Residenzprogramm https://www.tiefgang.net Fri, 18 Feb 2022 16:32:09 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 THEHOST.IS https://www.tiefgang.net/thehost-is/ Fri, 18 Feb 2022 23:26:53 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8775 [...]]]> Im März 2022 starten die Deichtorhallen Hamburg gemeinsam mit Kampnagel das digitale Residenzprogramm THEHOST.IS. Damit erweitern beide Institutionen ihr künstlerisches Programm in den digitalen Raum.

Bis Ende des Jahres 2023 sind insgesamt fünf thematische Schwerpunkte (»Seasons«) geplant, die jeweils drei internationale Resident*innen einladen, diskursiv-experimentell an der Schnittstelle zwischen Kunst und Digitalisierung an eigenen Projekten zu forschen – sowohl digital als auch vor Ort. Die Residenzen bilden ein experimentelles Spielfeld zur Entwicklung neuer (digitaler) Ansätze künstlerischer Produktion und der Wissensvermittlung. Geleitet und thematisch geprägt wird jedes dreimonatige Programm von einer*einem internationalen Künstler*in oder Kurator*in, die*der als Host von den Häusern berufen wird.

Die Themen der Seasons setzen sich mit der kritischen Hinterfragung hegemonialer Ordnungen im Code, mit dekolonialen Strategien, digitalem Widerstand, Selbstermächtigung und der Demokratisierung digitaler Systeme sowie mit queerfeministischen Utopien auseinander – gespiegelt in künstlerischen Praktiken.

Die Residenzen werden von einem Programm begleitet, das mit verschiedenen Veranstaltungen und Formaten Akteur*innen der Hamburger und internationalen Kunst- und Tech-Szenen lokal und online miteinander vernetzen möchte. Begleitend bieten Kampnagel und die Deichtorhallen Hamburg verschiedene wiederkehrende Vermittlungs- und Vernetzungsangebote, Inputs und Workshops an, die an das Thema der Season und die Arbeit der Resident*innen anknüpfen werden.

Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Mit diesem spannenden Projekt kooperieren zwei Institutionen der Kulturstadt Hamburg, die schon lange ästhetische Innovationen grenzüberschreitend denken. Das Residenzprogramm THEHOST.IS greift die Digitalisierung unserer Gesellschaft auf und zeigt wie künstlerische Positionen die digitalen Entwicklungen im besten Sinne kritisch begleiten und die Vielstimmigkeit von Kultur stärken können. Diese Kooperation von Deichtorhallen Hamburg und Kampnagel ist ein gutes Beispiel dafür, wie aus der Vielfalt der Kultur in Hamburg Neues entsteht und kann als Anregung für neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit und des Austauschs zwischen den Kulturstätten verstanden werden.“

Dirk Luckow, Intendant Deichtorhallen Hamburg: „THEHOST.IS ermöglicht den Deichtorhallen Hamburg und Kampnagel mit dem Potential digitaler künstlerischer Ideen zu experimentieren und neue Möglichkeiten der Vernetzung auszuprobieren. Ich sehe darin auch eine große Chance, Vorurteile und Missverständnisse gegenüber digitaler künstlerischer Produktion auszuräumen und das Netz als Raum für neue Diskurse und Inspirationen zu begreifen, die jenseits unseres tradierten Ausstellungsbegriffs liegen.“

Amelie Deuflhard, Intendanin Kampnagel: „Kunst hat die Aufgabe, gesellschaftliche Phänomene und Entwicklungen zu hinterfragen und im vorpolitischen Raum zu verhandeln. Das Residenzprogramm THEHOST.IS schafft wertvolle Vernetzung und Empowerment für Künstler*innen, die an der Schnittstelle zu Technologie und Digitalität arbeiten, marginalisierte Perspektiven repräsentieren und sich kritisch mit bestehenden Machtstrukturen auseinandersetzen.“

Alle künstlerischen Projekte und das begleitende Programm können ab 1. März 2022 unter auf der Website https://thehost.is verfolgt werden. THEHOST.IS entsteht im Rahmen des Verbundprojekts »Diversify the Code«, das im Programm Kultur Digital der Kulturstiftung des Bundes gefördert wird.

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Residenz für internationale Kunst https://www.tiefgang.net/residenz-fuer-internationale-kunst/ Fri, 02 Nov 2018 23:09:01 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4489 [...]]]> Werke von internationalen Künstler*innen bereichert eine Metropole wie Hamburg. Daher wird sie im kleinen Rahmen gefördert. Auf zwei Stipendien kann man sich jetzt bewerben.

Die Hamburg Behörde für Kultur und Medien startet erneut das jährliche Residenzprogramm für ausländische Künstlerinnen und Künstler in Ateliergemeinschaft Achterhaus. In der Pressemiteilung heißt es:

„Die Behörde für Kultur und Medien vergibt für das Jahr 2019 erneut zwei Residenzstipendien an ausländische Künstlerinnen und Künstler aus dem Bereich Bildende Kunst. Ausländische Künstlerinnen und Künstler können ab sofort von Hamburger Institutionen, Gruppen und Vereinen für einen dreimonatigen Aufenthalt in einer Residenzwohnung in der Ateliergemeinschaft Achterhaus vorgeschlagen werden. Die Bewerbungsfrist endet am 30. November 2018.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Das Achterhaus-Stipendium ermöglicht ausländischen Künstlerinnen und Künstlern neue Impulse für ihre kreative Arbeit und fördert den Austausch der Kunstschaffenden über Ländergrenzen hinweg. Hiervon profitieren die Stipendiaten und Stipendiatinnen wie auch die Kulturstadt Hamburg gleichermaßen. Ich danke der Ateliergemeinschaft Achterhaus für die erfolgreiche Kooperation!“

 Im Rahmen des Residenzprogrammes stellt die Behörde für Kultur und Medien zum fünften Mal zwei ausländischen Künstlerinnen oder Künstlern vom 1. Januar bis 30. Juni 2019 eine Residenzwohnung in der Ateliergemeinschaft Achterhaus für jeweils drei Monate zur Verfügung. Zusätzlich zur mietfreien Nutzung der Wohnung erhalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten während ihres Aufenthaltes einen monatlichen Unterhaltszuschuss in Höhe von 1.000 Euro und einen einmaligen Reisekostenzuschuss in Höhe von maximal 1.000 Euro.

Hamburger Institutionen, Gruppen und Vereine sind eingeladen, ausländische Künstlerinnen und Künstler für die Stipendien vorzuschlagen. Geknüpft sein müssen die Vorschläge jeweils an ein Projektvorhaben, das die Künstlerinnen und Künstler in ihrer Bewerbung darstellen. Die vorschlagenden Institutionen betreuen die Gaststipendiaten während des Aufenthaltes in Hamburg und vermitteln ihnen Präsentations- oder Ausstellungsmöglichkeiten. Direktbewerbungen von Künstlerinnen und Künstlern sind nicht möglich.

Die Ateliergemeinschaft Achterhaus wurde 2013 gegründet und befindet sich im ehemaligen Verwaltungssitz einer Tapetenfabrik im Stadtteil Bahrenfeld, einem von Gewerbe- und Wohngebieten geprägten Quartier, das zunehmend Kunst- und Kulturschaffende anzieht. In der selbstverwalteten Ateliergemeinschaft arbeiten derzeit 33 Künstlerinnen und Künstler in 25 Atelierräumen. Die Residenzwohnung wird pro Förderrunde für insgesamt sechs Monate von der Behörde für Kultur und Medien und dem Achterhaus vergeben.“

Weitere Informationen zur Ausschreibung und eine Kontaktadresse finden Sie unter  www.hamburg.de/achterhaus-residency

Mehr Informationen zu den bisherigen Residenzkünstlern erhalten Sie unter achterhaus-ateliers.de

Quelle: www.hamburg.de/bkm

 

 

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Das Achterhaus-Stipendium https://www.tiefgang.net/das-achterhaus-stipendium/ Fri, 09 Mar 2018 23:18:13 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3223 [...]]]> Auch im Jahr 2018 vergibt die Behörde für Kultur und Medien zwei Residenzstipendien an ausländische Künstler*innen aus dem Bereich der Bildenden Kunst. Die Bewerbungsfrist läuft.

In der Pressemitteilung heißt es:

„Ab sofort können Hamburger Institutionen, Gruppen und Vereine ausländische Künstlerinnen und Künstler für einen dreimonatigen Aufenthalt in einer Residenzwohnung in der Ateliergemeinschaft Achterhaus vorschlagen. Bewerbungsfrist ist der 15. April 2018.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die Kunstszene lebt vom internationalen Austausch, der durch das Achterhaus–Residenzprogramm auch in diesem Jahr unterstützt wird. Die geförderten Künstlerinnen und Künstler können ihre Arbeit in einem inspirierenden Umfeld weiterentwickeln und geben der Kulturstadt Hamburg mit ihren Projekten gleichzeitig spannende Impulse.“

Im Rahmen des Residenzprogrammes stellt die Behörde für Kultur und Medien zwei ausländischen Künstlerinnen oder Künstlern vom 1. Juli bis 31. Dezember 2018 eine Residenzwohnung in der Ateliergemeinschaft Achterhaus für jeweils drei Monate zur Verfügung. Zusätzlich zur mietfreien Nutzung der Wohnung erhalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten während ihres Aufenthaltes einen monatlichen Unterhaltszuschuss in Höhe von 1.000 Euro und einen einmaligen Reisekostenzuschuss in Höhe von maximal 1.000 Euro.

Hamburger Institutionen, Gruppen und Vereine sind eingeladen, ausländische Künstlerinnen und Künstler für die Stipendien vorzuschlagen. Die Vorschläge müssen jeweils an ein Projektvorhaben geknüpft sein, das die Künstlerinnen und Künstler in ihrer Bewerbung darstellen. Die vorschlagenden Institutionen sollen die Gaststipendiaten während des Aufenthaltes in Hamburg betreuen und ihnen Präsentations- oder Ausstellungsmöglichkeiten vermitteln. Direktbewerbungen von Künstlerinnen und Künstlern sind nicht möglich.

Die Ateliergemeinschaft Achterhaus wurde 2013 gegründet und befindet sich im ehemaligen Verwaltungssitz einer Tapetenfabrik im Stadtteil Bahrenfeld, einem von Gewerbe- und Wohngebieten geprägten Quartier, das zunehmend Kunst- und Kulturschaffende anzieht. In der selbstverwalteten Ateliergemeinschaft arbeiten derzeit 33 Künstlerinnen und Künstler in 25 Atelierräumen. Die Residenzwohnung wird im laufenden Jahr jeweils sechs Monate von der Behörde für Kultur und Medien und dem Achterhaus vergeben. Noch bis Ende Mai ist aktuell der israelische Künstler Shai Yehezkeli zu Gast in Hamburg, für Juni folgt der österreichische Künstler Hubert Hasler.

Weitere Informationen zur Ausschreibung und eine Kontaktadresse finden Sie unter hamburg.de/bkm.

Mehr Informationen zu den bisherigen Residenzkünstlern erhalten Sie unter achterhaus-ateliers.de.

Quelle: www.hamburg.de/bkm

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