Suse Itzel https://www.tiefgang.net Thu, 27 Jun 2019 11:36:20 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.2 Die drei in der Sommerresidenz https://www.tiefgang.net/die-drei-in-der-sommerresidenz/ Fri, 05 Jul 2019 22:17:07 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5542 [...]]]> Die Arbeit mit dem Angenehmen zu verbinden – das wird drei Künstler*innen mit einem vierwöchigen Arbeitsaufenthalt in der Villa Willemsen ermöglicht. Eine hat auch schon in Harburg gearbeitet.

In der Mitteilung der Behörde für Kultur und Medien heißt es:

„Zum ersten Mal werden in diesem Jahr drei Hamburger Künstlerinnen und Künstler ihre Sommerresidenz in der Villa Willemsen, dem Künstlerhaus des mareverlags in Wentorf bei Hamburg beziehen. Aus rund 30 Bewerbungen wählte das Kuratorium der Roger Willemsen Stiftung die bildende Künstlerin Suse Itzel sowie den Schriftsteller Anselm Neft und die Filmemacherin und Autorin Claire Walka für die Residenzstipendien im Künstlerhaus des mareverlags aus.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die Hamburger Sommerresidenz ermöglicht Künstlern und Künstlerinnen eine intensive Arbeitsphase zu besten Bedingungen vor den Toren Hamburgs. Die besondere Atmosphäre der Villa Willemsen schafft einen inspirierenden Rahmen, um konzentriert an künstlerischen Projekten arbeiten zu können. Ich freue mich sehr, dass es gemeinsam mit der Roger Willemsen Stiftung gelungen ist, ein neues Stipendienprogramm zu schaffen, mit dem die Kulturstadt Hamburg und ihre Künstler und Künstlerinnen weiter gestärkt werden.“

Nikolaus Gelpke, Kuratorium der Roger-Willemsen-Stiftung: „Das Leben und Wirken Roger Willemsens war so viele Jahre eng mit Hamburg verknüpft, dass die Idee der ‚Hamburger Sommerresidenz’ absolut passend und stimmig erscheint. Wir sind begeistert von dieser Kooperation und freuen uns für die Hamburger Künstlerinnen und Künstler, die dank ihr einige Wochen im Künstlerhaus des mareverlags verbringen können.“

Die Villa Willemsen am Mühlenteich in Wentorf bei Hamburg war das letzte Wohnhaus des Autors und Publizisten Roger Willemsen, der 2016 verstarb. Dank eines engen Freundes, dem Verleger des mareverlags, Nikolaus Gelpke, wurde die Villa als Künstlerhaus des mareverlags erhalten und schließlich der Roger Willemsen Stiftung als Künstlerresidenz zur Verfügung gestellt. Seit 2018 leben und arbeiten hier Stipendiaten und Stipendiatinnen aus verschiedenen künstlerischen Bereichen, die von der Roger Willemsen Stiftung betreut werden. 2019 haben die Behörde für Kultur und Medien und die Stiftung erstmals ein gemeinsames Residenzprogramm konzipiert. Das Stipendium beinhaltet den vierwöchigen Aufenthalt in der Villa Willemsen sowie eine Aufwandspauschale von je 1.000 Euro.

Zu den Stipendiat*innen:

Suse Itzel ist Jahrgang 1984 und arbeitet als bildende Künstlerin. Sie studierte Freie Kunst in Hamburg und Köln. Für ihre Videoarbeiten und Installationen imitiert sie Zerstörungs- und Zerfallsprozesse. Raum und Architektur geraten in Bewegung. Ihre Arbeiten waren zuletzt in der Sammlung Falckenberg in Hamburg Harburg, im Hamburger Gängeviertel, in der Galerie Herold in Bremen oder im Ludwig Forum in Aachen zu sehen. In Wentorf möchte sie an einem autobiografischen Film-Projekt arbeiten.

Anselm Neft wurde 1973 in Bonn geboren und war unter anderem als Texter, Kolumnist und Lehrer tätig. Im März 2019 erschien sein vielbeachteter Roman „Die bessere Geschichte“ bei Rowohlt Hundert Augen. Er veranstaltet im Grünen Jäger die monatliche Hamburger Lesebühne „Liebe für alle“ und möchte in der Villa Willemsen seine Arbeit an einem neuen Romanprojekt fortsetzen.

Claire Walka ist Jahrgang 1978 und arbeitet als Autorin und Filmemacherin. Sie studierte Film und Medien in Offenbach und Barcelona. Neben ihrer Tätigkeit als Cutterin veröffentlicht sie Kurzgeschichten sowie Lyrik und ist Mitglied im Forum Hamburger Autorinnen und Autoren sowie im Writers‘ Room. In Wentorf möchte sie ihre Eindrücke in Texten und Fotografien verarbeiten.“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

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Der Nachwuchs stellt aus https://www.tiefgang.net/der-nachwuchs-stellt-aus/ Fri, 09 Feb 2018 23:22:01 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3022 [...]]]> Jedes Jahr vergibt Hamburg zehn  Stipendien zur Förderung des Kunstnachwuchses. Jetzt sind die Arbeiten der letzten zwei Jahre in Harburg zu sehen.

In einer Pressemitteilung weist die Behörde für Kultur und Medien Hamburg auf die aktuelle Ausstellung in der Sammlung Falckenberg in Harburg hin:

„In Kooperation mit der Sammlung Falckenberg der Deichtorhallen Hamburg werden ab Samstag, den 10. Februar 2018 bis Sonntag, den 25. Februar 2018 die zwanzig Künstlerinnen und Künstler, die in den Jahren 2016 und 2017 von der Behörde für Kultur und Medien mit einem Arbeitsstipendium für bildende Kunst ausgezeichnet wurden, in Harburg dem kunstinteressierten Publikum einen spannenden Einblick in ihr künstlerisches Schaffen geben. Damit stellen erstmalig in der Historie der Hamburger Arbeitsstipendien für bildende Kunst zwei Jahrgänge der Stipendiatinnen und Stipendiaten nach Beendigung der Stipendienzeit ihre Arbeiten in einer gemeinsamen Ausstellung aus.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die gemeinsame Abschlussausstellung der Stipendiatinnen und Stipendiaten der Jahre 2016 und 2017 verspricht einen einmaligen und umfassenden Einblick in die große Vielfalt und Vitalität der aktuellen Entwicklungen des künstlerischen Schaffens in unserer Stadt. Sie macht einmal mehr deutlich, dass das Programm der Hamburger Arbeitsstipendien für bildende Kunst ein wichtiger Beitrag zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses ist, dessen Ideenreichtum und Erfindungsgeist die kulturelle Weiterentwicklung vorantreibt.“ 

Ausstellungseröffnung:

Freitag, 9. Februar 2018 um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr

Es sprechen Hans Heinrich Bethge, Amtsleiter Kultur der Behörde für Kultur und Medien und Prof. Dr. Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen Hamburg Deichtorhallen Hamburg – Sammlung Falckenberg, Wilstorfer Straße 71, Tor 2, 21073 Hamburg-Harburg

Die Hamburger Arbeitsstipendien für bildende Kunst wurden 1981 eingerichtet, um bildenden Künstlerinnen und Künstlern nach Beendigung ihrer Ausbildung auf dem Weg in ihre berufliche Zukunft eine Starthilfe zu geben. Mit den Stipendien werden seitdem jährlich über Expertenjurys zehn Hamburger Künstlerinnen und Künstler für ein Stipendium ausgewählt, deren Arbeiten einen besonders förderungswürdigen eigenständigen und innovativen Ansatz sowie ein herausragendes künstlerisches Potential erkennen lassen.

In der Ausstellung in der Sammlung Falckenberg in Harburg werden Arbeiten gezeigt von: Jahrgang 2016: Suse Bauer, Johanna Bruckner, Suse Itzel, Rosa Joly, Anik Lazar, Ida Lennartsson, Hannah Rath, Swen Erik Scheuerling, Yann-Vari Schubert, Nina Wiesnagrotzki. Jahrgang 2017: Kirstin Burckhardt, Veronika Gabel, Martin Hoener, Jonas Kolenc, Almut Middel, André Mulzer, Alice Peragine, Aleen Solari, Robert Vellekoop, Tilman Walther.

Öffnungszeiten und Preise

Die Ausstellung ist während der Laufzeit sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet, ohne Anmeldung. Eintritt: 5 Euro, erm. 3 Euro, inkl. öffentlicher Führung um 13 und 15 Uhr – Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie Hamburger Kunst- und Kunstgeschichtsstudierende erhalten freien Eintritt.

Zudem im Rahmen von öffentliche Führungen, für die eine Anmeldung erforderlich ist, dann Eintritt 10 Euro, ermäßigt 6 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie Hamburger Kunst- und Kunstgeschichtsstudenten erhalten freien Eintritt, Termine und Anmeldung zu den öffentlichen Führungen unter www.deichtorhallen.de/buchung

Die Sammlung Falckenberg befindet sich in den Phoenix-Fabrikhallen in Hamburg-Harburg. Für Rückfragen erreichen Sie das Büro der Sammlung Fackenberg auch telefonisch unter 040-3250 6762 oder sammlungfalckenberg@deichtorhallen.de.“

Quelle:  www.hamburg.de/bkm

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