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Hamburgs literarisches Brennglas

Im Herbst blickt die literarische Welt traditionell gespannt nach Hamburg. Denn auch jetzt wieder hat eine unabhängige Jury die Shortlists für das „Buch des Jahres“ und den „Sachbuchpreis der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS“ bekannt gegeben.

Je fünf herausragende Neuerscheinungen konkurrieren um die mit jeweils 8.000 Euro dotierten Auszeichnungen, die Kultursenator Dr. Carsten Brosda am 7. Dezember 2026 im Literaturhaus Hamburg feierlich verleihen wird.

Die diesjährigen Nominierungen erweisen sich als ein faszinierendes Panorama unserer Gegenwart. Sie richten, wie es Senator Brosda treffend formulierte, ein „Brennglas auf unsere Welt, analysieren ebenso gekonnt wie sie zum Mitfühlen anregen“. Auch Prof. Manuel Hartung, Vorstandsvorsitzender der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, unterstreicht die gesellschaftliche Relevanz: Gerade in Zeiten grassierender Desinformation seien fundierte Sachbücher ein unverzichtbarer Beitrag zu einer aufgeklärten Debatte und stärken die wehrhafte Demokratie.

Die Nominierten für das „Buch des Jahres“ (Belletristik)

Die Auswahl in der Kategorie Belletristik führt uns durch historische Kulissen, familiäre Ausnahmezustände und gedankliche Parallelwelten.

Die Nominierten für den „Sachbuchpreis der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS“

Das Sachbuch zeigt sich in diesem Jahr von seiner kampf- und diskursfreudigsten Seite: Es geht um Demokratie, Geschichte, Zuwendung und globale Verflechtungen.

Ein starkes Signal für die Literatur

Die fünfköpfige, hochkarätig besetzte Jury – bestehend aus der Autorin und Buchhändlerin Can Mayaoglu, der Literaturübersetzerin und Vorjahrespreisträgerin Kirsten Gleinig, der Autorin Silke Tobeler, dem Germanisten Prof. Dr. Tobias Kurwinkel sowie der Verlegerin Harriet Dohmeyer – hat eine Auswahl getroffen, die Leseliebhaber*innen garantiert durch die dunkleren Monate tragen wird.

Wer sich selbst in diese Welten vertiefen möchte, hat nun bis Anfang November Zeit, die Shortlists rauf und runter zu lesen, bevor die endgültigen Preisträger gekürt werden. Spannend bleibt es so oder so …



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