Wenn in den kleinsten Clubs der Stadt die Lichter ausgehen, wird die Musikstadt Hamburg plötzlich ganz leise. Gerade jene intimen Bühnen, die neuen Talenten eine erste Heimat geben, kämpfen aktuell ums Überleben. Gut, dass es support gibt.
Denn es gibt es einen dringend benötigten Rettungsanker: Die Clubstiftung Hamburg zieht eine positive Bilanz der zweiten Förderrunde ihres Programms „Minibooster“ und schüttete insgesamt 78.000 Euro an 26 Hamburger Kleinstclubs aus. Dank der großzügigen Unterstützung der Hamburger Stiftung elementarteilchen konnte die Fördersumme pro Spielstätte von zuvor 2.000 auf nun 3.000 Euro erhöht werden, um auf die anhaltend angespannte wirtschaftliche Situation adäquat zu reagieren.
In Zeiten massiv gestiegener Kosten für Veranstaltungstechnik, GEMA-Gebühren und die Künstlersozialkasse stehen viele Betreiber*innen mit dem Rücken zur Wand. Das trifft letztlich auch den Hamburger Süden mit seinen kleinen aber so wichtigen Kulturorten im Quartier, wie etwa das Turtur, die Deichdiele oder die Fischhalle Harburg. Hier entstehen jene unverwechselbaren Begegnungen zwischen Publikum und Nachwuchskünstler*innen, die für unsere lokale Identität unersetzlich sind.
Wie Vorstand Heiko Langanke betont, darf in wirtschaftlich extrem herausfordernden Zeiten nicht zugelassen werden, dass elementare Auftrittsmöglichkeiten für den musikalischen Nachwuchs wegbrechen. Der „Minibooster“ setzt hier genau am richtigen Punkt an, um den Live-Betrieb pragmatisch abzusichern. Wer diese unverzichtbare Arbeit unterstützen und das Überleben der kleinsten Bühnen sichern möchte, kann sich mit einer Spende unter dem Verwendungszweck „Minibooster“ direkt an der Aktion der Clubstiftung beteiligen.
Weitere Informationen unter Clubstiftung.de [1]
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