Harburger Rathaus https://www.tiefgang.net Fri, 30 May 2025 07:35:42 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.2 Erinnern, um zu verstehen https://www.tiefgang.net/erinnern-um-zu-verstehen/ Fri, 30 May 2025 22:11:53 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11849 [...]]]>

Das Harburger Rathaus wird vom 3. bis zum 26. Juni 2025 zu einem Ort der Erinnerung und des Gedenkens.

Die Ausstellung „17. Juni kompakt – Der Volksaufstand in der DDR 1953“ der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur wird dort zu sehen sein und die dramatischen Ereignisse dieses Tages wieder lebendig werden lassen.

Es war der 17. Juni 1953, als im Osten Deutschlands mehr als eine Million Menschen ihre Stimme erhoben. Was als sozialer Arbeiterprotest begann, wuchs sich zu einem flächendeckenden Volksaufstand aus, der die gesamte DDR erfasste. Die Menschen forderten Freiheit und Demokratie, doch ihre Hoffnung auf Veränderung wurde brutal durch den Einsatz sowjetischer Panzer zerschlagen.

Die Ausstellung erinnert nicht nur an die Ohnmacht der Menschen angesichts der Staatsgewalt, sondern auch an ihren Mut und ihren unbedingten Willen zur Selbstbestimmung. Sie ist ein Mahnmal für die Bedeutung demokratischer Werte, die niemals als selbstverständlich betrachtet werden dürfen.

Auf sechs Tafeln fasst die Ausstellung der Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur die Geschichte des Aufstands kompakt zusammen. Illustrationen, Infografiken, zeithistorische Fotos und leicht verständliche Texte zeichnen ein eindringliches Bild der Ereignisse.

Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos und kann vom 3. bis 26. Juni 2025 im Harburger Rathaus erfolgen. Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr. Ein barrierefreier Zugang ist über den Rathaus-Innenhof per Fahrstuhl möglich.

Ein besonderer Appell ergeht an die Lehrkräfte der Harburger Schulen: Sie sind herzlich eingeladen, die Ausstellung mit ihren Schüler*innen im Rahmen des Unterrichts zu besuchen. Gerade die junge Generation soll sich der Geschichte bewusst sein, um dem Vergessen vorzubeugen und die Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen.

Hintergrund der Ausstellung

Die Ausstellung zum Volksaufstand in der DDR 1953 fand bereits 2013 im Harburger Rathaus statt, anlässlich des 60. Jahrestages des Aufstands. Seit 2015 wird sie auf Antrag der CDU-Fraktion jährlich im zeitlichen Umfeld des 17. Juni gezeigt, um die Erinnerung an dieses wichtige Datum wachzuhalten.

Umfangreiche Informationen, Unterrichtsmaterialien und ein Begleitheft zur Ausstellung sind auf der Website der Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur verfügbar: www.bundesstiftung-aufarbeitung.de

 

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Zehn Konzerte als Entdeckungstour des Hamburger Südens https://www.tiefgang.net/8444-2/ Fri, 01 Oct 2021 22:53:48 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8444 [...]]]> Zehn Konzerte für Heimfeld – unter diesem eindeutigen Slogan lädt die an der Friedrich-Ebert-Halle nun residierende Akademie fpr Musik und Kultur zu einer mehr als abwechslungsreichen musikalischen Tour durch Hamburgs Süden.     

Die akademie hamburg für musik und kultur veranstaltet im Zeitraum seit dem 23. September 2021 bis 15. Oktober 2022 eine neue Konzertreihe – möglichst unkonventionell, ungewöhnlich und aufregend soll sie sein!

Gefördert vom Bezirksamt Harburg finden zehn Konzerte an unterschiedlichsten Orten in und um Heimfeld statt – Neben den beim Publikum beliebten Harburger Spielstätten wie der Friedrich-Ebert-Halle, der St. Pauluskirche und dem Großen Sitzungssaal des Harburger Rathauses auch an besonderen Orten wie dem ehemaligen Brausebad für die Heimfelder Bevölkerung, dem Kustodium, der historischen Turnhalle im Friedrich-Ebert-Gymnasium und dem JoLa.

Bei den zehn Konzerten für Heimfeld soll Begegnung und Austausch von Akteur*innen und Publikum ein wichtiges Element sein. Abwechslungsreiche Konzert-Formate, die von Wandelkonzert mit Lichterfest über Alte Musik, Künstlerporträit, experimentelle Musik, Musik- und Kultursalon, Jazz, Kinderkonzert und einem neuen musik kollektiv bis hin zum Kammerkonzert im Rahmen des MOZ ART Fests 2022 reichen, sollen die Gelegenheit bieten, Hörgewohnheiten zu hinterfragen und auf neue, vielleicht ungewohnte Weise in die Musik einzutauchen.

Die Konzertreihe ist work in progress. Verfolgen Sie ihren Entstehungsprozess und finden Sie weitere Infos zu Musiker*innen, Konzerten und Tickets unter: www.akademie-hamburg.de/zehn-konzerte-fuer-heimfeld

 

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Altes neu entdecken https://www.tiefgang.net/altes-neu-entdecken/ Fri, 06 Dec 2019 23:51:22 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6128 [...]]]> Harburg hat viel Geschichte – vor allem aus den letzten 150 Jahren. Sie neu zu entdecken, ist spannend und kann nun analog oder digital erfolgen. Nah bleibt sie immer.

Harburg hat eine reichhaltige Geschichte, vor allem mit der Entwicklung der Industrialisierung und der einhergehenden Bevölkerungsexplosion. Ob analog oder digital, mit dem neuen Buch „Harburger Geschichtspfad“ und der digitalen Plattform „Kultur-Routen Harburg“ kann diese spannende Stadtgeschichte Harburgs nun neu oder auch wieder entdeckt werden.

Anfang der Woche stellten Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen, Prof. Dr. Weiss, Direktor des Archäologischen Museums und Stadtmuseums Harburg sowie Jens Brauer, Leiter des Stadtmuseums Harburg und Dr. Michael Merkel, Leiter der Digitalisierungsprozesse beider Harburger Museen im Harburger Rathaus gemeinsam die neue digitale Plattform sowie ein neu erschienenes Buch zur Harburger Stadtgeschichte vor.

Der „Harburger Geschichtspfad“ und die „Kultur-Routen Harburg“ (www.kulturrouten-harburg.de) laden zu einer historischen Entdeckungstour ein, die von den Anfängen der bis 1937 selbständigen Stadt, bis in die Gegenwart des südlichsten Hamburger Bezirkes führt. Die neue digitale Plattform “Kultur-Routen Harburg” bündelt außerdem bereits existierende Angebote und Kurzführer zur Harburger Stadtgeschichte, zur Kunst im öffentlichen Raum sowie zur Geschichte des Binnenhafens und des Alten Friedhofs. Die Inhalte können über Smartphone und Tablet abgerufen werden. Der Harburger Geschichtspfad ist ab sofort Teil dieser Plattform und gleichzeitig als Buch erhältlich. Beide Projekte sind ein Gemeinschaftsprojekt des Stadtmuseums Harburg und des Bezirksamts Harburg.

Mit der digitalen Plattform „Kultur-Routen Harburg“ kann die Geschichte Harburgs im Rahmen eines multimedialen Rundgangs entdeckt werden. Die kostenlose Web-App ist auf mobilen Geräten, aber natürlich auch zu Hause am PC nutzbar. Und so funktioniert´s: man entscheidet, welche Themen auf der interaktiven Karte angezeigt werden: ob Kunst, Geschichte, Hafen oder Alter Friedhof (samt namhafter Biografien der Stadtgeschichte). Die Auswahl trifft man im einfach im Themenmenü und durch einen Klick. Und schon hat man entweder alle oder die die einzelnen Angebote in der Ansicht. Der eigene Standort – so auf dem tablet oder smartphone aktiviert –  wird auf der Karte mit der Standortposition angezeigt. Und los geht’s. Da Harburgs Route recht fußläufig ist und sonst auch mit E-Roller oder Stadtrad ergänzt werden kann, ist es eher die Qual der Wahl, was man alles an Harburg wieder- oder neu entdecken kann. Es lohnt sich allemal.

Wer möchte, kann sich aber auch mit dem gedruckten Führer zum Harburger Geschichtspfad auf den Weg machen. Es ist auch ein guter Einstieg, wenn man neu nach Harburg gezogen ist oder den Nachbarn mal eine Freude machen will. Das Buch im handlichen Format stellt 36 Stationen des Pfades vor. Der Pfad führt von den Anfängen der Stadt bis in die Gegenwart und informiert über Gebäude, Plätze und Straßen. Die Web-App sowie das Buch erzählen bekannte Geschichten und eröffnen neue Einsichten in die lange Geschichte Harburgs.

So natürlich vom Harburger Schloß und der Schlossstraße, vom Rathaus und auch dem Museum. Aber auch vom Bassinplatz oder der Straßenbahn oder dem Harburger, der als drei(!)-spurige Einbahn(!)straße in den 1980er Jahren eröffnet wurde. Gute 100 Seiten mit Bildern aus den Archiven und Texten auf Deutsch aber auch in englischen Kurzfassungen.

An den einzelnen Stationen kann das Gestern und Heute nebeneinander erlebt werden. Fotos und kurze Porträts der historischen Orte erzählen, wie sich Harburg entwickelt und gewandelt hat. An vielen Punkten des Geschichtspfades werden dadurch Brüche sichtbar, die der Zweite Weltkrieg, der wirtschaftliche Strukturwandel oder die Stadtplanung im Stadtbild hinterlassen haben. Es werden aber auch einige neue Standorte vorgestellt, wie zum Beispiel eben das Harburger Schloss, in dessen Gewölbekeller demnächst als neue Museumsfiliale des Stadtmuseums Harburg eröffnet werden soll.

Die digitale Plattform „Kultur-Routen Harburg“ bündelt viele bereits existierende Angebote zur Harburger Stadtgeschichte und zur Kunst im öffentlichen Raum. Alle sind attraktiv bebildert, so dass sich ein Ausflug an die geschichtsträchtigen Orte schon von der Couch aus lohnt. Ebenso viel Spaß macht es allerdings, die „Kultur-Routen Harburg“ direkt vor Ort anzuwenden. Die Nutzung der Plattform ist einfach: Durch das Scannen eines QR-Codes gelangt man auf die Webseite der „Kultur-Routen Harburg“. Hier können verschiedene Themen ausgewählt werden und mit Hilfe einer Karte wird man dann von Ort zu Ort geführt.

Das Gemeinschaftsprojekt wurde mit Mitteln der Bezirksversammlung Harburg sowie aus dem Rahmenprogramm integrierte Stadtteilentwicklung mit rd. 30.000 € gefördert.

Das analoge Büchlein ist für 5,- € im Stadtmuseum Harburg und auch dem Shop des Citymanagements erhältlich sowie online im Museumshops: shop.amh.de.

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Die Nase des Beamten https://www.tiefgang.net/die-nase-des-beamten/ Fri, 30 Aug 2019 22:10:57 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5720 [...]]]> Drinnen Theater, draußen Oper: am Harburger Rathaus gibt es kommenden Samstag (7. Sept.) was auf die Augen und Ohren.

In der Mitteilung des Bezirksamtes Harburg heißt es:

„Am Samstag, 7. September 2019 wird Dimitri Schostakowitschs Oper „Die Nase“ auf dem Harburger Rathausplatz auf einer Großleinwand vor der historischen Kulisse des Harburger Rathauses präsentiert. Um 19:30 Uhr beginnt das Rahmenprogramm.

Die Harburgerinnen und Harburger sowie Besucherinnen und Besucher dürfen sich auch in diesem Jahr auf ein besonderes kulturelles Ereignis freuen. Die Eröffnungspremiere der Staatsoper Hamburg „Die Nase“ von Dimitri Schostakowitsch wird am 7. September 2019 um 20.30 Uhr zeitversetzt auf dem Harburger Rathausplatz auf einer Großleinwand präsentiert. Bereits ab 19:30 Uhr fordert die Tanzschule Hädrich den Hamburger Süden zu Schostakowitschs schönster Walzermusik zum Tanz auf. Die Musik wird live von einem Ensemble der Stadtteilschule Ehestorfer Weg gespielt. Anschließend überraschen die Schülerinnen und Schüler mit einem selbstkreierten Rap-Mix auf die Oper. Ergänzt wird die Veranstaltung durch ein kulinarisches Angebot. Der Eintritt ist frei und es stehen Bänke zur Verfügung. Wer bequemer sitzen möchte, bringt bitte seine eigenen Sitzgelegenheiten mit.

Am 07. September 2019 eröffnet die Staatsoper Hamburg mit der Oper „Die Nase“ von Dmitri Schostakowitsch ihre neue Saison. Die Neuproduktion ist eine Inszenierung der Hamburger Schauspielhaus-Intendantin Karin Beier unter Musikalischer Leitung des Hamburgischen Generalmusikdirektors Kent Nagano. Darin geht es um die Nase des Beamten Kowaljow, die sich aus seinem Gesicht entfernt und als Politiker Karriere macht. Die Groteske über Identitätsverlust vereint Komisches und Schreckliches zugleich: Dass eine Nase ein Eigenleben führt, schürt in der Gesellschaft die Furcht vor dem Unbekannten und endet in einer Megahysterie.

„Die Kooperation des Bezirksamts Harburg, dem Citymanagement Harburg und der Staatsoper Hamburg ermöglicht ein Opernerlebnis der ganz besonderen Art. Unter freiem Himmel, auf dem schönsten Platz Harburgs wird ein beeindruckendes kulturelles Event südlich der Elbe realisiert, das auch dieses Jahr wieder viele Menschen begeistern wird.“ Sophie Fredenhagen, Bezirksamtsleiterin Harburg

„Bereits im letzten Jahr hat die Veranstaltung unsere Erwartungen voll übertroffen, wir freuen uns mit diesem hochwertigen, kulturellen Angebot so viele Menschen im Hamburger Süden zu erreichen.“ Melanie-Gitte Lansmann, Citymanagement Harburg

Die Bezirksversammlung Harburg hat für die Veranstaltung auf dem Harburger Rathausplatz eine Zuwendung in Höhe von 10.250 Euro bewilligt.“

Quelle: hamburg.de/harburg

 

 

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Der 17. Juni https://www.tiefgang.net/der-17-juni/ Fri, 14 Jun 2019 22:07:21 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5477 [...]]]> Harburg hat eine Brücke des 17. Juni und einst gab es gar einen Feiertag. Aber was war da noch genau? Eine Ausstellung erinnert.

 In der Mitteilung des Bezirks Harburgs heißt es:

„Vom 14. Juni bis 12. Juli 2019 können Interessierte die Ausstellung „DDR-Volksaufstand vom 17. Juni 1953“ der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur besichtigen.

Zwanzig großformatige Plakate erzählen die Geschichte des DDR-Volksaufstandes vom 17. Juni 1953. Neben Bildikonen präsentiert die Schau weithin unbekannte Bilder aus allen Regionen der DDR sowie Ausstellungstexte des renommierten Historikers und Publizisten Dr. Stefan Wolle. Die kostenlose Ausstellung kann vom 14. Juni bis 12. Juli 2019 grundsätzlich montags bis donnerstags von 8:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 8:00 bis 14:00 Uhr im Harburger Rathaus besichtigt werden. Ein barrierefreier Zugang über den  Rathaus-Innenhof ist per Fahrstuhl möglich. Insbesondere Lehrerinnen und Lehrer der Harburger Schulen sind eingeladen, die Ausstellung mit ihren Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Unterrichts zu besuchen, um dem Vergessen vorzubeugen.

Hintergrundinformationen

Am 17. Juni 2013 jährte sich der Volksaufstand in der DDR zum 60. Mal. Aus diesem Anlass wurde die Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die die Geschichte dieser gescheiterten Revolution erzählt, bereits im Sommer 2013 für einige Tage im Harburger Rathaus gezeigt. Aufgrund eines Antrags der CDU-Fraktion im Sommer 2015 wird die Ausstellung seitdem in jedem Jahr im zeitlichen Umfeld des 17. Juni präsentiert.

In jenen Tagen um den 17. Juni 1953 gingen eine Million Menschen in mehr als 700 Städten und Gemeinden in der DDR auf die Straße. Was als sozialer Protest begonnen hatte, entwickelte sich rasch zur politischen Manifestation: Der massenhafte Ruf nach Freiheit, Demokratie und deutscher Einheit ließ die SED-Diktatur de facto kapitulieren. Es waren Panzer der Sowjetunion, die den Aufstand alsbald im Keime erstickten.

Weitere Informationen, (Unterrichts-)Materialien sowie ein Begleitheft zur Ausstellung finden Sie unter: www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/17juniausstellung.“

Quelle: hamburg.de/harburg

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