Stellwerk https://www.tiefgang.net Fri, 19 Jun 2026 17:26:09 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Ein Sommer, ein Park https://www.tiefgang.net/ein-sommer-ein-park/ Thu, 18 Jun 2026 22:21:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14006 [...]]]> Wenn sich im Juli im Harburger Stadtpark plötzlich die ersten Takte eines Konzerts über die Außenmühle hallen, dann ist es wieder so weit: Der „Sommer im Park“ öffnet seine Tore. Vom 21. bis zum 26. Juli 2026 wird die historische Freilichtbühne zum kulturellen Epizentrum des Hamburger Südens.

Ob bei einem mitreißenden Konzert unter freiem Himmel, einer spannenden Natur-Rallye oder einfach beim Entspannen im Grünen – das Festival ist die Einladung an alle Generationen, die Stadt neu zu erleben. Mit einem bunten Mix aus lokalen Helden wie Lotto King Karl & die Barmbek Dreamboys (25.7., 20 Uhr) und innovativen Formaten setzt das Festival dieses Jahr neue Maßstäbe für ein lebendiges, solidarisches Miteinander.

Dass wir heute wieder so unbeschwert auf der Freilichtbühne feiern können, ist keineswegs selbstverständlich. Das Areal, das dieses Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Nach den legendären „Ohne Knete keine Fete“-Zeiten, die Ende der 90er-Jahre die Massen anzogen, verfiel die Bühne in einen langen Dornröschenschlaf. Eine aufwendige Sanierung vor einigen Jahren löste das Problem zunächst nicht: Der Bühnenbau war zwar modern, doch sie blieb konzeptionell verwaist. Erst mit dem Neustart 2018 durch das Citymanagement, später Harburg Marketing e.V. – unterstützt von lokalen Kulturgrößen wie dem Stellwerk und Marias Ballroom – wurde die Bühne als „atmender Raum“ für die Stadtgesellschaft zurückerobert.

Das Programm: Mitmachen, Entdecken, Erleben

Das Festival 2026 setzt verstärkt auf Partizipation. Der Auftakt am Dienstag, den 21. Juli, steht ganz im Zeichen von „Theater & Comedy im Park“, moderiert von Jan Schröder. Bereits ab 15 Uhr sorgt die interaktive Show „Stiefel auf der Suche nach den Zirkusfarben“ für leuchtende Kinderaugen. Wer es etwas wilder mag, sollte sich die Punks von 3 Ananas und ne Mango (23.7., 17.30 Uhr) nicht entgehen lassen.

Die zweite Wochenhälfte wird musikalisch und aktiv: Am Freitag, den 24.07. um 16.15 Uhr, und Samstag, 25. Juli, 17.30 Uhr, bietet der Autor Günter Wincierz einen Geschichtsrundgang zu „100 Jahre Stadtpark“ an. Wer den Park lieber spielerisch erkundet, kann am Sonntag, 26. Juli zwischen 11 und 15 Uhr an der neuen Natur-Rallye des NABU teilnehmen. Für Freunde handgemachter Live-Musik ist der Freitag, der 24. Juli mit Lotto King Karl & die Barmbek Dreamboys um 20 Uhr ein Pflichttermin. Ebenso am Samstag, den 25. Juli, sind ab 19.30 Uhr The Volcanoes mit Soul-Musik sehr zu empfehlen. Den krönenden Abschluss bildet an dem Abend das „Glitter Gewitter“ (21.30 Uhr), das den Park in eine Tanzfläche verwandelt.

Um Kultur für alle zugänglich zu machen, setzt das Festival auch 2026 auf das bewährte „pay what you want“-Preismodell. Es basiert auf der Solidarität der Besucher*innen und ermöglicht so eine inklusive Teilhabe. Da das vollständige Angebot von Yoga-Kursen bis zu Malaktionen mit Stadtmaler Ralf Schwinge den Rahmen sprengt, lohnt sich ein Blick in den detaillierten Zeitplan: sommer-im-park-harburg.de

Ob man gezielt für ein Konzert kommt oder spontan bei den täglichen Angeboten wie Yoga (täglich ab 13 Uhr) vorbeischaut: Der Harburger Stadtpark ist in dieser Woche der Ort, an dem man sein muss.


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Stoner Rock und Jazz heben die Schwerkraft auf https://www.tiefgang.net/stoner-rock-und-jazz-heben-die-schwerkraft-auf/ Fri, 17 Oct 2025 22:47:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=12669 [...]]]> Manche Bands passen in keine Schublade. Sylmar aus Cincinnati etwa. Bald im Stellwerk in Harburg.

Die Band gehört in die Kategorie musikalisches Chamäleon – mit einem leichten Hang zum Wahnsinn. Am 16. November landet die US-Band mit ihrem eklektischen Soundmix im Stellwerk in Hamburg-Harburg und verspricht einen der energetischsten Abende des Spätherbstes.

Die Band, die seit 2016 die US-Küsten bereist und sich den Ruf als eine der besten Live-Acts Cincinnatis erspielt hat, kommt nicht nur mit neuer Musik, sondern auch mit einer kompromisslosen Stilrichtung: Indie-Rock, Stoner-Jazz und Dream-Rock – eine Kombination, die so verwirrend wie unwiderstehlich ist. Statt sich in Genregrenzen zu verlieren, drehen Sylmar den Rock-Kanon durch den Fleischwolf, bewaffnet mit lauten Gitarren, dynamischen Vocals und Achterbahn-Rhythmen.

Die dunkle Fabrik und der Social-Media-Einfluss

Das musikalische Resultat klingt, als hätten Queen und Queens Of The Stone Age spontan eine Jam-Session veranstaltet, die heimlich von Radiohead und Jeff Buckley produziert wurde. Es ist ein Sound, der gleichzeitig ansteckende Hooks liefert und gleichzeitig die Zuhörer*innen mit cleveren Haken und progressiven Drum-Parts auf Trab hält.

Ihre neuen Songs vom kommenden Album Matching Caskets sind von der dunklen Atmosphäre einer 150 Jahre alten, ehemaligen Lederfabrik geprägt, in der die Platte aufgenommen wurde. Dieser intensive Sound spiegelt sich in den Texten wider, die sich der Polarität der Welt widmen: Liebe trifft auf Angst, Größenwahn auf Weltflucht.

Ein perfektes Beispiel für diesen kreativen Wahnsinn ist die aktuelle Single Canal. Inspiriert vom düsteren Film-Noir-Klassiker Chinatown (Roman Polanski) dreht sich die Story hier um einen TikTok-Influencer, der sich im kleinen Bildschirm verliert, aber den Erfolg auf der großen Leinwand sucht. Sylmar fangen diese moderne Zerrissenheit in einem Wirbelwind von Song ein – am besten genießt man diese Infektion frisch und live.

Sylmar ist bekannt dafür, stereotype Strophe-Refrain-Strukturen zu sprengen. Das Quintett versteht es, das Publikum nicht nur zum Tanzen zu bringen, sondern auch konstant in Erwartungshaltung zu halten. Wer auf unbändige Energie und musikalische Abenteuerlust steht, sollte sich dieses Harburger Konzert auf keinen Fall entgehen lassen.

Gewinnspiel: Tiefgang bringt dich ins Stellwerk!

Das Feuilleton »Tiefgang« verlost 2 x 2 Freikarten für dieses elektrisierende Konzert im Stellwerk.

So kannst du gewinnen: Schicke eine E-Mail mit dem Betreff „Sylma“ an tiefgang@sued-kultur.de. Einsendeschluss: 30. Oktober 2025 um 12 Uhr. Das Los entscheidet.

Termin: Sylmar, So., 16. Nov. 2025, 19 Uhr, Stellwerk, Bhf. Harburg über Fernzuggleis 3, Hannoversche Straße 85, 21079 Hamburg, Tickets: https://www.tixforgigs.com/Event/67752/sylmar-stellwerk-hamburg

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Werdet Teil des „Sommer im Park“ 2025! https://www.tiefgang.net/werdet-teil-des-sommer-im-park-2025/ Fri, 28 Feb 2025 23:37:44 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11550 [...]]]> Es ist offiziell! Das Festival „Sommer im Park“ findet dieses Jahr vom 22. bis 27. Juli auf der idyllischen Freilichtbühne im Herzen des Harburger Stadtparks statt. Kreative Köpfe aus den Bereichen Musik, Theater, Comedy, Tanz, Sport und weiteren kulturellen Sektoren sind herzlich eingeladen, Teil dieses besonderen Events zu werden – unsere Bühne ist offen für jede Art von Talent und jede Form der Kunst!
Da der „Sommer im Park“ pünktlich zur Sommerferienzeit stattfindet, erwartet die Besucher:innen neben dem Bühnenprogramm der kreativen Köpfe ein abwechslungsreiches Ferien- und Rahmenprogramm für die ganze Familie. Die Organisator:innen gestalten ein buntes Angebot und Startups, Unternehmen, Institutionen sowie Privatpersonen haben die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen: Mit Mitmach-Aktionen oder Informationsständen; von Hundetraining über Kinderschminken, Poetry Slams und Workshops bis hin zu Open-Air-Yoga – die Ideen der Harburger:innen sind gefragt! Lasst uns wissen, womit Ihr das Festival bereichern möchtet und gestaltet gemeinsam mit uns einen unvergesslichen „Sommer im Park“ 2025!

Interessierte können ab sofort Bewerbungen einreichen. Dazu ganz einfach dem Link folgen und das Formular ausfüllen. Alternativ gibt es die Möglichkeit, eine E-Mail an das Harburg Marketing-Büro zu senden, sich telefonisch oder persönlich in der Harburg Info zu melden. Teilnahmeschluss ist der 21.03. Ab dem 24.03. erhalten alle Bewerber:innen eine Rückmeldung. Die Auswahl wird durch ein Gremium, bestehend aus Harburg Marketing, Stellwerk, Marias Ballroom, Knust Hamburg und dem künstlerischen Leiter Jan Schröder, getroffen.
Online unter folgendem Link: https://form.jotform.com/250473534932357
Telefonisch: 040 32 00 46 96 | Per E-Mail: info@sommer-im-park-harburg.de
Persönlich in der Harburg Info, Hölertwiete 6: montags – freitags, 10.00 – 18.00 Uhr

Open Air Festival auf der Harburger Freilichtbühne

Seit 2018 findet der „Sommer im Park“ jährlich im Harburger Stadtpark statt und bereichert die Kulturlandschaft mit einem vielfältigen Programm. Das Festival verfolgt das Ziel, Kultur und Integration in Harburg zu fördern und die facettenreiche lokale Kunst- und Musikszene erlebbar zu machen. Die überdachte Freilichtbühne, eingebettet in die naturnahe Umgebung, besticht durch ihre besondere Architektur und exzellente Akustik. Der thematische Fokus liegt auf Kultur, Kunst, Musik, Sport und Nachhaltigkeit sowie dem interkulturellen Austausch zwischen Menschen aller Altersgruppen, Nationalitäten und Hintergründe – stets im Einklang mit der Natur.
Harburg Marketing lädt alle ein, aktiv mitzuwirken und den „Sommer im Park“ mitzugestalten. Gefördert wird das Festival von der Freien und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Harburg und finanziell unterstützt von der Sparkasse Harburg-Buxtehude. Mit weiteren potenziellen Sponsoren werden aktuell Gespräche geführt, diese können aber zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bestätigt werden.
Antonia Marmon, Geschäftsführung des Harburg Marketing e.V.: „Wir hoffen auf zahlreiche Bewerber:innen, um gemeinsam Harburgs Vielfalt auf unsere historische Freilichtbühne zu holen. Wir möchten allen die Möglichkeit geben, ihre Projekte zu den Themen Inklusion, Integration, Diversity und ehrenamtlichem Engagement vorzustellen, Nachwuchs zu werben und vor allem auf diese wichtigen Themen aufmerksam zu machen.“

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Harburgs Musikszene lädt zur Party! https://www.tiefgang.net/harburgs-musikszene-laedt-zur-party-2/ Sat, 21 Sep 2024 09:24:22 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11134 [...]]]> Auch dieses Jahr zeigen die Harburger Clubs, was die lokale Musikszene zu bieten hat.

14 Locations öffnen für einen einheitlichen Preis von 7,50 € ihre Pforten und bieten ein Musikprogramm, das keine Wünsche offen lässt. Also – auf zum Club- und Band-Hopping!

Und es sind auch wieder neue Locations vertreten, die es kennen zulernen gilt. So etwa das ligeti zentrum im Harburger Hafen. Im ligeti zentrum wird die Musik neu erfunden. Hier, in diesem innovativen Zentrum und im 10. Stock am Veritaskai 1, werden experimentelle Klänge mit modernster Technologie kombiniert. Ob Live-Coding, Soundinstallationen oder interaktive Performances – hier erwartet Interessierte ein einzigartiges Musikerlebnis. Zur SuedKultur Music-Night gibt es dabei noch Support des Kulturpalastes Harburg und seiner Hip Hop Academy!

Oder der Weltladen Harburg: Der Weltladen Harburg eG ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs. Besucher können sich hier über fairen Handel und Nachhaltigkeit informieren und faire und nachhaltige Produkte kaufen. Der Laden bietet auch Veranstaltungen und Workshops an. Am 5. Oktober erstmals bei der Music-Night dabei!

Oder das Harburg Marketing e.V.: eigentlich vernetzt es Geschäfte, Unternehmen, Institutionen und Bürger*innen, um gemeinsam Projekte zu realisieren und die Attraktivität des Stadtteils zu steigern. Die verkaufsoffenen Sonntage, das White Dinner aber auch Sommer im Park sind feste Bestandteile des Harburger Kalenders. Bei der SuedKultur Music-Night wird es nun auch zum musikalischen Ort!

Als sich vor gut 18 Jahren das Netzwerk SuedKultur mit dem Ziel formierte, die Kulturszene im Bezirk Harburg zu stärken, hieß es noch „im Süden nichts los!“. Und nun ist die SuedKultur Music-Night bereits seit 14 Jahren die Clubnacht Hamburgs und Dank der dauerhaften Unterstützung der Eisenbahnbau Vereinsgenossenschaft stellt sie mit 15 Kulturakteuren und über 40 Acts in diesem Jahr ein nicht nur umfangreiches sondern mehr als abwechslungsreiches Programm! Gesang, Gitarrenrock, Klänge ferner Länder, Ungewohntes und Tanzbares – es ist die ultimative Einladung an alle Musikbegeisterten, sich mal in Harburgs Musikszene umzusehen und auch mal Stätten kennen zu lernen, die man sonst nicht so auf dem Radar hat.

Mit dabei sind Alles wird schön e.V., Auferstehungskirche Marmstorf, ContraZt e.V., Fischhalle Harburg, Harburg Marketing e.V., Kulturwohnzimmer e.V., ligeti zentrum & Kulturpalast Harburg, Marias Ballroom, Stellwerk, St. Paulus Kirche, The Old Dubliner, TU Hamburg, Weltladen Harburg eG, Zur stumpfen Ecke eG.

In den kommenden Tagen werden wir hier die Clubs und ihr Programm vorstellen.

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Rock, Pop und Ska inklusive https://www.tiefgang.net/rock-pop-und-ska-inklusive/ Fri, 29 Sep 2023 22:57:35 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10301 [...]]]> Es ist wieder so weit: das Netzwerk SuedKultur lädt Euch zur 13. Music-Night und somit zum Club- und Band-Hopping! Auch ins  „Stellwerk…

Für einen Eintritt könnt Ihr in 13 Locations gehen und 35 Acts genießen. Musikalisch dürfte für jeden Geschmack was dabei und vieles neu zu entdecken sein. So Du es schaffst …  Dabei ist auch das Sozialkontor in Kooperation mit dem Stellwerk, im Bahnhof Harburg über dem Fernzuggleis 3, 21073 Hamburg-Harburg.

Das Sozialkontor Harburg startet um 17 Uhr mit  Skampi | 18 Uhr Living Musicbox | 19 Uhr InKontakt-Party  und um 22 Uhr folgt das Stellwerk-Team mit „The incredible Soulfood Crew Legendäres DJ Soundsystem“.

Skampi

Skampi ist der Stimmungs-Motor mit einer guten Portion Selbstironie. Songs und Schlager gecovert und alles knackig in schnellen Ska umgebaut– zum Abtanzen, Mitgröhlen und Feiern. Skampi steht für beste Party ever, vor und auf der Bühne!

Living Musicbox

Die Living Musicbox ist eine inklusive Band, die hauptsächlich Coverversionen unterschiedlichster Rock- und Popsongs spielt, wobei die Lieder teilweise umarrangiert sind. Mindestens aber wird den Liedern stets eine eigene Note verliehen. Die Bandbreite des Programms reicht von den 60er Jahren bis hin zu aktuellen Stücken, wobei hier und da auch mal ein eigener Song in unserm Set zu finden ist. Das Programm ist so unterschiedlich wie die Bandmitglieder selbst. Was sie vereint, ist die Liebe zur Musik. Sie haben großen Spaß daran, sich bekannte Lieder anzueignen und im eigenen Stil wiederzugeben.

Eintritt: 7,50,-€ beim ersten Club Eurer Wahl. Mit dem dann erhaltenen Armbändchen kommt Ihr an dem Abend auch in alle anderen Clubs.

Weitere Acts unter www.sued-kultur.de.

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„Deutschlands größte Kunstausstellung“ https://www.tiefgang.net/deutschlands-groesste-kunstausstellung/ Fri, 20 May 2022 22:07:51 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9066 [...]]]> Die zweitägige Jahrestagung des Artothekenverbandes Deutschland fand vergangenes Wochenende in Hamburg statt. Artotheken aus ganz Deutschland kamen nach Harburg in den Hamburger Süden und diskutierten: wie kommt die Kunst in den Alltag der Menschen?

Aus ganz Deutschland reisten Vertreter*innen der rund 130 Kunstverleihe in Deutschland an, um auf Einladung der diesjährigen Gastgeberin, der Kunstleihe Harburg e.V., in den Musikclub Stellwerk im Harburger Bahnhof zu kommen. Artothekar*innen unter anderem aus München, Wetzlar, Köln, Kiel, Berlin, Bremerhaven, Hamm, Hannover, Stuttgart oder Filderstadt kamen, um in der Jahreshauptversammlung über die Möglichkeiten der Verleihe von digitaler Kunst und über neue Ansätze der Kunstvermittlung zu sprechen. Artotheken bieten einer breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit, Kunstwerke für eine gewisse Zeit zu leihen und sich mit ihnen im persönlichen Umfeld und auf ganz individuelle Art und Weise zu befassen. Sie gleichen damit dem Prinzip des Buchverleihs von Stadtbibliotheken und Bücherhallen.
Fasst man die Bestände aller Artotheken und die im Umlauf befindlichen ausgeliehenen Werke zusammen, stellt sich mit bundesweit ca. 130.000 ausgeliehenen Werken die wohl größte zeitgenössische Kunstausstellung in privaten Räumen dar. „Man sieht sie nur nicht, weil sie in tausenden von Wohnungen, Kanzleien, Praxen, Büros und im ganzen Bundesgebiet verteilt stattfindet“, so die erste Vorsitzende Astrid Bardenheuer, die selbst die Artothek in Köln leitet. Ihren persönlichen Anspruch, Kunst in den Alltag zu bringen, sieht sie dadurch bestätigt. „Dennoch: Die Ansätze der vielen Artotheken sind lokal sehr verschieden. Manche arbeiten ehrenamtlich ohne kommunale finanzielle Unterstützung, was ein riesiges bürgerschaftliches Engagement bedeutet. Andere sind an die kommunalen Stadtbüchereien oder Kulturämter angeschlossen und stehen vor großen Herausforderungen, was technische Abläufe und Prozesse der Digitalisierung angeht“, so Bardenheuer.
„Viele Kommunen aber haben erkannt, dass Kunst und ihre Vermittlung einen immens wichtigen Bildungsauftrag darstellen und letztlich auch die regionalen Ausstellungshäuser und Museen unterstützt. Zum Glück haben wir auch immer wieder junge oder jung gebliebene Mitstreiter*innen, die die Idee des Art Sharings heute ganz anders auffassen, als es noch viele Gründungsmitglieder der 70 er oder 80er Jahre taten.“
Dennoch – so waren sich alle einig – es ist und bleibt viel zu tun, um die Kunst ganz niedrigschwellig in den Alltag der Menschen zu integrieren. Der Austausch über die verschiedenen Konzepte, Ideen und Herangehensweisen soll weiter intensiviert werden, um die Arbeit auf die wesentlichen Komponenten der Vermittlungsarbeit konzentrieren zu können.
Eine neue Herausforderung ist der Verleih von digitaler Videokunst, die im Landesverband Schleswig-Holstein / Hamburg seit Anfang des Jahres 2022 erstmals realisiert wird. „Allein die rechtlichen Komponenten angemessen zu berücksichtigen, ist aufwendiger als das reine Verleihen“, so Norbert Weber aus Eckernförde, der maßgeblich das System entwickelt hat. „Aber es stärkt auch die Videokünstler*innen, deren Werke oft nur kurz auf kleinen oder auch größeren Ausstellungen in Erscheinung treten und dann oft gar nicht mehr zu sehen sind.“ Nun fänden sie aber in Wartezimmer von Ämtern, Gerichten oder Arztpraxen ein neues Publikum.
Passend dazu lud die Gastgeberin, Kunstleihe Harburg, abschließend in den Kunstverein Harburger Bahnhof, in dem aktuelle Videokunstprojekte ausgestellt und von Kurator Tobias Peper erläutert wurden. Aktuelle Informationen über die Arbeit der bundesweit agierenden Artotheken finden sich unter https://artothek.org

Zur Hamburger Artothek „Kunstleihe Harburg“: www.kunstleihe-harburg.de

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Harburgs Club-Sound ist zurück! https://www.tiefgang.net/harburgs-club-sound-ist-zurueck/ Fri, 08 Oct 2021 22:48:46 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8475 [...]]]> Lange war es still in den Clubs Harburgs. Doch nach und nach kehrt das „normale“ Leben zurück und so auch der Sound der legendären Club-Nacht im Süden der Stadt. Am 23. Oktober ist es so weit.

2010 hatten sich einige Musikveranstalter im Süden der Stadt entschlossen, der Musikszene Harburgs einen Ruck zu geben und die erste SuedKultur Music-Night war geboren. Sie zeigte schon damals nicht nur, dass auch in Harburg ein fruchtbarer Boden für ein vielfältiges Nachtleben bestand. Sie war auch alsbald die Blaupause für die SuedLese-Literaturtage oder die Harburger Kunstleihe und Ansporn vieler, ebenso in Harburg Musikangebote aufzubauen, so dass laut Dachverband Clubkombinat Hamburg e.V. derweil Harburg als drittstärkster Club-Bezirk Hamburgs gilt.

Und auch wenn die Pandemie nicht nur Harburgs Clubszene mächtig zusetzte und monatelange Schließungen und Existenzprobleme mit sich brachte – sie sind noch da!

Music-Night-Projektleiter Heimo Rademaker vom Marias Ballroom: „Wir waren ja auch in der Lockdown-Zeit aktiv und hatten letztes Jahr den Open-Air-Marathon „Fight for Live“ mit elf Festivaltagen bestritten und dabei auch 3 Tage lang die SuedKultur Music-Night zelebriert. Und auch dieses Jahr haben sich ja viele unserer Clubs an dem dreiwöchigen SuedKulturSommer beteiligt und verdeutlicht, dass Harburg sich auch von diesem Virus nicht kleinkriegen lässt.  Die Music-Night an sich aber war und ist ein Format, in dem es auch darum geht, die vielfältige Harburger Clublandschaft abzubilden und auch lokaler Bands zu unterstützen und für neues Publikum zu öffnen. Also ist sie im Grundsatz ein Indoor-Event. Und mit der Eindämmung der Pandemie wird es allerhöchste Zeit, den Staub von unseren Mischpulten zu wischen und die Rockröhren unserer Bands zu ölen und wieder hörbar zu machen!“

Und so werden am Samstag, 23. Oktober 2021 das Komm Du, Stellwerk, Marias Ballroom, die Kulturwerkstatt Harburg, Kneipe Bla, Bla, der Speicher am Kaufhauskanal, ContraZt, die Inselklause, die Marmstorfer Kirche, Alles wird schön e.V., die Paulus Kirche Heimfeld, der Old Dubliner sowie die Deichdiele in Wilhelmsburg wieder ihre Türen öffnen und den Süden der Stadt zum Beben bringen.

Als musikalische Gäste sind bereits Sänger wie Jörg Erb, Tom Ende und Band, Sammy Barry, MacPiet, Dennis Adamus oder Adam Brixton, das Saxotones Jazz Quintett, die Bands „Aber echt“ und „Easy Easy“ im Line-Up.

Wie in den früheren Jahren kann man bei der Location seiner Wahl ein Armbändchen für 5,- € erwerben, mit dem man dann in alle anderen Clubs Einlas erhält – so denn die 2- oder 3-G-Regeln des jeweiligen Hauses eingehalten werden. Auch ein Einchecken per Luca-App oder schriftlicher Kontaktdatenliste kommen dieses Jahr pandemiebedingt eben hinzu. „Wir sind noch nicht wieder im Normalstatus – aber auf einem guten Weg dahin“, so Rademaker zuversichtlich.

Möglich wiederum ist die 11. SuedKultur Music-Night auch dieses Jahr nur durch das langatmige Engagement der Eisenbahnbauverein Genossenschaft, die von Anbeginn das Projekt finanziell unterstützte. „Dieses Engagement ist in Harburg wahrlich einzigartig und zeigt zugleich, wie bedeutend ein zuverlässiges Engagement für eine solide Kulturszene ist“, so Rademaker. „Wir sind mehr als dankbar!“ Weitere Unterstützung gibt der Getränkehersteller Flora Power.

Die Music-Night wird wieder auf dem Terminportal www.sued-kultur.de als auch der eigenen Facebook-Gruppe einzelne Programmpunkte samt Detailinfos vorstellen und im Online-Feuilleton ´Tiefgang` (www.tiefgang.net) auch nochmal Hintergrundinformationen geben.

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Das war mal ein KultUrLaub! https://www.tiefgang.net/das-war-mal-ein-kulturlaub/ Fri, 13 Aug 2021 22:36:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8276 [...]]]> Vom 9. Juli bis 8. August ist das Netzwerk SuedKultur im südlichen Hamburger Bezirk Harburg dem Aufruf des Kultursenators Brosda gefolgt und veranstaltete einen riesigen SuedKulturSommer. Die Bilanz: „Wir leben noch!“

 Anfang Mai stellte die Behörde für Kultur und Medien die Idee eines Hamburg weiten Kultursommers vor. Veranstaltende sollten sich mit Ideen für Kulturprogramme zur Urlaubszeit bewerben und mit einer millionenschweren Finanzierung der Kulturbehörde zum einen möglichst viele Kreative in Open-Air-Events kurzfristig in Beschäftigung bringen. Zum anderen sollte ein Programm entstehen, dass viele Daheimgebliebene mit Kulturangeboten die Urlaubszeit versüßt.

Das Netzwerk SuedKultur nahm die Einladung an, bewarb sich und erhielt zu Anfang Juni eine Finanzierungszusage, die schon wenige Wochen später ihre Umsetzung fand.

So gab es vom 9. Juli bis 8. August über vier Wochen auf drei verschiedenen Plätzen in Harburg ein Kulturspektakel, dass es so in Harburg noch nicht gegeben hatte. Beteiligt hatten sich Marias Ballroom, das Komm du, der Old Dubliner, das Stellwerk, das Kulturhaus Süderelbe, der Rieckhof, die Fischhalle, der Kulturverein Alles wird schön, die Kunstleihe Harburg, die Genossenschaft Dreifalt eG, die Kulturwerkstatt Harburg, das KulturWohnZimmer, der Kulturverein ContraZt, das Habibi Atelier, die Kunstkarawane, dem Sozialkontor Hamburg-Süd und die Kunstgruppe wattenbergART. Heraus kamen 214 Stunden Live-Kulturprogramm jeder Couleur und mit knapp 350 Künstler*innen – dabei viele direkt aus Harburg, manche gar in Kooperation mit dem Landesmusikrat Hamburg.

Nun ist der KultUrLaub vorbei und der Netzwerksprecher und Hauptakteur von SuedKultur, Heimo Rademaker zieht Bilanz: „Wir sind alle platt und brauchen eine Pause vom Festivalleben. Zeit zum Genießen hatten wir noch nicht, aber von allen Künstler*innen aber auch dem Publikum und gar den beteiligten Gewerken durchweg positive Resonanz. Und alle diese Leute wieder zu sehen und nun zu wissen, wer noch bei der Stange ist aber auch leider, wer nicht, ist für alle wichtig gewesen.“ Denn letztlich sei es eine Aktion solidarischer Kulturarbeit gewesen. „Es galt, Geld gegen Kulturarbeit in den Markt zu schießen, die Sommerzeit produktiv zu nutzen und die eigene Attitüde hinten anzustellen! Und das ist fast durchweg geglückt!“

Das Programm enthielt so ziemlich alles von Klassik, Rock, Punk, Ska, Reggea, Jazz, Folk oder Klezmer, über Kinderprogramm, Kino, Kabarett oder Klamauk, von Flamenco, Tanz und Kunst bis Kino und Shanties. Der nötige Sicherheitsdienst sorgte für die Einhaltung der Corona-Verordnung und bliebt dennoch oft unbemerkt, der Eintritt war mehr als moderat, die Licht- und Tontechniker*innen verhalfen jedem Klang zum fetten Sound, Öko-Toiletten für das abbaubare Nebengeschäft und so konnte das letztlich mehr als wechselhafte Wetter keinen Veranstaltungstag in Gefahr bringen. „Das war logistisch eine absolute Herausforderung! Und wenn es auch üblicherweise immer mal etwas stressiger wird – die Zusammenarbeit unter all den Playern sucht seinesgleichen und es zeigt: SuedKultur kann, wenn sie darf! Und so wurde es wie eine Art ´Klassentreffen` und wir denken für viele Künstler*innen von nördlich der Elbe eine gute Werbung für den kultursonnigen Süden der Stadt!“, so Heimo Rademaker. Nebenbei könne er auch anmerken, dass es zu keinem Zeitpunkt der vier Wochen irgendwo ernst zu nehmenden Ärger, Komplikationen oder bemerkenswerte Störungen gab. „Selbst ein Hubschrauberpilot wartete bis zum Ende eines Songs einer Band bevor er wieder seine Rotoren zum Start anwarf. Respekt und Rücksicht sind also noch da!“

Und was kommt als nächstes? „Ich selbst bin schon wieder in den Vorbereitungen des „Sommers im Park“, habe noch jede Menge Abrechnungen und Nachweise zu erledigen, plane aber auch schon eine neue  Clubreihe in meinem Club Marias Ballroom zusammen mit dem Landesmusikrast Hamburg. Mal etwas ganz Neues“, so Rademaker. Vom 1. Harburger Kunstfest habe er mitbekommen, dass sich fast alle Künstler*innen wünschten, dieses Outdoor-Format auch 2022 zu wiederholen und die Inklusionsband „Station 17“, die am letzten Tag fürs Sozialkontor HH-Süd auftrat spielte, habe auch viele Veranstalter der SuedKultur so nachhaltig begeistert, dass auch hier unbedingt weitere Ideen gefragt seien. „Vor allem wollen wir hoffen, dass auch wir im Süden Hamburgs unseren Beitrag leisten konnten, dass die Kultur nicht vor die Hunde geht und wir diese grausame Zeit der Pandemie irgendwie durchstehen und uns unsere Lust auf Kreativität erhalten bleibt!“  

Einige Fotos mit Eindrücken der vier Kulturwoche sind auf der SuedKultur-Facebook-Gruppe hinterlegt und jede Menge Videomitschnitte finden sich auf YouTube unter SuedKulturSommer!

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… let there be rock! https://www.tiefgang.net/let-there-be-rock/ Fri, 11 Sep 2020 22:32:55 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7236 [...]]]> Was da auf Harburgs Live-Konzert-Fans in den kommenden Wochen zukommt, gleicht einem Tsnunami der Extraklasse. Oder nennt man es besser „Live-Konzert-Stau“? Am 18. September geht es im Akkord los!

 Raus aus dem kulturellen Shut Down! So wünscht es die, die gesamte Clublandschaft, alle Bands und DJ`als  ein Lebenszeichen außerhalb von virtuellen Streams auf der Wohnzimmer Couch. Doch so langsam zeigt sich, zumindest für alle Konzertliebhaber, ein kleiner Hoffnungsschimmer. Denn Dank einer kurzfristig auf den Weg gebrachten Förderung für Outdoor-Konzerte „so lange das Wetter es hergibt“, konnten nun etliche Clubs nochmal die Lethargie abstreifen und die Schweißbänder anlegen. So auch im Süden: das Stellwerk, der Irish-Pub „The Old Dubliner“, das Kulturcafé Komm du und Marias Ballroom rocken bis Ende Oktober den Süden bis die Ohren dampfen.

Ein „Licht am Ende des Hafens“ nennt die dreitägige Konzertreihe das Stellwerk und funkelt auf dem Kanalplatz dem Dunkeln entgegen. Drei Tage voller Funk, Soul, Punk, Singer Songwriting, Kindertheater und Rockabilly Live Bands werden dem entwöhnten Publikum vom 18. bis 20. September am Kanalplatz im Harburger Hafen kredenzt.

Ein Hygienekonzept ist ausgearbeitet. Auf Grund der Verordnungen können aber nur Sitzplätze zum (Vor-)Verkauf gestellt. Die Kapazität ist auf etwa 250 Plätze limitiert.

Am Freitag  18. Sept., ist ab 18 Uhr Einlass. Zum eingrooven spielt DJ Suppe von der Incredible Soulfood Crew aus seiner mächtigen Plattensammlung einen Mix aus raren Scheiben des Soul Funk Genres. Die Incredible SoulfoodCrew stammt aus Kiel und Hamburg und ist seit über zwei Jahrzehnten dabei Clubbühnen aus ganz Norddeutschland zu bespielen.

Um 20 Uhr freuen wir uns dann auf Hamburgs feinste Soul/Funk-Band „Superbad!“. Während viele Hamburger die Gruppe als Band mit DJ statt einem Sänger kennen, ist seit letztem Jahr mit Mounir Brinsi  ein Frontmann in die Kombo integriert. Fleißig hat man neue Songs aufgenommen und ist hungrig diese endlich auf die Bühne zu bringen!

Superbad! aus Hamburg kombinieren die Soul- und Funk-Klassiker von James Brown mit aktuellen HipHop Sounds und Samples zu einer äußerst tanzbaren Mischung. In dieser innovativen Kombination spielen Superbad als Live Band bereits seit vielen Jahren zusammen. Ihre Mischung aus James-Brown-Grooves gepaart mit DJ-Elementen und der passenden Power an Lead-Vocals ist auf Verlass ansteckend (oder „zu 100% mitreissend“). Daher sind Superbad! nicht nur ein gefragter Act in den Clubs der Republik, sondern werden auch immer wieder als Vorprogramm internationaler Soul-Stars (z.B. Sharon Jones, Osaka Monaurail, Lyn Collins, Blowfly) gebucht. Zum Abschluss wird DJ Suppe ein zweites Set zum besten geben, bis wir uhrzeitbedingt den Sound runterfahren müssen, um die Anwohner nicht zu lange wach zu halten.

Tickets hier: www.tixforgigs.com

Am Sa., den 19. September geht es dann mit „Zack Bumm Krach Peng!“ weiter.

Die Veranstalter dazu: „Denn so schön können die berühmten 3 Akkorde klingen, die seit der Erfindung der Radiowellen unsere Herzen verzaubern und unsere Seelen heilen. Aaaamen, Borthers and Sisters, Amen! Am Samstag werden diese 3, und vielleicht auch wenn das Wetter mitspielt ein 4ter Akkord, in ihrer ganzen völkerverständigenden Systemrelevanz von Mumien & Pharaonen, Bondgirls & Bösewichten, Schlips- & Trainingsanzugträgern, sowie angry young men, angry old men und very old, aber nicht mehr sooo angry men ze-le-briert.

Beat, Garage, Trash, Punk, Power-Pop, Surf, Alternative, Ska und Rrrrock heissen die farbenfrohen Blüten die sich aus der Saat der 3 Akkorde ihren Weg durch die Subkultur ans Tageslicht gegraben haben. And it was a hard and rocky road…boy my boy !

Aber Obacht! Auch wenn der innere Vesuv köchelt und der Tanzschuh schon zuckt, meine lieben Freund*Innen der Harburger Binnenschifffahrt, heisst es: Contenance.

Schön sitzen bleiben – statt Klamotten runterreissen und als achtarmige Riesenkrake aufm Dancefloor abhotten oder verschwitzt dem Wurstverkäufer um den Hals fallen. Alles wunderschöne Momente an die wir uns gern an kalten Wintertagen erinnern, aber bis der Corona-Sturm vorbeigezogen ist, auf später verschieben müssen. Is so – ham wir uns so auch nichtgewünscht.

Erlaubt und sehr gewünscht ist z.B.weiterhin: Gute Laune mitbringen, Haare schön, laut und falsch Textemitgröhlen, Bierchen ausgeben, Tüddelkram erzählen, applaudieren, vehement Zugaben fordern, neue Lieblingssongs/Bands/Schnapssorten entdecken und ohne Randale (wegen the Anwohners) nach der Sause noch inne Kniep aufn Absacker einkehren.

Macht ihr mit? Na, wusst ich`s doch!“

Es spielen:

DJ Arne (PunkRockHH) / The Beasts (Trash-Rock’n’Roll from the Surf Garage) / Blanker Hohn (Harburgs dienstälteste Punk-Klatsche) / Chaeirwalk (Schietwetter-Rock) / Bondgirl (Punked Up 007 Tunes) / BARRYTOWN WHEELIES (Punkrock-Lieblingssongs) / Barrels (catchy&angry Outburst Rock) / Skaramanga (Hamburg Ska) und DJ Arne

Tickets hier: www.tixforgigs.com

Und am So., 20. Sept. wird´s familärer, denn das Tagesthema lautet „Kids & Singers & Rockabilly“.

Kinder hören auch gern gute Musik und Backe Backe Kuchen ist bestimmt nicht das Non-Plus-Ultra für die Fans und Musikliebhaber*Innen von morgen.

Das wissen auch Christian Ruffert und sein Hund Herr Schmidt aka MIT KRONE UND HUND deren Pop/Rock-Ohrwürmer wie „Glücksritter“, „Ich und mein bester Freund“ und „Ich geh nackig rein“ Kinder und Eltern noch die ganze Woche nach dem Konzert vor sich hinsummen werden. MIT KRONE UND HUND eröffnen den letzten Tag des Festivals. MuhMähMusk für 3 bis 99 jährige Weltumarmer und Luftgitarrenspieler.

WALDGEIST KARTELL, die sich selbst als Flachlandpoeten mit Tiefgang sehen, übernehmen das Ruder und pendeln mit anarchischer Spiellaune zwischen Balladen und rotzigem Akustik-Punk und machen im Metier „Liedermacher“ so ziemlichgenau das -mit Cocktailschlagzeug, Ukulele, Akustikbass und vielstimmigem Gesang – worauf sie Lust haben. Mal sanft und einfühlsam, mal aufrührerisch und wütend und manchmal auch einfach nur ein bisschen Banane.

GUACAYO folgen auf dem Fuße mit frechen Popsounds die auf Reggae, Dub und Hiphop Beats treffen. Die Songs strotzen vor Freiheitsdrang und Sehnsucht, zelebrieren Unabhängigkeit und Strandvibes zugleich. Auf unserem Festival präsentieren Guacayo einen ganz speziellen Unplugged-Gig mit Akustiversionen neuer und bisher uveröffentlichter Songs, die ins Herz gehen und verbinden.

Die CHEVY DEVILS lassen es zum Finale nochmal richtig rappeln im Karton. New School Rockabilly aus dem Süden Hamburgs mit breitem musikalischem Horizont. Eigene energiegeladene Rockabilly/Psychobilly Nummern die das Blut in Wallung bringen, sowie alte Rock n Roll Klassiker die in einem ganz neuen Licht erscheinen. Doch eins haben sie alle: Den Sound der Chevydevils. Die Jungs leben ihre Musik mit jeder Pore. Rock n Roll mit Körpereinsatz und Action! Ready Teddy ?

Tickets hier: www.tixforgigs.com

Und die Wochen darauf geht s weiter – The Old Dubliner, das Komm du und Marias Ballroom gastieren unter dem Motto „Fight for Live – the Harburg Rules“ am 25./26. Sept auf dem Schwarzenberg, dann am 2./3. Oktober auf dem Kanalplatz, am 9./10. Oktober auf dem Harburger Rathausplatz, am 16./17. Oktober wieder auf dem Schwarzenberg und enden mit 3 Tagen zur 10. SuedKultur Music-Night vom 23. bis 25. Oktober wieder auf dem Kanalplatz. Über 50 Bands aus allen musikalischen Facetten sind zu erwarten. Das Programm samt (Corona bedingt auch hier limitierten) Tickets ab kommenden Montag online unter www.fightforlive.de.

 

 

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Sommer im Park 2020 fällt aus https://www.tiefgang.net/sommer-im-park-2020-faellt-aus/ Thu, 30 Apr 2020 10:35:42 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6861 [...]]]> Es war zu erwarten: das Kulturfestival „Sommer im Park“ wird zum Schutz der Bevölkerung vor COVID-19 in diesem Jahr abgesagt.

 In der Mitteilung des Bezirksamts Harburg heißt es:

Die Entscheidung zur Absage haben die Veranstalter zusammen mit dem Bezirksamt nicht leichtfertig getroffen, die Sachlage wurde umfangreich abgewägt. Zum jetzigen Zeitpunkt kann niemand die Verantwortung für die Planung und Umsetzung eines Festivals im größeren Rahmen übernehmen. Hintergrund ist die dynamische Situation und die nicht vorhersehbare Entwicklung der Covid19-Infektionen in Deutschland. Die derzeitigen Empfehlungen können der derzeitigen Rechtsverordnung hamburg.de/rechtsverordnungen entnommen werden.

In diesem Jahr hätte das Festival „Sommer im Park“ Ende August zum dritten Mal unter dem Dach der barocken Freilichtbühne im Harburger Stadtpark stattfinden sollen.

Entwickelt wurde dieses Veranstaltungsformat 2018 von dem Bezirksamt Harburg in Kooperation mit dem Citymanagement Harburg und SuedKultur. 2019 wurde das Format durch die Beteiligung der beiden Harburger Musikclubs „Marias Ballroom“ und „Stellwerk“ erweitert.

Das Open-Air-Festival erfreute sich in den letzten Jahren großer Beliebtheit, und wird hoffentlich im nächsten Jahr wieder stattfinden können. Das Fest „Harburg feiert Vielfalt“ war 2019 der Abschluss des „Sommer im Park“. „Harburg feiert Vielfalt“ wird im Jahr 2020 auch nicht stattfinden.

Die Akteure des diesjährigen „Sommer im Park“ bemühen sich zurzeit um eine Alternative. Geplant ist ein Medienevent unter dem Motto: „Spirit of Harburg“.“

Quelle: hamburg.de/harburg

 

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