Winsener Schloss – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Wed, 20 Mar 2024 14:33:25 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.5 Altbekanntes neu entdecken https://www.tiefgang.net/altbekanntes-neu-entdecken/ Fri, 22 Mar 2024 23:10:13 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10687 [...]]]> Es ist noch nicht so lange her, da konnten Schiffe bis in die Winsener Innenstadt fahren und dort anlegen.

Ein kleiner Hafen lag unweit der Luhebrücke. Ein kleines Stück weiter, auf der Luheinsel, liegt das prachtvolle Blaufärberhaus. Dies sind nur zwei der Orte, die Interessierte bei einer Stadtführung des Museums im Marstall am Karsamstag, den 30. März entdecken können. Von 14.30 bis 16 Uhr führt ein Stadtführer des Museums auf einer rund 90-minütigen Tour vom Marstall durch die Altstadt mit der Luheinsel und weiter bis zum Schloss.

Am Museum im Marstall erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Einführung in die Stadtgeschichte Winsens, um im Anschluss das Luhestädtchen zu entdecken. Unter anderem geht es auch in die sonst nicht öffentlich zugängliche Schlosskapelle des Winsener Schlosses. Neben diesem und anderen Gebäuden wird es auch um wichtige Persönlichkeiten der Stadt gehen: um Schäfer Ast, den Wunderheiler aus Radbruch, oder um Johann Peter Eckermann, der mit Goethe in enger Verbindung stand. Winsen hat einiges an Geschichte zu bieten.

Die Führung am Ostersonnabend wird von Eckard Buchner geleitet. Er ist einer von mehreren Stadtführern des Museums, die ausgebildet und regelmäßig geschult werden, um die Besonderheiten Winsens weitergeben zu können.

Die Teilnahme an der Führung kostet 3 € für Erwachsene. Kinder bis 18 Jahre und Mitglieder des Heimat- und Museumsvereins zahlen keinen Beitrag. Im Jubiläumsjahr des Heimat- und Museumsvereins haben auch alle freien Eintritt, die ebenso alt sind wie der Verein, also alle, die im Jahr 1964 geboren wurden. Die Führung beginnt am Museum im Marstall. Eine Anmeldung ist nicht unbedingt erforderlich, aber dringend empfohlen unter der Nummer 04171/3419 oder per Mail an info@museum-im-marstall.de.

Das Museum im Marstall liegt im Herzen der Stadt Winsen (Luhe). Im herzoglichen Marstall von 1599 informiert das Museum auf vier Ebenen über regionale Besonderheiten der Elbmarsch und Persönlichkeiten der Stadt. Eine Außenstelle befindet sich im Turm des Wasserschlosses. Sonderausstellungen und Veranstaltungen ergänzen das Angebot. Betrieben wird das Museum vom Heimat- und Museumsverein Winsen (Luhe) und Umgebung e.V.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.museum-im-marstall.de

 

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Winsener Schloss frisch renoviert https://www.tiefgang.net/winsener-schloss-frisch-renoviert/ Fri, 24 Jun 2022 22:26:30 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9159 [...]]]> Frisch renoviert sind das Schloss und insbesondere der imposante Wehrturm ein echter Hingucker in Winsen.

Am Sonntag, den 3. Juli besteht im Rahmen einer Führung endlich wieder die Möglichkeit, einen Blick in Kapelle und Schlossturm zu werfen, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind. Von 14.30 bis 16 Uhr bietet das Museum im Marstall eine Führung in die Schlosskapelle und den Schlossturm an.

Der Turm dient dem Museum als Außenstelle und beherbergt die Ausstellung „Reformation und Glaubenskrieg“.

Die Führung beginnt in der Ausstellung im Wehrturm, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Museumsleiterin Ilona Johannsen eine Einführung in die Grundzüge der Reformation und den Dreißigjährigen Krieg erhalten. Lange Zeit und auch noch um 1600 bestimmten die jeweiligen Landesherrscher die Religion ihrer Untertanen, was für das Fürstentum Braunschweig-Lüneburg ab 1529 eine weitgehende Beseitigung des alten Glaubens bedeutete. Was dies für das in Winsen ansässige Franziskanerkloster hieß, erfahren Interessierte unter anderem während der Führung. Bewegungen der katholischen Kirche zu einer Rekatholisierung nahmen auch Einfluss auf den norddeutschen Raum. Die Diskurse der Protestanten mit der katholischen Kirche und die gleichzeitige Verzahnung mit politischen Interessen mündeten 1618 in den Dreißigjährigen Krieg, in dessen Verlauf auch Winsen nicht verschont blieb. Waffen aus dieser Zeit und Dokumente aus der Kriegsführung sind Teil der Ausstellung.

Eine bekennende Lutheranerin war auch Herzogin Dorothea, die 1593 das Schloss bezog. Sie baute ihren neuen Wohnsitz aus und ließ die Kapelle neu gestalten. Das theologische Deckenprogramm der Kapelle gibt ein Zeugnis ihres Glaubens. Ilona Johannsen erläutert im Rahmen der Führung auch die Gestaltung der Deckenfresken.

Für die Teilnahme an der Führung ist eine Anmeldung erforderlich. Diese kann telefonisch unter 04171-3419 oder per mail an info@museum-im-marstall.de erfolgen.

Die Kosten betragen 3 € pro Person, für Mitglieder des Heimat- und Museumvereins ist die Führung kostenfrei. Treffpunkt ist das Museum im Marstall.

Das Museum im Marstall liegt im Herzen der Stadt Winsen (Luhe). Im herzoglichen Marstall von 1599 informiert das Museum auf vier Ebenen über regionale Besonderheiten der Elbmarsch und Persönlichkeiten der Stadt. Eine Außenstelle befindet sich im Turm des Wasserschlosses. Sonderausstellungen und Veranstaltungen ergänzen das Angebot.

Betrieben wird das Museum vom Heimat- und Museumverein Winsen (Luhe) und Umgebung e.V.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.museum-im-marstall.de

 

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Rosige Zeiten in Winsen https://www.tiefgang.net/rosige-zeiten-in-winsen/ Sat, 29 May 2021 08:42:44 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7969 [...]]]> Endlich ist es wieder soweit. Das Museum im Marstall darf nicht nur öffnen, sondern bietet auch wieder erste Veranstaltungen und Aktionen an. So kommen trotz Corona rosige Zeiten in Winsen auf.

Vor der Kulisse des Winsener Schlosses und auf dem Boden der alten Schlossgärten wird der regional bekannteste Rosenzüchter Jan D. Janßen aus den Vierlanden seine große Rosenvielfalt präsentieren und zum Verkauf anbieten.

Er bringt über 200 verschiedene Rosensorten mit. Darunter sind viele Raritäten und Spezialitäten. Ein Highlight ist dabei die Weiterzüchtung der Strauchrose „Herzogin Dorothea“, die erstmals am 5. Juli 2014 in Winsen anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Heimat- und Museumvereins vorgestellt und getauft wurde. Die weitergezüchtete Herzogin-Dorothea-Rose blüht jetzt mehrfach, ist kerngesund und mit ihren leuchtenden roten offenen Blüten sehr bienenfreundlich.

Unterstützt wird Jan Janßen vom Gartenbotschafter und ehemaligen Fernsehgärtner John Langley. Er steht für Beratungsgespräche nicht nur rund um die Rose zur Verfügung. John Langley sagt: „Philosophen sehen unsere Gärten als Spiegelbilder der Seele. Als natürliche Erlebnisräume zur Entschleunigung verstehen Trendforscher das blühende Refugium. Wer möchte da nicht 2021 zwischen pflegeleichten und bienenfreundlichen Rosen aufblühen.“

„Dorothea Rosenmarkt“ knüpft an die Zeit an, in der die Herzogin Dorothea im Winsener Schloss lebte. Um das Schloss gab es umfangreiche Nutz- und Ziergärten, in denen auch viele Rosen ihren Platz hatten. Dazu kommt die große gärtnerische Tradition dieser Region. Beides greift das Museum im Marstall auf und möchte mit dem Rosenmarkt sowohl in diesem Jahr als auch in Zukunft daran anknüpfen.

Für die kleinen Besucher wird der Museumspädagoge Tammo Hinrichs ein Kinderprogramm anbieten.

Der Rosenmarkt findet unter Einhaltung der dann geltenden Corona-Regeln statt. Ein Eintritt wird auf dem Schlossplatz nicht erhoben. Auch ist für den Marktbereich keine Anmeldung und kein Schnelltest notwendig.

Vorträge im Museum starten wieder

Vortrag zur Entwicklung des Landkreises Harburg nach dem Zweiten Weltkrieg,  Samstag, 5. Juni 16.30 – 18 Uhr

Heute ist der Landkreis Harburg eine beliebte Wohngegend und wirtschaftlich gut aufgestellt. Dies war nicht immer so und insbesondere die Nachkriegszeit stellte den Landkreis vor enorme Herausforderungen.

Prof. Dr. Norbert Fischer thematisiert in seinem Vortrag im Museum im Marstall den Strukturwandel des Landkreises nach 1945. In der Tradition der Klock-halv-fief-Vorträge des Museums findet der Vortrag unter dem Titel: „Der Landkreis Harburg und das Hamburger Umland nach 1945: Von der Not der Nachkriegszeit zum Strukturwandel“ am Samstag, den 5. Juni von 16.30 Uhr – 18 Uhr statt.

Prof. Dr. Nobert Fischer gehört zu dem Expertenkreis der „7 Weisen“, die das Museum auf verschiedenen Sachgebieten mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen unterstützen. In seinem Vortrag gibt er einen Überblick über die Entwicklung des Landkreises Harburg in den Nachkriegsjahren. Zweimal wurde der Landkreis Harburg in den 1930er Jahren umstrukturiert. Durch das Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 verkleinerte er sich flächen- und bevölkerungsmäßig und war nun weitgehend ländlich-agrarisch geprägt. Nach dem Zweiten Weltkrieg verdoppelte sich innerhalb kürzester Zeit die Einwohnerzahl durch den Zuzug von Flüchtlingen aus dem Osten und Bombenflüchtlingen aus Hamburg. Finanzielle Mittel waren knapp und eine entsprechende Infrastruktur fehlte.

Wie der Landkreis sich in diesen Jahren formierte und aufbaute, ist Thema des Vortrages. Fischer schlägt dabei einen Bogen von den 1930er bis in die 1960er Jahre hinein und betrachtet die Auswirklungen der Kriegs- und Nachkriegszeit.

Der Vortrag wird im Saal des Marstalls stattfinden. Eine Anmeldung ist derzeit vorab notwendig. Dies kann per Mail an info@museum-im-marstall.de oder telefonisch unter 04171-3419 erfolgen. Der Eintritt kostet 3 € pro Person, für Mitglieder des Heimat- und Museumvereins ist der Vortrag kostenfrei.

Der Vortrag findet unter Einhaltung der dann geltenden Corona-Regeln statt. Aktuell müssen alle Besucher einen negativen Schnelltest (nicht älter als 24 Std.) vorweisen oder einen Nachweis der Impfung bzw. der Genesung mitbringen. Aktuelle Informationen finden sich auch auf der Website des Museums.

Museum im Marstall, Schloßplatz 11, 21423 Winsen (Luhe), www.museum-im-marstall.de

Bis Ende Mai können Sie die Foto-Sonderausstellung: „Die Welt des Augenblicks“ kostenlos besichtigen. Der Eintritt ins Museum ist nur mit einem negativen Testergebnis (max. 24 Stunden alt) möglich. Kinder bis 14 Jahre und Personen mit einer Impfbescheinigung / Genesenenbescheinigung sind hiervon befreit. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

 

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