Noémi Barbaglia – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Fri, 01 Nov 2024 14:53:16 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.5 IN WITH THE NEW https://www.tiefgang.net/in-with-the-new/ Fri, 01 Nov 2024 23:48:27 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11302 [...]]]> In der neuen Ausstellung IN WITH THE NEW in der Sammlung Falckenberg der Deichtorhallen Hamburg wird ab 15. November eine Auswahl der Arbeiten von den dreißig Künstler*innen präsentiert, die in den Jahren 2022, 2023 und 2024 von der Behörde für Kultur und Medien mit einem Arbeitsstipendium für bildende Kunst ausgezeichnet wurden.

Seit 1981 zeichnet die Behörde für Kultur und Medien mit der Vergabe von Arbeitsstipendien jährlich zehn besonders herausragende künstlerische Positionen aus und unterstützt bildende Künstler*innen dabei, sich nach Beendigung ihrer Ausbildung künstlerisch weiterzuentwickeln, neue Projekte zu verfolgen und Netzwerke aufzubauen.Zahlreiche ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten haben sich im Anschluss an das Stipendium überregional und international einen Namen gemacht. Zu ihnen gehören beispielsweise Stephan Balkenhol, Andreas Slominski, Mariella Mosler, Jeanne Faust, Christoph Schäfer, Helena Wittmann, Thorsten Brinkmann, Annika Kahrs oder Boran Burchardt.

Stipendiat*innen 2022:
Florian Bräunlich, Asana Fujikawa, Steffen Goldkamp, Gulzat Matisakova, Jil Lahr, Julia Malgut, Matthew Muir, Leo Rottmann, Seda Yildiz, Laura Sophia Ziegler

Stipendiat*innen 2023:
Al Anders, Nurgül Dursun, Judith Kisner, Gosia Machon, Oliver Mund, Tanita Olbrich, Marie Pietsch, Chloe-Rose Purcell, Anne Vagt, Leyla Yenirce

Stipendiat*innen 2024:
Sevil Amini, Noémi Barbaglia, Daniel Chatard, Kerri Cole, Leonie Kellein, Rosa Lüders, Akinori Tao, Harry Thring, Prateek Vijan, Karla Zipfel

ERÖFFNUNG
Freitag, 15. November 2024 ab 18 Uhr
Begrüßung um 19 Uhr: Markus Pitz, Amtsleiter Behörde für Kultur und Medien, und Dirk Luckow, Intendant Deichtorhallen Hamburg
Eine Afterparty findet ab 22 Uhr im Harburger Kunstverein statt, der sein 25-jähriges Jubiläum feiert.

ÖFFNUNGSZEITEN UND FÜHRUNGEN
Jeden Samstag und Sonntag von 12 bis 17 Uhr
Sowie im Rahmen von öffentlichen Führungen. Termine und Buchung aufgrund begrenzter Teilnahmezahl erforderlich unter tickets.deichtorhallen.de

ARTIST TALKS
Jeden Sonntag im Rahmen von öffentlichen Kurzführungen um 13 und 14 Uhr mit den Künstler*innen der Ausstellung. Im Eintrittspreis enthalten, aufgrund begrenzter Teilnahmezahl ist eine Anmeldung an der Tageskasse erforderlich.
Termine im November:
Sonntag, 17. November 2024 – Rosa Lüders
Sonntag, 24. November 2024 – Anne Vagt

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Die Kunstschätze im Süden Hamburgs https://www.tiefgang.net/die-kunstschaetze-im-sueden-hamburgs/ Fri, 10 May 2024 22:59:40 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10823 [...]]]> Was haben ein Schloss, ein alter Zwinger, eine Hauswand, eine frühere Fabrikhalle, die Straße oder Fachwerkhäuser gemein?
Sie sind ungewöhnliche Orte der Kunst im Süden Hamburgs. Das Festival SuedArt24 lädt nun ein, sie (neu) zu entdecken …

Kunstinteressierten sind zwar das Kunsthaus Stade, die Falckenberg-Sammlung oder die Kunststätte Bossard geläufig. Aber wie sind sie eigentlich entstanden? Wer waren die Initiator*innen? Was macht diese Orte für welche Art Kunst eigentlich so besonders?
Auf diese Fragen gibt das Festival SuedArt24 den gesamten Juni über nun Antworten. Zu gut 25 Kunstinstitutionen und mit fast täglich ausgewählten Führungen und Terminen lädt es Kunstaffine und vor allem auch Menschen ein, die lange nicht mehr oder nur selten sich mit den zahlreichen Kunstangeboten im Süden der Elbmetropole befassen.
„Es ist eine neuartige Kooperation der bedeutendsten Kunstorte im Süden Hamburgs“, so Initiator Heiko Langanke. Zwei Jahre feilte er am Konzept, sprach mit den Akteur*innen und gewann auch Unterstützende wie die Adalbert Zajadacz- und Claussen-Simon-Stiftung, die Sparkasse Harburg-Buxtehude und auch die Hamburger Kulturbehörde für das Projekt.
Und die Liste der Teilnehmenden ist aus vielerlei Aspekten bemerkenswert. Denn in der Tat hat die südliche Metropolregion Hamburgs mit dem Kunsthaus Stade, dem Schloss Agathenburg, der Kunststätte Bossard, dem Marschtorzwinger Buxtehude, dem Kunstverein Harburger Bahnhof oder der Falckenberg-Sammlung eine Vielzahl bedeutender und überregional beachteter Kunststätten. Hinzu kommen eine Kunstinsel, ein Kunstpfad, eine Freiluftgalerie und Hamburgs größte offizielle Graffiti-Galerie. Und so stehen im Juni erstmals Sub- und Hochkultur in einem kooperativen Miteinander. Aber ebenso außergewöhnlich ist, dass sie sich quasi wie an einer Perlschnur am südlichen Ufer der Elbe entlang reihen und noch besser: sie sind fast alle mit der S-Bahn-Linie 5 erreichbar. Hier kann man Kunst also wahrlich „erfahren“!

Aber die SuedArt24 verfolgt ein weiteres Ziel: „Uns wird bei den Ausstellungsbesuchen oft gar nicht klar, wieso diese Orte und Räume zu Kunstorten wurden. Warum sie so besonders gut für ihre Kunstpositionen geeignet sind und auch nicht, wer eigentlich dahintersteckt,“ so Heiko Langanke zum Konzept. Da ist etwa das alte Fachwerkhaus in der Harburger Lämmertwiete, das nach außen hin mit einer Eisdiele zum Verweilen lädt, im Dachgeschoss aber Kunststipendiat*innen des Vereins „Künstler zu Gast in Harburg“ einen Atelierraum zum Arbeiten bietet. Da ist ein altes barockes Schloss eines schwedischen Gouverneurs, das heute moderne Kunst oft junger Nachwuchskünstler*innen präsentiert. Und bei Jesteburg ist gleich ein ganzer Ort samt Gartenanlage von einem Künstlerpaar aus den 1920er Jahren zu einem echten Kunsttempel geworden.

Das Beste: fast alle Orte sind leicht mit der S-Bahnlinie 5 erreichbar

All das wird bei der SuedArt24 nun nebeneinander und auch in Kontext gestellt. Fast täglich gibt es Termine, die durch die aktuellen Ausstellungen führen aber auch Erklärungen zu Hintergründen und Machern jenseits der eigentlichen Kunst geben. Und so ist nicht nur die Kunst von Künstler*innen wie Jürgen K.F. Rohde, Jakob Lena Knebl, Ashley Hans Scheirl, Hanne Darboven, Sven Brauer, Karin Engelking, Iryna Kogan, Birte Bosse, Alice Gericke, Christian Haake, Conrad Hübbe, Christian Jankowski, Sanna Duschek, Noémi Barbaglia, Brigitte Nolden, Franz Kaiser, Marinella Senatore, Johann und Jutta Bossard, Uzma Sultan, Sebastian Dannenberg, Willi Zodel oder Elke Kegel-Judis zu sehen, sondern es wird auch gemeinsam auch gepicnict, gelaufen, erklärt und mit Workshops an Techniken oder Sichtweisen herangeführt.
„Es ist ein Format, das keiner ausgewiesenen Kunstexpertise bedarf! Gerade jene, die nicht so recht wissen, ob und was sie damit anfangen sollen, finden hier einen perfekten Anlass, auf Entdeckungstour zu gehen“, so Heiko Langanke. Und er ist froh, dass er mit dem Hamburger Verkehrsverbund (HVV) und der Firma Ströer auch Unterstützung für die Werbung fand.
„Es ist neben einem Kunstfest auch eine kulturelle Kooperation aller Beteiligten der südlichen Metropolregion Hamburgs. Denn ob Niedersachsen oder Hamburg – Kunst kennt diese Landesgrenzen nicht und so geballt wie südlich der Elbe die Kunst zuhause ist: das sucht schon seinesgleichen!“
Zum Event, das den ganzen Juni über läuft, gibt es neben einer ausführlichen Website www.sued-art.de auch ein gedrucktes Programmheft, das haptisch hochwertig gestaltet auch ein Statement der Kunstregion abgibt. Und auch dies ist online abrufbar. Und wer den einen oder anderen Termin nicht wahrnehmen kann: das Programm gibt auch Hinweise, wann und wie lange welche Ausstellungen wo auch so zu besuchen sind.

Zu den teilnehmenden Institutionen gehören das Kunsthaus Stade, Schloß Agathenburg, Kunststätte Bossard, der Marschtorzwinger und die Artothek Buxtehude, die Buxtehuder Kunstinsel, die kleine Flethphilharmonie wie auch die Kunströsterei Buxtehude, das Neugrabener Kulturhaus Süderelbe, die Heimfelder Hall, die MSH Hamburg, die Kunstinitiative der TUHH, die Kunstleihe Harburg, der Kunstverein „Alles wird schön“ in Heimfeld, die Harburger Galerie 1565, das Mayr´sche Haus Harburg, der Harburger Kunstpfad, das Harburger HabibiAtelier, die Freiluftgalerie Walls Can Dance, das Stadtmuseum Harburg, das Harburger Kulturwohnzimmer, der Kunstverein Harburger Bahnhof, die Sammlung Falckenberg in Harburg, die Artothek und der Kunstverein in Buchholz / Nordheide.

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Arbeitsstipendien für bildende Kunst https://www.tiefgang.net/arbeitsstipendien-fuer-bildende-kunst-2/ Fri, 01 Dec 2023 23:46:15 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10472 [...]]]> Die Behörde für Kultur und Medien hat die Arbeitsstipendien für bildende Kunst 2024 vergeben.

Sie werden an zehn in Hamburg ansässige bildende Künstlerinnen und Künstler als Auszeichnung für besonders herausragende künstlerische Arbeit verliehen. Sie sind seit 2019 mit 1.500 Euro monatlich dotiert und haben eine Laufzeit von einem Jahr. Die Hamburger Arbeitsstipendien für bildende Kunst gelten als eines der nachhaltigsten Instrumente im Bereich der Förderung des künstlerischen Nachwuchses. Das bundesweit einmalige Stipendienprogramm existiert seit 1981 und hat mittlerweile über 400 Künstlerinnen und Künstler maßgeblich auf ihrem Weg in eine künstlerische Existenz erfolgreich unterstützt.

Eine Fachjury hat aus insgesamt 194 Bewerbungen folgende zehn Künstlerinnen und Künstler für ein Stipendium 2024 ausgewählt: Sevil Amini, Noémi Barbaglia, Daniel Chatard, Kerri Cole, Leonie Kellein, Rosa Lüders, Akinori Tao, Harry Thring, Prateek Vijan und Karla Zipfel.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die Arbeitsstipendien leisten seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag, um die kulturelle Vielfalt in Hamburg auszubauen. Die zehn Stipendien für bildende Kunst bieten Künstlerinnen und Künstlern die nötige Unterstützung, um ihre Projekte umzusetzen. Mit der Ausstellung in der Sammlung Falckenberg und einem Katalog geben wir den Künstlerinnen und Künstlern auch eine zusätzliche Plattform, auf der sie sich präsentieren können. Damit wollen wir auch den künstlerischen Austausch in unserer Stadt stärken.“

Die Fachjury besteht aus Ketuta Alexi Meskhishvili, Bisrat Negassi, Ana Teixeira Pinto, Jenny Schäfer und Milan Ther.

Neue Arbeiten der aktuellen Stipendiatinnen und Stipendiaten werden in einer Ausstellung gemeinsam mit denen aus 2022 und 2023 in der Sammlung Falckenberg der Deichtorhallen Hamburg ab dem 15. November 2024 bis 12. Januar 2025 präsentiert, zu der auch ein Katalog erscheinen wird.

Unter den ehemaligen Stipendiatinnen und Stipendiaten sind eine große Anzahl mittlerweile überregional und international bekannter Künstlerinnen und Künstler wie zum Beispiel Leyla Yenirce, Helena Wittmann, Annika Kahrs, Thomas Baldischwyler, Boran Burchhardt, Jochen Lempert oder Annette Kelm.

 

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