Stipendium https://www.tiefgang.net Thu, 13 Jan 2022 07:41:39 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Schreiben über Hamburg https://www.tiefgang.net/schreiben-ueber-hamburg/ Fri, 07 Jan 2022 23:32:25 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8663 [...]]]> Einmal im Jahr lädt Hamburg Schreibende von Auswärts ein, Hamburg kennen zu lernen und uns darüber literarisch zu berichten. Die Ausschreibung für 2022 ist zum Jahresbeginn gestartet …

Stadtschreiberin ist ein viermonatiges Literaturstipendium, das auf Basis eines Schreibwettbewerbs vergeben wird. Der Wettbewerb Stadtschreiberin startete am 1. Januar 2022.

  • Teilnahme: alle Personen ab 18 Jahre, mit einer unveröffentlichten Kurzgeschichte
  • Thema: Alle im selben Boot
  • Einsendeschluss: 30. April 2022
  • Textumfang: maximal 10.000 Zeichen, inkl. Leerzeichen
  • Mit Motivationsschreiben: erzählen Sie uns, wieso
  • Einzureichen unter hamburg@stadtschreiberin.de

Der Gewinner dieser Ausschreibung wird für die Zeit vom 1. August 2022 bis zum 30. November 2022 Stadtschreiber in Hamburg. Während der Zeit wird eine inspirierende Unterkunft im Künstlerhaus Vorwerkstift zur Verfügung gestellt, mitten im quirligen Karolinenviertel. Das Stipendium unterstützt den Stadtschreiber mit 1.500 Euro monatlich. Enthalten ist außerdem ein HVV-Monatsticket, um sich frei in Hamburg bewegen und die Stadt erkunden zu können.

Schreiborte in verschiedenen Stadtteilen bieten kreative Plätze, an denen der Stadtschreiber sich mit der Stadt und ihren Bewohnern austauschen kann. Die Schreiborte sind öffentlich und für alle frei zugänglich. Sie bieten interessiertem Publikum die Möglichkeit, neue Literaturprojekte wachsen zu sehen.

Eine unabhängige Jury wählt den Gewinnertext sowie zwei weitere Texte, die mit jeweils 500 Euro dotiert sind.

Der eingesandte Text muss unveröffentlicht sein. Die Teilnahme bedingt einen Aufenthalt in Hamburg vom 1. August bis zum 30. November 2022 und die Bereitschaft, aus eigenen Texten vorzulesen. Die Schreiborte bieten die Möglichkeit, sich in verschiedenen Stadtteilen inspirieren zu lassen.

Der Fokus der Stadtschreiberin liegt dabei nicht nur auf Literatur. Es handelt sich um einen Austausch und um die Erfahrung, wie Kunst Menschen verbinden kann. Eine Autorin, ein Autor begegnen einer Stadt – die Stadt und ihre Menschen begegnen der Literatur.

Weitere Informationen: www.stadtschreiberin.de

 

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New Yorks Kunst-Impulse https://www.tiefgang.net/new-yorks-kunst-impulse/ Fri, 12 Oct 2018 22:11:01 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4350 [...]]]> New York, New York – stand schon immer für Input und urbane Kreativität. Niedersachsen will mit einem Stipendium der Bildenden Kunst diesen Spirit nutzbar machen.

In der Pressemitteilung zur Ausschreibung heißt es:

„Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die Niedersächsische Sparkassenstiftung ermöglichen einer Bildenden Künstlerin oder einem Bildenden Künstler aus Niedersachsen einen einjährigen Aufenthalt in New York. Herausragend begabten jungen Künstlerinnen und Künstlern soll das New York-Stipendium die Chance geben, wesentliche Impulse für ihre weitere künstlerische Entwicklung zu gewinnen. Zur Bewerbung berechtigt sind Künstlerinnen und Künstler, die ihren Wohnsitz in Niedersachsen haben und bis zum 31. Dezember 2019 das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Das Stipendium ist an das International Studio and Curatorial Program (ISCP) angebunden.

Die Förderung umfasst einen Aufenthalt in New York für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020. Während dieser Zeit werden ein Atelier und eine Wohnung kostenlos zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wird ein Stipendium in Höhe von monatlich 1.500 Euro als Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten sowie eine Reisekostenpauschale von 3.000 Euro gewährt.

Im Anschluss an den New York-Aufenthalt hat die Stipendiatin oder der Stipendiat die Möglichkeit, ihre bzw. seine Arbeiten in niedersächsischen Kunstvereinen auszustellen. Diese Ausstellungen, zu denen auch ein Katalog herausgegeben wird, sind Teil des Stipendiums und werden ebenfalls aus Mitteln der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und des Landes Niedersachsen mitfinanziert.

Bewerberinnen und Bewerber richten ihre Anträge bis zum 15. Januar 2019 an das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur.“

Weitere Informationen zur Ausschreibung: mwk.niedersachsen.de

 

 

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Reiseziele für bildende Künstler https://www.tiefgang.net/reiseziele-fuer-bildende-kuenstler/ Fri, 06 Apr 2018 22:01:37 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3414 [...]]]> Die Hamburger Behörde für Kultur und Medien schreibt auch dieses Jahr wieder Stipendien für die Bildende Kunst aus und hat attraktive Ziele anzubieten.

Château de Millemont, Nordfrankreich: August 2018

Das Château de Millemont liegt circa eine Autostunde westlich von Paris im Département Yvelines in der Region Île-de-France. Ausgeschrieben werden vierwöchige Arbeitsaufenthalte für zwei bildende Künstlerinnen und Künstler aus Hamburg.

Das liebevoll renovierte und geräumige Schloss befindet sich in einer großen Parklandschaft und umfasst ein Hauptgebäude und einen Nebentrakt („Petit Château“), in dem sich atmosphärisch ausgestatteten Zimmer befinden und der im August allen Hamburger Stipendiaten (zusätzlich sind drei Hamburger Stipendiaten aus dem Bereich Literatur dort) komplett zur Verfügung steht. Die Küche, das Wohnzimmer mit Bibliothek und das Arbeitszimmer mit WLAN können gemeinschaftlich genutzt werden. Badezimmer müssen teilweise geteilt werden.

Der Bahnhof mit sehr guter Anbindung nach Paris ist fußläufig in einer halben Stunde zu erreichen. Im Nachbarort La Queue-les-Yvelines gibt es eine Bäckerei, einen Supermarkt und einen Wochenmarkt. Mit seinen großen Waldflächen, Weiden und Seen bietet die Umgebung Ruhe zum ungestörten Arbeiten.

Atelier- und Arbeitsräume sind vorhanden. Eine deutschsprachige Ansprechperson ist vor Ort.

Zeitraum: 1. bis 31. August 2018

 

Burkhard-Vernunft-Residenz in Torria, Norditalien: September und Oktober 2018

Das ehemalige Atelier- beziehungsweise Wohnhaus des Hamburger Künstlers Burkhard Vernunft (1940–2016) liegt in Torria, einem beschaulichen kleinen Ort in Ligurien in der Provinz Imperia. Ausgeschrieben werden zwei einmonatige Arbeitsaufenthalte für jeweils eine bildende Künstlerin oder einen bildenden Künstler.

Burkhard Vernunft wurde 1940 in Berlin geboren und studierte an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg bei den Professoren K.H. Wienert und K. Bendixen. Er arbeitete als Kunsterzieher an der Staatlichen Fachschule für Sozialpädagogik und war 1977 Mitbegründer des Künstlerhaus Hamburg e.V. Burkhard Vernunft verstarb 2016. Seine Familie hat die ehemalige Residenz des Künstlers im ligurischen Torria zu seinem Gedenken erstmals 2017 für Künstlerstipendien zur Verfügung gestellt.

Die idyllische Künstlerresidenz besteht aus einem Wohnhaus („Literaturhaus“) und einem Ateliergebäude („Malhaus“), jeweils mit Schlafmöglichkeiten. Sie befindet sich in dem 200-Einwohner-Ort Torria in Ligurien, umgeben von Olivenhainen und Wäldern traumhaft gelegen. San Remo liegt circa eine halbe Autostunde entfernt. Das Literaturhaus und das Malhaus bieten einen vollausgestatteten Wohnbereich mit Küche, Bad, Wohn- und Schlafzimmer. Im Literaturhaus werden Stipendiaten aus dem Bereich Literatur (Autoren) untergebracht. Im Malhaus befindet sich das Atelier und der Wohnbereich für bildende Künstler. Dieses ist groß, hell, gut ausgestattet und sorgt für eine inspirierende Atmosphäre.

In Torria befinden sich ein Restaurant und eine Bar. Das Restaurant bietet einen Mittagstisch an. Der nächste Supermarkt befindet sich mit dem Auto circa 15  Minuten entfernt und ist auch mit dem Bus erreichbar. Ein eigenes Auto ist für den Aufenthalt keine Voraussetzung, der öffentliche Nahverkehr in der Region ist jedoch eingeschränkt. Eine deutschsprachige Ansprechperson wohnt im Ort.

Zeitraum: 1. bis 30. September oder 1. bis 31. Oktober 2018

Organisatorisches

Den Künstlerdomizilen ist kein Hotelbetrieb angegliedert, weshalb die Stipendiaten dazu angehalten sind, selbstständig für die Pflege der Räumlichkeiten zu sorgen. Ebenso werden die Mahlzeiten eigenständig zubereitet. Die verantwortungsvolle Behandlung des Inventars ist Voraussetzung für den dauerhaften Bestand des Angebots und muss schriftlich bestätigt werden. In den Räumen gilt Rauchverbot und leider können auch keine Familienangehörige oder Haustiere mitgenommen werden.

Die Behörde für Kultur und Medien übernimmt die Miete der Residenzen und zahlt pro Stipendiatin oder Stipendiat zusätzlich eine Aufwandspauschale in Höhe von 1.000 Euro. An- und Abreise müssen individuell organisiert und finanziert werden. Die Stipendien sind für Einzelpersonen vorgesehen.

Bewerbungsvoraussetzungen

Für das einmonatige Stipendien bewerben können sich in Hamburg lebende, professionell tätige bildende Künstlerinnen und Künstler, die ihr Studium bereits abgeschlossen haben. Die Bewerber/innen müssen sich für einen Aufenthaltsort entscheiden und sich gezielt dafür bewerben.

Bewerbungsunterlagen

  • formloses Anschreiben mit Kontaktdaten (max. 1 DIN A4-Seite)
  • Künstlervita mit Ausstellungsverzeichnis
  • Motivationsschreiben mit Projektskizze für die jeweilige Residenz (max. 1 DIN A4-Seite), bei Torria bitte die möglichen Zeiträume angeben
  • Auswahl an Belegen der künstlerischen Arbeit (Fotos, Kataloge, Presse, CD-ROMs etc.)
  • Nachweis einer privaten Haftpflichtversicherung
  • Bewerbungen sind montags bis freitags in der Behörde für Kultur und Medien abzugeben (Poststelle 3. OG oder Raum 419, 4. OG) oder per Post an folgende Adresse zu senden

Bewerbungsschluss ist der 2. Mai 2018. 

Über die Vergabe der Stipendien entscheiden fachkundige Jurys.  Die Auswahl wird ab 18. Mai 2018 bekanntgegeben.

Rückfragen bitte an Charlotte Brinkmann

Referat Kunst und Kreativwirtschaft, Behörde für Kultur und Medien, Hohe Bleichen 22, 20354 Hamburg, Tel.: 040 42824-419, Mail: charlotte.brinkmann@bkm.hamburg.de

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Die Profis der Flausen https://www.tiefgang.net/die-profis-der-flausen/ Fri, 23 Feb 2018 23:52:45 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3146 [...]]]> Rumzuspinnen mag den einen Angst machen. Andere brauchen es als Kreativitätsmotor. Ein Modellprojekt im Genre Theater vergibt dafür jetzt sogar Stipendien.

Das Modellprojekt „flausen-young artists in residence“ will professionellen Künstler*innen (ohne Altersbeschränkung) eine Laboratoriumsmöglichkeit geben, frei von Aufführungs- und Ergebniszwängen über einen bestimmten Zeitraum neue Formen auszuprobieren, zu experimentieren, ihren Stil zu erforschen, zu hinterfragen und zu erproben.

Neben kostenloser Nutzung von Bühne und einer Wohnung sowie der Übernahme weiterer Leistungen wie Supervision, Stellung eine*s*r fachspezifische*n und erfahrene*n Mentor*in und Sachkosten, gewährt das Stipendium auch ein Unterhaltsgeld für die Künstler*innen und erfordert keine Premiere im Sinne einer abgeschlossenen Produktion.

Seit 2010 vergibt das Modellprojekt “flausen-young artists in residence” Stipendien für freie Forschung in der Darstellenden Kunst. Noch bis zum 01. März 2018 können sich erneut professionelle Künstler*innengruppen auf ein vierwöchiges Forschungsstipendium bewerben. Ausgeschrieben werden sechs Forschungsresidenzen für 2018 in Niedersachsen, NRW und Hessen. Residenztheater sind das theater wrede + Oldenburg (Nds.), Theaterlabor Bielefeld, Theater im Ballsaal Bonn, Freies Werkstatt Theater Köln (NRW) und das German Stage Service Marburg (He).

Das zweiseitige Bewerbungsformular steht hier zum Download zur Verfügung. Nach Sichtung der Bewerbungen spricht die Jury 18 Einladungen zum “Final Choice” im Mai 2018 in Oldenburg aus. Beim “Final Choice” stellt jede Finalist*innengruppe ihre Forschungsidee in einer Kurzpräsentation auf der Bühne vor und beantwortet Fragen der Fachjury zu ihrem Forschungsansatz.

“flausen – young artists in residence” gibt professionellen darstellenden Künstler*innen die Möglichkeit, durch eine Forschungsresidenz frei von Aufführungs- und Ergebniszwängen an ein Thema oder eine Form erforschen und erproben zu können. Hierfür können Künstler*innen ein Stipendium (siehe unten) beantragen.

Von den Initiatoren heißt es: „Unser Projekt richtet sich an professionelle Künstler*innen oder Gruppen. Crossover Projekte jeglicher Art sind willkommen: Ob sich Akteur*innen mit verschiedenen Professionen zusammenschließen oder ein bestehendes Kollektiv bewirbt: Uns interessieren alle Genres der Darstellenden Künste (auch die Forschung hinsichtlich Kinder- und Jugendtheater ist ausdrücklich erwünscht). Besonderes Augenmerk liegt neben Phantasie, Wagnis und Grenzüberschreitung auch auf der Arbeit mit Künstler*innen unterschiedlicher Kulturen und mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen.“

„flausen“ hat sich in mehreren Bereichen als Best-Practice-Modell etabliert. Ein Beispiel ist das Jury Verfahren mit einer wechselnden bundesweiten Zusammensetzung sowie einer begründeten Rückmeldung zur Absage. Die Rahmenbedingungen des Programms werden zudem konstant überprüft und weiterentwickelt. Mit jährlich ca. 170 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet zeigt sich eindrücklich der Bedarf an einem solchem Modellprojekt für den Bereich der darstellenden Künste.

Das Stipendium

Das vom theater wrede + initiierte Programm „flausen – young artists in residence“ vergibt pro Jahr mehrere Arbeitsstipendien an professionelle Künstler*innen. Den Kernpunkt der Auswahl bilden die vorgebrachten Ideen/Themen der Künstler*innen, die Herausforderungen und Wagnisse in Form und Inhalt darstellen. Das Stipendium bietet den Stipendiat*innen den Raum und die Chance, diese Idee zu erforschen und zu verwirklichen. Das Ziel des Residenzprogramms ist es, durch diese Auseinandersetzung die Entwicklung des eigenen künstlerischen Stils voranzutreiben.

Das Stipendium umfasst Unterhaltskosten für insgesamt 4 Personen (davon mindestens 3 auf der Bühne). Der Forschungsaufenthalt beträgt vier Wochen. Inbegriffen ist dabei: Die Nutzung der Bühne und Technik im Residenztheater, eine Unterstützung für Materialien (Bühne/Installationen/Kostüme/Medien etc.) sowie eine professionelle Prozessbegleitung durch eine*n Mentor*in, der*die den Stipendiat*innen beratend zur Seite steht.

Die Forschungsarbeit wird zum Abschluss der Öffentlichkeit und einem interessierten Fachpublikum vorgestellt. Eine Vernetzung der Stipendiat*innen auch mit anderen Institutionen (Kulturbüros, Auftrittsstätten, weiter führende Stipendien) ist notwendiger Bestandteil des Stipendiums. Hier erhalten die Stipendiat*innen Unterstützung durch das theater wrede +.

Quelle: www.theaterwrede.de/flausen

 

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Kunst in der Wassermühle https://www.tiefgang.net/kunst-in-der-wassermuehle/ Fri, 20 Oct 2017 22:36:33 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2362 [...]]]> Die Kulturstiftung der Sparkasse Stormarn fördert norddeutsche Künstler*innen. Ein Stipendium lädt nun für ein Jahr in die Trittauer Wassermühle ein.

In der Pressemitteilung heißt es:

„Die Idee
Die Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn schreibt ein einjähriges Wohn- und Arbeitsstipendium für bildende Künstlerinnen und Künstler aus dem norddeutschen Raum aus. Bewerben können sich Künstlerinnen und Künstler aller Kunstsparten mit abgeschlossener Ausbildung, die in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern leben und arbeiten.
Die Sparkassen-Kulturstiftung sieht seit mehr als 25 Jahren u. a. ihre Aufgabe darin, Künstlerinnen und Künstler zu fördern und ihnen im Rahmen eines Stipendiums eine künstlerische Weiterentwicklung zu ermöglichen.

Der Teilnehmerkreis
Eingeladen zur Bewerbung um das Wohn- und Arbeitsstipendium sind bildende Künstlerinnen und Künstler der Bereiche Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie sowie Neue Medien. Ein Studienabschluss im künstlerischen Bereich ist wünschenswert.

Der Rahmen: Bestimmungen und Leistungen
Für die Dauer eines Jahres stehen der Stipendiatin/dem Stipendiaten ein Atelier und eine Wohnung in der idyllisch gelegenen Wassermühle Trittau kostenlos zur Verfügung. Darüber hinaus wird ein monatlicher Unterhaltszuschuss von 800 Euro gezahlt. Zum Abschluss des Stipendiums wird im März/April 2019 eine Ausstellung der während des Stipendiums geschaffenen künstlerischen Arbeiten erwartet. Die Ausstellung findet in der Galerie in der Wassermühle Trittau statt und wird zusammen mit der begleitenden Publikation mit bis zu 10.000 Euro finanziell gefördert und in Abstimmung mit der Stiftung entwickelt (Informationen zu bisher erschienenen Publikationen finden Sie hier). Die charmante Stipendiatenwohnung liegt in der alten Wassermühle Trittau im Kreis Stormarn, ist ca. 70 qm groß und hat einen schönen Ausblick auf das angrenzende Gewässer und das umliegende Grün. Das ca. 35 qm große Atelier befindet sich in unmittelbarer Nähe der Wassermühle Trittau und ist einer von insgesamt vier Atelierräumen des Atelierhauses der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn. In der Wassermühle finden vielfältige kulturelle Abendveranstaltungen statt. In der von der Stiftung in Kooperation mit der Gemeinde Trittau betriebenen Galerie in der Wassermühle Trittau werden jährlich bis zu fünf Ausstellungen zeitgenössischer Kunst ausgerichtet, wobei der Fokus auf jungen künstlerischen Positionen aus dem norddeutschen Raum liegt (mehr Informationen zum Programm finden Sie hier). In den vergangenen Jahren konnte sich die Galerie auch überregional zu einem attraktiven Standort für zeitgenössische Kunst etablieren.

Aktuell Stipendiatin: Verena Schöttmer (Foto: Giesemann)


Das Stipendium ist mit Residenzpflicht verbunden. Die maximale Residenzdauer beträgt zwölf Monate. Eine Abwesenheit von maximal sieben Tagen im Monat wird geduldet. Ein längerer auswärtiger Aufenthalt sowie Urlaubsplanungen sind vorab abzustimmen. Das Wohn- und Arbeitsstipendium dauert vom 1.5.2018 bis 30.4.2019. Eine Verlängerung ist nicht möglich.
Die Kosten für das Atelier und die Stipendiatenwohnung werden übernommen. Wohnnebenkosten wie z. B. Strom, Telefon müssen selbst getragen werden.
Zum Beginn des Stipendiums werden Jour fixe Termine (i. d. R. 1 x monatl.) vereinbart. Diese sollen einen regelmäßigen Austausch ermöglichen.
Obligatorisch ist darüber hinaus eine Beteiligung am öffentlichen Leben in der Gemeinde Trittau und an den Kulturveranstaltungen insbesondere der Sparkassen-Kulturstiftung im Kreis Stormarn.
Es bestehen Busverbindungen nach Ahrensburg und Hamburg.

Die Jury
Über die Auswahl der Stipendiaten entscheidet eine Jury von Fachjuroren aus dem Kunstbetrieb z.B.: Hochschule/Galerie/Museum/BBK sowie bestehend aus dem Stipendiaten bzw. der Stipendiatin des Vorjahres und Vertretern der Sparkassen-Kulturstiftung. Beschlussfähig ist die Jury, wenn mindestens 5 Mitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Juryvorsitzenden. Die Stiftung behält sich abhängig von der Anzahl der eingegangenen Bewerbungen die Möglichkeit vor, eine fachliche Vorauswahl zu treffen.

Die Bewerbungsunterlagen für das Stipendium müssen auf eigene Kosten bis spätestens 15. Dezember 2017 (Datum des Poststempels) eingesandt werden an:

Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn,
Bewerbung um das Jahresstipendium in der Wassermühle Trittau
z. Hd. Dr. Katharina Schlüter
Hagenstr. 19
23843 Bad Oldesloe

Neben dem beiliegenden, ausgefüllten Formblatt muss die Bewerbung folgendes enthalten:

• kurzes Bewerbungsschreiben
• Biografie mit beruflichem/künstlerischem Werdegang
• Portfolio aktueller Arbeiten
• Kataloge und /oder Texte zur künstlerischen Arbeit
• frankierter Rückumschlag

Die eingereichten Dokumente sind mit entsprechenden Markierungen/Aufklebern zu versehen, auf denen alle für das Werk wichtigen Daten wie z. B. Titel, Art, Werkstoff, Größe etc. stehen.

Möglich ist das Einreichen einer DVD, wenn dies zur Beurteilung des Werkes zwingend erforderlich ist. Falls Sie Ihrer Bewerbung Datenträger beifügen, dann ausschließlich DVDs, die für Office-Programme lesbar sind.

Anhand der eingesandten Unterlagen trifft die Jury ihre Entscheidung für die Auswahl der Stipendiatin/des Stipendiaten.“

 

Quelle: stiftungen-sparkasse-holstein.de

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Ein Jahr New York City! https://www.tiefgang.net/ein-jahr-new-york-city/ Fri, 15 Sep 2017 22:35:14 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2110 [...]]]> New York ist immer noch das Non plus ultra aller Metropolen. Und somit natürlich auch ein Traum vieler Kreativer. Für niedersächsische Künstler*innen kann er nun in Erfüllung gehen …

Denn die Niedersächsische Sparkassenstiftung und das Land Niedersachsen ermöglichen einer niedersächsischen bildenden Künstlerin oder einem niedersächsischen bildenden Künstler einen einjährigen Aufenthalt in New York. Herausragend begabten jungen Künstlerinnen und Künstlern soll das New York-Stipendium damit die Chance gegeben werden, wesentliche Impulse für ihre weitere künstlerische Entwicklung zu gewinnen. Antragsberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler, die ihren Wohnsitz in Niedersachsen haben und bis zum 31. Dezember 2018 das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Das Stipendium ist an das International Studio and Curatorial Program (ISCP) angebunden. Die Förderung umfasst einen Aufenthalt in New York für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019. Während dieser Zeit werden ein Atelier und eine Wohnung kostenlos zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wird ein Stipendium in Höhe von monatlich 1.100 Euro als Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten gewährt. Im ersten und letzten Aufenthaltsmonat erhöht sich der Betrag um jeweils 500 Euro.
Das Land Niedersachsen hat Belegungsmöglichkeiten für niedersächsische Künstlerinnen und Künstler in ausländischen Künstlerstätten. Dazu zählen die Cité Internationale des Arts in Paris, die Deutsche Akademie Rom Villa Massimo – einschließlich der Casa Baldi in Olevano Romano – sowie das Deutsche Studienzentrum in Venedig. Mehr über die Einrichtungen erfahren Sie auf den Internetseiten, die Sie in der rechten Informationsspalte finden.

Im Anschluss an den New York-Aufenthalt hat die Stipendiatin oder der Stipendiat die Möglichkeit, ihre bzw. seine Arbeiten in ein oder zwei niedersächsischen Kunstvereinen auszustellen. Diese Ausstellungen, zu denen auch ein Katalog herausgegeben wird, sind Teil des Stipendiums und werden ebenfalls aus Mitteln der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und des Landes Niedersachsen mitfinanziert.

Bewerberinnen und Bewerber richten ihre Anträge bis zum 15. Januar 2018 an das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur.
Weitere Informationen zur Ausschreibung: mwk.niedersachsen.de

Weitere Angaben zur Förderung und die Bewerbungsunterlagen erhalten Sie hier.
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Jahre 2000 bis 2006 wurden im Jahre 2007 in einer Gruppenausstellung in der Kunsthalle Lingen präsentiert. Hierzu haben die Niedersächsische Sparkassenstiftung und das Land Niedersachsen einen Katalog herausgegeben.

2007 ermöglichte das Stipendium dem Künstler Dirk Dietrich Hennig einen Aufenthalt in New York. Es folgten Bettina Cohnen (2008), Lotte Lindner/Till Steinbrenner (2009), Claudia Kapp (2010), Jacqueline Doyen (2011), Francisco Montoya Cázarez (2012), Tobias Dostal (2013), Toulu Hassani (2014), Ingo Mittelstaedt (2015), Berenice Güttler (2016), Lisa Seebach (2017), Samuel Henne (2018)

Bewerbungsschluss für das New York-Stipendium ist immer der 15. Januar des Vorjahres.

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

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Die deutsch-französische Sprachfreundschaft https://www.tiefgang.net/die-deutsch-franzoesische-sprachfreundschaft/ Sat, 26 Aug 2017 06:11:11 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=1838 [...]]]> Madame Bovary, Victor Hugo oder auch der kleine Prinz – ohne Übersetzungen würden wir sie vermutlich kaum kennen. Das wird nun gewürdigt …

Rund 500 Neuübersetzungen französischsprachiger Werke ins Deutsche wurden bis dato im Rahmen des Ehrengastauftritts Frankreichs auf der Frankfurter Buchmesse 2017 umgesetzt. Ein entscheidender Faktor für den internationalen Erfolg eines Buchtitels ist die Qualität der Übersetzung.

Organisiert von der Frankfurter Buchmesse zusammen mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk, dem Bureau International de l’Édition Française und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia fördert das Georges-Arthur-Goldschmidt-Programm junge Literaturübersetzer aus der Schweiz, Frankreich und Deutschland. Ziel des Programms ist es, den literarischen Austausch zwischen dem deutsch- und dem französischsprachigen Raum zu fördern.

Bis zum 31. August 2017 können Bewerbungen für die Teilnahme am Goldschmidt-Programm 2018 eingereicht werden. Unter der Schirmherrschaft von Übersetzer Georges-Arthur Goldschmidt ermöglicht das Programm fünf deutschsprachigen und fünf französischsprachigen Nachwuchsübersetzern unter 30 Jahren (in Ausnahmefällen unter 35 Jahren), Verlage in Frankreich, Deutschland und in der Schweiz kennen zu lernen und unter der Anleitung erfahrener Übersetzer an eigenen Projekten zu arbeiten.

Das Goldschmidt-Programm findet von Anfang Januar bis Anfang März 2018 statt. In dieser Zeit durchlaufen die Teilnehmer verschiedene Stationen in Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Auf dem Programm stehen Seminare und Verlagsbesuche in allen drei Ländern sowie jeweils eine dreiwöchige Übersetzerwerkstatt im Literarischen Colloquium Berlin und im Collège International des Traducteurs Littéraires in Arles.

„Diese wunderbare Erfahrung, drei Monate intensiv mit einer hochmotivierten Gruppe sowie im Tandem mit einem Muttersprachler an der Übersetzung eines Herzensprojekts zu arbeiten, wünsche ich allen Übersetzerinnen und Übersetzern“, sagt Friederike Ridegh, ehemalige Goldschmidt-Stipendiatin.

Die Literaturübersetzerin Patricia Klobusiczky, die das Förderprogramm als Mentorin begleitet, sagt: „Eine einmalige Gelegenheit für alle Beteiligten – die Mentorin eingeschlossen –, sich intensiv mit der Vielfalt frankophoner Literatur auseinanderzusetzen, sich voller Elan für ihre Vermittlung einzusetzen und sie nach allen Regeln der Kunst zu übersetzen.“

Weitere Informationen zu dem Förderprogramm sowie zu den Teilnahmevoraussetzungen und zum Bewerbungsprozess unter buchmesse.de

Bewerbungen können bis zum 31. August 2017 ausschließlich per E-Mail an Nina Garde, Frankfurter Buchmesse, eingereicht werden: garde(at)book-fair.com.

Quelle: Frankfurter Buchmesse GmbH

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Bringt die Künste nach Lauenburg! https://www.tiefgang.net/bringt-die-kuenste-nach-lauenburg/ Sat, 12 Aug 2017 06:17:36 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=1765 [...]]]> Direkt am Ufer der Elbe und unweit von Hamburg schlummert ein Schatz der Künste. Wer´s drauf hat, ist nun geladen …

Im Text der Ausschreibung heißt es:

„Lauenburg. Das Künstlerhaus Lauenburg wurde 1986 gegründet und ist eine internationale Stipendiatenstätte des Landes Schleswig-Holstein für Bildende Kunst, Literatur und Komposition. Es bietet Nachwuchstalenten aus aller Welt die Möglichkeit in einem ungestörten Arbeitsumfeld neue Projekte zu realisieren und diese vor einem interessierten Publikum öffentlich vorzustellen.

Bewerben können sich Künstler und Künstlerinnen ohne Einschränkung des Alters oder des Wohnsitzes. Bewerber und Bewerberinnen mit Kind sind willkommen. Das Künstlerhaus Lauenburg zeichnet sich durch seine individuelle Betreuung und die Vernetzung der StipendiatInnen untereinander wie auch mit der kulturellen Szene der Metropolregion Hamburg und Schleswig-Holsteins aus.

Im Rahmen des Stipendiums erhalten die Geförderten für den Zeitraum ihres Aufenthaltes einen monatlichen Zuschuss. Zusätzliche Mittel für Materialausgaben und projektbezogene Publikationen können mit fachlicher Unterstützung des Künstlerhauses eingeworben werden, aber es besteht keine Erfolgsgarantie.

Das Künstlerhaus liegt direkt am Ufer der Elbe, inmitten der historischen Altstadt. Lauenburg ist die südlichste Stadt Schleswig-Holsteins, hat 12.000 Einwohner und ist etwa 50 km von Hamburg, Lübeck, Schwerin und 25 km von Lüneburg entfernt. Die Stadt liegt im Vierländereck von Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg- Vorpommern mit Bahnanschluss an der Strecke Lübeck-Lüneburg. Das Haus wurde Mitte des letzten Jahrhunderts erbaut, 1982 unter Denkmalschutz gestellt und nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten 1986 seiner neuen Bestimmung als Künstlerhaus übergeben. Seitdem haben hier mehr als 130 StipendiatInnen gelebt und gearbeitet.

Das Künstlerhaus Lauenburg erhält finanzielle Unterstützung durch das Land Schleswig-Holstein, den Kreis Herzogtum Lauenburg, die Stadt Lauenburg und den Förderverein Künstlerhaus Lauenburg/Elbe e.V., der das Haus seit 2009 in eigener Trägerschaft führt.

Räumlichkeiten und Ausstattung

Das Künstlerhaus verfügt über großzügige Räumlichkeiten (ca. 400 m²) auf drei Etagen.

Im Erdgeschoss befinden sich die Galerie, das Offene Atelier, die Künstlerbar und eine große Südterrasse direkt an der Elbe. In der Künstlerbar und auf der Terrasse finden regelmäßig Kulturveranstaltungen wie Kino, Lesungen und Konzerte statt.

In den beiden oberen Stockwerken befinden sich großflächige Künstlerateliers und Wohnungen. Alle Ateliers sind vollständig eingerichtet und verfügen über ein eigenes Duschbad und eine Küche sowie über einen Telefon- und WLAN-Anschluss. Weiterhin gibt es Druckpressen für Radierung und Hochdruck, eine Abzugspresse, ein Klavier sowie eine kleine Bibliothek.

Zielsetzung des Künstlerhauses

 Das Künstlerhaus Lauenburg hat sich der Förderung von Künstlern und Künstlerinnen in den Bereichen zeitgenössische bildende Kunst, Literatur und Komposition verschrieben, denen das Potential einer Karriere im Kunstbetrieb zugetraut wird.

Es bietet ein befruchtendes Arbeitsumfeld, in dem zeitgenössische KünstlerInnen, AutorInnen und KomponistInnen fernab vom (Kunst)Markt ihrem künstlerischen Schaffen nachgehen können.

Weiter verfolgt das Künstlerhaus Lauenburg mit seinem Stipendien- und Veranstaltungsprogramm das Ziel, die überregionale Bedeutung des Hauses als einen Begegnungsort für Kunstschaffende, Fachleute, Kunst- und Kulturinteressierte zu sichern und auszubauen.

 Ausschreibungen des Künstlerhaus Lauenburg

Das Künstlerhaus Lauenburg/Elbe schreibt für das Land Schleswig-Holstein fünf Stipendien in folgenden möglichen Bereichen aus:

drei Stipendien für Bildende Kunst, wobei ein Stipendium den Schwerpunkt auf neue Medien und Film setzt

ein Stipendium für Literatur

ein Stipendium für Komposition

Umfang der Förderung

Das Residenzstipendium beinhaltet freie Wohnungs- und Ateliernutzung. Stromversorgung für Wohnung und Atelier, Internet sowie Telefonie im deutschen Festnetz sind ebenfalls kostenlos. Jeder Stipendiat erhält während des Aufenthaltes im Künstlerhaus monatlich 700 € netto.

Erwartungen an die Künstler

Das Künstlerhaus soll der Öffentlichkeit durch wechselnde Ausstellungen zugänglich gemacht werden. Wir gehen davon aus, dass der weit überwiegende Teil des Stipendiums in Lauenburg verbracht und die Verantwortung für die Galerie während der Ausstellungslaufzeiten (Aufsicht) mit übernommen wird.

Von den Stipendiaten wird während ihres Aufenthaltes im Künstlerhaus jeweils eine Einzelpräsentation und ein Künstlergespräch erwartet, so wie eine gemeinsame Erstpräsentation und Finissage.

Weiterhin wird eine präsentationsfähige Werkgabe an die Stadtgalerie Lauenburg (Träger Künstlerhaus Lauenburg) sowie für das Land Schleswig-Holstein ein DIN A4-Bericht über den Aufenthalt im Künstlerhaus Lauenburg erwartet.

Die Exklusivität der Ausstellungen und Produktionen im Künstlerhaus wird vorausgesetzt.

Das Künstlerhaus begrüßt eine Beteiligung der Stipendiaten an Projekten zur Förderung von Kunst und Kultur als pädagogischem Auftrag in Kooperation mit dem Offenen Atelier des Künstlerhauses.

Weitere Ausstellungen, Aktionstage, Gesprächsrunden – auch an anderen Orten in Lauenburg und Schleswig- Holstein – werden nach Möglichkeit durch den Trägerverein Künstlerhaus Lauenburg/Elbe e.V. unterstützt.

 Bewerbung und Auswahlverfahren

Um Aufnahme in das Künstlerhaus Lauenburg können sich professionelle deutsche und internationale Künstlerinnen und Künstler bewerben.

Von der Bewerbung ausgeschlossen sind Künstler, die zum Antrittszeitpunkt des Stipendiums studieren, ein anderes Stipendium erhalten oder in den vergangenen drei Jahren bereits ein Stipendium des Landes Schleswig-Holstein erhalten haben.

Wir erwarten kontaktfreudige Menschen, die mit ihrer besonderen Befähigung in künstlerischer Praxis den Dialog suchen.

Einsendeschluß für Bewerbungen ist der 31. Oktober 2017. Es gilt das Datum des Posteingangs.“

Kontakt:

Künstlerhaus Lauenburg/Elbe
Elbstraße 54, 21481 Lauenburg
Telefon/Fax: +49 (0)4153 592649; Email info@kuenstlerhaus-lauenburg.de

Quelle: kuenstlerhaus-lauenburg.de

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Stipendien von Vernunft https://www.tiefgang.net/stipendien-von-vernunft/ Sat, 08 Jul 2017 06:57:44 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=1540 [...]]]> Er war Mitbegründer des Hamburger Künstlerhauses und wohnte und arbeitete zuletzt in Ligurien. Nach seinem Tod 2016 können nun andere Künstler*innen von seiner Residenz profitieren. 

In der Ausschreibung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg heißt es:

„Das ehemalige Atelier- bzw. Wohnhaus des Hamburger Künstlers Burkhard Vernunft (1940–2016) liegt in Torria, einem beschaulichen kleinen Ort in Ligurien in der Provinz Imperia. Ausgeschrieben wird ein vierwöchiger Arbeitsaufenthalt im Oktober für einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin und einen bildenden Künstler oder Künstlerin.

Burkhard Vernunft wurde 1940 in Berlin geboren und studierte an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg bei den Professoren K. H. Wienert und K. Bendixen. Er arbeitete als Kunsterzieher an der Staatlichen Fachschule für Sozialpädagogik und war 1977 Mitbegründer des Künstlerhaus Hamburg e.V.  Burkhard Vernunft verstarb 2016. Seine Familie hat das Burkhard-Vernunft-Stipendium in der ehemaligen Residenz des Künstlers im ligurischen Torria zu seinem Gedenken eingerichtet.

Die idyllische Künstlerresidenz besteht aus einem Wohnhaus („Literaturhaus“) und einem Ateliergebäude („Malhaus“), jeweils mit Schlafmöglichkeiten. Sie befindet sich in dem 150-Einwohner-Ort Torria in Ligurien, umgeben von Olivenhainen und Wäldern. San Remo liegt ca. eine halbe Autostunde entfernt. Das Literaturhaus und das Malhaus bieten einen vollausgestatteten Wohnbereich mit Küche, Bad, Wohn- und Schlafzimmer. Im Literaturhaus gibt es einen Schreibplatz für die Autoren. Im Malhaus befindet sich ein Atelier für bildende Künstler. Dieses ist groß, hell, gut ausgestattet und sorgt für eine inspirierende Atmosphäre. In den Häusern gibt es kein WLAN.

Die Stipendiaten beziehen jeweils eine separate Unterkunft und müssen dort selbstständig für Sauberkeit und Ordnung sorgen. Ebenso werden die Mahlzeiten eigenständig zubereitet. Die pflegliche, verantwortungsvolle Behandlung des Inventars ist Voraussetzung für den dauerhaften Bestand des Angebots und muss schriftlich bestätigt werden. In den Innenräumen gilt Rauchverbot und leider können auch keine Haustiere mitgenommen werden.

In Torria befinden sich ein Restaurant und eine Bar. Das Restaurant bietet einen Mittagstisch an. Der nächste Supermarkt befindet sich mit dem Auto ca. 15  Minuten entfernt und ist auch mit dem Bus erreichbar. Eine deutschsprachige Ansprechperson wohnt im Ort.

Die Behörde für Kultur und Medien übernimmt die Miete der Residenz vom 1. bis 31. Oktober 2017 und zahlt pro Stipendiat zusätzlich eine Aufwandspauschale in Höhe von 1.000 Euro. An- und Abreise müssen individuell organisiert und finanziert werden. Ein eigenes Auto ist für den Aufenthalt keine Voraussetzung, der öffentliche Nahverkehr in der Region ist jedoch eingeschränkt. Das Stipendium ist für Einzelpersonen vorgesehen.

Bewerbungsvoraussetzungen:

Für die Stipendien bewerben können sich in Hamburg lebende Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die bereits veröffentlicht sowie professionell tätige bildende Künstlerinnen und Künstler, die ihr Studium bereits abgeschlossen haben.

Bewerbungsunterlagen:

  • Formloses Anschreiben mit Kontaktdaten (max. 1 DIN A4-Seite)
  • Motivationsschreiben (max. 1 DIN A4-Seite)
  • für Autoren: Biobibliographie mit mindestens einer erfolgten Veröffentlichung im Bereich Belletristik, Lyrik, Theater, Comic oder Sachbuch bzw. ein Verlagsvertrag (Bücher müssen nicht eingereicht werden)
  • für bildende Künstler: Lebenslauf, Belege der künstlerischen Arbeit (Fotos, Kataloge, Presse, CD-ROMs etc.)
  • Nachweis einer privaten Haftpflichtversicherung

Bewerbungen sind montags bis freitags zwischen 8.00 und 12.00 Uhr in der Behörde für Kultur und Medien abzugeben oder per Post an folgende Adresse zu senden:

Behörde für Kultur und Medien
Frau Charlotte Brinkmann
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg
Raum 419, 4. Stock

Fragen zum Stipendium beantwortet Dr. Antje Flemming
Telefon: 040.428 24 288
antje.flemming(at)bkm.hamburg.de.

Bewerbungsschluss: 31. Juli 2017

Über die Vergabe der Stipendien entscheiden fachkundige Jurys. Die Auswahl wird ab 15. August 2017 bekanntgegeben.“

Quelle: hamburg.de/bkm/

(03. Jul. 2017, TG)

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Die schöpferische Schreibe im Exil https://www.tiefgang.net/die-schoepferische-schreibe-im-exil/ Sat, 10 Jun 2017 07:00:08 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=1290 [...]]]> Schreiben auf den Spuren Bert Brechts. Das klingt überheblich, setzt aber lediglich eine Bewerbung voraus. Und das bis Ende Juni 2017!

Mit einem vierwöchigen Residenzstipendium ermöglicht die Behörde für Kultur und Medien einem Autor oder einem Literaturübersetzer im September 2017 einen Arbeitsaufenthalt im traditionsreichen Brecht-Haus in Svendborg, Dänemark. Die Bewerbung ist ab sofort möglich.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Das Brecht-Haus als Ort des Exils, der Zuflucht, aber auch als Raum des kreativen Schaffens, bietet eine inspirierende Umgebung und die nötige Ruhe für den schöpferischen Prozess. Die vorigen Stipendiatinnen Claudia Manikowsky und Susanne Neuffer haben gezeigt, dass hier ausgezeichnete Literatur entstehen kann. In diesem Jahr können sich erstmals auch Übersetzerinnen oder Übersetzer für den Aufenthalt bewerben, weil ihre Arbeit für den interkulturellen Austausch im Bereich der Literatur in unserer globalisierten Welt immer weiter an Bedeutung gewinnt. Dem wollen wir durch das Stipendium Rechnung tragen.“

Das Brecht-Haus befindet sich in der dänischen Hafenstadt Svendborg auf der Insel Fünen und diente Bertolt Brecht, Helene Weigel und ihren Kindern während des Exils zwischen 1933 und 1939 als Wohnhaus. Dort entstanden unter anderem die Stücke „Die Gewehre der Frau Carrar“ und „Leben des Galilei“. Das von einem Verein verwalteten Reetdachhaus wurde zu Beginn der 1990er Jahre renoviert und beherbergt heute Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt.

Bewerberinnen und Bewerber für das Arbeitsstipendium sollen in Hamburg leben und bereits mindestens ein veröffentlichtes Werk oder einen Verlagsvertrag und entsprechende Referenzen  vorweisen können. Die Miete für einen Monat sowie eine Aufwandspauschale von 1.000 Euro bezahlt die Behörde für Kultur und Medien. Die Bewerbungsfrist endet am 1. Juli 2017.

Die vollständige Ausschreibung gibt es unter hamburg.de/bkm/stipendien.

Die bisherigen Stipendiatinnen:

Susanne Neuffer (2016)

War 2016 im Haus des Herren Brecht: Susanne Neuffler.

geb. 1951 in Nürnberg, lebt als freie Autorin in Hamburg; Veröffentlichungen: »In diesem Jahr der letzte Gast« (Gedichte, MaroVerlag 2016), »Schnee von Teheran oder Vom Verlassen des Geländes« (Roman, MaroVerlag Augsburg 2014), »Frau Welt setzt einen Hut auf« (Erzählungen, MaroVerlag 2006), »Männer in Sils Maria« (1999), sowie Lyrik und Prosa in Anthologien und Zeitschriften; 2014 Hamburger Förderpreis, 2011 2. Preis im MDR-Literaturwettbewerb, 2007 Walter Serner-Preis.

Cornelia Manikowsky (2015)

Cornelia Manikowsky (Foto Andrea Ruester)

geb. 1961, schreibt für Kinder und Erwachsene. Sie hat Literaturwissenschaft, Geschichte und Psychologie studiert und arbeitet als Seminarleiterin, DaF-Dozentin und Lektorin. Cornelia Manikowsky erhielt mehrere Preise und Stipendien, zuletzt den Kinder- und Jugendliteraturpreis der SOS-Kinderdörfer und ein Arbeitsstipendium der Kulturbehörde Hamburg im Château de Justiniac / Frankreich. Zuletzt erschienen »Die Mutter im Sessel im Krieg«, Berlin 2011, das Kinderbuch »Hund!«, Regensburg 2013 sowie das Kunstbuch »ALLES« – Kurzprosa, mit Lithografien von Muriel Zoe, Verlagsgesellschaft der Stiftung Historische Museen, Hamburg 2017.“

Quelle:

www.hamburg.de

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