Thomas Timm – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Thu, 04 Aug 2022 10:45:48 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.5 SuedArt´22: die Kunst des Südens https://www.tiefgang.net/suedart22-die-kunst-des-suedens/ Fri, 05 Aug 2022 22:04:59 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9246 [...]]]> Am Wochenende vom 19. bis 21. August wird die Friedrich-Ebert-Halle in Hamburg-Heimfeld zur Kunstarena. Denn dann lädt die Kunstleihe Harburg zur großen SuedArt22,bei der weit mehr als nur Kunst zu sehen ist.

Weit über 30 Künstler*innen und Kunstgruppen insbesondere aus dem Süden Hamburgs zeigen dann in den großen Foyers der Friedrich-Ebert-Halle aktuelle Arbeiten und laden zur Betrachtung aber auch zum Gespräch ein. In den Vorräumen der Balkone gibt es zudem  Installationen etwa aus Draht und Videoanimation, die wie ein Hologramm und mit musikalischer Umrandung ein längeres Betrachten und Verweilen ermöglicht. Im Souterrain wiederum findet sich eine Neuauflage des Harburger Kunstsalons, in dem verschiedene Gespräche vor allem mit Vertreter*innen von Harburger Kunstorten unterhaltsam aber eben auch informativ Einblicke in die Ausstellungsarbeit, ihre Entstehungsgeschichten und Urheber geben. Und: am Samstag (21.8.) wird es zum Abend auch noch musikalisch!
Also alles ist bereitet, um Harburgs Kunstszene in all ihren Facetten kennen und schätzen zu lernen! Die Leiterin des Projekts SuedArt22, die Künstlerin Antje C. Gerdts aus Moorburg: „Nachdem es im letzten Jahr beim SuedKulturSommer 2021 auf dem Schwarzenberg ein erstes Harburger Kunstfest gab, war allen Beteiligten schnell klar: das wollen wir am liebsten jedes Jahr!“ Vergangenes Jahr wurde es im Rahmen des pandemiebedingten Open-Air-Sommers mit zehn Zelten und täglich wechselnden Künstler*innen aufgesetzt und präsentierte gleich mehr als 60 Künstler*innen und Kunstgruppen. In der Innenwirkung war es wie ein befreiendes ´Klassentreffen` und verdeutlichte zugleich nach Außen die Vielfalt, Größe und Stärke, die die Harburger Kunstszene mittlerweile hat. „Dank einer Unterstützung durch das Bundesförderprogramm „Neustart Kultur“ überlegten wir im Kunstleihe-Team, ein ähnliches Kunstspektakel dieses Jahr lieber als Indoor-Event umzusetzen. Dabei war es gar nicht so einfach, entsprechend große Räume in Harburg ausfindig zu machen, die der Kunstszene einen angemessenen Platz geben. Zum Glück fanden wir ein Zeitfenster in der Friedrich-Ebert-Halle.“

Die Friedrich-Ebert-Halle als eigens 1930 fertiggestellter Konzertsaal für über 1.200 bestuhlte Plätze verfügt eben auch über zwei große Foyers vor dem eigentlichen Konzertsaal, die zudem über einen recht breiten und angerundeten Zwischengang miteinander verbunden sind. „Da der Bau aus der architektonischen Glanzzeit der Bauhaus-Schule stammt, ist allein das eine Betrachtung wert“, so Antje Gerdts. „Alles ist hell und Licht durchflutet, weiträumig und einladend, so dass alle Künstler*innen ausreichend Platz finden, um ihre Arbeiten adäquat ausstellen zu können. Und im Souterrain, wo einst die Kantine und Gastronomie der Pausen unterkam, bietet ein eigener Raum Platz und auch Ruhe für Petra Hagedorns Kunstsalon-Gespräche.“ Dort wird es dann zu festen Zeiten um Hintergründe des Kunstvereins Harburger Bahnhof, seine aktuellen und kommenden Ausstellungen und Künstler*innen gehen, um die Falckenberg-Sammlung, den nun schon 19 Jahre zelebrierten Harburger Kulturtag und auch den Harburger Kunstpfad sowie auch den Verein „Künstler zu Gast in Harburg“ und seinen aktuellen Stipendiaten Peter Busch aus Leipzig. Und auch zum Konzept der Harburger Open-Air-Galerie „walls can dance“ und weiteren Ideen des initiierenden „urban art instituts“ können sich Interessierte informierten lassen.

Die Liste der Künstler*innen selbst ist beträchtlich und ihre Arbeiten in Breite, Vielfalt und Aspekten schier unermesslich. Zu den Künstlern gehören Namen wie Thomas „Behri“ Behrens, Annette v. Borstel, Sven Brauer, Sanna Duschek, Harald Finke, Jens Förster, Inge Förtsch, Antje Gerdts, Irmgard Gottschlich, Sigrid Gruber, Petra Hagedorn, Ulrike Heimers-Dahm, Angelika Keusch-Wannags, Yvonne Lautenschläger, Peter Leibrock, Karl-Heinz Maukel, Werner Jarmatz, Jan Ratschat, Thomas Timm, Barbara Kathrin Möbius, Ralf Schwinge, Peter Busch (Künstler zu Gast in Harburg), Matthias Engelmann, Waldemar Sulewski, Jürgen Weber oder Gabriele Wendland. Unter den Kunstgruppen mit vielen weiteren Künstler*innen Alles wird Schön, das Habibi Atelier, Künstler zu Gast in Harburg oder die Kunstgruppe des Studiengangs e.a.s.t. der Medical School Hamburg und die Kunstgruppe WattenbergART.

Auch von der ukrainischen Künstlerin Paula Lytovchenko sind Werke zu sehen …

Unter den Namen findet sich auch Paula Lytovchenko aus der Ukraine. Sie lebt und arbeitet in Kiew, studierte dort Kunst und Architektur und ist seit den 90er Jahren als freischaffende Künstlerin tätig. Sie verfolgt in ihren Monotypien den Stil des Impressionismus, mal realistisch, mal nostalgisch. Reisen führten sie in die USA, Schweden, Frankreich, Italien, die Niederlande und auch Deutschland, wo sie auch ausstellte. Ihre bevorzugten Materialien sind Öl, Papier, Stift und Glas. Durch die Fortführung des impressionistischen Stils wirken ihre Arbeit vertraut, überraschen aber zugleich durch Unerwartetes. Die SuedArt22 wird ihr Platz geben, auch trotz des Krieges als Künstlerin tätig zu sein und ausstellen zu können.

„Kunst ist alltäglich“, so Sabine Schnell vom Vorstand der Kunstleihe Harburg. „Und als wir als Projekt des Netzwerkes SuedKultur die Kunstleihe als Artothek der vor allem Harburger Kunst 2019 auf den Weg brachten, ging es uns ja vor allem darum, diese auch in den Alltag
zu integrieren und sichtbar zu machen. Und nun hängen eben permanent mehr als 100 Werke in diversen Wohnungen, Praxen, Büros oder gar in einem Kiosk!“ Und Antje Gerdts ergänzt: “Mit der SuedArt wollen wir als Jahresevent dies nun verfestigen und ausbauen. Das  Rahmenprogramm, zu dem auch vor und nach der SuedArt unsere Führungen „Kunst vor Ort“ in eben die Harburger Kunstorte zählen wie auch der Kunstsalon eignen sich ideal, um mehr über Harburgs starke Kunstszene zu erfahren, neugierig zu sein und zu bleiben und zu begreifen, dass Kunst nicht etwas für das vermögende Establishment ist. Der Zuspruch zeigt und belegt ja: Kunst geht viele an und Kunst bewegt, ohne sich vereinnahmen lassen zu müssen. Da ist ein Event wie die SuedArt im Grunde nur die logische Konsequenz!“
Ein weiteres Highlight findet sich darüber hinaus am Samstag, 20. Aug, ab 17 Uhr mit dem Heimfelder Konzert „klangfarben“. Da stößt die im Nebengebäude untergekommene akademie für musik und kultur zur SuedArt und lädt zum Wandelkonzert. Dabei werden verschiedene Musiker*innen inmitten der ausgestellten Kunst musizieren und Klänge produzieren. Klar, auch „Bilder einer Ausstellung“ von Mussorgsky wird zu hören sein. Anke und David Dieterle von der Akademie: „Wir freuen uns über das SuedArt22 Kunstfest. Da wir eh seit geraumer Zeit mit unseren ´Heimfeld Konzerten` auch unsererseits einen musikalischen Beitrag zum Kulturleben im Süden einbringen, bot es sich hier ja ganz besonders an mit ´klangfarben` noch einen musikalischen Kunstbeitrag einzubringen. Es wird für uns aber vor allem die Besuchenden am 20. August spannend werden, wie sehr Musik und Kunst ganz neuen Ausdrucksformen hervorbringen!“
Absolutes I-Tüpfchen des Ganzen: der Eintritt ist frei, ganz nach dem Motto „Spendet, was es euch wert ist“, so Antje Gerdts.

Das gesamte Programm vom SuedArt-Fest aber auch den Führungen rund herum sowie über die Künstler*innen findet sich auf www.sued-art.de, wo auch das Programmheft zum Download zu finden ist.

 

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lovemymonster https://www.tiefgang.net/lovemymonster/ Fri, 24 Apr 2020 22:43:45 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6801 [...]]]> Monster haben ihren ganz besonderen Reiz. Dem einen flößen die Fantasiewesen Angst ein, dem anderen dienen sie als Abschreckung, um böse Geister zu vertreiben. Und es soll auch Menschen geben, die ein Kuschelmonster im Bett haben, das böse Träume frisst.

von Ulrike Hinrichs

Wir alle haben große oder kleine „innere Monster“, die sich gern zu den unpassendsten Momenten zeigen. Sie stehen für unsere Schattenseiten, wie Wut, Angst, Scham, innere Leere, Schuldgefühle. Üblicherweise wollen wir diese Anteile loswerden, aber das funktioniert nicht. Verdrängung ist Monsternahrung. Wenn man die unangenehmen inneren Zeitgenossen sichtbar macht, sehen sie oft ganz liebenswert aus. Es lohnt sich daher künstlerisch mit diesen Monstern zu arbeiten.

Das Thema haben wir, der Künstler und Leiter des Habibi Ateliers Sly und ich, in einem großen Monster-Projekt künstlerisch aufgenommen. 40 Menschen haben sich intensiv mit Monstern beschäftigt (siehe ´Tiefgang`: „Der Spaß am Monster“).

Mitmachen konnte jede/r, die/der Spaß daran hatte.

Unsere jüngste Monsterkünstlerin ist 10, die älteste 88 Jahre alt. Sogar die Berliner Mega-Monster-Künstler Johan Potma und Mateo Dineem haben zu meiner großen Freude jeweils ein Monster beigesteuert (Zozoville Gallery). Wer mal in Berlin ist, sollte sich unbedingt die Monster-Galerie in Friedrichshain anschauen, ich war sofort schockverliebt in all die freundlich guckenden Gruselwesen.

Mateo Dineen aus Berlin

Nun sind sie ab Mitte Mai erhältlich, die aus den Motiven entstandenen 52 Monsterkarten als Power-Pack für die Intuition (www.lovemymonster.de).

Unsere Monsterkarten sind ebenso in Therapie, Coaching, Beratung oder Supervision einsetzbar wie in Kreativgruppen und zum Spielen in der Schule und Freizeit.

Die Karten folgen keinen statischen Regeln, sie dienen als Impulsgeber für die Kreativität und Intuition. Wenn wir ein Kunstwerk betrachten, dann gehen wir unbewusst, spielerisch in Resonanz mit unterschiedlichen persönlichen – oft problembelasteten – Themen, die sich uns im Werk spiegeln. Es ist wie ein inneres Echo. Es entsteht eine Verbindung zwischen Kunstwerk, Künstler und Betrachter (siehe ´Tiefgang`: „Mit der Kunst die Intuition einfangen“ und „Kunst ist nicht, Kunst wird“)

Wir nehmen Kontakt zu unserem inneren Heiler auf, jener Instanz, die Selbstheilungskräfte weckt und uns intuitiv auf den richtigen Weg führt. Die Monsterkarten können im Beratungs- und Therapiekontext auch für unsere inneren Monster stehen, jene Anteile (wie Angst, Wut, Schuldgefühle, Eifersucht etc.)  in uns, die wir gern verleugnen. Dabei wollen die inneren Monster gesehen werden. Verdrängung ist Monsternahrung! Monster freuen sich auch, wenn man über sie schmunzelt oder sogar lacht. Lebensfreude und Spaß sind  – wie auch der Mediziner Ruediger Dahlke (in seinem Arbeitsbuch zur Mandala-Therapie) konstatiert – vielleicht die am meisten unterschätzen Themen im Bereich moderner Therapieformen.

Die Karten lassen sich ebenso in der Schule oder privat zum Geschichten erzählen verwenden. Wie geht Ihre Monster-Geschichte? Ziehen Sie einfach eine Karte und erzählen Sie mal.

Mitgemacht beim Monster-Projekt haben

Kreativgruppen der Kunsttherapeutin Ulrike Hinrichs und des Künstler Sly Kristicevic:

  • Menschen im letzten Lebensabschnitt (Seniorenresidenz Harburg)
  • Kinderatelier der – Luth. Kirchengemeinde Harburg-Mitte
  • Künstlergruppe für Flüchtlinge in Harburg, Unterkunft in Sinstorf und Rotbergfeld (gefördert durch den Hamburger Integrationsfond)
  • Habibi Atelier (gefördert durch das Bezirksamt Harburg), ein offenes Atelier für Bürger*innen des Stadtteils

sowie Künstler*innen aus Hamburg und Berlin

Beteiligte Künstler*innen:  

Amelie Grabbert, Beate Tiemann, Bigigul, Carlos Ther, Chidera Westhauser, Christiane Wussow, Dirk Wulsten, Gisela Lange, Haitham Hassan, Ilinca Höpfer, Ilse Schwarzrock, Johan Potma, Johnson Opoku, Kai-Hendrik Matthies, Mateo Dineen, Natascha Artworx, Niki Fiand, Nora Marie Poppensiecker, Petra Hagedorn, Petra Herz, Raed, Rayana Shaipova, Rayana Shovkhalova, Renas Afdi Ali, Rita Peters, Roland Prinsler, Rufta Grmay, Salama Salama, Samera Al Khafage, Seyed J. Ghaffari, Sly Kristicevic, Susanne Weis, Thomas Timm, Ulrike Bergemann, Ulrike Hinrichs, Ursula Sauerbaum, Waltraut Wittleben, Yvonne Lautenschläger, Zeinab Alipour.

Mit dem Verkauf der Karten verdienen wir kein Geld. Die kleinen Einnahmen gehen vom Verlag direkt als Spende an die Johann Daniel Lawaetz Stiftung, die sich in Hamburg für soziale Projekte einsetzt.

Monsterkarten Synergia Verlag, 2020, 52 Karten mit Anleitung, 9cm x 6cm, ISBN: 978390724619

Bestellen: synergia-auslieferung.de

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Der Spaß am Monster https://www.tiefgang.net/der-spass-am-monster/ Fri, 26 Jul 2019 22:15:09 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5581 [...]]]> Monster sind Ungetüme, ungeheuerlich und sinnlich unfaßbar. Und doch so verschieden wie unsere eigenen Phantasien. Ein Kunstprojekt für alle geht dem nun humorvoll nach und lädt ein … 

Es ist die Kunsttherapeutin Ulrike Hinrichs, die in Kooperation mit dem Künstler Sly Kristicevic, Leiter des Habibi Ateliers in den Harburger Arcaden, das neue Kunstprojekt startet. Und es geht um das Thema Monster. Mitmachen kann und sollte jeder, der Lust hat.

Aber wie zum Teufel kommt man nun auf Monster?

„Sly und ich leiten unterschiedliche Kreativgruppen“, sagt Ulrike Hinrichs. „Warum nicht ein gemeinsames Projekt starten, das Spaß macht und Menschen, von jung bis alt, über den künstlerischen Ausdruck verbindet, dachten wir uns.“ Denn Monster haben ja so ihren ganz besonderen Reiz. Und die individuellen Assoziationen zu den Fantasiewesen sind ganz unterschiedlich. Den einen flößen sie Angst ein und dienen als Mahnzeichen, wie etwa Gargoyle, der als Wasserspeier Kirchen schmückt, um böse Geister abzuschrecken. Der Harburger Künstler Thomas Timm hat für das Projekt so etwa einen Drachenvogel gezeichnet. „Aus Kindertagen erinnere ich mich an ein furchteinflößendes Monster unter meinem Bett. Ich hatte Angst, dass es mich in seine Unterwelt zieht, wenn ich zu dicht am Rand des Bettes stehe. Im psychologischen Kontext gefällt mir die Metapher der Monster als Symbol für unsere Schattenseiten. Wut, Angst, Scham, innere Leere, Schuldgefühle, die Monster haben ganz unterschiedliche Namen und sehen bei jedem anders aus. Üblicherweise wollen wir diese Anteile loswerden, aber das funktioniert nicht. Verdrängung ist Monsternahrung“, sagt Hinrichs.

„Wenn man die Bösewichte dann allerdings sichtbar macht, sehen sie oft ganz liebenswert aus. Es lohnt sich daher künstlerisch mit diesen Monstern zu arbeiten“, ergänzt sie. Es gibt zudem auch Kuschelmonster, die böse Träume fressen. Die in Harburg lebende Künstlerin Yvonne Lautenschläger hat bereits ein solches Monster zum Kunstprojekt beigesteuert. „Das Zip-Monstaa frisst Sorgen und schlingt sie durch sein Zipper-Maul“, so Künstlerin Lautenschläger.

Hinrichs nutzt den künstlerischen Ausdruck als eine Sprache der Intuition (Beitrag „Mit der Kunst die Intuition einfangen“).

„Nicht nur das Gestalten, sondern auch das Betrachten von Bildern weckt intuitive Prozesse. Wir gehen unbewusst, spielerisch und explorativ in Resonanz mit unterschiedlichen persönlichen Themen, die sich im Kunstwerk spiegeln. Es entsteht eine Verbindung zwischen Werk und Betrachter. Spielerische und kreative Prozesse fördern die Intuition“, meint die Kunsttherapeutin.

Am Monster Projekt beteiligt sind ganz unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen künstlerischen Fertigkeiten. Es geht nicht um perfektes Malen, sondern um kreativen Ausdruck. Beteiligt sind zum Beispiel die von Ulrike Hinrichs geleitete Künstlergruppe für Flüchtlinge und der kreative Bewegungsraum in der Seniorenresidenz Harburg.

Das Habibi Atelier, hat seine Räume offen für Bürger*innen des Stadtteils. Dort kann jeder mitmachen und sich von Sly beim Monster Malen inspirieren und helfen lassen. Auch Künstler*innen aus Hamburg und Umgebung sind am Projekt beteiligt. Aus den Motiven soll ein Monster-Kartenset entstehen, als Power Pack für die Intuition. Gern können Interessierte noch mitmachen. Die individuelle künstlerische Interpretation zum Thema ist frei.

Die Bildkarten nehmen Kontakt zu der intuitiven Wahrnehmung auf, spiegeln Gedanken, Anliegen, Wünsche und fördern kreatives Denken. Über die Kunst geht man in Kontakt mit den Gefühlen. Kreativität öffnet neue Räume. Sie befreit von Konzepten und Denkmustern. „Die Karten können beruflichen Kontext als Impulskarten für Therapie, Coaching, Beratung und auch in der Schule, Familie, im Urlaub zum Erzählen von Geschichten verwendet werden“, freut sich Hinrichs.

Wer Interesse hat, sollte sich ganz unbefangen melden unter ulrike.hinrichs@web.de

 

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