Aleen Solari https://www.tiefgang.net Wed, 20 Nov 2019 09:55:57 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Damit Kunst kann https://www.tiefgang.net/damit-kunst-kann/ Fri, 22 Nov 2019 23:50:21 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6078 [...]]]> Hamburg hat Dank der ZEIT-Stiftung neue Kunststipendien. Sie sollen eh schon gute Arbeiten helfen auszubauen. Und viele der Stipendiat*innen sind in Harburg nicht ganz unbekannt.

Die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius ermöglicht mit ihrem umfangreichen Engagement ein weiterführendes Stipendienprogramm für professionell arbeitende bildende Künstlerinnen und Künstler. Die neuen Kunststipendien wurden in Höhe von je 10.000 Euro durch die Behörde für Kultur und Medien in diesem Jahr erstmals vergeben. Sie richten sich an bildende Künstlerinnen und Künstler, die in Hamburg leben und sich durch qualitätvolle bisherige Arbeit ausweisen. Eine überregional besetzte Fachjury suchte aus 150 Bewerbungen sieben herausragende Künstlerinnen und Künstler aus. Die Stipendien 2019 gehen an: Philip Gaißer (stellte 2017 auch im Kunstverein Harburger Bahnhof aus), Annika Kahrs (präsentierte erst Anfang 2019 im Kunstverein Harburger Bahnhof ihren neuen Werkskatalog), Inge Krause (stellte 2018 im Schloß Agathenburg aus), Axel Loytved (hatte 2014 eine Co-Ausstellung vom Kunstverein Buchholz und der Bossard-Kunststätte in Jesteburg), Hannah Rath (stellte 2018 im Schloß Agathenburg aus), Eske Schlüters (war bereits 2010 im Kunstverein Harburger Bahnhof) und Aleen Solari (war gerade zum 20jährigen Jubiläum im Kunstverein Harburger Bahnhof).

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten, die sich vielfach bereits über Hamburg hinaus einen Namen gemacht haben, verdeutlichen die Qualität und das breite Spektrum des künstlerischen Schaffens in unserer Stadt. Zugleich zeigt ihr Schaffen, wie komplex und aufwändig die Arbeits- und Produktionsbedingungen heute sind. Dank der neuen Kunststipendien ist es nun möglich, sieben Künstlerinnen und Künstlern bei ihren teils umfangreichen Vorhaben zu unterstützen. Die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius hilft uns mit den neuen Stipendien, die Arbeitsbedingungen für Künstlerinnen und Künstler in Hamburg weiter zu verbessern.“

Christine Neuhaus, Hauptbereichsleiterin Förderungen ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius: „Die ZEIT-Stiftung setzt sich als Hamburger Stiftung besonders für Projekte in der Hansestadt ein. Neben der Förderung der etablierten Kultureinrichtungen ist ihr die Unterstützung Hamburger Künstler ein wichtiges Anliegen. Diese an die Stadt zu binden und ihnen hier ein Arbeiten auch an längerfristigen Projekten zu ermöglichen, ist das Ziel der „Kunststipendien der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius“. Wir freuen uns sehr, dass sieben herausragende Stipendiaten nun die Möglichkeit haben, ihre Projektideen umzusetzen. Hamburg als Kulturstandort wird so weiter gestärkt.“

In Kooperation mit der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius gelang es, die Arbeitsstipendien für Bildende Kunst der Freien und Hansestadt Hamburg zu erhöhen und darüber hinaus ein neues Stipendienprogramm für Bildende Kunst aufzusetzen, das an bestehende Förderprogramme anschließt und diese ergänzt. Etablierten Künstlerinnen und Künstlern wird damit eine weiterführende Perspektive in der Stadt ermöglicht. Die Kunststipendien der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius sind ein wichtiger Schritt im Ausbau der Förderangebote im Bereich Bildende Kunst.

Die Jury bestand in diesem Jahr aus Jens Asthoff (Kunstkritiker, Hamburg), Natalie Czech (Künstlerin, Berlin), Dr. Brigitte Kölle (Kuratorin, Hamburger Kunsthalle), Christine Neuhaus (Hauptbereichsleiterin Förderungen, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Hamburg), Dr. Carina Plath (Kuratorin, Sprengel Museum, Hannover). Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden im Frühsommer 2020 im Rahmen einer Veranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt.

Quelle: www.hamburg.de/bkm

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Kreative Gast-Arbeiter https://www.tiefgang.net/kreative-gast-arbeiter/ Fri, 08 Jun 2018 22:14:40 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3727 [...]]]> Die Juries haben getagt und die Behörde für Kultur und Medien ermöglicht nun zehn Künstler*innen je vierwöchige Arbeitsaufenthalte in Frankreich, Dänemark und Italien. Gute Reise!

In der Mitteilung der Behörde heißt es:

„Vier bildende Künstler, fünf Schriftsteller und eine Literaturübersetzerin können in diesem Jahr für vier Wochen zum Arbeiten in das westlich von Paris gelegene Château de Millemont, in das kleine Bergdorf Torria in Ligurien und in das dänische Svendborg reisen. Die Jurys wählten aus mehr als 60 Bewerbungen die bildenden Künstler Janus Hochgesand, Aleen Solari, Goscha Steinhauer und Youssef Tabti sowie die Autoren Claus Berg, Mischa Kopmann, Roberta Schneider, Katha Schulte und die Literaturübersetzerin Cornelia Wend für die Residenzstipendien in Frankreich und Italien aus, die zum zweiten Mal von der Behörde für Kultur und Medien angeboten werden. Außerdem erhält der Schriftsteller Alexander Häusser ein Stipendium für das Brecht-Haus im dänischen Svendborg.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Wer kreativ tätig ist, weiß, wie wichtig ein Perspektivwechsel für das eigene Schaffen sein kann – und wie selten man im Alltag dazu kommt. Um neue Blickwinkel zu eröffnen und eine ungestörte Arbeitsumgebung zu ermöglichen, haben wir die Residenzstipendien eingerichtet. Das große Interesse der Künstlerinnen und Künstler an einem Arbeitsaufenthalt im Ausland und ihre kreativen Bewerbungen zeigen, dass wir mit dem Angebot einen Nerv treffen und spiegeln das große künstlerische Potenzial unserer Stadt wider.“

Die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten wurde von fachkundigen Jurys vorgenommen, für Literatur von Jürgen Abel (Lektor), Brigitte Jakobeit (Literaturübersetzerin) und Katrin Weiland (Literaturveranstalterin). Für die bildende Kunst wählten die Galeristin Carolyn Heinz und der Künstler Henning Kles aus. Die Behörde für Kultur und Medien übernimmt die Miete für die Künstler und Künstlerinnen in den Residenzen und zahlt ihnen eine Aufwandspauschale von je 1.000 Euro für die Zeit ihres Aufenthalts.

In das Château de Millemont im Département Yvelines in der Region Île-de-France reisen im September der Romancier Mischa Kopmann („Aquariumtrinker“, Osburg Verlag), die Autorin und Übersetzerin Roberta Schneider (unter anderem „Der Guss“ und „Ja!Panisch“, mairisch) und die Literaturübersetzerin aus dem Französischen Cornelia Wend (unter anderem Jérôme Leroy für Edition Nautilus und Estelle Surbranche für Polar). Von Seiten der bildenden Kunst nehmen Aleen Solari (Installationen, mixed media) und Youssef Tabti (interdisziplinäre Projekte) an dem Residenzprogramm teil.

Der Schriftsteller Alexander Häusser (unter anderem „Karnstedt verschwindet“, Knaus und „Hungerwinter“, Propyläen) wohnt im September im Brecht-Haus in der dänischen Hafenstadt Svendborg auf der Insel Fünen. Bertolt Brecht verbrachte hier von 1933 bis 1939 die ersten Jahre seines Exils.

In der Burkhard-Vernunft-Residenz im ligurischen Torria arbeiten im September der Schriftsteller Claus Berg an seinem Debütroman und der bildende Künstler Janus Hochgesand an Ölbildern mit Farbpigmenten der Region. Den Oktober verbringen die Autorin und Übersetzerin aus dem Italienischen Katha Schulte (unter anderem „Unwesen“, Hablizel) und der bildende Künstler Goscha Steinhauer (Videoprojekt) im ehemaligen Wohnhaus und Atelier des 2016 verstorbenen Hamburger Künstlers Burkhard Vernunft.

Nach der Rückkehr der Stipendiaten ist ein gemeinsames Veranstaltungsprojekt geplant. Details werden noch bekanntgegeben.“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

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Der Nachwuchs stellt aus https://www.tiefgang.net/der-nachwuchs-stellt-aus/ Fri, 09 Feb 2018 23:22:01 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3022 [...]]]> Jedes Jahr vergibt Hamburg zehn  Stipendien zur Förderung des Kunstnachwuchses. Jetzt sind die Arbeiten der letzten zwei Jahre in Harburg zu sehen.

In einer Pressemitteilung weist die Behörde für Kultur und Medien Hamburg auf die aktuelle Ausstellung in der Sammlung Falckenberg in Harburg hin:

„In Kooperation mit der Sammlung Falckenberg der Deichtorhallen Hamburg werden ab Samstag, den 10. Februar 2018 bis Sonntag, den 25. Februar 2018 die zwanzig Künstlerinnen und Künstler, die in den Jahren 2016 und 2017 von der Behörde für Kultur und Medien mit einem Arbeitsstipendium für bildende Kunst ausgezeichnet wurden, in Harburg dem kunstinteressierten Publikum einen spannenden Einblick in ihr künstlerisches Schaffen geben. Damit stellen erstmalig in der Historie der Hamburger Arbeitsstipendien für bildende Kunst zwei Jahrgänge der Stipendiatinnen und Stipendiaten nach Beendigung der Stipendienzeit ihre Arbeiten in einer gemeinsamen Ausstellung aus.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die gemeinsame Abschlussausstellung der Stipendiatinnen und Stipendiaten der Jahre 2016 und 2017 verspricht einen einmaligen und umfassenden Einblick in die große Vielfalt und Vitalität der aktuellen Entwicklungen des künstlerischen Schaffens in unserer Stadt. Sie macht einmal mehr deutlich, dass das Programm der Hamburger Arbeitsstipendien für bildende Kunst ein wichtiger Beitrag zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses ist, dessen Ideenreichtum und Erfindungsgeist die kulturelle Weiterentwicklung vorantreibt.“ 

Ausstellungseröffnung:

Freitag, 9. Februar 2018 um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr

Es sprechen Hans Heinrich Bethge, Amtsleiter Kultur der Behörde für Kultur und Medien und Prof. Dr. Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen Hamburg Deichtorhallen Hamburg – Sammlung Falckenberg, Wilstorfer Straße 71, Tor 2, 21073 Hamburg-Harburg

Die Hamburger Arbeitsstipendien für bildende Kunst wurden 1981 eingerichtet, um bildenden Künstlerinnen und Künstlern nach Beendigung ihrer Ausbildung auf dem Weg in ihre berufliche Zukunft eine Starthilfe zu geben. Mit den Stipendien werden seitdem jährlich über Expertenjurys zehn Hamburger Künstlerinnen und Künstler für ein Stipendium ausgewählt, deren Arbeiten einen besonders förderungswürdigen eigenständigen und innovativen Ansatz sowie ein herausragendes künstlerisches Potential erkennen lassen.

In der Ausstellung in der Sammlung Falckenberg in Harburg werden Arbeiten gezeigt von: Jahrgang 2016: Suse Bauer, Johanna Bruckner, Suse Itzel, Rosa Joly, Anik Lazar, Ida Lennartsson, Hannah Rath, Swen Erik Scheuerling, Yann-Vari Schubert, Nina Wiesnagrotzki. Jahrgang 2017: Kirstin Burckhardt, Veronika Gabel, Martin Hoener, Jonas Kolenc, Almut Middel, André Mulzer, Alice Peragine, Aleen Solari, Robert Vellekoop, Tilman Walther.

Öffnungszeiten und Preise

Die Ausstellung ist während der Laufzeit sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet, ohne Anmeldung. Eintritt: 5 Euro, erm. 3 Euro, inkl. öffentlicher Führung um 13 und 15 Uhr – Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie Hamburger Kunst- und Kunstgeschichtsstudierende erhalten freien Eintritt.

Zudem im Rahmen von öffentliche Führungen, für die eine Anmeldung erforderlich ist, dann Eintritt 10 Euro, ermäßigt 6 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie Hamburger Kunst- und Kunstgeschichtsstudenten erhalten freien Eintritt, Termine und Anmeldung zu den öffentlichen Führungen unter www.deichtorhallen.de/buchung

Die Sammlung Falckenberg befindet sich in den Phoenix-Fabrikhallen in Hamburg-Harburg. Für Rückfragen erreichen Sie das Büro der Sammlung Fackenberg auch telefonisch unter 040-3250 6762 oder sammlungfalckenberg@deichtorhallen.de.“

Quelle:  www.hamburg.de/bkm

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