bpb – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Sat, 29 May 2021 08:10:56 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 „Mein“ Fernsehen?!? https://www.tiefgang.net/mein-fernsehen/ Sat, 29 May 2021 08:10:56 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7963 [...]]]> Unter dem Titel #meinfernsehen2021 haben Interessierte im Rahmen einer umfassenden Onlinebeteiligung das Programmangebot und die Struktur der öffentlich-rechtlichen Sender analysiert, diskutiert und zuletzt über Verbesserungsvorschläge abgestimmt. Diese Woche wurden die Ergebnisse bei einer digitalen Tagung der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Die Pandemie hat gezeigt, wie sehr wir angewiesen sind auf qualitativ gute und verlässliche Informationen und Berichterstattung; gerade in Krisenzeiten und Zeiten von Verunsicherung, wie wir sie hierzulande lange nicht kannten“, so Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, in seiner Begrüßung zur digitalen Tagung #meinfernsehen2021 heute im NRW-Forum Düsseldorf.

Dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen komme hier traditionsgemäß eine besondere Rolle zu, dem nach wie vor ein hohes Maß an Vertrauen zugesprochen werde. Deswegen sei es wichtig, so Krüger weiter, die Strukturdebatte um eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, seine Qualität und Ausrichtung, sein Angebot, seine Zielgruppen und Finanzierung, um nur einige Aspekte zu nennen, nicht aus den Augen zu verlieren. Mit dem Projekt #meinfernsehen2021 wolle man genau hier anknüpfen.

Im Anschluss stellten Prof. Dr. Christiane Eilders, geschäftsführende Leiterin des Düsseldorfer Institut für Internet und Demokratie, und Dr. Frauke Gerlach, Direktorin des Grimme Instituts, die gemeinsamen Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens vor. „Ziel der Beteiligungsplattform war es, auf innovative Weise zusätzliche Stimmen zum Diskurs über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk einzufangen und diesen zuzuhören, auch in ihrem Austausch untereinander“, so Christiane Eilders in ihrem Fazit.

„Handlungsbedarf konnten wir für folgende Themenfelder identifizieren: Kommunikationskanäle für Kritik und Anregungen installieren, die Verbindung zwischen Entscheidern und Publikum stärken, Entscheidungen und Strukturen erklären (Sender, Medienpolitik, Medienbildung), Wissenslücken identifizieren und schließen, den Diskurs über die Qualität von Medien öffnen und nicht ausschließlich mit Expertinnen und Experten führen“, so Grimme-Direktorin Frauke Gerlach.

Weitere Informationen zum Programm und Hintergrund des Projektes, Interviews mit den Verantwortlichen sowie mit Experten des öffentlich-rechtlichen Fernsehens finden sich auf der Website www.meinfernsehen2021.de.

Die Online-Plattform, das Beteiligungsverfahren sowie die Tagung verantworten das Grimme-Institut in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und dem Düsseldorfer Institut für Internet und Demokratie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

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“United in distance?“ https://www.tiefgang.net/united-in-distance/ Fri, 21 May 2021 22:04:54 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7939 [...]]]> Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) schreibt auch in diesem Jahr den Jugenddemokratiepreis aus. Motto: „United in distance?“

Es sind junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren aus Europa dazu eingeladen, sich mit ihrem Projekt bis zum 15.07.2021 zu bewerben. Zusätzlich wird in diesem Jahr ein Sonderpreis in der Kategorie “Superwahljahr 2021” verliehen.

Mit dem Jugenddemokratiepreis werden junge Menschen ausgezeichnet, die sich mit ihren Projekten in einer herausragenden Art und Weise für die Demokratie im europäischen Raum einsetzen. 2021 steht der Preis unter dem Thema “United in distance?“ und greift damit die drängenden Probleme der aktuellen Situation aber auch die Chancen auf.

Die Corona-Pandemie beeinträchtigt auch das Leben junger Menschen, indem physische Nähe dem Gebot der Distanz weichen musste. Der für demokratische Strukturen so wichtige soziale Austausch wird damit vor immense Herausforderungen gestellt. Deshalb hat es sich der Jugenddemokratiepreis 2021 zur Aufgabe gemacht, europäische Projekte junger Menschen auszuzeichnen, die trotz Krisensituation diese Hürden mit innovativen Konzepten überwinden und Möglichkeiten des Dialogs schaffen sowie Menschen mit verschiedenen Lebenserfahrungen miteinander ins Gespräch bringen.

In Anbetracht des Superwahljahres 2021 schreibt die Jugendjury zusätzlich einen Sonderpreis aus. Hierfür können sich Projekte bewerben, die sich intensiv mit der politischen Weichenstellung durch zahlreiche Landtagswahlen und / oder der Bundestagswahl beschäftigen.

Zu gewinnen gibt es für die jeweiligen Siegerprojekte bis zu 3000€ Preisgeld.

Weitere Informationen und die Kriterien für die Bewerbung finden Sie unter www.bpb.de/jugenddemokratiepreis

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Teilhabe digital! https://www.tiefgang.net/teilhabe-digital/ Fri, 23 Apr 2021 22:09:07 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7844 [...]]]> Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat einen Ideenwettbewerb für die Entwicklung und Umsetzung von Webvideo- und Social Web-Formaten gestartet. Thema: „Partizipation – vor und nach der Bundestagswahl 2021“.

Produktionsfirmen, Produzenten und Medienschaffende können sich bis zum 10. Mai 2021 mit einer eigenen Projektidee (Grobkonzept sowie vollständig ausgefülltes Bewerbungsformular) bewerben. Insgesamt sollen bis zu vier Formate umgesetzt werden. Dafür stehen in 2021 insgesamt 370.000 € und für 2022 weitere 250.000 € zur Verfügung.

Die Formate sollen sich an unterschiedliche junge Zielgruppen zwischen 16 und 29 Jahren richten, die sich überwiegend im Social Web über gesellschaftliche und politische Zusammenhänge informieren und überwiegend aus Milieus mit traditionell geringer Wahlbeteiligung entstammen. Ziel ist es, die gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen zu fördern, eine demokratische und plurale Gesellschaft zu stärken sowie ein Bewusstsein für Demokratie und ihre Werte zu schaffen. Die Projekte sollen dazu beitragen, ein selbstbestimmtes Handeln junger Menschen in ihrer digitalen Lebenswelt zu unterstützen.

Eine Voraussetzung für die Bewerbung ist, dass sich die Projektideen mit dem Themenfeld Partizipation auseinandersetzen und/oder sich der digitalen partizipativen Mittel des Social Web bedienen, um die Zielgruppen einzubinden und zu aktivieren. Neben Partizipation soll mindestens ein weiteres der folgenden Themen berücksichtigt werden:

1. Bundestagswahl 2021,

2. Digitalisierung,

3. Aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen oder

4. Extremismus – Präventionsansätze im Netz.

Bewerbungsschluss ist der 10. Mai 2021.

Weitere Informationen und das Bewerbungsformular unter: www.bpb.de/webvideo

 

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10 Lern-Angebote für zuhause https://www.tiefgang.net/10-lern-angebote-fuer-zuhause/ Fri, 20 Mar 2020 23:26:08 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6535 [...]]]> Angesichts der Schließung von Schulen, Universitäten und weiteren Einrichtungen des öffentlichen Lebens aufgrund der aktuellen Lage zur Ausbreitung des Corona-Virus bietet die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb zehn Angebote für das Lernen zuhause.

Täglich von 11 bis 11:45 Uhr streamt sie darüber hinaus die bpb-Politikstunde u.a. mit MrWissen2Go und vielen weiteren spannenden Persönlichkeiten unter: www.bpb.de/306590.

Damit möchte die bpb einen Beitrag dazu leisten, dass Kinder und Jugendliche trotz der Schulschließungen die Welt noch ein bisschen besser verstehen. Die Angebote reichen von kreativen Arbeitsblättern über die Informationen zur politischen Bildung bis hin zu Online-Materialien. Lehrkräfte und Eltern können die Top10 nutzen, um sich mit Kindern zusammen weiteres Hintergrundwissen anzueignen zu politischen Zusammenhängen im Allgemeinen oder aktuellen Themen.

Die Top 10 Lern-Angebote

  1. Logbuch Politik www.bpb.de/173758
  2. Informationen zur politischen Bildung „Internationale Finanz- und Wirtschaftsbeziehungen“ www.bpb.de/259403
  3. Dossier „Gesundheitspolitik“: www.bpb.de/politik/innenpolitik/gesundheitspolitik/
  4. Eurotopics-Debatte „Corona-Virus“: www.eurotopics.net/de/236321
  5. Spezial zum Thema Verschwörungstheorien: www.bpb.de/270188
  6. Themenblätter im Unterricht „Klimaschutz und gesellschaftlicher Wandel“: www.bpb.de/303236
  7. Hintergrund aktuell „8. März: Internationaler Frauentag“: www.bpb.de/287033
  8. Multimedia-Angebot „Chronik der Mauer“ zur Deutschen Einheit: www.chronik-der-mauer.de
  9. Dossier „US-Präsidentschaftswahlen 2020“: www.bpb.de/305443
  10. 17. bpb:magazin: www.bpb.de/306240

Mit dem Logbuch Politik steigen Kinder spielerisch darin ein, ihr eigenes Verhalten in einem gesellschaftspolitischen Kontext zu sehen. Die Informationen zur politischen Bildung „Internationale Finanz- und Wirtschaftsbeziehungen“ erklären wie die Welt miteinander handelt, während das Dossier „Gesundheitspolitik“ darüber aufklärt wie das deutsche Gesundheitssystem funktioniert. Eurotopics stellt dar wie Europa aktuell über das Corona-Virus diskutiert und im Spezial zum Thema Verschwörungstheorien erfährt man warum solche Theorien immer wieder funktionieren. Mit den Themenblättern im Unterricht zum Thema Klimaschutz kann aktiv gearbeitet werden. Denn neben dem Corona-Virus sind noch viele weitere Themen momentan aktuell, so wie der internationale Frauentag, das diesjährige 30. Jubiläum der Deutschen Einheit und die US-Präsidentschaftswahlen. Die neue Ausgabe des bpb:magazins gibt einen Gesamtüberblick über die neusten b pb-Publikationen.

Weitere Angebote können im bpb-Shop bestellt werden unter: www.bpb.de/shop

 

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Wahl-O-Mat-Redaktionen gesucht https://www.tiefgang.net/wahl-o-mat-redaktionen-gesucht/ Fri, 09 Aug 2019 22:25:05 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5631 [...]]]> Vor Wahlen ist der Wahl-O-Mat für viele mittlerweile ein entscheidender Inputgeber. Um ihn vorab zu füttern aber braucht es Redakteur*innen. Für Hamburg werden jetzt solche gesucht.

In der Ausschreibung der Bundeszentrale für politische Bildung heißt es:
„Der Wahl-O-Mat ist eines der erfolgreichsten Angebote der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Seit 2002 wurde er vor Wahlen über 71 Millionen Mal genutzt. Die Thesen des Wahl-O-Mat, mit denen sich die unterschiedlichen Positionen der Parteien vergleichen lassen, entwickelt eine Redaktion aus Jugendlichen und Politik-Expertinnen und Experten.

  • Du bist bei einer der anstehenden Wahlen wahlberechtigt und am Wahltag nicht älter als 26 Jahre alt?
  • Du willst als Redaktionsmitglied bei der Erstellung und Auswahl der Thesen dabei sein?

Dann bewirb Dich jetzt für Deinen Wahl-O-Mat! 
Aktuell suchen wir Redaktionsmitglieder für den Workshop zum Wahl-O-Mat zur Bürgerschaftswahl in Hamburg 2020 (7.-9. November 2019): Jetzt bewerben!

Bewerbungsschluss ist der 10. Oktober 2019. 

Was erwartet Dich?

Du entscheidest, welche Thesen in den Wahl-O-Mat gelangen! Diese entwickelst und formulierst Du gemeinsam mit anderen Jugendlichen und Politik-Expertinnen und Experten während eines dreitägigen Wahl-O-Mat-Workshops. Hier erwartet Dich viel Arbeit aber auch viel Spaß in einer Redaktion junger, engagierter und netter Menschen. Dafür gibt es am Ende den Dank der Wählerinnen und Wähler und selbstverständlich ein qualifiziertes Zeugnis.

Was wird von Dir erwartet?

Du solltest wahlberechtigt und am Wahltag maximal 26 Jahre alt. Da der Wahl-O-Mat überparteilich ist, darfst Du jedoch kein Mandats- oder Funktionsträger in einer politischen Partei sein.

Und keine Sorge: Du musst nicht Politikwissenschaft studieren, um ein Redaktionsmitglied zu werden. Viel wichtiger sind Neugier, ein wacher Kopf und Spaß am Diskutieren. Die Kosten für Anreise, Verpflegung und Unterkunft während der Workshops musst Du selbstverständlich nicht selbst bezahlen – das organisieren und übernehmen wir für Dich! Um mitmachen zu können, musst Du die gesamte Zeit dabei sein. Wir unterstützen Dich dabei, Dich von der Schule, Hochschule oder Deiner Arbeitstätigkeit freistellen zu lassen.

Bewirb Dich hier für Deinen Wahl-O-Mat

Wahl-O-Mat-Workshop zur Erstellung der Thesen für den Wahl-O-Mat Hamburg 2020

Erstelle die Thesen des Wahl-O-Mat Hamburg 2020! Wir suchen Hamburgerinnen und Hamburger zwischen 16 und 26 Jahren für den Workshop vom 07. bis 09. November 2019.

Mehr lesen: wahl-o-mat/hamburg-2020

 

Quelle: www.bpb.de/wahl-o-mat/redaktionen-gesucht

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Geschichte im Fluss https://www.tiefgang.net/geschichte-im-fluss/ Fri, 22 Feb 2019 23:38:59 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4902 [...]]]> Die Bundeszentrale für politische Bildung hat ein transeuropäisches Online-Dossier zu Flüssen als Erinnerungsorten fertig gestellt. Sehens- und lesenswert.

Europas Grenzen sind bis heute die Grenzen seiner Nationalstaaten. Nicht selten verlaufen diese Grenzen wie an Rhein, Oder, Donau und Memel entlang der großen europäischen Flüsse. Die Elbe bildete einst sogar die innerdeutsche Grenze. Bis heute hält sich deshalb das Bild von Flüssen als „natürlichen“ Grenzen. Diese nationale Zuschreibung ist eine Hinterlassenschaft des 19. und 20. Jahrhunderts. Das Online-Dossier ´Geschichte im Fluss` der Bundeszentrale für politische Bildung wirft einen anderen Blick auf die europäischen Ströme. Immer haben Rhein, Oder, Memel, Elbe, Donau und Weichsel in ihrer Geschichte auch gemeinsame Räume hervorgebracht, haben Kulturlandschaften zu beiden Seiten ihrer Ufer zusammengehalten. Flüsse bilden nicht nur Grenzen, sie überwinden sie auch. Das aber erfordert einen mehr als nur nationalen Blick auf ihre Geschichte und Gegenwart. Gerade die großen Ströme Europas brauchen verschiedene Perspektiven. Als grenzüberschreitende Erinnerungsorte können sie die besten Botschafter Europas sein und ein Gegengift zur Renationalisierung der Erinnerung in Europa.

Das Online-Dossier „Geschichte im Fluss. Flüsse als europäische Erinnerungsorte“ der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb ist daher ein Langzeitprojekt und begann 2012 mit Texten über Rhein, Memel und Oder und findet seinen Abschluss mit einem Beitrag zum „Fluss der vielen Namen“: Evros, der auch Meric oder Martisa genannt wird und durch Bulgarien fließt und über weite Strecken, die türkisch-griechische Grenze markiert.
Das Online-Dossier wurde in den letzten sechs Jahren kontinuierlich und umfangreich erweitert. Historiker und Journalisten aus verschiedenen europäischen Ländern schildern ihre unterschiedlichen Perspektiven auf neun große europäische Flüsse. Die Idee hinter dem Dossier war es, Flüsse nicht nur als national aufgeladene Grenzströme zu betrachten. Denn sie sind gleichzeitig verbindende Elemente, die nationale Grenzen überwinden und die Möglichke it zum Austausch schaffen.
Flüsse haben seit jeher gemeinsame Räume hervorgebracht und Kulturlandschaften entlang ihrer Ufer zusammengehalten. Sie sind Heimat, Erinnerungsstätten, religiöse Symbole, Botschafter und Wegmarken in der Geschichte. So ist der Evros eine Außengrenze Europas und zugleich eine Verbindung zwischen Orient und Okzident.
Koordiniert wurde das Projekt „Geschichte im Fluss“ von dem Publizisten Uwe Rada. Insgesamt umfasst das Dossier 98 Essays von 78 Autoren aus 17 verschiedenen Ländern. Zu jedem Fluss kommen Autoren aus allen Anrainerstaaten zu Wort. Begleitet wurde das Dossier außerdem von Inka Schwand, die das Leben entlang der Flüsse fotografisch dokumentiert hat.

Das Online-Dossier steht auf der bpb-Website zur Verfügung unter: www.bpb.de/geschichte-im-fluss

 

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Web gegen extrem https://www.tiefgang.net/web-gegen-extrem/ Fri, 10 Aug 2018 22:53:56 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3997 [...]]]> Die Bundeszentrale für politische Bildung schreibt jetzt einen Ideenwettbewerb aus – gegen Extremismus.

In der Ausschreibung heißt es:

„Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb hat einen Ideenwettbewerb für die Entwicklung und Umsetzung von partizipativen und interaktiven Webvideo-/Social-Web-Formaten zur Extremismusprävention gestartet. Produktionsfirmen, Produzenten und Medienschaffende können sich bis zum 26. August 2018 mit einem Grobkonzept bewerben. Für die Umsetzung von maximal sechs Formaten stehen insgesamt rund 850.000 € zur Verfügung.

Die Formate sollen sich an unterschiedliche junge Zielgruppen zwischen 14 und 29 Jahren richten, die sich überwiegend im Social Web über gesellschaftliche und politische Zusammenhänge informieren.
Sie sollen dazu beitragen, ein selbstbestimmtes Handeln von jungen Menschen in ihrer digitalen Lebenswelt zu unterstützen.

Mit den Formaten soll insbesondere die kritische Auseinandersetzung mit einem sich religiös begründenden Extremismus gefördert werden. Auch phänomenübergreifend verschiedene Formen des Extremismus, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung, Hassrede oder Verschwörungstheorien können behandelt werden. Denkbar sind auch Formate, die zum Ziel haben, eine demokratische und plurale Gesellschaft zu stärken, ein Bewusstsein für Demokratie und ihre Werte zu schaffen sowie gesellschaftliche Teilhabe von jungen Zielgruppen zu fördern.

Bewerbungsschluss ist der 26. August 2018. Weitere Informationen unter: www.bpb.de/webvideo

Quelle: www.bpb.de

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Facts und Fiction https://www.tiefgang.net/facts-und-fiction/ Fri, 10 Aug 2018 22:03:19 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4035 [...]]]> Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) bildet und unterstützt demokratische Prozesse. Dazu gehört auch guter Journalismus. Für den Nachwuchs kann es jetzt bald auf Reisen gehen.

Zur bpb-Studienreise meldet die Bundeszentrale, dass für Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten im Herbst 2018 noch letzten Plätze frei sind. Auf die kann man sich noch bis zum 26. August bewerben:

„Ein paar letzte Plätze sind noch frei: Vom 27. Oktober bis 7. November 2018 erhalten junge Nachwuchsjournalistinnen und Nachwuchsjournalisten (maximal 5 Jahre Berufserfahrung, inkl. Volontariat) aus Hörfunk, TV, Presse und Online-Medien die Gelegenheit, sich aus erster Hand über die wichtigsten politischen und gesellschaftlichen Themen der israelischen Gegenwart zu informieren.

Kaum ein anderes Land hat, in Relation zu seiner territorialen Größe und Bevölkerungszahl, eine so hohe Dichte an ausländischen Korrespondenten zu verzeichnen wie Israel. Auch in den deutschen Medien ist Israel nahezu täglich präsent. Woher rührt das große Medien-Interesse für das Land und welche Schlagzeilen und Themen prägen unser Bild von Israel?

In Diskussionen mit Repräsentanten und Repräsentanten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Armee und Kultur möchten wir diesen Fragen nachgehen und einen intensiven Einblick in die israelische Gesellschaft – jenseits der Schlagzeilen – ermöglichen.

In Begegnungen mit israelischen Journalistinnen und Journalisten sowie deutschen Korrespondentinnen und Korrespondenten lernen die Teilnehmenden darüber hinaus die israelische Medienlandschaft sowie ihre Rolle in der israelischen Demokratie kennen und tauschen sich über deutsch-israelische Medienbilder aus. Nicht zuletzt stellt sich die Frage nach der Rolle der Medien – hier wie dort – in der Berichterstattung über den israelisch-palästinensischen Konflikt.

Die endgültige Auswahl der Teilnehmenden aus allen vorliegenden Bewerbungen erfolgt bis Ende August 2018. Sollten Sie sich bereits für diesen Termin beworben haben, ist eine weitere Nachricht an die bpb nicht notwendig.

Auf einen Blick:
Facts und Fiction –  Israel jenseits der Schlagzeilen
Bewerbungsfrist: 26. August 2018
Reisetermin: 27. Oktober bis 7. November 2018
Vorbereitungstreffen: 26. Oktober 2018 in Frankfurt/Main
Zielgruppe: Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten aus Hörfunk, TV, Presse und Online-Medien, die über maximal 5 Jahre Berufserfahrung (inkl. Volontariat) verfügen.“

Weitere Informationen zur Reise und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Sie unter: www.bpb.de

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Haltet der Demokratie den Spiegel vor! https://www.tiefgang.net/haltet-der-demokratie-den-spiegel-vor/ Fri, 06 Apr 2018 22:14:06 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3417 [...]]]> Spieglein, Spieglein an der Wand, zeig mir das engagierteste Demokratieprojekt im Land! Das ist das Motto eines Wettbewerbs, zu dem nun Jugendliche bis 27 Jahre eingeladen sind.

In der Ausschreibung der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) heißt es:

„Demokratie wird (nicht nur) in Deutschland immer wieder auf die Probe gestellt, kritisiert und auch angegriffen. Gescheiterte Sondierungsgespräche, stetig steigender Politikverdruss, ein Rechtsruck im kleinen Ort von nebenan; egal wie man es dreht und wendet, die Demokratie benötigt Unterstützung – und das am besten von Dir!

Wir, die Jugendjury des Jugenddemokratiepreises, schreiben DEMOKRATIE groß und ehren auch dieses Jahr wieder Projekte, Initiativen und Aktionen von jungen Menschen für junge Menschen, die sich nicht nur für Demokratie einsetzen, sondern ihr auch den Spiegel vorhalten. Denn demokratische Strukturen sollten weltweit keine Selbstverständlichkeit darstellen, sondern stetig weiterentwickelt und durchdacht werden. Ob allein, zu zweit oder als ganze Fußballmannschaft. Dabei ist es egal, welches Projekt Ihr auf die Beine gestellt habt. Ob Demo, YouTube-Video, Theaterstück oder etwas ganz Anderes. Alle Anliegen werden hier in den Fokus gerückt, ganz gleich ob Ihr euch gegen Homophobie, Rassismus und Sexismus oder zum Beispiel für Menschen mit Handicap einsetzt. Eurer Fantasie und vor allem Eurem Engagement sind keine Grenzen gesetzt!

Die Entscheidung, welches Projekt den mit bis zu 3000 Euro dotierten Jugenddemokratiepreis 2018 gewinnt, liegt dabei in den Händen der Jugendjury und wird Ende Juni 2018 bekannt gegeben. Die Jugendjury, besteht aus Schüler*innen, Auszubildenden, FSJlern und Studierenden zwischen 14 und 27 Jahren. Wenn uns euer Projekt vom Hocker haut und es zu unseren drei Favoriten zählt, dann werdet ihr im Rahmen der Preisverleihung des Internationalen Demokratiepreises, die zwischen September und Dezember 2018 in Bonn stattfinden wird, ausgezeichnet.

Die Bewerbungsfrist endet am 15.04.2018

Halte der Demokratie den Spiegel vor! ist eine Initiative der Jugendjury des Jugenddemokratiepreises und ein Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.

Hier noch ein paar Eckdaten, die euer Projekt erfüllen muss:

Ihr seid als Projektmacher*innen zwischen 14 und 27 Jahre alt. Ihr organisiert euch als Jugendliche primär selbst, könnt aber auch Unterstützung von hauptamtlichen Mitarbeiter*innen erhalten.

Ihr beteiligt euch aktiv innerhalb des Projekts, ihr möchtet gesellschaftlich aktiv werden und in anderen Jugendlichen Interesse an der Demokratie wecken. (Unter „Demokratie“ verstehen wir den sog. „weiten Demokratiebegriff“. Mehr dazu findet ihr hier: www.bpb.de)

  • Euer Projekt kann eine Jugendbegegnung, die Erstellung eines Videoclips, die Organisation eines Sportturniers, ein monatliches Stadtteilcafé oder auch etwas ganz anderes sein. Hier sind Eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt, wir lassen uns gerne überraschen!
  • Euer Projekt leistet einen nachhaltigen und wirkungsvollen Beitrag zum Thema 2018, das heißt es setzt sich für die Stärkung und Verbesserung der Demokratie ein.
  • Der Zeitrahmen Eures Projekts kann von einem Tag über einige Monate bis hin zu einigen Jahren reichen. Abgeschlossene Projekte dürfen nicht länger als ein Jahr (15.04.2018) zurückliegen.
  • Euer Projekt kommt aus einem europäischen Land (EU und Nicht-EU).
  • Die Tätigkeiten eures Projektes und der Projektträger*innen stehen im Einklang mit demokratischen Grundsätzen.

Ein nicht-profitorientierter Hintergrund ist Voraussetzung. Projekte, die ausschließlich über die Bundeszentrale für politische Bildung finanziert und von ihr durchgeführt werden, können nicht berücksichtigt werden.

… und das ist wünschenswert:

  • Ihr führt das Projekt als Projektmacher*innen komplett eigenständig durch.
  • Euer Projekt ist kreativ und setzt neue Ideen und Ansätze um.
  • Ihr seid freiwillig und mit Spaß am Projekt beteiligt.
  • Euer Projekt kann mit wenig Mitteln viel erreichen.

Nicht nur ihr, sondern auch andere Jugendliche erfahren von den Projektinhalten.

Auswahlverfahren:

  • Unvollständige Bewerbungen werden ausgeschlossen, das heißt jeder Punkt im Bewerbungsformular muss bearbeitet werden.
  • Die Auswahl der Preisträger*innen wird allein auf Basis des Bewerbungsformulars getroffen. Weiteres Material kann aus Gründen der Fairness nicht berücksichtigt werden.
  • Bewerbungen, die stark von den Vorgaben (Wörteranzahl) abweichen, werden nicht berücksichtigt.
  • Die Bewerbungen der Projekte müssen auf Deutsch oder Englisch und per online-Formular oder per E-Mail eingereicht werden.
  • Die Auswahl erfolgt durch eine 20-köpfige Jugendjury. Projekte, in die einzelne Jury-Mitglieder involviert sind, werden von den jeweiligen Jury-Mitgliedern nicht bewertet

BEWERBUNGSFORMULAR: Bewerbungsbogen

Schickt Eure Bewerbungen bitte per E-Mail bis zum 15. April 2018 (Eingang bei der bpb) an:
Jugenddemokratiepreis

Man könnte denken, Preise und Auszeichnungen für starke Projekte gibt es wie Sand am Meer. Stimmt auch, aber der  Jugenddemokratiepreis funktioniert ein bisschen anders als andere Preise: 2008 kamen ein paar junge Köpfe der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) auf die Idee, dass die Preis-Landschaft revolutioniert werden müsse, und zwar mit einem Preis, der von Jugendliche an Jugendliche verliehen wird und eine Jury besitzt, die ebenfalls aus Jugendlichen aller Altersklassen (16-27) und sozialen Hintergründen besteht Projekte auszeichnet, die sich explizit für die Stärkung der Demokratie in Deutschland und der EU einsetzen, denn politisches Engagement aus Jugendreihen kommt in der Wertschätzung häufig zu kurz absolut transparente Bewertungskriterien besitzt.

Außerdem gab es bereits den Internationalen Demokratiepreis, der in Bonn an herausragende Personen, Organisationen und Projekte verliehen wird – da lag die Idee, sich mit einem ähnlichen Preis für die jugendlichen Köpfe unter uns anzuschließen, nicht fern.

Tja, und daraus ist der Jugenddemokratiepreis entstanden, der 2016 im achten Jahr in Folge (mit kleinen Kunstpausen) von uns Jugendlichen und der bpb verliehen wird. Es lohnt sich tatsächlich ganz kräftig für euch, mit eurem Projekt mitzumachen, denn der Preis ist mit sage und schreibe 3000 Euronentalern (€) dotiert, die ihr bunt verwenden könnt.

Ausgeschrieben wird der Preis jedes bis jedes zweite Jahr im Januar – das hängt immer ein bisschen von der Kooperation mit dem Internationalen Demokratiepreis und unserer jungen personellen Besetzung ab, dann könnt ihr euch ungefähr bis März/ April bewerben. Anschließend geht es rund für uns, denn dann wird auf’s diskursivste diskutiert, Bewerbungen gelesen, wieder diskutiert, online bewertet, ausgewertet, zusammengetragen, konferiert und wieder diskutiert, bis wir am Ende ein sagenhaftes Projekt küren können!“

Quelle: http://www.bpb.de/veranstaltungen/format/wettbewerb/202952/jugenddemokratiepreis

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