Covid19-Spezial https://www.tiefgang.net Fri, 16 Dec 2022 13:35:37 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Zwei Drittel Schwund https://www.tiefgang.net/zwei-drittel-schwund/ Fri, 16 Dec 2022 23:16:31 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9576 [...]]]> Jetzt sind die Zahlen wahrlich amtlich: Die Besuchszahlen in den Kultureinrichtungen in Deutschland sind im Corona-Jahr 2020 aufgrund von pandemiebedingten Schließungen und restriktiven Zugangsregelungen teils dramatisch gesunken.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Daten verschiedenster Institutionen des Kulturbetriebs mitteilt, sanken die Besuchszahlen in den deutschen Kinos 2020 im Vergleich zu 2019 um mehr als zwei Drittel (-68 %) auf einen seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2000 historisch niedrigen Wert von 38,1 Millionen Besuchen (2019: 118,6 Millionen). Dies entsprach 0,5 Besuchen je Einwohnerin und Einwohner. 2019 waren jede Einwohnerin und jeder Einwohner noch durchschnittlich 1,4 Mal ins Kino gegangen. Zu diesen und weiteren Ergebnissen kommen die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder in der neuen Publikation „Kulturindikatoren auf einen Blick“.

Starker Rückgang der Besuchszahlen auch bei Museen und Theatern

Die Besuchszahlen der Museen brachen 2020 im Vergleich zum Vorjahr um knapp zwei Drittel (-63 %) auf nur noch 41,5 Millionen Besuche ein (2019: 111,6 Millionen). Auch dies war der niedrigste Wert seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2000. Durchschnittlich kamen damit nur noch 0,5 Museumsbesuche auf jede Einwohnerin und jeden Einwohner. 2019 hatte der Wert noch bei 1,3 Besuchen pro Kopf gelegen.

Für die öffentlichen und die privaten Theater war die Spielzeit 2019/2020 zum Teil bereits von der Pandemie betroffen. Auch hier sind Besuchsrückgänge aufgrund von Corona-Maßnahmen festzustellen. Während in der Spielzeit 2018/2019 noch 26,3 Millionen Besuche gezählt wurden, waren es 2019/2020 nur noch 18,4 Millionen und damit 30 % weniger. Die durchschnittliche bundesweite Besuchszahl pro Kopf ging von 0,3 in der Spielzeit 2018/2019 auf 0,2 in der Spielzeit 2019/2020 zurück.

Im Jahr 2021 leichte Erholung bei den Kinobesuchen

Während bei den Kinobesuchszahlen das bereits vorliegende Datenmaterial eine leichte Erholung im Jahr 2021 aufzeigt (+4,0 Millionen Besuche gegenüber 2020), lässt sich dies für die Museen sowie die Theater in Deutschland noch nicht bestätigen, da für beide Einrichtungsarten noch keine vergleichbaren Zahlen für 2021 vorliegen.

Weitere Informationen:

Diese und viele weitere Kennzahlen und Indikatoren zum Kulturbetrieb in Deutschland, etwa zu den Erwerbstätigen in Kulturberufen, den Lernenden in Musikschulen oder der Ausstattung der privaten Haushalte mit Geräten der Unterhaltungselektronik, sind im Bericht „Kulturindikatoren auf einen Blick“, einer Gemeinschaftsveröffentlichung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder verfügbar, die auf der Themenseite „Kultur“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes zum Download bereitsteht.

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Rund 160.000 Besucher*innen bei Sommerkultur https://www.tiefgang.net/rund-160-000-besucherinnen-bei-sommerkultur/ Fri, 18 Nov 2022 23:40:11 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9499 [...]]]> 82 Projekte, 840 Veranstaltungen und rund 160.000 Besuchende – das ist die Bilanz des Förderprogramms der Kulturbehörde, um der Hamburger Kulturszene noch mal einen klaren Impuls in der Post-Corona-Zeit zu geben …

Mit zwei einmaligen Förderprogrammen hat die Behörde für Kultur und Medien in diesem Sommer Live-Kulturveranstaltungen mit insgesamt 5,1 Millionen Euro gefördert, um der Hamburger Kultur im dritten Corona-Jahr nochmals einen deutlichen Impuls zu geben und die guten Erfahrungen aus dem Kultursommer im letzten Jahr wieder aufzugreifen. Mit der Outdoorförderung und dem Programm SOMMERKINDERkultur wurden insgesamt 82 Projekte unterstützt. STADTKULTUR HAMBURG führte beide Förderprogramme durch. Entstanden sind insgesamt 840 Veranstaltungen, die von rund 160.000 Personen besucht wurden, darunter vielfältige Veranstaltungsformate unter freiem Himmel in unterschiedlichen Stadtteilen, von der Open-Air-Bühne auf der Alster über Oper im Park bis hin zum Literaturfest für Kinder. Die geförderten Projekte fanden von Juni bis Ende Oktober statt. Mit der Outdoorförderung in Höhe von rund 3,4 Millionen Euro wurden 23 große Veranstaltungsformate aller Kultursparten, verteilt in der ganzen Stadt, realisiert. Für die SOMMERKINDERkultur-Förderung wurden 59 Projekte aus dem Bereich Kinder- und Jugendkultur ausgewählt. Hierfür standen Fördermittel in Höhe von 1,7 Millionen Euro zur Verfügung.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Dieses Jahr hat für die Kultur erneut große Herausforderungen gebracht. Mit den guten Erfahrungen aus dem Kultursommer 2021 konnten wir zusammen mit STADTKULTUR HAMBURG erfolgreich die Outdoorförderung und das SOMMERKINDERkultur-Programm umsetzen. Mit den beiden Förderprogrammen haben wir ein vielfältiges Kulturangebot ermöglicht, das Kunst und Kultur aller Sparten in unsere Stadt gebracht hat. Damit konnten wir ganz praktisch den Künstlerinnen und Künstlern in Hamburg helfen und wichtige künstlerische Impulse in der ganzen Stadt setzen. Gleichzeitig haben wir die Hamburger Kulturveranstalterinnen und -veranstalter dabei unterstützt, ihre Ideen zu realisieren. Die zahlreichen Anträge für kreative Projekte zeigen, wie vital Hamburgs Kultur trotz schwieriger Zeiten ist. Auch als Gesellschaft bewegt uns gerade viel. Deshalb brauchen wir die Inspiration durch die Kunst und das gemeinsame Erleben von Kultur ganz besonders. Für die Durchführung der Förderprogramme danke ich dem Team von STADTKULTUR HAMBURG, das wie schon im letzten Jahr beim Kultursommer hervorragende Arbeit geleistet hat.“

Corinne Eichner, Geschäftsführerin von STADTKULTUR HAMBURG: „Mit dem Rückenwind aus der Outdoorförderung und dem SOMMERKINDERkultur-Programm hat die Hamburger Kultur in Zeiten multipler Krisen spartenübergreifend sehr besondere und kreative Projekte umgesetzt, die die Vielfalt der Hamburger Kultur zeigten und neue Netzwerke innerhalb der Kultur entstehen ließen. Wir freuen uns, dass wir als Dachverband der lokalen Kultur und kulturellen Bildung dabei unterstützen konnten. Unser Dank geht an die Kulturschaffenden, deren schöpferische Kraft selbst unter schwierigsten Bedingungen weiter blüht und die weiter Außergewöhnliches auf die Beine stellten, und der Stadt Hamburg, die die Mittel dafür bereitgestellt hat. Die Ergebnisse der Förderprogramme zeigen wie der Kultursommer 2021, welchen hohen Wert Kulturförderung für die Stadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner hervorbringen kann. Diesen Wert und die dazugehörenden Strukturen gilt es nun über Projekte hinaus auch langfristig zu bewahren.“

Mit der Outdoorförderung wurden 23 großangelegte Veranstaltungsformate mit überregionaler Strahlkraft unterstützt, darunter vor allem Livemusik-Veranstaltungen wie Festivals und Konzerte. Das Programm kam damit auch der Clubkultur und der Musikwirtschaft zugute. Mit Rock, Pop, Elektro, Jazz, Weltmusik oder Klassik war die musikalische Bandbreite groß. Darüber hinaus gab es spartenübergreifende Veranstaltungen, Bildende und Darstellende Kunst, Tanz und Literatur. Die geförderten Veranstaltungen wurden von rund 110.000 Personen besucht.

Durch das SOMMERKINDERkultur-Programm wurden Kinder- und Jugendkulturprojekte gefördert, weil Familien besonders unter der Corona-Pandemie gelitten haben. 59 vielfältige Projekte wurden zur Förderung ausgewählt, in vielen Stadtteilen umgesetzt wurden, darunter Theater und Literatur für Kinder, Kunst- und Musikprojekte, vieles zum Mitmachen und Ausprobieren. Hier kamen rund 50.000 Personen zu den Veranstaltungen.

Eine Übersicht der geförderten Projekte finden Sie im Internet unter www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/16683932/sonderfoerderung-der-kulturbehoerde.

 

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„the show must go on!“ https://www.tiefgang.net/the-show-must-go-on/ Fri, 23 Sep 2022 22:08:19 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9345 [...]]]> Das Clubkombinat Hamburg, Dachverband der privaten Musikclubs in Hamburg, startete am 20. September – am Vorabend der Eröffnung des Reeperbahn Festivals 2022 – die Aktion „RETTET DIE CLUBKULTUR – THE SHOW MUST GO ON“.Denn die Lage sei ernst …

Anlass der Kampagne sind die Beratungen in der Hamburgischen Bürgerschaft für den Haushaltsplan-Entwurf 2023/2024 und die bedrohlichen Entwicklungen für die Live-Musikbranche:

  • Das neue Infektionsschutzgesetz wurde vom Bundestag und Bundesrat mit Wirkung zum 01. Oktober verabschiedet. Es beinhaltet einen Maßnahmenkatalog für die Bundesländer, die die Veranstaltungsbetriebe derart einschränken können, dass diese nicht mehr oder nur eingeschränkt betriebswirtschaftlich sind. Viele Akteure:innen der Branche werden neuerliche Eingriffe – ohne weitere Hilfen – nicht überleben. Für das Tourneewesen droht erneut ein Flickenteppich, der zusätzlich die Planungen behindert.
  • Die Bundeshilfen, wie Kurzarbeitergeld, November-/Dezemberhilfen und Überbrückungshilfen sind inzwischen ausgelaufen.
  • Eine massive Explosion der Energiekosten verschärft die existenzielle Notlage und wirkt sich direkt und zusätzlich indirekt über die Kaufzurückhaltung für Konzerttickets auch für Musikclubs und Veranstalter:innen aus.
  • Viele Konzerte müssen mangels Besucherzuspruch im Vorfeld kurzfristig abgesagt werden. Veranstaltungsplanungen für Herbst/Winter sind entsprechend vakant.

Die Vertreter:innen der Clubkultur befürchten einen Kollaps in der Veranstaltungswirtschaft und fordern daher die Politik zum Handeln auf. Verbunden mit der Veröffentlichung der Kampagne unter dem Titel „RETTET DIE CLUBKULTUR – THE SHOW MUST GO ON“ wurde ein Sofortprogramm mit 10 Handlungspunkten veröffentlicht.

Kai Schulz, 1. Vorsitzender vom Clubkombinat Hamburg e. V. äußert sich entschlossen:
„Vor uns liegen die entscheidenden Monate. Ob die Clubkultur, so wie wir sie bislang kennen und lieben, die kommende Phase überlebt, ist derzeit fraglich. Die Herausforderungen für alle sind enorm und wer sparen muss wird sehr wahrscheinlich zuerst im Freizeitverhalten Kürzungen vornehmen. Corona ist für uns noch längst nicht überstanden bzw. zu Ende. Die Politik ist gefordert die auch durch politische Maßnahmen entstandene Notlage abzumildern.
Clubkultur ist nicht nur wichtig für Künstler:innen und junge Menschen die ausgelassen Miteinander ihre Zeit verbringen möchten. Sie ist auch für unsere Gesellschaft Begegnungs – und Experimentierraum und ein elementarer Bestandteil einer vielfältigen und lebendigen Kulturszene. Die Lage ist ernst und es muss dringend gehandelt werden. Wir werden nicht still sein, sondern laut unsere Lösungsansätze verkünden und mit Nachdruck unsere Situation publik machen.“

Der Ursprung dieser Aktion liegt im Sonderpreis „Krisenmanagement“ verortet, der beim diesjährigen Club Award vom Clubkombinat und der Clubstiftung verliehen wurde. Dabei wurden „alle Clubs und Veranstalter:innen kollektiv ausgezeichnet, die trotz der langen und beschwerlichen Pandemiezeit heute noch existieren“. Das Preisgeld der Clubstiftung wird nun eingesetzt, um gemeinsam eine Kampagne zu starten und auf die bedrohliche Lage der Live-Musikszene aufmerksam zu machen.

 

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Kultur – Tourismus – Strategie https://www.tiefgang.net/kultur-tourismus-strategie/ Fri, 08 Apr 2022 22:05:01 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8924 [...]]]> Die Covid-Pandemie hat bitterlich zugeschlagen. Auch in der Wirtschaft, der Kultur und im Tourismus. Villeicht ein guter Zeitpunkt, manches neu zu denken?

In einer Pressemitteilung des Senats heißt es:

„Hamburg hat als Kulturstadt eine lange Tradition. Große und kleine Kulturinstitutionen aller Sparten, staatliche Häuser und Freie Szene schaffen ein vielfältiges Kulturangebot, das Hamburgerinnen und Hamburger genauso wie Reisende anzieht. Gleichzeitig ist der Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftszweige der Hansestadt. Die vor Corona stetig steigenden Übernachtungszahlen zeigen, dass Hamburg ein attraktives Ziel für Reisende aus dem In- und Ausland ist, nicht zuletzt aufgrund des kulturellen Angebots. Mit der Eröffnung der Elbphilharmonie vor fünf Jahren hat sich die internationale Wahrnehmung Hamburgs als Kulturstadt noch verstärkt. Dies war der Anlass für die Hamburg Tourismus GmbH (HHT), sich dem Bereich Kulturtourismus gemeinsam mit der Kulturbehörde und der Wirtschaftsbehörde systematisch zu widmen. Entstanden ist in einem gemeinsamen Prozess eine umfassende Kulturtourismusstrategie. Basierend auf dieser gründlichen Analyse werden Handlungsfelder aufgezeigt und erste konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, wie Hamburg seine kulturtouristischen Potenziale noch besser nutzen kann. Diese werden nun zusammen mit Vertretern und Vertreterinnen von Kultur und Tourismus diskutiert und konkretisiert.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Hamburg hat ein erstklassiges Kulturangebot und ist für Kunst- und Kulturinteressierte ein attraktives Reiseziel. Mit der Kulturtourismusstrategie wollen wir Kultur und Tourismus in Hamburg enger zusammenbringen und einen Prozess starten, von dem beide Seiten dauerhaft profitieren können. Erstmals machen sich Kultur und Tourismus jetzt gemeinsam auf den Weg, um Touristinnen und Touristen gezielt über die Kulturstadt Hamburg zu informieren und Interesse für das Kulturangebot vor Ort zu wecken. Die Strategie zeigt auf, in welchen Bereichen Hamburg besonders viel Potenzial für kulturinteressierte Gäste hat, und schlägt vor, wie dies genutzt werden kann. Sie ist ein erster wichtiger Schritt und wird die Basis für die weitere gemeinsame Arbeit sein. Nun gilt es, die Strategie zusammen mit Akteurinnen und Akteuren aus Kultur und Tourismus mit Leben zu füllen.“

Michael Westhagemann, Senator für Wirtschaft und Innovation: „Wir sind zuversichtlich, dass Hamburg nach dem absehbaren Ende der Pandemie wieder an seine touristische Erfolgsgeschichte anknüpfen wird. Aber gerade die große Bedeutung des Tourismus für den wirtschaftlichen Wohlstand der Hansestadt ist auch Verpflichtung, noch besser und für unsere Gäste noch attraktiver zu werden. Das kulturtouristische Angebot einer Stadt ist einer der wichtigsten Gründe für die Reiseentscheidung. Hamburg ist hier schon in vielen Bereichen sehr erfolgreich, Stichworte Elbphilharmonie oder Musicals. Aber es hat noch viel mehr zu bieten, wofür der Besuch an der Elbe lohnt. Wir wollen daher das Profil weiter schärfen, um noch mehr Menschen mit spannenden kulturtouristischen Angeboten von einer Reise nach Hamburg zu überzeugen.“

Michael Otremba, Geschäftsführer Hamburg Tourismus GmbH: „Die Kulturtourismusstrategie kommt zur richtigen Zeit und wird die Anziehungskraft Hamburgs deutlich stärken. Reisende wie Kulturliebhaber sind häufig Suchende nach neuen Horizonten, wollen Grenzen überwinden, neue Perspektiven entwickeln und voller Neugierde neue Verbindungen schaffen. Reisen ist Nahrung für die Seele, Reisen bildet, Reisen fördert den Diskurs in der Gesellschaft und ist damit eine Stütze der Demokratie – Gleiches gilt für die Kultur. Aus diesen tiefgreifenden Gemeinsamkeiten und dem gemeinsamen Verständnis erwachsen vielfältige Chancen – für die Kultur, für den Tourismus, für die Stadt als Ganzes.“

Ausgangssituation und Ziele

Für die Vermarktung Hamburgs ist ein attraktives Kulturangebot ein zentraler Faktor. Gleichzeitig sind Touristinnen und Touristen für Kultureinrichtungen eine wichtige Zielgruppe. Mit der Kulturtourismusstrategie wird ein Fundament gelegt, um das Feld Kulturtourismus in Zukunft systematisch zu bearbeiten. Für alle relevanten Akteurinnen und Akteure ist die Strategie ein Arbeitspapier, das nächste Schritte kurz-, mittel- und langfristig aufzeigt. Ein Ziel ist es auch, eine dauerhaft tragfähige Partnerschaft zwischen Kultur und Tourismus aufzubauen und so Hamburgs nationale und internationale Bekanntheit als touristisch attraktive Kulturstadt zu steigern und die Zahl kulturell interessierter Gäste zu erhöhen.

Zum Vorgehen

Geleitet von der HHT ist die Kulturtourismusstrategie in Kooperation mit der Kulturbehörde und der Wirtschaftsbehörde in einem Prozess entstanden, an dem Marketingexpertinnen und -experten aus Kultur und Tourismus teilhatten, die das Feld Kulturtourismus bereits in ihren Häusern aktiv bearbeiteten.

Basis der Strategieentwicklung war eine Analyse der Ausgangssituation. Dazu zählten eine Befragung von Kulturakteurinnen und -akteuren zur Relevanz von touristischen Zielgruppen und eine umfassende Marktforschung durch eine repräsentative Befragung zur Ermittlung kulturtouristischer Gästepotenziale. Analysen der Stärken und Schwächen sowie der Chancen und Herausforderungen für den Kulturtourismus in Hamburg bildeten die Grundlage für die weiteren Überlegungen.

Die wichtigsten Ergebnisse

Basierend auf der Analyse wurden acht zentrale Handlungsfelder für den Kulturtourismus definiert und für jedes Handlungsfeld konkrete Maßnahmen vorgeschlagen:

Intern Extern
Partnermanagement Profilschärfung Vor-Ort-Erlebnis Zielgruppen
Austausch mit Kulturakteurinnen und -akteuren mit relevanten Leistungsträgern und trägerinnen fördern Kulturtouristisches Themenmarketing implementieren Kulturtouristinnen und -touristen in Echtzeit begleiten Kulturtouristische Zielgruppen identifizieren, erschließen und weiterentwickeln
Services und Beteiligungen auf das Segment Kulturtourismus abstimmen Reiseanlässe durch Vermarktung von kulturtouristischen Jahreshighlights stimulieren Zugänglichkeit von kulturellen Angeboten für Gäste verbessern Relevante Trends in den kulturtouristischen Angeboten und Services abbilden

Die nächsten Schritte

Für jedes Handlungsfeld werden in der Strategie konkrete Maßnahmen vorgeschlagen. Nun gilt es, die Maßnahmen mit den Beteiligten zu diskutieren, zu priorisieren und kurz-, mittel- oder langfristig umzusetzen.

Bei einer Kick-off-Veranstaltung Ende April wird die Strategie allen interessierten Partnerinnen und Partnern aus Kultur und Tourismus vorgestellt. In einem Workshop-Format können alle Interessierten außerdem sofort damit beginnen, gemeinsam an der Umsetzung der Strategie zu arbeiten.

Die HHT hat bereits damit begonnen, einige der Maßnahmen umzusetzen: Die Website der HHT wurde hinsichtlich der kulturtouristischen Angebote grundlegend überarbeitet. Außerdem wird ein Kulturstadtplan entwickelt, der Touristinnen und Touristen zu den kulturellen Highlights der Hansestadt führen wird. Weitere Maßnahmen sind in Planung und sollen mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen und gemeinsam mit den Partnerinnen und Partnern aus Kultur und Tourismus kontinuierlich umgesetzt werden.

Die Kulturtourismusstrategie steht hier zum Download bereit: www.hamburg-tourism.de„

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„Die körperliche Kraft eines Orchesters“ https://www.tiefgang.net/die-koerperliche-kraft-eines-orchesters/ Fri, 11 Mar 2022 23:44:15 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8843 [...]]]> Die Claussen-Simon-Stiftung gibt regelmäßig Impulse in die Kulturlandschaft – auch durch Podiumsdiskussionen. Mit der Leiterin Kultur des NDR ging es um die Bedeutung von Kultur angesichts der Corona-Pandemie …

Am 16. Februar 2022 war Anja Würzberg, Leiterin des Programmbereichs NDR Kultur, zu Gast bei den Hamburger Gesprächen für Kultur & Medien, einer Veranstaltungsreihe der Claussen-Simon-Stiftung und des Instituts für Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. In dieser achten Ausgabe unserer Reihe #WissensWerte teilen wir ihren Impulsvortrag mit Ihnen, in dem sie zur Bedeutung von Kultur Stellung nimmt.

Gast: Anja Würzberg, Leiterin des Programmbereichs Kultur im NDR
Moderation: Prof. Manuel Hartung, Vorsitzender des Vorstands der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

Innenansichten unter Corona: Wie kommt wieder Bewegung in unsere Gesellschaft, nachdem wir uns anderthalb Jahre lang Begegnungen im öffentlichen und kulturellen Raum abgewöhnt haben? Was bedeutet es für die Kultur- und Medienschaffenden, wenn sich das Aufleben der (öffentlichen) Kultur dem wiederholten Aufkommen der Coronawellen beugt? Wir fragen nach und bitten namhafte Vertreter:innen der Kultur- und Medienszene auf das Podium: Welche Visionen haben sie entwickelt, und welche Trends und Diskurse verfolgen sie weiter? In Gesprächen und Vorträgen gewähren sie uns Einblick in ihren Wirkungsbereich sowie einen Blick hinter die Kulissen.

Die Hamburger Gespräche für Kultur & Medien sind eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Claussen-Simon-Stiftung und des Instituts für Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Hier der Beitrag

 

Nächster Termin:

Mittwoch, 13. April 2022, 19:30 Uhr: Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger Ph.D., Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), Mitglied im Herausgeberbeirat der ZEIT:

„Wie entsteht Vertrauen, wenn doch niemand etwas dafür tun will?“

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Covid – das gilt aktuell für Kultur https://www.tiefgang.net/covid-das-gilt-aktuell-fuer-kultur/ Fri, 04 Mar 2022 23:32:44 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8807 [...]]]> Die Kontakbeschränkungen und Sicherheitsgebote im Zuge der Pandemie wurden in den letzten zwei Jahren häufiger gewechselt als manche Menükarte von Restaurants. Jetzt kommen echte Erleichterungen …

Gemäß Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz passt Hamburg die Corona-Verorndung wiederum an.

In geschlossenen Räumen ersetzt eine FFP2-Maskenpflicht weitestgehend das 2G-Plus-Zugangsmodell. In Gaststätten, Beherbergungsbetrieben, bei körpernahen Dienstleistungen und Sport in geschlossenen Räumen gilt zusätzlich 3G. Clubs und Diskotheken können unter 2G-Plus-Bedingungen öffnen, ebenso Veranstaltungen mit Tanzangebot. Die neuen Regelungen der Eindämmungsverordnung treten am 4. März in Kraft.

Auf Grundlage der fachlichen Einschätzungen und Empfehlungen des Expertenrates der Bundesregierung können weitere Schutzmaßnahmen entfallen. Dazu hatten die Regierungschefinnen und -chefs aus Bund und Ländern entsprechende Beschlüsse gefasst.

In geschlossenen Räumen von Publikumseinrichtungen wird das 2G-Plus-Zugangsmodell grundsätzlich durch eine FFP2-Maskenpflicht ersetzt (§ 9, § 13a). Auch bei Freizeiteinrichtungen und Gästeführungen (§ 17) sowie Sportveranstaltungen vor Publikum (§ 18a) und Volksfesten (§ 18b) gilt zukünftig eine FFP2-Maskenpflicht. Abstandsgebote sowie Gruppenbegrenzungen entfallen. Für kulturelle Einrichtungen (§ 18) gilt ebenfalls nur noch eine FFP2-Maskenpflicht. Für Gastronomie in diesen Einrichtungen gilt zusätzlich 3G. Bei Tanz der Teilnehmenden gilt 2G-Plus ohne Maskenpflicht. Auch an Hochschulen (§ 22) sowie Seniorentreffpunkten (§ 33) gilt eine FFP2-Maskenpflicht.

In Gaststätten (§ 15), Beherbergungsbetrieben (§ 16), bei körpernahen Dienstleistungen (§ 14), Prostitutionsangeboten (§ 14a) und Spielbanken (§ 21) gilt wegen des besonderen Infektionsrisikos zusätzlich zur FFP2-Maskenpflicht das 3G-Zugangsmodell. Geimpften, Genesenen und Personen mit tagesaktuellem Test wird damit der Zugang ermöglicht. Die Maskenpflicht gilt nicht bei der Gastronomie am Platz und zukünftig sind wieder Stehplätze zulässig.

Das Tanzen in Clubs und Diskotheken (§ 15a) wird wieder zugelassen. Wegen des besonderen Infektionsrisikos gilt hier das 2G-Plus-Zugangsmodell – eine Maskenpflicht besteht nicht.

Das Alkoholkonsumverbot an öffentlichen Orten (§ 4d) wird aufgehoben.

Bei Versammlungen (§ 10), religiösen Veranstaltungen und Trauerfeiern (§ 11) gilt eine FFP2-Maskenpflicht. Bei Versammlungen unter freiem Himmel ist eine medizinische Maske ausreichend.

Beim Sportbetrieb (§ 20) entfallen im Freien sowie beim Rehasport die Vorgaben hinsichtlich des Abstandsgebots. Für Sport in geschlossenen Räumen, in Schwimmbädern, Thermen, Fitnessstudios (§ 20) etc. gilt künftig 3G ohne Kapazitätsbegrenzung.

Für Großveranstaltungen vor Publikum (§ 9 und § 18a) gelten bereits seit dem 26. Februar neue Kapazitätsgrenzen. Über die Höhe der jeweils zulässigen Zuschauerzahl entscheidet die zuständige Behörde weiterhin in einem gesonderten Genehmigungsverfahren.

Im ÖPNV (§ 12) bleibt wegen des Bundesrechts (§ 28b IfSG) die FFP2-Maskenpflicht und 3G bestehen. Das gilt auch für Stadtrundfahrten.

Die Verordnung gilt ab dem morgigen Freitag und steht in ihrer gültigen Fassung in Kürze unter www.hamburg.de/verordnung zum Abruf bereit.

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Wofür war die Soforthilfe?! https://www.tiefgang.net/wofuer-war-die-soforthilfe/ Fri, 04 Feb 2022 23:13:19 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8740 [...]]]> Die Corona-Soforthilfe v.a. für kleine Unternehmen und Soloselbständige kam zu Beginn der Pandemie vergleichsweise zügig. Nun werden Nachweise gefordert und Rückforderungen gestellt und es bliebt die Fragfe: wofür genau waren die Hilfen eigentlich?

Der Hamburger Dachverband „Stadtkultur Hamburg“ verweist in seinem aktuellen Newsletter auf eine Anfrage in der Hamburger Bürgerschaft:

„Auf die Kleine Anfrage zu „Corona Soforthilfe – Rückmeldeverfahren und drohende Rückforderungen. Belastung besonders für Solo-Selbständige?“ der LINKEN wurde letzte Woche die Antwort des Senates veröffentlicht.

Seit dem 15. Juli 2021 sind alle 54.000 Empfänger*innen der Hamburger Corona-Soforthilfe (HCS) aufgefordert, ihren tatsächlich im Förderzeitraum entstandenen Liquiditätsengpass zu ermitteln und mit dem damals angegebenen Prognose- bzw. Schätzwert zu vergleichen. Jetzt drohen ggf. Rückforderungen.

Von Beginn der Corona-Hilfszahlungen an, haben Vertreter*innen Solo-Selbstständiger, Initiativen und Verbände sowie Gewerkschaften darauf hingewiesen, wie wenig die Hilfen auf die Lage der Solo-Selbstständigen ausgerichtet waren. Einer der Knackpunkte betraf dabei die Vorgabe, dass die Hilfen nur auf die betrieblichen Fixkosten angerechnet werden durften. Ausgefallene Einkommen sollten nicht ausgeglichen werden. So war es Solo-Selbständigen demnach nicht gestattet die Soforthilfe für Lebenshaltungskosten wie bspw. Essen, KiTa-Gebühren oder Miete auszugeben.“

Zur beantworteten Anfrage bzw. Drucksache hier: www.buergerschaft-hh.de

 

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Corona Hilfen für die Kultur https://www.tiefgang.net/corona-hilfen-fuer-die-kultur/ Fri, 07 Jan 2022 23:46:10 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8666 [...]]]> Die Corona-Pandemie hat auch den Kulturbereich weiter fest im Griff. Und so ist auch Hilfe weiter nötig.

Bund und Land haben daher die Hilfsschirme weiter gespannt, um die Kultureinrichtungen und Künstlerinnen und Künstler weiter gut durch die Zeit zu bekommen. Aktuell wurde der Sonderfonds des Bundes erneut angepasst und Hilfen der Behörde für Kultur und Medien verlängert.

Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen

Der Bund stellt zur Unterstützung von Kulturveranstaltungen bis zu 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Der Sonderfonds ist dadurch für Künstlerinnen und Künstler und für die gesamte Kreativszene eine wichtige Ergänzung zu den bestehenden Hilfen der Bundesregierung, der Länder und der Kommunen.

Der Sonderfonds eröffnet jetzt eine neue befristete Absageoption. Kulturveranstaltungen, die im Zeitraum vom 18.11.2021 bis 28.2.2022 stattfinden sollten, können bis zum 31.01.2022 freiwillig abgesagt werden. Zudem ist auch die Verschiebung der Veranstaltung möglich. Der Veranstalter und die Veranstalterin können wählen zwischen Absage und Verschiebung. In allen Fällen, in denen der Sonderfonds die Kosten einer Komplett-Absage anteilig tragen würde, übernimmt der Sonderfonds alternativ anteilig die Kosten der Verschiebung einer Veranstaltung. Die Ausfallabsicherung erstattet 90 Prozent der tatsächlich entstandenen externen Kosten (zum Beispiel Ausfallhonorare, nicht stornierbare Saalmieten), die durch eine Verschiebung entstehen (siehe auch FAQ 3.11 unter www.www.sonderfonds-kulturveranstaltungen.de).

Überbrückungshilfe des Bundes

Zudem hat der Bund jetzt die Überbrückungshilfen bis zum 31.3.2022 verlängert. Mit der Überbrückungshilfe werden Unternehmen, (Solo-)Selbstständige, Vereine und Einrichtungen unterstützt, die aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie schließen mussten, beziehungsweise von den Schließungen erheblich betroffen sind.

Neu ist auch hier die zeitliche befristete Antragsstellung bei freiwilliger Schließung wegen Unwirtschaftlichkeit infolge von Corona-Regeln. Weitere Infos und die Antragsunterlagen stehen unter: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Hamburger Corona Schutzschirm

Hamburg setzt seine Hilfen für die Kultur auch in 2022 fort. Die entsprechende Förderrichtlinie, mit der zum Beispiel den Musikclubs geholfen wird, ist bis zum 31.12.2022 verlängert worden. Anträge hierfür sind bis zum 30.9.2022 zu stellen. Die Einrichtungen und Verbände können auch im neuen Jahr mit dem für sie zuständigen Ansprechpartner oder der Ansprechpartnerin in der Behörde für Kultur und Medien das weitere Verfahren besprechen. Die entsprechenden Förderungen werden beständig an die Rahmenbedingungen der Pandemie angepasst und mit den Vertreterinnen und Vertretern der einzelnen Sparten weiterentwickelt.

Seit März 2020 hat Hamburg umfangreiche Hilfspakete für Kreative zur Verfügung gestellt. Bis heute hat die Stadt rund 121,7 Millionen Euro an Hilfen für Künstlerinnen und Künstler und Kultureinrichtungen bereitgestellt. Darunter das Hilfspaket Kultur, mit dem die Behörde für Kultur und Medien mit rund 57 Millionen Euro kulturelle Einrichtungen, wie zum Beispiel Privattheater oder Musik-Clubs unterstützt. Zudem hat der Senat in diesem Jahr die Defizite der staatlichen Kultureinrichtungen mit bisher rund 15 Millionen Euro ausgeglichen.

Verlängert wurde auch der IFB-Förderkredit Kultur, mit dem noch bis zum 30. April 2022 insgesamt 50 Millionen Euro zur Verfügung stehen, mit denen Kulturbetriebe schnell und zusätzlich zu den Soforthilfen dringend benötigte Liquiditätshilfen erhalten. Die Hilfe steht nicht nur für Investitionen zur Verfügung, sondern auch für Betriebsmittel. Der Kreditrahmen kann bis zu 300.000 Euro betragen. Die Förderrichtlinien und weitere Informationen finden sich hier: www.ifbhh.de.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Angesichts der aktuellen Infektionslage wächst die Unsicherheit in der Kultur- und Kreativwirtschaft erheblich. Aufgrund der massiven Einnahmeausfälle seit Beginn der Pandemie ist die Verlässlichkeit der staatlichen Hilfen besonders wichtig. Wir werden auch im kommenden Jahr alles dafür tun, damit die Künstlerinnen und Künstler und die Kultureinrichtungen möglichst gut durch die Corona-Krise kommen. Daher haben wir die Förderungen über das Hilfspaket Kultur jetzt nochmal bis zum Ende des kommenden Jahres verlängert. Dabei sind die Rettungsschirme und die Hilfspakete das eine, das andere ist, dass wir weiterhin im engen Austausch bleiben müssen, damit die Hilfen wirklich da ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Hamburg hat früh einen Rettungsschirm gespannt. Jetzt greifen vor allem die Hilfen des Bundes, insbesondere der Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen der der Kultur eine wichtige Unterstützung gibt und im engen Austausch mit den Ländern auch erneut an die aktuellen Bedürfnisse angepasst wurde. Auch hier muss weiterhin die Bereitschaft bestehen, die Hilfen an neue Lagen so anzupassen, dass die Kultur zumindest materiell durch diese Krise kommt.“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

 

 

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Neustarthilfen für Kulturschaffende https://www.tiefgang.net/neustarthilfen-fuer-kulturschaffende/ Sat, 23 Oct 2021 10:44:33 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8541 [...]]]> Die Pandemie und die damit verbundenen Lockdowns und Kontaktbeschränkungen haben nachhaltige Schäden auch in Hamburgs Kulturlandschaft hinterlassen. Doch diverse Förderprogramme lindern die Not. Hier einige im Überblick … 

Für Musikmachende:

– RockCity Hamburg e.V. und die Haspa Musik Stiftung haben den Hilfsfonds für Projekte im März 2021 gemeinsam ins Leben gerufen, um die musikalische Produktivität der Hamburger Musiker_innen und Musikschaffenden, die in diesen Pandemie-geprägten Zeiten immer noch um ihren Verdienst bangen, gezielt zu unterstützen. Dank einer großzügigen Starteinlage von 50.000€ durch die Haspa Musik Stiftung konnten in der ersten Runde 50 Projekte bezuschusst werden. In einer zweiten Runde konnten nun erneut 50.000€ gesammelt werden durch die Haspa Musik Stiftung und private Spenden über die RockCity-Spendenkampagne #musicsupportHH. Mit der Vergabe der Gelder ist ein Auswahlgremium betraut, bestehend aus RockCity-Vorstand und -Geschäftsstelle. Die Richtlinien findet ihr hier. Wir freuen uns auf eure Projektanträge!

  1. Förderrunde: 01. November 2021, 12h, bis 07. November 2021, 23.59h.

www.rockcity.de/hilfsfonds

 

der Musikfonds:

Ziel des Musikfonds ist die Förderung der aktuellen Musik aller Sparten in ihrer Vielfalt und Komplexität. Der Musikfonds nimmt eine hochambitionierte Musik in den Fokus, die Kunst als Selbstzweck, als existenziell-kreative Notwendigkeit oder Folge unabdingbaren Ausdruckswillens begreift und nicht kommerziell orientiert ist. Mit Strahlkraft und Tiefe ist sie unabhängig, zukunftsbezogen und experimentell, ihrer Zeit voraus und visionär, brisant, kontrovers, provokativ und damit prägend auch für etablierte, wirtschaftlich tragfähige Teile des Musikbetriebs. Mit dem Musikfonds sollen herausragende Projekte aller Sparten der aktuellen Musik mit einer Antragssumme von bis zu 50.000 Euro unterstützt werden. Insgesamt stehen jährlich 2 Millionen Euro aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien für den Fonds zur Verfügung.

 

Reisekostenzuschüsse:

Auch das Goethe-Institut erleichtert im Jahr 2021 die Antragstellung. Ab sofort gilt eine Antragsfrist von nur sechs Wochen. Zudem werden Kurzreisen und Reisen in Nachbarländer gefördert. Außerdem können nach Absprache Anträge für digitale bzw. hybride Musikprojekte gestellt werden.

 

​MUSIKPROJEKTE PROFESSIONELLER MUSIKER*INNEN UND ENSEMBLES IM AUSLAND

Der Fonds zur Förderung von Gastspielreisen professioneller Musiker*innen und Ensembles ins Ausland ermöglicht eine Teilfinanzierung von Projekten durch Reisekostenzuschüsse.

Weitere Informationen

 

MUSIKPROJEKTE VON NACHWUCHS- UND LAIENENSEMBLES IM AUSLAND

Die Förderung von Musikprojekten im Ausland wendet sich an Nachwuchs- und Laienensembles und Chöre, die musikalische Kooperationsprojekte im Ausland planen. In diesem Fall kann ein Reisekostenzuschuss beantragt werden.

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MUSIKPROJEKTE MIT KÜNSTLER*INNEN AUS DEM AUSLAND IN DEUTSCHLAND

Diese Förderung richtet sich an nach Deutschland einreisende Gastspiele von professionellen und Nachwuchs- und Laienensembles aus Entwicklungs- und Transformationsländern.

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GRÜN UNTERWEGS – NACHHALTIGE MUSIKPROJEKTE IN EUROPA

Das Pilotprojekt „Grün Unterwegs – Nachhaltige Musikprojekte in Europa“ unterstützt professionelle Künstler*innen dabei, Konzepte zum Thema nachhaltiges Reisen in der Musik zu entwickeln und im Rahmen einer ressourcenschonenden Musikreise umzusetzen.

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Freischaffende Autor*innen

Die Verwertungsgesellschaft (VG) Wort führt ein Stipendienprogramm durch, das sich in erster Linie an freiberufliche Autorinnen und Autoren richten wird. Ihnen soll so ermöglicht werden, ihr publizistisches Wirken trotz der Einschränkungen durch die Pandemie fortzusetzen zu können. Das Programm startete am Freitag, 13. August 2021 mit der Registrierungsphase. Das Antragsportal wurde dann zwei Wochen später freigeschaltet.

Informationen zum »Stipendienprogramm der Verwertungsgesellschaften in NEUSTART KULTUR« und den Antragsvoraussetzungen unter

www.bundesregierung.de.

 

Musikclubs:

Die Initiative Musik konnte nun zum 2. Mal ein Förderprogramm für Musikclubs auflegen. Das Programm richtet sich an Betreiber:innen von deutschen Musikclubs, in denen Livemusikveranstaltungen aller Genres stattfinden. Es unterstützt damit Projekte von Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden und einen unverzichtbaren Beitrag zum Musikleben in Deutschland leisten, ihre Programmvielfalt zu bewahren und in die Zukunft zu planen.

Die Antragsstellung ist momentan und bis 31. Dezember 2021, 23:59 Uhr möglich

Bitte beachten Sie die Fördergrundsätze sowie die Häufig gestellten Fragen

Im Musterantrag finden Sie eine Übersicht mit allen für den Antrag notwendigen Informationen und Unterlagen.

 

Das Wichtigste zum Förderprogramm im Überblick:

  • Die Fördersumme beträgt bis zu 90 Prozent der Gesamtausgaben
  • Die Förderung erfolgt einmalig, projektbezogen und im Rahmen einer Festbetragsfinanzierung
  • Maximale Förderhöhe wird je nach Kapazität des Musikclubs bemessen
  • Projektbezogene Investitionen in technisches Equipment sind förderfähig, sie dürfen jedoch nicht mehr als 15 Prozent der Gesamtausgaben ausmachen
  • Komplementärförderungen mit anderen Förderprogrammen des Bundes sind möglich

 

Infocalls Musikclubs (NK2)

Es finden zudem Präsentationen zum Programm online statt zu folgenden Terminen Mittwoch, 27. Oktober 2021, 13 – 14 Uhr

Freitag, 05. November 2021, 11 – 12 Uhr

Dienstag, 16. November 2021, 17 – 18 Uhr

Hier zur Antragsseite: www.initiative-musik.de

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Digitaler Check-In https://www.tiefgang.net/digitaler-check-in/ Sat, 29 May 2021 08:23:43 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7966 [...]]]> Ab Juni 2021 bieten die staatlichen Hamburger Museen und Ausstellungshäuser für Nutzerinnen und Nutzer der Luca-App einen weiteren Service für den Museumsbesuch an. Auch in Harburg.

Zusammen mit den bereits erprobten umfangreichen Hygienekonzepten ermöglichen die Museen und Ausstellungshäuser ein flexibles Besuchsmanagement sowie sichere und komfortable Kulturerlebnisse. Auch im Archäologischen Museum Hamburg und Stadtmuseum Harburg sowie in der Musemsgastronomie Helms Lounge können die Besucherinnen und Besucher ab Dienstag komfortabel mit der Luca-App „einchecken“.

Nachdem die staatlich getragenen Hamburger Museen und Ausstellungshäuser aufgrund der geltenden Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung am 18. Mai 2021 wieder für Besucherinnen und Besucher öffnen konnten, steht nun nach einer gemeinsamen Abstimmung der musealen Kultureinrichtungen mit der Nutzung der Luca-App ein weiterer Service für den Besuch der vielfältigen Ausstellungen zur Verfügung. Die Besucherinnen und Besucher können auf diese Weise selbst an den Kassen der Museen und Ausstellungshäuser über einen QR-Code ein- und auschecken.

Die Luca-App ermöglicht aufgrund ihrer Verschlüsselung eine sichere und papierlose Erfassung der Kontaktdaten. Die Kontaktdaten werden bereits im Smartphone mit einem Schlüssel des jeweiligen Gesundheitsamts und einem Schlüssel des Gastgebers zweifach gesichert. Das Luca-System speichert die Kontaktdaten bei einem nach ISO-27001 zertifizierten Anbieter und allein die Gesundheitsämter sind dazu berechtigt, die Kontaktdaten über das Luca-System bei Unternehmen oder Nutzerinnen und Nutzern anzufordern.

Neben der Nutzung der Luca-App können die Hamburger Museen und Ausstellungshäuser auch weiterhin über das bereits im März erfolgreich implementierte System der telefonischen und digitalen Terminreservierung besucht werden, das eine Erhebung der Kontaktdaten und eine Sicherstellung der zeitgleich erlaubten Personenzahl in den Ausstellungsräumen gewährleistet. Die Voranmeldung kann telefonisch oder online über die Websites der jeweiligen Museen und Ausstellungshäuser oder über den Museumsdienst Hamburg erfolgen. Auch ohne Voranmeldung besteht jedoch die Möglichkeit der analogen Kontaktdatenerhebung vor Ort, um nicht angemeldete Besucherinnen und Besucher zu berücksichtigen.

Während des Museumsbesuchs gilt wie in zahlreichen vergleichbaren Alltagssituationen im öffentlichen Raum die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Erfolgreiche Sonderausstellung „Gladiatoren – Helden des Kolosseums“ verlängert

Mit der Wiederöffnung des Archäologischen Museums Hamburg und Stadtmuseums Harburg am18. Mai ging auch die erfolgreiche Sonderausstellung „Gladiatoren – Helden des Kolosseums“ in eine neue Runde: Besucherinnen und Besucher haben noch bis zum 17. Oktober die Möglichkeit, sich die Ausstellung anzusehen und damit einen spannenden Einblick in die Welt der antiken römischen Kampfarenen und ihrer Helden zu erhalten. Gezeigt werden originale römische Fundstücke und spektakuläre Rekonstruktionen. Lebensgroße Figuren, Filme und interaktive Stationen lassen das Römische Reich mit den Mitteln der Gegenwart zu neuem Leben erwachen und vermitteln dabei auch Überraschendes.

Außerdem ist auch aus der Reihe „Stadt.Land.Foto“ die Ausstellung „Harburger Geschichten: Die 50er-Jahre“ weiterhin zu sehen. Die Schau zeigt mehr als 50 Schwarz-Weiß-Fotografien aus den reichhaltigen Sammlungsbeständen des Museums und ermöglicht einen lebensnahen und lebendigen Blick auf die Dekade in Hamburgs Süden. Ebenso ist die Archäologische Dauerausstellung des Museums wieder geöffnet.

Ab 1. Juni ist die Helms Lounge endlich wieder geöffnet

Nach langer Corona-Pause ist es soweit: Die Gastronomie im Archäologischen Museum Hamburg und Stadtmuseum Harburg öffnet ab Dienstag, dem 1. Juni wieder für den Außenbereich ihre Türen. Die Zeit bis zur Wiedereröffnung haben die beiden Betreiber der Helms Lounge, Taher Moghadam und Naiem Sharifi, gut genutzt und die beliebte Sonnenterrasse auf Hochglanz gebracht. Hier können die Gäste von dienstags bis sonntags ab 9:30 Uhr das schon legendäre Frühstück und den hervorragendem Kuchen genießen. Abends kann man den Museumsbesuch von Dienstag bis Samstag bis 21 Uhr bei einem Glas Wein und einem kleinen Imbiss ausklingen lassen. Sonntags ist die Helms Lounge bis 17 Uhr geöffnet.

Auch die Helms Lounge ermöglicht ihren Gästen mit der Luca-App eine schnelle und unkomplizierte digiale Kontaktnachverfolgung, alternativ wird diese aber auch in Papierform angeboten.

Informationen zum Museumsbesuch:

Terminreservierung:

online über:                                            museumsdienst-hamburg.de

telefonisch über:                                   040/428 131-0 (Mo-Fr 9-12 Uhr und 14-18 Uhr)

Eintritt:                                                    6 Euro, ermäßigt 4 Euro, bis 17 Jahre frei

Öffnungszeiten:                                      Dienstag bis Sonntag, 10.00 – 17.00 Uhr

Archäologisches Museum Hamburg, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg

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