workshops – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Fri, 13 Jun 2025 14:50:15 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.3 Harburgs Kunstszene hautnah erleben! https://www.tiefgang.net/harburgs-kunstszene-hautnah-erleben/ Fri, 13 Jun 2025 22:07:17 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11963 [...]]]>

Nach den Erfolgen der Vorjahre lädt der Kunstleihe Hamburg e.V. auch 2025 wieder zu seiner beliebten Reihe „Kunst vor Ort“ ein.

Der Sommer 2025 lädt wieder auf eine faszinierende Reise durch die vielfältige Kunstszene Harburgs ein, die begeistert, inspiriert und völlig neue Perspektiven auf die lokalen Kulturschätze eröffnet!

Was einst aus der Not der Pandemiezeit geboren wurde, um dem Mangel an zugänglichen Kunstausstellungen und anregenden Kunstgesprächen entgegenzuwirken, hat sich zu einem wahren Highlight im Harburger Kulturkalender entwickelt. „Kunst vor Ort“ bietet eine einzigartige Gelegenheit, hinter die Kulissen etablierter Kunstinstitutionen zu blicken und die pulsierende Kreativität des Hamburger Südens aus nächster Nähe zu erleben. Heiko Langanke, Vorsitzender des Kunstleihe Harburg e.V., bringt es auf den Punkt: „Was ist die Kunst ohne Orte, wo sie zu sehen ist? Mit den ‚Kunst vor Ort‘-Führungen geben wir die Möglichkeit, mal hinter die Kulissen und Wände der Kunstorte zu schauen und so mal einen ganz anderen Blick auf Kunst in Harburg zu erlangen.“

Diese Reihe „Kunst vor Ort“ ist nicht nur eine Führung, sondern ein Erlebnis, das Wissen vermittelt, zum Dialog anregt und die Schönheit und Bedeutung von Kunst in unserer unmittelbaren Umgebung sichtbar macht. Es ist die perfekte Gelegenheit, Harburg neu zu entdecken und sich von der Kreativität der Stadt mitreißen zu lassen. Diese einzigartige Möglichkeit sollte man sich nicht entgehen lassen! Die Teilnehmer*innenzahlen sind begrenzt, daher ist eine frühzeitige Anmeldung dringend empfohlen. Die Touren gehen etwa 1,5 bis 2 Stunden. Sichern Sie sich Ihren Platz für unvergessliche Einblicke in die Harburger Kunstwelt.

Freuen Sie sich also auf ein abwechslungsreiches Programm, das die Vielfalt Harburger Kunst in den Mittelpunkt rückt und Sie Woche für Woche in neue Welten entführt:

Die Termine

  • Samstag, 28. Juni, 14 Uhr: Das Stadtmuseum Harburg öffnet seine Türen für die Ausstellung „Ralf Schwinge – Harburg in neuen Ansichten“. Erleben Sie im Beisein des Künstlers rund 150 Skizzen, Zeichnungen und Gemälde, die den Bezirk aus ganz aktuellen Perspektiven zeigen. Ein faszinierender Dialog zwischen Tradition und Moderne. (Teilnehmer auf 10 begrenzt, 8,- € pro Person)

  • Freitag, 4. Juli, 15 Uhr: Erkunden Sie die beeindruckende Heimfeld Hall Graffiti-Wand bei einem speziellen Rundgang mit dem Graffiti-Künstler Brozilla. Treffpunkt ist die Kirche S-Bahnstation Heimfeld. Lassen Sie sich von der lebendigen Streetart-Szene Harburgs begeistern. (Spende erbeten)

  • Freitag, 4. Juli, 16 Uhr: Entdecken Sie den Harburger Kunstpfad bei einem spannenden Rundgang mit Hans-Ulrich Niels. Startpunkt ist am Tubabläser auf dem Harburger Rathausplatz. Erkunden Sie Harburgs Kunst im öffentlichen Raum, von monumentalen Wandgemälden bis zu Skulpturen – diese Tour zeigt, wie Kunst das Stadtbild prägt und belebt. (Spende erbeten)

  • Sonntag, 6. Juli, 15 Uhr: Lassen Sie sich von der Open-Air Galerie Walls Can Dance verzaubern. Treffpunkt ist der Bahnhof Harburg, Ausgang Moorstraße/Innenstadt. Bestaunen Sie die faszinierenden Graffitis und Murals, die Harburg zu einer lebendigen Leinwand machen. (Spende erbeten)

  • Freitag, 18. Juli, 16 Uhr: Ein weiterer Rundgang auf dem Harburger Kunstpfad mit Hans-Ulrich Niels wartet auf Sie, ebenfalls startend am Tubabläser auf dem Harburger Rathausplatz. Nutzen Sie die Gelegenheit, vielleicht Neues zu entdecken oder sich noch einmal von den beeindruckenden Werken zu inspirieren. (Spende erbeten)

  • Sonntag, 20. Juli, 15 Uhr: Tauchen Sie erneut ein in die urbane Kunstszene bei einem weiteren Rundgang durch die Open-Air Galerie Walls Can Dance. Startpunkt ist wieder der Bahnhof Harburg, Ausgang Moorstraße/Innenstadt. (Spende erbeten)

Das Depot (Foto: Deichtorhallen / Sammlung Falckenberg)
  • Mittwoch, 23. Juli, 16 Uhr: Erhalten Sie eine weitere Gelegenheit für eine Depot-Führung in der Sammlung Falckenberg in der Wilstorfer Str. 71. Die begrenzten Plätze sind begehrt! (Eintritt 10,- €, bis 15 Personen)

  • Samstag, 26. Juli, 14 Uhr: Das Stadtmuseum Harburg öffnet erneut seine Türen für die Ausstellung „Ralf Schwinge – Harburg in neuen Ansichten“. Ein zweiter Termin im Beisein des Künstlers für alle, die das faszinierende Zusammenspiel von Kunst und Stadtleben nicht verpassen möchten. (Teilnehmer auf 10 begrenzt, 8,- € pro Person)

  • Mittwoch, 30. Juli, 16 Uhr: Die letzte Gelegenheit für eine Depot-Führung in der Sammlung Falckenberg in der Wilstorfer Str. 71 in dieser Reihe. Sichern Sie sich unbedingt Ihren Platz! (Eintritt 10,- €, bis 15 Personen)

  • Samstag, 2. August, 15 Uhr: Der letzte Termin für den Rundgang zur Heimfeld Hall Graffiti-Wand mit dem Graffitikünstler Brozilla. Treffpunkt ist die Kirche S-Bahnstation Heimfeld. Lassen Sie sich dieses visuelle Spektakel nicht entgehen! (Spende erbeten)

Das gesamte Programm hier zum Download. Anmeldung und weitere Informationen: Bitte melden Sie sich verbindlich per E-Mail unter kontakt@kunstleihe-harburg.de oder telefonisch unter 040-300 969 48 an.

Der Kunstleihe Hamburg e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, lokale, zeitgenössische Kunst von Harburger Künstler*innen zu verleihen und so einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Der Verein fördert das Verständnis und die Wertschätzung für Kunst in der Region.

Die Reihe „Kunst vor Ort“ wird gefördert vom „Verfügungsfonds Harburg Innenstadt / Eißendorf-Ost“.

]]>
Nähen wie Madame de Pompadour https://www.tiefgang.net/naehen-wie-madame-de-pompadour/ Fri, 16 May 2025 22:59:02 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11804 [...]]]>

Wer Lust auf ein besonderes und kreatives Erlebnis hat, sollte sich den Atelierkurs des Buxtehude Museums nicht entgehen lassen.

Passend zur aktuellen Sonderausstellung „Buxtehude um 1800 – Eine Spurensuche“ können am 25. Mai kleine Handtaschen oder Beutel nach historischem Vorbild genäht werden. Da die Plätze begrenzt sind, empfiehlt sich eine schnelle Anmeldung.

Im 18. Jahrhundert war der „Pompadour“ ein modisches Muss. Dieses auch Ridikül genannte Accessoire war ein eleganter Beutel, meist aus Seide, der mit zwei Schnüren geschlossen wurde. Diese Schnüre dienten dann als Griff oder Schulterriemen.

Unter dem Motto „In die eigene Tasche wirtschaften“ können am Sonntag, den 25.05., kleine Handtaschen oder Beutel kreiert werden. Ob für das Kleine Schwarze oder die große Robe – ein solches Täschchen ist das i-Tüpfelchen jedes Outfits. Unter der Anleitung der professionellen Schneiderin Anja Jannsen entstehen mit einer großen Auswahl an Stoffen einzigartige Accessoires nach historischem Vorbild. Dabei kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und zwischen einem Clipverschluss oder einem gefütterten Beutel mit Zugband wählen.

Inspiration und einen Einblick in die Lebenswelt des gehobenen Bürgertums im Buxtehude des 19. Jahrhunderts bietet die aktuelle Sonderausstellung des Museums. Diese kann im Rahmen des Kurses besucht werden und auf die Gestaltung des eigenen Pompadours einstimmen.

Der Kurs findet am 25.05.25 von 11:30-15:30 Uhr statt. Die Kosten betragen 50 Euro inklusive Material. Da maximal 6 Plätze zur Verfügung stehen, wird eine rasche Anmeldung unter buchung@buxtehudemuseum.de oder Telefon 04161 50797-0 empfohlen.

Ein besonderer Tipp:

Die Teilnahme an einem Atelierkurs ist auch eine wunderbare Geschenkidee für kreative Menschen!

 

 

]]>
Von Hand für Hand – selbst gestaltet https://www.tiefgang.net/von-hand-fuer-hand-selbst-gestaltet/ Fri, 07 Feb 2025 23:56:45 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11486 [...]]]> Für alle, die gerne selbst kreativ werden und das Besondere suchen, bietet das Buxtehude Museum Atelierkurse mit historischem Bezug an.

Passend zu der aktuellen Sonderausstellung „Buxtehude um 1800 – Eine Spurensuche“ entstehen im Februar kuschelige Handwärmer, Muff genannt. Im Mai können kleine Handtaschen oder Beutel nach historischem Vorbild genäht werden. Da nur begrenzte Plätze zur Verfügung stehen, empfiehlt sich eine rasche Anmeldung.

Am Sonntag, den 16.02.25 heißt es „Das liegt doch auf der Hand – Muff nähen“. Kuschelig warm und dazu elegant – Die Dame von Welt trug vor 200 Jahren im Winter einen Muff. Zeit, dieses praktische und hübsche Utensil wieder in Gebrauch zu nehmen! Nach historischer Anregung entsteht ein gefütterter Muff aus dem Stoff Ihrer Wahl. Zunächst geht es zur Einstimmung und Inspiration in die aktuelle Sonderausstellung „Buxtehude um 1800 – Eine Spurensuche“. Anschließend darf sich im Nähatelier von Anja Jannsen am Stavenort unter kundiger Anleitung die eigene Kreativität entfalten.

Am Sonntag, den 25.05.25 können unter dem Motto „In die eigene Tasche wirtschaften“ kleine Handtaschen oder Beutel genäht werden. Ob für das kleine Schwarze oder für den großen Auftritt in Robe: Ein Täschchen ist das Tüpfelchen auf dem modischen „i“. In diesem Atelierkurs kann ein passendes Accessoire nach historischem Vorbild entstehen. Mit Clipverschluss oder als gefütterter Beutel mit Zugband, ganz nach eigenem Geschmack und mit einer großen Auswahl an Stoffen.

Die Kurse finden am 16.02.25 und 25.05.25 jeweils von 11:30-15:30 Uhr statt. Kosten: 50 Euro inkl. Material. Da pro Kurs maximal 6 Plätze zur Verfügung stehen, wird eine rasche Anmeldung unter buchung@buxtehudemuseum.de oder Telefon 04161 50797-0 empfohlen.

Der besondere Tipp:

Die Teilnahme an einem Atelierkurs kann auch ein tolles Geschenk sein! Reservieren Sie einen Platz und verschenken Sie ihn an einen kreativen Menschen.

]]>
Wähl die Demokratie! https://www.tiefgang.net/waehl-die-demokratie/ Fri, 20 Dec 2024 23:23:46 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11393 [...]]]> Demokratie ist mehr als ein politisches System. Daher geht nun die Initiative Go Vote! in Hamburg an den Start!

Hamburgs größtes Bündnis für Demokratie vereint über 100 Organisationen aus Kultur, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Sport und Kirchen mit der Initiative „GoVote“, um die Demokratie zu stärken und die Wahlbeteiligung zu erhöhen. Gemeinsam setzen sie ein klares Zeichen für gesellschaftliches Engagement und die Bedeutung demokratischer Prozesse. Der Artikel im Hamburger Abendblatt beleuchtet die Hintergründe dieser einzigartigen Kooperation, zeigt die verschiedenen Aktionen der Partner und wie sie Bürgerinnen und Bürger aktiv zum Wählen motivieren.

Die Initiative erklärt:

Die Herausforderung

„Unsere Demokratie ist bedroht – nicht nur durch extreme Parteien, sondern auch durch ihre scheinbare Selbstverständlichkeit. Viele denken, Demokratie bleibe erhalten, auch wenn ihre Abschaffung bereits in Planung ist. Eine plurale, tolerante Gesellschaft braucht das Engagement von vielen! Wahlergebnisse wie in Thüringen, Sachsen und Brandenburg, aber auch in den USA, sind Warnzeichen.

Mit dem Bündnis „GoVote“ vor der Europawahl im Juni 2024 gab es bereits einen erfolgreichen Schulterschluss von Kultur, Zivilgesellschaft und Wirtschaft, um Wählen zum unüberhörbaren Stadtgespräch zu machen. Klar ist aber auch: Demokratie ist mehr als Wählen – sie ist das „Betriebssystem“ einer offenen Gesellschaft, das Kompromisse und Fortschritt ermöglicht.

Die Idee

Demokratie muss sich zeigen: oft, überraschend und prägnant. Wir laden Kultur, Sport, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und engagierte Einzelpersonen ein, Demokratie auf kreative Weise erlebbar zu machen – in Hamburg und darüber hinaus. Mit Humor, Engagement und Ideenreichtum.

Drei Formate im Fokus:

1. Demokratische Zugabe: Wir schaffen demokratische Interventionen, d.h. Störmomente, im Alltag der Menschen, die unprätentiös und mit einem Lächeln auf Demokratie aufmerksam machen – das kann im Theater sein, beim Konzert oder im Sportverein. Alle Beteiligten können kreativ werden!

2. Online-Kommunikationskampagne: Mit einem TikTok-Kanal, unserer aktualisierten GoVote-Website und anderen Social-Media-Plattformen wird unsere Botschaft verbreitet: Demokratie ist nicht selbstverständlich. Parallel sind die beteiligten Organisationen dazu eingeladen, ihre eigenen Social-Media-Accounts oder analogen Kanäle mit Inhalten zu bespielen. Hierfür werden Vorlagen zur Verfügung gestellt, die individuell auf die eigene Institution angepasst werden können. Höhepunkt ist ein digitaler Flashmob kurz vor der Bundestagswahl, bei dem alle teilnehmenden Kanäle das gleiche Posting mit einer Kernbotschaft im gleichen Design posten, um so aufmerksamkeitsstark auf die Demokratie hinzuweisen.

3. Förderfonds: Betreut durch die BürgerStiftung Hamburg können kleinere Organisationen hier finanzielle Unterstützung für ihre Aktivitäten beantragen.

Wie kann ich mich beteiligen?

Engagieren
Gehören Sie einer kulturellen Einrichtung, einem Sportverband, einem Verein oder Bündnis, einer Religionsgemeinschaft oder sonstigen (sozio-) kulturellen oder zivilgesellschaftlichen Ak- teuren an? Bringen Sie sich mit einer demokratischen Intervention ein.

Kommunizieren
Bespielen Sie mit Ihrer Organisation Kommunikationskanäle? Nutzen Sie Ihre Reichweite im analogen und digitalen Raum, um auf die Botschaften der Kampagne aufmerksam zu machen und unterstützen Sie dabei, Tiktok und andere Kanäle demokratischer zu gestalten.

Weitertragen
Ihnen fallen Organisationen oder Persönlichkeiten ein, die unbedingt Teil der Initiative werden sollten? Sprechen Sie darüber und machen Sie gerne auf Möglichkeiten der Beteiligung aufmerksam.“

Um dies breit aufzustellen, wurde sogar ein eigener Fonds zusammengetragen, der Projekte und Ideen auch finanziell unterstützt.

Die BürgerStiftung Hamburg koordiniert den Gemeinschaftsfonds und verwaltet das Antragsverfahren sowie die Mittelbewilligung. In einem niedrigschwelligen Antragsverfahren können Förderungen von bis zu 3.000 € beantragt werden. Fördermittel können für Honorar- und Sachkosten beantragt werden, z. B. für Veranstaltungen, Workshops, Dialogformate, kreativ-künstlerische Beiträge, Vorträge, Ausflüge sowie weitere Aktivitäten, die das Engagement für die Demokratie fördern. Weitere Details entnehmen Sie bitte den Förderkriterien. Der Fonds wird von Hamburger Stiftungen getragen und ist Teil der Aktivitäten des Bündnisses GoVote – einem Zusammenschluss von Kultur, Zivilgesellschaft und Wirtschaft.

Anträge können seti dem 19. Dezember gestellt werden. Das Antragsverfahren ist fortlaufend. Entscheidungen über eine Förderung werden i. d. R. innerhalb von 10 Tagen getroffen (ab Januar 2025).

Förderkriterien herunterladen

 

]]>
„Harburgs Zukunft liegt in den Händen seiner Jugend!“ https://www.tiefgang.net/harburgs-zukunft-liegt-in-den-haenden-seiner-jugend/ Fri, 13 Dec 2024 23:22:39 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11376 [...]]]> Über Harburgs Zukunft reden ohne die, die sie haben werden? Ein Projekt lud zur Ideensammlung.Seit Mitte 2023 prägt ein leeres Kaufhaus das Bild der Harburger Innenstadt. Während die Diskussion um die zukünftige Nutzung des Gebäudes in vollem Gange ist, werden die Stimmen derjenigen, die am meisten davon betroffen sind, oft überhört. Junge Menschen gehören maßgeblich zu den zukünftigen Nutzer*innen des Schippsee-Quartiers und sollten ihre Ideen und Wünsche in den Prozess mit einbringen dürfen!
Das Projekt „Junge Stimmen – Harburgs Zukunft gestalten!“ der Harburger Künstler*innen Claudia Kulenkampff und Brozilla bringt genau diese jungen Menschen an den Tisch und gibt ihnen eine Plattform, ihre Ideen und Wünsche für die Zukunft ihrer Stadt zu äußern.
In zweitägigen Workshops mit Jugendlichen und Jungerwachsenen erkundeten sie gemeinsam die Harburger Innenstadt und sammelten ihre Eindrücke und Bedürfnisse. Mittels Fotografie hielten sie Leerstände und Orte fest, um diese dann als Motiv kreativ zu gestalten. Mittels kreativer Graffitis verliehen die Jugendlichen ihren Ideen Ausdruck. Sie gestalteten Schablonen, lernten Streetart-Techniken und beschäftigten sich intensiv mit ihrem Stadtteil.
Die jungen Künstlerinnen und Künstler wurden zu aktiven Akteuren der Stadtentwicklung und ihre Stimmen werden in die Diskussion um die Zukunft Harburgs einfließen. Das Projekt „Junge Stimmen – Harburgs Zukunft gestalten!“ förderte so nicht nur die künstlerische Ausdrucksfähigkeit und das Selbstbewusstsein der Jugendlichen, sondern stärkte auch ihr Verantwortungsbewusstsein für ihre Stadt.

„Wir sehen das Projekt als einen wichtigen Schritt, um die Zukunft Harburgs gemeinsam und generationenübergreifend zu gestalten und laden sie herzlich zu unserer Abschlussausstellung ein, bei der wir die Ergebnisse präsentieren werden“, so Claudia Kulenkampff.

Ausstellung am Montag, den 16. Dezember 2024
Uhrzeit 14.30 – 19.00 Uhr
Ladenfläche im UG Phoenixcenter, links neben Mediamarkt

]]>
Lokales Engagement und Institutionen von morgen und KI https://www.tiefgang.net/lokales-engagement-und-institutionen-von-morgen-und-ki/ Fri, 12 Jul 2024 22:38:41 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11009 [...]]]> Der Stiftungsrat der Kulturstiftung des Bundes unter Vorsitz von Kulturstaatsministerin Claudia Roth bewilligte drei neue Programme, die auf ganz unterschiedliche Weise die Herausforderungen adressieren, mit denen sich Kultureinrichtungen in den kommenden Jahren auseinandersetzen müssen.In Zeiten zunehmender Polarisierung bieten Kulturorte gerade in kleineren Städten Anlässe für Gespräch und Auseinandersetzung: Oft kommen hier Menschen zusammen, die sonst nicht in Kontakt miteinander sind. Kunst- und Kulturvereine, soziokulturelle Zentren, Theater oder Bibliotheken sind dadurch auch wichtige Begegnungsorte innerhalb einer pluralistischen und demokratischen Gesellschaft. Doch sie stehen immer mehr unter Druck. Um die Angebote in ihrer Vielfalt langfristig zu unterstützen und zu stärken, stellt die Kulturstiftung des Bundes von 2024 bis 2031 bis zu 7,5 Millionen Euro für das antragsoffene Modellprogramm „Lokal – Programm für Kultur und Engagement“ zur Verfügung. Es ermöglicht engagierten Kulturakteuren in Städten und Gemeinden unter 100.000 Einwohnern, sich neue Partner zu suchen, wie etwa Sportvereine, Schulen und Kitas, die freiwillige Feuerwehr oder ortsansässige Firmen. Mit ihnen sollen sie in künstlerischen Projekten dauerhaft zusammenarbeiten. Begleitet wird das Programm von Beratungsangeboten, Akademien und einem bundesweiten Abschlussfestival sowie Veranstaltungen zur europaweiten Vernetzung. Das Programm wird gemeinsam ausgerichtet von der Kulturstiftung des Bundes und der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, in Kooperation mit der European Cultural Foundation.

Auch Kulturinstitutionen in deutschen Großstädten stehen vor einer Vielzahl komplexer, kulturpolitischer Zukunftsaufgaben, die durch sich derzeit überlagernde Krisen entstehen. Das Programm „Modelle für Kulturinstitutionen von morgen“ (AT) lädt Kultureinrichtungen und Kommunen ein, trotz dieser Herausforderungen einen Raum für grundlegende Innovationen zu schaffen und sich dem Impuls zu widersetzen, auf Bekanntes und Vertrautes zurückzugreifen. Mit dem Programm stellt die Kulturstiftung des Bundes die Mittel zur Verfügung, um Überlegungen zu neuen Modellen zu ermöglichen: etwa für interkommunale Kooperationen oder experimentelle Nutzungskonzepte für Kulturorte. Das Programm beruht auf der Annahme, dass Kulturinstitutionen in zehn Jahren nur dann eine breite gesellschaftliche Unterstützung genießen werden, wenn sie noch stärker als Gemeingut wahrgenommen werden. In den Jahren 2024 bis 2027 fördert die Kulturstiftung des Bundes zunächst die Entwicklung von bis zu fünfzig institutionellen Innovationskonzepten. Das Programm umfasst auch Beratungs- und Vernetzungsangebote sowie Recherche- und Inspirationsreisen zu modellhaften europäischen Kulturorten. Für diese Orientierungsphase steht ein Gesamtbudget in Höhe von rund 4,6 Millionen Euro zur Verfügung.

In den letzten Jahren gab es einen regelrechten Boom an ganz oder teilweise KI-generierter Kunst. Nach dieser ersten Phase des breiten Experimentierens gilt es nun, das ästhetische Potenzial von KI-Technologien auszuloten, ihre gesellschaftlichen Auswirkungen künstlerisch zu reflektieren und ein fundiertes Wissen über sie aufzubauen. Mit ihrem antragsoffenen Programm „Kunst und KI“ (AT) fördert die Kulturstiftung des Bundes die Entwicklung und Umsetzung von mindestens zehn Exzellenzprojekten. Für den Fonds stehen in den Jahren 2024 bis 2028 rund 3,7 Millionen Euro zur Verfügung.

Außerdem fördert die Kulturstiftung des Bundes die Skulptur Projekte 2027 in Münster. Für die Neuauflage einer der international renommiertesten Ausstellungsreihen für zeitgenössische Künste im öffentlichen Raum stellt sie bis zu 1,0 Million Euro zur Verfügung.

Im Austauschprogramm TheMuseumsLab des Museums für Naturkunde in Berlin erproben junge Fellows aus Museen afrikanischer Länder zusammen mit Kolleginnen deutscher und europäischer Museen neue Formen der gemeinsamen Museumsforschung. Darauf aufbauend ermöglicht die Kulturstiftung des Bundes nun die Umsetzung internationaler Kooperationsprojekte, wofür in den Jahren 2024 bis 2026 bis zu 553.000 Euro bereitgestellt werden.

Die interdisziplinäre Jury der Allgemeinen Projektförderung empfahl auf ihrer 45. Sitzung 22 neue Förderprojekte zur Förderung. Vier dieser Vorhaben mit einer Fördersumme von je über 250.000 Euro bewilligte nun der Stiftungsrat: Mit dem Festival „100 + 10 Jahre“ (AT) setzt sich das Maxim Gorki Theater in Berlin in Zusammenarbeit mit jungen armenischen, türkischen, kurdischen, jüdischen wie deutschen Künstlerinnen mit dem Völkermord an den Armeniern auseinander. In Dresden schafft der südafrikanische Künstler William Kentridge in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und Künstlern aus Johannesburg das Ausstellungsfestival „Triumphe und Klagen“. Mit dem Performance-Projekt „Wait to be seated“ erforschen die Kollektive She She Pop aus Berlin und Sandbox Collective aus Bangalore verschiedene Formen von Gastfreundschaft. Das Festival „Musik Installationen Nürnberg“ präsentiert an zehn verschiedenen Orten in Nürnberg innovative musikalische Formate zwischen Musiktheater, Installation, Konzert und Performance. Eine Übersicht über alle 22 Projekte finden Sie auf der Website der Kulturstiftung des Bundes: kulturstiftung-des-bundes.de/ergebnisse

]]>
Menschliche Überreste im MARKK https://www.tiefgang.net/menschliche-ueberreste-im-markk/ Fri, 15 Dec 2023 23:18:10 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10499 [...]]]> Die Universität Göttingen und das MARKK untersuchen künftig zusammen die Provenienzen menschlicher Überreste aus ehemalig kolonisierten Gebieten.

Ein zunächst zweijähriges Forschungsprojekt widmet sich Gebeinen, die zwischen Ende des 19. und Anfang des 20. Jh. als sogenannte „Anthropologische Sammlung“ im damaligen Museum für Völkerkunde in Hamburg (heute MARKK) verwahrt und nach Auflösung der Abteilung Anfang der 1950er Jahre in mehreren Schritten an die Universität Göttingen abgegeben wurden. Nach jetzigem Wissensstand verblieben 57 menschliche Überreste im MARKK, die nun gemeinsam mit Beständen in Göttingen untersucht werden, um dann Gespräche über ihre Repatriierung beginnen zu können. Das Projekt wird vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördert.

Barbara Plankensteiner, Direktorin MARKK: „Mit der lange überfälligen Aufarbeitung dieser Provenienzen stellt sich das MARKK seiner historischen Verantwortung. Als ab 2020 im Zuge einer umfassenden Inventur 57 Gebeine aufgefunden wurden, die zur ehemaligen „Anthropologischen Sammlung“ gehörten, haben wir zuerst den Sammlungskontext geprüft und dann mit der Universität Göttingen die Forschungsmittel beantragt. Ich freue mich sehr, dass wir die Förderung des Zentrums erhalten haben und mit Dr. Stoecker einen ausgewiesenen Experten für das Projekt gewinnen konnten, der auch mit Vertreter:innen der Nachfolgegesellschaften zusammenarbeiten wird. Sobald wir die ancestral remains zuordnen können, werden wir Gespräche bezüglich ihrer Rückführung aufnehmen.“

„Die Aufarbeitung unserer Göttinger Bestände leistet einen wesentlichen Beitrag zur aktuellen Diskussion über das koloniale Erbe universitärer Sammlungen“, so der Präsident der Universität Göttingen Prof. Dr. Metin Tolan. „Dass dies in diesem Fall in enger Kooperation mit dem MARKK Hamburg sowie mit Unterstützung von Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern aus dem globalen Süden geschieht, ist immens wichtig und freut mich sehr.“

Ziel des Projekts ist die Rekonstruktion der Erwerbskontexte und Transferwege der Bestände sowie die Umstände ihrer Übertragung vom damaligen Museum für Völkerkunde Hamburg an die Universität Göttingen. Die so gewonnenen Erkenntnisse versetzen das MARKK und die Hochschule in die Lage, die Herkunftsländer proaktiv und detailliert zu informieren und eine Verständigung über den weiteren Umgang mit den menschlichen Überresten und ihre Repatriierung zu erzielen. Ein Workshop mit Expert:innen aus den Herkunftsländern soll einen Wissenstransfer in beide Richtungen ermöglichen.

Holger Stoecker, Historiker: „Aus der Geschichte der Anthropologischen Sammlung in Hamburg und Göttingen resultiert eine gemeinsame Verantwortung beider Einrichtungen für die Provenienzforschung und gegenüber den Herkunftsgesellschaften, von denen die ancestral human remains stammen. Dem entspricht die Verbundstruktur des Projekts.“ Da Rückgabegesuche aus Australien, Palau und Namibia an die Universität Göttingen herangetragen wurden, wird die Untersuchung dieser Konvolute vorranging behandelt. Zugleich ist die Zusammenführung der bislang in Hamburg und Göttingen getrennt verwahrten Skelettelemente primäres Ziel. Hierfür ist die Identifizierung der im MARKK vorhandenen Gebeine notwendig, die nach einer ersten Sichtung verschiedenen Herkunftsländern in Ozeanien und Afrika zugeordnet wurden: Papua-Neuguinea, Federal States of Micronesia, Solomon Islands, Samoa, Tansania und Kamerun.

Die „Anthropologische Sammlung“

Die „Anthropologische Sammlung“ des damaligen Museums für Völkerkunde wurde in der Zeit zwischen 1880 und 1930 aufgebaut. Unter anderem unter der Direktion des Mediziners und Ethnologen Georg Thilenius (Amtszeit: 1904-1935) wurde der Bestand durch Ankäufe von Händlern, Kontakte zu Reisenden, Missionaren, kolonialen Behörden und Beamten sowie eigenen Forschungs- und Sammelreisen, wie der Hamburger Südsee-Expedition (1908-1910), vergrößert. Die Südsee-Expedition brachte mehr als 12.000 Objekte nach Hamburg, darunter ca. 800 menschliche Überreste. Schätzungsweise umfasste die „Anthropologische Sammlung“ Gebeine von 1.200 Menschen aus Palau, Mikronesien, Samoa, Nauru, Papua-Neuguinea, Tansania, Australien, Namibia und Kamerun sowie aus Hamburger Friedhofauflassungen. Zwischen 1953 und 1969 wurden die menschlichen Überreste der Sammlung in mehreren Schritten an das Anatomische Institut der Universität Göttingen abgegeben.

Nach Auffinden der menschlichen Überreste während der Inventur lag die Vermutung nahe, dass dieser Bestand bei der Übertragung nach Göttingen übersehen wurde. Erst ein vor Kurzem entdecktes Schriftstück aus den 1960er Jahren gab Aufschluss darüber, dass das damalige Museum für Völkerkunde einige menschliche Gebeine zu Forschungszwecken in seinem Bestand behalten hatte.

Die Ergebnisse der Forschung werden in Form eines Forschungsberichts auf den Websites des MARKK und der Universität Göttingen publiziert.

]]>
Das Nachtleben der Stadt https://www.tiefgang.net/das-nachtleben-der-stadt/ Fri, 17 Nov 2023 23:21:44 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10408 [...]]]>

Das Musik-Clubleben ist vor allem ein Nachtleben. Das wirft permanent Fragen und Reibungspunkte in der städtischen Gesellschaft auf. Die Konferenz „Stadt Nach Acht“ geht dem nun wieder nach …

Europas größte Nachtleben-Konferenz „Stadt Nach Acht“ wird vom 16. bis 18. November in Berlin mit ihrer 6. Ausgabe unter dem diesjährigen Motto NIGHT FEVER stattfinden. In einer Pressemitteilkung des Verbandes Livekomm heißt es dazu:

„Berlin, 14.11.2023 – Mit NIGHT FEVER nimmt die internationale Konferenz auch Bezug auf den zum Teil besorgniserregenden Zustand vieler Orte, die in der Nacht nicht mehr so recht funktionieren wollen: Dazu zählen nicht nur durch den Einbruch kommerzieller Ankerstrukturen zunehmend sich auch stark verändernder Innenstädte, sondern auch der signifikante Rückgang der Besucher:innen zahlreicher Venues für Livemusik und Clubkultur.

Rund 600 Fachbesucher:innen und Speaker:innen betrachten die Nacht auch unter den Aspekten von Krieg und Vertreibung, globaler ökonomischer Verwerfungen sowie von Klima- und Energiekrise. Wem ist da nach Feiern zumute? Oder sind nicht gerade in solchen unsicheren Zeiten Kultur und nächtliche Ausschweifungen unverzichtbare Zufluchtssphären, die für den Glauben an wieder bessere Zeiten unabdingbar sind?

Zu den diesjährigen Hauptredner:innen gehören unter anderem renommierte Expert:innen wie Dr. Anna Müller – Expertin für nachhaltige Stadtentwicklung und Gründerin des Urban Solutions Institute, Prof. Dr. Michael Schmidt – Pionier auf dem Gebiet der Smart Cities und Leiter des Instituts für Urbane Innovation an der Technischen Universität Berlin oder Dr. Maria Lopez – Internationale Expertin für soziale Integration und Direktorin des Urban Inclusion Center.

„Neben den hochkarätigen Vorträgen bietet die Stadt Nach Acht Konferenz auch eine Vielzahl von Workshops, Diskussionsrunden und Networking-Möglichkeiten“, erwähnt Marc Wohlrabe, Konferenz Direktor und Vorstand der LiveMusikKommission e.V. (LiveKomm). “Ergänzt wird die Konferenz durch das Public Day Format ‚RiseUp‘, das am 18. November speziell an Akteur:innen aus der Berliner ClubKultur und Szene-Kollektiven sich richtet und auf der u.a. auch die Gründung einer Clubcommission Kiew in der Ukraine angeschoben wird. Insgesamt darf unser Publikum mit über 250 Speaker:innen aus den Bereichen Kultur der Nacht, Gesundheit & Sicherheit, Nachtökonomie und Stadtentwicklung rechnen, die ihre Erkenntnisse und Erfahrungen teilen, um die Teilnehmer:innen dazu zu inspirieren, innovative Lösungen für die Herausforderungen des Nachtlebens zu finden.”

“Für uns als Bundesverband wird das Format ‚Stadt Nach Acht‘ immer wichtiger. Es ist für uns ein Think Tank und Impulsgeber, vor allem in der politischen Arbeit”, sagt Christian Ordon, Geschäftsführer der LiveKomm. „Die Idee des Parlamentarischen Forums Clubkultur im Deutschen Bundestag wurde 2019 hier geboren, welches uns seit 2020 unglaublich unterstützt. Vor allem bei der von uns und der Bundesstiftung LiveKultur initiierten Kampagne ‚clubsAREculture‘. So werden auf drei Panels die Thematiken der baurechtlichen Einordnung von Musikclubs als Kulturstätten sowie die Novellierung der TA Lärm und einer neuen ‚Kulturschallverordnung‘ als Vorschlag betrachtet. Dies unter anderem in Diskussion mit dem parlamentarischen Staatssekretär des Bundesumweltministeriums Christian Kühn und zuständigen Referenten aus dem Bundesbauministerium.”

Stadt Nach Acht wird 2023 erstmalig im Verbund der neuen „November Days“- Kooperation mit den Partner Konferenzen Most Wanted Music und Future of Festivals, den drei grossen Musik-Fachveranstaltungen in Berlin, stattfinden.

Ein Fachticket gilt für alle drei Konferenzen zusammen und kann noch unter 2023.stadt-nach-acht.de erworben werden.

Die Stadt Nach Acht wird vom Bundesverband der Musikspielstätten in Deutschland,der LiveKomm, veranstaltet, der bereits am Vorabend seine Jahresdelegiertenversammlung in Berlin ausrichtet.

Quelle: LiveKomm

]]>
Zufall, Techniken oder Collage https://www.tiefgang.net/zufall-techniken-oder-collage/ Fri, 13 Oct 2023 22:41:45 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10350 [...]]]> Bis Ende des Jahres finden im Buxtehude Museum noch vier ganz unterschiedliche Atelier-Kurse statt, die eines gemeinsam haben – die kreative Arbeit mit Papier oder dem Thema Buch.

Schnelligkeit lohnt sich, um noch einen der freien Plätze zu ergattern. Der nächste Kurs findet bereits am 15. Oktober statt.

Am 15. Oktober geben Sie, gemeinsam mit Dozentin Renate Emme „Dem Zufall eine Chance“. Nach einem Gang durch die aktuelle Sonderausstellung „AugenBlicke – Bilder und Bücher von Celestino Piatti (1922-2007)“ können Sie, inspiriert von Piattis Tierdarstellungen, ein eigenes Skizzenheft erstellen. Dessen Cover veredeln Sie wahlweise mit der Technik der Décalcomanie, also dem Farbabzug, oder in der Frottage-Technik. In beiden Fällen spielen sowohl der Zufall als auch Ihre Fantasie eine große Rolle für das ästhetische Ergebnis Ihres ganz persönlichen Werks.

Schon eine Woche später, am 22.Oktober können Sie dann ein Buch-Unikat ganz „Ohne Leim und Presse“ herstellen. Dozentin Katja Herbers führt Sie in verschiedene japanische Buchbindetechniken ein. Mit Nadel und Faden erstellen sie so ein eigenes Buch-Unikat für jede Gelegenheit in ihrer Lieblingsform -und größe. Denn zwischen zwei Buchdeckeln ist Raum für viele Möglichkeiten: für Geschichten, Zeichnungen, Rezepte, Briefe und vieles mehr.

Am 19. November haben Sie dann die Wahl, wenn es heißt: „Plakat oder Buchcover? In jedem Fall Collage!“. Egal für welches Format Sie sich entscheiden, gemeinsam mit Dozentin Larissa Bertonasco toben Sie sich in ihrem Gestaltungsfreiraum aus. Wählen Sie aus verschiedenen fertigen Materialien, erschaffen Sie eigene Elemente und nutzen Sie typografische Bausteine für Ihre individuelle, fantasievolle Collage. Einzelne Buchstaben und Schriften stehen dabei als Gestaltungselement im Mittelpunkt.

Der letzte Atelierkurs für dieses Jahr findet am 16.12. statt und ist Einigen vielleicht noch aus dem August bekannt. In „Tierwelten nach Piatti – Papierobjekte und Pop-up-Karten“ experimentieren Sie mit verschiedenen Materialien und Techniken, um eine eigene dreidimensionale Welt zu erschaffen. Erst beim Aufklappen wird die ganze Komplexität der Karte sichtbar und entfaltet sich ihr „Wow-Effekt“. Bei diesem Atelierkurs könnte ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk entstehen.

Die Kurse finden immer von 11.30 Uhr bis 15.30 Uhr statt. Kosten: 50 Euro inkl. Material, pro Kurs stehen 10 Plätze zur Verfügung. Weitere Informationen zu den Angeboten und der Anmeldung finden Sie unter www.buxtehudemuseum.de oder unter Telefon 04161 50797-0.

Ort: Buxtehude Museum für Regionalgeschichte und Kunst, St.-Petri-Platz 11, 21614 Buxtehude

]]>
Musik für jedes Kind! https://www.tiefgang.net/musik-fuer-jedes-kind/ Fri, 04 Aug 2023 22:52:54 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10153 [...]]]> Hier spielt die Musik! Der Kultur Palast Harburg in der Rieckhoffstraße (ehemaliger Rieckhof) bietet ein Sommerprogramm voller Farbe, Rhythmus und Klang.

Für die Kleinen startet das Projekt „Klangstrolche – Musik für jedes Kind“ mit vielen tollen Kursen und dem ersten Kongress der Klangstrolche Harburg. Für die Größeren gibt es kostenlose Feriencamps der HipHop Academy Hamburg, in denen die Kids unterschiedliche Hip Hop- Sparten wie Newstyle-Tanz, Breaking, Graffiti und Beatbox oder Rap ausprobieren können. Und die älteren Jugendlichen und Erwachsenen feiern 50 Years of Hip Hop und können sich auf sehr coole Konzerte freuen.

DORE

Für Kinder von 0­ bis 18 Monaten mit ihren Eltern

Die Entdeckung der eigenen Stimme, die Entwicklung des Körperbewusstseins und zufriedene Babys stehen hier an erster Stelle. Wir singen gemeinsam und entdecken bekannte und unbekannte Melodien und Lieder, die wir mit kleinen Instrumenten begleiten.

Kurs Dore  | 6 – 18 Monate | mittwochs 09:30 – 10:00 Uhr |
Kurs jeweils 4 Termine, seit Juni: 20 Euro für 4 Termine

MIFA

Für Kinder von 1,5 bis 3 Jahren mit ihren Eltern

Einfache motorische Abläufe werden in Tänzen, Bewegungsliedern und der gemeinsamen Aktion zwischen Eltern, Kindern und der Gruppe eingeübt. So können die Kinder ohne Leistungserwartungen die eigene Stimme und ihren Körper entdecken. Rasseln, Trommeln und Glöckchen kommen dabei zum Einsatz.

Kurs Mifa | 1,5 – 3 Jahre | mittwochs 10:15 – 11:00 Uhr |
Kurs jeweils 4 Termine, seit Juni: 20 Euro für 4 Termine

Das kostenlose „Youngsters HipHop Camp“ ist Deine Chance!

Du kannst in den ersten beiden Tagen die Bereiche Rap, Gesang, Breaking, Beatbox, Graffiti und Newstyle auschecken. Im Anschluss hast Du drei Tage Zeit, mit Deinem Lieblingstraining durchzustarten und Deine Skills zu verbessern. Freitag um 11.30 Uhr wird es eine Abschlussveranstaltung für alle Teilnehmer*innen geben.

Du hast Lust, dabei zu sein? Dann erreichst Du uns per E-Mail oder telefonisch und erhältst alle wichtigen Infos und das Anmeldeformular. Da die Plätze im „Youngsters HipHop Camp“ begrenzt sind, ist Deine Anmeldung erst mit unserer Bestätigung verbindlich. Das Anmeldeformular und weitere Informationen erhältst Du bei
Jane Bartels unter training@kph-hamburg.de oder Tel.: 040/822 45 68 42

Wann: 14.-18.08.2023
Täglich von 9.00 bis 13.00 Uhr
Wo: Kultur Palast Harburg, Rieckhoffstraße 12, 21073 Hamburg
Alter: 6 – 12 Jahre | Das Camp ist kostenlos!

UPGRADE YOUR SKILLZ und lerne von den Profis der Szene!

Im Bootcamp 2023 der HipHop Academy Hamburg in Harburg erhalten ausgewählte Hip Hop-Talente zwischen 13 und 25 Jahren ein 10-tägiges Intensivtraining in den Sparten Breaking, Gesang, Newstyle sowie Rap und Graffiti. Wer begabt ist und das Zeug zu einer professionellen Ausbildung im Hip Hop-Kosmos hat, wird in diesem Camp fit gemacht für das Trainingslevel 2 der HipHop Academy Hamburg.

Das Bootcamp ist kostenlos. Es fällt lediglich eine Verpflegungspauschale von 60,00 € an. Es findet nachmittags vom 14. bis 18. August 2023 statt.

Du willst dabei sein? Für das Bootcamp kannst Du dich per Videoeinsendung qualifizieren. Zeig uns kurz und prägnant, was Du draufhast und warum Du unbedingt beim Bootcamp 2023 dabei sein solltest. Sende Dein Video per WeTransfer an training@kph-hamburg.de Einsendeschluss ist der 01.08.2023!

Das Bootcamp findet statt: Wann: 14. bis 18.08.2023
Wochentags von 13:00 – 18:00 Uhr.
Wo: Kultur Palast Harburg, Rieckhoffstraße 12, 21073 Hamburg
Infos unter: www.hiphopacademy-hamburg.de/bootcamp
Kontakt: Jane Bartels; training@kulturpalast-harburg.com

weitere aktuelle Termine unter: hkulturpalast-harburg.live

 

 

]]>