Behörde für Kultur und Medien vergibt an 10 Bewerbende

Arbeitsstipendien für bildende Kunst

Gute Aussichten für die Kunst. (Foto: Ulrich Perrey)

Die Behörde für Kultur und Medien hat die Arbeitsstipendien für bildende Kunst 2024 vergeben.

Sie werden an zehn in Hamburg ansässige bildende Künstlerinnen und Künstler als Auszeichnung für besonders herausragende künstlerische Arbeit verliehen. Sie sind seit 2019 mit 1.500 Euro monatlich dotiert und haben eine Laufzeit von einem Jahr. Die Hamburger Arbeitsstipendien für bildende Kunst gelten als eines der nachhaltigsten Instrumente im Bereich der Förderung des künstlerischen Nachwuchses. Das bundesweit einmalige Stipendienprogramm existiert seit 1981 und hat mittlerweile über 400 Künstlerinnen und Künstler maßgeblich auf ihrem Weg in eine künstlerische Existenz erfolgreich unterstützt.

Eine Fachjury hat aus insgesamt 194 Bewerbungen folgende zehn Künstlerinnen und Künstler für ein Stipendium 2024 ausgewählt: Sevil Amini, Noémi Barbaglia, Daniel Chatard, Kerri Cole, Leonie Kellein, Rosa Lüders, Akinori Tao, Harry Thring, Prateek Vijan und Karla Zipfel.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die Arbeitsstipendien leisten seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag, um die kulturelle Vielfalt in Hamburg auszubauen. Die zehn Stipendien für bildende Kunst bieten Künstlerinnen und Künstlern die nötige Unterstützung, um ihre Projekte umzusetzen. Mit der Ausstellung in der Sammlung Falckenberg und einem Katalog geben wir den Künstlerinnen und Künstlern auch eine zusätzliche Plattform, auf der sie sich präsentieren können. Damit wollen wir auch den künstlerischen Austausch in unserer Stadt stärken.“

Die Fachjury besteht aus Ketuta Alexi Meskhishvili, Bisrat Negassi, Ana Teixeira Pinto, Jenny Schäfer und Milan Ther.

Neue Arbeiten der aktuellen Stipendiatinnen und Stipendiaten werden in einer Ausstellung gemeinsam mit denen aus 2022 und 2023 in der Sammlung Falckenberg der Deichtorhallen Hamburg ab dem 15. November 2024 bis 12. Januar 2025 präsentiert, zu der auch ein Katalog erscheinen wird.

Unter den ehemaligen Stipendiatinnen und Stipendiaten sind eine große Anzahl mittlerweile überregional und international bekannter Künstlerinnen und Künstler wie zum Beispiel Leyla Yenirce, Helena Wittmann, Annika Kahrs, Thomas Baldischwyler, Boran Burchhardt, Jochen Lempert oder Annette Kelm.

 

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