Jubiläum – Tiefgang – das Kulturfeuilleton https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Wed, 19 Jun 2019 06:52:58 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 Vom Gast zum Clubbetreiber https://www.tiefgang.net/vom-gast-zum-clubbetreiber/ Fri, 14 Jun 2019 22:58:35 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5268 [...]]]> „Marias Ballroom“ ist aus Hamburgs Clublandschaft nicht wegzudenken. Das liegt vor allem am Betreiber Heimo Rademaker. Und der feiert jetzt ein Jubiläum.

Das Marias Ballroom – mittlerweile einer der angesagten Clubs nicht nur im Süden Hamburgs – feiert dieses Jahr sein 10jähriges Bestehen. In diesen Jahren hat sich alleine im Süden Hamburgs die Clublandschaft mächtig gewandelt: das Consortium musste schließen und das Stellwerk verlor den Jazz. Aber es kamen auch das „Komm du“, der Speicher am Kaufhauskanal, die Inselklause und nicht zuletzt die Fischhalle neu hinzu. Der Süden wurde ein starkes Pfund in Sachen Live-Musik. 10 Jahre klingen jung. Aber das Geschäft fordert viel ab: neben Spaß, Ausdauer, Nachtarbeit und einen kaufmännischen Blick, den man nicht im BWL lernt. Clubbetreiber zu sein ist eben ein hartes aber zuweilen vergnügliches Brot: Lärmschutz, Versammlungsstättenverordnung, Parkplatzabgabe – das muß man kennen. Und befolgen. Wir haben beim „Chef“ mal nachgefragt …

Tiefgang (TG): Heimo, Clubbetreiber wird man meist nicht von Haus aus. Was hast Du vor dem Ballroom gemacht?

Heimo Rademaker: Ich bin gelernter Elektromaschinenbauer und habe lange als Elektrotechniker gearbeitet, bis zum Ballroom dann als selbständiger Elektrotechniker.

TG: Wofür steht die ominöse „Maria“?

Heimo Rademaker: Maria war die Betreiberin der Gaststätte „bei Maria“ bis 2013. Der Name „Marias Ballroom“ war aber meine Erfindung. Auch finde ich „Heimos Ballroom“ nicht so schick. Da der Name aber bereits bekannt war, haben wir ihn auch behalten.

TG: Wie bist Du zum Ballroom gekommen?

Heimo Rademaker: Zuerst habe ich mit Freunden und als Gast die Kneipe ´bei Marias` besucht. Das wurde dann eine Art Stammlokal und das Verhältnis zu Maria war gut. So fingen wir in den von ihr nicht mehr genutzten Räumen an Partys zu veranstalten, später dann Live Acts. Und ab 2014 habe ich den Laden dann alleine von ihr übernommen, schwer renoviert und erneuert.

TG: Macht man einfach einen Club auf oder was ist zu beachten?

Heimo Rademaker: Da die Kneipe bereits lief und ich keine Kosten hatte, war es erstmal einfach anzufangen. Die Gema und die KSK sollte man aber von Anfang richtig im Griff haben, ansonsten kann es teuer werden. Wir hatten da auch am Anfang unser Lehrgeld bezahlen dürfen.

TG: Fühltest Du Dich in Harburg unterstützt und willkommen?

Heimo Rademaker: Ich als alter Harburger habe einfach angefangen den Club zu bespielen. Wirkliche Unterstützung vom Bezirk gab es nicht und nach einem Willkommen habe ich nie gefragt.

TG: Was stand damals auf dem Eröffnungsprogramm?

Heimo Rademaker: Zuerst haben wir einige Goa Partys hier veranstaltet. Aber im Juni 2009 war das erste Konzert mit der legendären Harburger Vollplaybackband „die 5 Würstchen“ und Dennis Adamus spielte sein erstes Konzert bei uns. Es war voll bis zum abwinken.

TG: Stand es symbolisch für das, was Dir als Clubbetreiber vorschwebte?

Heimo Rademaker: Ich hatte da keine genauen Vorstellungen. Ich habe einfach gemacht. Von 2009 bis 2013 war ich ja auch nur Veranstalter mit Umsatzanteil. Der Rest hat sich dann entwickelt.

Alter Club, neueste Technik (Foto: Tina Buchweitz)

TG: Wofür steht das Ballroom heute?

Heimo Rademaker: Für eine kleine aber feine und komplett ausgestattete Venue auf dem neuestem Stand der Technik. Von Pop bis Rock und Punk findet hier viele Acts ihre Bühne.

TG: Schwelgen wir mal in Erinnerungen: was war dein gefühlt erfolgreichste Konzert und was würdest du nie wieder machen?

Heimo Rademaker: Positiv: Eine Behinderten-Disco bei uns, die uns alle sehr berührt hat. Negativ: Da gab es sicher einiges, aber nichts zu erwähnen, da ich so was schnell vergesse und verdränge.

TG: Für welche Genres steht das Marias Ballroom?

Heimo Rademaker: Es finden sich bei uns fast alle Genres, hauptsächlich aber der Rock-Bereich. Unsere Akustik Events  in der Lounge sind immer frei vom Eintritt, im Ballroom kostet es Eintritt von 8€ bis zu selten 25€. Meist liegt es bei 10 bis 15€. Wir haben bei uns eine sehr familiäre Atmosphäre, leben in Symbiose mit unseren Acts, sind sehr sauber und freundlich.

TG: Das Ballroom liegt in der Lasallestraße inmitten des Phoenixviertels. Ein Club im Wohngebiet – geht das überhaupt?

Heimo Rademaker: Ja, im Phoenix-Viertel anscheinend. Wir sind so gut es geht schallisoliert, beenden die lauten Konzerte immer um Mitternacht und passen auch auf, dass es vor der Tür ruhig bleibt. Wir hatten noch nie einen Polizeieinsatz im Ballroom, warum auch immer … und außer dem BüNaBe (Bürgernahen Beamten, Anm. d. Red.) kennt uns auf der Wache auch keiner, es sei denn als Gast. (Lacht)

schon in den 1930er Jahren Club(lokal)

TG: Was hälst Du von Harburgs Musik- und Clubszene? Was könnte besser oder auch schlechter sein?

Heimo Rademaker: Als wir mit Marias Ballroom anfingen, gab es noch das Consortium, das dann aber bald schloss, den Old Dubliner , das Stellwerk und den Rieckhof. Seitdem ist viel dazu gekommen und die Harburger Musikszene kann sich durchaus sehen lassen.

… und heute (Foto: Tina Buchweitz)

TG: Was erwartet uns nun zum 10jährigen?

Heimo Rademaker: Wir feiern vom 06. bis 27.07.19 unser 10 jähriges mit 14 Acts an 7 Wochenendtagen. Dazu haben wir langjährige Acts und Musiker von uns eingeladen, den Geburtstag mit uns zu feiern. Ein Teil der Einnahmen spenden wir an die Clubstiftung Hamburg der Rest geht an die Acts. Ein Plakat ist erstellt und wird in ganz Hamburg und Harburg verteilt. Im Großen und Ganzen wollen wir einfach zeigen, dass es uns nun bereits 10 Jahre gibt.

TG: Worauf freust Du Dich dieses Jahr persönlich am meisten?

Heimo Rademaker: Auf meinen ersten Urlaub seit 6 Jahren. Ab dem 21. Dezember bis 15. Januar. Ich besuche einen Freund aus Hamburg der nun auf Sri Lanka lebt. Ich bin früher dort viel gewesen.

(das Interview für ´Tiefgang` führte Heiko Langanke)

Zu Heimo Rademaker:

Chef Heimo Rademaker (Foto: Mathias Lintl)

Am 09. April 1962 im Harburger Krankenhaus Irrgarten geboren, in Harburg aufgewachsen und zur Schule gegangen. Zweimal versuchte er in Hamburg – also nördlich der Elbbrücke – zu wohnen, kam aber immer wieder zurück nach Harburg. Nun ist er fest im Phoenix-Viertel mit dem Club „Marias Ballroom“ etabliert und arbeitet und wohnt im selben Haus.

Das Fest-Programm:

Sa., 06.07.19 Celtic Cowboys + Coalfire Bridge

Fr., 12.07.19 Blind Men´s Gun und Degen

Sa., 13.07.19 Chevy Devils und Micky Wolf (Van Wolfen)

Fr., 19.07.19 Axid Rain + Laz Zappeln

Sa., 20.07.19 Black Hawk + 805

Fr. 26.07.19 Frollein Motte (beige) und 3Wishes

Sa., 27.07.19 Surfits + Skaramanga

Weiterführend: www.mariasballroom.de oder www.facebook.com/MariasBallraum

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Der Blick aus dem Schatten https://www.tiefgang.net/der-blick-aus-dem-schatten/ Fri, 24 May 2019 22:16:26 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5290 [...]]]> Was uns an Informationen im Licht geboten wird, ist oft eher desinformierend als aufklärend. Für einige Aufklärer im Süden Hamburgs ein Grund, selbst ein Nachrichtenmagazin herauszubringen. Mit Erfolg – seit 25 Jahren. Gratulation!

Der Name ist ungewöhnlich, das Format sowohl im Online- als auch Print-Bereich und auch die Themenauswahl. Und doch, lässt man sich erst einmal ein, spürt man, dass es hier nicht um Glanz und  Präsentation sondern um Inhalt geht. Ein Geist von Aufklärung, Hintergrundwissen und kritischer Betrachtung weht.

Der Schattenblick ist seit 1994 der Name einer elektronischen Zeitung, die als kostenloses Nebenprodukt eines umfassenden Verlags-Serviceprojektes entstanden ist. Sie wird heute über das Internet angeboten und umfasst täglich zwischen 150 und 300 neue Nachrichten, Kommentare, Interviews, Reportagen, Berichte,  Dokumentationen und Veranstaltungsübersichten. Insgesamt hält das große Lesespektrum des Schattenblick so 200.000 bis 230.000 Beiträge aus den einer Vielzahl an Themenbereichen vor: Bildung und Kultur, Buch, Bürger & Gesellschaft, Computer, Die Brille (Literatur), Dienste, Europool, Geisteswissenschaften, Gesellschaften, Kinderblick, Kunst, Martial Arts, Medien, Medizin, Musik, Nachrichten, Naturwissenschaften, den Pannwitzblick – als Medium und Presse für die Interessen sogenannter behinderter Personen -, Parlament, Politik, Recht, Redaktion, Religion, Schach und Spiele, Sozialwissenschaften, Sport, Talk, Tiere/Tierschutz, Umwelt, Unterhaltung und Weltanschauungen.

Gründlich recherchiert, quellensicher und sozialkritisch orientiert finden sich im Schattenblick zahlreiche redaktionelle Eigenbeiträge in einer geordneten Mischung mit unterschiedlichen Veröffentlichungen anderer Medien, Periodika und Nachrichtenmagazine sowie diversen Publikationen aus Instituten und Einrichtungen von Wissenschaft, Bildung und Technik zu einem weitreichenden Bild oder Spiegel gesellschaftlicher Wirklichkeiten zusammen.

Infos für mündige Bürger

Und das muß man erst einmal realisieren: als der MA-Verlag 1994 als erster im deutschsprachigen Raum mit einer Online-Tageszeitung an den Start ging, war  das World Wide Web als allgegenwärtiges Medium noch Zukunft. Die Übertragung der textgestützten Artikel erfolgte zunächst per Akustikkoppler, was nicht immer ganz einfach, geschweige denn reibungslos war. Aber das Konzept stand fest und ist auch heute noch für die Ausrichtung des Schattenblick bestimmend: einem mündigen Leser gut recherchierte und quellensichere Informationen und Meinungen aus allen Bereichen gesellschaftlicher Problematiken zu bieten, dabei ein unverwechselbares Profil zu zeigen und den eigenen Standpunkt als solchen erkennbar zu machen.

Innovator, Inspirator und Schattenblick-Chefredakteur: Helmut Barthel

Die Annahme, dass es nützlich sei, im grellen Licht überflutender Informationen und Nachrichten, die marktgerecht und angepaßt den Adressaten eher desinformieren als aufklären, weshalb besorgte Zeitgenossen bereits vom Niedergang des Nachrichtengeschäftes sprechen, den eigenen Blick zu beschatten und auch in die oft verborgenen Hintergründe zu blicken, hat zur Namensgebung des Projektes beigetragen.

„SCHATTENBLICK wäre so die engagierte, zielstrebige und durch den Schatten dem grellen Licht der Unübersichtlichkeit und Informationsüberhänge entgegengestellte klare, weitreichende und sichere Beobachtungsposition“, schrieb sich die Redaktion schon vor einem Vierteljahrhundert ins Stammbuch. „Gerade die jüngste Diskussion in den elektronischen und auch den anderen Medien über die Frage nach der Wahrheitstreue oder Manipulation in der Berichterstattung wird auf diese Weise nach unserer Auffassung dem Leser aufs Wirksamste in die eigene Hand zurückgegeben. Im grellen Licht strahlenden Sonnenscheins wird jedermann, der etwas auszumachen oder zu beobachten sich anschickt, dem Blick mindestens den Schatten seiner Hand verleihen.“

Und der Schattenblick hat sich hierfür von Anbeginn an die besonderen Möglichkeiten des Internets zunutze gemacht, um kritische Analysen im Schwange befindlicher Umbrüche ohne Bindung an bestimmte Zeilenformate oder Artikellängen ins Wort zu setzen und Gefahren in Umwelt und Gesellschaft zu benennen, ohne Furcht und ohne Sucht nach Harmonie und Perspektive.

Mit seiner Zweigleisigkeit, einerseits mit tagesdurchschnittlich 150 neuen Beiträgen hochaktuell zu sein, mit bis zu 180.000 Artikeln und Informationen im Archiv aber auch weiterhin und für einen längeren Zeitraum zugänglich zu halten, war und ist der Schattenblick absolut innovativ und zeitgemäß.

Darin finden sich unvergessene Beiträge über DIE UNTOTEN auf Kampnagel im Mai 2011 zum Thema Leben, Tod und Transplantation im Pool Bildung und Kultur, über die Entwicklung von MEGACITIES unter Bürger/Gesellschaft, über EUROIMPERIALISMUS in Europool, über GEFESSELTE KUNST bei der „radius of art“ in Berlin im Februar 2012, über Ausnahmemusiker wie MIKIS THEODORAKIS, YOKO ONO, ACHIM REICHEL oder FRANZ-JOSEF DEGENHARDT im Fachpool Musik, über das ERSATZTEILLAGER MENSCH in Medizin, über neue Formen der Euthanasie und die Möglichkeit einer Psychiatrie ohne Zwang im Pannwitzblick, über die EUROKRAKE SICHERHEIT und eine HERRSCHAFT IN DER KRISE im Pool Politik, über das Verhältnis von TECHNIK, MENSCH UND SELBSTBESTIMMUNG oder die Neuorientierung der Sozialwissenschaften in QUO VADIS SOZIALARBEIT; nicht zu vergessen der richtungsklärende Artikel „Kein Streit unter Linken“ aus dem Jahr 2009 in Politik-Report. Ob über die ZUKUNFT DER MEERE, ‚grüne‘ Industrie, Reportagen zu den Auseinandersetzungen um den Hambacher Forst vor Ort oder die Berichte und Interviews vom Weltkongreß der Geographie, der 2012 unter dem Titel „DOWN TO EARTH“ erstmals auf deutschem Boden stattfand – die Zahl der Beiträge, die aktuell und lesenswert bleiben, ist Legion.

Dabei hat sich der Schattenblick mit dem Indextitel, unter dem verschiedenste und teils kontroverse Berichte und Interviews zu einem Thema oder Ereignis zugeordnet werden, ein eigenes Format geschaffen, so dass für den Leser mit einem Blick erkennbar wird, was es zu einem Sujet noch zu lesen und zu erfahren gibt.

Quelle für die Wissenschaft

„Dass der Schattenblick immer häufiger als zuverlässige Quelle in wissenschaftlichen Veröffentlichungen genannt wird, deckt sich mit unserem Anspruch, erfüllt uns aber auch mit Stolz. Da, wo andere Medien sich erst hinbewegten, war der Schattenblick schon da, viele Ideen und Konzepte, die sich anfangs der Kritik von Besserwissis ausgesetzt sahen, finden heute Anerkenntnis und Nachahmer“, erklärt die Redaktion, die übrigens gerne einfach als „Redaktion“ – also als Kollektiv – auftritt statt namentlich.

Zum eigene Anspruch gehört ebenso, dass breit gestreute Werbung das Lesevergnügen und -interesse eher einschränkt als befördert. Deshalb war und bleibt der Schattenblick in seinem redaktionellen Teil werbungsfrei, für die Akquise gibt es mit Werbung und Konsum einen eigenen Pool, der vom Leser aufgesucht, aber auch ignoriert werden kann. Es wird einem Schattenblick-Leser also nicht passieren, in seiner engagierten Lektüre ständig von Einspielungen unterbrochen und genervt zu werden. Dazu gehört auch, Menschen mit Handicap als gleichberechtigte Lesepartner wahrzunehmen. Von Beginn an war der Schattenblick für Blinde lesbar.

Nicht vergessen sei das Engagement verschiedenster anderer Publikationsorgane und freier Autoren, die uns ihre Artikel zur Veröffentlichung zur Verfügung stellen und ohne die der Schattenblick in seiner Vielfalt nicht das wäre, was er heute ist.

Vorwiegend elektronisch, aber auch gedruckt erhältlich …

Als Nebenprodukt anderer Verlagstätigkeiten entstanden, war der Schattenblick von Anfang an für seine Leser kostenlos. Das soll auch so bleiben. Inzwischen hat sich der Umfang vervielfacht, aber noch immer und mit großem Engagement recherchieren und schreiben die Redakteure und Mitarbeiter in ehrenamtlicher Tätigkeit.

Heute wird der Schattenblick von ca. 800.000 Nutzern mit stetig wachsender Tendenz gelesen. Dabei hat sich die klare Strukturierung, ohne die eine solche Fülle an Themenbereichen, wie sie hier vorgehalten werden, nicht auskommt, bewährt. Seit 2006 ist der Schattenblick im Internet. Er ist vielfältiger geworden, Bilder unterstützen heute die Textinformationen, ohne dass es darum geht, nur bunt zu sein. Die wachsende Resonanz hat uns Mut gemacht, den Schattenblick, konzentriert auf die redaktionseigenen Beiträge sowie auf Berichte und Reportagen unterschiedlicher Nachrichtenagenturen, die uns immer wieder aufschlußreiche Informationen aus aller Welt liefern, als gedruckte Wochenausgabe herauszubringen, dies allerdings dann gegen einen angemessenen Kaufpreis. Wo andere Medien den Weg vom Printprodukt ins Netz beschritten haben, geht der Schattenblick den umgekehrten Weg – in der festen Überzeugung, dass das gedruckte Wort sich wandeln, aber nicht verschwinden, sondern als Ergänzung neben dem Digitalen neue Qualitäten generieren und abdecken wird. Ein Pilotprojekt dazu wurde Anfang 2013 erfolgreich gestartet, war über einen längeren Zeitraum aber nicht finanzierbar. „Nun hoffen wir auf finanzielle Unterstützer, denen gute Nachrichtenarbeit gerade in diesen Zeiten etwas wert ist und die ein solches Projekt stemmen können. Mögen uns die Leser, die uns seit zwei Jahrzehnten mit kritischen Gedanken und Beiträgen, aber auch mit viel Lob begleitet haben, und denen der Schattenblick zum unverzichtbaren Bestandteil ihrer Informationsbeschaffung und Meinungsbildung geworden ist, treu bleiben und viele, viele dazukommen“, so die Redaktion einhellig.

Und hier finden  sich die Erscheinungsformen des Schattenblick:

– Die Online-Tageszeitung Schattenblick im Internet – kostenlos, werbefrei und täglich aktuell unter: schattenblick.de/infopool

– Die tägliche PDF-Druckausgabe des Schattenblick mit den aktuellen Artikeln der eigenen Redaktion und Nachrichten aus aller Welt kann online heruntergeladen oder aber kostenlos abonniert werden. Eine kurze Mail an redaktion@schattenblick.de mit der Bitte um Aufnahme in den Verteiler reicht.

– Der Schattenblick als ePaper:

Die vollständige online-Ausgabe des Schattenblick wird täglich auch als kostenloses ePaper angeboten: www.schattenblick.de

– Die Wochendruckausgabe des Schattenblick:

Die ersten Wochendruckausgaben erschienen im Jahr 2013 im klassischen Zeitungsformat. Seit August 2016 präsentiert sich die Printausgabe des Schattenblick in einem modernen Magazinformat. Sie wird regelmäßig als Anschauungsbeispiel und Leseprobe zunächst nur in kleiner Auflage für Multiplikatoren und die öffentliche Bereitstellung im Rahmen einer Werbe. und Printkampagne gedruckt.

Einzelpreis: Euro 8,50 inkl. Versandkosten

Abonnementpreis für vier aufeinander folgende Ausgaben: Euro 28,- inkl. Versandkosten

 Wir verneigen uns vor den Online- und Print-Kolleg*innen des Schattenblicks, ihrem steten Drang den Wissensdurst zu löschen und den mündigen Bürger zu fördern. Und wir wünschten uns, dass auch weitere Wissensdurstige den Weg zu den Print- und Online-Ausgaben suchen und finden. Gratulation!

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„Alles wird schön“ https://www.tiefgang.net/alles-wird-schoen/ Fri, 01 Dec 2017 23:09:48 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2561 [...]]]> In Heimfeld fanden sich 1992 einige Kunst- und Kulturinteressierte zusammen und legten den Grundstein eines kreativen Idylls. Grund zum Feiern.

Seit 25 Jahren ist auf knapp 50 Quadratmetern in der Heimfelder Friedrich-Naumann-Str. 27 ein der Kunst- und Kulturverein mit vielfältigen Angeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene aktiv und hatte sich selbst das Ziel zum Namen gemacht: „Alles wird schön“ (kurz ´aws`). Seither ist er ganz wesentlich an der kulturellen Entwicklung des Stadtteils Heimfeld und des Bezirks Harburg beteiligt. Der Verein gehört dem Dachverband Stadtkultur Hamburg an und wird seit 1994 sogar institutionell gefördert. Wenn auch in äußerst knappem Maße.

Die Schwerpunkte des Vereins liegen in der Förderung und Vermittlung von Kunst, Kultur und Teilhabe, so ist auf der Website zu lesen. „Wir unterstützen Menschen bei der Planung von Projekten und bieten Beratung an. Unsere Vereinsräume stehen grundsätzlich für jeden offen“, so „Vereins-Obermeier“ Jürgen Havlik. Und die Angebote von „Alles wird schön“ sind überwiegend künstlerisch-kreativer Art und derweil zu relevanten Projekten gewachsen.

Am 16.Dezember 1992 gründete sich die Interessengemeinschaft mit der inhaltlichen Ausrichtung der Kunst- und Kulturförderung und die Angebote und Aktivitäten erstrecken sich von Kursen und Workshops über Kinderatelier, Schreibwerkstatt, Ausstellungen, Veranstaltungen bis hin zur Realisation von Projekten. 

„Platz ist in der kleinsten Hütte“

Neben zahlreichen Angeboten – Lesungen, Theater- und Musik Workshops und Projekten etc. – entstanden Formate, wie das Kinderatelier, die Schreibwerkstatt und der erste aber hamburgweit legendär gewordene Poetry -Slam „Heimfeld ist Reimfeld“. „Aufgrund der Raumgröße der Vereinsräume, bleibt häufig nichts anderes übrig als zunehmend „Open Air“ Veranstaltungen durchzuführen, Leerstände zu bespielen oder andere Räumlichkeiten zu nutzen, was durchaus sehr aufwendig sein kann, aber auch als Hinweis verstanden werden kann, dass mehr Raum, auch mehr Angebot bzw. Möglichkeiten bieten kann, für Kunst, Kultur und Teilhabe“, so „Mr. Aws“ Jürgen Havlik.

Kunst der Kinder.

„Wir sind auf vielen Ebenen der Kunst und Kultur aktiv, z,B. als Mitgründer und Unterstützer von „SuedKultur“. Wir organisierten drei Jahre den jährlich ausgeschriebenen Harburger Jugendkulturpreis. Unsere Ausstellungen bilden ein breites Spektrum aktueller Kunst ab. Wir arbeiten an einem Kunst- und Künstleraustauschprojekt mit Künstler*Innen aus Kolumbien zusammen. Hinzugekommen sind Projekte mit Migrant*Innen, sowie Improvisationstheater und die aus der Schreibwerkstatt hervorgegangene Initiative und Gründung des „awsLiteratur“ -Verlages. Und wir haben auch in Zukunft vor, künstlerisch, kreativ zu arbeiten und gleichermaßen anspruchsvoll, niedrigschwellige und auch elitäre Veranstaltungen, Workshops und Projekte zu realisieren.“

Aktuelle Projekte

 „Culture dialogue“ etwa ist eine Gruppe von Künstlerinnen, Künstlern und Kulturinteressierten, die mit dem Kunst- und Kulturverein „Alles wird schön“ e.V. in Heimfeld gerade zusammenarbeitet. Gemeinsam realisiert sie ein Kunstprojekt mit Geflüchteten, in dem die Beteiligten mehr von ihrer Kultur kennenlernen und gespannt in einen Dialog treten, aus dem sich dann künstlerische Prozesse ergeben.

Kreative Kommunikation

„Da Sprache nicht das einzige Verständigungsmittel zwischen den Kulturen ist, wollen wir die Möglichkeiten der Kunst als Ausdrucksform und Begegnung wählen, z.B. Malerei, Fotografie, Video, Musik, Tanz etc. Wir können in diesem Projekt von- und miteinander Lernen. Zum Abschluss wird es eine Ausstellung / Aufführung der Arbeiten und Dokumentation des gemeinsamen Projektes geben. Material wird von uns gestellt. Frauen und Männer sind herzlich willkommen mitzumachen. Es entstehen euch dabei keinerlei Kosten oder Verpflichtungen“, liest man auf der website.

Die Schreibwerkstatt Harburg im aws findet unter der Leitung der Journalistin Kerstin Brockmann – alle 14 Tage am Dienstag um 19 Uhr –  statt. Wer Interesse am Schreiben hat, ist herzlich willkommen – auch ohne Anmeldung.
www.schreibwerkstatt-harburg.de

Daraus wiederum ist nun AWS-Literatur entstanden. Der neue vereinseigene Verlag von Alles wird schön e.V.. Autor Wilfried Abels und sein Team bringen Bücher aller Art heraus, hauptsächlich von Leuten im Vereinsumfeld. Wer einen Roman, Kurzgeschichten oder ein Sachbuch herausbringen oder vielleicht Bilder und Kunstwerke katalogisieren will, kann dies hier – i.d.R. kostenfrei – tun. www.aws-literatur.de

Der „Trommeltreff“ ist jeden Mittwoch um 19 Uhr eine feste Institution geworden. Wer Lust auf Trommeln, Cajonspielen und Lernen hat, der sollte sich anmelden oder einfach vorbeikommen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich und kosten tut es auch nichts. Instrumente sind vorhanden.

Trommeln auf der Cajun

Und auch Kinderatelier unter Anleitung der bekannten Künstlerin Andrea Rausch gibt es. Jeweils am Donnerstag von 15-15.55 Uhr für Kinder von 4-6 Jahren und von 16-17 Uhr für Kinder von 7-10 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos ! Malen, basteln mit allen verfügbaren Materialien, Tonarbeiten u.v.m. malrausch-Website

Und nun wird gefeiert – mit einem bunten Programm, das urtypisch für die Schönheit des Südens ist.

25 Jahre Alles wird schön e.V. am Freitag, 15. Dez. 2017 ab 15 Uhr.

Um 15 Uhr wird eine Vertretung des Bezirksamts Harburg einige Grußworte sprechen und dann  Jürgen Havlik einen Ausblick von „Alles wird schön e.V.“ in die Zukunft wagen. Parallel ist eine Ausstellungsretrospektive und auch eine im Kinderatelier zu sehen. Ein Imbiss und Getränke stehen bereit. Um 17 Uhr dann Pflanzenmusik als KlangCollage von Künstler Harald Finke und Jürgen Havlik, 19 Uhr RÖMERROK – ein Duo um Anne Römer (Gesang) und Viktoria Rok (Klavier). Um 20 Uhr spielt das Chad Popple Trio um Bernd Reincke (Saxophon), Jan  Gospodinow (Trompete) und Chad Popple (Schlagzeug) Free Jazz. Und ab 21 Uhr gibt es DJs, Party und Tanz… Open end und Eintritt frei.

Ort des Geschehens: Alles wird schön e.V. Kunst und Kultur, Friedrich-Naumann-Str. 27, 21075 Hamburg, Tel.: 040 / 7666 049, Mail:  info(at)alleswirdschoen.de, alles-wird-schoen-e-v.deBürozeiten: Di. – Fr. 14 – 18 Uhr oder nach Vereinbarung

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Irland in der Lämmertwiete https://www.tiefgang.net/irland-in-der-laemmertwiete/ Fri, 10 Nov 2017 23:53:30 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2465 [...]]]> Geschichten aus 20 Jahren „The Old Dubliner“ gibt es viele zu erzählen. An einer der ältesten und schönsten aber sitzt man in dem Irish Pub.

Kenny

1997 war es. Da wurde das erste Guiness im altehrwürdigen Keller in der Lämmertwiete angezapft. Damals waren es Mercedes und Noel Redmond, die ein Jahr zuvor ein „Old Dubliner“ in Lüneburg eröffnet hatten und denen der Sinn nach mehr stand. Und für das Harburger Geschwisterchen wurde eigens ein Tischler aus Dublin eingeflogen. Und schon war die erste bierselige Geschichte so gut wie geschrieben. Denn nach zu vielen Guinness am Vorabend verlor er das Augenmaß. Und so ist der zu hoch  geratene Tresen bis heute allabendlicher Gesprächsstoff.

Festes Mobiliar: Kirsten (l.) & Christina.

Vom Studi-Job zur Untennehmerin

Als aber dann die Inneneinrichtung fertig war, fehlte nur noch eins – ein waschechter Ire, der die Geschicke leiten sollte. Es kam Kenny, ein junger Dubliner, der seinen Job sehr gut machte und die Herzen der Gäste im Sturm eroberte. Aber auch ein Kenny brauchte mal einen freien Tag, und so kam es, dass Kirsten aus Lüneburg entsandt wurde. Kirsten, die neben der Ausbildung sich im Lüneburger Pub ihr Geld hinzuverdiente, wurde nach Harburg entsandt. Und die zweite Story nahm ihren Lauf. Und da in Lüneburg auch Christina jobbte – eine Studentin, die mit ihrem irischen Aussehen optimal in den Job passte – wurde die Lüneburg-Harburg-Connection bald eine feste Bank.

„Laß` die Gummistiefel zu Hause“

Bodhran, Guiness & Gesang (Foto: H. Rümenapf)

Nach zwei Jahren wollte Kenny in die weite Welt hinaus und heuerte in einem Pub in Madrid an. Er war der Meinung, dass Kirsten am besten geeignet sei, in seine Fußstapfen zu treten, und so wurde sie Geschäftsführerin und verließ das schöne Lüneburg. „Ein lieber Harburger Stammgast meinte, ich könne die Gummistiefel ruhig zu Hause lassen, schließlich würde ich in die Weltstadt Harburg ziehen. Aber für mich war es schrecklich“, erinnert sie sich noch heute. „Die Stadt, die Harburger mit ihrem ´Wir sind anders als alle anderen` und die Gäste, die Kenny nachweinten und mir den Start alles andere als leicht machten.“

Die Kellerschänke in den 20er Jahren.

Und so war sie fest entschlossen, maximal ein Jahr den Harburger Pub zu leiten, um dann auf Nimmerwiedersehen zu enteilen. „Leider lernte ich Alfons kennen, heiratete 2004 und bekam 2005 eine Tochter. Abhauen ging nicht mehr.“ 

Foto: Hinnerk Rümenapf

Christina war inzwischen auch schon nach Harburg nachgerückt, weil sie in Winterhude wohnte und der Weg von Harburg nach Hause doch näher als Lüneburg war. Und so entstand ein Team für die Ewigkeit. „Ich war schon längst gefühlte Harburgerin, als mein Chef Noel mir eröffnete, er wolle zurück nach Irland und würde mir das Old Dubliner verkaufen“, erinnert sich Kirsten heute.

2002 zum „Irish Pub of the year“ prämiert.

Viele Steine lagen auf dem Weg, viele unnötige Hürden mussten genommen und Enttäuschungen verwunden werden. Im November 2007 feierten Kirsten und Christina dann aber die zweite Eröffnung des Old Dubliner Harburg. „Dass wir heute immer noch da sind, verdanken wir einem starken Team, vielen Musikern und last but not least vielen lieben Gästen, von denen uns einige schon seit vielen Jahren die Treue halten.“

Und wir freuen uns auf die nächste Runde Guiness (und dass der Brexit an diesem Bier vorübergehen  mag), irische Lyrik bei der nächsten SuedLese, irische Musik am Wochenende und insbesondere zur SuedKultur Music-Night. Und last but not least – auf die nächsten 20 Jahre!

Irish Pub „The Old Dubliner, Neue Straße 56-58, Lämmertwiete, 21073 Hamburg, www.olddubliner.de

 

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10 Jahre SuedKultur! Von wegen, nix los! https://www.tiefgang.net/10-jahre-suedkultur-von-wegen-nix-los/ Fri, 16 Dec 2016 18:13:21 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=195 [...]]]> Die Kulturinitiative feiert zum Jahreswechsel 2016/2017 ihre 10jährige Existenz – Grund genug, in einer lockeren Folge auf einige Ereignisse zurück zuschauen …

„In Harburg ist doch nichts los…!“ Solche oder ähnliche Sätze haben die Initiatoren vom Café Leben!,  Consortium, Theater Harburg, Jazzclub im Stellwerk oder SchauRaum alle schon mal gehört. Vielleicht eine Trugschluss medialer Wahrnehmung?

Nun haben wir uns vorgenommen, jene Kultur, die auch in ganz Hamburg auf Interesse stößt,  aber im Süden der Stadt nun mal passiert, in eine geballte Informationsform zu bringen: die SuedKultur. Sie versteht sich also als eine Auslese an Kulturterminen. Die erste Ausgabe – pünktlich zu den anderen Vorsätzen des Neuen Jahres und mit freundlicher Unterstützung des Bezirksamtes – haben Sie vor gerade Augen. Sie können sie gedruckt oder als Pdf per Internet beziehen. Firmen können Sie in Ihre Firmennetzwerke stellen oder Sie lassen sie sich per eMail senden.

Und wenn Ihnen die SuedKultur besser gefällt als gedacht, können Sie uns helfen: nehmen Sie die Angebote wahr, spenden Sie oder schalten Sie eine Anzeige.

Machen Sie was draus!

Die Initiatoren“

Das waren im Dezember 2006 die einleitenden Sätze, mit denen die SuedKultur als Kulturinitiative startete. Ihr damalig oberstes Ziel war es, die Wahrnehmung der kulturellen Angebote im Süden Hamburgs zu stärken.

Am Anfang geschah das mit einer monatlich gedruckten Ausgabe im DIN A 4-Format, in der sich ausführliche Ankündigungen zu Kulturterminen fanden, von denen die Veranstalter meinten, sie könnten hinsichtlich ihrer inhaltlichen Relevanz auch überall in der Stadt stattfinden. Sogar ein Gespräch mit dem damaligen Geschäftsführer der Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH und heutigem Wirtschaftssenator, Frank Horch, gab es kurz darauf. Und nachfolgend auch eine kleine finanzielle Unterstützung.

Und in der ersten gedruckten SuedKultur-Ausgabe im Januar 2007 fand sich gar ein Grußwort der damaligen Kultursenatorin Prof. Dr. Karin v. Welck. Und dort fragte sie sich, „weshalb vorher noch niemand auf die Idee gekommen ist, einen Harburger Kulturkalender aufzulegen?“

Die gedruckte Ausgabe erwies sich schnell als schwierige Aufgabe: weniger wegen der Inhalte und des Interesses daran. Aber Anzeigen wurden nur mühsam zusammengebracht und neben dem finanziellen Minus, das wie so oft privat ausgeglichen wurde und wird, erwies sich auch die Verteilung und der nötige frühzeitige Drucktermin als hinderlich. Denn für Kulturveranstalter ohne feste Gagenbudgets sind vorausplanende Termine kaum möglich. Zur Drucklegung wurde es also immer noch mal richtig turbulent.

Manches ändert sich eben auch in 10 Jahren nicht …

Welche Erinnerungen haben Sie / Du zum letzten kulturellen Jahrzehnt im Süden Hamburgs?

Schreiben oder schicken Sie uns Texte, Bilder, Fotos an tiefgang@sued-kultur.de!

(16. Dezu.2016, TG)

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