Goethe-Schule Harburg https://www.tiefgang.net Tue, 12 Oct 2021 13:13:10 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Online oder auf die Insel https://www.tiefgang.net/online-oder-auf-die-insel/ Fri, 15 Oct 2021 22:06:50 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8497 [...]]]> Still war´s lange genug. Es wird also Zeit wieder mächtig was auf die Ohren zu bekommen und so lädt die 11. SuedKultur Music-Night am Sa., 23. Oktober in die Inselklause, die Kneipe blabla oder auch zum Live-Stream der Goethe-Schule Harburg.

Ein Besuch in der Inselklause lohnt sich immer. Die Gastro auf „Stelzen“, die direkt am Wasser der Süderelbe nicht nur zur fantastischen Aussicht sondern auch kulinarischem Aha-Erlebnis führt, hat ab 19 Uhr Adam Brixton zu Gast. Sein Debut-Album namens “BACK TO MYSELF” zeigt seinen Weg zurück zu sich selbst, den er gegangen ist und der ihn direkt nach Los Angeles führte. Ohne Plan und Kontakte fing der Hamburger Jung auf dem Walk of Fame in Hollywood zu spielen an. Dort erkannte der Produzent Josquin des Prés, der bereits Jason Mraz und Jack Johnson produzierte, Adam Brixtons Talent und lud ihn in sein Studio nach San Diego ein. Bei der Music-Night präsentiert er uns die Ergebnisse.

Danach gibt es um 20.30 Uhr und nochmal um 22 Uhr erdigen Rock von Harburgs Röhre Dennis Adamus. Der Hamburger Singer/Songwriter, der schon im Alter von 14 Jahren den Drang verspürte die Bühnen dieser Welt zu erobern. Also nahm er seine erste akustische Gitarre, brachte sich die ersten Akkorde selbst bei, und wann immer er es schaffte an den Eingangskontrollen der Hamburger Musik-Clubs vorbei zu huschen, besuchte er die Konzerte seiner Vorbilder.

Den inzwischen weltweit bekannten Hamburger Blues- und Countryrocker Jimmy Cornett fragte er sogar mehrmals, ob er nicht einmal mit ihm auf die Bühne dürfte. Beharrlichkeit zahlt sich aus: Seit einigen Jahren spielt Dennis neben seinen eigenen Konzerten auch die Solo-Gitarre bei JIMMY CORNETT AND THE DEADMEN.

Geprägt hat den heute 29jährigen Sänger und Gitarristen die Musik, die er in jungen Jahren selbst am liebsten hörte: z.B. Songs von John Mayer, und Keith Urban. Aber lasst euch nicht auf die falsche Fährte führen – als Solo-Künstler gehört Dennis Adamus zur neuen Generation der Country-Pop-Szene. Seine eigenen Songs sind eingängig und tanzbar, und die bringt er mit großer Spielfreude und viel Charme auf die Bühne. Ob als Solo-Künstler oder mit Band, auf der Bühne zeigt Dennis stets sein großes Show-Talent und überrascht sein Publikum immer wieder mit seinen dynamischen Einlagen.

Ort: Inselklause, Schweenssand-Hauptdeich 6, 21079 Hamburg

In der Kneipe bla bla ist ab 20 Uhr Sammy Barry zu Gast. Seit Ende 2015 auf Solopfaden unterwegs spielt Sammy Barry europaweit Konzerte bei denen man viele Coverversionen und auch eigene Songs zu hören bekommt. Seine sehr persönlichen Interpretationen verschiedener Welthits machen immer wieder Eindruck und auch die Eigenen Kompositionen brauchen sich vor Nichts zu verstecken… So gibt`s jede Menge bekannte Songs im “BALLADEERZ STYLE” die Spaß machen und immer wieder anders klingen… Sowie selbstgeschriebene Titel! „More Time For Balladeerz“ ist das Motto, das schon beim SuedKulturSommer überzeugte.

Ort: Kneipe Bla, Bla; Seevepassage 1-3, 21073 Hamburg

Die Groovin Birds

Die Goethe Schule Harburg, die Nachwuchsschmiede der SuedKultur Music-Night ist dieses Jahr als Live-Stream, vertreten. Ab 19 Uhr sind etwa Soundpiece mit Emanuel Tschöpe an der Trompete und Piet Jeske am Schlagzeug und E-Bass online. Dann folgen die Groovin Birds mit Emanuel Tschöpe am Klavier, Alexander Wiehler am Schlagzeug, Anwar Hassan an den Percussions wie auch  Klavier und Dutu Ionel Tanase an der Klarinette.

Die Bands Soundpiece und Groovin Bird spielen Jazzstandards. Diese beiden Bands der Staatlichen Jugendmusikschule spielen Jazz-Standards, komponieren eigene Songs und nehmen regelmäßig an dem Wettbewerb Jugend Jazzt teil. Piet Jeske und Emanuel Tschoepe befinden sich zur Zeit in der

Studienvorbereitenden Ausbildung der Jugendmusikschule Hamburg. Groovin Bird ist die Band mit den zwei Pianisten Anwar und Emanuel. Beim Suedkultur-Gig werden sie an zwei Flügen auftreten und sich mit groovigen Improvisationen die Bälle zuwerfen. Ein drittes Duo wird noch als Überraschungsgast den Abschluss bilden. Der Link zum Live-Stream wird zuvor auf der Website goethe-schule-harburg.hamburg.de bekannt gegeben.

 

Eintritt wird einmalig beim Club Deiner Wahl gezahlt und mit dem dort erhältlichen Bändchen stehen ab da alle weiteren Club-Pforten offen, so denn die 3- oder 2-G-Regeln nachweislich eingehalten werden. Bei den Konzerten im Blabla wie auch der Inselklause gilt die 2G-Regelung – also Zutritt, wer nachweislich genesen oder geimpft ist. Einchecken vor Ort mit Luca App oder Zettel ausfüllen!

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„Rücksicht und Respekt“ https://www.tiefgang.net/ruecksicht-und-respekt/ Fri, 21 Jun 2019 22:49:22 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5516 [...]]]> Die Harburger Goethe-Schule war eine der ersten Kulturschulen Hamburgs. Und das macht sich für Schüler*innen bezahlt.

Vierteljährlich erscheint das Magazin ´kju` der Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendkultur mit Beiträgen rund um die Themen Bildungs- und Kulturarbeit für Kinde rund Jugendliche. Im aktuellen Heft befasst sich Autorin Christiane Tauer mit der Harburger Goethe-Schule und gibt ihr für ihre Arbeit eine Eins mit Sternchen.

Von Christiane Tauer

Wenn es eine Note für künstlerisches Engagement an Schulen gäbe, die Goethe-Schule Harburg, kurz GSH, hätte jedes Jahr eine glatte Eins auf dem Zeugnis. „Kulturschule“ nennt sich die Stadtteilschule mit gymnasialer Oberstufe sogar offiziell. Erklärtes Ziel der Schulleitung: Möglichst alle der insgesamt rund 1800 Mädchen und Jungen sollen mindestens einmal in einem Kulturprojekt mitgewirkt haben, wenn sie die Schule verlassen.

Damit dieses Ziel auch tatsächlich erreicht wird, hat sich die GSH, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Technischen Universität Harburg befindet, eine ausgefeilte Struktur gegeben. Getragen und permanent weiterentwickelt wird diese Struktur von einer Kulturschulgruppe, die einmal in der Woche tagt und deren Mitglieder Lehrer*innen der unterschiedlichsten Fachrichtungen sind. Ein weiterer Teil der Angebote wird von den einzelnen künstlerischen Fachbereichen organisiert. „Jede*r in unserer Kulturschulgruppe ist für einen einzelnen kulturellen Bereich wie Theater oder Chor zuständig“, sagt Anke Preuße, die die achtköpfige Gruppe leitet. Dass diese Aufteilung auch dringend nötig ist, zeigt allein die unglaublich große Zahl an kulturellen Angeboten und Projekten, die jedes Jahr zu stemmen sind. „Einige von ihnen sind verbindlich, andere freiwillig“, erklärt Preuße.

Los geht es direkt in Klasse fünf mit einer Chorstunde für alle Klassen, Jahrgang sechs legt mit dem Projekt „Theater hoch 6“ nach, in dem alle Schüler*innen eine Woche Theater spielen. In Klasse sieben beginnen die Profilklassen, bei denen unter anderem ein ästhetisches Profil zur Wahl steht, das wiederum in jedem Jahrgang von Klasse sieben bis zur Oberstufe ein Klassenorchester, eine Theatergruppe und eine Kunstklasse garantiert. Ein Auftritt vor Publikum rundet das Ganze ab.

Das ist aber noch längst nicht alles. Es gibt unter anderem eine Kulturprojektwoche für alle Schüler*innen von Jahrgang fünf bis Jahrgang zehn, Werkstatttage in Jahrgang acht mit wechselnden thematischen Schwerpunkten, mobile Lesungen und Theateraufführungen, eine TUSCH -Kooperation und weitere mit dem Schauspielhaus, der Sammlung Falckenberg, der Harburger Bücherhalle, der Jugendmusikschule und darüber hinaus das Kulturagentenprogramm sowie zahlreiche AGs am Nachmittag.

Zählt man allein die Auftrittsformate zusammen, die fester Bestandteil des Kulturschuljahres und verbindlicher Teil der kulturellen Projekte sind, kommt man auf ganze zwölf. Ein harburgweit bekanntes Highlight ist beispielsweise das zweistündige Weihnachtskonzert in der Friedrich-Ebert-Halle, das von mehr als 250 Schüler*innen des Musikfachbereichs und der Musikprofilklassen veranstaltet wird und im Schnitt 1200 Zuhörer*innen anlockt. „Das Konzert hat einen gehobenen Anspruch, wir wählen genau aus, wer daran teilnimmt“, sagt Anke Preuße. Die Schüler*innen, die es nicht auf die große Bühne schaffen, haben die Möglichkeit, ihr Können beim Werkstattkonzert in der schulischen Aula zu zeigen.

Selbst vor der Bühnentechnik macht der große Einsatz der Schule nicht halt, die bereits im Jahr 2005 zur Pilotschule Kultur wurde und die anders als viele andere Stadtteilschulen jedes Schuljahr weitaus mehr Anmeldungen als Plätze hat. Alles wird von Schüler*innen selbst organisiert, ebenso die Gestaltung der Ankündigungsflyer, für die es sogar ein standardisiertes GSH-Layout gibt. Der hohe Stellenwert, den die Kultur für das gesamte Haus hat, spiegelt sich allein schon in der Ankündigung der Auftritte wider. Ein riesiger Kulturkalender hängt direkt neben dem Vertretungsplan, damit jeder weiß, wann was stattfindet.

„Kultur ist für uns die Auseinandersetzung mit der Welt“, erläutert Anke Preuße den Grund für die große Bedeutung, die die GSH der Kultur beimisst. Für die Schüler*innen sei es ein wesentlicher Teil der Persönlichkeitsentwicklung, wenn sie lernten, ihre Ideen der Allgemeinheit zu präsentieren. „So wird nach außen hin sichtbar, dass diese einen Wert besitzen.“ Rücksicht und Respekt, das würden die Kinder und Jugendlichen lernen, wenn sie sich die Darbietung ihrer Mitschüler anschauen. „Und sie sind ganz einfach glücklich, wenn sie am Ende eines Projektes sehen, dass sie gemeinsam etwas geschafft haben“, sagt Anke Preuße. Die Schüler spüren: Es gibt ein gemeinsames Ziel, und das motiviert selbst die, für die es in den restlichen Unterrichtsfächern nicht so gut läuft.

Goethe-Schule Harburg, Eißendorfer Straße 26, Tel. 040/428 87 10, WWW.GOETHE-SCHULE-HARBURG.DE

(mit frdl. Genehmigung der LAG Kinder- u. Jugendkultur Hamburg)

 

 

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Kulturagenten überzeugten https://www.tiefgang.net/kulturagenten-ueberzeugten/ Fri, 21 Jun 2019 22:37:01 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5444 [...]]]> Die Vermittlung kultureller Kompetenzen in den allgemeinbildenden Schulen in fünf Bundesländern wird fortgesetzt. Denn das Programm „Kulturagenten für kreative Schulen“ konnte Politiker überzeugen.

In der Mitteilung heißt es:

„Vor acht Jahren startete das Modellprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen“ in fünf Bundesländern. Mehr als 100.000 Kinder und Jugendliche an 250 Schulen konnten seitdem vom Engagement von mehr als 50 Kulturagentinnen und -agenten, von ihren kulturellen Kompetenzen und Erfahrungen in der Vermittlung profitieren. Die Kulturagent/innen schufen Kontakte zu den Kulturszenen vor Ort und bahnten einen intensiven Austausch mit unterschiedlichen Kulturinstitutionen an. Die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Mercator hatten das Programm gemeinsam entwickelt und insgesamt 20 Mio. Euro für die vierjährige Erprobungsphase bis 2015 zur Verfügung gestellt. Die am Programm beteiligten Bundesländer Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen unterstützten das Programm durch eine Kofinanzierung und waren eng eingebunden in die Umsetzung.

Den Kulturagent/innen gelang es, kulturelle Bildung zum inzwischen unverzichtbaren Bestandteil des Schulalltags zu machen und die Schulen darin zu unterstützen, eigene kulturelle Profile zu entwickeln. Deshalb startete mit dem Schuljahr 2015/16 die zweite Phase des Programms in den jeweiligen Bundesländern. Der Schwerpunkt lag dabei in seiner Ausweitung und der Übertragung der Ergebnisse aus der Modellphase auf die Landesstrukturen und damit auf weitere Schulen. Die Länder und ihre zuständigen Ministerien übernahmen die Steuerung dieses Prozesses, den die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Mercator noch einmal insgesamt mit 9 Mio. Euro förderten. Diese Phase wurde durch den Gewinn etlicher Preise und Auszeichnungen für Projekte im Rahmen des Kulturagentenprogramms gekrönt. Umso mehr freut es die Initiatoren des Programms, die Leitung des Programms in der MUTIK gGmbH und die vielen Partner in den Ländern, dass es ausnahmslos in allen Bundesländern auch nach dem Auslaufen der Förderungen durch die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Mercator weiterhin Kulturagent/innen geben wird.

Der Vorstand der Kulturstiftung des Bundes, Hortensia Völckers und Alexander Farenholtz, rechnen diese Entscheidung den Verantwortlichen in den Ländern hoch an: „Uns ist bewusst, dass die intensive Zusammenarbeit zwischen Schule und Kultur eine Flexibilisierung von Strukturen verlangt, die viel Überzeugungsarbeit kostet. Das Kulturagentenprogramm ist nicht zuletzt durch den Rückenwind aus der Politik zu einem Erfolgsmodell geworden. Die Rolle von ‚Agenten‘ als Kulturvermittler hat sich so sehr bewährt, dass sie inzwischen ein eigenes Berufsprofil herausgebildet haben. Wir können also in jeder Hinsicht und bei allen Beteiligten von einer Professionalisierung sprechen, die sich einer fruchtbaren Kombination von Bedarfsanalyse, Innovation, Passgenauigkeit und Qualität verdankt.“ 

Winfried Kneip, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, ist von dem Erfolg und der Nachhaltigkeit des Kulturagentenprogramms überzeugt: „Die Kulturagentinnen und -agenten sind zu einer unverzichtbaren Größe in Kommunen, Schulen und Kulturinstitutionen geworden: Sie bringen ihre Expertise bei landesweiten Lehrerweiterbildungen ebenso ein wie in der Beratung kommunaler Gesamtkonzepte. Sie füllen eine Leerstelle als Brückenbauer und Vermittler zwischen Bildung und Kultur. Damit tragen sie wesentlich dazu bei, dass kulturelle Bildung als Teil allgemeiner Bildung verstanden wird und unterstützen Kinder und Jugendliche darin, selbstwirksam und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.“

„Kulturagenten für kreative Schulen“ ist ein Programm der MUTIK gGmbH sowie der Förderpartner Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e.V., Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, conecco gUG – Kultur, Entwicklung und Management, Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg und Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Thüringen. Gefördert wird das Programm durch die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Mercator sowie die Länder Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen.“

Mehr Informationen: www.kulturagenten-programm.de

Auch aus dem Süden Hamburgs waren etliche Schulen beteiligt. So die Stadtteilschule Süderelbe, die Goethe-Schule Harburg und die Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg.

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Die Stars von Morgen! https://www.tiefgang.net/die-stars-von-morgen/ Fri, 21 Sep 2018 22:34:54 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4259 [...]]]> Am 20. Oktober gibt es zum 8. Mal die SuedKultur Music-Night im Hamburger Süden! 20 Orte, gut 40 Konzerte und das Ganze für 5€ Eintritt! Da braucht man Orientierung. Wir helfen. Heute ein Blick zu unserem Nachwuchs der Goethe-Schule Harburg.

Es ist Tradition geworden: die Goethe-Schule Harburg rockt die Music-Night und sorgt jedes Jahr für Überraschungen in der musikalischen Nachwuchsarbeit. Die Schule ist ohnehin im Süden für eine Vielfalt an Kulturangeboten bekannt und so auch in Sachen Musik wahrlich eine gute Schule. Und das Programm zur Music-Night ist wieder reichhaltig und vielfältig.

Um 19 Uhr starten so die Formationen der 8. Klassen unter dem Motto „Make Music“.

Um 19.25h gehört die Bühne dann den „Jungen Solisten“, die mit solistisch gesungenen Rock- und Pop-Songs einem Programm von Ballade bis Funk eine Stimme verleihen. Die Sängerinnen dieses Abends nehmen übrigens auch an einem Kursus „Solistenensemble“ teil. Da ist also einiges an Können vorhanden.

Um 19.45h und dann noch mal um 21.30h spielen vier Musiker unter dem Namen „The Gloves“ zuweilen um weitere Gäste verstärkt Jazz, Rock und Funk.

„Soundpiece“ wiederum ist eine fortgeschrittene sechsköpfige Band der Jugendmusikschule HH-Süd, die eng mit der Goethe-Schule verbunden ist. Die Formation spielt Jazzballaden, Swing und Latin und das mit mit Gesang. Soundpiece tritt regelmäßig auf und war schon Preisträger beim Landes-Wettbewerb „Jugend Jazzt“. Auftrittszeit um 20.15h und dann nochmal um 21h.

Das Duo „Hanna und Robyn“ begleitet die Music-Night auch nicht zum ersten mal: das Gesangsduo überzeugt um 20.45h mit ruhigen Coversongs.

 

Ort: Goethe-Schule Harburg, Eißendorfer Straße 26,21073 Hamburg, www.gs-harburg.de

 

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Abgedreht! https://www.tiefgang.net/abgedreht/ Fri, 09 Feb 2018 23:00:50 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3002 [...]]]> Filme machen Spaß! Nicht nur beim Gucken sondern auch beim Drehen. Harburger Schüler*innen gewannen damit jetzt sogar einen Preis!

Mit jedem Smartphone kann man heute Videos drehen und bei YouTube oder Vimeo sogar im WorldWideWeb der ganzen Welt zeigen. Doch mit professionellem Equipement und Beratung kann man gleich ganz Bollywood erobern. So oder ähnlich mag die Idee einiger Schüler*innen am Harburger Friedrich-Ebert-Gymnasium und der Goethe-Schule gewesen sein, als sie sich entschlossen, sich um den „abgedreht“-Preis Hamburgs zu bewerben. Und mit ihren Lehrern Jan Reteike und Wolf Göltz hatten sie auch genau die richtigen Männer an ihrer Seite, Visionen zu laufenden Bildern zu machen.

Inhalt war Jaques Palminger Hit „Spanky“. Palminger gehört zur Klamauk-Kunstbande um das Hamburger „Studio Braun“ und in seinem Hit „Spanky“ geht es um piefige Vorstadt-Gegenden. „Du hast doch schon den Golf und die Doppelhaushälfte mit Rolf, von mir aus kannst Du alles haben, aber Spanky gehört mir!“ lautet eine typische Zeile davon und die Schüler*innen animierte es zu Bildern, wie man sie  in Bollywood-Streifen kaum besser sieht.

Dieses Video mit kitschigen Formationstänzen voller Emotionen und Hunde-Phantasien in der heilen Welt einer Solarsiedlung in Hamburg-Wilhelmsburg entstand im Rahmen von “pop to go”. Dies ist ein Förderprogramm des Bundesverbandes für Popularmusik, in dem Hamburger Jugendliche mit den Experten von „Hirn und Wanst“ – einer Filmschmiede mit Sitz in Wilhelmsburg – professionelle Musikvideos für Hamburger Bands erarbeiten, drehen und produzieren. Redaktion, Regie, Kamera, Ton, Ausstattung – alles lag in der Hand der Jugendlichen, die so zugleich erste Einblicke in die Branche der Filmproduktion bekamen. Und selbst eine Bollywood-Tanzlehrerin, nämlich Tatjana Wegner, hat mit den Harburger Schülern die Choreografie einstudiert.

„Das Förderprogramm „pop to go“ hat das Video „Spanky“ möglich gemacht. Die Zusammenarbeit mit Hirn & Wanst ermöglicht ein Niveau, das eine Schule nicht bieten kann“, erklärt Lehrer Jan Reteike. „Trash“ nannte das Ergebnis Abendblatt-Redakteur Thomas Sulczyk. Und eben dieser Trash-Streifen gewann beim „Abgedreht“-Festival Ende letzten Jahres in der Kategorie „bester Schülerfilm“ den ersten Preis.

Und auch weitere Videos aus dem Süderelbe-Raum finden sich im YouTube-Channel der Produktionsfirma „Hirn und Wanst“. So etwa der Titel „Try“ von der Band „The Box“. Hier dreht es sich inhaltlich – und ebenso trashig gedreht – ums Aufstehen, sich aus dem Bett schieben, essen, zur Bahn laufen, in die Schule gehen, unterwegs sein, Blicken ausgesetzt sein. 100 % Beobachtung, Verfolgung – Handykameras überall! Entweder fliehen oder den Rest um sich ausblenden! Wilde, schnelle Musik – eigentlich möchte man laut mitschreien, um der Anspannung zu entkommen. Ein Video, das ausschließlich mit den privaten Handys der teilnehmenden Jugendlichen gefilmt wurde und etliche Orte Harburgs so ganz nebenbei „in Szene“ gesetzt hat.

Wer die Videos noch nicht gesehen hat:

Das Siegervideo: Palminger – Spanky

Das Video zu „The Box – Try“

Weiterführende Links:

Friedrich-Ebert-Gymnasium; Hamburger Abendblatt vom 2. Feb. 2018; www.hirnundwanst.de

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Thank you for the music! https://www.tiefgang.net/thank-you-for-the-music/ Fri, 13 Oct 2017 22:00:36 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2300 [...]]]> Zum 7. Mal fand am passenden 7. Oktober 2017 die SuedKultur Music-Night statt. Und sie war für alle Beteiligten ein großes Fest der Musik! Ermüdungserscheinungen? Keine Spur.

Im Frühjahr wurde dieses Jahr von SuedKultur eigens das Motto „rock your region!“ ausgerufen und es hallte bis in die Music-Night nach. „Wir kommen allesamt direkt aus Harburg-City“, verkündete Marcus Genard vom ´Circus Genard` beim Konzert im Kulturcafé ´komm du` und schaffte mit minimalistischem Technikaufwand eine breite Palette an Reggae-Dub-Sounds in den Saal zu streuen. Ganz so nah musste es natürlich nicht überall sein und war es auch nicht. Im „Marias Ballroom“ etwa waren gleich zwei Bands eigens aus dem Ruhgebiet angereist und hatten teils auch ihren Fanpulk im Schlepptau. Passend zog das in Bochum ansässige Musikportal „Musikiathek“ Bilanz: „Vor der Bühne wurde fleißig getanzt, gesungen und mitgefeiert. Fazit: SuedKultur-MusicNights war ein toller grandioser Abend mit satten Sounds und toller Rockmusik! Gerne wieder!“ Okay, wir werden sehen, was wir tun können!

Trio Calamare (Foto: hl)

„Gerne wieder!“

Das lokale Nachrichtenportal „Harburg aktuell“ titulierte „Wow. Da war ordentlich Musik in der Nacht!“ und zitiert Fischhallen-Betreiber Werner Pfeifer: „Wahnsinn was hier los ist!“ Pfeifer selbst hatte mit seiner „Hafenbande“ den musikalischen Auftakt in der vergleichsweise neuen Location im Harburger Hafen gegeben. Anschließend spielten Nora Sänger mit Band und später Kate Louisa samt Band und das Haus war gerappelt voll. Standing Ovations beglückten denn auch die Sängerinnen. Nora Sänger schrieb auf ihrer Facebook-Seite: „Volles Haus, tolles Publikum, super Stimmung – es hat mir riesigen Spaß gemacht!“ Na denn.

„Begeisterte Stimmung!“

Auch das Trio Calamare hatte gute Startkonditionen in der „Stumpfen Ecke“ hinterm Rieckhof.  Denn Wirt Jan konnte schon vor Konzertbeginn niemanden mehr reinlassen – außer jemand kam auch wieder raus. Und so rockte und punkte sich die Hamburger Band durch eine hitzige, schwitzige und zugleich glückliche Meute. Zitat eines Herren auf den sanitären Anlagen: „Hier ist wenigst ordentliche Luft!“ Muss man auch erst mal hinbekommen.

Kate Louisa (Foto: W. Pfeifer)

Das Harburg-Portal „Besser im Blick“ titulierte „Begeisterte Stimmung!“ und traf vor Ort Joachim Bode von Eisenbahnbauverein, der von Anbeginn an die SuedKultur Music Night sponsert: „Ich freue mich, dass die neue Location Fischhalle so gut angenommen wird. Und in Marias Ballroom gab es dann ordentlich was auf die Ohren. Man hat viele Leute getroffen, die Locations waren voll, die Stimmung gut und die Leute waren begeistert.“ Für die Zukunft wünsche sich Bode, dass auch der Rieckhof wieder dabei ist. „Den haben wir vermisst.“ Der Eisenbahnbauverein werde auch in Zukunft die SuedKultur Music-Night unterstützen. Na, dann ist ja alles top!

Und so war auch manche Skepsis am Wochenende schnell verflogen. Heimo Rademaker etwa, der Betreiber vom Marias Ballroom, wird von „Harburg aktuell“ zitiert: „Um ehrlich zu sein hatten wir uns überlegt, ob wir überhaupt wieder mitmachen. Das neue Konzept hat aber gegriffen. Wir haben früher begonnen und auf junge Bands gesetzt.“ Also: keep cool, Heimo. Im Süden geht doch was!

Mowah (Foto: Jenny Dhaouadi)

Volles Haus vermeldeten auch das Stellwerk im Bahnhof Harburg, die Goethe-Schule Harburg, der Lämmertwieten-Pub The Old Dubliner, in denen die Irish-Rocker „Jack in the green“ ihr heißes Wunder erlebten. In der Kulturwerkstatt war „The Friday Club“ anzumerken, dass sie von der guten Stimmung regelrecht zu neuen Höhen angetörnt wurden. Und es ist nicht ganz ohne für die Bands: denn kaum glaubt man sein Publikum bändigen zu können, stellen manche Bands fest, es ist schon wieder neues da. So ist es eben bei einer Tour durch die Clubs!

Und so können auch wir SuedKulturler sagen: die Mühe hat sich wieder gelohnt. Glückliche Freunde des guten Tons, ebenso glückliche Musiker*innen und glücklich gestresste Clubbetreiber. Dafür tun wir´s ja alle! Danke an alle!

Und ja, war es nun halb voll oder halb leer das Glas? Halb voll, weil nach oben hin im Süden immer noch gutes Potenzial schlummert. Aber man muß es nicht erzwingen. Es kommt schon irgendwann ganz von alleine zum Vorschein. Halb leer, weil man wie immer einfach nicht alle Konzerte und Clubs  schaffen kann. So what. Nächstes Jahr vielleicht!

Hintergrund:

SuedKultur als loser aber nicht unwirksamer Zusammenschluss Kulturschaffender im Süden Hamburgs kam 2010 auf die Idee zur ersten SuedKultur Music-Night: Die wurde dann auch im Oktober 2011 erstmals Wirklichkeit. Die seinerzeitig noch erschienenen „Harburger Anzeigen & Nachrichten“ zitierte damals: „Das Angebot an Livemusik im Hamburger Süden ist bisher noch relativ bescheiden“, sagt Heiko Langanke vom Stellwerk. „Das werden wir ändern.“ Das war der Plan, der im Wesentlichen ja aufging. Dabei waren damals: der damalige Jazzclub im Stellwerk, die KulturWerkstatt, das Old Dubliner, Maria’s Ballroom, die Stumpfe Ecke, der Rieckhof – damals ausweichend im Audimax der TU Hamburg, da Brandschutzmaßnahmen damals den Rieckhof vorübergehend zur Baustelle machten – die Reihe „Musik im Gespräch“ (damals mit Ex-HAN-Redakteur und Kulturlegende Ernst Brennecke) und das Café Che an der Neuen Straße. Das Kulturcafé ´komm du` gab es damals noch ebenso wenig wie die Fischhalle oder die Bespielung des Treffpunkthauses in Heimfeld. Von Beginn an hatte der Dauersponsor Eisenbahnbauverein Harburg sich engagiert und so einen wesentlichen Mit-Verdienst an der guten Wahrnehmung der heutigen lebendigen Clubszene im Süden. Engagement, das sich für alle Seiten lohnt.

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Die Nachwuchsschmiede der SuedKultur https://www.tiefgang.net/die-nachwuchsschmiede-der-suedkultur/ Fri, 15 Sep 2017 22:13:22 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2073 [...]]]> Am 7. Oktober 2017 rockt der Süden Hamburgs. Die Initiative SuedKultur lädt zum 7. Male zur Music-Night. Wir stellen Euch im Vorfeld einige Highlights vor. Heute: Bands der Goethe-Schule Harburg und Jugendmusikschule HH-Süd.

Die Goethe Schule Harburg (kurz GSH) ist bekannt für Kulturangebote. Und so ist es eine eingespielte Sache, dass sie zum dritten Male an der Suedkultur Music-Night teilnimmt und als Nachwuchs-schmiede die Sternchen von Morgen präsentiert. Dort, wo sonst die Schülerinnen und Schüler ihre Pause verbringen, wird am Samstag, den 07. Okt. 2017 gerockt. Zur Suedkultur Music-Night wird die Pausenhalle dank geschickter Kniffe der Veranstaltungstechnik in einen gemütlichen Club umgebaut und lockt mit Lichtshow die Besucher in die Goethe Schule Harburg. Sogar eine Bar mit einem ausgewählten Angebot an Getränken und Snacks wird nicht fehlen.

„On Stage“ – die Klasse 7
The Gloves

Viele kleine Bands und Ensembles beleben die Schule. Oft im Wechsel von ehemaligen und derzeitigen GSHler sowie Jugend-Musikschülerinnen und -schüler wird die Bühne gerockt. Von solistischem Gesang über Jimi Hendrix bis hin zum Singersongwriter-Duo – alles dabei! Und es lohnt sich, einen Blick in die Stube möglicher Stars von Morgen zu werfen und mal genauer hinzuhören.

Junge Solistinnen

Mit Rock und Pop etwa startet der Samstag in der Goethe-Schule um 19h mit einer Formation der Klasse 8 – „on Stage“. Ebenso auf der Bühne dann um 19.30h die Klasse 7 mit Songs aus Rock und Pop.

Um 19.30h treten die „Jungen Solistinnen“ auf, die etwas ruhiger mit gecoverten Pop-Songs und Balladen den Gehörgängen schmeicheln.

Um  19.55 ist dann das erste Set der Band Skydream zu erleben. Auch dieses Trio ist nicht zum ersten Mal zu Gast bei der SuedKultur Music-Night. Dieses Jahr und präsentiert es neue selbstgeschriebene Pop-Songs. Skydream sind Tabea Cessak am Gesang, Jim Eckhardt am Piano wie Gitarre und an den drums Levander Korell.

My Freedom

Aus gegebenem Anlass…Die Rückbesinnung auf die eigenen Freiheiten in unserer heutigen Gesellschaft sollte im Interesse jedes einzelnen sein – genauso, wie die Freiheiten aller anderer zu wahren."My Freedom" – unser erster eigener Song von vor fast zwei Jahren – soll darauf hinweisen.#Freedomforeverybody #SKYDREAM

Posted by Skydream on Mittwoch, 9. November 2016

Um 20.15h wird dann behutsam das Genre auf Funk, Jazz und Pop umgestellt. „The Gloves“ (die Handschuhe) heißt die Formation, die aber so zart nun nicht daher kommt. Um 20.45h wird dann das Duo der Balladen-, aber auch Hardcore- und Metal-Sängerinnen „Hannah und Robyn“ auftreten.

Hannah und Robyn

Auch die beiden haben ihre Erfahrungen schon bei der SuedKultur Music-Night sammeln dürfen. Um 20.55h kommt dann der zweite Teil des Programms von Skydream. facebook.com/skydreamtheband

Um 21.15h ist die Band der Jugendmusikschule Hamburg-Süd „Soundpiece“ zu Gast. Sie hat 2014 bereist den 3. Preis in der Altersklasse bis 14 Jahre und unter Ltg. Hans Schüttler beim Wettbewerb „Jugend jazzt“ abgeräumt.

Um 21.35h dann wird das Duo „Tilman und Bendiks“ in der ungewohnten aber klanglich überraschend schönen Formation von Akustikgitarre und Piano sowie Gesang den Abend bestreiten.

Tilman und Bendicks

Sa., 7. Okt., : Goethe Schule Harburg, Eißendorfer Straße 26, 21073 Hamburg, www.gs-harburg.de

19h Klasse 8  „On Stage“ / 19.15h Klasse 7 „On Stage“ / 19.30h Junge Solisten / 19.55h Skydream (Set 1) / 20.15h The Gloves / 20.45h Hannah und Robyn / 20.55h Skydream (Set 2) / 21.15h „Soundpiece“ / 21.35h  Tilman und Bendiks

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