Prosit Neujahr, meine Lieben! Ich hoffe, ihr seid alle gut reingerutscht und habt die Silvesterknallerei ohne größere Schäden an Leib, Seele oder Gehörgang überstanden. Während die letzten Raketenstöcke noch auf den Gehwegen in Eißendorf und Heimfeld liegen, blicke ich mit einer ordentlichen Portion Neugier auf das, was uns in diesem frischen Jahr 2026 erwartet.
Wenn wir eines für dieses Jahr brauchen, dann sind es Superkräfte. Und wie es der Zufall will, liefert uns das Archäologische Museum am Museumsplatz genau die richtige Inspiration dazu. Die Ausstellung über den Mythos der Superhelden läuft noch bis April. Ich sage euch: Wer täglich am Harburger ZOB auf den Bus wartet oder versucht, die Logik der S-Bahn-Anzeigen zu entschlüsseln, der ist im Grunde schon ein kleiner Superman oder eine Wonder Woman des Alltags.
Aber Spaß beiseite, Harburg hat 2026 kulturell richtig was auf dem Kasten. Schon am 4. Januar können wir im Harburger Theater bei der Morgenfeier zum Jahresanfang gemeinsam Schwung holen. Und wer es lieber laut und energiegeladen mag, sollte das Programm im Stellwerk im Auge behalten. Da geht es im Januar direkt mit ordentlich Bass und Club-Vibes los. Das ist genau der Sound, den unser Bezirk braucht, um die Wintermüdigkeit abzuschütteln.
Ein großes Thema bleibt natürlich unsere Baustellen-Olympiade. Der ZOB soll laut Planungen bis zum Sommer oder Ende des Jahres fertig werden. Ich bin gespannt, ob wir 2026 wirklich das rote Band durchschneiden dürfen oder ob wir noch ein paar Extra-Runden Geduld trainieren müssen. Aber hey, auch der Fernbahnhof soll sich ja in einen echten Zukunftsbahnhof verwandeln. Klimaresilient und moderner – das klingt fast zu schön, um wahr zu sein, aber wir bleiben optimistisch und vor allem wachsam.
Mein Tipp für den Januar: Nutzt die dunklen Abende für die kleinen, feinen Kulturmomente. Ob ein Rathauskonzert am 21. Januar mit den Stars von morgen oder ein Besuch in der Fischhalle – Harburg lebt von diesen Begegnungen. Das Jahresthema des Kultursommers lautet übrigens Neue Wege. Und genau das wünsche ich uns allen: Dass wir 2026 neue Wege finden, einander zuzuhören, gemeinsam zu lachen und unseren Bezirk noch ein Stückchen lebenswerter zu machen.
In diesem Sinne: Kopf hoch, Brust raus und ab ins Vergnügen. Wir hören uns nächste Woche!
Eure Clara
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