Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen https://www.tiefgang.net Thu, 29 Apr 2021 13:31:53 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.2 „Im Rieckhof gehen ab 01.01.2022 die Lichter aus“ https://www.tiefgang.net/im-rieckhof-gehen-ab-01-01-2022-die-lichter-aus/ Fri, 30 Apr 2021 22:26:51 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7872 [...]]]> Zu Jahresbeginn 2022 soll nach Wunsch von Verwaltung und Bezirksregierung eine Ausschreibung für den Betrieb des Kulturzentrums Rieckhof erfolgen. Dazu gibt der jetzige und seit Erbauung des Gebäudes tätige Trägerverein eine Stellungnahme ab.

Im Wortlaut:

„Ein Treffen des Vorstands vom Trägerverein mit der Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen, Dr. Anke Jobmann (Dezernentin für Soziales, Jugend und Gesundheit) sowie Sonja Wichmann (Fachamt Sozialraummanagement) endete am Mittwochabend (28. Apr. 2021, Anm. d. Red.) für den Vorstand mit der Erkenntnis, dass der Verein ab Januar 2022 nicht mehr für die Trägerschaft des Rieckhofes zur Verfügung stehen kann und wird.

Das Treffen kam zustande, weil das Bezirksamt – ohne hierzu von der Bezirksversammlung aufgefordert worden zu sein – den Entschluss gefasst hat, die Trägerschaft im Rahmen eines sog. Interessebekundungsverfahren auszuschreiben, so dass sich andere Institutionen darum bewerben können.

In dem Gespräch stellte sich heraus, dass das Bezirksamt offensichtlich nicht beabsichtigt, dem Trägerverein für das Jahr 2022 weiterhin die erforderlichen öffentlichen Mittel zur Verfügung zu stellen. Auf mehrfaches Nachfragen waren die Repräsentantinnen des Bezirksamts nicht bereit, dem Vorstand die Mittel zuzusagen.

Für den Verein hat das zur Konsequenz, dass der Verein im Januar 2022 ohne eine verbindliche Zusage vor der Insolvenz steht, sofern noch Forderungen aus langfristigen Verträgen bestehen bleiben. Aus diesem Grund wird der Vorstand sämtliche Verträge, die für den Betrieb des Rieckhofs geschlossen wurden, zum 31.12.2021 kündigen bzw. versuchen, diese einvernehmlich aufzuheben. Hierzu zählt auch der Pachtvertrag für die Kneipe mit der Elbewerkstätten gGmbH, die gemeinsam mit dem Trägerverein seit mehr als 20 Jahren in einer vielgelobten Zusammenarbeit die Inklusion von Menschen mit Handicap vorlebt.

Drei Mitarbeitern muss die Kündigung zum 31.12.2021 ausgesprochen werden. Betroffen hiervon sind der Geschäftsführer, Jörn Hansen, sowie die vom Verein als dessen Nachfolgerin gewollte Mitarbeiterin Ulrike Niß und die für die Buchhaltung zuständige Mitarbeiterin Silke Fiehn.

Da der Stromlieferungsvertrag nach zweijähriger Laufzeit zum 31.12.2021 endet, werden Vorstand und Geschäftsführung keinen neuen Vertrag mit einem Stromlieferanten verhandeln und abschließen können, um sich nicht dem Vorwurf einer Insolvenzstraftat auszusetzen.

Der Vorstand geht davon aus, dass das Bezirksamt nun den Mietvertrag und den sog. Überlassungsvertrag kündigen wird. Ein Festhalten an den Verträgen ist ohne Trägerschaft sinnlos.“

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Das digitale Fest https://www.tiefgang.net/das-digitale-fest/ Fri, 29 May 2020 22:31:49 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6953 [...]]]> Das Kulturhaus Süderelbe feiert seinen 40. Geburtstag! In einem noch ungewöhnlichen Format.

Aufgrund der Corona-Situation kann das Jubiläum nicht wie geplant im Rahmen des großen, jährlichen Sommerfestes mit dem BGZ stattfinden. Gebührend gefeiert wird der Geburtstag trotzdem: Das Kulturhaus lädt zur virtuellen Feier am Freitag, 5. Juni ab 16 Uhr auf der Internetseite www.kulturhaus-suederelbe.de ein und freut sich auf zahlreichen Besuch. Senator für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda, Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen, viele bekannte Künstler und Weggefährten haben ihr „Kommen“ zugesagt und sind mit Grußbotschaften dabei.

40 Jahre Kulturhaus Süderelbe: Im Jahre 1980 entstand in Hausbruch ein Ort für Menschen in Süderelbe, um kreativ tätig zu werden: Das Kulturhaus Süderelbe gründete sich als Verein in den Räumen des „Alten Jägerhofs“, eine Gründerzeitvilla auf einem großzügigen Parkgelände am Ehestorfer Heuweg. Seit 2012 ist das Kulturhaus gut und zentral angebunden im Bildungs- und Gemeinschaftszentrum (BGZ) Süderelbe in Neugraben-Fischbek. Der Angebotsbereich des Kulturhauses nach dem Motto „Kunst & Kultur – für jeden vor Ort“, ist groß: Kurse, Workshops, Konzerte, Integrationsangebote, Kino, Süderelbe-Orchester, Fortbildungsangebote etc. finden hier statt.  Zahlreiche neue Kooperationen, Projekte und Angebote sind in den letzten Jahren entstanden und der neue Quartiersraum „JoLa“ bietet viele Möglichkeiten für Kultur und Begegnung.

Seit 40 Jahren wird die kulturelle Bildungsarbeit im Kulturhaus u. a. durch öffentliche Förderung von Seiten des Bezirksamts und der Behörde für Kultur und Medien ermöglicht.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Schade, dass das Sommerfest vor Ort dieses Jahr entfallen muss – aber schön, dass das Jubiläum digital gefeiert wird und wir damit 40 bunte Jahre Revue passieren lassen können. Die Zusammenarbeit mit vielen Akteurinnen und Akteuren der Soziokultur im BGZ Süderelbe ist uns allen eine Inspirationsquelle. Genau so gelingt gesellschaftliche Teilhabe. Hier kann Kunst und Kultur nicht nur erlebt werden, hier kann man auch selbst aktiv sein und miteinander Neues ausprobieren. Genau solche Orte der vielfältigen und kreativen Zusammenkunft brauchen wir. In diesem Sinne: Alles Gute zum Geburtstag!“

Das Kulturhaus-Team freut sich im Nachgang auf Glückwünsche der Besucher und Menschen, die hier z. B. Kunst-Erfahrungen gemacht haben: das kann eine Postkarte, ein Bild, eine Collage, eine Videobotschaft – per Post oder per Mail – sein. Aus den zugesandten Gratulationen (mit einer Einwilligung für die Veröffentlichung) wird eine Präsentation auf der Webseite des Kulturhauses online gestellt. Zuschriften gern an Kulturhaus Süderelbe e. V., Am Johannisland 2, 21147 Hamburg oder info@kulturhaus-suederelbe.de

 

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Altes neu entdecken https://www.tiefgang.net/altes-neu-entdecken/ Fri, 06 Dec 2019 23:51:22 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6128 [...]]]> Harburg hat viel Geschichte – vor allem aus den letzten 150 Jahren. Sie neu zu entdecken, ist spannend und kann nun analog oder digital erfolgen. Nah bleibt sie immer.

Harburg hat eine reichhaltige Geschichte, vor allem mit der Entwicklung der Industrialisierung und der einhergehenden Bevölkerungsexplosion. Ob analog oder digital, mit dem neuen Buch „Harburger Geschichtspfad“ und der digitalen Plattform „Kultur-Routen Harburg“ kann diese spannende Stadtgeschichte Harburgs nun neu oder auch wieder entdeckt werden.

Anfang der Woche stellten Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen, Prof. Dr. Weiss, Direktor des Archäologischen Museums und Stadtmuseums Harburg sowie Jens Brauer, Leiter des Stadtmuseums Harburg und Dr. Michael Merkel, Leiter der Digitalisierungsprozesse beider Harburger Museen im Harburger Rathaus gemeinsam die neue digitale Plattform sowie ein neu erschienenes Buch zur Harburger Stadtgeschichte vor.

Der „Harburger Geschichtspfad“ und die „Kultur-Routen Harburg“ (www.kulturrouten-harburg.de) laden zu einer historischen Entdeckungstour ein, die von den Anfängen der bis 1937 selbständigen Stadt, bis in die Gegenwart des südlichsten Hamburger Bezirkes führt. Die neue digitale Plattform “Kultur-Routen Harburg” bündelt außerdem bereits existierende Angebote und Kurzführer zur Harburger Stadtgeschichte, zur Kunst im öffentlichen Raum sowie zur Geschichte des Binnenhafens und des Alten Friedhofs. Die Inhalte können über Smartphone und Tablet abgerufen werden. Der Harburger Geschichtspfad ist ab sofort Teil dieser Plattform und gleichzeitig als Buch erhältlich. Beide Projekte sind ein Gemeinschaftsprojekt des Stadtmuseums Harburg und des Bezirksamts Harburg.

Mit der digitalen Plattform „Kultur-Routen Harburg“ kann die Geschichte Harburgs im Rahmen eines multimedialen Rundgangs entdeckt werden. Die kostenlose Web-App ist auf mobilen Geräten, aber natürlich auch zu Hause am PC nutzbar. Und so funktioniert´s: man entscheidet, welche Themen auf der interaktiven Karte angezeigt werden: ob Kunst, Geschichte, Hafen oder Alter Friedhof (samt namhafter Biografien der Stadtgeschichte). Die Auswahl trifft man im einfach im Themenmenü und durch einen Klick. Und schon hat man entweder alle oder die die einzelnen Angebote in der Ansicht. Der eigene Standort – so auf dem tablet oder smartphone aktiviert –  wird auf der Karte mit der Standortposition angezeigt. Und los geht’s. Da Harburgs Route recht fußläufig ist und sonst auch mit E-Roller oder Stadtrad ergänzt werden kann, ist es eher die Qual der Wahl, was man alles an Harburg wieder- oder neu entdecken kann. Es lohnt sich allemal.

Wer möchte, kann sich aber auch mit dem gedruckten Führer zum Harburger Geschichtspfad auf den Weg machen. Es ist auch ein guter Einstieg, wenn man neu nach Harburg gezogen ist oder den Nachbarn mal eine Freude machen will. Das Buch im handlichen Format stellt 36 Stationen des Pfades vor. Der Pfad führt von den Anfängen der Stadt bis in die Gegenwart und informiert über Gebäude, Plätze und Straßen. Die Web-App sowie das Buch erzählen bekannte Geschichten und eröffnen neue Einsichten in die lange Geschichte Harburgs.

So natürlich vom Harburger Schloß und der Schlossstraße, vom Rathaus und auch dem Museum. Aber auch vom Bassinplatz oder der Straßenbahn oder dem Harburger, der als drei(!)-spurige Einbahn(!)straße in den 1980er Jahren eröffnet wurde. Gute 100 Seiten mit Bildern aus den Archiven und Texten auf Deutsch aber auch in englischen Kurzfassungen.

An den einzelnen Stationen kann das Gestern und Heute nebeneinander erlebt werden. Fotos und kurze Porträts der historischen Orte erzählen, wie sich Harburg entwickelt und gewandelt hat. An vielen Punkten des Geschichtspfades werden dadurch Brüche sichtbar, die der Zweite Weltkrieg, der wirtschaftliche Strukturwandel oder die Stadtplanung im Stadtbild hinterlassen haben. Es werden aber auch einige neue Standorte vorgestellt, wie zum Beispiel eben das Harburger Schloss, in dessen Gewölbekeller demnächst als neue Museumsfiliale des Stadtmuseums Harburg eröffnet werden soll.

Die digitale Plattform „Kultur-Routen Harburg“ bündelt viele bereits existierende Angebote zur Harburger Stadtgeschichte und zur Kunst im öffentlichen Raum. Alle sind attraktiv bebildert, so dass sich ein Ausflug an die geschichtsträchtigen Orte schon von der Couch aus lohnt. Ebenso viel Spaß macht es allerdings, die „Kultur-Routen Harburg“ direkt vor Ort anzuwenden. Die Nutzung der Plattform ist einfach: Durch das Scannen eines QR-Codes gelangt man auf die Webseite der „Kultur-Routen Harburg“. Hier können verschiedene Themen ausgewählt werden und mit Hilfe einer Karte wird man dann von Ort zu Ort geführt.

Das Gemeinschaftsprojekt wurde mit Mitteln der Bezirksversammlung Harburg sowie aus dem Rahmenprogramm integrierte Stadtteilentwicklung mit rd. 30.000 € gefördert.

Das analoge Büchlein ist für 5,- € im Stadtmuseum Harburg und auch dem Shop des Citymanagements erhältlich sowie online im Museumshops: shop.amh.de.

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