Jugendorchester Hamburgs laden zu Jubiläumskonzerten ein:

Die Jugend mit 50

Seit mehreren Jahrzehnten jung geblieben: das Landesjugendorchester und LandesJugendJazzOrchester Hamburgs. (Fotos [2]: LandesMusikRat HH)Jugend in Hamburg den Mar

50 Jahre Landesjugendorchester Hamburg und 30 Jahre Landesjugendjazzorchester Hamburg: das sind nicht nur Zahlen zu Jubiläen, sondern eine große Geschichte musikalischer Talentförderung.

In der Mitteilung zum Jubiläum vom Landesmusikrat Hamburg heißt es:

„50 Jahre Landesjugendorchester Hamburg – 50 Jahre musikalische Spitzennachwuchsförderung in Hamburg. Seit 1968 prägt das Landesjugendorchester Hamburg (ehemals Hamburger Jugendorchester) die Hamburger Musikszene und fördert in der Funktion als Auswahlorchester den MusikerInnen-Nachwuchs der Stadt nachhaltig.

Programme zwischen Orchestertradition und Moderne werden in jährlich zwei Arbeitsphasen unter professioneller Anleitung mit den Jugendlichen einstudiert. Im Rahmen von vier Konzerten in und um Hamburg wird das Landesjugendorchester Hamburg ein dem Jubiläum würdiges Programm durch die Jahrhunderte der Orchesterliteratur präsentieren. Ein besonderes Augenmerk liegt bei der Hamburger Erstaufführung des Werkes „Spectrum“ für Sinfonieorchester, Jazzband und Trompete des ehemaligen Chefdirigenten der NDR Bigband Jörg Achim Keller. Anlässlich dieser Aufführung lädt das Orchester MusikerInnen des Landesjugendjazzorchesters Hamburg ein, was in diesem Jahr ebenfalls sein 30 jähriges Bestehen feiert. Solist des Werkes ist der Trompeter der NDR Bigband, Ingolf Burkhardt. Die Leitung hat Lars Seniuk, u.a. Leiter des Landesjugendjazzorchesters Hamburg, inne.

Im weiteren Programm des Konzertabends werden Brahms‘ „Akademische Festouvertüre“ und die erste Sinfonie, die „Frühlingssinfonie“, von Robert Schumann unter der Leitung von Justus Tennie zu hören sein. Das Landesjugendorchester Hamburg ist das Auswahlorchester in der Freien und Hansestadt Hamburg und wird gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg. Träger des Orchesters ist der Landesmusikrat in der Freien und Hansestadt Hamburg e.V, der in diesem Jahr sein vierzigjähriges Jubiläum feiert.

Freitag, 15. Juni 2018, 19 Uhr: Freie Waldorfschule Kaltenkirchen/ Aula

(Kisdorfer Weg 1, 24568 Kaltenkirchen, Tel. (04191- 93010) – Eintritt frei – Spenden erwünscht!

Samstag, 16. Juni 2018, 20 Uhr: Laeiszhalle, Großer Saal

(Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg), Ticketpreise: 18,95 EUR, ermäßigt

10,15 EUR. Tickets unter (040) 35 76 66 66, www.eventim.de.

Samstag, 23. Juni 2018, 19 Uhr: Bergedorfer Musiktage, Auferstehungskirche

(Kurz-Adams-Platz 9, 21031 Hamburg), Ticketpreis: 15 EUR zuzüglich VVK-Gebühr.

Sonntag, 24. Juni 2018, 18 Uhr: Burgtheater Ratzeburg

(Theaterplatz 1, 23909 Ratzeburg), Ticketpreis: 18 EUR, ermäßigt 12 EUR, Tickets unter: (0 45 41) 80 30 80.

Programm

  • Johannes Brahms: Akademische Festouvertüre, op. 80
  • Jörg Achim Keller: „Spectrum“ für Sinfonieorchester, Jazztrio und Trompete
  • Giuseppe Verdi: Ouvertüre zu „La forza del destino“,
  • Robert Schumann: Sinfonie Nr. 1 in B-Dur, „Die Frühlingssinfonie“, op. 38

Mitwirkende

  • Ingolf Burkhardt (Trompete)
  • Justus Tennie/ Lars Seniuk (Dirigenten)
  • Landesjugendorchester Hamburg und MusikerInnen des Landesjugendjazzorchesters Hamburg

Zu den Mitwirkenden der Konzerte:

Der Trompeter Ingolf Burkhardt ist nicht nur seit 28 Jahren festes Mitglied der NDR Bigband, sondern sowohl als Solist mit seinen eigenen Bands „JAZUL“ und „Jazul Duo“ sehr erfolgreich. Er ist als Solist und Yamaha Werbeträger mit den verschiedensten Projekten, als Studiomusiker und Pädagoge unterwegs. Mit seinem unverkennbaren Sound und Stil prägt er zahlreiche Aufnahmen u.a. der NDR Bigband mit Al Jarreau, Quincy Jones oder Bobby McFerrin und vielen weiteren Jazzgrößen.

Sein Können und Wissen gibt er in Workshops an junge MusikerInnen weiter und ruft im Rahmen verschiedener Nachwuchsförderwettbewerbe, wie z.B. des Hamburger Landeswettbewerbs „Jugend jazzt“ den Ingolf-Burkhardt Award für besonders begabte Solisten aus. Weitere Informationen unter www.ingolfburkhardt.com.

Lars Seniuk (*1989 in Norderstedt), gilt als Ausnahmetalent der deutschen Jazzszene. Er studierte in Hamburg und Berlin Klassik und Jazztrompete sowie Komposition. Er ist heute ein gefragter Bandleader, Arrangeur und Dozent. Neben seiner Funktion als Leiter des Landesjugendjazzorchesters Hamburg ist er gern gesehener Gast als Dirigent und Komponist u.a. bei den großen Rund funkbigbands wie der NDR, HR und WDR Bigband und unterrichtet u.a. an der HfMT Hamburg und der HfMDK Frankfurt. Weitere Informationen unter www.larsseniuk.de.

Seit 2016 dirigiert Justus Tennie das Landesjugendorchester Hamburg und führte das Orchester u.a. 2016 erfolgreich durch das Programm der China-Tournee. 1992 in Geesthacht geboren studiert Justus Tennie Orchesterleitung und Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und dirigierte bereits verschiedene Profiorchester auf norddeutschen Konzertbühnen.

Weitere Informationen unter www.justus-tennie.de.

Das Landesjugendorchester Hamburg (LJO HH), ehemals Hamburger Jugendorchester, wurde 1968 von der Kulturbehörde Hamburg für junge talentierte MusikerInnen gegründet und fördert seither den Spitzennachwuchs der Freien Hansestadt.

MusikerInnen zwischen 14 und 25 Jahren erarbeiten unter professioneller Anleitung jährlich zwei Programme zwischen Orchestertradition und Moderne. Das Landesjugendorchester befindet sich in der Trägerschaft des Landesmusikrates Hamburg und wird von der Behörde für Kultur und Medien gefördert. Weitere Informationen unter www.ljo-hamburg.de.

Das Landesjugendjazzorchester Hamburg (LJJO HH) ist das Spitzenensemble und Aushängeschild der Jazznachwuchsarbeit in Hamburg. Unter der künstlerischen Leitung von Lars Seniuks werden talentierte und ambitionierte Jazznachwuchstalente der Hansestadt bis 25 Jahre durch die Aktivitäten des LJJO HH gefördert. Das Landesjugendjazzorchester Hamburg feiert 2018 sein dreißigjähriges Bestehen. Der Landesmusikrat Hamburg ist Träger des Landesjugendjazzorchester Hamburg. Das LJJO HH wird gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg. Weitere Informationen unter www.ljjo-hamburg.de.“

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