The Old Dubliner – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Sat, 21 Sep 2024 12:42:43 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.5 Dance to the music! https://www.tiefgang.net/dance-to-the-music/ Mon, 30 Sep 2024 22:38:36 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11171 [...]]]> Am Sa., 5. Oktober, gibt Harburg den Ton an! Denn 15 Kulturinstitutionen bieten 40 Acts und das für nur einen Eintritt von 7,50! Wir stellen einige Orte und Acts vor. Heute:  The Old Dubliner!

Im The Old Dubliner tauchst du ein in die Welt der irischen Pubkultur. Hier, in diesem gemütlichen Pub, kannst du die Seele baumeln lassen und den Klängen traditioneller irischer Musik lauschen. Die urige Einrichtung und die herzliche Atmosphäre laden zum Verweilen ein.

19 Uhr: Arne Wessel

Vom groovigen Mainstream, coolen Blues, swingendem Country, bis hin zum mitreissendem Rock’n Roll kommt hier nichts zu kurz. Mit Akustikgitarre, Looper und dezent eigesetzten Effenkten schafft
Arne es immer wieder einen vollen Sound zu kreieren und das Publikum mit fesselnden Rhythmen und virtuosen Soli zu begeistern.
Durch Arnes leidenschaftliche Spielfreude wird hier so mancher Klassiker  zum neuen Leben erweckt. Mit originellen Arrangements macht er sich dabei die Songs zu eigen, ohne aber den Grundcharakter zu vernachlässigen. Der Zuhörer wird eingeladen, so manche Hits und Oldies neu zu entdecken und auf eine ganz andere Weise kennenzulernen.

Wann: 19 Uhr

Wo: The Old Dubliner, Lämmertwiete, 21073 Hamburg 

21:30 Uhr: LeTrio1

Alex & Rene schaffen aus altbekannten Songs neue Klangerlebnisse. Sei es ein Rock Klassiker der zum Reggae-Song wird oder mit neuen Elementen verziert wird.

Von Rock bis Pop über Funk & Soul ist alles mit dabei. Beide spielen seit einigen Jahren zusammen und schaffen es, mit ihrer Begeisterung und Freude alle auch zu begeistern. Egal wo die beiden auftreten, sie holen euch alle auf die Tanzfläche.

Wann: 21.30 Uhr

Wo: The Old Dubliner, Lämmertwiete, 21073 Hamburg

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Harburgs Musikszene lädt zur Party! https://www.tiefgang.net/harburgs-musikszene-laedt-zur-party-2/ Sat, 21 Sep 2024 09:24:22 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11134 [...]]]> Auch dieses Jahr zeigen die Harburger Clubs, was die lokale Musikszene zu bieten hat.

14 Locations öffnen für einen einheitlichen Preis von 7,50 € ihre Pforten und bieten ein Musikprogramm, das keine Wünsche offen lässt. Also – auf zum Club- und Band-Hopping!

Und es sind auch wieder neue Locations vertreten, die es kennen zulernen gilt. So etwa das ligeti zentrum im Harburger Hafen. Im ligeti zentrum wird die Musik neu erfunden. Hier, in diesem innovativen Zentrum und im 10. Stock am Veritaskai 1, werden experimentelle Klänge mit modernster Technologie kombiniert. Ob Live-Coding, Soundinstallationen oder interaktive Performances – hier erwartet Interessierte ein einzigartiges Musikerlebnis. Zur SuedKultur Music-Night gibt es dabei noch Support des Kulturpalastes Harburg und seiner Hip Hop Academy!

Oder der Weltladen Harburg: Der Weltladen Harburg eG ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs. Besucher können sich hier über fairen Handel und Nachhaltigkeit informieren und faire und nachhaltige Produkte kaufen. Der Laden bietet auch Veranstaltungen und Workshops an. Am 5. Oktober erstmals bei der Music-Night dabei!

Oder das Harburg Marketing e.V.: eigentlich vernetzt es Geschäfte, Unternehmen, Institutionen und Bürger*innen, um gemeinsam Projekte zu realisieren und die Attraktivität des Stadtteils zu steigern. Die verkaufsoffenen Sonntage, das White Dinner aber auch Sommer im Park sind feste Bestandteile des Harburger Kalenders. Bei der SuedKultur Music-Night wird es nun auch zum musikalischen Ort!

Als sich vor gut 18 Jahren das Netzwerk SuedKultur mit dem Ziel formierte, die Kulturszene im Bezirk Harburg zu stärken, hieß es noch „im Süden nichts los!“. Und nun ist die SuedKultur Music-Night bereits seit 14 Jahren die Clubnacht Hamburgs und Dank der dauerhaften Unterstützung der Eisenbahnbau Vereinsgenossenschaft stellt sie mit 15 Kulturakteuren und über 40 Acts in diesem Jahr ein nicht nur umfangreiches sondern mehr als abwechslungsreiches Programm! Gesang, Gitarrenrock, Klänge ferner Länder, Ungewohntes und Tanzbares – es ist die ultimative Einladung an alle Musikbegeisterten, sich mal in Harburgs Musikszene umzusehen und auch mal Stätten kennen zu lernen, die man sonst nicht so auf dem Radar hat.

Mit dabei sind Alles wird schön e.V., Auferstehungskirche Marmstorf, ContraZt e.V., Fischhalle Harburg, Harburg Marketing e.V., Kulturwohnzimmer e.V., ligeti zentrum & Kulturpalast Harburg, Marias Ballroom, Stellwerk, St. Paulus Kirche, The Old Dubliner, TU Hamburg, Weltladen Harburg eG, Zur stumpfen Ecke eG.

In den kommenden Tagen werden wir hier die Clubs und ihr Programm vorstellen.

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Der „Fight for Live“ klappt! https://www.tiefgang.net/der-fight-for-live-klappt/ Mon, 28 Sep 2020 11:33:35 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7279 [...]]]> Am vergangenen Wochenende startete der Open-Air-Marathon „Fight for Live!“ in Harburg prompt mit Kälte und Regen. Doch die Freude über Live-Konzerte war vor, auf und hinter der Bühne deutlich zu spüren. Und es geht bald weiter.

Das Unterfangen, Live-Konzerte anzubieten, ist eh knifflig genug: Clubs selbst müssen nach wie vor meist geschlossen bleiben und auch anderswo gilt – ohne Hygienekonzept und auf Abstand geht gar nichts. Und dennoch hatten sich die drei Harburger Clubs „The Old Dubliner“, das Kulturcafé „Komm du“ und das „Marias Ballroom“ entschlossen, noch bis Ende Oktober einen regelrechten Open-Air-Marathon zu organisieren.

Bestens gelaunt: Mac Piet zum Auftakt

Fast 50 Bands aller Facetten des Musikgenres an elf Festivaltagen auf drei Plätzen in Harburg. Der Auftakt nun am vergangenen Wochenende auf dem Schwarzenbergplatz war ein deutliches Zeichen. 200 Plätze mit ausreichend Abstand konnten im Vorverkauf vergeben werden und die Besucher wechselten nach jedem Auftritt. So konnten möglichst viele Besucher noch mal ein Live-Konzert erleben. Und das System zeigte seien Stärken. Denn durch den Online-Vorverkauf waren die Corona-Kontaktdaten der Besucher meist schon vorhanden und der Einlass schnell geregelt. Und wer seine Maske vergessen hatte, konnte gar eine eigene Festivalmaske mit dem Slogan „Der Süden rockt!“ vor Ort erhalten. Biertische und –bänke mit reichlich Zwischenraum verdeutlichten gleich, dass man sich über die Abstandswahrung weniger Sorgen machen musste als i einem Supermarkt und für Essen und Getränke war mit Wurst- und Bierwagen auch gesorgt.

Feierten und wurden gefeiert: die Coverband Bon Scott (Foto: Corinna Jockel)

Das Wetter spielte am Freitag auch noch mit und hatte mit 5 Auftritten gleich für reichlich gute Stimmung gesorgt. Ob Harburgs Stargitarrist Dennis Adamus oder die Blueslegenden „Delta Doppelkorn Bluesband“ oder das Falke Collective“ – die Freude über ein Ende der Live-Musik-Zeit war deutlich spüren – auf, vor und hinter der Bühne. „Als Irish-Pub in der Lämmertwiete sind wir Open-Airs ja nun gar nicht gewohnt und es ist schon reichlich anstrengend, als das Drumherum organisieren zu können“, so Christina Lürken, eine der Chefinnen des Pubs. „In Zusammenarbeit aber mit Marias Ballroom und dem Komm du sowie alle den Beteiligten hat es doch schon ganz gut geklappt. Geht ja doch!“

Am Samstag gestaltete dann das Marias Ballroom einen eher rocklastigen Festivaltag, der schon zur Kaffeezeit mit der Metalband „Blind Man´s Gun“ fulminant startete. Schon ab der zweiten, der Betty Fort House-Band aus Harburg begann dann auch noch Regen, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat.

Das Falke Collective

Richtig voll und doch mit Abstand wurde es bei der AC/DC-Coverband „Bon Scott“, denen ihre Freude, nach 6 Monaten einer jubelnden Menge im wahrsten Sine des Wortes einheizen zu dürfen, spürbar anzumerken war. Und das zog sich durchs nachfolgende Programm, dem noch Lord Bishop und „Sign X“ folgten. Rund 800 Leute waren so am ersten von elf Festivaltagen in den Open-Air-Genuss gekommen und haben es nicht bereut. „Es ist für uns alle ungewohnt und natürlich auch anstrengend“, so der Ideengeber des Festivalmarathons und Chef des Marias Ballrooms. „Aber was bleibt uns? Sollen wir die Live-Musik auf den Nimmerleinstag einmotten und gar nichts tun?“ und lachend weiter: „Man merkt ja jetzt schon, dass einige fast aus der Übung sind!“

Am kommenden Wochenende nun geht es weiter am Kanalplatz. Freitag und Samstag (2./3. Okt.) bestreiten das ´Komm du` und ´The Old Dubliner` das Programm und auch alte Bekannte wie Abi Wallenstein, John Eid oder die Geilen Partyvirtuosen stehen im Programm. Tickets gibt es noch unter www.fightforlive.de.  

Bis Ende Oktober sind dann noch 7 weitere Open-Airs im Programm, die vom 23. Bis 25. Oktober in die nunmehr 10. SuedKultur-Music-Night enden, bei der auch Stars wie Jimmy Cornett oder Stew´n`Haggis ihr Kommen angesagt haben.

Das Programm des kommenden Wochenendes:

Fr., 02.10.2020 auf dem Kanalplatz

Kulturcafé Komm du präsentiert:

17.00 Uhr: Tom Jack & The Big Harmonicaman – Blues

18.30 Uhr: The Night Walkers – Blues

20.00 Uhr: Joseh – Indie-Folk

21.30 Uhr: Abi Wallenstein & Hobo – Blues

 

sa., 03.10.2020 auf dem Kanalplatz

The Old Dubliner präsentiert:

16:00 Uhr: Die Geilen Partyvirtuosen – Blues, Funk, Soul

18.00 Uhr: Brendan Lewis (CD-Release)

20.00 Uhr: Pickville

21.00 Uhr: John Eid (voice of germany)

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Der heiße Harburger Musik-Herbst https://www.tiefgang.net/der-heisse-harburger-musik-herbst/ Fri, 04 Sep 2020 22:20:51 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7207 [...]]]> Dieses Jahr feiert die SuedKultur Music-Night ihr 10jähriges Bestehen? Aber die Clubs müssen dicht bleiben. Also geht´s ab vor die Tür. Ein heiße Herbst steht an!

Die Initiative SuedKultur wäre nicht eben dieses ungewöhnliche Hamburger Netzwerk im Süden der Stadt, wenn es nicht auf die geschlossenen Musikclubs während der Corona-Pandemie eine Antwort wüsste: „Wir gehen nochmal intensiv nach Draußen. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes“, so Heimo Rademaker vom Marias Ballroom und zugleich Sprecher der 13 Jahre alten Initiative SuedKultur. „Erst planten wir ein ungewöhnliches Livestream-Festival und hatten auch eine gute Konzeption auf dem Weg. Nun aber bot die Hamburger Behörde für Kultur und Medien an, noch bis zum Kälteeinbruch Outdoor-Konzerte zu unterstützen. Da platzte der Knoten und live ist eben immer noch das Beste von allen!“, so Rademaker.

Der Titel der Harburger Festivalreihe lautet „Fight for live!“ und trifft die Not von Clubs, Bands und Fans gleichermaßen. Am Ende der Reihe steht dann als krönender Abschluss die SuedKultur Music-Night.

Und so scharte Heimo die Clubs und Eventaustatter zusammen und nun steht eine Kooperation der drei recht unterschiedlich ausgerichteten Clubs The Old Dubliner, Kulturcafé Komm du und Marias Ballroom und den beiden Eventfirmen Sub-Event und Groh PA, die Harburg nochmal einen ungewöhnlich heißen Live-Konzert-Herbst bescheren. Denn die Unterstützung durch die Kulturbehörde steht ebenso wie die des von Anbeginn helfenden Sponsorpartners Eisenbahn Bauverein Harburg eG. Und so werden noch ab September bis Ende Oktober an mehr als 11 Tagen (v.a. freitags  und samstags) gut 50 Live-Auftritte an völlig unterschiedlichen Plätzen Harburgs für einen Live-Konzert-Marathon sorgen. Und im Grunde kann jeder mal einen Platz der begrenzten Plätze ergattern und vor allem die lokale Musikerszene unterstützen. „Ein Hygienekonzept liegt vor und so  gehen wir von gut 200 -250 Plätzen je Ort aus. Die einzelnen Konzerte werden wir  nochmal splitten, so dass jeder Musikfan zumindest seine Lieblingsband oder –musik mal ganz für sich live erleben kann“, so Heimo Rademaker . Christina Lürken vom Irish-Pub „The Old Dubliner“: „Als Harburger Clubs waren wir bisher schon im steten Austausch, um uns gegenseitig  durch die Krisenzeit zu helfen. Diese Unterstützung von der Hamburger Kulturbehörde nun ist ein erstes Licht im finsteren Tunnel der Live-Musik-Szene Harburgs und es zeigt einmal mehr: gemeinsam sind wir stark!“ Und Achim deBuhr vom Komm du: „Ich denke, gerade auch die inhaltliche Mischung unserer drei sehr unterschiedlich ausgerichteten Clubs, spiegelt die Ur-Idee der SuedKultur Music-Night bestens wieder.“ Während  sich das Old Dubliner also um die irischen Töne sorgt, wird vom Komm du von Jazz bis Alternative beigesteuert und Marias Ballroom präsentiert erwartungsgemäß Rock`n`Roll in allen Farben.

Klar, das Tingeln von Club zu Club, um mal hier und dort reinzuschauen und in enger Menge zu schwitzen und zu feiern, wird es nicht. Aber eine Leistungsschau mit Überraschungen und dem großen Wunsch von Band und Publikum Musik miteinander zum Erlebnis zu machen, wird nach langer Durststrecke und dann noch zum Music-Night-Jubiläum nachgekommen. Und gut auch, dass die vor allem lokalen Music-Acts wieder Bühnenluft schnuppern können.

Die genauen Programmpunkte werden in Kürze bekannt gegeben werden wie auch der Ticket-Vorverkauf.

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Der musikalische Backstop https://www.tiefgang.net/der-musikalische-backstop/ Fri, 27 Sep 2019 22:29:03 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5832 [...]]]> 1 Nacht, 15 Locations, gut 40 Acts und einmal 5 €. Um da noch durchzublicken, braucht es Orientierung. Wir schauen heute ins Programm des „Old Dubliners“ …

Mehr als ein Vierteljahrhundert fließt im „The Old Dubliner“ in Harburgs Lämmertwiete Killkenny und Guiness und auch ohne Backstop ist man Irland gleich näher. Im Kellergewölbe gibt es auch jede Menge Live-Musik. So auch gewohnheitsgemäß zur SuedKultur Music-Night und dieses Jahr gleich mit zwei Acts. Los geht´s …

20:00 Uhr bis 21:30 Uhr – TRICKY PANDA (Funk-Soul-Rock-Pop)

Tricky Panda stellen altbekannte Songs in neue Kontexte und schaffen so neue Klangerlebnisse. Von Rock bis Pop, über Funk & Soul – es ist so ziemlich alles vertreten. Die Jungs (Jan Salander, Vocals and Guitar und Alex Giamfy, Vocals and Drums) spielen bereits seit Jahren zusammen – mal in unterschiedlichen Formationen zusammen und auch mal nur im Duo.

Ob Irish Pub, Club, Bar oder Rock’n’Roll-Schuppen, die beiden holen jeden auf die Tanzfläche.

 

22:00 bis 1:00 Uhr – CLINT IVIE BAND (Blues-Soul-Folk-Country-Groove-Rock)

Clint Ivie ist ein amerikanischer Sänger, Songwriter, Performer und Multi-Instrumentalist aus Atlanta, Georgia. Seine Musik wird allgemein als eine Mischung aus Blues, Soul, Folk, Country, Groove, Rock beschrieben.

Clint Ivie ist bekannt für seine energiegeladenen Live-Auftritte. Ivie ist regelmäßig auf Tournee gegangen und hat Orte wie die Mohegan Sun in Main, The Horse Shoe in Las Vegas und unzählige Festivals besucht. Ivie hatte Gastmusiker, die mit ihm zusammenarbeiteten, wie Chuck Levall von den Rolling Stones, Jimmy Hall von Wet Willie, Ryan Newell von Sister Hazel und Coy Bowles von der Zac Brown Band.

Ivie ist auch durch ganz Südamerika und Europa gereist und hat mit großartigen Musikern aus der ganzen Welt gespielt. Ivie, der derzeit in Deutschland lebt, hat 2017 eine Band gegründet. Ivie startete sein eigenes Musikfestival Mühlen-Fest an der Woltersburger Mühle in Uelzen, das 2018 ein großer Erfolg wurde und jährlich stattfinden wird.

Im Juni 2019 wurde die Clint Ivie Band eingeladen beim Uelzen Open aiR Festival mit UB40, Paul Young, Nik Kershaw und Fischer-Z zu spielen. Die Clint Ivie Band arbeitet derzeit an einem neuen Album mit dem Titel „Now“. Ein 10-12 Song-Album von Songs, die Ivie im letzten Jahr geschrieben hat, die die meisten seiner Fans bereits bei Ivies Live-Auftritten mitsingen. clintivie.com

Termin/ Ort: 19. Okt., 20h „The Old Dubliner“, Lämmertwiete, 21073 Hamburg-Harburg, www.olddubliner.de

 

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Rock, Pop, Pub! https://www.tiefgang.net/rock-pop-pub/ Fri, 12 Oct 2018 22:37:05 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4325 [...]]]> Am 20. Oktober rockt die 8. SuedKultur Music-Night Hamburgs Süden! 20 Locations, gut 40 Acts und das Ganze für einen 5er Eintritt! Da braucht man Orientierung. Wir helfen. Heute ein Blick in den Irish Pub „The Old Dubliner“ in der Lämmertwiete.

The Old Dubliner ging vor mehr als 25 Jahren als kleiner Bruder des gleichnamigen Pubs in Lüneburg hervor. Und neben guten Guiness oder Kilkenny in dunklem Kellergemach gibt es dort jede Menge Live-Musik. So auch gewohnheitsgemäß zur SuedKultur Music-Night und dieses Jahr gar mit zwei Acts.

Den Auftakt macht nämlich schon um 19:00 Uhr Gitarrist und Sänger Benjamin de la Fuente. Mit Rock und Pop sorgt er von Beginn an für die richtige Stimmung. Im Repertoire von Benjamin de la Fuente findet man sowohl Lieder für einen ruhigen andenklichen Anlass wie eine Hochzeit, aber genauso fröhliche für Feiern oder Party anregende Musik. Zur Music-Night also eher letztes. Sein Repertoire an Cover-Songs umfasst inzwischen über 200 Lieder in englischer und teils gar spanischer Sprache aus dem Bereich der Pop- und Rockmusik einschließlich Rockballaden, die er immer mit Gitarre begleitet. Ob alte Klassiker aus den 60ern und 70ern oder die neusten Hits von heute – es ist von allem etwas dabei. Taste it!

Um 22 Uhr kommt dann Falke Collective. Das mitreißende Pop- und Rock-Trio aus Neuseeland und Deutschland bietet ein Repertoire aus allen Jahrzehnten, die sicherlich die Leute auf die Tanzfläche bringen und zum Mitsingen anregen. Die Band entstand in der Hamburger Kneipenszene und lässt sich ungern eine gute Party entgehen.

 

 

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Die Individualität von Abgründen https://www.tiefgang.net/die-individualitaet-von-abgruenden/ https://www.tiefgang.net/die-individualitaet-von-abgruenden/#comments Fri, 09 Mar 2018 23:07:34 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3233 [...]]]> Das Leben ist hart und die Welt ist schlecht. Der Harburger Autor Christoph Rommel hat zwar auch keine Antwort, will aber helfen, dem Unsinn standzuhalten. Bei der SuedLese verrät er wie …

Auf die brennenden Fragen der Gegenwart hat auch Christoph Rommel eigentlich keine Antwort. Die Texte des Autors und Mitglieds der Harburger Schreibwerkstatt sollen aber bestenfalls helfen, dem ganzen Unsinn standzuhalten. Heilloser Konsum, Gewalt, die Verlockungen von Drogen und manchmal sogar Sex sind einige der Themen, um die es in den Geschichten, Gedichten und Romanausschnitten der Lesung geht.

Zwischen ätzendem Spott und schneidender Kritik angesiedelt handelt es sich weder um Betroffenheitsliteratur noch um Grübeltexte, sondern um eine flotte Demaskierung der bigotten Spießbürgerlichkeit. Unsere Autorin Sonja Alphonso hat mal nachgefragt.

Tiefgang (TG): Du gehört schon zu den alten Hasen, was die SuedLese anbelangt. Was macht dich zum Wiederholungstäter?

Christoph Rommel: Ich möchte ein Feedback auf meine Texte erhalten. Dazu ist eine Lesung eine gute Gelegenheit.

TG: Du hast dein Programm selber zusammengestellt. Nach welchen Kriterien?

Rommel: Einiges verrät die Ankündigung. Wir alle leben in Konflikten und Widersprüchen und versuchen, damit klar zu kommen. Manche dieser Probleme sind äußeren Umständen geschuldet, andere haben wir uns selber eingebrockt und andere entspringen unserer persönlich geprägten Wahrnehmung. Das alles zu sortieren und zu bewältigen nennt man „das Leben“.

Darum geht es in meinen Texten. Mir hilft es, sie zu schreiben. Vielleicht hilft es den Zuhörern, dass Ironie und Humor eine Rolle dabei spielen. Vieles, das bedrohlich erscheint, hat auch seine lächerliche Seite.

TG: Was inspiriert dich? Welche menschlichen Abgründe ergründest du vorzugsweise?

Rommel: Inspirieren kann alles, wenn ich mich inspirieren lassen will. Das Gespräch von Leuten am Nebentisch im Café, das ich indiskreterweise genauestens mitverfolge, eine Zeitungsnotiz, ein Foto. Die Liste dürfte lang werden. Wenn ich dann anfange zu schreiben, kommt es zu einer eigenen Schreibdynamik. Die Inspiration will weiter entwickelt werden und so wird ein Gedicht oder eine Geschichte daraus. Oft anders, als ich es ursprünglich selber gewollt hatte. Die Abgründe werden ja ganz individuell wahrgenommen, meist dadurch, dass einem schwindelt. Vielleicht sind es Tabus, Ängste oder Gelüste.

TG: Ich sehe eine vage Ähnlichkeit mit Loriot und Klaus Hoffmann. Es muss wohl an deinem Schalk in deinen Augen liegen und auch an deinem trockenen Humor. Hast du das schon häufiger gehört?

Rommel: Nun ja, die Anspielung auf Loriot höre ich öfter. Mich hat das insofern erstaunt, als es mir überhaupt nicht bewusst war. Aber für einen Makel halte ich es nicht. Allerdings, mich mit dem Meister zu messen, das wäre doch vermessen.

TG: Welche Autoren hast du als Vorbilder? Welchen Anspruch stellst du an lesenswerte Lektüre?

Christoph Rommel

Rommel: Wie viele Seiten darf die Antwort füllen? Puh, ich reduziere. In letzter Zeit habe ich viel von Alice Munroe und Agota Kristof gelesen. Zwei Meisterinnen. Sie haben immer die Herrschaft über ihr Erzählen, nichts ist ohne Bedeutung und das alles in der einfachsten, klarsten und daher schönsten Sprache. Das nimmt mich gefangen und ist für mich lesenswert. Aber auch die Geschichten von Patricia Highsmith mit den katastrophalen Einbrüchen in den Alltag können mich begeistern.

Oha, sind ja alles Frauen und keine Deutschen dabei.

TG: Kannst du eine Aussage dazu machen, wie lange du in der Regel an einer Geschichte sitzt, bis du mit dem Resultat zufrieden bist? Ich meine nicht, in Zeit gemessen, sondern auf den Prozess bezogen. Wie oft überarbeitest du – oder schüttelst du deine Geschichten auf Anhieb aus dem Ärmel und lässt es dann so?

Rommel: Eine Geschichte schreibe ich fast immer in einem Zug und lasse sie dann ein bisschen liegen. Später schau ich noch mal rein und überarbeite vorsichtig und maßvoll. Aber das nicht zu lange, irgendwann muss der Text raus. Ich bin auch nicht sehr fleißig.

Gedichte dauern etwas länger. Die Entwürfe liegen auf dem Schreibtisch. Wenn mir was einfällt, kommt es dazu oder etwas wird gestrichen. Das dauert länger. Der Roman, an dem ich arbeite, ist wirklich am aufwendigsten, was Zeit und Umfang anbelangt. In jedem Fall muss eine Inspiration für einen Gedanken und den Schluss da sein. Der Schluss ist immer das Schwierigste.

TG: Man hört von Autoren häufiger die Klage über Schreibblockaden. Kennst du das auch oder ist dir so etwas fremd?

Rommel: Leider ist mir das nur allzu vertraut. Wenn ich völlig leer bin, hilft mir das Lesen eigener, älterer Texte oder Entwürfe. Wenn ich mir die Frage stelle, warum ich diesen Text überhaupt geschrieben habe und warum in dieser Form, wird mir oft erst klar, was mich angetrieben hat, diesen Text zu schreiben und was eigentlich meine Themen sind.

Wenn gar nichts hilft, einfach mal gar nicht schreiben. Oder lesen. Überhaupt geht es ja gar nicht ohne Lesen.

TG: Mal ganz unter uns und im Vertrauen: Wärst du gerne berühmt?

Rommel: Mit dem Ruhm ist das so eine Sache. Es gibt gegenwärtig viele Berühmtheiten, von denen ich noch nie etwas gehört habe und auch nicht hören werde. Dieser Ruhm breitet sich in Medien aus, die ich kaum oder gar nicht nutze. Was ich fatal finde, ist sich für den eigenen Ruhm zu verbiegen. Ich habe auch den Verdacht, dass Ruhm oft mit Reichtum verwechselt wird. Persönlich hätte ich nichts gegen Reichtum. Auch Ruhm ist ganz OK. Beides wird sich in meinem Falle eher nicht einstellen.

TG: Vielen Dank für dieses Interview! Wir wünschen dir und deinem Publikum gute Unterhaltung!

Termin: Christoph Rommel „Abgründe und andere Gründe“, Di, 10. Apr. 2018, 20:00 Uhr, The Old Dubliner, Neue Straße 58 / Lämmertwiete

(Das Interview für ´Tiefgang` führte Sonja Alphonso)

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3. SuedLese überzeugt mit Vielfalt https://www.tiefgang.net/3-suedlese-ueberzeugt-mit-vielfalt/ Fri, 09 Mar 2018 23:04:39 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3256 [...]]]> Zum dritten Mal bereits finden im Hamburger Süden Literaturtage ´SuedLese` statt. Im ´Tiefgang` stellen wir Ihnen ab heute vorab etliche Bücher und Autor*innen vor.

Die Initiative SuedKultur mit über 40 Kulturinstitutionen des Süderelbe-Bereichs würdigt seit drei Jahren die literarische Arbeit südlich der Elbe und nennt sie konsequent ´SuedLese`. Dieses Jahr bestimmt sie den ganzen Monat April vor.

Das Programm ist regelrecht ein Spiegel der Zeit: Der Auftakt zum 1. April wird scherzhaft mit einer Lesung von Texten von Hans Scheibner im Literaturcafé Striepensaal in Neuwiedenthal gemacht. Passend zur Osterzeit stellt der Schauspieler Hartmut Lange in der St. Johannis-Kirche in der Bremer Straße die Frage, ob Jesus oder Judas für uns starb. Grundlage dafür ist das Monodrama „Judas“ der flämischen Autorin Lot Vekeman (6. Apr., 20h).

In Harburgs Irish Pub „The Old Dubliner“ liest der Harburger Autor Christoph Rommel über Sex, Drogen und andere Abgründe, will aber beim Bier vor allem Hoffnung geben (10. Apr.).

Unter den Stars der SuedLese findet sich der durch die TV-Sendung „Extra 3“ bekannte Auslandsreporter Dennis Gastmann (12. Apr., Bücherhalle Harburg), aber auch der zur Zeit viel gelobte Johann Scheerer, der als Sohn von Philipp Reemtsma dessen Entführung 1996 aus Teenager-Sicht bravourös schildert (24. Apr., Buchhandlg. am Sand). Und auch die gehbehinderte Laura Gehlhaar ist bundesweit als Inklusionsverfechterin bekannt und liest am 20. April aus ihrem neuesten Buch „Kann man da noch was machen?“ (Treffpunkt Hölertwiete).

Aber auch aktuelle Themen wie Migration und Flucht sind vertreten – passenderweise im Café Refugio. Dort liest am 19.4. der einst aus Sri Lanka geflohene und mittlerweile erfolgreiche deutsche Klinikarzt Umes Arunagirinathan aus seinem Buch „Der fremde Deutsche“ und ebendort lesen am 27.4. die Brüder Thaer und Thamer Imad aus ihren Erinnerungen „Von Tod zu Tod“.

Die SuedLese ist aber vor allem eine Würdigung der lokalen Literaturarbeit. „Es ist faszinierend, wie viele publizierende Schreiberlinge weitestgehend  unentdeckt hier leben und arbeiten“, so Mit-Organisator Heiko Langanke. Denn viele der Schreibenden und Lesenden entstammen direkt der Nachbarschaft. So die Agitatoren der Harburger Schreibwerkstatt wie Heide-Marie Preuß oder Kerstin Brockmann, die auch einen Schreibwettbewerb für den Nachwuchs ausschrieb und am 22. April im Kulturverein „Alles wird schön“ unter den mehr als 40 Einsendungen verleihen wird. Oder die Macher des Harburger Szene-Magazins „heigh“, die sich und den „Poetomaten“ im neuen Kreativort „Kulturwohnzimmer“ im Gloria-Tunnel vorstellen werden (13. / 14. Apr.). Die türkischstämmige Harburgerin Kadriye Bakşi wird aus ihren Kinderbüchern auf Deutsch aber auch türkisch vorlesen (13. Apr.) und die erfolgreiche Harburger Buchautorin Birgit Storm stellt ihren druckfrisch erschienen 3. Krimi „ „Alte Schuld und neues Leid“ erstmals im Rahmen der SuedLese vor.

All das und noch viel mehr an mehr als 20 verschiedenen Orten der Literatur im Süden der Stadt. Ob in Neugraben, Neuwiedenthal, Moorburg, Heimfeld, Harburg-City oder –Hafen, Rönneburg oder Wilhelmsburg – ob in der klassischen  Buchhandlung, an der Universität, in der Kneipe oder Restaurant, im Museum oder Tunnel – es wird gelesen, was das Zeug hält!

Weit über 40 lesende Akteure sind zugange und machen den Hamburger Süden einen ganzen Monat lang zum Literaturfest.

Möglich wird all das vor allem durch Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien, der Alfred Toepfer-Stiftung FVS und auch der Stadtentwicklungsgesellschaft Steg.

Das komplette Programmheft steht auch hier zum download bereit.

Die Initiative SuedKultur ist ein lockerer und ungeförderter Zusammenschluss von über 40 verschiedenen Kulturinstitutionen des Hamburger Südens. Sie besteht seit nunmehr 10 Jahren, stärkt die Wahrnehmung der Süderelbe-Kultur durch das Terminportal www.sued-kultur.de, seit acht Jahren mit einer jährlichen SuedKultur Music-Night (dieses Jahr am 20. Okt.) und eben den nunmehr dritten Literaturtagen SuedLese.

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Irland in der Lämmertwiete https://www.tiefgang.net/irland-in-der-laemmertwiete/ Fri, 10 Nov 2017 23:53:30 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2465 [...]]]> Geschichten aus 20 Jahren „The Old Dubliner“ gibt es viele zu erzählen. An einer der ältesten und schönsten aber sitzt man in dem Irish Pub.

Kenny

1997 war es. Da wurde das erste Guiness im altehrwürdigen Keller in der Lämmertwiete angezapft. Damals waren es Mercedes und Noel Redmond, die ein Jahr zuvor ein „Old Dubliner“ in Lüneburg eröffnet hatten und denen der Sinn nach mehr stand. Und für das Harburger Geschwisterchen wurde eigens ein Tischler aus Dublin eingeflogen. Und schon war die erste bierselige Geschichte so gut wie geschrieben. Denn nach zu vielen Guinness am Vorabend verlor er das Augenmaß. Und so ist der zu hoch  geratene Tresen bis heute allabendlicher Gesprächsstoff.

Festes Mobiliar: Kirsten (l.) & Christina.

Vom Studi-Job zur Untennehmerin

Als aber dann die Inneneinrichtung fertig war, fehlte nur noch eins – ein waschechter Ire, der die Geschicke leiten sollte. Es kam Kenny, ein junger Dubliner, der seinen Job sehr gut machte und die Herzen der Gäste im Sturm eroberte. Aber auch ein Kenny brauchte mal einen freien Tag, und so kam es, dass Kirsten aus Lüneburg entsandt wurde. Kirsten, die neben der Ausbildung sich im Lüneburger Pub ihr Geld hinzuverdiente, wurde nach Harburg entsandt. Und die zweite Story nahm ihren Lauf. Und da in Lüneburg auch Christina jobbte – eine Studentin, die mit ihrem irischen Aussehen optimal in den Job passte – wurde die Lüneburg-Harburg-Connection bald eine feste Bank.

„Laß` die Gummistiefel zu Hause“

Bodhran, Guiness & Gesang (Foto: H. Rümenapf)

Nach zwei Jahren wollte Kenny in die weite Welt hinaus und heuerte in einem Pub in Madrid an. Er war der Meinung, dass Kirsten am besten geeignet sei, in seine Fußstapfen zu treten, und so wurde sie Geschäftsführerin und verließ das schöne Lüneburg. „Ein lieber Harburger Stammgast meinte, ich könne die Gummistiefel ruhig zu Hause lassen, schließlich würde ich in die Weltstadt Harburg ziehen. Aber für mich war es schrecklich“, erinnert sie sich noch heute. „Die Stadt, die Harburger mit ihrem ´Wir sind anders als alle anderen` und die Gäste, die Kenny nachweinten und mir den Start alles andere als leicht machten.“

Die Kellerschänke in den 20er Jahren.

Und so war sie fest entschlossen, maximal ein Jahr den Harburger Pub zu leiten, um dann auf Nimmerwiedersehen zu enteilen. „Leider lernte ich Alfons kennen, heiratete 2004 und bekam 2005 eine Tochter. Abhauen ging nicht mehr.“ 

Foto: Hinnerk Rümenapf

Christina war inzwischen auch schon nach Harburg nachgerückt, weil sie in Winterhude wohnte und der Weg von Harburg nach Hause doch näher als Lüneburg war. Und so entstand ein Team für die Ewigkeit. „Ich war schon längst gefühlte Harburgerin, als mein Chef Noel mir eröffnete, er wolle zurück nach Irland und würde mir das Old Dubliner verkaufen“, erinnert sich Kirsten heute.

2002 zum „Irish Pub of the year“ prämiert.

Viele Steine lagen auf dem Weg, viele unnötige Hürden mussten genommen und Enttäuschungen verwunden werden. Im November 2007 feierten Kirsten und Christina dann aber die zweite Eröffnung des Old Dubliner Harburg. „Dass wir heute immer noch da sind, verdanken wir einem starken Team, vielen Musikern und last but not least vielen lieben Gästen, von denen uns einige schon seit vielen Jahren die Treue halten.“

Und wir freuen uns auf die nächste Runde Guiness (und dass der Brexit an diesem Bier vorübergehen  mag), irische Lyrik bei der nächsten SuedLese, irische Musik am Wochenende und insbesondere zur SuedKultur Music-Night. Und last but not least – auf die nächsten 20 Jahre!

Irish Pub „The Old Dubliner, Neue Straße 56-58, Lämmertwiete, 21073 Hamburg, www.olddubliner.de

 

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Thank you for the music! https://www.tiefgang.net/thank-you-for-the-music/ Fri, 13 Oct 2017 22:00:36 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2300 [...]]]> Zum 7. Mal fand am passenden 7. Oktober 2017 die SuedKultur Music-Night statt. Und sie war für alle Beteiligten ein großes Fest der Musik! Ermüdungserscheinungen? Keine Spur.

Im Frühjahr wurde dieses Jahr von SuedKultur eigens das Motto „rock your region!“ ausgerufen und es hallte bis in die Music-Night nach. „Wir kommen allesamt direkt aus Harburg-City“, verkündete Marcus Genard vom ´Circus Genard` beim Konzert im Kulturcafé ´komm du` und schaffte mit minimalistischem Technikaufwand eine breite Palette an Reggae-Dub-Sounds in den Saal zu streuen. Ganz so nah musste es natürlich nicht überall sein und war es auch nicht. Im „Marias Ballroom“ etwa waren gleich zwei Bands eigens aus dem Ruhgebiet angereist und hatten teils auch ihren Fanpulk im Schlepptau. Passend zog das in Bochum ansässige Musikportal „Musikiathek“ Bilanz: „Vor der Bühne wurde fleißig getanzt, gesungen und mitgefeiert. Fazit: SuedKultur-MusicNights war ein toller grandioser Abend mit satten Sounds und toller Rockmusik! Gerne wieder!“ Okay, wir werden sehen, was wir tun können!

Trio Calamare (Foto: hl)

„Gerne wieder!“

Das lokale Nachrichtenportal „Harburg aktuell“ titulierte „Wow. Da war ordentlich Musik in der Nacht!“ und zitiert Fischhallen-Betreiber Werner Pfeifer: „Wahnsinn was hier los ist!“ Pfeifer selbst hatte mit seiner „Hafenbande“ den musikalischen Auftakt in der vergleichsweise neuen Location im Harburger Hafen gegeben. Anschließend spielten Nora Sänger mit Band und später Kate Louisa samt Band und das Haus war gerappelt voll. Standing Ovations beglückten denn auch die Sängerinnen. Nora Sänger schrieb auf ihrer Facebook-Seite: „Volles Haus, tolles Publikum, super Stimmung – es hat mir riesigen Spaß gemacht!“ Na denn.

„Begeisterte Stimmung!“

Auch das Trio Calamare hatte gute Startkonditionen in der „Stumpfen Ecke“ hinterm Rieckhof.  Denn Wirt Jan konnte schon vor Konzertbeginn niemanden mehr reinlassen – außer jemand kam auch wieder raus. Und so rockte und punkte sich die Hamburger Band durch eine hitzige, schwitzige und zugleich glückliche Meute. Zitat eines Herren auf den sanitären Anlagen: „Hier ist wenigst ordentliche Luft!“ Muss man auch erst mal hinbekommen.

Kate Louisa (Foto: W. Pfeifer)

Das Harburg-Portal „Besser im Blick“ titulierte „Begeisterte Stimmung!“ und traf vor Ort Joachim Bode von Eisenbahnbauverein, der von Anbeginn an die SuedKultur Music Night sponsert: „Ich freue mich, dass die neue Location Fischhalle so gut angenommen wird. Und in Marias Ballroom gab es dann ordentlich was auf die Ohren. Man hat viele Leute getroffen, die Locations waren voll, die Stimmung gut und die Leute waren begeistert.“ Für die Zukunft wünsche sich Bode, dass auch der Rieckhof wieder dabei ist. „Den haben wir vermisst.“ Der Eisenbahnbauverein werde auch in Zukunft die SuedKultur Music-Night unterstützen. Na, dann ist ja alles top!

Und so war auch manche Skepsis am Wochenende schnell verflogen. Heimo Rademaker etwa, der Betreiber vom Marias Ballroom, wird von „Harburg aktuell“ zitiert: „Um ehrlich zu sein hatten wir uns überlegt, ob wir überhaupt wieder mitmachen. Das neue Konzept hat aber gegriffen. Wir haben früher begonnen und auf junge Bands gesetzt.“ Also: keep cool, Heimo. Im Süden geht doch was!

Mowah (Foto: Jenny Dhaouadi)

Volles Haus vermeldeten auch das Stellwerk im Bahnhof Harburg, die Goethe-Schule Harburg, der Lämmertwieten-Pub The Old Dubliner, in denen die Irish-Rocker „Jack in the green“ ihr heißes Wunder erlebten. In der Kulturwerkstatt war „The Friday Club“ anzumerken, dass sie von der guten Stimmung regelrecht zu neuen Höhen angetörnt wurden. Und es ist nicht ganz ohne für die Bands: denn kaum glaubt man sein Publikum bändigen zu können, stellen manche Bands fest, es ist schon wieder neues da. So ist es eben bei einer Tour durch die Clubs!

Und so können auch wir SuedKulturler sagen: die Mühe hat sich wieder gelohnt. Glückliche Freunde des guten Tons, ebenso glückliche Musiker*innen und glücklich gestresste Clubbetreiber. Dafür tun wir´s ja alle! Danke an alle!

Und ja, war es nun halb voll oder halb leer das Glas? Halb voll, weil nach oben hin im Süden immer noch gutes Potenzial schlummert. Aber man muß es nicht erzwingen. Es kommt schon irgendwann ganz von alleine zum Vorschein. Halb leer, weil man wie immer einfach nicht alle Konzerte und Clubs  schaffen kann. So what. Nächstes Jahr vielleicht!

Hintergrund:

SuedKultur als loser aber nicht unwirksamer Zusammenschluss Kulturschaffender im Süden Hamburgs kam 2010 auf die Idee zur ersten SuedKultur Music-Night: Die wurde dann auch im Oktober 2011 erstmals Wirklichkeit. Die seinerzeitig noch erschienenen „Harburger Anzeigen & Nachrichten“ zitierte damals: „Das Angebot an Livemusik im Hamburger Süden ist bisher noch relativ bescheiden“, sagt Heiko Langanke vom Stellwerk. „Das werden wir ändern.“ Das war der Plan, der im Wesentlichen ja aufging. Dabei waren damals: der damalige Jazzclub im Stellwerk, die KulturWerkstatt, das Old Dubliner, Maria’s Ballroom, die Stumpfe Ecke, der Rieckhof – damals ausweichend im Audimax der TU Hamburg, da Brandschutzmaßnahmen damals den Rieckhof vorübergehend zur Baustelle machten – die Reihe „Musik im Gespräch“ (damals mit Ex-HAN-Redakteur und Kulturlegende Ernst Brennecke) und das Café Che an der Neuen Straße. Das Kulturcafé ´komm du` gab es damals noch ebenso wenig wie die Fischhalle oder die Bespielung des Treffpunkthauses in Heimfeld. Von Beginn an hatte der Dauersponsor Eisenbahnbauverein Harburg sich engagiert und so einen wesentlichen Mit-Verdienst an der guten Wahrnehmung der heutigen lebendigen Clubszene im Süden. Engagement, das sich für alle Seiten lohnt.

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