke wieder aufzuheben, wäre immerhin aus Fehlern gelernt.  Noch besser wäre, man nähme sich auch gleich offensiv der Thematik „Lärmschutzinteressen von Anwohner versus urbanen Veranstaltungen in zunehmend eng besiedelten Gebieten“ an. Damit  wäre vermutlich allen am meisten geholfen. Denn dass es allerorten in Hamburg Reibungsflächen gibt, ist bei zunehmender Bebauung und Zuzug von Menschen mit gleichzeitig steigender Nachfrage nach Unterhaltung und Kultur zwangsläufig. Und: es wird auch Harburg treffen. Ein Verzicht auf Gebühren zur Bühnennutzung könnte zudem den bezirklichen Willen unterstreichen, so dass auch Freiluft-Theater etc. bei Wetterkapriolen zumindest nicht mehr Schaden davon tragen als nötig. Andernorts wird dies durchaus praktiziert.

Aber seien wir realistisch: Harburg wäre nicht Harburg, würde es nicht stets auch Harburger Wege gehen. In diesem Sinne: Glück auf!

]]>
„Sommer im Park“ sucht Kreative! https://www.tiefgang.net/sommer-im-park-sucht-kreative/ Fri, 13 Apr 2018 22:33:08 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3450 [...]]]> Endlich mal wieder Sommer! Endlich mal wieder Freilichtbühne! Das wär` was?!? Kommt!  – im August und auch zum Mitmachen!

Am Wochenende vom Freitag, 24. bis Sonntag, 26. August 2018 findet zum ersten Mal das Kulturfestival „Sommer im Park“ auf der Freilichtbühne im Harburger Stadtpark statt. Und Kulturschaffende sind geladen sich einzbringen. Das Bezirksamt Harburg, die Initiative SuedKultur, das Citymanagement Harburg und die Lawaetz-Stiftung im Auftrag der Lokalen Partnerschaften Harburg gehen eine neue Kooperation, um der lange wenig genutzten Freiluft-Bühne neues Leben einzuhauchen. 

In der Mitteilung heißt es:

„Für dieses einzigartige Veranstaltungswochenende suchen wir interessierte Künstlerinnen und Künstler, die Lust haben, Open-Air aufzutreten. Um für jedes Wetter gewappnet zu sein, gibt es eine neue Bühnenüberdachung, die rechtzeitig für das Kulturfestival fertigstellt werden soll.

Gesucht wird Ihre Kreativität und Ihr Talent – von Pop-, Rock- und Jazzmusik sowie Auftritten von Orchestern, Chören und Big Bands über Poetry Slam, Geschichtenerzählern und Theater bis hin zu Kurz- und Spielfilmen. Das Kulturprogramm soll zum Genießen, Feiern und Spazieren einladen. Auch Schülerbands, -theater und -tanzgruppen sind herzlich willkommen.

Lust auf die große grüne Bühne?

Dann bewerben Sie sich bis zum 04.05.2018 per Mail an: sip@sued-kultur.de (Ansprechpartner: Jürgen Havlik /SuedKultur). Die Auswahl der Künstlerinnen und Künstler erfolgt durch die Veranstalter.

Weitere Informationen finden Sie unter hamburg.de/harburg/kultur.

Geplanter Veranstaltungszeitraum:

Freitag, 24.08.2018 von ca. 18:00 bis 22:00 Uhr Samstag, 25.08.2018 von ca. 13:00 bis 22:00 Uhr Sonntag, 26.08.2018 von ca. 10:00 bis 18:00 Uhr

Die notwenige Infrastruktur und Technik stellen wir Ihnen kostenfrei zur Verfügung. Auch für die Werbung sorgen wir. Sie müssen sich nur um Ihren eigenen Auftritt kümmern.

„Sommer im Park“ ist eine Kooperationsveranstaltung von SuedKultur (freies Bündnis Kultur-schaffender des Hamburger Südens), dem Citymanagement Harburg, der Lawaetz-Stiftung im Auftrag der Lokalen Partnerschaften Harburg und Süderelbe sowie dem Bezirksamt Harburg. Die Bühnenüberdachung wird aus Mitteln des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) und des Bezirksamtes Harburg finanziert.

Hintergrund-Informationen zur Freilichtbühne

Die Freilichtbühne im barocken Stil ist im Sommer 2014 nach aufwendiger Sanierung neu eröffnet worden. Sie liegt in einer Senke unterhalb der Eichenhöhe im Westbereich des Harburger Stadtparks an der Außenmühle. Die Bühne sowie der Zuschauerbereich, der aus mit Gras bewachsenen Terrassenstufen besteht und Platz für bis zu 900 Personen bietet, sind von Hecken eingefasst.

  1. Welche Angaben sind bei der Anmeldung notwendig?
  • Name der Künstlerinnen und Künstler bzw. der Band/Gruppe
  • Kontaktperson mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse
  • Genre/Art (Musik – Gesang, Band, Orchester, Theater, Tanz, Film…)
  • Gruppengröße
  • Benötigte technischen Voraussetzungen für den Auftritt
  • Kurzbeschreibung des Auftritts inklusive der geplanten Dauer
  • Gewünschte Zeitfenster des Auftritts (Mehrfachnennungen möglich und erwünscht):
Freitag, 24.08.2018 Samstag, 25.08.2018 Sonntag, 26.08.2018
Nachmittags 13 – 18 h Vormittags 10 – 13 h
Abends 18 – 22 h Abends 18 – 22 h Nachmittags 13 – 18 h
  • Falls Sie online vertreten sind, fügen Sie gerne einen entsprechenden Link zu einer Probe oder einem Auftritt, z.B. auf YouTube bei.
  1. Welche technischen Voraussetzungen sind gegeben?

Die notwendige Technik im üblichen Umfang wird zur Verfügung gestellt (Bühnenbeleuchtung, Lautsprecher, Verstärker, Mischpult, Mikrofone etc.). Bitte geben Sie bei der Bewerbung die technischen Voraussetzungen an, die Sie benötigen.

  1. Gibt es Verpflegung / Catering für die Künstlerinnen und Künstler?

Ja, alle Auftretenden erhalten Verzehrgutscheine, die bei den Gastronomie-Ständen vor Ort eingelöst werden können.

  1. Ist eine Aufwandsentschädigung (Spesen, Reisekosten) oder Gage vorgesehen und in welcher Höhe?

Grundsätzlich ist keine Gage vorgesehen, eine Aufwandsentschädigung kann gegebenenfalls nach Absprache ermöglicht werden. Dafür werden aber die Technik und Verzehrgutscheine gestellt sowie die Gesamtveranstaltung umfangreich beworben.

  1. Wie groß ist die Bühne?

Die Bühne ist ca. 64 qm groß. Der Untergrund besteht aus Rasen und ca. 25 m² Betonplatten im Mittelbereich der Bühne. Dieser Bereich erhält vor dem Kulturfestival noch eine Überdachung als Wetterschutz (ohne Seitenwände) und mit der Möglichkeit der Anbringung von Technik.

  1. Welche Anfahrts- und Parkmöglichkeit gibt es?

Eine Stunde vor dem jeweiligen Veranstaltungsbeginn kann die Bühne über die öffentlichen Straßen und Wege erreicht und beliefert werden. Parkplätze sind in sehr begrenztem Maße in der Umgebung vorhanden. Für alle Besucherinnen und Besucher wird die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. Eine Kombination aus Nutzung des Park & Ride-Parkhauses am Harburger Bahnhof und Nutzung der Buslinien 145 oder 245 bis zur Haltestelle „Rabenstein“ ist ebenfalls möglich.

  1. Wer übernimmt die Werbung und welche ist geplant?

Geplant sind Plakate und Flyer, die im Bezirk Harburg verteilt werden. Außerdem wird die Veranstaltung auf mehreren Websites (Bezirksamt Harburg, Citymanagement Harburg e.V. und SuedKultur) sowie auf Facebook veröffentlicht und beworben. Das Bezirksamt Harburg wird Presseerklärungen veröffentlichen, sodass auch Berichte in unterschiedlichen Print- und Online-medien wahrscheinlich sind.

  1. Wer ist Ansprechpartner?

Die zuständige Person vor Ort wird den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern rechtzeitig mitgeteilt.

Bei weiteren Fragen zum Aufruf können Sie sich an Jürgen Havlik unter sip@sued-kultur.de wenden.“

 

]]>