Clara Klatsch https://www.tiefgang.net Tue, 21 Jul 2026 14:54:30 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.2 Brise statt Föhn https://www.tiefgang.net/land-unter-in-marmstorf-3-2-2/ https://www.tiefgang.net/land-unter-in-marmstorf-3-2-2/#respond Fri, 17 Jul 2026 22:11:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14189 [...]]]> Meine Lieben, packt die Sonnenbrille ein und stellt den Sekt kalt – eure Clara verabschiedet sich diese Woche in den wohlverdienten Urlaub!

Ja, ihr habt richtig gehört: Die Trockenhaube im Salon bleibt für ein paar Tage aus, die Schere ruht, und ich lasse mir zur Abwechslung mal die echte Meeresbrise statt des heißen Föhns um die Nase wehen. Keine Sorge, ich sammle im Liegestuhl natürlich schon fleißig neuen Stoff für euch. Während der Sommer im Park brummt, gönne ich mir zur Abwechslung mal das echte, kühle Nass.

Genießt die warmen Tage, lasst euch nicht stressen und macht es euch gemütlich. Nächste Woche bin ich wieder mit frisch gewaschenen News und dem heißesten Tratsch für euch am Start!

Urlaubige Grüße und ganz viel Sonne im Herzen,

eure Clara!


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Stillstand: das neue Premium-Produkt https://www.tiefgang.net/land-unter-in-marmstorf-3-2/ https://www.tiefgang.net/land-unter-in-marmstorf-3-2/#respond Fri, 10 Jul 2026 22:01:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14149 [...]]]> Meine Lieben, böse Zungen behaupten ja, in Harburg passiere nichts. Ich sage: Stimmt gar nicht! Bei uns wird das Nichts im ganz großen Stil zelebriert.

Während andere Städte mühsam versuchen, ihre Gebäude mit Leben, Kultur oder gar Menschen zu füllen, haben wir im Süden den architektonischen Minimalismus für uns entdeckt. Leerstand ist das neue Schick!

Beim Haarewaschen meinte meine Friseurin ganz trocken: „Mensch Clara, wenn wir für jeden ungenutzten Quadratmeter einen Euro bekommen würden, bräuchten wir uns um den Haushaltsplan der Stadt keine Sorgen mehr zu machen.“ Recht hat sie! Schauen wir uns die vier großen „Geister-Hotspots“ doch mal mit einer großen Portion Humor und den allerneuesten Updates an:

Unser geliebter, riesiger Ex-Karstadt am Ring führt die Hitliste natürlich an. 26.000 Quadratmeter geballte gähnende Leere. Nach der kurzen technischen Zwangspause wegen der Elektrotechnik hat die Museumsdependance im Erdgeschoss zwar wieder geöffnet und bietet sogar tolles Ferienkino für die Kleinen an, aber der Rest des grauen Riesen wartet und wartet.

Ein paar Meter weiter in der Neuen Straße grüßt die ehemalige Dreifaltigkeitskirche. Die Gemeinde ist längst ausgezogen, das barocke Inventar und die Orgel wurden ausgebaut. Eigentlich gab es ja den wunderbaren Plan, das denkmalgeschützte Gotteshaus in eine lebendige Kita umzubauen. Aber jetzt kam der absolute Schock: Das Projekt ist vorerst komplett gescheitert! Da flossen beim Friseur fast die Tränen. Während die einen noch auf die Baugenehmigung gewartet haben, ist der Traum von Kinderlachen unter dem Kirchendach erst mal geplatzt. Jetzt herrscht dort vor allem eines: heilige, zugige und wohl noch sehr lange anhaltende Stille.

Ach ja, und dann der legendäre Beachclub am Treidelweg! Das ist mein absoluter Lieblings-Schildbürgerstreich im Binnenhafen. Da freuen wir uns auf Strand-Feeling, Liegestühle und Cocktails bei Sonnenuntergang. Und was passiert? Die mühsam sanierte Kaimauer ist derart fugendicht geraten, dass das Regenwasser nicht mehr abfließen kann. Ergebnis: Bei jedem Schauer verwandelt sich die Beach-Fläche in ein riesiges Biotop. Weil man mit riesigen Schlammpfützen aber schlecht eine Strandbar betreiben kann, zog der angedachte Betreiber die Reißleine. Jetzt haben wir am Kanal zwar jede Menge gähnende Leere, aber immerhin ein fantastisches Enten-Paradies!

Und zu guter Letzt das historische Thörl-Gebäude an der Harburger Schloßstraße. Das imposante, alte Fabrikgebäude gehört ja zur TUHH. Eigentlich sollte der schicke Anbau samt Sanierung für Büros und Forschungswerkstätten schon Ende 2023 fix und fertig sein – stattdessen herrschte dort eine unendlich lange, frustrierende Baupause. Und statt 14 soll es nun 23 Millionen kosten. Bis die erste Vorlesung stattfindet, bleibt es zwar ein architektonisches Geduldsspiel, aber immerhin bewegt sich wieder eine Putzkelle!

Meine Lieben, warum machen wir aus dieser kollektiven Misere nicht einfach ein touristisches Gesamtkonzept? Wir nennen das Ganze „Die Harburger Geister-Tour“. Zuerst besichtigen wir die stillen Flure im Karstadt-Haus. Danach meditieren wir vor der gescheiterten Kirchen-Kita. Anschließend gehen wir im überfluteten Beachclub baden und zum Finale feuern wir die Bauarbeiter*innen an der Thörl-Fabrik an, damit der Baufortschritt diesmal hält!

Ich bleibe erst mal im Friseur-Salon – da herrscht zum Glück gähnende Leere nur in der Kaffeekanne, und der Tratsch ist garantiert absolut lückenlos!

Bussi, eure Clara!


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Kultur-Spots statt Sommerloch https://www.tiefgang.net/land-unter-in-marmstorf-3/ https://www.tiefgang.net/land-unter-in-marmstorf-3/#respond Fri, 03 Jul 2026 22:08:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14122 [...]]]> Meine Lieben, packt die Koffer gar nicht erst ein und vergesst den Stress am Flughafen – wir schalten diese Woche alle ganz offiziell in den Urlaubsmodus!

Ich komme gerade frisch vom Friseur am Sand, und ich sage euch, unter den geöffneten Fenstern wurde heute über die besten Pläne für die schulfreie Zeit philosophiert. Die Sommerferien in Hamburg haben begonnen, und passend dazu gibt es fantastische Neuigkeiten aus unserer eigenen kleinen Galaxie mitten in der City.

Und die beste Nachricht der Woche vorweg: Die kurze Zwangspause ist vorbei! Unser allseits beliebter Planet Harburg am Herbert-und-Greta-Wehner-Platz hat nach einer kurzen technischen Schließung pünktlich zum Sommer wieder seine Pforten geöffnet. Und das Beste daran ist, dass der Eintritt in die Museumsdependance im ehemaligen Karstadt-Gebäude für uns alle weiterhin komplett kostenlos bleibt. Wer also eine Pause von der Hitze sucht oder den Daheimgebliebenen etwas bieten möchte, steuert ab sofort einfach direkt den grauen Riesen an.

Und für die schulfreien Wochen haben sich die Macher*innen dort richtig was einfallen lassen. Wer nämlich dachte, im Sommer herrscht gähnende Leere, der hat die Rechnung ohne das Metropolis-Kino gemacht. Es gibt ein tolles Ferienkino im Planet Harburg! An den schulfreien Mittwochen flimmern dort wunderbare Streifen für die jüngeren Harburger*innen über die Leinwand – wie zum Beispiel die französische Abenteuergeschichte „Die Schatzsuche im Blaumeisental“. Da geht es um eine Ausgrabung und alte Familiengeheimnisse – das passt doch wie die Faust aufs Auge für eine Museumsdependance. So ist das Ferienprogramm für die kleinen Zeitdetektive im Stadtteil gerettet, ganz ohne lange Anreisen.

Wer lieber selbst auf Entdeckungstour gehen möchte, für den fliegt der Planet jetzt sogar richtig hoch hinaus. Mit der Wiedereröffnung ist dort nämlich eine brandneue Ausstellung gelandet, die den passenden Titel „Hamburg von oben – Ein historischer Rundflug“ trägt. Gezeigt werden faszinierende Aufnahmen des Fotografen Günther Krüger, der unsere Hansestadt und die Umgebung in den 50er- und 60er-Jahren aus der Vogelperspektive dokumentiert hat. Beim Haarewaschen meinte meine Friseurin ganz begeistert: „Mensch Clara, das ist wie eine Zeitmaschine im Erdgeschoss!“

Man kann wunderbar beobachten, wie sich die Stadt im Zeitraffer zur modernen Metropole entwickelt hat. Und wenn man dann wieder heraustritt, steht man direkt im Hier und Jetzt an der Fußgängerzone Lüneburger Straße. Ein perfekter, kostenloser Kultur-Ausflug für die ganze Familie direkt vor unserer Haustür.

Meine Lieben, ich rate euch für die erste Ferienwoche: Schaut einfach mal am Planeten vorbei, schnappt euch einen Platz im kühlen Kinoraum oder hebt virtuell über dem Hamburg der Wirtschaftswunderzeit ab. Die Öffnungszeiten sind immer mittwochs, donnerstags und am Wochenende von 10 bis 17 Uhr. Ich bleibe jedenfalls erst mal im Salon – da fliegen zwar keine Flugzeuge, sondern nur die Haarbüschel, aber der Tratsch ist im Sommer ohnehin am erfrischendsten!

Bussi, eure Clara!


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Hitze-Hype und Panzerknacker https://www.tiefgang.net/land-unter-in-marmstorf-2-2-2-2-2/ https://www.tiefgang.net/land-unter-in-marmstorf-2-2-2-2-2/#respond Fri, 26 Jun 2026 22:48:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14106 [...]]]> Meine Lieben, schwitzt ihr auch so schön vor euch hin? Ich komme gerade frisch vom Friseur am Sand – und ich sage euch, die Trockenhaube blieb heute komplett aus, weil wir unter den Salon-Fenstern ohnehin schon kollektiv geschmolzen sind. Da kam beim exklusiven Kaltgetränk-Nippen natürlich sofort der passende Tratsch auf.

Was für eine Woche! Das Thermometer klettert in astronomische Höhen und ganz Harburg sucht verzweifelt nach Schatten. Es ist sogar so heiß, dass selbst unsere traditionsreiche Marktzeit kapituliert und wegen der extremen Temperaturen verkürzt werden muss. Wenn die Erdbeeren auf dem Sand schneller zu Marmelade werden, als die Händler*innen wiegen können, weißt du: Es ist Sommer im Süden!

Während die einen also schwitzen, dachten sich ein paar ganz findige Gestalten offenbar: „Nutzen wir doch die Gunst der lauen Nacht für einen kleinen Ausflug.“ Habt ihr das mitbekommen? Da gab es doch tatsächlich einen filmreifen, versuchten Einbruch im Marktkauf-Center!

Beim Spitzenschneiden hieß es vorhin nur kopfschüttelnd: „Mensch Clara, die wollten bestimmt gar nicht an den Tresor, die wollten einfach nur die Nacht vor der eiskalten Tiefkühltruhe im Supermarkt verbringen!“ Man kann es ihnen fast nicht verübeln. Während wir uns zu Hause schlaflos von links nach rechts wälzen, klingt so eine Nacht zwischen gut gekühltem Joghurt und Tiefkühl-Pizza doch gar nicht mal so unattraktiv. Schade nur, dass die Alarmanlage den kühlen Traum vom Einbruchsommer ganz schnell beendet hat.

Erinnert ihr euch noch an die Hochzeits-Flaute bei den Juni-Schnapszahlen, über die unser Bezirksamt Harburg federführend die Hamburger Statistiken herausgegeben hat? Ich sage euch, bei dieser Hitze wird mir einiges klar! Wer will sich denn bitteschön bei gefühlten 40 Grad im Schatten im feinen Zwirn das „Ja“-Wort geben? Da zerfließt das Make-up doch schneller als die bürokratischen Prozesse im Rathaus.

Vielleicht meldet das Standesamt demnächst den absoluten Nullpunkt bei den Eheschließungen, weil die Paare lieber gemeinsam im Freibad aneinanderkleben – beziehungsweise im Trockenschwimm-Modus vor dem noch immer unfertigen MidSommerland an der Außenmühle campieren.

Und wo wir gerade bei kühlen Räumen und verpassten Chancen sind: Warum nutzen wir die aktuelle Hitzewelle nicht für unseren geliebten „Planet Harburg“ am Ring? Im ehemaligen Karstadt-Gebäude zieht es doch durch die leeren Etagen wie Hechtsuppe. Wenn die Stadt schon Jahre braucht, um die Volkshochschule oder die Bücherhalle dort unterzubringen, könnten wir die 26.000 Quadratmeter jetzt als riesiges, öffentliches Abkühlzentrum deklarieren!

Meine Lieben, ich rate euch fürs Wochenende: Macht es wie die Marktleute, verkürzt eure Aktivitäten auf das Nötigste und lasst die Einbruchsversuche lieber bleiben – die Polizei schwitzt verständlicherweise ungern beim Hinterherlaufen. Schnappt euch ein großes Eis, sucht euch ein schattiges Plätzchen und bleibt cool.

Ich bleibe jedenfalls erst mal im Salon – da läuft die Klimaanlage zwar auf Sparflamme, aber der eisgekühlte Sekt ist absolut verlässlich!

Bussi, eure Clara!


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Harburgs Liebes-Statistik im Keller https://www.tiefgang.net/land-unter-in-marmstorf-2-2-2-2/ Fri, 19 Jun 2026 22:56:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14024 [...]]]> Meine Lieben, wo ist sie nur hin, die große Romantik? Früher haben sich die Paare vor den Standesämtern die Klinke in die Hand gegeben, wenn der Kalender eine mathematische Symmetrie hergab. Da wurde im Minutentakt „Ja“ gesagt, nur damit der Gatte am Ende des Tages den Hochzeitstag nie wieder vergessen kann.

Und heute? Gähnende Leere auf den Fluren, wie die Zahlen aus unserem Harburger Rathaus schwarz auf weiß belegen. Das Bezirksamt Harburg gibt nämlich federführend für die Standesämter in Hamburg die Daten heraus.

Die Hamburger*innen sind offenbar viel zu pragmatisch geworden, um sich vom Kalender vorschreiben zu lassen, wann die Ringe getauscht werden.

Beim Haarewaschen meinte meine Friseurin ganz trocken: „Clara, die Leute haben heute einfach andere Sorgen, als sich am 26.6.26 den schönsten Tag des Lebens vorschreiben zu lassen.“ Recht hat sie! Aber wenn wir ehrlich sind: Wer braucht schon ein mathematisches Datum, wenn das wahre Drama des Zusammenlebens doch sowieso viel bessere Kulissen parat hält?

Wenn unser Bezirksamt schon die Hochzeitsdaten für die ganze Stadt verwaltet, dann sollten wir den Kolleg*innen dort mal ein paar echte, emotionale Harburger Meilensteine vorschlagen, die das Leben schreibt. Da bewährte sich Ehezusammenhalt schließlich ganz ohne Schnapszahl: Wie wäre es mit einer feierlichen Trauung genau an dem Tag, an dem die Buxtehuder Straße nach dem Rohrbruch endlich wieder trockengelegt wurde? Wer gemeinsam im Stau stand und sich die Gummistiefel geteilt hat, beweist doch viel mehr Liebe als ein Paar, das sich nur am 6.6.26 bei Sonnenschein anschmachtet. Oder wir erinnern uns alle noch mit feuchten Augen an das Tinder-Märchen vom Bahnhof, wo sich zwei Verliebte dank einer fetten Zugverspätung gefunden haben. Das ist wahre Romantik! Statt im edlen Saal im Hamburger Rathaus vor den Altar zu treten, schlage ich für solche Fälle eine feierliche Zeremonie direkt auf dem zugigen Bahnsteig vor – mit dem Metronom-Schaffner als Trauzeugen.

Und wo wir gerade bei ungenutzten Räumlichkeiten und Harburger Behörden sind: Warum macht das Bezirksamt aus der Schnapszahl-Not nicht eine Tugend? Im ehemaligen Karstadt-Gebäude am Ring suchen wir doch seit gefühlten Ewigkeiten nach einer sinnvollen Nutzung für die 26.000 Quadratmeter. Wenn die Verwaltung eh so lange braucht, um der Bücherhalle oder der Volkshochschule die Türen zu öffnen, warum richten wir dort nicht einfach ein riesiges Pop-up-Heiratszentrum ein?

Platz genug für eine ordentliche Hochzeitsgesellschaft wäre da allemal. Und das Beste: Die Reste der illegalen Goldschmelze, die die Polizei neulich im Hinterzimmer hochgenommen hat, könnten direkt upgecycelt werden! Da werden die Eheringe einfach vor Ort frisch gegossen, während die Hochzeitsgesellschaft im Erdgeschoss im improvisierten „Vortragsraum“ das Hochzeitsvideo anschaut. Das wäre doch mal echte, nachhaltige Kreislaufwirtschaft made in Harburg!

Meine Lieben, ob mit oder ohne Schnapszahl im Stammbuch: Am Ende zählt doch nur, dass man jemanden findet, mit dem man auch den ganz normalen Harburger Wahnsinn durchsteht. Ich rate euch fürs Wochenende: Genießt die Zeit zu zweit, geht eine Runde an der Außenmühle spazieren (auch wenn das MidSommerland immer noch auf sich warten lässt) und lasst den Kalender einfach mal Kalender sein.

Ich bleibe jedenfalls erst mal im Salon – da wird zwar viel über die Ehe gelästert, aber der Sekt zum Wochenende schmeckt auch ohne Hochzeit ganz hervorragend!

Bussi, eure Clara!


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Neues Spielzeug für die Jahnhöhe https://www.tiefgang.net/land-unter-in-marmstorf-2-2-2/ Sat, 13 Jun 2026 08:10:27 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14000 [...]]]> Meine Lieben, legt kurz die Nagelfeile beiseite! Ich komme gerade frisch vom Friseur am Sand – und ich sage euch, die Lockenwickler standen heute unter akutem Hochstrom. Vergesst das Binnenhafenfest und das milde Badewetter, wir haben in Harburg diese Woche ganz andere, brandheiße Themen serviert bekommen!

Hier ist eure Clara Klatsch mit dem neuesten Tratsch frisch aus dem Salon: Meine Lieben, habt ihr das Drama am Dienstag mitbekommen? Da denkt man, die S-Bahn läuft nach der zweiwöchigen Totalsanierung endlich wieder rund, und schwupps – brennt am Bahnhof Harburg ein Holzübergang im Gleisbereich! Großer Feuerwehreinsatz, dichte Rauchschwaden und eine komplette Evakuierung mitten im morgendlichen Berufsverkehr.

Beim Spitzen-Schneiden meinte meine Friseurin ganz trocken: „Mensch Clara, das war bestimmt der offizielle Startschuss für die Hamburger Olympia-Bewerbung!“ Passen würde es ja. Die Disziplin „Hindernislauf mit Atemschutzmaske durch den Harburger Bahnhof“ sichert uns im Süden garantiert die Goldmedaille. Wer es täglich pünktlich über die Süderelbe schafft, hat das Marathontraining für die Spiele eh schon im Vorbeigehen absolviert.

Apropos Höchstleistungen: Die gibt es wieder in unserem Lieblingsobjekt, dem ehemaligen Karstadt-Haus. Eigentlich dachten wir ja, nach der illegalen Goldschmelze im Hinterzimmer könnte uns nichts mehr schocken. Aber der „Planet Harburg“ musste auch wegen dringender Arbeiten an der Elektrotechnik kurzzeitig komplett dichtgemacht werden!

Da saßen schlaue Köpfe zusammen, weil der Strom streikte. Beim Föhnen wurde vorhin schon gemunkelt, ob die Alchemisten von neulich vielleicht heimlich so viel Saft für ihre Schmelzöfen abgezapft haben, dass das Netz im grauen Riesen kollabiert ist. Während wir immer noch darauf warten, dass die Bücherhalle oder die Volkshochschule ihre Umzugskisten packen, zeigt uns das Gebäude auf ganz eigene Weise, dass dort immerhin noch ein bisschen Spannung auf der Leitung ist – wenn auch die falsche.

Aber es gibt auch gute Nachrichten, meine Lieben, bei denen mir fast der Kaffee umgekippt wäre. Der Harburger Turnerbund bekommt stolze 40.000 Euro aus dem Quartiersfonds für ein neues Pflegegerät für die Kunstrasenplätze auf der Jahnhöhe!

Ich frage mich ja: Wenn die Stadt so schnell Geld locker machen kann, um ein Hightech-Rasenpflegegerät für den Sportplatz anzuschaffen, warum schicken wir dieses Wunderteil nicht mal rüber zum Harburger Ring? Ein bisschen Pflege und einmal ordentlich drüberbürsten könnte dem staubigen Teppichboden im ersten Stock des Ex-Karstadts jedenfalls auch nicht schaden. Vielleicht dürfen die Kulturschaffenden ja mal eine Runde mit dem Gerät durch das ehemalige Bettenlager drehen.

Meine Lieben, ich rate euch fürs Wochenende: Haltet die Ohren steif und meidet die Gleise, falls es wieder qualmt. Ich bleibe erst mal im Salon – da brennt höchstens die Kopfhaut, wenn die Blondierung zu lange drauf ist, und der Tratsch ist garantiert absolut funkensicher!

Bussi, eure Clara!


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Schmetterlinge auf Stand-Up-Boards https://www.tiefgang.net/land-unter-in-marmstorf-2-2/ Fri, 05 Jun 2026 22:51:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=13964 [...]]]> Meine Lieben, werft die Gummistiefel der letzten Wochen in die Ecke und holt die Matrosenmützen raus! Ich komme gerade frisch vom Friseur am Sand, und ich sage euch, zwischen Föhnen und Färben gab es heute nur ein Thema: „Leinen los!“

Dieses Wochenende, vom 5. bis 7. Juni 2026, verwandelt sich unser schöner Binnenhafen endlich wieder in die größte maritime Party-Meile des Hamburger Südens! Da kam beim Spitzen-Schneiden natürlich sofort die Frage auf: Können wir die Schiffe nicht gleich dabehalten?

Meine Lieben, über 30.000 Menschen werden am Wochenende rund um den Kanalplatz und den Lotsekai erwartet. Es gibt historische Schiffe, Live-Musik auf drei Bühnen und kostenlose Rundfahrten. Beim Haarewaschen meinte meine Friseurin ganz begeistert zu mir: „Mensch Clara, am Samstag um 13 Uhr ist die große Einlaufparade – das ist doch das erste Mal seit Monaten, dass sich im Harburger Süden etwas pünktlich vorwärtsbewegt!“

Ich habe mir das Programm natürlich ganz genau angeschaut. Für die Kleinen gibt es eine tolle „Stempelregatta“ – aber ein ganz besonderes Highlight hat mich laut auflachen lassen: Es gibt einen offiziellen Wettbewerb mit dem Titel „Wer kann am lautesten schreien?“

Da dachte ich sofort: Meine Lieben, das ist doch die perfekte Nachwuchsförderung für unsere Bezirkspolitik! Wer sich da am Lotsekai ohne Mikrofon so richtig die Lunge aus dem Hals brüllt, ist bestens vorbereitet, um demnächst bei der Sprinkenhof GmbH oder dem Denkmalschutz wegen des leerstehenden Karstadt-Gebäudes vorzusprechen. Vielleicht sollten wir die zuständigen Planer*innen aus dem Rathaus einfach mal geschlossen als Jury dort anmelden.

Während wir beim Binnenhafenfest unter dem Motto „Open Ship“ einfach so auf historische Schiffe wie das Zollboot „Kehrwieder“ oder den Schlepper „Fairplay VIII“ spazieren und die Technik bestaunen dürfen, herrscht beim Projekt „Planet Harburg“ am Ring ja weiterhin das Motto „Closed Shop“.

Ich frage mich ja: Wenn die ehrenamtlichen Helfer*innen der KulturWerkstatt und des Museumshafens es schaffen, binnen drei Tagen ein riesiges, buntes Familienfest auf die Beine zu stellen, warum dauert es dann Jahre, um im ehemaligen Kaufhaus einen simplen „Vortragsraum mit bewegten Bildern“ genehmigt zu bekommen? Vielleicht sollten wir das Karstadt-Haus einfach auf Stelzen in den Kanal setzen – dann ist es maritim, und die Hafenmacher*innen übernehmen das Zepter. Schwimmfähig genug wäre Harburg nach den ganzen Rohrüberflutungen der letzten Wochen ja eigentlich.

Und für die Sportlichen unter uns: Am Sonntag um 14 Uhr gibt es an der Drehbrücke eine Stand-Up-Paddling-Regatta. Nach all den Liebesgeschichten rund um Zugversetzungen und Tinder-Matches im Pendlerstau der letzten Wochen sehe ich es schon bildlich vor mir: Zwei Singles kollidieren elegant auf ihren Paddelboards im Hafenbecken, und der Metronom postet am Montag: „Ein Stehpaddler weniger, ein Traumpaar mehr.“

Meine Lieben, ich rate euch für das Wochenende: Lasst den Alltag links liegen, schnappt euch eine Portion Backfisch und genießt den Trubel am Wasser. Unser Binnenhafen zeigt uns dieses Wochenende, wie viel Leben, Kultur und Energie eigentlich in diesem Stadtteil stecken. Man muss die Leinen eben einfach nur mal loslassen!

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Marathontraining dank Baustellen https://www.tiefgang.net/land-unter-in-marmstorf-2/ Fri, 29 May 2026 22:56:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=13922 [...]]]> Meine Lieben, legt kurz die Nagelfeile beiseite und holt tief Luft! Ich komme gerade frisch vom Friseur am Sand, und ich sage euch, die Lockenwickler standen heute unter olympischer Hochspannung.

Morgen, am Sonntag, den 31. Mai 2026, ist es nämlich so weit: Ganz Hamburg entscheidet beim großen Bürgerschaftsreferendum, ob wir uns noch einmal an das Abenteuer Olympische und Paralympische Spiele wagen!

Meine Lieben, morgen gilt es: Kreuzchen machen für die fünf Ringe! Die Stadt träumt ja von einer nachhaltigen Modernisierung, besserer Mobilität und internationalem Glanz. Das olympische Dorf soll in die „Science City Bahrenfeld“ einziehen – weit weg im Westen natürlich. Aber meine Friseurin meinte vorhin ganz trocken zu mir: „Mensch Clara, wenn die das mit der Barrierefreiheit und den Sportstätten ernst meinen, dann müssen die doch eigentlich direkt hier bei uns im Süden anfangen!“

Ich musste ja sofort laut loslachen. Überlegt mal, was für ein Potenzial wir hier haben! Warum die Spiele mühsam in Bahrenfeld planen? Nach dem gigantischen Rohrbruch an der Buxtehuder Straße neulich hätten wir die perfekte Regattastrecke für die Ruderer*innen direkt vor der Haustür gehabt. Und die überfluteten Straßen in Marmstorf wären die optimale Kulisse für das olympische Synchronschwimmen gewesen. Wer braucht schon teure Neubauten, wenn Hamburg Wasser uns die Sportstätten ganz spontan und gratis mitten auf den Asphalt zaubert?

Auch für die Disziplin Gewichtheben oder gar die Alchemie hätten wir schon die perfekten Trainingslager. In den oberen Etagen unseres geliebten, leerstehenden Ex-Karstadts – Entschuldigung, „Planet Harburg“ – herrscht schließlich seit Jahren gähnende Leere. Na ja, bis auf die illegale Goldschmelze, die die Feuerwehr neulich dort ausräuchern musste. Die Truppe dort hat beim Schleppen der Schmelztiegel ja schon echte Höchstleistungen gezeigt! Wenn das IOC noch eine neue Disziplin im „Heimlichen Goldschürfen im Untergeschoss“ sucht – die Goldmedaille ginge direkt an den Harburger Ring.

Und was ist mit der Leichtathletik? Unsere Pendler*innen sind doch eh schon im absoluten Spitzensport-Modus. Wer in den letzten zwei Wochen versucht hat, die gesperrte S-Bahn zu umgehen oder sich durch die Totalsanierungen im Verkehr zu kämpfen, hat das Marathontraining doch quasi im Vorbeigehen absolvert. Wenn das MidSommerland an der Außenmühle wegen der ewigen Bauverzögerungen und Frostschäden voraussichtlich erst im dritten Quartal 2028 wieder öffnet, trainieren die Harburger Vereine und Familien eben im Trockenschwimmen. Auch das erfordert enorme Ausdauer!

Meine Lieben, egal ob ihr morgen mit „Ja“ oder „Nein“ stimmt – eines steht fest: Den olympischen Gedanken des Durchhaltens („Dabeisein ist alles!“) leben wir hier im Hamburger Süden schon lange vor allen anderen. Wenn die Spiele kommen, fordern wir auf jeden Fall die Eröffnungsfeier auf dem Sand. Bis dahin lasse ich mir erst mal die Spitzen nachschneiden.

Bussi, eure Clara!


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Land unter in Marmstorf https://www.tiefgang.net/land-unter-in-marmstorf/ Fri, 22 May 2026 22:06:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=13905 [...]]]> Meine Lieben, die Trockenhaube war heute auf absolute Schockstarre eingestellt! Vergesst die Buxtehuder Straße und das S-Bahn-Chaos von neulich – das ist alles repariert und Schnee von gestern.

Aber beim Spitzen-Schneiden am Sand kam diese Woche ein Tratsch ans Licht, da ist uns kollektiv die Spülung aus dem Gesicht gefallen.

Harburg geht baden, meine Lieben – und das leider im wahrsten Sinne des Wortes! Setzt euch, nehmt euch einen Kaffee, hier ist eure Clara Klatsch mit dem absolut neuesten, feuchtesten Stoff aus unserem Stadtteil:

Meine Lieben, man weiß ja langsam nicht mehr, ob man morgens mit dem Regenschirm oder gleich im Taucheranzug aus dem Haus gehen soll. Da atmen wir alle auf, weil die Baustelle an der B73 endlich Geschichte ist und die S-Bahn nach zwei Wochen Totalsanierung wieder brav über die Elbe zuckt, und was passiert? Richtig, das nächste Rohr meldet sich flutartig ab!

Diesmal hat es Marmstorf erwischt. Kaum sind die Keller an der Buxtehuder Straße getrocknet, heißt es ein paar Kilometer weiter schon wieder: „Wasser marsch!“ Beim Friseur hieß es vorhin nur trocken: „Mensch Clara, Hamburg Wasser will wohl testen, ob wir Harburger*innen auch ohne Elbvertiefung ein eigenes maritimes Flair entwickeln können.“ Wenn das so weitergeht, beantrage ich beim Bezirksamt bald eine Gondel-Lizenz für den Feierabendverkehr.

Aber der eigentliche Knaller, der die Lockenwickler zum Glühen brachte, kommt erst noch. Ihr wisst ja, wie schmerzlich wir alle unser geliebtes Freizeitbad MidSommerland an der Außenmühle vermissen. Seit dem Abriss im Herbst 2023 sitzen wir auf dem Trockenen. Eigentlich sollte das neue Bad ja bald wieder öffnen. Doch jetzt kam die Hiobsbotschaft aus dem Senat: Die Eröffnung verzögert sich schon wieder deutlich!

Ausreden gibt es natürlich genug: Ein angeblich derart langer Wintereinbruch, mit dem niemand gerechnet hat, hat die Frostschäden begünstigt und den Zeitplan komplett weggeschwemmt. Ich sage euch: Bis wir dort wieder auf der Riesenrutsche landen oder im Außenbecken planschen dürfen, fließt noch ganz viel Wasser die Buxtehuder Straße hinunter. Die Trainingshalle soll nun erst Ende 2027 fertig werden – und beim Rest der Anlage mag Bäderland sich lieber gar nicht mehr festlegen. Als Trostpflaster werden uns demnächst „Baustellenbesichtigungen“ angeboten. Ist das nicht herrlich? Statt Badehose packen wir dann wohl den Helm und die Sicherheitsweste ein!

Ist das nicht die perfekte Ironie? Auf der Straße und im Keller haben wir unfreiwillig Wasser ohne Ende, aber dort, wo wir eigentlich planschen wollen, herrscht gähnende Leere. Das passt doch wieder perfekt zu unserem ewigen Lieblingsthema, dem „Planet Harburg“ am Herbert-und-Greta-Wehner-Platz. Während die Behörden dort noch über die Teppichfarbe für die Bücherhalle philosophieren und Architekt*innen im Binnenhafen schicke Promenaden zeichnen, auf denen wir mangels Schwimmbad bald flanieren müssen, üben wir uns im Süden im kollektiven Trockenschwimmen.

Vielleicht ist das eine neue Strategie für Kulturpolitik: Wenn das MidSommerland nicht fertig wird, machen wir aus dem Rohrbruch in Marmstorf einfach ein experimentelles Kunstprojekt für den Kultursommer! Motto: „Neue Wege im Kraulstil“

Meine Lieben, ich rate euch fürs Wochenende: Holt die Gummistiefel noch mal aus dem Schrank und schaut humorvoll in die Zukunft. Wer weiß, wo am Montag die nächste Fontäne aus dem Asphalt schießt. Ich bleibe jedenfalls erst mal im Salon – da läuft das Wasser nur im Waschbecken und der Tratsch ist garantiert absolut wasserdicht!

Bussi, eure Clara!


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Wenn die B73 zum Vatertags-Kanal wird https://www.tiefgang.net/gummistiefel-statt-paragrafen-2-2-2/ Fri, 15 May 2026 22:16:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=13853 [...]]]> Meine Lieben, schnallt euch an – oder bleibt am besten direkt im Liegestuhl sitzen, denn das Fortkommen in unserem Viertel gleicht momentan eher einer Expedition als einem Arbeitsweg! Ich komme gerade frisch vom Friseur am Sand, und ich sage euch, die Lockenwickler sind fast von alleine rausgefallen, so hitzig wurde über die aktuelle „Großlage“ im Süden diskutiert.

Meine Lieben, habt ihr das mitbekommen? Am Mittwoch ging in unserem Viertel gar nichts mehr. Ein gewaltiger Rohrbruch an der Buxtehuder Straße hat die B73 in eine Seenplatte verwandelt! Während wir im Planet Harburg noch auf die „bewegten Bilder“ im Kino warten, hatten wir draußen das ganz große Live-Spektakel: „Fluch der Karibik“ direkt vor der Haustür.

Es ist ja fast schon unheimlich: Erst wird der Elbtunnel gesperrt, dann verabschiedet sich die S-Bahn für zwei Wochen in die Totalsanierung, und als Krönung flutet uns ein Rohr die wichtigste Verkehrsader. Beim Friseur hieß es vorhin nur: „Clara, Harburg ist jetzt offiziell eine Insel – nur dass die Fähren fehlen!“

Wer braucht schon den Berufsverkehr, wenn er eine unfreiwillige Bootstour haben kann? Man fragt sich ja: War das vielleicht die geheime Rache der illegalen Goldschmelzer, die neulich im Karstadt aufgeflogen sind? Haben die beim Schmelzen aus Versehen die Wasserleitung als Kühlung angezapft?

Besonders pikant war das Ganze ja im Hinblick auf den Donnerstag. Da war Vatertag, und unsere Männer wollten eigentlich mit Bier und Bollerwagen losziehen. Ich habe für euch mal genau hingeschaut: Wer am Donnerstag durch Harburg wollte, brauchte keinen Bollerwagen, sondern ein Amphibienfahrzeug!

Einige findige Väter haben wohl kurzzeitig überlegt, das Bierfass einfach als Rettungsinsel zu nutzen. In der Zeit, in der die S-Bahn 14 Tage lang Pause macht und die Buxtehuder Straße zur Wasserstraße wird, ist so ein Bollerwagen auf dem Trockenen ja fast schon ein Luxusgut.

Passt das nicht wunderbar zum Kultursommer-Motto „Neue Wege“? Wenn die Straße dicht ist und die Schiene saniert wird, müssen wir eben kreativ werden. Während die Architekt*innen im Binnenhafen noch über neue Brücken grübeln, hat uns das Schicksal einfach mal einen Kanal mitten in die City gelegt.

Vielleicht sollten wir den Kultursommer-Preis dieses Jahr an die Hamburger Wasserwerke verleihen? So viel „Aktionismus“ und „experimentelle Raumgestaltung“ auf der Fahrbahn haben wir lange nicht gesehen.

Meine Lieben, ich rate euch für das Wochenende: Bleibt am besten einfach hier im Süden. Wer weiß, welches Rohr als Nächstes die Lust auf Abenteuer verspürt. Ich bleibe jedenfalls erst mal bei meinem Friseur – da ist es trocken, und der Tratsch ist erfrischender als das Wasser auf der B73.

Bussi, eure Clara!


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