Archäologisches Museum Hamburg / Stadtmuseum Harburg https://www.tiefgang.net Fri, 09 May 2025 09:02:59 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Ein Fest für Filmfans, Kunstliebhaber und Geschichtsentdecker! https://www.tiefgang.net/ein-fest-fuer-filmfans-kunstliebhaber-und-geschichtsentdecker/ Fri, 09 May 2025 22:55:46 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11760 [...]]]>

Der Juni in Harburg verspricht ein Feuerwerk der Kultur: Das Planet Harburg wird zum pulsierenden Zentrum für Cineasten, während das Stadtmuseum Harburg mit einer Hommage an den Stadtmaler Ralf Schwinge lockt.

Zudem laden spannende Führungen im Archäologischen Museum Hamburg dazu ein, die reiche Geschichte der Hansestadt neu zu entdecken.

Gleich zu Beginn des Monats verwandelt sich das Planet Harburg in einen Tempel des Kurzfilms. Vom 3. bis 8. Juni 2025 übernimmt das Kurzfilm Festival Hamburg das Kommando und präsentiert unter dem Motto „Provokation der Liebe“ seine 41. Edition. Das Festival, das 1985 im Metropolis Kino seinen bescheidenen Anfang nahm, hat sich längst zu einer international anerkannten Größe entwickelt. Umso schöner, dass es nun seine Fühler nach Harburg ausstreckt und im Planet Harburg gleich drei Programme präsentiert. Filmfans dürfen sich auf eine geballte Ladung Kreativität und cineastische Experimentierfreude freuen.

Doch auch die bildende Kunst kommt in Harburg nicht zu kurz. Noch bis zum 7. September lädt das Stadtmuseum Harburg zu einer besonderen Ausstellung ein: „Stadtmaler Ralf Schwinge: Harburg in neuen Ansichten“. Hier werden rund 150 Skizzen, Zeichnungen und Gemälde des Harburger Künstlers Ralf Schwinge gezeigt, die den Bezirk aus ungewöhnlichen und frischen Perspektiven präsentieren. Schwinge setzt mit seiner Kunst eine Tradition Harburger Künstler fort, die das Stadtbild über die Jahrzehnte hinweg dokumentiert haben. Die Ausstellung schlägt eine Brücke in die Vergangenheit, indem sie Schwinges Werke einer Auswahl von Arbeiten von Otto Ewerien, Carl Ihrke und Hermann Müller-Vogelsang gegenüberstellt.

Ralf Schwinge, Jahrgang 1990, erweist sich in seinen Werken als aufmerksamer Chronist seiner Heimat. Mit wachem Blick hält er die großen und kleinen Veränderungen fest, die den Stadtteil prägen. Seine Bilder entstehen meist direkt vor Ort, was ihnen eine besondere Lebendigkeit und Authentizität verleiht. Interessierte haben die Möglichkeit, Schwinge bei Führungen und Workshops persönlich kennenzulernen und mehr über seine Arbeit zu erfahren.

Für Geschichtsentdecker bietet das Archäologische Museum Hamburg im Juni eine Reihe spannender Führungen an. Besonders hervorzuheben ist die inklusive Führung für blinde und seheingeschränkte Menschen unter dem Titel „Museum zum Anfassen – Leben in Hamburg früher und heute“. Hier wird die Geschichte Hamburgs mit allen Sinnen erlebbar gemacht, durch das Ertasten von Objekten und Materialien. Aber auch Familien kommen auf ihre Kosten: Die „Abenteuer Archäologie“ Familientour bietet einen lebendigen Einblick in die Vor- und Frühgeschichte Norddeutschlands, gefolgt von der Möglichkeit, in der Mit-Mach-Werkstatt selbst Hand anzulegen.

Nicht zu vergessen sind die Themenführung „Nahrung – Von der Jagd zur Schnäppchenjagd“, die die Entwicklung der Ernährungsgewohnheiten von der Steinzeit bis heute beleuchtet, und die Kreativ-Werkstatt für Kinder, in der bunte Perlen nach historischen Vorbildern gestaltet werden. Und auch die kleinen Märchenfans kommen bei der Märchenstunde mit Geschichten von Katzen und Katern auf ihre Kosten.

Für alle, die sich für die Ursprünge Hamburgs interessieren, bietet der archäologische Rundgang „Rund um die Bischofsburg“ eine spannende Gelegenheit, die verborgene Geschichte der Altstadt zu entdecken.

Der Juni in Harburg verspricht also einen Monat voller kultureller Höhepunkte, der für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Ob Filmfan, Kunstliebhaber oder Geschichtsinteressierter – hier kommt jeder auf seine Kosten!

Planet Harburg – Kurzfilm Festival Hamburg

  • Datum: 03.06.2025 – 08.06.2025
  • Ort: Planet Harburg, Herbert-und-Greta-Wehner-Platz, 21073 Hamburg-Harburg
  • Eintritt: 9 Euro / 6 Euro ermäßigt
  • Hinweis: Kinokasse öffnet eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Stadtmuseum Harburg – Sonderausstellung „Stadtmaler Ralf Schwinge: Harburg in neuen Ansichten“

  • Datum: Bis 07.09.2025
  • Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag, 10:00 – 17:00 Uhr
  • Ort: Stadtmuseum Harburg, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg
  • Eintritt: 8 Euro / 5 Euro ermäßigt / Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei

Stadtmuseum Harburg – Künstlergespräch mit Ralf Schwinge

  • Datum: 29.06.2025
  • Uhrzeit: 11:00 – 15:00 Uhr
  • Ort: Museumsplatz 2, 21073 Hamburg
  • Kosten: Nur Museumseintritt
  • Anmeldung: Nicht erforderlich

Archäologisches Museum Hamburg – Führungen und Aktionen

  • Inklusive Führung für blinde und seheingeschränkte Menschen:
    • Datum: 08.06.2025
    • Uhrzeit: 12:00 – 13:30 Uhr
    • Kosten: Kostenfrei
    • Anmeldung: Tel. 040 42871 2497
  • Familien-Aktion: Abenteuer Archäologie:
    • Datum: 08.06.2025
    • Uhrzeit: 14:00 – 15:30 Uhr
    • Ort: Harburger Rathausplatz 5, 21073 Hamburg
    • Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt
    • Anmeldung: 040 42871 2497
  • Themenführung: Nahrung – Von der Jagd zur Schnäppchenjagd:
    • Datum: 22.06.2025
    • Uhrzeit: 12:30 – 13:30 Uhr
    • Ort: Harburger Rathausplatz 5, 21073 Hamburg
    • Eintritt: 3 Euro
    • Anmeldung: 040 42871 2497
  • Kreativ-Werkstatt für Kinder: Rund und bunt – Perlen selbstgemacht:
    • Datum: 22.06.2024
    • Uhrzeit: 14:00 – 16:00 Uhr
    • Ort: Harburger Rathausplatz 5, 21073 Hamburg
    • Kosten: 3 Euro
    • Anmeldung: 040 42871 2497
  • Märchenstunde im Museum: Gestiefelter Kater, gestiefelte Katze:
    • Datum: 29.06.2025
    • Uhrzeit: 15:00 – 16:00 Uhr
    • Ort: Harburger Rathausplatz 5, 21073 Hamburg
    • Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt
    • Anmeldung: 040 42871 2497
  • Rund um die Bischofsburg – Archäologie entdecken im Zentrum Hamburgs:
    • Termine: 11.06.2025, 11:00 – 12:30 Uhr; 21.06.2025, 15:00 16:30 Uhr
    • Treffpunkt: Museum Bischofsburg, Speersort 10, 20095 Hamburg
    • Kosten: 3 Euro
    • Anmeldung: 040 42871 2497 oder tickets.amh.de

 

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Lost Places https://www.tiefgang.net/lost-places/ Fri, 18 Oct 2024 22:59:10 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11235 [...]]]> Ein dunkler Herbst und vergessene Plätze – da liegt ein Besuch im Archäologischen Museum in Harburg nahe …

Vom 25.10.2024 bis zum 23.03.2025 entführt das Archäologische Museum Hamburg seine Besucherinnen und Besucher in die faszinierende Welt der Lost Places und zeigt – eingefangen in beeindruckenden Fotografien – spannende verlassene Orte in Hamburg, Deutschland und der Welt. Und nein: das ehemalige Karstadt Habrurg ist noch nicht Teil der Ausstellung. In der Ausstellung können Interessierte in diese vergessenen Orte eintauchen und dabei die verborgene Schönheit hinter den verfallenden Gemäuern entdecken. Lost Places sind Zeugen historischer Ereignisse, und einige von ihnen liegen direkt vor unserer Haustür in Hamburg und Umgebung, wo stillgelegte Industrieanlagen auf bessere Zeiten warten. Sie üben eine ganz eigene Faszination aus, und manche moderne Ruine birgt zugleich eine überraschende Geschichte.

In der Ausstellung werden über 150 großformatige Bilder mit faszinierenden Motiven von ganz unterschiedlichen Lost Places gezeigt. Das Archäologische Museum Hamburg bietet passend zur Ausstellung ein Begleitprogramm mit Führungen und Vorträgen an, außerdem sind Besuche in verlassenen Bunkern geplant.

Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit der Hamburger Morgenpost und Urbane Kunst e.V. entstanden.

Informationen

Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei; Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag, 10 – 17 Uhr

Ort: Archäologisches Museum Hamburg, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg; Laufzeit: 25.10.2024 – 23.03.2025

Sonntags-Tour: Lost Places

Auf der Tour durch die Ausstellung „Lost Places“ begegnen die Besucherinnen und Besucher Orten, die einst voller Leben waren, später aufgegeben und dem Verfall überlassen wurden: Industrieanlagen, Bunker, Bahnhöfe oder Kirchen: Die besondere Atmosphäre dieser vergessenen Orte wurde in großformatigen Fotografien eingefangen. Sie erfahren spannende Geschichten ausgewählter Lost Places und können in den morbiden Charme des Zerfalls eintauchen.

Informationen

Termin: 17.11., 24.11.2024, 12:00 – 13:00 Uhr; Ort: Museumsplatz 2, 21073 Hamburg; Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt

Anmeldung: 040 42871 2497

Kuratorenführung: Lost Places

Kurator Dr. Michael Merkel führt durch die Ausstellung „Lost Places“ und gibt Einblicke hinter die Kulissen. Als Archäologe und Fotograf aus Leidenschaft erläutert er die Ausstellungsidee und stellt seine Favoriten unter den Lost Places vor.

Informationen

Termin: 20.11.2024, 17:00 – 18:00 Uhr; Ort: Museumsplatz 2, 21073 Hamburg, Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt

Anmeldung: 040 42871 2497

Lesung: Deutschlands verschwundene Orte – Ein Atlas

Mit Pia Volk, Autorin

Unter der Oberfläche Deutschlands liegen die Reste unzähliger verschwundener Städte, Handelszentren, Dörfer und Industrieanlagen: ein versunkenes, unbekanntes Deutschland. Die Autorin Pia Volk hat sich auf die Suche nach diesen Orten gemacht. Sie erzählt von ihrer einstigen Bedeutung und ihrem Untergang und besichtigt in Wäldern, auf Feldern, im Watt oder in Asphaltwüsten die Überreste einstiger Größe. Das Museum präsentiert eine spannende Lesung für alle, die schon immer ahnten, dass unter unseren Füßen eine versunkene Welt liegt. Auf dem Grund des Bodensees finden sich zum Beispiel Reste großer Pfahlbausiedlungen aus prähistorischer Zeit. An der Ostsee lag die kosmopolitische Siedlung Haithabu, ein Knotenpunkt zwischen Skandinavien, dem Baltikum und Westeuropa. Die nordfriesische Stadt Rungholt versank im 14. Jahrhundert in einer Sturmflut. Als man schon glaubte, sie existiere nur in den Sagen, fand man ihre Überreste im Watt. Von dem großen jüdischen Ghetto an der Außenseite der Frankfurter Stadtmauer, das bis ins 19. Jahrhundert existierte, sind heute nur noch Reste erhalten. Im 20. Jahrhundert mussten Ortschaften der innerdeutschen Grenze oder Stauseen weichen, und bis heute werden Dörfer für den Braunkohleabbau weggebaggert. Pia Volk beschreibt kenntnisreich das Schicksal von dreißig exemplarischen Orten, die von unseren Landkarten verschwunden sind und lässt uns über ein versunkenes Deutschland staunen, das hier und da noch an die Oberfläche ragt.

Informationen

Termin: 14.11.2024, 18:00 – 19:00 Uhr; Ort: Harburger Rathausplatz 5, 21073 Hamburg; Kosten: kostenfrei

Anmeldung: 040 42871 2497

Sonderausstellung 

31.10.2024 bis 23.03.2025

 Die neue Ausstellung des Stadtmuseums Harburg:

Hamburg von oben: Ein historischer Rundflug (1956-1969) mit Fotos von Günther Krüger

Das Stadtmuseum Harburg ist vom 31.10.2024 bis zum 23.03.2025 eine Schatzkiste für alle, die Hamburgs Entwicklung in den 50er- und 60er-Jahren interessiert. Gezeigt wird eine Ausstellung, die staunen lässt: „Hamburg von oben – Ein historischer Rundflug (1956-1969) mit Fotos von Günther Krüger“. Die Bilder des Fotografen, der damals mit dem Hubschrauber oder der Cessna in die Luft gegangen ist, um die Hansestadt und ihre Umgebung von oben zu dokumentieren, sind ein spannender Flug über eine Stadt, als aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs das heutige Stadtbild entstand. Bilder, die von der Leistung des Wiederaufbaus erzählen und die Geschichte der Stadtentwicklung vor Augen führen.

Es ist dem Fotografen Jürgen Joost zu verdanken, dass dieser Foto-Schatz gehoben wurde. In einem Antiquariat entdeckte er die Fotos von Günther Krüger. Begeistert von der Qualität und den besonderen Blickwinkeln machte er sich auf die Suche nach immer weiteren Werken von Günther Krüger. 2016 schließlich ging das komplette Archiv von Krügers Sohn an Jürgen Joost über. Gemeinsam mit ihm hat das Stadtmuseum Harburg nun eine Ausstellung zusammengestellt, die einen historischen Rundflug von der Hamburger Innenstadt über Alster, Elbe und den Stadtteil Wilhelmsburg bis nach Harburg zeigt. Insbesondere der Hamburger Süden wird hier auf bisher unbekannte Weise gezeigt. In der Schau ergänzen informative Texte und Lagepläne der wichtigsten Gebäude und späteren Neubauten die wertvollen historischen Fotodokumente.

Informationen

Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei; Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag, 10 – 17 Uhr

Ort: Stadtmuseum Harburg, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg; Laufzeit: 31.10.2024 bis 23.03.2025

Harburger Kulturtag am 3.11.2024

Der Harburger Kulturtag verbindet auch dieses Jahr wieder für einen Tag die wichtigsten Harburger Kulturorte, die auf diese Weise die kulturelle Attraktivität von Hamburgs Süden zeigen. Am Sonntag, dem 3. November, von 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr präsentieren sich über 20 Harburger Kultureinrichtungen mit einem extra auf diesen Tag zugeschnittenen Programm – und das bei freiem Eintritt! Im Archäologischen Museum Hamburg und Stadtmuseum Harburg gibt es an diesem Tag ein umfangreiches Mitmachprogramm für große und kleine Besucher mit Führungen und einer Rätsel-Rallye.

Mittlerweile ist der jährlich im Herbst stattfindende Harburger Kulturtag zu einem festen Bestandteil der lebhaften Kultur- und Kunstszene Hamburgs geworden. Mit von der Partie sind zum Beispiel die Sammlung Falckenberg, der Kunstverein Harburger Bahnhof, die TU Hamburg, das Harburger Theater und natürlich das Archäologische Museum Hamburg und Stadtmuseum Harburg. Das Kulturereignis findet im Rahmen einer Kooperation mit dem Harburg Marketing statt. Auch in diesem Jahr wird der Harburger Kulturtag von der Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt.

Das Programm im Archäologischen Museum Hamburg und Stadtmuseum Harburg:

Führung: Harburg archäologisch

Von der Steinzeit bis in die jüngste Vergangenheit: In Harburgs Untergrund verbirgt sich ein spannendes Geschichtsbuch. Die Ausgrabungen der letzten Jahre brachten Licht ins Dunkel der Geschichte Harburgs. Ob Flintdolch, Leuchter oder Ofenkachel: Mit über 30 Exponaten ist der Bezirk Harburg in der Archäologischen Ausstellung vertreten. Während der Führung erfahren die Teilnehmenden Spannendes aus Harburgs Vergangenheit.

Informationen

Termin: 3.11.2024, 13:00 – 14:00 Uhr, 15:00 – 16:00 Uhr; Ort: Harburger Rathausplatz 5, 21073 Hamburg; ohne Anmeldung

Rätsel-Rallye: Zeitdetektive

Bei der Rätsel-Rallye begeben sich die kleinen Besucher auf eine Spurensuche durch Harburgs Vergangenheit. Knifflige Fragen führen die kleinen Detektive quer durch die Ausstellung und in die Vergangenheit. Ist das Rätsel gelöst, kann die Lösung an der Museumskasse abgegeben werden. Unter den richtigen Antworten werden kleine Überraschungspreise verlost.

Informationen

Termin: 3.11.2024,14:00 – 16:00 Uhr; Ort: Harburger Rathausplatz 5, 21073 Hamburg; ohne Anmeldung, Kosten: kostenfrei

Führung: Lost Places

Auf der Tour durch die Ausstellung „Lost Places“ begegnen die Besucherinnen und Besucher Orten, die einst voller Leben waren, später aufgegeben und dem Verfall überlassen worden sind. Industrieanlagen, Bunker, Bahnhöfe oder Kirchen. Die besondere Atmosphäre dieser vergessenen Orte wurde in großformatigen Fotografien eingefangen. Die Teilnehmenden erfahren spannende Geschichten ausgewählter Lost Places und können in den morbiden Charme des Zerfalls eintauchen.

Informationen

Termin: 3.11.2024, 14:00 – 15:00 Uhr, 16:00 – 17:00 Uhr, 18:00 – 19:00 Uhr; Ort: Museumsplatz 2, 210743 Hamburg, ohne Anmeldung, Kosten: kostenfrei

FÜHRUNGEN IM ARCHÄOLOGISCHEN MUSEUM HAMBURG

Familien-Aktion: Abenteuer Archäologie

Das Archäologische Museum Hamburg präsentiert im Rahmen einer Familientour eine archäologische Erlebniswelt, die kleinen und großen Besuchern einen lebendigen und faszinierenden Einblick in die Vor- und Frühgeschichte Norddeutschlands bietet. Anschließend können in der Mit-Mach-Werkstatt Werkstoffe und Geräte, mit denen unsere Vorfahren gearbeitet haben, ausprobiert werden. Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren.

Informationen

Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren; Termin: 10.11.2024, 14:00 – 15:30 Uhr, Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt

Ort: Harburger Rathausplatz 5, 21073 Hamburg; Anmeldung: 040 42871-2497

Kreativ-Werkstatt für Kinder: Höhlenkunst

In der Steinzeithöhle des Museums lernen die Kinder Tiere der Eiszeit kennen. Um Licht in die Höhle zu bringen, wird zuerst eine steinzeitliche Tonlampe hergestellt. Anschließend werden die Kinder zu Eiszeitkünstlern und malen Mammut, Wollnashorn und Wildpferd mit Erdfarben auf „Höhlenpapier“. Die Kunstwerke können mit nach Hause genommen werden.

Informationen

Für Kinder ab 8 Jahren; Termin: 10.11.2024, 14:00 – 16:00 Uhr; Kosten: 3 Euro; Ort: Harburger Rathausplatz 5, 21073 Hamburg

Anmeldung: 040 42871 2497

Workshop: Ringe der Bronzezeit

Bronze ist eine der ältesten vom Menschen hergestellte Legierung, bestehend aus Kupfer und Zinn. Vor fast 4.000 Jahren begann der Siegeszug der Bronze und die Bronzeschmiede fertigten aus dem neuen Metall goldglänzenden Schmuck. Neben dem Gussverfahren wurden viele Schmuckstücke auch aus Bronzedraht hergestellt. Besonders beliebt waren Schmuckstücke in Spiralform, die als Fingerringe, Armringe oder als Anhänger getragen wurden. Die Teilnehmenden erfahren, wie mit einfachen Mitteln bereits eindrucksvoller Schmuck hergestellt werden kann und können selbst kreativ werden. Nach dem Vorbild originaler Bronzefunde werden aus Kupferdraht Spiralröllchen gedreht, Ringe gebogen oder Gewandspangen angefertigt.

Die Dauer des Workshops beträgt drei Stunden und umfasst neben dem Praxisteil auch eine Führung durch die Dauerausstellung. Das Programm richtet sich an künstlerisch interessierte Erwachsene, setzt keine Erfahrungen in der Schmuckherstellung voraus, bietet jedoch auch fortgeschrittenen Hobbyhandwerkern eine neue Herangehensweise.

Informationen

Termin: 24.11.2024, 14:00 – 16:00 Uhr; Kosten: 10 Euro zzgl. Eintritt, Ort: Harburger Rathausplatz 5, 21073 Hamburg

Anmeldung: 040 42871 2497

Rund um die Bischofsburg – Archäologie entdecken im Zentrum Hamburgs

Der archäologische Rundgang beginnt an einem der bedeutendsten Bodendenkmale Hamburgs: der Bischofsburg. Das ringförmige Turmfundament aus dem 12. Jahrhundert mit seinen 19 Metern Durchmesser ist das älteste erhaltene Steingebäude der Hamburger Altstadt. Warum das Fundament nach einem Bischof benannt ist und welche Funktion dieses gewaltige Mauerwerk hatte, erfahren die Teilnehmenden auf der ca. 90-minütigen Führung in die Frühzeit Hamburgs, die unter den Straßen, Häusern und Plätzen der Altstadt verborgen liegt. Auf der Tour erhalten sie außerdem Einblicke in die Zeit der mittelalterlichen Burganlagen, die zwischen dem heutigen Rathaus, der Nikolaikirche und dem Hammaburgplatz lagen.

Informationen

Termin: 16.11.2024, 15:00 – 16:30 Uhr; Kosten: 3 Euro; Treffpunkt: Museum Bischofsburg, Speersort 10, 20095 Hamburg

Anmeldung: 040 42871 2497 oder tickets.amh.de

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Spuren des „Weissen Schwans“ https://www.tiefgang.net/spuren-des-weissen-schwans/ Fri, 18 Aug 2023 22:48:55 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10175 [...]]]> Das einstige Harburger Gasthaus „Zum weißen Schwan“ war noch bis Mitte des 19. Jahrhunderts so eine Art Vorgänger eines Spa Ressorts. Grabungen gehen ihm nun auf den Grund …

Das Archäologische Museum Hamburg führt aktuell im Bereich der Harburger Schloßstraße eine Ausgrabung auf einem historisch besonders bedeutsamen Areal durch. Im 18. Jahrhundert stand an der Ecke Kanalplatz/Harburger Schloßstraße einst das stattliche Gasthaus „Zum Weißen Schwan“, das zu den renommiertesten Hotels in Harburg zählte. Die Archäologinnen und Archäologen werden dem Boden an diesem geschichtsträchtigen Ort nun 10 Monate lang seine letzten Geheimnisse entlocken.

Die Schlossinsel – Ein Stück Harburg im Wandel der Zeit

Die Harburger Schloßstraße stand in den letzten Jahren wiederholt im Mittelpunkt der Stadtplanung, denn hier vollzieht sich seit einiger Zeit ein tiefgreifender Strukturwandel, nachdem die Straße über viele Jahrzehnte ein Schattendasein fristete. Tatsächlich aber lag hier im Mittelalter die Keimzelle Harburgs, hier pulsierte einst das Herz der Stadt. Umfangreiche Ausgrabungen des Archäologischen Museums Hamburg haben schon in den vergangenen Jahren an dieser Stelle ein spannendes Geschichtsbuch geöffnet, das zuvor jahrhundertelang geschlossen war. Nun erhalten die Archäologinnen und Archäologen noch einmal für zehn Monate die Gelegenheit, auf einem 480 m² großen Areal zu neuen Erkenntnissen über die Ursprünge Harburgs zu kommen.

Das Grundstück an der Ecke Kanalplatz/Harburger Schloßstraße in unmittelbarer Nähe zum alten Rathaus, dem Hafen und der Festung liegt im ältesten Bereich der ehemals selbstständigen Stadt Harburg. Bekannt ist es für den Gasthof „Zum Weißen Schwan“, der an dieser Stelle von 1725 bis 1899 stand. Einige Harburgerinnen und Harburger haben das jüngste, wohl kurz nach der Franzosenzeit um 1814 errichtete Gebäude des Gasthofs, das bei Bombenangriffen 1943 beschädigt und 1965 abgebrochen wurde, sicherlich noch vor Augen. Der Gasthof hatte eine wechselhafte Geschichte und ist insbesondere für zwei bedeutsame Ereignisse bekannt: 1819 war dort die Leiche des Herzogs von Braunschweig aufgebahrt, und 1846 logierte König Ernst August von Hannover in diesem Haus. Der Gasthof bot einst aber noch eine weitere Besonderheit: Nach der Entdeckung einer Schwefelquelle im Jahr 1821 richtete man dort eine Badeanstalt ein, die mindestens bis 1851 existierte. Mit dem Bau der Elbbrücken (1872) verlor das Hotel- und Gaststättengewerbe in der Harburger Schloßstraße – und mit ihm auch der Weiße Schwan – allerdings an Bedeutung.

Ausgrabung an der Harburger Schloßstraße (Foto: AMH)

Die Archäologinnen und Archäologen blicken nun mit Spannung auf die laufende Grabung, denn die sogenannte Wirtshausarchäologie erlaubt in vielen Fällen einen Blick zurück in das Alltagsleben der Menschen vor dem Siegeszug von Fernsehen und Smartphones. Als Brennpunkte des sozialen Lebens finden sich dort oftmals wichtige und aussagekräftige archäologische Funde. Aus der Zeit des Gasthauses „Zum Weißen Schwan“ liegen nur wenige archivalische Quellen vor, so dass die aktuelle Ausgrabung für die Archäologen von besonderem Interesse ist. Ziel ist es darüber hinaus, Siedlungsreste zu erfassen, um die mittelalterliche und neuzeitliche Besiedlungsgeschichte des Areals zu klären. Wie bereits bei den früheren Grabungen in der Harburger Schloßstraße ist mit einem hohen Fundaufkommen in Form von Keramik, Pilgerzeichen, Waffen, Rüstungen und Schmuck zu rechnen.

Informationen zur Ausgrabung:

Interessierte können sich über das aktuelle Grabungsgeschehen auf den Social-Media-Kanälen des Archäologischen Museums Hamburg informieren. Hier werden regelmäßig aktuelle Informationen über die Fortschritte auf der Grabungsstelle geteilt.

Weitere Informationen auch unter: amh.de

 

 

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Jazz auf dem Museumsplatz https://www.tiefgang.net/jazz-auf-dem-museumsplatz/ Fri, 27 May 2022 22:05:40 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9062 [...]]]> Gehört Jazz etwa schon ins Museum? Nein – aber auf den Museumsplatz! Am 3. Juni jedenfalls!

Es geht wieder los: Am Freitag, dem 3. Juni findet auf dem Museumsplatz ab 18 Uhr wieder ein hochkarätig besetztes Live-Konzert statt. Die Musiker Torsten Zwingenberger (Schlagzeug), Patrick Braun (Saxofon), Kenneth Berkel (Piano) und Carmelo Leotta (Bass) präsentieren als „Torsten Zwingenberger 4TET“ einen mitreißenden Mix aus modernem Swing, Jazz  und Eigenkompositionen der Bandmitglieder. Und das Beste: Der Eintritt ist frei.

Mitten in der Stadt Musik auf der Bühne erleben – das geht am Freitag, dem 3. Juni, in Harburg direkt vor dem Archäologischen Museum Hamburg. Dann verwandelt sich der Museumsplatz ab 18 Uhr in eine Straßen-Konzertbühne. Die bekannten Musiker Torsten Zwingenberger (Schlagzeug), Patrick Braun (Saxofon), Kenneth Berkel (Piano) und Carmelo Leotta (Bass) werden als „Torsten Zwingenberger 4TET“ einen Abend lang Live-Musik für ihr Publikum bieten – und für erfrischende Getränke sorgt die Helms Lounge.

Das Musikevent findet zum zweiten Mal statt: Schon im letzten Jahr nahmen Torsten Zwingenberger und seine Kollegen das Publikum mit auf eine musikalische Weltreise unter freiem Himmel bei bestem Wetter und landeten damit einen Erfolg.

Hinter dem Bandnamen „Torsten Zwingenberger 4TET“ verbirgt sich ein Quartett, zu dem sich vier Berliner Jazzmusiker zusammengefunden haben. Der Meister am Schlagzeug, Torsten Zwingenberger, ist sowohl im Jazz als auch im Swing zuhause. Bekannt geworden ist er außerdem als Blues- und Boogie-Woogie-Begleiter. Die Prämisse „It must schwing“ des vor den Nationalsozialisten nach New York geflohenen Gründers des berühmten Jazzplattenlabels „Blue Note“, Alfred Lion, ist auch das Motto der Band. Gespielt wird moderner Swing, Hardbop, Cooljazz oder auch mal brasilianischer und funkiger Souljazz in einer Mischung aus American-Songbook-Titeln und Eigenkompositionen der Bandmusiker. Außerdem werden die Musiker Titel aus ihrem brandneuem Debut-Album „Best Boost“ präsentieren.

Das Publikum darf sich auf einen fantastischen Straßenmusikabend freuen.

Informationen: Eintritt: frei; Termin: Freitag, 3. Juni, ab 18.00 Uhr

Ort: Archäologisches Museum Hamburg, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg

 

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Ab Dienstag öffnen staatliche Museen und Ausstellungshäuser https://www.tiefgang.net/ab-dienstag-oeffnen-staatliche-museen-und-ausstellungshaeuser/ Fri, 14 May 2021 22:31:18 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7924 [...]]]> Auf und zu und … am Dienstag, dem 18. Mai, öffnen die staatlichen Hamburger Museen und Ausstellungshäuser.

Die Öffnung der Museen und Ausstellungshäuser zählt zu den ersten Öffnungsschritten, die der Senat kürzlich beschlossen hatte. Mit umfassenden Hygienekonzepten, Test- oder Impfnachweisen, Kontaktnachverfolgung und klugem Einlassmanagement wird sichergestellt, dass der Museumsbesuch ein sicheres Kulturerlebnis wird. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird eine Terminbuchung empfohlen. Besucherinnen und Besucher können sich ab Montag, 17. Mai 2021, telefonisch oder online über die Websites der Museen und Ausstellungshäuser anmelden.

Private Museen und Ausstellungshäuser legen ihre Eröffnungstermine individuell fest. Außerdem dürfen Galerien ab dem 17. Mai 2021 wieder öffnen.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Es ist ein wichtiges Signal, dass in Hamburg die Museen zu den ersten Orten gehören, die wieder geöffnet werden. Die lange Schließzeit hat Auswirkungen auf unser gesellschaftliches Miteinander. Deshalb bin ich sehr froh, dass das Infektionsgeschehen nun erste Öffnungen möglich macht. Die Museen und Ausstellungshäuser erfüllen alle Voraussetzungen, um den Besuch zu einem sicheren Kulturerlebnis zu machen. Sie haben einmal mehr Motivation und Durchhaltevermögen bewiesen, indem sie unter großen Anstrengungen den Betrieb am Laufen gehalten haben, um so schnell es geht wieder zu öffnen und ihren Besucherinnen und Besuchern ein attraktives Ausstellungsprogramm zu bieten. Es wird Zeit, dass Kunst und Kultur und mit ihnen Inspiration und Irritation wieder Einzug in unseren Alltag halten.“

Regeln für den Besuch von Museen und Ausstellungshäusern

Alle Museen und Ausstellungshäuser haben umfassende Hygienekonzepte. Neu ist, dass Besucherinnen und Besucher einen negativen Coronatest (PCR: nicht älter als 48 Stunden oder Schnelltest: nicht älter als 12 Stunden) oder einen Impfnachweis vorlegen müssen. Kinder unter sechs Jahren sind davon ausgenommen.

Die Museen und Ausstellungshäuser stellen nach wie vor die Kontaktnachverfolgung sicher. Das ist nun zusätzlich auch per App (zum Beispiel Luca) möglich. Es gelten die bekannten Abstands- und Hygieneregeln. Besucherinnen und Besucher müssen medizinische Masken tragen. Die Anzahl der Besucherinnen und Besucher wird – je nach Größe der Fläche – begrenzt.

Unter anderem folgende Häuser öffnen ab Dienstag, 18. Mai 2021 ihre Türen (weitere werden folgen – bitte jeweils auf den Websites der Museen aktuell informieren): Altonaer Museum (SHMH), Archäologisches Museum Hamburg / Stadtmuseum Harburg, Deichtorhallen Hamburg, Hamburger Kunsthalle, Jenisch Haus (SHMH), KZ-Gedenkstätte Neuengamme (SHGL), Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt (MARKK), Museum der Arbeit (SHMH), Museum für Hamburgische Geschichte (SHMH), Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte (SHGL), Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH)

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