Jazz https://www.tiefgang.net Tue, 23 Sep 2025 14:39:17 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Mitreißende Grooves im Hafen https://www.tiefgang.net/mitreissende-grooves-im-hafen/ Fri, 26 Sep 2025 22:35:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=12552 [...]]]> Am Sa., 11. Oktober, gibt Harburg den Ton an! Denn 14 Kulturinstitutionen bieten über 40 Acts und das für nur einen Eintritt von 7,50 €! Wir stellen einige Orte und Acts vor. Heute: Fischhalle Harburg!

Die Fischhalle am Kanalplatz 16 ist eine feste Größe in der Harburger Musiklandschaft und bei der SuedKultur Music-Night ein Garant für mitreißende Klänge. Mit der Formation „newgrooves“ wird die Fischhalle zur Bühne für eine Band, deren Name Programm ist. Hier erwartet die Besucher*innen ein Abend voller Groove-Jazz, Funk und Soul.

Die sechs im Groove-Jazz erfahrenen Musiker*innen von newgrooves treten an, um in der Tradition von Jazzgrößen wie Herbie Hancock, Incognito oder den Yellowjackets eigene Stücke zu entwickeln und zu präsentieren. Dabei werden auch bekannte oder weniger bekannte Stücke gecovert, stets aber in einem individuellen und jazzigen Stil. Markenzeichen der Band sind neben den tanzbaren Grooves, die von einer eingespielten Rhythmusgruppe getragen werden, vor allem inspirierte Improvisationen und fließende Melodien.

Das umfangreiche Instrumental-Repertoire der Band bietet den perfekten Rahmen für den souligen Gesang der energiegeladenen Julie Ann. Der Spirit und die Seele der Band sorgen für eine besondere Atmosphäre und eine intensive Interaktion mit dem Publikum.

newgrooves begeistert dabei sowohl ein jazzorientiertes Fachpublikum in Clubs und auf Festivals als auch Zuhörer*innen, die sich eher für funkige Grooves interessieren. Die Band besteht aus Julie Ann (Gesang), Manfred Meine (Saxophone), Christian Strunge (Gitarren), Thomas Brandes (Keyboards), Pierre Brand (Bass) und Jens Ahlert (Schlagzeug).

Fischhalle Harburg, Kanalplatz 16, 21079 Hamburg

Samstag, 11. Oktober 2025 | Einlass: 18 Uhr

20 Uhr: newgrooves

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Rund 160.000 Besucher*innen bei Sommerkultur https://www.tiefgang.net/rund-160-000-besucherinnen-bei-sommerkultur/ Fri, 18 Nov 2022 23:40:11 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9499 [...]]]> 82 Projekte, 840 Veranstaltungen und rund 160.000 Besuchende – das ist die Bilanz des Förderprogramms der Kulturbehörde, um der Hamburger Kulturszene noch mal einen klaren Impuls in der Post-Corona-Zeit zu geben …

Mit zwei einmaligen Förderprogrammen hat die Behörde für Kultur und Medien in diesem Sommer Live-Kulturveranstaltungen mit insgesamt 5,1 Millionen Euro gefördert, um der Hamburger Kultur im dritten Corona-Jahr nochmals einen deutlichen Impuls zu geben und die guten Erfahrungen aus dem Kultursommer im letzten Jahr wieder aufzugreifen. Mit der Outdoorförderung und dem Programm SOMMERKINDERkultur wurden insgesamt 82 Projekte unterstützt. STADTKULTUR HAMBURG führte beide Förderprogramme durch. Entstanden sind insgesamt 840 Veranstaltungen, die von rund 160.000 Personen besucht wurden, darunter vielfältige Veranstaltungsformate unter freiem Himmel in unterschiedlichen Stadtteilen, von der Open-Air-Bühne auf der Alster über Oper im Park bis hin zum Literaturfest für Kinder. Die geförderten Projekte fanden von Juni bis Ende Oktober statt. Mit der Outdoorförderung in Höhe von rund 3,4 Millionen Euro wurden 23 große Veranstaltungsformate aller Kultursparten, verteilt in der ganzen Stadt, realisiert. Für die SOMMERKINDERkultur-Förderung wurden 59 Projekte aus dem Bereich Kinder- und Jugendkultur ausgewählt. Hierfür standen Fördermittel in Höhe von 1,7 Millionen Euro zur Verfügung.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Dieses Jahr hat für die Kultur erneut große Herausforderungen gebracht. Mit den guten Erfahrungen aus dem Kultursommer 2021 konnten wir zusammen mit STADTKULTUR HAMBURG erfolgreich die Outdoorförderung und das SOMMERKINDERkultur-Programm umsetzen. Mit den beiden Förderprogrammen haben wir ein vielfältiges Kulturangebot ermöglicht, das Kunst und Kultur aller Sparten in unsere Stadt gebracht hat. Damit konnten wir ganz praktisch den Künstlerinnen und Künstlern in Hamburg helfen und wichtige künstlerische Impulse in der ganzen Stadt setzen. Gleichzeitig haben wir die Hamburger Kulturveranstalterinnen und -veranstalter dabei unterstützt, ihre Ideen zu realisieren. Die zahlreichen Anträge für kreative Projekte zeigen, wie vital Hamburgs Kultur trotz schwieriger Zeiten ist. Auch als Gesellschaft bewegt uns gerade viel. Deshalb brauchen wir die Inspiration durch die Kunst und das gemeinsame Erleben von Kultur ganz besonders. Für die Durchführung der Förderprogramme danke ich dem Team von STADTKULTUR HAMBURG, das wie schon im letzten Jahr beim Kultursommer hervorragende Arbeit geleistet hat.“

Corinne Eichner, Geschäftsführerin von STADTKULTUR HAMBURG: „Mit dem Rückenwind aus der Outdoorförderung und dem SOMMERKINDERkultur-Programm hat die Hamburger Kultur in Zeiten multipler Krisen spartenübergreifend sehr besondere und kreative Projekte umgesetzt, die die Vielfalt der Hamburger Kultur zeigten und neue Netzwerke innerhalb der Kultur entstehen ließen. Wir freuen uns, dass wir als Dachverband der lokalen Kultur und kulturellen Bildung dabei unterstützen konnten. Unser Dank geht an die Kulturschaffenden, deren schöpferische Kraft selbst unter schwierigsten Bedingungen weiter blüht und die weiter Außergewöhnliches auf die Beine stellten, und der Stadt Hamburg, die die Mittel dafür bereitgestellt hat. Die Ergebnisse der Förderprogramme zeigen wie der Kultursommer 2021, welchen hohen Wert Kulturförderung für die Stadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner hervorbringen kann. Diesen Wert und die dazugehörenden Strukturen gilt es nun über Projekte hinaus auch langfristig zu bewahren.“

Mit der Outdoorförderung wurden 23 großangelegte Veranstaltungsformate mit überregionaler Strahlkraft unterstützt, darunter vor allem Livemusik-Veranstaltungen wie Festivals und Konzerte. Das Programm kam damit auch der Clubkultur und der Musikwirtschaft zugute. Mit Rock, Pop, Elektro, Jazz, Weltmusik oder Klassik war die musikalische Bandbreite groß. Darüber hinaus gab es spartenübergreifende Veranstaltungen, Bildende und Darstellende Kunst, Tanz und Literatur. Die geförderten Veranstaltungen wurden von rund 110.000 Personen besucht.

Durch das SOMMERKINDERkultur-Programm wurden Kinder- und Jugendkulturprojekte gefördert, weil Familien besonders unter der Corona-Pandemie gelitten haben. 59 vielfältige Projekte wurden zur Förderung ausgewählt, in vielen Stadtteilen umgesetzt wurden, darunter Theater und Literatur für Kinder, Kunst- und Musikprojekte, vieles zum Mitmachen und Ausprobieren. Hier kamen rund 50.000 Personen zu den Veranstaltungen.

Eine Übersicht der geförderten Projekte finden Sie im Internet unter www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/16683932/sonderfoerderung-der-kulturbehoerde.

 

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Jazz auf dem Museumsplatz https://www.tiefgang.net/jazz-auf-dem-museumsplatz/ Fri, 27 May 2022 22:05:40 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9062 [...]]]> Gehört Jazz etwa schon ins Museum? Nein – aber auf den Museumsplatz! Am 3. Juni jedenfalls!

Es geht wieder los: Am Freitag, dem 3. Juni findet auf dem Museumsplatz ab 18 Uhr wieder ein hochkarätig besetztes Live-Konzert statt. Die Musiker Torsten Zwingenberger (Schlagzeug), Patrick Braun (Saxofon), Kenneth Berkel (Piano) und Carmelo Leotta (Bass) präsentieren als „Torsten Zwingenberger 4TET“ einen mitreißenden Mix aus modernem Swing, Jazz  und Eigenkompositionen der Bandmitglieder. Und das Beste: Der Eintritt ist frei.

Mitten in der Stadt Musik auf der Bühne erleben – das geht am Freitag, dem 3. Juni, in Harburg direkt vor dem Archäologischen Museum Hamburg. Dann verwandelt sich der Museumsplatz ab 18 Uhr in eine Straßen-Konzertbühne. Die bekannten Musiker Torsten Zwingenberger (Schlagzeug), Patrick Braun (Saxofon), Kenneth Berkel (Piano) und Carmelo Leotta (Bass) werden als „Torsten Zwingenberger 4TET“ einen Abend lang Live-Musik für ihr Publikum bieten – und für erfrischende Getränke sorgt die Helms Lounge.

Das Musikevent findet zum zweiten Mal statt: Schon im letzten Jahr nahmen Torsten Zwingenberger und seine Kollegen das Publikum mit auf eine musikalische Weltreise unter freiem Himmel bei bestem Wetter und landeten damit einen Erfolg.

Hinter dem Bandnamen „Torsten Zwingenberger 4TET“ verbirgt sich ein Quartett, zu dem sich vier Berliner Jazzmusiker zusammengefunden haben. Der Meister am Schlagzeug, Torsten Zwingenberger, ist sowohl im Jazz als auch im Swing zuhause. Bekannt geworden ist er außerdem als Blues- und Boogie-Woogie-Begleiter. Die Prämisse „It must schwing“ des vor den Nationalsozialisten nach New York geflohenen Gründers des berühmten Jazzplattenlabels „Blue Note“, Alfred Lion, ist auch das Motto der Band. Gespielt wird moderner Swing, Hardbop, Cooljazz oder auch mal brasilianischer und funkiger Souljazz in einer Mischung aus American-Songbook-Titeln und Eigenkompositionen der Bandmusiker. Außerdem werden die Musiker Titel aus ihrem brandneuem Debut-Album „Best Boost“ präsentieren.

Das Publikum darf sich auf einen fantastischen Straßenmusikabend freuen.

Informationen: Eintritt: frei; Termin: Freitag, 3. Juni, ab 18.00 Uhr

Ort: Archäologisches Museum Hamburg, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg

 

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Da ist Musik drin! https://www.tiefgang.net/da-ist-musik-drin/ Fri, 23 Nov 2018 23:48:24 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4553 [...]]]> Es gibt Musik, die mutet zuweilen wie von einem anderen Planeten an. Sie ins Leben zu rufen, braucht oft Unterstützung. Der Musikfonds des Bundes hilft nun wieder.

In der Mitteilung zur laufenden Ausschreibung heißt es:

„Mit dem Musikfonds sollen herausragende Projekte aller Sparten der zeitgenössischen Musik mit einer Antragssumme von bis zu 50.000 Euro unterstützt werden. Insgesamt stehen jährlich 2 Millionen Euro aus Mitteln der Staatsministerin für Kultur und Medien für den Fonds zur Verfügung.

Mit seinen Fördermaßnahmen spricht der Musikfonds alle Bereiche, Schnittmengen und interdisziplinären Ansätze von Neuer Musik, zeitgenössischer Moderne, Jazz, elektroakustischer Musik, freier Musik, improvisierter Musik, Echtzeitmusik, experimentellem Rock und Pop der Subkultur, radikale Strömungen von Elektro und Dance, Hardcore und Ensemble-Formationen aller Größen, Audio-Installationen oder Klangkunst an.

Bewerbungsschluss ist jeweils der 31. Januar 2019, der 30. April 2019 sowie der 30. September 2019.

Fördergrundsätze

Ziel des Musikfonds ist die Förderung der zeitgenössischen Musik aller Sparten in ihrer Vielfalt und Komplexität. Der Musikfonds nimmt eine hochambitionierte Musik in den Fokus, die nicht primär wirtschaftlich oder populistisch zielgerichtet ist, sondern die Kunst eher als Selbstzweck, als existenziell-kreative Notwendigkeit oder Folge unabdingbaren Ausdruckswillens begreift. Mit Strahlkraft und Tiefe ist sie unabhängig, zukunftsbezogen und experimentell, ihrer Zeit voraus und visionär, brisant, kontrovers, provokativ und damit prägend und bestimmend auch für etablierte, wirtschaftlich tragfähige Teile des Musikbetriebs. Mit seinen Fördermaßnahmen spricht der Musikfonds Bereiche, Schnittmengen und interdisziplinäre Ansätze von Neuer Musik, zeitgenössischer Moderne, Jazz, elektroakustischer Musik, freier Musik, improvisierter Musik, Echtzeitmusik, experimentellem Rock und Pop der Subkultur, radikale Strömungen von Elektro und Dance, Hardcore und Ensemble-Formationen aller Größen, Audio-Installationen oder Klangkunst an.

Der Musikfonds e.V. fördert im Sinne seiner Satzung in allen Bereichen der zeitgenössischen Musik herausragende Projekte, die sich durch ihre Qualität auszeichnen, beispielhaft zur künstlerischen Weiterentwicklung der zeitgenössischen Musik beitragen und in der Zusammenschau die gesamtstaatliche Bedeutung der Förderungen sichtbar machen. Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen. Antragsteller*innen müssen im Bereich der professionellen zeitgenössischen Musik tätig sein. Dies schließt die Einbeziehung von Laien bzw. Amateur*innen in geförderte Projekte nicht aus; reine Amateurmusikprojekte sind jedoch von der Antragstellung ausgeschlossen. Antragsteller*innen müssen ihren Sitz bzw. Wohnsitz in Deutschland haben. Internationale Kooperationen sind möglich und erwünscht. Geförderte Projekte müssen jedoch mit einem Schwerpunkt in Deutschland realisiert werden und einen klar erkennbaren Bezug zum Musikleben in Deutschland aufweisen. Der Fonds fördert zeitlich befristete Projekte mit maximal 50.000 Euro. Dauerförderungen (regelmäßige oder institutionelle Förderungen) sind ausgeschlossen. Auch die Förderung von Ankäufen (z.B. von Instrumenten) ist ausgeschlossen. In Ausnahmefällen oder im Rahmen von Sonderprogrammen ist die Förderung von mehrjährigen Projekten möglich. In diesen Fällen ist die Förderung strikt auf einen Zeitraum von drei Jahren zu begrenzen, wobei die Förderung einen Betrag von 50.000 Euro p.a. nicht übersteigen darf. Die Förderung wird in der Regel als Festbetragsfinanzierung gewährt. Die Fördermittel sollen so eingesetzt werden, dass weitere private und/oder öffentliche Finanzierungsquellen erschlossen werden. Eine Ko-Finanzierung ist insbesondere bei höheren Förderbeträgen in der Regel Voraussetzung.

Projekte, für die eine Förderung beantragt wird, dürfen zum Zeitpunkt der Förderentscheidung durch das Kuratorium (bzw. eine andere vom Fonds eingesetzte Jury) noch nicht begonnen haben. Der Musikfonds darf keine Projekte unterstützen, die eine Förderung von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) oder von einer durch die BKM ständig geförderten Einrichtung (z.B. Kulturstiftung des Bundes, Hauptstadtkulturfonds, Deutscher Musikrat, Initiative Musik, Fonds Darstellende Künste, Fonds Soziokultur) erhalten. Die Förderung des Musikfonds aus Mitteln der BKM steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der veranschlagten Haushaltsmittel sowie etwaiger Bewirtschaftungsmaßnahmen und Sperren. Im Rahmen der im vorletzten Absatz dieser Fördergrundsätze angeführten Trias von „Werk – Interpretation – Veranstaltung / Vermittlung“ kann die Produktion von Ton- und Bildträgern partieller Bestandteil einer Förderung sein, insbesondere bei innovativen Formen der Dokumentation. Diese Fördergrundsätze werden durch Förderregularien ergänzt, die Hinweise für Antragsteller*innen und relevante zuwendungsrechtliche Regelungen enthalten. Die Förderregularien werden vom Kuratorium des Musikfonds e.V. im Einvernehmen mit der Mitgliederversammlung beschlossen. Im Zentrum des Musikfonds steht die allgemeine Projektförderung. Für Anträge in speziellen Bereichen können besondere Antragsbedingungen und -ziele formuliert werden. Im Mittelpunkt der Projektförderung steht die Trias „Werk – Interpretation – Veranstaltung/Vermittlung“. Anträge können jedoch auch für Teilbereiche gestellt werden. Pro Jahr sind drei Förderrunden vorgesehen.“

Quelle: musikfonds.de/forderung

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„Musikstadtfonds stärkt Vielfalt Hamburgs“ https://www.tiefgang.net/musikstadtfonds-staerkt-vielfalt-hamburgs/ Fri, 26 Oct 2018 22:08:24 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4395 [...]]]> Allein die Elbphilharmonie macht noch keine Musikstadt. So viel war schon vor ihrer Eröffnung klar. Und daher wurde ein „Musikstadtfonds“ eingerichtet, der Projekte auswählt und fördert. Dieses Jahr sind es wieder 41 Projekte mit einen Gesamtvolumen von 600.000,- €.

In der Mitteilung der Behörde für Kultur und Medien heißt es:

„Für die Musikstadt Hamburg ist eine lebendige Freie Musikszene unverzichtbar. Um ihre dauerhafte Förderung zu gewährleisten, hatten Senat und Bürgerschaft 2016 im Rahmen der Finanzierung des Spielbetriebs der Elbphilharmonie auch die Einrichtung eines Musikstadtfonds mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von 500.000 Euro beschlossen. Zusammen mit der vorherigen Förderung der Behörde für Kultur und Medien für E-Musik und Jazz stehen so insgesamt 600.000 Euro zur Verfügung. Eine unabhängige Jury hat jetzt 41 Projekte unterschiedlicher musikalischer Genres zur Förderung für 2019 empfohlen.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die Mittel des Musikstadtfonds ermöglichen es Künstlerinnen und Künstlern der Freien Musikszene, größere Konzepte zu realisieren und stärken so nachhaltig die Vielfalt und Innovationskraft der Musikstadt Hamburg. Die große Bandbreite musikalischen Schaffens spiegelt sich in den geförderten Projekten und lässt spannende Produktionen erwarten.“

Mithilfe des Musikstadtfonds unterstützt die Behörde für Kultur und Medien die Freie Musikszene genreübergreifend bei der Durchführung von Konzeptionen und Projekten, die einen professionellen künstlerischen Standard und hohe programmatische Qualität gewährleisten. Künstlerinnen und Künstler erhalten somit die Möglichkeit, ihre Werke zu erarbeiten und der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die Förderung der ausgewählten Projekte reicht von 5.000 bis 50.000 Euro. Beworben haben sich unter anderem Ensembles, Agenturen, Vereine wie auch Einzelkünstlerinnen und -künstler. Die geförderten Musikprojekte reichen von mittelalterlicher Musik bis zum Jazz und decken die Vielfalt der Freien Musikszene Hamburgs ab.

Der Musikstadtfonds-Jury gehörten an: Prof. Dr. Gordon Kampe, Professor für Komposition und Musiktheorie HfMT; Rudolf Kelber, Kirchenmusikdirektor i.R.; Mücke Quinckhardt, Geschäftsführerin Jazzbüro Hamburg e.V.; Andrea Rothaug, Geschäftsführerin RockCity Hamburg e.V. und Elena Wätjen, Persönliche Referentin des Generalintendanten, HamburgMusik gGmbH.

Aus dem Musikstadtfonds 2019 geförderte Projekte:

  • barner 16/alsterarbeit gGmbH: Der 30jährige Beat – 30 Jahre Station  17                 5.000 Euro
  • Big Band Port Hamburg e.V.: Peer-Group Concerts – Workshops 2019                     10.000 Euro
  • Ulrich Bildstein: Derek Jarmans Garden                                                                              5.000 Euro
  • Birdland Hamburg GbR W. Reichert: Saturday Night Live Jazz                                      10.000 Euro
  • Cooltur Connect e.V.: fresh sounds: – seidenstraße vol. 5                                                 15.000 Euro
  • ensemble reflektor e.V.: ensemble reflektor _Liebeslied                                                5.000 Euro
  • Ensemble Schirokko Hamburg GbR: Oper am Gänsemarkt reloaded                           30.000 Euro
  • 4 fakultät Simon Roessler GbR: 4fakultät                                                                          10.000 Euro
  • Fat Jazz urban exchange e.V.: FatJazz urban exchange                                                  30.000 Euro
  • Thomas Fleischhauer: Konzert Rossburger Report                                                           5.000 Euro
  • Gitarre Hamburg.de gem. GmbH: Hamburger Gitarrentage 2019                                10.000 Euro
  • Heinz Erich Gödecke: Astrea                                                                                                7.000 Euro
  • Hafenklang Kultur e.V.: Kontrapunkt                                                                                  15.000 Euro
  • Hamburger Ratsmusik e.V.: elbwärts 2019                                                                       5.000 Euro
  • Hamburger Singakademie e.V.: Konzert 200 Jahre Singakademie                               10.000 Euro
  • Hauptkirche St. Jacobi: Gertrudenmusik 1607                                                                  10.000 Euro
  • Robert Hedemann: Jazzkombinat Hamburg                                                                      10.000 Euro
  • Jennifer Hymer: Non Piano/Toy Piano Weekend                                                             15.000 Euro
  • Jazz Federation Hamburg e.V.: Jazz Heroes II                                                                  15.000 Euro
  • Jazzhaus Hamburg e.V.: JazzLab                                                                                          15.000 Euro
  • Stefan Jonas: BOOZE CRUISE Festival IV                                                                         15.000 Euro
  • Linda Kauffeldt: Ladies Artists Friends                                                                                5.000 Euro
  • Kinder Kinder e.V.: klangfest – musik für kinder: aufregend anders                          30.000 Euro
  • klub katarakt Festival GbR: klub katarakt 15                                                                     45.000 Euro
  • Felix Knoth: PAPIRIPAR II                                                                                                    35.000 Euro
  • Vlatko Kucan: Impromptu.Works/The Art of Improvisation                                          10.000 Euro
  • Kunst- und Kulturverein White Cube Bergedorf e.V.: White Cube worldjazz 2019                                                                                                                                        5.000 Euro
  • Landesmusikrat Hamburg e.V.: LJJO HH-Workshop/Nachwuchsband und

Schulbigband-Workshops                                                                                                             10.000 Euro

  • MusicCities Network c/o IHM Interessengemeinschaft Hamburger
  • Musikwirtschaft: Music Cities Network Artist in Residence (MCN AIR HH)                   5.000 Euro
  • Meltem Susanna Mutlu: 040 Festival                                                                                      5.000 Euro
  • popup-records: SOMMER IN ALTONA 2019                                                                        30.000 Euro
  • Rap for Refugees e.V.: Rap for Refugees                                                                                 5.000 Euro
  • Manfred Richter: Jubiläumskonzert des A.-Schweitzer Jugend-Orchesters                                                                                                                                         8.000 Euro
  • St. Michaelis Musik gGmbH: G. P. Telemann: Brockes Passion TWV 5:1                     10.000 Euro
  • TONALi gGmbH: TONALi19 Fest und Musikwettbewerb                                                25.000 Euro
  • TonArt Hamburg e.V.: TonArt Festival                                                                                  7.000 Euro
  • Benjamin Velsinger: Jazz – Materialverwaltung?                                                              10.000 Euro
  • Verband für aktuelle Musik Hamburg e.V.: blurred edges 2019                                     45.000 Euro
  • Verein Gängeviertel e.V.: 10. Gängeviertel-Jubiläum                                                         8.000 Euro
  • Anna-Monika von Twardowski: Rauschen im Nachtasyl                                                  10.000 Euro
  • Auftrittsförderung für Landesjugendorchester, Staatliche Jugendmusikschule,
  • Hochschule für Musik und Theater                                                                                           20.000 Euro“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

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Jazz in der 3falt https://www.tiefgang.net/jazz-in-der-3falt/ Fri, 19 Oct 2018 22:36:40 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4388 [...]]]> Jazzfans wissen ihre nuancierten Klangbilder zu schätzen. Zuweilen konzertant aber in Rhythmus und Klangfarbe dynamisch: Saxophonist Tadeusz Jakubowski und Pianist Johannes Bahlmann gastieren nun in der “3falt”.

Der Pianist und Komponist Johannes Bahlmann studierte in den 80ern Jahren Jazz und Klassik in den USA. Seit er zurück in Hamburg ist, spielt er in zahlreichen Ensembles und komponiert für Theater. Mit dem polnischen Saxophonisten und Wahlhamburger Tadeusz Jakubowski , der vor längerer Zeit auch die Reihe “Fell free to improvise” im Restaurant ´Brückenstern an eben der Hamburger Sternbrücke initiierte, hat sich ein Duo aufgetan, das warme aber präzise Klangbilder entstehen lässt.

Der Saxophonist Tadeusz Jakubowski stammt aus dem polnischen Badeort Sopot nahe Danzigs. Seit seinem 11. Lebensjahr lernte er Klavier und Saxophon. Von 1979 bis 1984 studierte er an der Musikakademie in Katowice Jazzsaxophon und Flöte. 1982 gewann er den 1. Preis des Internationalen Jazzwettbewerbes im französischen Dunkerque, holte im gleichen Jahr den 2. Preis beim Jazz Contest im belgischen Hoeilaart sowie den 1. Preis der Zeitschrift Jazzforum in der Kategorie „New Hope“. Danach folgten von 1982 bis 1989 Tourneen mit seinem eigenen Sextett durch Schweden, Polen und Deutschland. Er trat beim Jazz Jamboree-Festival  in Warschau auf sowie beim Umbria Jazzfestival. In dieser Zeit arbeitete er auch zusammen mit dem Polnischen Radio Jazz Orchestra.

1987 dann verlegte er seinen Wohnsitz nach Hamburg und begann sein Studium an der Musikhochschule Hamburg bei Dieter Glawischnig und Herb Geller. Es folgten mehrere Funk- und Fernsehproduktionen und zahlreiche Auftritte in Deutschland und Polen in verschiedenen Formationen. Von Duo bis Bigband.

Seit 1990 unterrichtet er als Saxophonlehrer an der Jugendmusikschule Hamburg im Bereich Pop und Jazz und tourt durch deutsche und polnische Jazzclubs, Festivals oder beteiligt sich an CD-Produktionen als Studiomusiker. 1994 war er zudem als ´Saxophon principle` bei dem erfolgreichen Musical „Buddy Holly“ tätig.

Zu seinen Bands zählten das „Heavy Metal Sextett“, „Human Elements“, „TJ Quartett“, „Hamburg Jazz Quartett“ oder das „Sopot-Hamburg Jazz Quintet“, mit dem er seinerzeit auch im Harburger Jazzclub im Stellwerk des öfteren gastierte.  Er unternahm zahlreiche Tourneen und nahm erfolgreiche CDs u.a. mit seinen eigenen Kompositionen auf.

Dank seines melodiösen und virtuosen Spiels, das seinesgleichen sucht, ist Tadeusz Jakubowski eine feste Größe nicht nur in der hamburgischen sondern auch in der deutschen und polnischen Jazz-Szene.

Tadeusz Jakubowski ist ein außergewähnlicher, leidenschaftlicher und ausdruckstarker Instrumentalist, der bei zahllosen Konzerten und ebenso vielen  Aufnahmen als Studiomusiker sein Ausnahmekönnen und prägnanten Saxophon-Sound, wie auch seinen eigenen Stil unter Beweis gestellt und entwickelt hat.

Termin: Fr., 2. Nov.: Tadeusz Jakubowski (sax) / Johannes Bahlmann (p): 3falt, Neue Str. 44, 21073 Hamburg; Einlaß 19.30h, Beginn 20h. Eintritt: 5,- €

Reinhören: soundcloud.com/tadeusz-jakubowski

 

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Spiel deinen Song! https://www.tiefgang.net/spiel-deinen-song/ Fri, 06 Jul 2018 22:44:37 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3863 [...]]]> Es geht nicht um den schnellen Ruhm. Eher um das, was man gemeinhin mit „authentisch“ bezeichnet: die künstlerische Identität. Der bundesweite Wettbewerb „Treffen junge Musik-Szene“ sucht junge Menschen, die mit eigener Musik und eigenen Texten ihre Beobachtungen, Themen und Haltungen ausdrücken.

In der Ausschreibung heißt es:

„Die Teilnahme am sechstägigen Treffen junge Musik-Szene in Berlin ist der Preis eines deutschlandweiten Wettbewerbes für Nachwuchskünstler*innen. Bewerben können sich Solist*innen, Duos und Bands im Alter von 11 bis 21 Jahre. Selbst geschriebene Songs sind gefragt – in allen Sprachen und Musikgenres.

Auf dieser Seite finden sich Informationen zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren.

Ausführlichere Informationen zum Treffen junge Musik-Szene

Termine Treffen junge Musik-Szene 2018
Ausschreibungsbeginn März 2018
Bewerbungsschluss 31. Juli 2018

Die Preisträger*innen des Wettbewerbs werden Ende August bekannt gegeben.

Bewerbung

Zugelassen sind selbstgeschriebene Songs in allen Sprachen alle Musik-Genres (z. B . Chanson, Folk, Blues, Pop, Rap, Reggae, Jazz, Funk, Rock, Kunstlied …)

Nicht anerkannt werden Einsendungen die keine Eigenproduktionen sind von Solist*innen, Duos oder Bands, die bereits vertraglich gebunden sind (z.B. an Plattenfirmen, Produzent*innen, Musikverlage etc.)

Die Bewerbung muss über unser neues Bewerbungsportal erfasst werden. Nach einer Registrierung können dort alle Angaben zu Bewerbung erfasst werden. Zudem ladet ihr dort folgende Bewerbungsmaterialien hoch:

bis zu 3 Songs, davon eine unbearbeitete Aufnahme aus dem Probenraum oder einer Auftrittssituation die vollständigen Songtexte eine selbst verfasste Selbstdarstellung (Informationen zu euch und eurem Werdegang).

Wenn ihr Fragen oder Probleme bei der Nutzung unseres neuen Bewerbungsportals habt, wendet euch telefonisch an uns unter +49 30 254 89 213. berlinerfestspiele.de 

Auswahl

Eine unabhängige Jury wählt aus den eingegangenen Bewerbungen ca. 10 Solist*innen, Duos oder Bands mit jeweils einem Song aus. Das Auswahlverfahren ist Ende August abgeschlossen. Die Entscheidung der Jury ist endgültig – der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Preis

Die durch die Jury ausgewählten Preisträger*innen werden zum Treffen junge Musik-Szene für fünf Tage nach Berlin eingeladen. Die ausgezeichneten Songs werden in einem gemeinsamen Konzert der Preisträger*innen im Haus der Berliner Festspiele präsentiert. Darüber hinaus absolvieren die ausgewählten jungen Musiker*innen ein Campus-Programm aus unterschiedlichen Workshops zu Gesang, Komposition, Improvisation, Bühnenperformance … und Auftrittsanalysen. Fachgespräche zu weiteren Musik-Themen stehen ebenso auf dem Programm, wie abendliche Jam-Sessions. Das Konzert der Preisträger*innen wird aufgezeichnet.

Bühne

Die Preisträger*innen spielen ihre ausgewählten Songs in einem gemeinsamen Konzert vor Publikum im Haus der Berliner Festspiele.

Campus

Die ausgewählten Musiker*innen arbeiten in Workshops mit professionellen Musiker*innen zu Gesang, Komposition, Improvisation und Bühnenperformance etc. Fachgespräche zu weiteren Musik-Themen stehen ebenso auf dem Programm, wie abendliche Jam-Sessions.

Forum

Das Forum richtet sich mit einem eintägigen Fortbildungsprogramm an Musikpädagogen*innen in Schulen und Musikschulen. Dokumentation: Das Konzert der Preisträger*innen wird aufgezeichnet.

Quelle: treffen_junge_musik_szene

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Reinigende Kräfte der Kultur https://www.tiefgang.net/reinigende-kraefte-der-kultur/ Fri, 06 Jul 2018 22:07:41 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3848 [...]]]> In den letzten Wochen schauten viele mit großen Augen auf die Politik in Berlin. Die einen waren entsetzt (Asyl). Die anderen froh und erstaunt (Kultur). Eine verrückte Woche.

Um Politik zu verstehen, wurden ganze Wissenschaften begründet, Bibliotheken gefüllt und Hirne zermartert. Dabei kann man es auch ganz pragmatisch handhaben und einfach ungenutzte Gelder umlenken.

So ist ein Haushaltsausschuss immer wieder mal damit befasst, zugeteilte aber nicht abgerufene Gelder anderen Bestimmungen zuzuweisen. Wo der normale Bürger noch über dem Slogan grübelt, „spare in der Zeit, so hast Du in der Not“ ist man in der Politik regelmäßig dabei die berühmten Wahlgeschenke zu verpacken und auszugeben. Und ein bisschen wie Weihnachten mag es manchen Kulturschaffenden vorgekommen sein. Denn in der sogenannten „Bereinigungssitzung“ des Haushaltsausschusses wurde abseits von Seehofers Geschrei dem musischen Gesang der Kultur genüge getan. Doch der Reihe nach …

Als erste Meldung erreichte uns dies:

Bundestag erhöht Förderung von Pop, Rock und Jazz:

Zaster, der rockt!

In der Pressemitteilung hieß es:

„Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat in seiner Bereinigungssitzung eine Aufstockung der Musikförderung beschlossen. Darin enthalten sind zusätzliche 4,15 Millionen Euro, die der Bund der Initiative Musik für die Jahre 2018 und 2019 bereitstellt. Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters: „Mit den zusätzlichen Geldern für die Initiative Musik wollen wir vor allem die vielen kleineren Clubs im ganzen Land stärken. Diese begeistern mit ihren Programmen jenseits des wirtschaftlich erfolgreichen Mainstreams, indem sie künstlerisch herausragende sowie junge Musikerinnen und Musiker auf die Bühne holen. Mit der Stärkung des APPLAUS und dem Start eines neuen Programms für Kleinstkonzerte wollen wir dieses wichtige kulturelle Engagement fördern sowie Künstlerinnen und Künstler bei ihren ersten professionellen Auftritten honorieren.“ Ina Keßler, Geschäftsführerin der Initiative Musik: „Damit setzt der Bund ein wichtiges Statement für eine lebendige wie vielfältige Rock-, Pop- und Jazzlandschaft in Deutschland. Wir bedanken uns – auch im Namen der LiveKomm und BKJazz – bei den Mitgliedern des Deutschen Bundestages, ganz besonders bei Kulturstaatsministerin Monika Grütters.“

Die Initiative Musik fördert seit 2008 Künstlerinnen, Künstler und Musikunternehmen. Eines der Kernziele der Initiative Musik ist es, bundesweit den Nährboden für künstlerische Kreativität unterschiedlichster Musikgenres, wie zum Beispiel Rock, Hip-Hop, elektronischer Musik, experimenteller Popmusik oder Jazz, zu erhalten und auszubauen. Zwei Millionen Euro jährlich für Musikpreis APPLAUS Für den Spielstättenprogrammpreis APPLAUS werden 2018 und 2019 jeweils zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die Initiative Musik realisiert den Bundespreis seit 2013 unter Einbeziehung der Bundeskonferenz Jazz und der Live Musik Kommission, Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V. Kornelia Vossebein, Bundeskonferenz Jazz: „Als Bundeskonferenz Jazz begrüßen wir die Erhöhung der Bundesmittel für APPLAUS auf insgesamt zwei Millionen Euro pro Jahr. Spielstätten aktueller Musik sind bedeutende Kulturträger und wichtige Repräsentanten eines neuen, oftmals auch jüngeren Kulturverständnisses. Sie sind Katalysator für neue Projekte, sie fördern und fordern Newcomer genauso wie sie oft jenseits kommerzieller Interessen hochwertige und innovative Musikerinnen und Musiker unterstützen und unter angemessenen Bedingungen präsentieren. Sie sind Schnittstelle zu Publikum und Medien, und sie tragen eine wichtige gesellschaftliche Rolle als weltoffene und tolerante Orte des künstlerischen Austausches, der kulturellen Bildung und der interkulturellen Begegnung. APPLAUS ist deshalb ein wichtiger Beitrag zur Pflege der kulturellen Zukunft unseres Landes. Wir danken dem Deutschen Bundestag und der Bundeskulturstaatsministerin für ihren Einsatz!“ Ausgezeichnet werden Clubbetreiber und Veranstalter für ihre Programme aus allen Genres der Popularmusik. Mit ihren Konzerten prägen und bereichern die Musikclubs unser Kulturleben, sowohl in den Metropolen als auch im ländlichen Raum. Diese kulturellen Einrichtungen stehen für eine außergewöhnliche Qualität und Programmatik des deutschen Musiklebens von Pop bis Jazz. Zwei Millionen Euro für Kleinstkonzerte und 150.000 Euro für Clubstudie Karsten Schölermann, 1. Vorsitzender der LiveKomm: „Die Entscheidung des Bundestages zeigt uns, dass unsere Themen auf bundespolitischer Ebene ernst genommen werden und dass sich die Verbandsarbeit, wie zuletzt beim Musikwirtschaftsgipfel Agenda 2018, auszahlt. Die Bereitstellung der Gelder für die Kleinstkonzertförderung, wodurch wir uns einen nachhaltigen und leichteren Zugang für Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern zu den Clubbühnen erhoffen, ist ein Meilenstein in der Clubförderung für den wir lange gekämpft haben. Das wir darüber hinaus eine eigene, wissenschaftlich fundierte, Clubstudie auf den Weg bringen dürfen rundet das Förderpaket ab, denn wir wissen noch viel zu wenig über die kulturellen und ökonomischen Rahmenbedingungen in unserer vielfältigen Clublandschaft.“

Für das Programm zur Förderung der Kleinstkonzerte erhält die Initiative Musik im Jahr 2018 insgesamt zwei Million Euro aus dem Bundeshalt. Dazu werden für die Clubstudie 150.000 Euro zur Verfügung gestellt. Beide Projekte werden in Zusammenarbeit mit der LiveKomm als Partner realisiert.“

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Initiative Musik gGmbH, Friedrichstraße 122, D-10117 Berlin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Michael Wallies +49 (0)30 – 531 475 45 – 14 michael.wallies@initiative-musik.de www.initiative-musik.de

Hintergund:

Die Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH ist die zentrale Fördereinrichtung der Musikwirtschaft und Bundesregierung für Rock-, Pop- und Jazzmusik in Deutschland. Die Initiative Musik fördert die Präsentation und Verbreitung von Musik aus Deutschland im In- und Ausland. Sie unterstützt den musikalischen Nachwuchs aus Deutschland, Musiker mit einem Migrationshintergrund sowie Livemusik-Spielstätten. Sie wird getragen von der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) und dem Deutschen Musikrat. Finanziell wird sie unterstützt von der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechen (GVL) und der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA). Fördergeber sind u.a. die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Auswärtige Amt.

Quelle: initiative-musik.de 

Die Dynastie Kahrs (SPD) und Kruse (CDU) lenken wieder Bundesgelder nach Hamburg:

18 Mio. für Hamburgs Museen

In der Mitteilung der Stiftung Historische Museen hieß es:

„Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen Sitzung die finanzielle Unterstützung in zweistelliger Millionenhöhe für zwei weitere wichtige Modernisierungsprojekte der Stiftung Historische Museen Hamburg bewilligt: Die bauliche und inhaltliche Neugestaltung des Museums der Arbeit wird vom Bund mit 10 Millionen Euro und die des Jenisch Hauses mit 8 Millionen Euro unterstützt. Johannes Kahrs (SPD), Haushaltspolitischer Sprecher, und Rüdiger Kruse (CDU), Mitglied im Haushaltsausschuss, haben sich in Berlin maßgeblich für die Finanzierung eingesetzt.

Insgesamt werden für die Sanierung und Modernisierung der beiden Museen 36 Millionen Euro veranschlagt. Der Rest der benötigten Mittel soll bei der Freien und Hansestadt Hamburg eingeworben werden.

Das Museum der Arbeit ist in den ehemaligen Gebäuden der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie in Barmbek beheimatet. In diesem in Hamburg einmaligen und unter Denkmalschutz stehenden Fabrikensemble, widmet es sich seit 1997 den gesellschaftlichen, technischen und sozialen Fragen von Arbeit und ihrer Veränderung. Mehr als 20 Jahre nach Eröffnung der Dauerausstellung ist es notwendig, deren Konzept und Präsentation zeitgemäß zu erneuern. Mit den bewilligten Mittel will das Museum die gesellschaftlichen Veränderungen, die die Arbeitswelt insbesondere durch die Digitalisierung und Globalisierung prägen, aufgreifen. Diesen Themen will es sich künftig mit modernen Präsentationsformen und Vermittlungs-formaten widmen und zu einem Ort des gesellschaftlichen Diskurses über die Zukunft der Arbeit werden.
Das Jenisch Haus, in den Jahren 1831 bis 1834 im klassizistischen Stil als ehemaliger Landsitz des Hamburger Kaufmanns Martin Johan Jenisch d. J. erbaut, zählt zu den schönsten historischen Gebäuden Hamburgs. Mit Blick auf die Elbe im Jenischpark gelegen, zeigt das Museum in mehreren repräsentativen Sälen Gemälde, Mobiliar und Skulpturen aus dem Empire und Biedermeier. In der oberen Etage werden regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen zu Themen aus der Kunst- und Kulturgeschichte insbesondere des 19. Jahrhunderts präsentiert. Die dringend notwendige Modernisierung umfasst neben der denkmalgerechten Ertüchtigung des Gebäudes und der Herstellung von behindertengerechten Zugangsmöglichkeiten auch die Überarbeitung der Dauerausstellung, in der die Bedeutung des Hamburger Bürgertums als eine der wichtigsten gesellschaftlichen Einflussgrößen Deutschlands und Europas zum Tragen kommen soll.

Mit der grundlegenden Erneuerung der beiden Museen können zwei weitere wesentliche Schritte in der Entwicklung der Stiftung Historische Museen Hamburg zu einem modernen und für breite Bevölkerungsschichten attraktiven Museumsverbund unternommen werden, der sich mit der Geschichte Hamburgs aus der Perspektive aktuell und zukünftig relevanter Fragestellungen auseinandersetzt. Nachdem im Jahr 2015 vom Bund bereits 18 Millionen Euro für die Neukonzeption und bauliche Erneuerung des Museums für Hamburgische Geschichte zur Verfügung gestellt wurden, kann nun der  Entwicklungsprozess der Stiftung mit der Modernisierung von zwei weiteren Standorten  fortgesetzt werden.

Rüdiger Kruse, CDU, Mitglied im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages:

„Insbesondere das Jenisch Haus war mir im aktuellen Haushaltsjahr ein Herzensanliegen. Es stellt ein Zeitzeugnis dar – einzigartig nicht nur für die Sammlung der Stiftung Historische Museen Hamburg, sondern für das Hamburger Stadtbild überhaupt. Der Bau repräsentiert den Einfluss des Hamburger Bürgertums über die eigenen Stadtgrenzen hinaus, so dass wir den Bund von der gesamtdeutschen Relevanz überzeugen und zu einer entsprechenden finanziellen Anerkennung bewegen konnten.“

Johannes Kahrs, Haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion:

„Ich bin stolz, dass wir das Geld für das Museum der Arbeit und das Jenisch Haus im Bundeshaushalt durchsetzen konnten. Die beiden Häuser sind nicht nur für ihre jeweiligen Stadtteile identitätsstiftend, sondern bereichern unsere ganze Hansestadt. Die Bundesförderung ist nicht zuletzt ein Zeichen der Wertschätzung der hervorragenden Arbeit der Stiftung Historische Museen Hamburg.“

Börries von Notz, Alleinvorstand der Stiftung Historische Museen Hamburg:

„Beide Sanierungsmaßnahmen sind von größtem Wert für die Weiterentwicklung der Museumslandschaft in Hamburg und natürlich im Besonderen für die SHMH. Wir freuen uns enorm, damit wesentliche Bausteine in der Modernisierung der Angebote der Stiftung abschließend in Angriff nehmen zu können. Vor allem das Museum der Arbeit mit seinen innovativen Ansätzen in Präsentation und Vermittlung kann zu einem ganz besonderen musealen Ort entwickelt werden, der sich sämtlichen Gesellschaftsschichten gerade im Zusammenhang  von Arbeit und Zukunft öffnet. Das Jenisch Haus mit seiner einzigartigen Lage und Architektur kann in seinem historischen Bestand nachhaltig gesichert werden und auch hier wird eine breitere museale Öffnung erfolgen, so dass ein höchst attraktiver Ort für Hamburger, Touristen und Fachinteressierte entstehen wird.“

Quelle: Historische Museen Hamburg

Und als wäre es nicht genug, kam noch dies dazu …

Bundesetat für Kultur um rund 100 Mio. Euro aufgestockt:

Der Beitrag zur Vielfalt

„In der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages sind deutliche Erhöhungen der finanziellen Mittel für den Bereich Kultur und Medien beschlossen worden. Rund 100 Millionen Euro wurden in den Haushaltsberatungen zusätzlich für den Kulturetat bereitgestellt, der damit auf 1,78 Milliarden Euro erhöht wurde. Mehr als 5 Millionen Euro fließen in den nächsten beiden Jahren in die Kulturförderfonds des Bundes, u.a. den Musikfonds.

Hierzu Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates: „Der Deutsche Musikrat gratuliert der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, zur nochmaligen Steigerung des Gesamtetats für Kultur und Medien gegenüber dem Regierungsentwurf. Sie unterstreicht die zentrale Bedeutung unseres vielfältigen Kulturlebens in Deutschland. Die zusätzlichen Mittel leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, die Kulturelle Vielfalt in unserem Land zu erhalten und weiter zu fördern. Gerade die Aufstockung der finanziellen Mittel für den Musikfonds bietet eine gute Grundlage, sich weiterhin verstärkt für die Förderung der zeitgenössischen Musikkultur in Deutschland einzusetzen. Der Dank gilt den Abgeordneten des Haushaltsausschusses für diesen weitsichtigen Beschluss.“

Quelle: Deutscher Musikrat

 

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Der Sound der Stadt https://www.tiefgang.net/der-sound-der-stadt/ Fri, 27 Apr 2018 22:52:39 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3561 [...]]]> Hamburg ist mehr als Elbphilharmonie. Und damit das so bleibt, werden Konzerte und Reihen gefördert. Die Ausschreibung hat begonnen.

Allein über 120 private Musikclubs aber  auch Konzerte in allen Ecken der Stadt lassen die Ohren klingeln. Das weiß die Kulturbehörde zu schätzen und fördert auch hier Projekte, um die Vielfalt zu erhalten. In der Ausschreibung der Behörde für Kultur und Medien heißt es:

„Hamburg ist Musikstadt. Zu dieser Tradition gehören neben kulturellen Leuchttürmen vor allem die vielfältigen Angebote der Freien Musikszene. Um auch diese weiter auszubauen und ihr die Möglichkeit zu geben, sich weiterzuentwickeln, haben Senat und Bürgerschaft im Zusammenhang mit der Finanzierung des Spielbetriebs der Elbphilharmonie auch zusätzliche Mittel in Höhe von 500.000 Euro pro Jahr bereitgestellt.

Der Musikstadtfonds verstärkt die Förderung der Freien Musikszene

Mithilfe des Musikstadtfonds soll frei arbeitenden Klangkörpern, Musikschaffenden, Gruppen und Ensembles die Möglichkeit geboten werden, ihre Werke zu erarbeiten und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Insbesondere sollen künstlerisch hochwertige und programmatisch innovative Konzepte und Veranstaltungen gefördert werden, die Hamburgs Musikleben neue Impulse geben oder die Präsenz einzelner Musiksparten stärken und neue Kooperationen anregen. Darüber hinaus sind besonders solche Projekte förderwürdig, die die Internationalisierung des Hamburger Musiklebens vertiefen oder das speziell auf Kinder und Jugendliche zugeschnittene musikalische Angebot stärken.

Der Musikstadtfonds fördert jährlich Projekte, die im Folgejahr durchgeführt werden, wie zum Beispiel Konzerte, Konzertreihen und kleine Festivals. In begründeten Ausnahmen und besonderer Exzellenz ist auch eine Förderung bis zu drei Jahren möglich. Jeder Antragsteller darf in einem Förderzeitraum nur einen Antrag für ein Projekt einreichen.

Die Behörde für Kultur und Medien setzt zur Auswahl der zu fördernden Projekte eine fachkompetente Jury ein. In dieser Jury sollen die Bereiche Klassik, Neue/Aktuelle Musik, Pop, und Jazz vertreten sein. Die Jury entscheidet über die Vergabe der Mittel und empfiehlt ausgewählte Projekte zur Förderung.

Start der Bewerbungsrunde 2019

Ab jetzt können Anträge für den Musikstadtfonds 2019 gestellt werden.

Die Bewerbungsfrist läuft am 15. Juni 2018 ab. 

Die Lektüre der Musikstadtfonds-Förderrichtlinie vor Antragstellung wird dringend empfohlen (siehe Downloads).

Bitte nutzen Sie für Ihre Bewerbung vorzugsweise das aktualisierte Online-Antragsverfahren: HamburgGateway

Quelle: musikstadtfonds

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Unerschrocken ins digitale Zeitalter https://www.tiefgang.net/unerschrocken-ins-digitale-zeitalter/ Sat, 19 Aug 2017 05:58:45 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=1804 [...]]]> Das digitale Zeitalter krempelt unser Leben um. So auch die Kunst und Kultur. Siegfried Schreck geht dem nun in der Ausstellung DIGITAL ART in Neu Wulmstorf nach …

Neu Wulmstorf. Der in Neu Wulmstorf lebende Künstler Siegfried Schreck kam 1948 in Bottrop zur Welt und war zunächst beruflich und ganz dem Ruhrpott-Klischee entsprechend als Bergarbeiter tätig. Anschließend zog es ihn nach Hamburg, wo er als Schiffsbauer und Kranführer arbeitete. Auch er hatte immer von der See geträumt und das Meer hat für ihn von seiner Faszination bis heute nichts eingebüßt.

Mit Anfang Dreißig begann er mit dem Schreiben von Gedichten und Songtexten, Achim Reichel beispielsweise vertonte das poetische „An den Ufern deiner blauen Augen“.

„Jede Kunst hat ihre Zeit“

Ende der 1990er-Jahre entdeckte Siegfried Schreck die digitale Fotografie und die Computermalerei („Digital Painting“) für sich. Seine Bilder durchliefen das digitale Netz, etliche wurden weltweit ausgezeichnet.

Seit einigen Jahren beschäftigt sich Siegfried Schreck zudem mit dem „Photo Painting“, dem Bearbeiten und Verfremden von digitalen Fotos am Computer. Seine Bildmotive sind natürlich gerne Hamburg, der Hafen, die Speicherstadt und die Hafencity, aber auch Regionales aus den Landkreisen Harburg und Stade sowie mallorquinische Landschaften.

Digital Painting SPIRALS © Siegfried Schreck

„Jede Kunst hat ihre Zeit“, sagt Siegfried Schreck. „Ich verstehe den Computer als ein geeignetes Medium, meine Gefühle, Gedanken und Fantasien in visuelle Poesie umzusetzen und neue Möglichkeiten in der Kunst zu entdecken.“

Doch damit nicht genug: 1980 begann er, Gedichte zu schreiben. Später folgten Songtexte unter anderem für Achim Reichel,  Kinderliedertexte für einen Musikverlag, maritime Chansons und Seemannslieder für die traditionsreiche Sendung „Hafenkonzert“ des NDR. Außerdem unternahm er Ausflüge ins Pop – Geschäft und schrieb für verschiedene Interpreten.
Insgesamt veröffentlichte er vier Gedichtbände. Seine Gedichte wurden in Literatur-Zeitschriften abgedruckt, in Rundfunk und Fernsehen gelesen. Seine Werke sind teilweise auch in englischer und spanischer Sprache übersetzt worden.

Gedichte, Songtexte, Awards

Um seinem künstlerischen Wirken eine neue Richtung zu geben, entdeckte er 1999 für sich die Com-putermalerei und stellte seine am PC generierten Bilder erfolgreich in diversen internationalen Web – Galerien aus. 2001 gewann er innerhalb eines Digitalkunst-Wettbewerbs einen der begehrten „Digital Creation Awards“ bei Toray Industries in Tokio / Japan. Das US-Print-Magazin „LIA – Magazin“ widmete ihm einen 10-seitigen Artikel.

Photo Painting SPEICHERSTADT © Siegfried Schreck

Vom 01. bis 28. September nun wird seine DIGITAL ART im Rathaus von Neu Wulmstorf gezeigt. Und als besonderen Einstieg gibt es am So., 3. September 2017 um 16 Uhr noch einen ungewöhnlichen Abend dazu: im Ratssaal geht es um Hören, Sehen und Fühlen gleichermaßen. Unter dem Titel „unerschrocken“ treffen neben dem autodidaktischen Digital Artist, Lyriker und Songschreiber Schreck noch drei studierte Musiker des PiazuTrios vier Menschen aufeinander, die vorher noch nichts voneinander wussten und nun auf Einladung von Karin Schröder, der Kultur- und Vereinsbeauftragten der Gemeinde, gemeinsam ein Programm bestreiten werden. Texte von Siegfried Schreck werden im Wechsel mit Musikstücken zu hören sein, die ein Jazzmusiker an der Klarinette, ein klassischer Gitarrist und ein Popbassist spielen – mit Sicherheit auch dies eine „unerschrockene“ Kombination, die den besonderen Stil des PiazuTrio ausmacht.

Karin Schröder: „Ich freue mich sehr, dass ich diese Veranstaltung präsentieren kann, denn es gab in der zweiten Jahreshälfte 2017 nur diesen einen Termin, an dem alle vier Herren gemeinsam Zeit hatten. Und wer jetzt denken sollte ‚Ach je, so ein abgehobenes Zeug‘ – nein, das ist es ganz und gar nicht! Es wird anregend, überraschend, berührend. Ich bin überzeugt, dass auch Skeptiker begeistert nach Hause gehen werden.“

Siegfried Schreck ergänzt: „Unerschrocken ans Werk zu gehen bedeutet zumeist, etwas zu tun, dessen Ausgang ungewiss ist und die Möglichkeit eines Fehlschlages nicht ausgeschlossen werden kann. „Unerschrocken“ zu sein gilt umso mehr für Kunst und Kultur,  wenn hier nicht Erwartungen bedient, sondern Neuland betreten werden soll.“

Das PiazuTrio spielt Klezmer- und Weltmusik, © PiazuTrio

Das PiazuTrio sind Jonathan Krause (Klarinette), Felix Beck (Akustikgitarre) und Niklas Beck (Kontrabass, Akustikgitarre) spielen als PiazuTrio kammermusikalische Klezmer- und Weltmusik. Die drei jungen Musiker – Jonathan Krause hat übrigens am Gymnasium Neu Wulmstorf sein Abitur gemacht – kreieren mit ihren akustischen Instrumenten einen intimen, warmen und zugleich mitreißenden Sound, ob es nun Eigenkompositionen sind oder auserlesene Stücke aus dem Repertoire des Klezmer und der Weltmusik. Ruhige Songs gehen einher mit virtuosen Passagen, ohne je den Sinn für durchgehende Rhythmen und Songstrukturen zu verlieren. Wichtig ist den Musikern dabei vor allem Authentizität und Klang. Für die Seele soll es sein, zum Eintauchen in die Musik.

Das Event „Unerschrocken“ findet am 3. Sept. 2017 um 16h im Ratssaal des Rathauses Neu Wulmstorf, Bahnhofstraße 39, 21629 Neu Wulmstorf, statt. Karten im Vorverkauf für 6 Euro gibt es im Bücherforum (Bahnhofstr. 20), bei PBG (Einkaufspark Vosshusen), Gedos Tabakshop (Bahnhofstr. 88) und im Kleeblatt (Bredenheider Weg 2). An der Tageskasse kostet der Eintritt 8 Euro (Restkarten).

Die Ausstellung DIGITAL ART by Siegfried Schreck ist im Rathaus Neu Wulmstorf vom 1. bis 28. Sept. 2017 und während der Öffnungszeiten zu sehen.

Weiterführende Links: www.vonschreck.de; www.kurshafenhamburg.de; neu-wulmstorf.de

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