https://www.tiefgang.net Sat, 17 Oct 2026 15:25:03 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Die Seele malt mit https://www.tiefgang.net/die-seele-malt-mit/ https://www.tiefgang.net/die-seele-malt-mit/#respond Sat, 17 Oct 2026 15:24:17 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14602 [...]]]> Ein Bild entsteht und plötzlich ist da eine Spinne, ein Labyrinth oder eine verschlossene Tür. Was hat das mit mir zu tun? Kunst öffnet einen Raum, in dem innere Bilder zu überraschenden Erkenntnissen führen und Geschichten sichtbar werden, für die es keine Worte braucht.

von Ulrike Hinrichs

Kunst kann uns als Ausdrucksform zur Selbstreflexion dienen. Dabei können wir entweder von einem konkreten Thema ausgehen, das uns aktuell beschäftigt – zum Beispiel Wut – und dieses in einem Bild ausdrücken. Oder wir legen das Thema gedanklich beiseite, lassen uns im Malprozess von einem kreativen Impuls leiten und schauen erst anschließend, wie sich das Gemalte mit unserer aktuellen Lebenssituation in Verbindung bringen lässt. Beide Herangehensweisen ermöglichen es, eigene Gefühle und Erfahrungen bewusster wahrzunehmen und neue Erkenntnisse über sich selbst zu gewinnen.

Kunst als Muttersprache

Besonders spannend wird es, wenn in Bildern mythische Figuren, Märchenfiguren oder Archetypen auftauchen. Das erlebe ich immer wieder in meinen Praxisgruppen. Im nachfolgenden Praxisbeispiel ist es die Spinne.

In Bildern, Symbolen oder Geschichten finden wir einen unmittelbaren Ausdruck dessen, was in uns lebt. Metaphern und Bilder können uns neue Zugänge zu unseren Erfahrungen eröffnen und uns erkennen lassen, dass wir Teil eines größeren Gewebes sind. Sie schaffen Verbindungen zu universellen Mustern und eröffnen neue Perspektiven auf schwierige Lebenssituationen.

Praxisbeispiel: Vom Text zum Bild

In meiner vom Bezirksamt Harburg geförderten Frauengruppe „Mit Bild- und Wortnotizen gegen Gewalt“ sind wir mit dem etwas absurden Text „Die Schublade“ in den Malprozess eingestiegen.

Die Schublade
In einer Schublade
liegt ein Nachmittag.

Ich mache sie
nur kurz auf.
Es riecht
nach Regen.
Ich schließe sie wieder.

Der Text diente als kreativer Impuls, ohne eine bestimmte Deutung oder ein konkretes Thema vorzugeben. Die Teilnehmerinnen konnten eigene Bilder, Assoziationen und Gefühle entstehen lassen und diese malerisch ausdrücken. Erst im anschließenden Austausch bestand die Möglichkeit, Verbindungen zwischen dem entstandenen Bild und der eigenen Lebenssituation herzustellen.

Auf einem der Bilder war eine Spinne mit einem großen Netz im weiten Blau zu sehen.

„Auf den ersten Blick gruselig, aber auf den zweiten Blick auch zärtlich“, meldete eine der Frauen zurück.

In der archetypischen Deutung steht die Spinne für die Große Mutter und als Krafttier für Schöpferkraft und die Fähigkeit, das eigene Lebensnetz zu weben. Sie kann dazu anregen, veraltete Denkmuster und Abhängigkeiten zu erkennen und neue Verbindungen zu sich selbst und zur Welt zu knüpfen.

Für die Teilnehmerin bekam das Bild vor dem Hintergrund ihrer Lebenssituation eine besondere Bedeutung. Sie versuchte gerade, sich aus einem toxischen Beziehungsgeflecht zu lösen und ihren eigenen Weg zurück zu sich selbst zu finden.

In unseren Bildern begegnen wir etwas, das längst in uns angelegt ist, aber noch keine Worte gefunden hat. Was zunächst fremd oder sogar bedrohlich erscheint, kann sich als Teil der eigenen Geschichte zeigen und neue Möglichkeiten eröffnen, das eigene Lebensnetz zu gestalten.

Was findest du in deiner Schublade?

Mehr Praxisbeispiel zur Selbstfürsorge findest du in meinem Buch Gymnastik für die Seele: Mit Pinsel und Farbe zu mehr Selbstmitgefühl.

Ulrike Hinrichs – Gymnastik für die Seele

Mit Pinsel und Farbe zu mehr Selbstmitgefühl

ISBN 978-3-99165-010-2

 Buschmiede – Happy Balance

 20,00 EUR

Mit 50 Praxisübungen und 73 farbigen Abbildungen

Das Cover-Bild stammt von der Harburger Künstlerin Yvonne Lautenschläger

Ulrike Hinrichs ist Gesprächstherapeutin, Kunsttherapeutin (M.A), Anwenderin der Positiven Psychologie und Autorin www.ulrikehinrichs.com

Die Gruppe Mit Bild- und Wortnotizen gegen Gewalt wird gefördert vom Bezirksamt Harburg.


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Unsichtbare Bande, sichtbare Wege https://www.tiefgang.net/unsichtbare-bande-sichtbare-wege/ https://www.tiefgang.net/unsichtbare-bande-sichtbare-wege/#respond Sun, 11 Oct 2026 22:28:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14598 [...]]]> Geschichte wird allzu oft aus der Perspektive derer geschrieben, die den lauten Ton angaben. Doch die wahren Fundamente einer Stadtgesellschaft gießen jene, die Konventionen sprengten, Räume eroberten und mit unermüdlicher Kraft den Weg für kommende Generationen ebneten.

Das Buxtehude Museum öffnet nun vom 25. Oktober bis zum 31. Dezember 2026 seine Türen für eine besondere Pop-up-Ausstellung und richtet dabei den Blick genau auf diese weiblichen Kraftzentren der lokalen Historie.

Unter dem Titel „Bedeutende Frauen der Stadtgeschichte“ widmet sich das Gleichstellungsbüro der Hansestadt Frauen, die das gesellschaftliche, kulturelle und politische Leben Buxtehudes nachhaltig geprägt haben. Es sind Biografien voller Eigensinn und Visionen – von Margarete Lühmann, Franziska von Oldershausen und Ingeborg Küster über Lina Meyer und Lisa Peters bis hin zu Sybille Bruns-Decker. Ob sie in der Weimarer Republik politisches Mitspracherecht einforderten, sich während des Nationalsozialismus mutig widersetzten oder als Vorreiterinnen in den Rat und den Bundestag einzogen: Sie alle gaben sich nicht mit den ihnen zugeschriebenen Rollen zufrieden.

Ein neuer frauenORT für Nina Zober

Der Anlass für diese Tiefenbohrung in der Stadtgeschichte könnte passender kaum sein. Am Tag der Ausstellungseröffnung, dem 25. Oktober 2026, wird Buxtehude offiziell als 54. Stadt in das landesweite Projekt „frauenORTE Niedersachsen“ des Landesfrauenrates aufgenommen. Im Stadtteil Altkloster wird dann der frauenORT zu Ehren von Nina Zober eingeweiht. Zober, die unvergessene Kulturmanagerin, Gründerin der Musikschule „A Cappella“ und des „Theaters im Hinterhof“, hat das Kulturleben der Stadt wie nur wenige andere beseelt. Die Ehrung feiert eine Künstlerin, die Menschen zusammenbrachte und Räume für den kreativen Ausdruck schuf.


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Wie Gleichstellungsbeauftragte Gabi Schnackenberg betont, öffnet die intensive Vorbereitung dieses frauenORTE-Meilensteins den Blick für die Vielfalt historischer Frauenleistungen in Bildung, Politik, Kultur und Tourismus. Die Pop-up-Ausstellung im Museum fungiert daher bewusst nicht als staubiges Archiv, sondern als lebendiger Resonanzraum für den gesellschaftspolitischen Diskurs über die Rolle der Frau gestern und heute.

Ein Gang durch diese Schau ist eine Verabredung mit dem Mut der Vergangenheit – und eine Einladung, die Gegenwart mit offenen Augen weiterzuschreiben.

Ausstellung: Bedeutende Frauen der Stadtgeschichte (25.10. bis 31.12.2026)

Buxtehude Museum |Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr | St.-Petri-Platz 11 | 21614 Buxtehude | www.buxtehudemuseum.de

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Karin Beier bleibt https://www.tiefgang.net/karin-beier-bleibt/ https://www.tiefgang.net/karin-beier-bleibt/#respond Sat, 10 Oct 2026 22:02:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14593 [...]]]> Wenn die Freie und Hansestadt Hamburg eines liebt, dann ist es die behutsame Hand in der Kulturpolitik. Su auch bei Schauspielhausleiterin Karin Beier.

Während anderswo heftig rotiert und experimentiert wird und dies auch teils eingefordert wird, setzt die Elbmetropole an den entscheidenden Schaltstellen auf Beständigkeit. Die jüngste einstimmige Entscheidung des Aufsichtsrates, den Vertrag von Karin Beier als Intendantin des Deutschen Schauspielhauses bis zum 31. Juli 2031 zu verlängern, weist auch hier wieder auf diese Tradition. Beier, die das größte deutsche Sprechtheater seit 2013 leitet und das Haus 2024 völlig zurecht zum „Theater des Jahres“ formte, drückt der Stadt damit für fast zwei Jahrzehnte ihren ästhetischen Stempel auf.

Kultursenator Dr. Carsten Brosda feiert diesen Schritt in der offiziellen Pressemitteilung als klaren Garant für künstlerische Maßstäbe: „Ich freue mich außerordentlich, dass Karin Beier bis 2031 als Intendantin des Deutschen Schauspielhauses weitermachen wird. Sie zeigt eindringlich, was Theater kann: Mit ihren eigenen Regiearbeiten setzt sie künstlerische Maßstäbe und führt zugleich das ganze Haus mit großer programmatischer Kraft und Klarheit.“ Und unter Beiers Ägide hat sich das Schauspielhaus durchaus zu einem streitbaren, pulsierenden Resonanzraum entwickelt, dessen Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinausreicht. Wer den großen Ensemble-Würfen und den gesellschaftlichen Debatten auf dieser Bühne folgt, weiß um den enormen Wert dieser Kontinuität. Und Beier selbst blickt dankbar auf dieses Fundament: „Ich freue mich auf weitere spannende Spielzeiten mit unserem Ensemble und mit all den fantastischen Kolleginnen und Kollegen hier am SchauSpielHaus“, betonte sie anlässlich ihrer Verlängerung.


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Doch bei aller berechtigten Euphorie über das fortwährende künstlerische Niveau lohnt sich ein zweiter, kritischer Blick auf das Hamburger Kulturkartell. Betrachtet man die Intendanzen der großen Leuchttürme im Stadtgebiet, fällt auf: Das Prinzip lautet fast ausnahmslos Verlässlichkeit vor inhaltlicher Neuaufstellung oder Anpassung. Man setzt auf eingespielte, langjährig amtierende Platzhirsche.

Das schützt zwar vor kreativem Schiffbruch, birgt jedoch die Gefahr einer gewissen satt gewordenen Selbstbezogenheit. Schließlich regieren in Hamburgs Kulturlandschaft die Dekaden-Biografien: Amelie Deuflhard prägt das internationale Produktionszentrum Kampnagel bereits seit August 2007. Prof. Dr. Dirk Luckow steht den Deichtorhallen als Intendant seit Oktober 2009 vor. Christoph Lieben-Seutter ist seit 2007 Hausherr der Elbphilharmonie. Und auch andernorts an den großen Häusern setzt die Politik auf dauerhafte Bindungen statt auf Richtungswechsel durch Personalien.

Wo bleiben in dieser langjährigen Liaison zwischen Stadt und etablierten Leitungsfiguren die teils notwendigen Brüche, der zeitgemäße Strukturwandel oder die dringend nötigen diverseren Impulsgeber an den obersten Schaltstellen der Macht? Die Forderung nach frischem Wind, veränderten Perspektiven und jüngeren Führungsmodellen scheint nur dort gehört, wo unliebsame Positionen vertreten werden. Das Hanseatische Hamburg pflegt da seine Kultur-Monolithen, anstatt die Machtstrukturen nach und nach aufzubrechen.

Dennoch: Solange Karin Beier mit ihrer schöpferischen Wucht beweist, dass das Schauspielhaus kein staubiges Museum, sondern ein elektrisierender Kampfplatz der Gegenwart ist, nimmt das Publikum dieses „Weiter so“ dankbar an. Bis 2031 bleibt das Schauspielhaus damit ein Ort, an dem man sich reibt, streitet und wächst. Die Messlatte liegt hoch – vielleicht so hoch, dass man den frischen Wind fast vergisst.

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Spende oder Sponsoring? https://www.tiefgang.net/spende-oder-sponsoring/ https://www.tiefgang.net/spende-oder-sponsoring/#respond Thu, 08 Oct 2026 22:24:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14589 [...]]]> Es klingt im ersten Moment nach einer Win-win-Situation: Ein regionales Unternehmen unterstützt den Sport- oder Kulturverein im Ort mit einer stattlichen Summe, druckt im Gegenzug das Vereinslogo auf die Firmen-Homepage und wirbt damit, ein treuer Förderer des Ehrenamts zu sein. Doch Vorsicht!

Was gut gemeint ist und Kasse sowie Image aufbessert, kann für den Verein steuerlich und rechtlich schnell zum Minenfeld werden. Das Vereins- und Stiftungszentrum e.V. warnt davor, die feine Trennlinie zwischen steuerbegünstigter Spende und steuerpflichtigem Sponsoring zu verwischen. Denn wer sich hier steuerlich vergreift, riskiert im schlimmsten Fall die Gemeinnützigkeit.

Spende versus Sponsoring

Um zu verstehen, wo die juristischen Stolpersteine liegen, muss man das Steuerrecht (die Abgabenordnung, AO) zu Rate ziehen. Die Unterschiede könnten kaum gravierender sein:

  • Die Spende: Eine Spende ist eine freiwillige Zuwendung ohne Gegenleistung. Das Unternehmen gibt dem Verein Geld, weil es dessen gemeinnützigen Zweck unterstützen will. Als Dankeschön stellt der Verein eine Spendenbescheinigung (Zuwendungsbestätigung) aus. Der Clou: Der Verein bleibt im Hintergrund. Das Unternehmen darf die Spende zwar steuerlich geltend machen, aber es darf keine nennenswerte Gegenleistung dafür erwarten. Ein kleiner Dank im Jahresbericht oder ein dezenter Namenszug auf einer unauffälligen Dankestafel sind erlaubt – mehr nicht.
  • Das Sponsoring: Hier handelt es sich um ein Geschäft auf Gegenseitigkeit (Leistung und Gegenleistung). Das Unternehmen zahlt Geld, erwartet dafür aber auch eine (werbliche) Gegenleistung: Das Firmenlogo prangt auf den Trikots, Bandenwerbung wird geschaltet oder der Verein wirbt aktiv auf seiner Website für das Unternehmen. Steuerlich ist das kein steuerfreier Bereich, sondern gehört in den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb des Vereins. Hier greifen die normale Körperschaft- und Gewerbesteuer (sowie unter Umständen die Umsatzsteuer), es sei denn, es handelt sich um bloße passive Öffentlichkeitsarbeit (Sponsoring als Einnahmequelle im Zweckbetrieb, wenn es satzungsgemäß dezent bleibt).

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Wenn das Unternehmen mit dem Vereinsnamen wirbt

Heikel kann es auch werden, wenn Firmen den guten Ruf, den Namen oder das Logo des Vereins ungefragt oder in einem falschen Rahmen für ihre eigene kommerzielle Werbung nutzen.

  1. Die Namens- und Markenrechte: Der Vereinsname und das Logo sind rechtlich geschützt. Ein Unternehmen darf sie nicht einfach für Marketingzwecke einspannen, nur weil es mal eine kleine Spende überwiesen hat.
  2. Die Spendenbescheinigung als Steuerfalle: Wenn ein Unternehmen eine stattliche Summe zahlt, dafür aber auf der Firmen-Homepage groß mit dem Vereinslogo wirbt („Wir unterstützen den Verein XY!“), liegt rechtlich oft gar keine Spende mehr vor, sondern eine Sponsoring-Leistung. Stellt der Verein in diesem Fall eine Spendenbescheinigung aus, bewegt sich der Vorstand im Bereich der unrichtigen Ausstellung von Bestätigungen – mit potenziell strafrechtlichen Konsequenzen für die Verantwortlichen und dem drohenden Entzug der Gemeinnützigkeit.

Damit die Partnerschaft mit der lokalen Wirtschaft nicht im Steuerdschungel oder beim Anwalt endet, sollten Vereine daher klare Regeln aufstellen:

  • Sponsoring-Vertrag statt Handschlag: Wenn das Unternehmen Werbung machen will (Logo auf der Website, Banner am Sportplatz, Erwähnung in Social Media), muss dies vertraglich als Sponsoring vereinbart werden. Der Verein stellt dann keine Spendenbescheinigung aus, sondern schreibt eine reguläre Rechnung (inklusive Umsatzsteuer sofern die Freigrenzen überschritten werden).
  • Klare Kommunikation: Unternehmen müssen verstehen, dass eine Spende keine Werbeplattform ist. Wer Logo-Präsenz will, betreibt Sponsoring und kauft eine Werbeleistung ein.
  • Rechnung prüfen lassen: Bei unklaren Kooperationen lohnt sich der Blick in den Steuerleitfaden oder die Rücksprache mit dem Finanzamt oder steuerlichen Berater*innen, um den schmalen Grat zwischen Zweckbetrieb und wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb nicht zu verlassen.

Bleibt festzuhalten: Geld vom Unternehmen ist für Vereine gut und überlebenswichtig – egal ob als Spende oder Sponsoring. Doch wer die beiden Begriffe vermischt und dem Sponsor fälschlicherweise eine Spendenbescheinigung ausstellt, während draußen das Firmenlogo auf der Bandenwerbung leuchtet, riskiert den Ärger mit dem Finanzamt. Klarheit in der Sache und den Verträgen schützt den Verein vor bösen Überraschungen.

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Wenn innere Stärke Gestalt annimmt https://www.tiefgang.net/wenn-innere-staerke-gestalt-annimmt/ https://www.tiefgang.net/wenn-innere-staerke-gestalt-annimmt/#respond Wed, 07 Oct 2026 22:47:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14585 [...]]]> Der künstlerische Ausdruck eröffnet einen Raum, in dem Gefühle, Erfahrungen, Wünsche und innere Konflikte eine eigene Bildsprache finden können. Dabei muss ein Bild nichts erklären. Gerade seine Mehrdeutigkeit und seine symbolische Sprache laden dazu ein, genauer hinzuschauen und neue Perspektiven zu entdecken.

von Ulrike Hinrichs

Die authentische und bewertungsfreie Kunst ist eine Sprache unserer Seele. Metaphern und Symbole spielen dabei eine besondere Rolle. C. G. Jung prägte den Begriff der Archetypen. Das sind Urbilder des Menschen, universelle Symbole, die in allen Kulturen zu finden sind und bestimmte menschliche Erfahrungen spiegeln. Sie tauchen in Träumen, Mythen und Geschichten auf und spiegeln unsere Urängste, Sehnsüchte und verborgenen Kräfte.

Mehr dazu auf Tiefgang: Das kreative Spiel mit dem Unheimlichen

Tiere als starke Symbole

Tiere gehören zu den ältesten und zugleich unmittelbarsten Motiven menschlicher Bildsprache. Sie begegnen uns in Mythen, Sagen und Märchen. Auch in Religionen, Wappen und kulturellen Symbolen sind sie allgegenwärtig.

Kinder entwickeln eine besondere Beziehung zu ihrem Lieblingskuscheltier. Haustiere wiederum sind für viele Menschen wichtige Begleiter im Alltag.

Die Vorstellung von Kraft- oder Schutztieren eröffnet eine Möglichkeit, belastende Erfahrungen und Krisen in die metaphorische Sprache der Bilder zu übersetzen. Gerade in schwierigen Situationen kann uns der künstlerische Ausdruck durch seine Schöpferkraft unterstützen.

Der „geflügelte Hüter“

Ich möchte das an einem Beispiel aus meiner Praxis deutlich machen. Das Bild im Header entstand in meiner vom Bezirksamt Harburg geförderten Frauengruppe „Mit Bild- und Wortnotizen gegen Gewalt“.

Eine Teilnehmerin befand sich in einer sehr belastenden Lebenssituation und stand vor einem schwierigen Termin, der ihr große Sorgen bereitete.

Wir fragten uns: Welches Tier könnte dich dabei unterstützen? Welche Kraft möchtest du mitnehmen?

Ganz spontan kam ihr ein Löwe mit Flügeln in den Sinn. Die Frage lenkte den Blick weg von der belastenden Situation und hin zu der Frage: Was genau könnte mir jetzt zur Seite stehen?

Der Löwe hat große hellblaue Flügel, einen goldenen Heiligenschein, eine leuchtend gelbe Farbigkeit und eine große braune Mähne. Sein kindlich-liebevoller Blick wirkt berührend.

Durch die Gestaltung bekam das Tier eine konkrete Form, die noch einmal anders aussah als in der Vorstellung. Aus einer Idee wurde ein Gegenüber, das für die Teilnehmerin mit bestimmten Eigenschaften und Botschaften verbunden werden konnte.

Die Flügel könnten für Freiheit, Schutz und die Möglichkeit stehen, sich über eine schwierige Situation hinauszubewegen. Das leuchtende Gelb erinnert an Licht und Energie. Die Mähne verleiht dem Löwen Macht. Trotz seiner Stärke wirkt das Löwenkind friedlich, neugierig und offen. Die Teilnehmerin hatte noch weitere, sehr persönliche Assoziationen, die ihr halfen, mit der Situation besser umzugehen.

Der „geflügelte Hüter“ verbindet scheinbare Gegensätze: Stärke und Sanftheit, Mut und Angst, Schutz und Verletzlichkeit, Kindlichkeit und Macht.

Darin liegt die besondere Kraft der Kunst. Sie gibt dem, was in uns wirkt, eine Gestalt. Aus einem spontanen Impuls entsteht etwas, das wir vorher nicht bewusst gesucht haben. Die Intuition führt uns zu Bildern und Bedeutungen, die sich nicht einfach erdenken lassen. So können auch unbewusste Empfindungen, Bedürfnisse und innere Bilder sichtbar werden und neue Erkenntnisse ermöglichen.

Kennst du schon unser Krafttierkartenset aus einem ehrenamtlichen Projekt gestaltet von Flüchtlingskindern? Du kannst es zum Selbstkostenpreis von EUR 12,90 bei meinspiel.de erwerben.

Ulrike Hinrichs – Gymnastik für die Seele

Mit Pinsel und Farbe zu mehr Selbstmitgefühl

ISBN 978-3-99165-010-2

 Buschmiede – Happy Balance

 20,00 EUR

Mit 50 Praxisübungen und 73 farbigen Abbildungen

Das Cover-Bild stammt von der Harburger Künstlerin Yvonne Lautenschläger

Ulrike Hinrichs ist Gesprächstherapeutin, Kunsttherapeutin (M.A), Anwenderin Positive Psychologie und Autorin www.ulrikehinrichs.com


Das Tiefgang-Feuilleton  ist gratis lesbar und soll auch so bleiben!

Aber Serverkosten und andere „Kleinigkeiten“ kosten auch so rund 500 Euro im Jahr. Bisher fehlen gut 350!

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Das Harburger Kultur-Karree https://www.tiefgang.net/das-harburger-kultur-karree/ https://www.tiefgang.net/das-harburger-kultur-karree/#respond Tue, 06 Oct 2026 22:47:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14441 [...]]]> Am Sa., 10. Oktober startet wieder die SuedKultur Music-Night: Über 40 Acts in 16 Locations. Wir schlagen Dir vor, wie Du´s schaffen kannst …

Willkommen zum großen Finale unserer 5-teiligen Tournee-Serie! Für unseren letzten Vorschlag zur 16. SuedKultur Music-Night am Samstag, den 10. Oktober 2026, begeben wir uns in das absolute Epizentrum der Live-Kultur im Harburger Zentrum – das charmante „Bermuda-Dreieck“ rund um den Harburger Ring, die Rieckhoffstraße und den Gloria-Tunnel.

Hier liegen vier fantastische Locations so nah beieinander, dass du komplett auf Auto oder Bus verzichten und innerhalb weniger Minuten von Akustik-Pop über fetten Ska und Indie-Folk bis hin zum Club-Ausklang wechseln kannst!

Der Fahrplan für das Kultur-Karree: Kurze Wege, maximale Musikvielfalt

  • Wir starten um 18.30 Uhr weltmusikalisch im Kultur Palast Harburg (Rieckhoffstraße 12): Echoes of Anatolia (anatolischer Psycho-Rock & Funk)

Echoes of Anatolia (Koblenz) verbindet anatolische Musik mit Psychedelic Rock und Funk. Traditionelle türkische Volkslieder und Musik großer Volksdichter wie Aşık Veysel – neu interpretiert und verbunden mit Psychedelic Rock und Funk. 
Die vier Musiker kennen sich seit mehr als 20 Jahren und verbinden nicht nur verschiedene Stile sondern erzählen im Grunde auch ihre eigene Geschichte zwischen Koblenz und Anatolien.

Dann geht es weniger Meter gemütlich weiter ins Kulturwohnzimmer.

20 Uhr | Kulturwohnzimmer e.V. (Lüneburger Str. 1a, am Gloria-Tunnel):

  • 20 Uhr: Paul bringt entspannten deutschen Indie-Pop mit tiefgründigen Texten auf die Bühne, die direkt ins Herz gehen und zum Nachbeben und Nachdenken einladen.
  • 20 Uhr (oder direkt im Anschluss) | Kultur Palast Harburg (Rieckhoffstraße 12):

Nur ein kurzer Fußweg bringt uns wieder direkt zum Kultur Palast.

  • 20 Uhr: Hier erwartet uns Nervling – das außergewöhnliche Songwriter-Duo aus Hamburg verzaubert mit einer energetischen Mischung aus Pop, Soul, Reggae und Folk. Mit akustischer Gitarre, Loopstation und zweistimmigem Gesang klingen die beiden wie eine komplette Live-Band!
  • 21.00 Uhr | Zur Stumpfen Ecke eG (Rieckhoffstr. 14 – direkt nebenan):

Wir fallen quasi direkt nebenan in die „Stumpfe Ecke“.

  • 20  Uhr: K-Mob übernimmt das Ruder. Die tief im Hamburger Süden verwurzelte Band (gegründet 2003) zelebriert ihre große Liebe zu Ska, Soul, Reggae und Punk. Eine echte Garanten-Band, um jede Party zum Kochen zu bringen!
  • 22.30 Uhr | Zurück ins Kulturwohnzimmer e.V. (oder ins Stellwerk):
    • 22.30 Uhr (Kulturwohnzimmer): Zum perfekten musikalischen Ausklang spielen Philipp & Felix kraftvollen Klavier-Blues, Gesang und Saxofon – melancholisch, erdig und wunderschön anzuhören.
    • Alternative für Nachtschwärmer: Wer danach noch weiterziehen will, läuft in wenigen Minuten zum Stellwerk Hamburg im Bahnhof und feiert zu Drum & Bass oder 90er-Hip-Hop bis in die frühen Morgenstunden!

Egal ob Rock, Weltmusik, Avantgarde, Indie in Neugraben oder das Kultur-Karree im Zentrum – mit diesen Routen bist du bestens gerüstet für die 16. SuedKultur Music-Night am 10. Oktober 2026.

👉 Alle Touren im Überblick zum Nachlesen:


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https://www.tiefgang.net/das-harburger-kultur-karree/feed/ 0
Die Süderelbe- & Vielfalts-Tour https://www.tiefgang.net/die-suederelbe-vielfalts-tour/ https://www.tiefgang.net/die-suederelbe-vielfalts-tour/#respond Mon, 05 Oct 2026 22:18:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14438 [...]]]> Am Sa., 10. Oktober startet wieder die SuedKultur Music-Night: Über 40 Acts in 16 Locations. Wir schlagen Dir vor, wie Du´s schaffen kannst …

Willkommen zu Teil 4 unserer Tournee-Serie! Heute reisen wir ganz in den Westen des SuedKultur-Gebiets und schlagen die Brücke von Neugraben über den Weltladen direkt ins urbane Herz von Harburg. Wer handgemachten Indie-Pop, Post-Punk, Weltmusik und charmante Akustik-Klänge liebt, ist hier genau richtig.


Der Fahrplan für Entdecker: Von Neugraben über den Weltladen in den Harburger Süden

  • 19.30 Uhr | JoLa (Kulturhaus Süderelbe, Am Johannisland 2, 21147 Hamburg-Neugraben):
    • 19.30 Uhr: Start mit Picture Of A Red Seagull – fünf Freunde spielen deutschsprachigen Indie-Pop mit der Energie und Melodie von Bands wie Juli oder Wir sind Helden. Mit eingängigen Hooks und treibenden Gitarren bringen sie echte Open-Air-Festival-Energie auf die Bühne.
    • 20.30 Uhr: Nahtloses Weitermachen mit Kultfaktor, einer 5-köpfigen Band aus Hamburg. Ihr Mix aus Post-Punk und Indie-Rock erinnert an die Neue Welle und liefert mit treibenden Drums, verzerrten Bässen und emotionalen Texten eine mitreißende Live-Performance.
  • (Fahrzeit ins Harburger Zentrum ca. 15 Minuten mit der S-Bahn oder dem Auto)
  • 19.20 Uhr | Weltladen Harburg (Hölertwiete 5, 21073 Hamburg-Harburg):
    • Hinweis: Wer früher dran ist, kann hier bereits ab 19.20 Uhr den Indie-Rock-Pop-Newcomer 20nach erleben. Wer aus Neugraben kommt, genießt hier im Anschluss die gemütliche Atmosphäre des Weltladens für einen entspannten spätabendlichen Zwischenstopp oder als tollen Übergang mitten ins Harburger Nachtleben.

Ausblick: Im nächsten und letzten Teil besuchen wir das kompakte „Bermuda-Dreieck“ rund um den Rieckhoff- und Gloria-Tunnel!

👉 Verpasst nicht die weiteren Touren unserer Serie:


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Experimentelle Klänge, Kirche & Improvisation https://www.tiefgang.net/experimentelle-klaenge-kirche-improvisation/ https://www.tiefgang.net/experimentelle-klaenge-kirche-improvisation/#respond Sun, 04 Oct 2026 22:10:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14432 [...]]]> Am Sa., 10. Oktober startet wieder die SuedKultur Music-Night: Über 40 Acts in 16 Locations. Wir schlagen Dir vor, wie Du´s schaffen kannst …

Willkommen zu Teil 3 unserer Tournee-Serie! Wer bei der 16. SuedKultur Music-Night am Samstag, den 10. Oktober 2026, nach dem besonderen musikalischen Kick, dem Unerwarteten und avantgardistischer Klangforschung sucht, für den führt kein Weg an dieser Route vorbei.

Wir verbinden hochmoderne mathematische Algorithmen, modifizierte Instrumente und interaktive digitale Interfaces im Hafen mit stimmungsvoller Kirchen-Akustik in Heimfeld.

Der Fahrplan für Entdecker: Vom ligeti zentrum in die St. Paulus-Kirche und zurück (z.B. Buslinie 42)

  • 17 Uhr | ligeti zentrum (Veritaskai 1, 10. Stock, Harburg Hafen):

Pünktlicher Auftakt im womöglich höchstgelegenen Konzertraum Harburgs!

  • Ab 17 Uhr: Interaktive Installationen und faszinierende Ölmalerei-Ausstellung des chinesischen Künstlers Dai Jianhua.
  • 17.15 Uhr: Sonomathematische Impulsarchitekten (Simon Linke & Rolf Bader) – Free Noise Improvisation mit der Impulse Pattern Formulation (IPF), einem physikalischen Modellierungsalgorithmus, der als virtueller Mitmusiker eigenwillige Klänge und Rhythmen erzeugt.
  • 18 Uhr: Guan Yanyi – Die chinesische Gastkünstlerin vertont alte chinesische Gedichte mit Gesang, Gitarre, Mundharmonika und Synthesizer.
  • 18.35 Uhr: Liang Yiyuan – Zeitgenössische Improvisation auf modifizierten traditionellen chinesischen Instrumenten (Yangqin und Suona) kombiniert mit Gitarre und selbstgebauten Klangobjekten.
  • 19.30 Uhr: Potluck – Eine spontane Jam Session, bei der verschiedene musikalische Stile, Einflüsse und Geräte wie bei einem gemeinsamen Abendessen zusammengewürfelt werden.

Kurzer Ortswechsel nach Heimfeld (ca. 10–15 Minuten mit (Stadt-)Rad, Auto oder Bus 42)

  • 21 Uhr | St. Paulus-Kirche Heimfeld (Alter Postweg 46):
  • XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
  • Kurzer Rückweg in Richtung Hafen
  • 22.00 Uhr | ligeti zentrum: Kieran McAuliffe & Friends – Perfekter, experimenteller Ausklang des Abends mit einer sehnsüchtigen und zugleich experimentierfreudigen Verschmelzung irischer Folkmelodien und jazziger Klänge.

Ausblick auf die kommenden Teile unserer Serie:

Im nächsten Teil reisen wir in den Hamburger Süden nach Neugraben und besuchen den bunten Weltladen!

👉 Verpasst nicht die weiteren Touren unserer Serie:

  • Teil 1: Die ultimative Rock- & Alternative-Tour (bereits erschienen)
  • Teil 2: Die Weltmusik-, Groove- & Club-Culture-Tour (bereits erschienen)
  • Teil 3: Experimentelle Klänge, Kirche & Improvisation (dieser Artikel)
  • Teil 4: Die Süderelbe- & Vielfalts-Tour (Start in Neugraben & Weltladen) (folgt in Kürze)
  • Teil 5: Das Harburger Kultur-Karree („Bermuda-Dreieck“ rund um den Rieckhoff- & Gloria-Tunnel) (folgt in Kürze)

Das Tiefgang-Feuilleton  ist gratis lesbar und soll auch so bleiben!

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Die Weltmusik-, Groove- & Club-Culture-Tour https://www.tiefgang.net/die-weltmusik-groove-club-culture-tour/ https://www.tiefgang.net/die-weltmusik-groove-club-culture-tour/#respond Sat, 03 Oct 2026 22:57:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14428 [...]]]> Am Sa., 10. Oktober startet wieder die SuedKultur Music-Night: Über 40 Acts in 16 Locations. Wir schlagen Dir vor, wie Du´s schaffen kannst …

Willkommen zu Teil 2 unserer Music-Night-Serie! Nach dem rockigen Auftakt widmen wir uns heute einer musikalischen Weltreise und einer unvergesslichen Club-Nacht. Am Samstag, den 10. Oktober 2026, erwarten euch bei der 16. SuedKultur Music-Night über 40 Acts in mehr als 16 Locations.

Wer den Hamburger Süden tanzend, rhythmisch und international erleben möchte, schnappt sich das Eintrittsbändchen und folgt am besten unserem erprobten Routenvorschlag für Weltenbummler und Nachtschwärmer.

Der Fahrplan für Globetrotter und Tänzer: Von Harburg Info bis zum Stellwerk-Bass

  • 18.30 Uhr | ContraZt e.V. (Treffpunkthaus Heimfeld, Friedrich-Naumann-Straße 9):

Wir starten ganz entspannt in Heimfeld zum Einlass, um uns auf den Rhythmus des Abends einzustimmen. Wer mag, schaut hier direkt beim Auftakt mit dem Hamburger Liedermacher Bernd Janeke vorbei oder startet direkt im Zentrum.

  • 19.00 Uhr | Harburg Info (Hölertwiete 6):

Hier begrüßt uns Lui Sarawuth Townao an Gitarre und Saxofon. Der erfahrene Musiker aus Thailand verbindet pädagogisches Können mit feinem musikalischen Gefühl und sorgt für einen stilvollen, warmen Empfang.

  • 20.15 Uhr | Ebenfalls Harburg Info (Hölertwiete 6):

Nahtloser Übergang zu Descarga Latina. Das Ensemble hat sich voll und ganz dem Latin Jazz verschrieben – eine mitreißende Mischung aus klassischen Jazz-Arrangements und afrokubanischer Perkussion nach Vorbildern wie Tito Puente und Dizzy Gillespie. Hier bleibt garantiert kein Fuß ruhig!

  • 21.30 Uhr | ContraZt e.V. (Treffpunkthaus Heimfeld):

Wir wechseln nach Heimfeld zur Téry Kafo Band (initiiert von dem senegalesischen Musiker Kekso Lamine Diabang). Das Ensemble zelebriert senegalesische Rhythmen wie Mbalach, Yae Yang und Reggae, begleitet von der traditionellen Kora (der afrikanischen Harfe) der Griots. Ein absolutes Highlight aus feurig-spritzigen Tanzrhythmen und lyrischen Texten.

  • 23.00 Uhr (oder davor ab 20 Uhr) | Stellwerk Hamburg (Hannoversche Str. 85, im Bahnhof über Gleis 3):

Das große, basslastige Finale für Nachtschwärmer:

  • 20.00 Uhr (Lounge): NoTvRaps bringt echten 90er-Jahre-US-Rap aus dem Underground und Indie-Rap direkt von Vinyl auf die Ohren.
  • 23.00 Uhr (Lounge): DJ Marekuja (Shut Up Crew) übernimmt das Ruder für eine explosive Mischung aus top-energetischen Drum & Bass-Sets mit fetten Soundsystemen!

Ausblick:

Im nächsten Teil widmen wir uns den experimentellen Klängen, der Kirche und der faszinierenden Welt der Improvisation!

👉 Verpasst nicht die weiteren Touren unserer Serie:

  • Teil 1: Die ultimative Rock- & Alternative-Tour (bereits erschienen)
  • Teil 2: Die Weltmusik-, Groove- & Club-Culture-Tour (dieser Artikel)
  • Teil 3: Experimentelle Klänge, Kirche & Improvisation (folgt in Kürze)
  • Teil 4: Die Süderelbe- & Vielfalts-Tour (Start in Neugraben & Weltladen) (folgt in Kürze)
  • Teil 5: Das Harburger Kultur-Karree („Bermuda-Dreieck“ rund um den Rieckhoff- & Gloria-Tunnel) (folgt in Kürze)

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Die ultimative Rock- & Alternative-Tour https://www.tiefgang.net/die-ultimative-rock-alternative-tour/ https://www.tiefgang.net/die-ultimative-rock-alternative-tour/#respond Fri, 02 Oct 2026 22:09:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=14412 [...]]]> Am Sa., 10. Oktober startet wieder die SuedKultur Music-Night: Über 40 Acts in 16 Locations. Wir schlagen Dir vor, wie Du´s schaffen kannst …

Es ist wieder so weit: Am Samstag, den 10. Oktober 2026, verwandelt sich der Hamburger Süden in eine einzige große Live-Bühne! Bei der 16. SuedKultur Music-Night öffnen über 16 Locations ihre Türen und präsentieren mehr als 40 Acts aus allen Himmelsrichtungen und Musikfarben. Das Geniale daran: Mit nur einem einzigen Einlassbändchen für günstige 7,50 € steht dir der gesamte Kosmos offen!

Doch bei dieser gigantischen Auswahl an Schauplätzen und Klängen stellt sich sofort die Frage: Wie soll man das bloß alles schaffen, ohne sich zu verheddern oder die absoluten Kracher zu verpassen? Keine Sorge – wir haben für euch den perfekten Masterplan in einer 5-teiligen Serie ausgearbeitet.

Den Auftakt machen wir heute für alle, die Benzin im Blut, Strom auf der E-Gitarre und Schweiß auf der Stirn brauchen: Tour 1 – Die ultimative Rock- & Alternative-Tour!

Von der stumpfen Ecke bis in den Rock-Olymp

Wenn du den Abend kompakt, handgemacht und mit ordentlich Wumms erleben willst, folgst du am besten diesem straff durchgeplanten Routenvorschlag:

  • 18 Uhr | Zur Stumpfen Ecke eG (Rieckhoffstr. 14):

Wir starten ganz entspannt, aber direkt rockig im Herzen von Harburg. Das Reh (bekannt aus dem Dunstkreis des 70s-Rock) eröffnet den Abend. Mit E-Gitarre und rauchigem Gesang mischt der Solo-Act eigene und gecoverte Songs (auf Englisch, Spanisch und Deutsch) zu einem bunten, erdigem Auftakt zusammen. Perfekt zum Warmwerden mit Bier in der Hand!

  • 19 Uhr | The Old Dubliner (Lämmertwiete):

Ein kurzer Spaziergang führt uns in Harburgs gastliches Herz, die malerische Lämmertwiete. Hier wartet Mark Curran. Der irische Singer/Songwriter ist kein leiser Troubadour, sondern ein echter Vollblut-Rockstar. Mit seinen mitreißenden Lieblingssongs und stadiontauglicher Energie sorgt er dafür, dass sich dieser frühe Samstagabend sofort wie eine ausgelassene Freitagnacht anfühlt.

  • 20 Uhr | Auferstehungskirche Marmstorf (Elfenwiese 1):

Jetzt machen wir einen kurzen Sprung nach Marmstorf. Per Bus von Harburg Rathaus mit den Linien  1145, 245 oder 345 gut erreichbar. Die dortige Kirche ist längst berühmt für ihre spektakulären Rock-Abende. Um 20 Uhr übernehmen Beauties&Beats feat. ThoMarius die Bühne. Die bekannte Tribute-Formation zelebriert Deutschrock-Hymnen von Westernhagen bis Grönemeyer – Mitsingen und Arme-in-die-Höhe-Reißen garantiert!

  • 21 Uhr | Wieder Auferstehungskirche Marmstorf:

Du musst die Location gar nicht wechseln, denn direkt im Anschluss bricht der Ausnahmezustand aus: Dissmeland betritt die Bühne. Hamburgs erste und einzige „Stoned-G-Punk“-Band mischt seit Jahren die norddeutsche Clublandschaft auf. Euch erwartet eine schweißtreibende, kompromisslose Mischung aus Noiserock, Crossover, schnellen Rhythmen und Reimen, bei denen auch mal mitten im Song die Instrumente getauscht werden. Volles Brett auf die Ohren!

  • 22 Uhr bis tief in die Nacht | Marias Ballroom (Lassallestraße 11):

Das absolute Epizentrum des Rock-Abends! Hier greifen drei Hochkaräter nahtlos ineinander, um den Club in einen echten Hexenkessel zu verwandeln:

  • 21.20 / 22.00 Uhr: Sweet Cougar Dreams – Ein Crossover aus Genialität und purer Rock-Energie, bei dem der Raum nach echtem Rock-Olymp riecht.
  • 22.40 Uhr: Anemone – Das niederländische Psychedelic-Rock-Quartett bringt schwebende 90er-Alternative-Gitarren, hypnotische Bässe und rohe emotionale Intensität auf die Bühne.
  • 0.00 Uhr: Asteroid Kane – Der perfekte, nächtliche Rausschmeißer. Indierock wie eine sternklare Highway-Nachtfahrt, irgendwo zwischen den Pixies, Radiohead und noisigem Postpunk.

Hol dir dein Eintrittsbändchen (7,50 €) am besten direkt an der Abendkasse der ersten Location.

Ausblick:

Im nächsten Teil widmen wir uns der großen Weltmusik- und Groove-Tour mit afrikanischen Rhythmen, Latin Jazz und fetten Club-Beats!

👉 Verpasst nicht die weiteren Touren unserer Serie:

  • Tour 2: Die Weltmusik-, Groove- & Club-Culture-Tour (folgt in Kürze)
  • Tour 3: Experimentelle Klänge, Kirche & Improvisation (folgt in Kürze)
  • Tour 4: Die Süderelbe- & Vielfalts-Tour (Start in Neugraben & Weltladen) (folgt in Kürze)
  • Tour 5: Das Harburger Kultur-Karree („Bermuda-Dreieck“ rund um den Rieckhoff- & Gloria-Tunnel) (folgt in Kürze)

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