Landesjugendjazzorchester Hamburg – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Fri, 10 Mar 2023 10:33:07 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.5 Grandfather’s Spirit – die Musik von Duke Ellington, Count Basie https://www.tiefgang.net/grandfathers-spirit-die-musik-von-duke-ellington-count-basie/ Fri, 10 Mar 2023 23:26:56 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9793 [...]]]>  

Jedes Jahr geht die Nachwuchsschmeide des Hamburger Jazz zweimal in Klausur und erarbeitet ein neues Programm. Jetzt tagt es in Rendsburg und arbeitet an Stücken, die immer noch prägend sind. Das Landesjugendjazzorchester Hamburg (LJJO HH) erweckt unter der Leitung von Jörn Marcussen-Wulff (u.a. Komponist der Titelmusik von „Der Tatortreiniger“) die Musik der beiden Urväter der Bigbandmusik, Duke Ellington und Count Basie, zu neuem Leben. Das Spitzenensemble und Aushängeschild der Jazznachwuchsarbeit in Hamburg präsentiert stilprägende Klassiker sowie moderne Bearbeitungen von Steve Gray, Arif Mardin oder Sammy Nestico. Zum Abschluss der Proben spielt das Ensemble zwei Konzerte:

Samstag, 18. März um 18 Uhr

im Pavillon der Akademie Nordkolleg, Am Gerhardshain 44, 24768 Rendsburg

Das Nordkolleg in Rendsburg ist eine renommierte Ausbildungsstätte, die unter Musikschaffenden für ihre ausgezeichneten Arbeitsmöglichkeiten bekannt ist. Für die Frühjahrsarbeitsphase ist Landesjugendjazzorchester Hamburg hier zu Gast und wird zum Abschluss auch Jazzfans von den schleswig-holsteinischen Landesnachbarn in die Swing-Ära zurückversetzen.

Der Eintritt ist frei, aber Spenden erwünscht. Platzkarten können unter info@ljjo-hamburg.de reserviert werden.

Montag, den 20. März um 19 Uhr

in der JazzHall Hamburg (HfMT), Harvestehuder Weg 12, 20148 Hamburg

Die im Sommer 2021 frisch eröffnete JazzHall gilt als neues Juwel unter den Top-Adressen der Hamburger Jazzszene und bietet den idealen Rahmen für diesen außergewöhnlichen Abend. Die Besucher erwartet ein mitreißendes Konzert und die Chance, die Jazzstars von Morgen zu erleben. Karten für das Konzert für 20,- € (erm. 10,- €) sind online hier oder telefonisch unter 040 / 413 223 0 erhältlich.

Tickets: 20,- € / erm. 10,- €; jetzt Tickets sichern unter: https://www.tixforgigs.com/Event/47615

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Jugend jazzt mit den Profis https://www.tiefgang.net/jugend-jazzt-mit-den-profis/ Fri, 27 Jan 2023 23:45:34 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9671 [...]]]> Der Wettbewerb „Jugend jazzt“ gilt als große Talentschmiede und Trittbrett zum Musikberuf. Jetzt gibt es ein Preisträgerkonzert mit gestandenen Profis …

Auch 2022 traten Hamburgs jazzbegeisterte jungen Nachwuchstalente zum Wettstreit an. Insgesamt 188 Musiker*innen im Alter von 11 bis 24 Jahren und aus 9 Jazzorchestern konnten sich beim vom Landesmusikrat Hamburg durchgeführten Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ im November 2022 messen. Nun folgt das
Preisträgerkonzert statt – gemeinsam mit der NDR Bigband!

Preisträgerkonzert „Jugend jazzt“ Hamburg mit der NDR Bigband

am Mittwoch, 01. Februar 2023 um 19 Uhr im Rolf-Liebermann-Studio, Oberstraße 120 (NDR Gelände), 20149 Hamburg.

An diesem Abend teilen sich die Nachwuchsjazzer*innen und Vollblutprofis die Bühne des Rolf-Liebermann-Studios. Drei Preisträgerbigbands sowie ein Solist präsentieren die Qualität und Vielfalt der Hamburger Nachwuchsszene. Mit dabei sind die Preisträger Bigbands „Think Big!“ (Ltg. S. Kagelmann), die „Senior Street Band Blankenese“ (Ltg. A. Gauri), die „Early Birds“ (Ltg. P. Muntean). Der Solist und Sonderpreisgewinner Nelio Andersen (Schlagzeug) tritt gemeinsam mit dem Preisspender Ingolf Burhardt und Musiker:innen der NDR Bigband auf.

„Es ist bei der Förderung des Nachwuchses wichtig, frühzeitig den Kontakt zu Profis herzustellen“, so Thomas Prisching, Geschäftsführer des Landesmusikrats. „Denn Talente sollten frühzeitig ein Gespür für die zukünftigen Möglichkeiten bekommen, damit sie sich dann für einen arbeitsreichen aber erfolgversprechenden Weg ins musikalische Berufsleben entscheiden können.“
Bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ 2023, die dieses Jahr das erste Mal in Hamburg stattfindet, wird die Bigband „Think Big!“ unter der Leitung von Sven Kagelmann die Hansestadt repräsentieren. Ihre jungen Talente konnten bereits bei Jazzveranstaltungen im norddeutschen Raum, bei der Bundesbegegnung in Kempten 2013 und sogar in Shanghai im selben Jahr prägende Erfahrungen sammeln.
Der Landeswettbewerb „Jugend jazzt 2022“ ist eine Fördermaßnahme des Landesmusikrates Hamburg und wird von der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg sowie der Deutschen Bank gefördert. Das Preisträgerkonzert wird in Kooperation mit der NDR Bigband durchgeführt. Der jährliche Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ richtet sich an junge Musiker*innen im Alter bis 24 Jahre und bildet eine einzigartige Plattform für Nachwuchsjazzer – egal ob Solist*in oder Mitspieler*in einer Jazzcombo bzw. Bigband. Er gilt als Vorentscheid für die vom Deutschen Musikrat durchgeführte Bundesbegegnung dar, auf der die jeweils beste und kreativste Band jedes Bundeslandes sein Können präsentiert.

Neue Mitspieler*innen gesucht!

Zudem bietet das Landesjugendjazzorchester Hamburg (LJJO HH) wieder freie Plätze an! Aktuell werden gesucht: Saxofon, Trompete, Gitarre, Bass, Klavier und Schlagzeug. Während zwei Arbeitsphasen im Jahr erhalten sie die Gelegenheit, mit der Unterstützung der künstlerischen Leitung des LJJOs HH sowie weiterer herausragender Jazzprofis Bigbandpraxis auf hohem Niveau zu erwerben und Konzerte vor einem breiten Publikum zu geben. Das LJJO HH wird von der Behörde für Kultur und Medien gefördert.

Termine 2023:
19./20. Februar 2023
Probevorspiele
14. März bis 23. März Frühjahrsarbeitsphase inkl. Konzerte
18. Mai 2023
Eröffnung Bundesbegegnung Jugend jazzt
07. September bis 16. September Herbstarbeitsphase inkl. Konzerte

Was erwartet Dich als Mitglied des Landesjugendjazzorchesters Hamburg?
Das LJJO HH spielt in klassischer Bigband-Besetzung ein Repertoire in den verschiedensten Stilrichtungen
des Bigbandjazz und probt bzw. arbeitet in zwei 7-tägigen Arbeitsphasen pro Jahr, zu denen herausragende Dozent*innen eingeladen werden. Die Musiker*innen verpflichten sich zur Teilnahme an mindestens den nächsten vier Arbeitsphasen sowie an weiteren Proben, Konzerten, Konzertreisen und CD-Produktionen.
Wie kann ich beim LJJO HH mitmachen?
Die Bewerbung erfolgt per Mail. Bitte schicke uns den ausgefüllten Bewerbungsbogen (unten) sowie Aufnahmen (bzw. ein Link zum Herunterladen) von 2-3 Stücken unterschiedlichen Charakters mit Band oder Playback (mindestens zwei Stücke mit Improvisation und mindestens ein Jazzstandard) bis zum 03.02.2023 per E-Mail an: info@ljjo-hamburg.de.
Die aufnahmetechnische Qualität der Demo-Aufnahmen ist nicht relevant (Handy-Aufnahmen etc. sind möglich). Bewerbungen, die nach Ablauf der Einsendefrist eingehen, können leider nicht berücksichtigt werden.

eingeladen. Die Auswahlvorspiele finden am 19. und 20. Februar 2023 in Hamburg statt. Die genaue
Uhrzeit, der Ort sowie Informationen zum Ablauf werden mit der Einladung zum Vorspiel bekannt gegeben.
Im Falle von Verschärfungen der Einschränkungen in Bezug auf die Corona-Pandemie durch den Hamburger
Senat kann es bei den Terminierungen zu etwaigen kurzfristigen Änderungen oder Anpassungen kommen.
Rückfragen nimmt die Projektleitung des Landesmusikrates Hamburg gerne unter info@ljjo-hamburg.de
entgegen.
Weitere Informationen auch auf www.ljjo-hamburg.de, www.facebook.com/ljjohamburg  oder www.lmrhh.de/project/landesjugendjazzorchester-hamburg.

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Junger Jazz mit alten Hasen https://www.tiefgang.net/junger-jazz-mit-alten-hasen/ Fri, 05 Oct 2018 22:47:18 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4253 [...]]]> Trompeter Randy Brecker ist ein Star im Jazz. Zu den Jubiläen der deutschen Nachwuchsförderer aber ist gerne dabei. Und das ist er nicht allein …

Am 11. Dezember 2018 präsentieren sich das Bundesjazzorchester (BuJazzO) und das Landesjugendjazzorchester Hamburg (LJJO Hamburg) erstmals zusammen im Großen Saal der Elbphilharmonie. Beide Ensembles feiern in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen – ein einmaliger Anlass und passender Rahmen für ein gemeinsames Konzert mit dem amerikanischen Star-Trompeter Randy Brecker in dem renommierten Konzerthaus an der Elbe. Geleitet werden die Bigbands von Jiggs Whigham (Bundesjazzorchester) und Lars Seniuk (Landesjugendjazzorchester Hamburg). Brecker, Whigham und Seniuk haben übrigens alle mal im damaligen „Jazzclub im Stellwerk“ im Bahnhof Harburg gespielt, wenn auch nicht zusammen.

„Wir sind stolz, in der Elbphilharmonie zusammen mit unseren Kolleginnen und Kollegen vom Landesjugendjazzorchester Hamburg und Randy Brecker unser gemeinsames 30. Jubiläumsjahr zu vollenden. Einen schöneren Ort hierfür können wir uns nicht vorstellen! Randy Brecker ist für viele unserer jungen Leute ein großes Vorbild und mit ihm gemeinsam auf einer Bühne zu stehen, ist für jede und jeden ein Traum“, so Dominik Seidler, Projektleiter des Bundesjazzorchesters.

„Für die Musikerinnen und Musiker des Landesjugendjazzorchesters ist dieses Doppelkonzert mit dem Bundesjazzorchester ein Jubiläums-Highlight. Die Zusammenarbeit freut mich ganz besonders, denn fünf Musikerinnen und Musiker der aktuellen Besetzung des Bundesjazzorchesters stammen ursprünglich aus dem Landesjugendjazzorchester Hamburg. Das zeigt den Erfolg und die Nachhaltigkeit unserer Jazz-Nachwuchsförderung in Hamburg“, meint Thomas Prisching, Geschäftsführer des Landesmusikrates Hamburg e.V.

Der Vorverkauf für das Konzert mit Randy Brecker startete bereits am 11. September 2018: www.elbphilharmonie.de. Tickets sind ab 13 € erhältlich über www.eventim.com und telefonisch unter Tel. 01806-570070.

Der mehrfache Grammy-Preisträger Randy Brecker ist in vielen musikalischen Genres zu Hause. Er studierte klassische Trompete und war Gründungsmitglied der amerikanischen Jazzrock-Band „Blood, Sweat & Tears“, spielte in den Bigbands von Clark Terry und Charles Mingus und ist auf über 700 Alben von Art Blakey bis Frank Zappa zu hören. Große Erfolge konnte Brecker mit seinem Bruder und der legendären Fusionband „The Brecker Brothers“ feiern.

Das Bundesjazzorchester prägt seit 30 Jahren als Ausbildungsorchester für Ausnahmetalente des deutschen Jazznachwuchses die Jazzszene in Deutschland. 1988 von Peter Herbolzheimer gegründet, gilt es als wertvolles Bindeglied zwischen Ausbildung und Beruf und als ausgezeichnete Talentschmiede für erfolgreiche Jazzmusiker von morgen. So bekannte Jazzmusiker wie Till Brönner, Roger Cicero, Michael Wollny, Julia Hülsmann und Tom Gaebel haben hier ihre Karrieren begonnen. Träger des Bundesjazzorchesters ist der Deutsche Musikrat. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL), die Daimler AG und der Westdeutsche Rundfunk teilen sich die Förderung des Projekts.
Das LJJO Hamburg, Spitzenensemble und Aushängeschild der Nachwuchs–Jazzförderung in Hamburg, zählt zu den führenden Auswahlorchestern Deutschlands und bietet unter der Leitung des jungen Ausnahmedirigenten Lars Seniuk Bigband-Jazz in seiner ganzen Klangvielfalt dar. Es vereint und fördert die besten jungen Jazzmusikerinnen und -musiker der Hansestadt. Das Ensemble wird getragen vom Landesmusikrat Hamburg e.V. und gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, der Zeit-Stiftung sowie der Hamburgischen Kulturstiftung.
Weitere Informationen: www.bundesjazzorchester.de, www.ljjo-hamburg.de

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Die Jugend mit 50 https://www.tiefgang.net/die-jugend-mit-50/ Fri, 01 Jun 2018 22:13:15 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3663 [...]]]> 50 Jahre Landesjugendorchester Hamburg und 30 Jahre Landesjugendjazzorchester Hamburg: das sind nicht nur Zahlen zu Jubiläen, sondern eine große Geschichte musikalischer Talentförderung.

In der Mitteilung zum Jubiläum vom Landesmusikrat Hamburg heißt es:

„50 Jahre Landesjugendorchester Hamburg – 50 Jahre musikalische Spitzennachwuchsförderung in Hamburg. Seit 1968 prägt das Landesjugendorchester Hamburg (ehemals Hamburger Jugendorchester) die Hamburger Musikszene und fördert in der Funktion als Auswahlorchester den MusikerInnen-Nachwuchs der Stadt nachhaltig.

Programme zwischen Orchestertradition und Moderne werden in jährlich zwei Arbeitsphasen unter professioneller Anleitung mit den Jugendlichen einstudiert. Im Rahmen von vier Konzerten in und um Hamburg wird das Landesjugendorchester Hamburg ein dem Jubiläum würdiges Programm durch die Jahrhunderte der Orchesterliteratur präsentieren. Ein besonderes Augenmerk liegt bei der Hamburger Erstaufführung des Werkes „Spectrum“ für Sinfonieorchester, Jazzband und Trompete des ehemaligen Chefdirigenten der NDR Bigband Jörg Achim Keller. Anlässlich dieser Aufführung lädt das Orchester MusikerInnen des Landesjugendjazzorchesters Hamburg ein, was in diesem Jahr ebenfalls sein 30 jähriges Bestehen feiert. Solist des Werkes ist der Trompeter der NDR Bigband, Ingolf Burkhardt. Die Leitung hat Lars Seniuk, u.a. Leiter des Landesjugendjazzorchesters Hamburg, inne.

Im weiteren Programm des Konzertabends werden Brahms‘ „Akademische Festouvertüre“ und die erste Sinfonie, die „Frühlingssinfonie“, von Robert Schumann unter der Leitung von Justus Tennie zu hören sein. Das Landesjugendorchester Hamburg ist das Auswahlorchester in der Freien und Hansestadt Hamburg und wird gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg. Träger des Orchesters ist der Landesmusikrat in der Freien und Hansestadt Hamburg e.V, der in diesem Jahr sein vierzigjähriges Jubiläum feiert.

Freitag, 15. Juni 2018, 19 Uhr: Freie Waldorfschule Kaltenkirchen/ Aula

(Kisdorfer Weg 1, 24568 Kaltenkirchen, Tel. (04191- 93010) – Eintritt frei – Spenden erwünscht!

Samstag, 16. Juni 2018, 20 Uhr: Laeiszhalle, Großer Saal

(Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg), Ticketpreise: 18,95 EUR, ermäßigt

10,15 EUR. Tickets unter (040) 35 76 66 66, www.eventim.de.

Samstag, 23. Juni 2018, 19 Uhr: Bergedorfer Musiktage, Auferstehungskirche

(Kurz-Adams-Platz 9, 21031 Hamburg), Ticketpreis: 15 EUR zuzüglich VVK-Gebühr.

Sonntag, 24. Juni 2018, 18 Uhr: Burgtheater Ratzeburg

(Theaterplatz 1, 23909 Ratzeburg), Ticketpreis: 18 EUR, ermäßigt 12 EUR, Tickets unter: (0 45 41) 80 30 80.

Programm

  • Johannes Brahms: Akademische Festouvertüre, op. 80
  • Jörg Achim Keller: „Spectrum“ für Sinfonieorchester, Jazztrio und Trompete
  • Giuseppe Verdi: Ouvertüre zu „La forza del destino“,
  • Robert Schumann: Sinfonie Nr. 1 in B-Dur, „Die Frühlingssinfonie“, op. 38

Mitwirkende

  • Ingolf Burkhardt (Trompete)
  • Justus Tennie/ Lars Seniuk (Dirigenten)
  • Landesjugendorchester Hamburg und MusikerInnen des Landesjugendjazzorchesters Hamburg

Zu den Mitwirkenden der Konzerte:

Der Trompeter Ingolf Burkhardt ist nicht nur seit 28 Jahren festes Mitglied der NDR Bigband, sondern sowohl als Solist mit seinen eigenen Bands „JAZUL“ und „Jazul Duo“ sehr erfolgreich. Er ist als Solist und Yamaha Werbeträger mit den verschiedensten Projekten, als Studiomusiker und Pädagoge unterwegs. Mit seinem unverkennbaren Sound und Stil prägt er zahlreiche Aufnahmen u.a. der NDR Bigband mit Al Jarreau, Quincy Jones oder Bobby McFerrin und vielen weiteren Jazzgrößen.

Sein Können und Wissen gibt er in Workshops an junge MusikerInnen weiter und ruft im Rahmen verschiedener Nachwuchsförderwettbewerbe, wie z.B. des Hamburger Landeswettbewerbs „Jugend jazzt“ den Ingolf-Burkhardt Award für besonders begabte Solisten aus. Weitere Informationen unter www.ingolfburkhardt.com.

Lars Seniuk (*1989 in Norderstedt), gilt als Ausnahmetalent der deutschen Jazzszene. Er studierte in Hamburg und Berlin Klassik und Jazztrompete sowie Komposition. Er ist heute ein gefragter Bandleader, Arrangeur und Dozent. Neben seiner Funktion als Leiter des Landesjugendjazzorchesters Hamburg ist er gern gesehener Gast als Dirigent und Komponist u.a. bei den großen Rund funkbigbands wie der NDR, HR und WDR Bigband und unterrichtet u.a. an der HfMT Hamburg und der HfMDK Frankfurt. Weitere Informationen unter www.larsseniuk.de.

Seit 2016 dirigiert Justus Tennie das Landesjugendorchester Hamburg und führte das Orchester u.a. 2016 erfolgreich durch das Programm der China-Tournee. 1992 in Geesthacht geboren studiert Justus Tennie Orchesterleitung und Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und dirigierte bereits verschiedene Profiorchester auf norddeutschen Konzertbühnen.

Weitere Informationen unter www.justus-tennie.de.

Das Landesjugendorchester Hamburg (LJO HH), ehemals Hamburger Jugendorchester, wurde 1968 von der Kulturbehörde Hamburg für junge talentierte MusikerInnen gegründet und fördert seither den Spitzennachwuchs der Freien Hansestadt.

MusikerInnen zwischen 14 und 25 Jahren erarbeiten unter professioneller Anleitung jährlich zwei Programme zwischen Orchestertradition und Moderne. Das Landesjugendorchester befindet sich in der Trägerschaft des Landesmusikrates Hamburg und wird von der Behörde für Kultur und Medien gefördert. Weitere Informationen unter www.ljo-hamburg.de.

Das Landesjugendjazzorchester Hamburg (LJJO HH) ist das Spitzenensemble und Aushängeschild der Jazznachwuchsarbeit in Hamburg. Unter der künstlerischen Leitung von Lars Seniuks werden talentierte und ambitionierte Jazznachwuchstalente der Hansestadt bis 25 Jahre durch die Aktivitäten des LJJO HH gefördert. Das Landesjugendjazzorchester Hamburg feiert 2018 sein dreißigjähriges Bestehen. Der Landesmusikrat Hamburg ist Träger des Landesjugendjazzorchester Hamburg. Das LJJO HH wird gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg. Weitere Informationen unter www.ljjo-hamburg.de.“

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Ein guter Ton zur Integration https://www.tiefgang.net/ein-guter-ton-zur-integration/ Sat, 18 Mar 2017 08:00:27 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=759 [...]]]> „Mit Musik geht alles besser!“ – Der alte Schlagertitel klingt naiv, ist aber in Zeiten verschiedenster Sprachlosigkeit hilfreich. Eine Initiative des aus Norderstedt stammenden Lars Seniuk hat sich dies zu eigen gemacht …

Wer sich in Hamburg für Jazz interessiert, dem ist er schon lange kein Unbekannter: Lars Seniuk. Schon als Jugendlicher fiel er durch BigBand-Arrangements auf, leitete die außergewöhnliche Jugend-BigBand NGA, die u.a. auf den Take-5-Festivals an verkaufsoffenen Sonntagen in Harburg begeisterte und im seinerzeitigen Jazzclub im Stellwerk auch tagsüber probte.

Mittlerweile ist Lars Seniuk Leiter des Hamburger Landesjugendjazzorchesters geworden und damit in große Fußstapfen seines Vorgängers Nils Gessinger getreten. Problemlos, wie einem scheint. Zudem leitet er nach wie vor eine eigene BigBand, das New German Art Orchestra (kurz NGAO), die bisherige BigBand-Musikliebhaber quasi einer auditiven Revolution unterzieht, aber geschmeidig bleibt. Und für den Echo-Jazz 2016 war er auch nominiert.

Kurzum: Musik und insbesondere der Jazz sind sein Leben und Herzblut. Was liegt da näher,  als eben dieses kulturelle Genre auch für Mitmenschliche Belange einzusetzen?

Und während so andere noch über ihre Einstellung zum Thema Flüchtlinge grübelten, das Wort Integration  beschworen, zuweilen ohne die Antwort auf die Frage „worein eigentlich?“ sich je gegeben zu haben, initiierte Lars Seniuk ein Projekt, das dort ansetzt, wo Menschen schnell einander verstehen: in der Kultur – hier speziell der Musik.  Resultat: die gemeinnützige Initiative „Miteinander durch Musik e.V.“. Diese engagiert sich nun schon seit geraumer Zeit bundesweit für Geflüchtete. „Wir haben uns dabei zur Aufgabe gemacht, Flüchtlinge und Flüchtlingskinder mit Hilfe von Musik in Deutschland willkommen zu heißen, zu unterstützen und integrieren, sowie uns aktiv gegen Fremdenfeindlichkeit zu positionieren“, heißt es zudem Projekt.

Getrommelt wird auch um finanzielle Unterstützung. (Foto: MdM e.V.)

Neben eigenen Projekten und der Bündelung und Vermittlung von ehrenamtlichen Kräften liegt dabei ein weiterer Schwerpunkt der Initiative in der Unterstützung von Drittinitiativen. Dies findet in Form von Beratung, Öffentlichkeitsarbeit sowie Sach- und Finanzmitteln statt.

Musikprojekte für Geflüchtete in Berlin

„Derzeit befinden wir uns im Aufbau mehrerer Projekte für geflüchtete Kinder und Jugendliche in Berlin. Diese umfassen Instrumentalunterricht sowie Band- und Ensemblearbeit, u.a. in Kooperation mit Lehrenden und Studierenden der Hochschule für Musik Berlin“, lautet der aktuelle Stand.

Und auch in Hamburg ist die Initiative konkret: In einem Camp für Geflüchtete in Hamburg-Marienthal, in dem viele Flüchtlingskinder leben, die teilweise ihre Eltern auf der Flucht verloren haben und traumatisiert sind, bietet „Miteinander durch Musik“ nun Musikunterricht und die Arbeit in Ensembles an und hilft so den Kindern, Traumata zu verarbeiten, spielerisch Deutsch zu lernen und Freude am gemeinsamen Musizieren zu erleben. Angeboten werden unter anderem Unterricht auf verschiedenen Instrumenten, ein Chor, Musikalische Früherziehung für die 3- bis 5-Jährigen, Percussion- und Body-Percussion-Kurse für die Jugendlichen und gemeinsame Ensembles.

Ein weiteres konkretes Projekt arbeitet derzeit in Dresden. Gemeinsam mit Studierenden der Hochschule für Musik Dresden und weiteren Musikern aus der Region finden dort Gesangs- und Percussion-Workshops für Flüchtlinge statt, die sich an verschiedene Altergruppen richten.

Neben diesen stadtbezogenen Projekten arbeitet „Miteinander durch Musik“ aber zudem an einem Pilot-Projekt, das syrischen Musikern die Integration und den Wiedereinstieg in ihren Beruf erleichtert. Hierbei stehen sprachliche Komponenten, die Vermittlung von europäischer Musiktheorie und -pädagogik sowie Schulung in Organisationsstrukturen ebenso auf dem Programm wie die Bildung von Ensembles für europäische und syrische Musik.

Benefizkonzerte in verschiedenen Städten

Und nicht zu vergessen seien die Benefizkonzerte der Initiative. Sie wirkt unter anderem an der Planung und Durchführung mehrerer Konzerte für Geflüchtete sowie mehrerer Benefizkonzerte zu Gunsten von Flüchtlingen in verschiedenen Städten wie Leipzig und Berlin evtl. auch bald Hamburg mit.

All das liest sich toll? Dann leisten Sie Ihren Beitrag. Als gemeinnützige und nicht-kommerzielle Initiative sind die Initiatoren stets auf Unterstützung von außen angewiesen. Neben ehrenamtlichen Helfern benötigen sie Finanzspenden sowie Sachspenden, beispielsweise in Form von alten oder nicht mehr benötigten Instrumenten. „Gerne organisieren wir auch eine Abholung, falls Sie dies wünschen. Sollten Sie nicht sicher sein, ob die Instrumente noch geeignet sind, nehmen wir diese selbstverständlich gerne vor Ort in Augenschein“, so das pragmatische Angebot der musikalischen  Weltverbesserer.

Finanzspenden können Sie gerne jederzeit auf folgendes Konto überweisen.

IBAN: DE29 8306 5408 0004 9373 09
BIC: GENODEF1SL
Verwendungszweck: Miteinander durch Musik e.V.

Sollten Sie sich ehrenamtlich für „Miteinander durch Musik e.V.“ engagieren wollen, senden Sie eine Nachricht an info(at)miteinanderdurchmusik.de. Gemeinsam kann wir dann ein geeignetes Projekt in Ihrer Nähe gefunden oder initiiert werden und mögliche Zeitkontingente und -räume gemeinsam abgestimmt werden. Auch sucht die Initiative stets nach Musikern, Musikpädagogen, Dolmetschern und Betreuern. Zögern Sie nicht!

Musik als Integrationsmittel wird übrigens auch in Wilhelmsburg  und Barmbek bei Sessions etwa in der Alten Kappelle im Inselpark oder in der Zinnschmelze genutzt. Also immer die Ohren auf halten!

Weitere Hintergründe zum Projekt:

Ein Logo, das nicht nur ums musikalische Herz macht.

www.miteinanderdurchmusik.de

www.facebook.de/miteinanderdurchmusik

Zu Lars Seniuk findet sich ein Kurzportrait auf jazz-guide-hamburg.de

 

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