Alles wird schön e. V. https://www.tiefgang.net Tue, 23 Sep 2025 13:27:48 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Orte für neue Talente und offene Bühnen https://www.tiefgang.net/orte-fuer-neue-talente-und-offene-buehnen/ Fri, 26 Sep 2025 22:21:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=12526 [...]]]> Am Sa., 11. Oktober, gibt Harburg den Ton an! Denn 14 Kulturinstitutionen bieten über 40 Acts und das für nur einen Eintritt von 7,50 €! Wir stellen einige Orte und Acts vor. Heute Weltladen Harburg, Alles wird schön und das KulturWohnZimmer!

Die SuedKultur Music-Night ist mehr als nur eine Aneinanderreihung von Konzerten. Sie ist eine Einladung, den Entdeckergeist zu wecken und sich auf musikalische Überraschungen einzulassen. Genau diesen Geist leben Orte wie der Weltladen Harburg, das Kulturwohnzimmer und Alles wird schön e.V. in ihren Programmen. Sie setzen auf offene Bühnen, spontane Kreativität und die Magie, junge Talente direkt vor der Haustür zu entdecken.

Im Weltladen Harburg in der Hölertwiete 5, direkt gegenüber vom Harburg Marketing, stehen junge Talente im Rampenlicht. Ab 18.30 Uhr begeistert die Band zwanzignach mit frischem Indie-Pop. Die fünf Musiker*innen präsentieren eine vielseitige Mischung aus eigenen Songs und bekannten Stücken, wobei ihre besondere Leidenschaft für Balladen spürbar ist.

Nur wenige Gehminuten entfernt, im Herzen des Gloriatunnels in der Lüneburger Straße 1a, lädt das Kulturwohnzimmer zur vielseitigen Open Stage ein. Ab 20 Uhr können Musiker*innen, Texter*innen und Performer*innen ihre eigenen Werke teilen. Die Bühne bietet Raum für leise Singer-Songwriter-Momente, HipHop oder experimentelle Klänge – eine spontane und kreative Plattform, die so vielseitig ist wie der Stadtteil selbst. Ab 23.00 Uhr geht der Abend in eine Jam-Session mit DJ über, bei der die Künstler*innen gemeinsam improvisieren.

Wer noch weiter auf Entdeckungstour gehen möchte, findet in der Heimfelder Friedrich-Naumann-Straße 27 den Alles wird schön e.V.. Hier steht ebenfalls eine Open Stage im Mittelpunkt des Programms, und das Beste: Der Eintritt ist frei! Ab 19 Uhr können Musiker*innen und Darsteller*innen die Bühne erobern. Für alle, die spontan Lust bekommen, sind Keyboard und E-Schlagzeug vor Ort vorhanden.

Diese drei Orte zeigen, dass die SuedKultur Music-Night auch abseits der großen Bühnen pulsiert und einen Raum für Kreativität und Gemeinschaft schafft. Sie laden dazu ein, neue Klänge zu entdecken, vielleicht auch selbst aktiv zu werden und Teil eines unvergesslichen Abends zu werden.

Weltladen Harburg, Hölertwiete 5, 21073 Hamburg

Samstag, 11. Oktober 2025

18.00 Uhr: Einlass

18.30 Uhr: zwanzignach

Kulturwohnzimmer e.V., Lüneburger Straße 1a, 21073 Hamburg

Samstag, 11. Oktober 2025

19.30 Uhr: Einlass

20 Uhr: Open Stage

23.00 Uhr: Jam – DJ

Alles wird schön e.V., Friedrich-Naumann-Straße 27, 21075 Hamburg

Samstag, 11. Oktober 2025

Ab 19 Uhr: Open Stage

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Spielt doch selbst! https://www.tiefgang.net/spielt-doch-selbst/ Wed, 02 Oct 2024 22:28:33 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11166 [...]]]> Am Sa., 5. Oktober, gibt Harburg den Ton an! Denn 15 Kulturinstitutionen bieten 40 Acts und das für nur einen Eintritt von 7,50! Wir stellen einige Orte und Acts vor. Heute:  Alles wird schön e.V.

Alles wird schön e.V. taucht bei der SuedKultur Music-Night in eine Welt voller bunter Klänge und unbeschwerter Freude ein. Hier, in diesem kleinen, aber feinen Veranstaltungsort, erwartet dich kein festes Programm sondern eine Open Stage, die allen Musikmachenden und -freund*innen offen steht. Ob Indie-Pop, Elektro-Beats oder experimentelle Klänge – die vielseitige Musikauswahl lässt alles zu! Die ausgelassene Atmosphäre und das junge, offene Publikum machen jeden Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Lass dich von der Energie der Musik mitreißen und jamme die Nacht durch!

19 Uhr: Open Stage für alle!

Bei Alles wird schön e.V. in Heimfeld heißt es auch bei dieser Music-Night wieder: ran an die Instrumente! Die Open Stage lädt alle Musikfreaks zum Musizieren. Ein E-Schlagzeug, Keyboard, Klavier und Cajon stehen bereit – Rest bitte mitbringen!

Wann: 19 Uhr

Wo: Alles wird schön e.V., Friedrich-Naumannstr. 27, 21075 Hamburg

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Harburgs Musikszene lädt zur Party! https://www.tiefgang.net/harburgs-musikszene-laedt-zur-party-2/ Sat, 21 Sep 2024 09:24:22 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11134 [...]]]> Auch dieses Jahr zeigen die Harburger Clubs, was die lokale Musikszene zu bieten hat.

14 Locations öffnen für einen einheitlichen Preis von 7,50 € ihre Pforten und bieten ein Musikprogramm, das keine Wünsche offen lässt. Also – auf zum Club- und Band-Hopping!

Und es sind auch wieder neue Locations vertreten, die es kennen zulernen gilt. So etwa das ligeti zentrum im Harburger Hafen. Im ligeti zentrum wird die Musik neu erfunden. Hier, in diesem innovativen Zentrum und im 10. Stock am Veritaskai 1, werden experimentelle Klänge mit modernster Technologie kombiniert. Ob Live-Coding, Soundinstallationen oder interaktive Performances – hier erwartet Interessierte ein einzigartiges Musikerlebnis. Zur SuedKultur Music-Night gibt es dabei noch Support des Kulturpalastes Harburg und seiner Hip Hop Academy!

Oder der Weltladen Harburg: Der Weltladen Harburg eG ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs. Besucher können sich hier über fairen Handel und Nachhaltigkeit informieren und faire und nachhaltige Produkte kaufen. Der Laden bietet auch Veranstaltungen und Workshops an. Am 5. Oktober erstmals bei der Music-Night dabei!

Oder das Harburg Marketing e.V.: eigentlich vernetzt es Geschäfte, Unternehmen, Institutionen und Bürger*innen, um gemeinsam Projekte zu realisieren und die Attraktivität des Stadtteils zu steigern. Die verkaufsoffenen Sonntage, das White Dinner aber auch Sommer im Park sind feste Bestandteile des Harburger Kalenders. Bei der SuedKultur Music-Night wird es nun auch zum musikalischen Ort!

Als sich vor gut 18 Jahren das Netzwerk SuedKultur mit dem Ziel formierte, die Kulturszene im Bezirk Harburg zu stärken, hieß es noch „im Süden nichts los!“. Und nun ist die SuedKultur Music-Night bereits seit 14 Jahren die Clubnacht Hamburgs und Dank der dauerhaften Unterstützung der Eisenbahnbau Vereinsgenossenschaft stellt sie mit 15 Kulturakteuren und über 40 Acts in diesem Jahr ein nicht nur umfangreiches sondern mehr als abwechslungsreiches Programm! Gesang, Gitarrenrock, Klänge ferner Länder, Ungewohntes und Tanzbares – es ist die ultimative Einladung an alle Musikbegeisterten, sich mal in Harburgs Musikszene umzusehen und auch mal Stätten kennen zu lernen, die man sonst nicht so auf dem Radar hat.

Mit dabei sind Alles wird schön e.V., Auferstehungskirche Marmstorf, ContraZt e.V., Fischhalle Harburg, Harburg Marketing e.V., Kulturwohnzimmer e.V., ligeti zentrum & Kulturpalast Harburg, Marias Ballroom, Stellwerk, St. Paulus Kirche, The Old Dubliner, TU Hamburg, Weltladen Harburg eG, Zur stumpfen Ecke eG.

In den kommenden Tagen werden wir hier die Clubs und ihr Programm vorstellen.

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„Meine Abrechnung mit dem Sozialismus“ https://www.tiefgang.net/meine-abrechnung-mit-dem-sozialismus/ Fri, 05 May 2023 22:52:30 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9948 [...]]]> Conny Schramm lebt und arbeitet in Harburg. Sie stammt aber aus der Nähe Potsdams und erlebte als Kind die DDR in vielerlei Facetten. Christlich im Elternhaus erzogen, in der stattlichen Schule hingegen „real existierender Sozialismus“. Einige Dinge brahcte sie zu Ppaier und daraus wurde „Mein ungebügeltes Leben“, das erst jüngst in der Schweiz prämiert wurde. Nun liest sie als Lokalmatadorin auch bei der 8. SuedLese. Grund genug, mal genauer nachzufragen …

Tiefgang (TG): Herzlichen Glückwunsch zum Schweizer Autobiographie-Award für Ihr Buch „Mein ungebügeltes Leben“. Wie läuft denn so eine Schweizer Buchpreisverleihung ab?

Conny Schramm: Ja, dass ausgerechnet meine Autobiografie in der Schweiz ausgezeichnet wurde, lässt mich noch immer fröhlich staunen. Diese Auszeichnung zählt neben meiner Hochzeit, dem Erscheinen meiner Autobiografie beim Brunnenverlag (der Tag an welchem ich mein erstes Buch in der Hand hielt) und Baden mit Babyelefanten im Dschungel von Malaysia zu den Big Five in meinem Leben.

Ich war tatsächlich sehr aufgeregt und vor allem in großer Sorge, dass am Flughafen mal wieder gestreikt würde. Mit großer Erleichterung landete ich dann am 6. Februar in Zürich. Zum Glück wurde ich von einer Bekannten, welche in Zürich lebt, dann am Hauptbahnhof abgeholt und direkt zur Universität gebracht. Ich wurde dort auf das herzlichste begrüßt – denn eigentlich hatte man nicht mit dem Erscheinen der Hamburgerin gerechnet. In der Aula der Universität, in welcher sogar Winston Churchill mal eine Rede gehalten hatte, hatten sich ca. 200 Menschen versammelt . Unter anderem waren zwei Altbundespräsident*Innen, der Schweiz, das Schweizer Fernsehen, die Presse und diverse Literaturprofessoren sowie andere Prominente versammelt.

Zunächst hat Herr Erich Bohli – der Erfinder der Internetplattform: „meet-my-life“ – alle Anwesenden begrüßt. Im Anschluss hielt ein Literaturprofessor eine sehr heitere Rede zu dem Thema: „Was ist eigentlich eine gute Autobiographie?“ Dem Zuhören dieser Rede hat mir wirklich Spaß gemacht. Dann wurden die Gewinner des Autobiographie-Award 22 nach vorne gerufen. Wir bekamen unsere Auszeichnungen und dann hielt eine weitere Literaturprofessorin für jede Gewinnerin eine kurze Laudatio und wir durften auch ein kurzes Dankeschön sagen.

Im Anschluss interviewten sich die beiden Altbundespräsiden*Innen. Dies wirkte gewollt heiter und die Beiden unterhielten sich unter anderem über Kuchenrezepte … Dann war der offizielle Teil auch schon zu Ende.

Wir Gewinnerinnen wurden noch von der Presse fotografiert und dann gab es für alle ein „Apero riche“. Das ist so eine Art Stehempfang mit Sekt, Brot und Aufschnitt.

Dieser Teil war für mich sehr berührend, da fremde Menschen zu mir kamen, mir gratulierten und im Anschluss mir ihre Lebensgeschichte erzählten. Dann musste ich auch schon wieder zum Flughafen.

TG: In Ihrem Buch „Mein ungebügeltes Leben“ erzählen Sie von Ihrer Kindheit und Jugend in der DDR. Wie fühlt es sich an, über diese Zeit zu schreiben?

Conny Schramm: Das Leben als Christ in der DDR war manchmal ziemlich hart … So durften viele junge Menschen – nur weil ihre Eltern zu Kirche gingen – trotz guter Noten, kein Abitur machen. Das klingt zwar grotesk, war aber leider so. Immer wieder wurden auch die „Kirchgänger“ von Lehrern und manchmal auch von Mitschülern ausgegrenzt, oder gar gemobbt. Vieles war damals nicht witzig, sondern eher schmerzhaft. Ich habe dem Sachverhalt, dass ich aus diesem blöden Grunde kein Abitur und kein Studium absolvieren durfte, lange nachgetrauert. Im Jahr 2014 konnte ich dann an der Hamburger Akademie im Fernstudium das Schreiben (biografisches und belletristisches Schreiben) studieren. Daraus resultierte dann „Mein ungebügeltes Leben.“

Mir sind dann plötzlich unglaublich viele Dinge und Details aus meiner Vergangenheit wieder eingefallen und ich konnte schreiben, schreiben, schreiben. An manche Dinge habe ich dabei nicht gerne gedacht. Sie waren einfach zu schmerzhaft. Damals in meiner Kindheit und Jugend war vieles nicht witzig, aber mit einem Abstand von 25 Jahren, konnte ich mich über groteske Erlebnisse von damals lustig machen. „Mein ungebügeltes Leben“ ist also auch so eine Art „Abrechnung“ mit dem Sozialismus. Wenn ich über meine Erlebnisse schreibe, kann ich sie besser verarbeiten. Mein Humor hilft mir dabei.

TG: Warum wollten Sie Ihre Erlebnisse aus der Kindheit veröffentlichen?

Conny Schramm: Wie schon erwähnt, ist das meine persönliche Auseinandersetzung mit dem Sozialismus. Es gibt aber auch einen weiteren, sehr wichtigen Grund, warum ich meine Erlebnisse aufgeschrieben habe: Schon in der nächsten Generation kann sich kaum Jemand vorstellen, dass es in Deutschland eine Mauer gab, an welcher Menschen erschossen wurden, weil sie an einem anderen Ort leben wollten! Das kann man sich heute kaum noch vorstellen. Diese Mauer und das schreckliche System haben sehr viel Leid über Menschen gebracht. Das darf nicht vergessen werden!

Inzwischen werden Schullesungen mit mir in Hamburg sehr gefördert (siehe auch die Website: www.connyschramm.de; Anm. d. Red.). Ich konnte bereits erste Erfahrungen mit Schülerlesungen machen. Ich war überrascht, über das große Interesse an meinem Thema. Zur Zeit läuft gerade meine Bewerbung, dass ich bundesweit mit Fördergeldern an Schulen lesen darf.

TG: In der DDR gab es wohl kaum freie Kulturveranstaltungen wie der SuedLese, wo verschiedenste Autor*innen die Chance hatten lesen zu dürfen. Wie gefällt Ihnen das Konzept?

Conny Schramm: Naja, zu DDR-Zeiten habe ich zwar gerne gelesen, hatte aber nie Interesse daran zu einer Lesung zu gehen. Ich kann mich auch absolut nicht daran erinnern, dass Lesungen durchgeführt wurden.

Es gab natürlich dort – vor allem auch in Ostberlin – eine große Kulturszene. Diese war aber natürlich „zensiert“ und man bekam ohne Beziehungen sowieso kaum mal eine Theaterkarte oder ähnliches.

Später – nach der Grenzöffnung, hatte ich sehr viel Freude besonders an Kleinkunstfestrivalen, Konzerten und ähnlichem. Ich würde sagen – viele Ossis „hungerten“ nach unzensierter Kultur. Ich erinnere mich an ein bewegendes Konzert in der Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche und ich kenne keinen schöneren Ort für Konzerte als die Berliner Waldbühne. Wir „mussten“ ja Versäumtes aus unserer Jugend nachholen.

Ich genieße es, dass Hamburg so multi-kulti ist und ich persönlich freue mich natürlich, wenn gerade in Hamburgs Süden die Kulturszene wächst. Ich liebe es, neue Kulturorte kennen zu lernen, selbst zu lesen und mit meinem Publikum im Anschluss darüber zu reden. Zu meinen Lieblingslokation zählt die Wassermühle in Karoxbostel, das „komm Du“ und der „Wasserturm“ und die „Lesungen unter dem Kirschbaum“. In den nächsten Wochen werde ich weitere Orte kennenlernen. Ich freue mich darauf. Ich hoffe, dass Verantwortliche in der Politik verstehen, wie wichtig die Kultur und somit auch die SuedLese für unseren Stadtteil sind und sie so auch wirklich für Veranstalter und Künstler Gelder bereitstellen.

TG: Sie leben ja auch im Süden Hamburgs. Wie erleben Sie Kultur hier?

Conny Schramm: Ich freue mich, wenn ich für Lesungen und Konzerte nicht extra in „die Stadt“ fahren muss. Hier im Süden kenne ich ja auch recht viele Leute. Die kann man dann viel leichter zu einer Veranstaltung einladen. Die SuedLese Literaturtage sind allerdings ja leider nur über einen kurzen Zeitraum und dann so geballt, dass man viel schöne Veranstaltungen verpasst. Ich finde einen längeren Zeitraum schöner, damit man den einzelnen Künstlern auch gerecht werden kann.

TG: Was erwartet uns am 17. Mai?

Conny Schramm: Ich lese natürlich aus meinem „Ungebügeltem Leben“. Es ist eine Lebensgeschichte voller Lachen und Weinen. Ich hoffe auf gute Gespräche. Diesen Abend werde ich ja zusammen mit meinem Autorenkollegen Cord Buch gestalten. Er ist Krimiautor und seine Kriminalromane spielen in Hamburg. Ich glaube es wird ein spannender und bewegender Abend.

TG: Was dürfen wir in Zukunft von Ihnen erwarten? Ist vielleicht sogar schon ein neues Buch geplant?

Conny Schramm: Ich habe seit dem letzten Herbst wieder neue Freude und vor allem neue Ideen für weitere Bücher erhalten. Ich beschäftige mich zur Zeit tatsächlich mit Lebensgeschichten „von der freundlichen, unauffälligen Nachbarin“. Denn gerade Menschen, die nicht berühmt sind, haben manchmal sehr bewegende Dinge erlebt. Ob daraus mal ein Buch wird, wird man sehen. Auch weitere heitere Reiseberichte z.B. über unsere Afrikareisen könnte ich mir vorstellen. Es gibt auch schon ein ziemlich weit fortgeschrittenes Skript für ein Sachbuch.

TG: Vielen Dank und wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg!

(Das Interview für ´Tiefgang` führte Bastian Hamel)

Das Buch:

Conny Schramm: Mein ungebügeltes Leben.

112 Seiten, Taschenbuch, 12 x 18,6 cm, Erscheinungsdatum: 26.07.2016

Bestell-Nr.: 114302, ISBN: 978-3-7655-4302-9, EAN: 9783765543029

Termine:

 

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Heino Jäger tanzt Heimfeld! https://www.tiefgang.net/heino-jaeger-tanzt-heimfeld/ Fri, 14 Oct 2022 22:27:26 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9373 [...]]]> Wie schon seit nunmehr 12 Jahren ist die SuedKultur Music-Night eine Einladung der Harburger Live-Musikszene an Euch! Dabei auch drei Locations in Heimfeld …

Denn auch das Treffpunkthaus Heimfeld, Friedrich-Naumann-Straße 9, das Alles wird schön, Friedrich-Naumann-Straße 27 und die Paulus-Kirche am Alten Postweg 46 laden zum großen Showdown der Live-Musik.

Um 18 Uhr steigt die Live-Musik-Party im Treffpunkthaus Heimfeld – organisiert vom Verein ContraZt e.V.. Das Programm dort ist dem bekannten Künstler Heino Jäger gewidmet, der aus Harburg stammte und in diesem Jahr schon von Heinz Strunk und Roco Schamoni mit einem Festival geehrt wurde. Der Singer & Songwriter Bernd Janeke mit seinen morbiden und doch amüsanten Texten gibt den Auftakt.

Es folgt um 18.45 Uhr irische und keltische Musik von Folkman, um ab 19.30 Uhr bei ebenso hinreißenden Chansons von Fredriksson und dem Schusseltier abgelöst zu werden. „Die Tanzkapelle“ lädt zu eben Tanz und Vergnügen der argentinischen Art um 20.15 Uhr um nochmal um 21.30 Uhr von Folkman abgelöst zu werden.

Mit Ska und Tanz pur endet dann ab 23 Uhr der Abend mit der bekannten Formation „Skampi“.

Unweit wiederum liegt direkt an der S-Bahn-Station Heimfeld die St. Paulus-Kirche. Dort spielt ab 18.30 Uhr die „Tüdelband“ – ein Duo, das sich binnen kurzer Zeit mit plattdeutschem Indie-Pop einen Namen machte. Um 21 Uhr dann werden alte Kirchenlieder in erstaunlich modernem Gewand von dem Trio Sacre Fleur präsentiert.

Ein paar Meter weiter, in der Friedrich-Naumann-Straße 27 beim Verein „Alles wird schön“ lädt selbiger ab 19 Uhr zur allgemeinen Jam-Session. Hier sind all die geladen, die im Music-Night-Programm nicht zum Zuge kamen oder schon mit Ihrem Programm an anderer Stelle durch sind und noch Jammen wollen.

Der Eintritt kostet einmalig 7,50 € und öffnet euch die Clubtüren in alle teilnehmenden Locations und zu allen Acts!

weitere Infos auch unter www.sued-kultur.de

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Väliaika – das Schöne muss ins Eckige https://www.tiefgang.net/vaeliaika-das-schoene-muss-ins-eckige/ Fri, 25 Mar 2022 23:27:03 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8888 [...]]]> Väliaika – ein finnisches Wort, das soviel wie Pause und Zwischenzeit bedeutet, ist nun Thema einer Kunstaustellung in Heimfeld.

Sanna Duschek und Dietmar „Willi Zodel“ Schaz stellen aktuell in der Heimfelder Galerie „Alles wird schön“ Malerei, Zeichnungen und Findlinge aus. Das Eckige ist sowohl der Raum der Galerie als auch das Format, die Leinwand von Sanna Duschek, das „Wischhandy“ (Smartphone, Tablet) von Willi Zodel. Darauf entstehen Bilder, die mal mehr und mal weniger das Sch ne einfangen oder an die Grenzen dessen gehen. Das Schöne ist bei Schaz die Naturschönheit eines Steines, auf einem Acker in Schleswig-Holstein liegend und als Findling den Weg über den Feldrand durch die Hände des Bildhauers in die Galerie findend. Bei Duschek das Landschaftsbild in surrealer Absurdität und finnischer Melancholie mit menschlichen Abgründen, die nordischen Seelenzuständen aufzeigend, gefasst in psychologischen Bildern und Farben.

Ihre Bilder erzählen eigene Geschichten über Menschen, mit Humor und Wärme, mit menschlichen Schwächen und Stärken  und mit inneren Spannungen. Heimweh spielt auch eine große Rolle. Verlangen nach Irgendwo, Unbekanntes, Heimweh nach dem eigenen Geburtsland und das Loslassen, die Spuren, die innerlich bleiben. Verbindendes Element der beiden in Ihrer Zusammenarbeit ist die Nähe zur Natur, auch die Natur des Menschen in in all seinen Abgründen und Sehnsüchten.

Die Findlinge, Steine als Arbeitsmaterial bei Dietmar Schaz, das Tier mit dem Menschen, das Tier in uns bei Sanna Duschek. Comicartig Verzerrtes bei Willi Zodel oder schmunzelhafte Wechselbilder bei Sanna Duschek. Sinnliche Poesie und zarte Betrachtungen finden sich bei beiden in Ihrer zweiten Ausstellung wieder. Die erste gemeinsame Ausstellung „Winterschlaf“ fand vor zwei Jahren bei Chez Malik in St.Georg statt und findet jetzt eine Fortsetzung.

Sanna Duschek über Dietmar Schaz: „Er stammt ursprünglich aus Baden- Württemberg, lebt und arbeitet in Hamburg seit über 30 Jahren. Er arbeitet hauptsächlich als Bildhauer, zusätzlich beschäftigt er sich mit Comic und mit digitaler Zeichnung unter dem Pseudonym „Willi Zodel“. Seine bunte Bilder erreichen die Betrachter häufig mit aktuellen und menschlichen Themen und manchmal kann man auch Humor mit Selbstironie in seinen Bildern finden. Seine Bilder handeln um das Verhältnis zwischen Männer und Frauen. Was bedeutet es als Mensch, zu Sein? Wie auch unsere Beziehung zu Natur. Er beschäftigt sich beim Zeichnen mit Formen, Linien und mit Farben. Seine Bilder sind expressiv und ausdrucksvoll. Er war einer der Mitbegründer vom Comicbüro Hamburg aus St. Georg und ist der Gründer der Wandergruppe Schaz.  Der Grundgedanke von der Wandergruppe ist Performanceartige Wanderungen. Dietmar Schaz beschäftigt sich mit der Gruppe seit über 20 Jahre. Weitere Aktivitäten waren in der monatl. Dienstagsbar Ende der Neunziger Jahre und zeitweiligen Neubelebung 2015.“

Dietmar Schaz über Sanna Duschek: „Ihre Wurzeln liegen unverkennbar in Finnland, was sich auch in Ihrer Kunst immer wieder zeigt, aufgewachsen an einem Bach in der Abgeschiedenheit des ländlichen Lebens. In Sannas Kunst lebt diese Naturnähe und Tierwelt  mit all seiner nordischen Mystik und Weite. Menschliche Seelenzustände, Gefühle, Abgründe und ängste in intensiver Farbgebung,  vor allem auch in Ihrem besonderen Können im Aquarell; Farben als psychologische Seelenbereiche, ähnlich Edward Munch und seiner Verlorenheit und psychischem Erleben in Farbenwelten und Zuständen… Als auch in der Zeichnung eine Kraft der Inneren Welten zu Papier bringt was auch manchmal Humor nicht ausschließt, insbesondere mit der Leichtigkeit des zarten Striches der auch spielerisch Themen wie beispielsweise dem Tod Gegenüber steht.  Fern der finnischen Landschaft und Kultur, ausgeliefert der Mentalitäten der Großstadt Hamburgs ergeben sich bei Sanna immer wieder neue Spannungsfelder in Ihrer Kunst. Und unablässig Neues zu Versuchen, wie aktuell Video- und Performancekunst.“

Ausstellung: seit 25. März – 10. April 2022

Alles wird schön e.V., Friedrich-Naumann-Str.27, 21075 Hamburg, Tel: 040 – 7666049, info@alleswirdschoen.dewww.alles-wird-schoen-e-v.de; www.galerie-alleswirdschoen.de

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Der 18. Harburger Kulturtag https://www.tiefgang.net/8552-2/ Fri, 29 Oct 2021 22:57:13 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8552 [...]]]> Der Harburger Kulturtag wird 18! Doch die Freude am kommenden Sonntag (7.11.) ist größe, überhaupt wieder am Start zu sein. Einige Programmpunkte …  

Archäologisches Museums Hamburg

Am 18. Harburger Kulturtag können sich Besucher des Archäologischen Museums Hamburg auf ein exklusiv für diesen Tag zusammengestelltes Programm freuen: In der Sonderausstellung „Orte jüdischen Lebens in Harburg“ haben sie die Möglichkeit, jüdischer Geschichte zu begegnen und das Leben jüdischer Menschen in Harburg näher kennenzulernen. Aber auch archäologisch kann Harburg entdeckt werden: Ein extra Mitmachprogramm für große und kleine Besucher bietet Führungen und eine Rätsel-Rallye, bei der die Lebenswelt der frühen Harburger entdeckt werden kann.

Mittlerweile ist der jährlich im Herbst stattfindende Harburger Kulturtag zu einem festen Bestandteil der lebhaften Kultur- und Kunstszene Hamburgs geworden. In diesem Jahr findet er zum 18. Mal statt. Am Sonntag, den 7. November, präsentieren sich zwischen 12.00 und 20.00 alle wichtigen Harburger Kultureinrichtungen. Darunter zum Beispiel der Kunstverein Harburger Bahnhof, die TU Hamburg, das Harburger Theater und natürlich das Archäologische Museum Hamburg. Mit dem Erwerb des Kulturtagspins für nur 3 Euro erhalten Besucher die Möglichkeit, ein von über 17 Kulturinstitutionen extra für diesen Tag zugeschnittenes Programm zu besuchen. Der Harburger Kulturtag findet in diesem Jahr – im Rahmen einer Kooperation mit dem Citymanagement Harburg – am „Verkaufsoffenen Sonntag“ statt.

Die Ausstellung des Stadtmuseums Harburg: Orte jüdischen Lebens in Harburg

Die Schau macht sich auf die Suche nach Orten, Personen und Ereignissen aus der langen jüdischen Geschichte Harburgs und spürt der jüdischen Kultur nach, die in Harburg 1610 mit einem Schutzbrief für Juden begann. Sie ist Teil des bundesweiten Themenjahres „2021 – Jüdisches Leben in Deutschland (# 2 0 2 1 J L I D)“ und ein Gemeinschaftsprojekt des Stadtmuseums Harburg, der Geschichtswerkstatt Harburg und der Initiative Gedenken in Harburg.

Führungen zur Archäologie

 Führung „Harburg archäologisch“

Von der Steinzeit bis in die jüngste Vergangenheit: In Harburgs Untergrund verbirgt sich ein spannendes Geschichtsbuch. Viele Ausgrabungen in den letzten Jahren brachten Licht ins Dunkel der Geschichte Harburgs. Ob Flintdolch, Grapen oder Ofenkachel: Mit über 50 Exponaten ist der Bezirk Harburg in der Archäologischen Dauerausstellung des Museums vertreten. Während dieser Führung lernen die Teilnehmer die Zeugnisse aus Harburgs Vergangenheit kennen und erfahren Spannendes über unsere Vorfahren.

Kurzführungen: 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19 Uhr; Dauer: 30 min; Anmeldung erforderlich unter Tel.: 040/428 712 497

Harburgs Rätsel-Rallye

Bei der Rätsel-Rallye begeben sich die kleinen Besucher auf eine Spurensuche durch Harburgs Vergangenheit. Knifflige Fragen führen die kleinen Detektive quer durch die Ausstellung. Ist das Rätsel gelöst, kann die Lösung an der Museumskasse abgegeben werden. Unter den richtigen Antworten werden kleine Überraschungs-Preise verlost.

Für Kinder ab 10 Jahren; Termine: 12:00 – 18:00 Uhr; ohne Anmeldung; Tel.: 040/428 712 497

Kunstleihe Harburg

Und auch die Kunstleihe Harburg ist dabei – mit Carl Ihrke! In diesem Jahr wäre der Harburger Künstler Carl Ihrke 100 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass hatte das Stadtmuseum Harburg, in dem ein Teil des Nachlasses untergebracht ist, bereits im September eine eintägige Kurzausstellung auf die Beine gestellt. Nun nimmt die Kunstleihe Harburg den würdigenden Gedanken anlässlich des Kulturtages nochmal auf und zeigt einige Drucke vor allem von Harburger Motiven in ihren Räumen. Denn vor allem für seine Holzschnitte ist Ihrke noch immer vielen bekannt, die zugleich zeitlose Zeugen des städtebaulichen Wandels Harburgs sind. Ob das Rathaus, Motive des Hafens oder Sinstorfs wie Neugrabens – Ihrkes Werke sind prägnant.

Carl Ihrke – Harburger Rathaus

Aber die Werke geben nicht nur einen guten Ausschnitt des facettenreichen Schaffens des 1983 verstorbenen Künstlers wieder, sondern ganz gemäß der Funktionalität werden auch vom Kulturtag an einige Originale leihbar sein. Denn die Kunstleihe Harburg in der Meyerstaße 26 in Heimfeld bietet lokale, zeitgenössische Kunst für eine geringe Gebühr zur Leihe an. So kann man sich über ein Vierteljahr und für nur 6,- € in seinem persönlichen Umfeld
(ob Wohnzimmer, Büro, Praxis oder Kanzlei) über einen längeren Zeitraum mit Motiv, Technik oder der künstlerischen Position befassen. So ab dem 7. November auch mit Ihrke-Werken. Und einige Exemplare des Museums können auch käuflich erworben werden und so schon als sehr persönliches Weihnachtsgeschenk dienen. Die Kunstleihe Harburg hat am 18. Harburger Kulturtag von 12 bis 18 Uhr geöffnet und ist
nach den 2-G-Regeln (Genesen oder Geimpft) besuchbar.

Alles wird schön

Willkommen zum Harburger Kulturtag heißt es am Sonntag, 7.11.21 von 12:00 bis 18:00 Uhr auch bei Alles wird schön e.V.,  Friedrich-Naumann-Str.27, 21075 Hamburg, Tel: 040 7666049, www.alleswirdschoen.de

Ausstellung mit Arbeiten von 18 Künstler*innen:

Sigrid Gruber, Ute Klapschuweit, Heilwig Jacob, Irmgard Gottschlich, Harald Finke , Tobias Waldt , Voula Doulgeri, Waldemar Sulewski, Antje Schönau, Freya Burmeister, Carola Hoffenreich, Sabine Reyer, Kaethe Kornstein, Kathrin Guenther, Heike Rolshoven, Ulrich Lubda, Inge Förtsch, Juergen Havlik

Titel der Ausstellung: Change
Ausstellungsdauer: 7. – 12.Nov.21

Ab Dienstag, 9.Nov. 2021 sind die Arbeiten auch in unserer Onlinegalerie ausgestellt: galerie-alleswirdschoen.de

Am Sonntag, 7.Nov. 2021 gilt die 3-G Regel: Genesen, oder geimpft, oder getestet. An den weiteren Tagen, 9. – 12 November ist eine Anmeldung erforderlich: info@alleswirdschoen.de Es gilt ebenfalls die 3-G Regel

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Harburgs Club-Sound ist zurück! https://www.tiefgang.net/harburgs-club-sound-ist-zurueck/ Fri, 08 Oct 2021 22:48:46 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8475 [...]]]> Lange war es still in den Clubs Harburgs. Doch nach und nach kehrt das „normale“ Leben zurück und so auch der Sound der legendären Club-Nacht im Süden der Stadt. Am 23. Oktober ist es so weit.

2010 hatten sich einige Musikveranstalter im Süden der Stadt entschlossen, der Musikszene Harburgs einen Ruck zu geben und die erste SuedKultur Music-Night war geboren. Sie zeigte schon damals nicht nur, dass auch in Harburg ein fruchtbarer Boden für ein vielfältiges Nachtleben bestand. Sie war auch alsbald die Blaupause für die SuedLese-Literaturtage oder die Harburger Kunstleihe und Ansporn vieler, ebenso in Harburg Musikangebote aufzubauen, so dass laut Dachverband Clubkombinat Hamburg e.V. derweil Harburg als drittstärkster Club-Bezirk Hamburgs gilt.

Und auch wenn die Pandemie nicht nur Harburgs Clubszene mächtig zusetzte und monatelange Schließungen und Existenzprobleme mit sich brachte – sie sind noch da!

Music-Night-Projektleiter Heimo Rademaker vom Marias Ballroom: „Wir waren ja auch in der Lockdown-Zeit aktiv und hatten letztes Jahr den Open-Air-Marathon „Fight for Live“ mit elf Festivaltagen bestritten und dabei auch 3 Tage lang die SuedKultur Music-Night zelebriert. Und auch dieses Jahr haben sich ja viele unserer Clubs an dem dreiwöchigen SuedKulturSommer beteiligt und verdeutlicht, dass Harburg sich auch von diesem Virus nicht kleinkriegen lässt.  Die Music-Night an sich aber war und ist ein Format, in dem es auch darum geht, die vielfältige Harburger Clublandschaft abzubilden und auch lokaler Bands zu unterstützen und für neues Publikum zu öffnen. Also ist sie im Grundsatz ein Indoor-Event. Und mit der Eindämmung der Pandemie wird es allerhöchste Zeit, den Staub von unseren Mischpulten zu wischen und die Rockröhren unserer Bands zu ölen und wieder hörbar zu machen!“

Und so werden am Samstag, 23. Oktober 2021 das Komm Du, Stellwerk, Marias Ballroom, die Kulturwerkstatt Harburg, Kneipe Bla, Bla, der Speicher am Kaufhauskanal, ContraZt, die Inselklause, die Marmstorfer Kirche, Alles wird schön e.V., die Paulus Kirche Heimfeld, der Old Dubliner sowie die Deichdiele in Wilhelmsburg wieder ihre Türen öffnen und den Süden der Stadt zum Beben bringen.

Als musikalische Gäste sind bereits Sänger wie Jörg Erb, Tom Ende und Band, Sammy Barry, MacPiet, Dennis Adamus oder Adam Brixton, das Saxotones Jazz Quintett, die Bands „Aber echt“ und „Easy Easy“ im Line-Up.

Wie in den früheren Jahren kann man bei der Location seiner Wahl ein Armbändchen für 5,- € erwerben, mit dem man dann in alle anderen Clubs Einlas erhält – so denn die 2- oder 3-G-Regeln des jeweiligen Hauses eingehalten werden. Auch ein Einchecken per Luca-App oder schriftlicher Kontaktdatenliste kommen dieses Jahr pandemiebedingt eben hinzu. „Wir sind noch nicht wieder im Normalstatus – aber auf einem guten Weg dahin“, so Rademaker zuversichtlich.

Möglich wiederum ist die 11. SuedKultur Music-Night auch dieses Jahr nur durch das langatmige Engagement der Eisenbahnbauverein Genossenschaft, die von Anbeginn das Projekt finanziell unterstützte. „Dieses Engagement ist in Harburg wahrlich einzigartig und zeigt zugleich, wie bedeutend ein zuverlässiges Engagement für eine solide Kulturszene ist“, so Rademaker. „Wir sind mehr als dankbar!“ Weitere Unterstützung gibt der Getränkehersteller Flora Power.

Die Music-Night wird wieder auf dem Terminportal www.sued-kultur.de als auch der eigenen Facebook-Gruppe einzelne Programmpunkte samt Detailinfos vorstellen und im Online-Feuilleton ´Tiefgang` (www.tiefgang.net) auch nochmal Hintergrundinformationen geben.

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Künstler*innen vom Harburger Kunstfest angetan https://www.tiefgang.net/kuenstlerinnen-vom-harburger-kunstfest-angetan/ Fri, 13 Aug 2021 22:26:37 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8271 [...]]]> Die Kunstleihe Harburg e.V. hatte im Rahmen des SuedKulturSommers vom 3. bis 8. August auf dem Harburger Schwarzenbergplatz das 1. Harburger Kunstfest als Open-Air-Event ausgerichtet und sieht Potenzial zur Wiederholung.

 Um auch die Bildende Kunst im Hamburger Kultursommer zu repräsentieren, hatten die Vereine ´Kunstleihe Hamburg` und ´Alles wird schön` gemeinsam und eine ganze Woche das Harburger Kunstfest ausgerichtet. Das Wetter war mehr als launisch, doch die eigens aufgestellten 10 Zelte, gefüllt mit unterschiedlichster Kunst vor allem aus Harburg, hielten Stand. „Wir hatten vor einigen Jahren gute Erfahrungen auf dem leider nun eingestellten Buxtehuder Kunstfest sammeln können und waren daher überzeugt davon, dass  die Bildende Kunst auch als Open-Air-Format machbar ist“, so Sabine Schnell von der Harburger Kunstleihe. „Und es ging nicht allein um eine geeignete Ansprache des kunstinteressierten Publikums. Vielmehr ist es im Moment wichtig, die vielen Künstlerinnen und Künstler wieder in ihrem Tun zu aktivieren und zu würdigen.“ 

Künstlerin Freya Burmeister war eine der vielen Künstler*innen.

Und das funktionierte bestens: während die Hälfte der zehn Zelte mit Kunstgruppen wie wattenbergART, dem Habibi Atelier, der Kunstkarawane, Alles wird schön und der Kunstleihe Harburg verschiedenste Künstler*innen und Werke zeigte, waren je fünf weitere Zelte  für Einzelausstellungen vergeben, die täglich wechselten. „So konnten wir gut 50 Künstler*innen ein Forum bieten und auch ein Honorar zahlen“, so Anabell Fuchs, die just zum Kunstfest ihren Bundesfreiwilligendienst in der Kunstleihe begann. Sie war selbst überrascht über die Vielzahl an vor allem Harburger Künstler*innen und ihre verschiedenen Ansätze. „Die anfängliche Skepsis vieler Künstler*innen schlug vor Ort recht schnell um in Begeisterung! Fast alle waren angetan von der professionellen Ausrichtung des gesamten SuedKulturSommers und der ungewöhnlich angenehmen Atmosphäre auf dem Schwarzenbergplatz.“

Und so waren Skulpturen, Lichtobjekte, Grafiken, Malereien und Collagen zu sehen, aufschlussreiche Gespräche mit und unter Künstler*innen möglich und auch das ständig wechselnde Wetter tat dem keinen Abbruch. „Fast alle Künstler*innen fragten gleich von sich aus an, wo es denn nächste Jahr stattfinden werde“, so Sabine Schnell vom Vorstand des Kunstleihe-Vereins. „Aber so weit sind wir noch nicht. Dass es dieses Jahr überhaupt dazu kam, ist bedauerlicherweise vor allem der Pandemie zu ´verdanken`, die eine Finanzierung eines solchen Festes möglich machte. Sicher aber werden wir nach einer Verschnaufpause mal darüber nachdenken, ob so etwas im Bezirk Harburg auch ohne Pandemie denkbar ist. Dass es funktioniert, steht zumindest schon außer Frage!“

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Der biosemiotische Garten https://www.tiefgang.net/der-biosemiotische-garten/ Fri, 20 Nov 2020 23:23:18 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7411 [...]]]> Die Pandemie hat die Kulturszene fest im Griff und viele spüren, wie sehr Kunst und Kultur fehlen. „Alles wird schön“ verschafft Abhilfe mit einer digitalen Ausstellung.

Die digitale Galerie “Biosemiotischer Garten“ arbeitet mit der analogen Galerie des Heimfelder Vereins „Alles wird schön e.V.“ in der Friedrich-Naumann-Straße 27 in Harburg zusammen.  Im BIOSEMIOTISCHEN GARTEN werden Ausstellungen unter dem Leitmotiv des Zwiegesprächs mit der Natur veranstaltet und versteht sich als interdisziplinäres Thema im Bereich von Kunst, Wissenschaft und Technik. Es werden KünstlerInnen angesprochen, die in diesem Themenbereich schon arbeiten oder Ansätze zum Motiv in ihrer Arbeit haben. Denkbar sei aber auch, so die Initiatoren, dass gezielt bei KünstlerInnen angefragt wird, ob sie zu diesem Thema Zwiegespräch mit der Natur etwas erarbeiten möchten.

Die erste Ausstellung zeigt Arbeiten der Künstlerin Annika Finke zum Thema „Pflanzenerinnerungen“ wird im November 2020 eröffnet und läuft bis Ende Dezember 2020.

Anika Finke, geb. 1982 in Buchholz in der Nordheide, hat ein Studium der Kunsttherapie an der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg absolviert. Zur Zeit arbeitet sie in Bremen als Erzieherin. Seit zwanzig Jahren ist sie intensiv als freie Künstlerin tätig. Ihre Themen sind die Pflanze und ihr Einfluss auf die sie umgebende Umwelt – Pflanzenspuren, Pflanzenteile, Pflanzensaat nehmen Einfluss. Beispielhaft ist die Situation des Teetrinkens, wenn der Teebeutel beginnt in der Vorstellung der Künstlerin eine Geschichte zu erzählen. Dem Beutel wird nach dem Trocknungsprozess das Teepulver entzogen, so dass dieser dann zur Zeichenebene werden kann.  Anders ist die Vorgehensweise bei den größeren Papierarbeiten. Hier werden die Blätter einer Wochenzeitung zusammengenäht und zum Bildträger von Zeichnung, Malerei, Collage. Die Künstlerin lässt sich hauptsächlich von den Abbildungen inspirieren, wobei Pflanzliches meist die Hauptrolle spielt.

Die BesucherInnen können in der digitalen Ausstellung auf das einzelne Bild klicken, um es zu vergrößern und Informationen zum Bild zu erhalten: www.biosemiotischer-garten.de

 

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