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Kultur-Spots statt Sommerloch

Meine Lieben, packt die Koffer gar nicht erst ein und vergesst den Stress am Flughafen – wir schalten diese Woche alle ganz offiziell in den Urlaubsmodus!

Ich komme gerade frisch vom Friseur am Sand, und ich sage euch, unter den geöffneten Fenstern wurde heute über die besten Pläne für die schulfreie Zeit philosophiert. Die Sommerferien in Hamburg haben begonnen, und passend dazu gibt es fantastische Neuigkeiten aus unserer eigenen kleinen Galaxie mitten in der City.

Und die beste Nachricht der Woche vorweg: Die kurze Zwangspause ist vorbei! Unser allseits beliebter Planet Harburg am Herbert-und-Greta-Wehner-Platz hat nach einer kurzen technischen Schließung pünktlich zum Sommer wieder seine Pforten geöffnet. Und das Beste daran ist, dass der Eintritt in die Museumsdependance im ehemaligen Karstadt-Gebäude für uns alle weiterhin komplett kostenlos bleibt. Wer also eine Pause von der Hitze sucht oder den Daheimgebliebenen etwas bieten möchte, steuert ab sofort einfach direkt den grauen Riesen an.

Und für die schulfreien Wochen haben sich die Macher*innen dort richtig was einfallen lassen. Wer nämlich dachte, im Sommer herrscht gähnende Leere, der hat die Rechnung ohne das Metropolis-Kino gemacht. Es gibt ein tolles Ferienkino im Planet Harburg! An den schulfreien Mittwochen flimmern dort wunderbare Streifen für die jüngeren Harburger*innen über die Leinwand – wie zum Beispiel die französische Abenteuergeschichte „Die Schatzsuche im Blaumeisental“. Da geht es um eine Ausgrabung und alte Familiengeheimnisse – das passt doch wie die Faust aufs Auge für eine Museumsdependance. So ist das Ferienprogramm für die kleinen Zeitdetektive im Stadtteil gerettet, ganz ohne lange Anreisen.

Wer lieber selbst auf Entdeckungstour gehen möchte, für den fliegt der Planet jetzt sogar richtig hoch hinaus. Mit der Wiedereröffnung ist dort nämlich eine brandneue Ausstellung gelandet, die den passenden Titel „Hamburg von oben – Ein historischer Rundflug“ trägt. Gezeigt werden faszinierende Aufnahmen des Fotografen Günther Krüger, der unsere Hansestadt und die Umgebung in den 50er- und 60er-Jahren aus der Vogelperspektive dokumentiert hat. Beim Haarewaschen meinte meine Friseurin ganz begeistert: „Mensch Clara, das ist wie eine Zeitmaschine im Erdgeschoss!“

Man kann wunderbar beobachten, wie sich die Stadt im Zeitraffer zur modernen Metropole entwickelt hat. Und wenn man dann wieder heraustritt, steht man direkt im Hier und Jetzt an der Fußgängerzone Lüneburger Straße. Ein perfekter, kostenloser Kultur-Ausflug für die ganze Familie direkt vor unserer Haustür.

Meine Lieben, ich rate euch für die erste Ferienwoche: Schaut einfach mal am Planeten vorbei, schnappt euch einen Platz im kühlen Kinoraum oder hebt virtuell über dem Hamburg der Wirtschaftswunderzeit ab. Die Öffnungszeiten sind immer mittwochs, donnerstags und am Wochenende von 10 bis 17 Uhr. Ich bleibe jedenfalls erst mal im Salon – da fliegen zwar keine Flugzeuge, sondern nur die Haarbüschel, aber der Tratsch ist im Sommer ohnehin am erfrischendsten!

Bussi, eure Clara!


Tiefgang statt Bezahlschranke:

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