Hamburger Kreativgesellschaft https://www.tiefgang.net Fri, 18 Sep 2020 09:41:05 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 Kohle für die Kunst https://www.tiefgang.net/kohle-fuer-die-kunst-2/ Fri, 18 Sep 2020 22:33:32 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7242 [...]]]> Die Harburger Kunstleihe verleiht Kunst aus Harburg, doch meist sind es Leihgaben der Kunstschaffenden selbst. Das will sei nun ändern und startet eine Spendenaktion.

Die Kunstleihe Harburg, in der seit Anfang 2019 zeitgenössische lokale Kunst aus Harburg für 3 Monate und für nur 6 € für Zuhause, das Büro oder homeoffice leihbar ist, startet jetzt eine Crowdfunding-Kampagne unter dem Slogan „Kohle für die Kunst“.

Denn die Kunstleihe Harburg hat seit ihrem Bestehen nunmehr mehr als 200 Werke im Ausleihefundus und so eine recht breite Anzahl und Vielfalt an zeitgenössischer Harburger Kunst vertreten. Doch ein Großteil sind Dauerleihgaben der Harburger Künstlerinnen und Künstler selbst. Sie unterstützen also das Projekt mit eigener Arbeit und eigenem Material. „Besser wäre es, wir könnten ein Teil der Werke erwerben und dann zur Leihe ausgeben. Damit ist den Künstlerinnen und Künstlern gerade jetzt in der ausstellungslosen Corona-Zeit geholfen als auch uns, da wir für diese Werke selbst verantwortlich sind“, so Sabine Schnell vom Team, der Kunstleihe Harburg.  Das machten die gut 130 Artotheken – wie sonst Kunstleihen bundesweit gerne genannt werden – sonst auch und bekämen dafür von kommunaler Seite meist einen Etat von gut 5.000 Euro jährlich zur Verfügung gestellt. Denn so wird das Schaffen der lokalen Künstler*innen eben gewürdigt.

„Aber Hamburg tut sich noch sehr schwer mit dieser im Grunde simplen Form an Kunstwürdigung gegenüber den Urheber*innen als auch der Kunstvermittlung. Unsere Kunstinteressierten hingegen nicht. Seit wir zur Corona-Kontaktsperre darauf hinwiesen, dass mit dem Kauf einiger Leihgaben unsere lokalen Künstler*innen direkt gefördert würden, gab es etliche Anfragen und auch schon fünf Verkäufe. Die Kunstleihe ist also ein gutes Medium, um zwischen Kunstschaffenden und Kunstinteressierten zu vermitteln“, so Sabine Schnell.

Nun aber will das gut 5-köpfige engere Team der Kunstleihe mit einer Crowdfunding-Kampagne sich selbst an Kunstinteressierte wenden, um den der angestrebten Jahresetat von 5.000,- € durch Spenden zusammen zu bekommen. „Davon könnten in etwa 8-10 Werke jährlich in unseren Bestand wechseln und die Künstler*innen wären dafür angemessen vergütet worden“, so Schnell.

Unterstützung bekam die Kunstleihe dabei über einen Fördertopf der Kreativgesellschaft Hamburg. Die gab nun 1.000,- €, mit der die Kunstleihe nun in Zusammenarbeit mit dem Harburger Filmemacher Dennis Albrecht kleine Videoclips zu Harburger Künstler*innen erstellt und so für die Kampagne wirbt. „Ein spannendes kreatives Projekt, das ich gerne unterstütze“, so Dennis Albrecht.

Die Aktion hat den Titel „Kohle für die Kunst“ und trifft so den Nagel ganz gut auf den Kopf. Und: Spendende bekommen im Gegenzug auch etwas – nämlich kleine Dankeschöns. So etwa für eine Spende von 50,- € einen Gutschein zur Kunstleihe etwa zum Verschenken oder – wenn man noch nicht Kunstleihender ist – für sich selbst und inkl. 4 Quartalen Leihgebühren.

Wer 100,- € spendet, bekommt ein lokales Kunstwerk in Form eines Puzzles geschenkt. So etwa ist das beliebte Werk „veggie spa“  von der Harburger Künstlerin Yvonne Lautenschläger zu puzzeln und die Auseinandersetzung mit dem Werk im wahrsten spielerisch aufs Neue in Gang gesetzt.

Für 200,- € bekommt man sowohl den Gutschein als auch ein Puzzle. Die jeweilige Spende sind zudem gegen Vorlage des Kontobelegs der Überweisung bei der Einkommenssteuererklärung abzugsfähig.

So macht die Kunst für Spendende, das Team der Kunstleihe wie auch den Kunstschaffenden Spaß.

Hier geht´s zur Spenden-Website: kunstleihe-harburg.de/kohle-fuer-kunst

 

 

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Mehr Trubel hinter als auf der Bühne https://www.tiefgang.net/mehr-trubel-hinter-als-auf-der-buehne/ Fri, 13 Apr 2018 22:36:35 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3453 [...]]]> Die Freilichtbühne war in den letzten Jahren in aller Munde aber selten benutzt. Das soll sich nun ändern. Ändern könnte sich aber so manches mehr …

Einst regelmäßige Kultstätte (siehe z.B. Hamburger Abendblatt vom Juli 2010) der weit bekannten „Keine Knete trotzdem Fete“  kam sie 2012 und prompt im Bezirks-Wahlkampf unter die politischen Räder (Hamburger Abendblatt vom Juli 2012). Beschwert hatten sich Anwohner über Lärm und Dreck und von politischer Seite wurde bestimmt, dass elektrisch verstärkte Veranstaltungen nur noch selten und nur über wenige Stunden hin statt finden dürfen. Das Problem dabei: wer auch immer die Bühne nutzen will, muss sich selbst um Genehmigung, Gebühren, WCs, Wasseranschluss kümmern. Dazu eben dann Programm, Werbung, Abgaben und auf gutes Wetter hoffen. So lag es auf der Hand, dass zunehmend Veranstaltungen statt fanden, die eben auch eine Refinanzierung durch Getränkeumsatz ermöglichten: Techno-Parties und ähnliches. Durch die Beschränkungen, die sich eben gegen genau diese Art Veranstaltungen wandten, suchten sich die Veranstalter andere Plätze. Und fanden sie – auch in Süderelbe. Nämlich auf Privatgrundstücken, auf denen weder Gebühren, Anträge, Bestimmungen und anderes für Unmut sorgten.

So verwaiste die Bühne zusehends, bis dann 2015 gar noch eine Denkmalsanierung folgte – für gut 300.000,- €. (siehe Hamburger Abendblatt vom Juni 2013)

Nun also wieder eine schöne Bühne – leider aber ohne Nutzer.

Die Initiative SuedKultur freut sich natürlich grundsätzlich, wenn im Süden Hamburgs Kulturflächen genutzt werden können. Einige SuedKulturler hatten auch nach der Sanierung mit Teilender Verwaltung Harburgs bereits erste Ideen geschmiedet, wie es klappen könnte. Doch der Kulturausschuss der Bezirksversammlung entdeckte seinerzeit die Hamburger Kreativgesellschaft, die Flächen wie den Wilhelmsburger Elbinselpark „betreut“. Ihre „Dienste“ kosten nichts, weil es schon eine städtische Gesellschaft ist. Aber schon damals  war klar: mehr als die Nutzung per E-Mail-Verteiler feilbieten, werde auch dort nicht geleistet werden können. Und so gingen wieder zwei Jahre ins Land, in denen wenig und wenn dann eben doch Techno-Events zum Zuge kamen. (siehe Hamburger Abendblatt vom Okt. 2017)

Nun also – nach gut sechs Jahren – ein weiterer Versuch vom Bezirk selbst. Auch diesmal begrüßt die Initiative SuedKultur das Unterfangen. Sollte es dann auch noch nachfolgend möglich sein, die Restriktionen hinsichtlich Nutzungsdauer und Lautstärke wieder aufzuheben, wäre immerhin aus Fehlern gelernt.  Noch besser wäre, man nähme sich auch gleich offensiv der Thematik „Lärmschutzinteressen von Anwohner versus urbanen Veranstaltungen in zunehmend eng besiedelten Gebieten“ an. Damit  wäre vermutlich allen am meisten geholfen. Denn dass es allerorten in Hamburg Reibungsflächen gibt, ist bei zunehmender Bebauung und Zuzug von Menschen mit gleichzeitig steigender Nachfrage nach Unterhaltung und Kultur zwangsläufig. Und: es wird auch Harburg treffen. Ein Verzicht auf Gebühren zur Bühnennutzung könnte zudem den bezirklichen Willen unterstreichen, so dass auch Freiluft-Theater etc. bei Wetterkapriolen zumindest nicht mehr Schaden davon tragen als nötig. Andernorts wird dies durchaus praktiziert.

Aber seien wir realistisch: Harburg wäre nicht Harburg, würde es nicht stets auch Harburger Wege gehen. In diesem Sinne: Glück auf!

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Musik: Management, Marketing, Business https://www.tiefgang.net/musik-management-marketing-business/ Sat, 06 May 2017 06:00:35 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=983 [...]]]> Die Kreativgesellschaft Hamburg bietet am Die., 30. Mai  2017, einen ganztägigen Workshop für Musikprofis an. Dazu heißt es:

„Dieser Workshop gibt Einblicke ins professionelle Musikmanagement und soll den Teilnehmenden die Möglichkeit geben, dieses Wissen konkret auf ihre eigenen Projekte zu übertragen. Dabei soll die künstlerische Identität nicht verloren gehen, sondern – ganz im Gegenteil – gestärkt werden.

Was sind die Inhalte und was lerne ich?
Es werden wichtige Werkzeuge vermittelt, die den Musikerinnen und Musikern dabei helfen, sich und/oder ihre Projekte nachhaltig zu etablieren. Wie formuliert man Ziele? Wie funktioniert Marketing? Wie sind Marken in der Musikwelt aufgebaut? Und das Wichtigste dabei: Wie sorgt man dafür, dass trotz des scheinbar trockenen Themas die ursprüngliche künstlerische Idee und die Motivation erhalten bleiben.

Die Teilnehmenden werden durch konkrete Übungen mit einbezogen, die sich auf ihre aktuellen Fragestellungen beim Management ihrer Projekte und Ziele beziehen. Im Ergebnis sind die Teilnehmenden befähigt, sich im Markt mit einer klaren Identität zu positionieren, die ihnen nicht von Dritten (z. B. einer Plattenfirma) aufgedrückt wurde, sondern der intrinsischen Motivation und den eigenen Zielen entspricht.

Wer ist der Referent?
Thomas Burhorn ist als Musiker und Musikmanager vielseitig aufgestellt in unterschiedlichen Gefilden der bunten Hamburger Musikwelt. Zum Beispiel als Trompeter und Arrangeur für Nneka, Juli, Cäthe, Kettcar, Fettes Brot und Tätärä, als Lizenz- und Sound Branding Manager und Komponist für Hastings media music oder als Lehrbeauftragter für Selbstmanagement an der Hochschule für Musik und Theater. Gleichzeitig immer wieder Initiator eigener musikalischer Herzensprojekte. Nach dem Produzentenalbum “The Burhorn – Beauty of the Beast” mit Features verschiedener Gäste wie Y’Akoto, Boy, Phil Fill und Benny Greb arbeitet er zur Zeit an der Techno Marching Band MEUTE, die seit einem viralen Erfolg im Januar 2016 fast jede Woche auf irgendeinem Festival (wie Fusion, Melt, Dockville, Überjazz etc.) spielt.“

Termin-Infos:

Management und Marketing für Musiker und Selbstständige im Musikbusiness

  • Datum: 30. Mai 2017, 10-18 Uhr
  • Ort: Hongkongstraße 5, 20457 Hamburg
  • Referenten: Thomas Burhorn, Musiker und Musikmanager
  • Zielgruppe: Musikerinnen und Musiker sowie Selbstständige im Musikbusiness
  • Kosten: € 94 inkl. 19% USt, zzgl. Eventbrite-Gebühr

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Kultur an der frischen Luft https://www.tiefgang.net/kultur-an-der-frischen-luft/ Sat, 06 May 2017 06:00:27 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=1002 [...]]]> Das Hamburger Wetter lädt nicht unbedingt zu Open-Air-Kultur ein. Doch manche reizt es ja doch. Nun werden wieder Flächen in Harburg und Wilhelmsburg ausgeschrieben.

Die Hamburger Kreativgesellschaft, eine Tochterfirma der Stadt Hamburg, kümmert sich um die Vergabe. In ihrer aktuellen Ausschreibung heißt es:

„Die Hamburg Kreativ Gesellschaft und die Bezirke Hamburg-Mitte und Harburg führen das gemeinsame Projekt zur Förderung der städtischen Freiluft-Kultur fort und stellen für den Sommer 2017 zwei Freiflächen an insgesamt 18 Terminen für nicht-kommerzielle kulturelle Veranstaltungen mietfrei zur Verfügung.

Veranstalter können die Freilichtbühne im Wilhelmsburger Inselpark an vier Terminen und die Freilichtbühne im Harburger Stadtpark an 14 Terminen bespielen. Beide Flächen können unter anderem für Musikveranstaltungen, Konzerte, Filmvorführungen, Lesungen, Ausstellungen oder Theateraufführungen genutzt werden. Bis zum 14. Mai 2017 können sich interessierte Veranstalter aus Hamburg bei der Hamburg Kreativ Gesellschaft als Nutzer für die Flächen bewerben.

“Das stärkt die kulturelle Vielfalt in unserer Stadt, ganz besonders in Wilhelmsburg und Harburg“, so Kultursenator Carsten Brosda. Die Fortführung des Modellprojektes Freiluftflächen gemeinsam mit den Bezirken ist der Hamburg Kreativ Gesellschaft ein wichtiges Anliegen, denn Hamburg brauche ein lebendiges Kultur- und Musikleben in allen Bereichen. Mit diesen Veranstaltungsflächen für nicht-kommerzielle und experimentelle Kulturprojekte werden kleine kulturelle Freiräume für Hamburger Künstlerinnen und Künstler und deren Publikum geschaffen.

Mit der Weiterführung dieses Projektes reagieren die Kooperationspartner auf die positive Resonanz der Vorjahre und entsprechen der stetig hohen Nachfrage nach günstigen Freiflächen für nicht-kommerzielle Kulturveranstaltungen.“

Die genauen Konditionen und Hinweise zum Bewerbungsverfahren finden sich hier.

(03. Mai 2017, hl)

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Kunst statt Kaffee und Kelims https://www.tiefgang.net/kunst-statt-kaffee-und-kelims/ Sat, 25 Feb 2017 08:00:03 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=667 [...]]]> Die Speicherstadt Hamburgs ist zum Weltkulturerbe ernannt worden und siehe da: wo einst Kaffee und Kelim-Teppiche lagen, soll nun die Kreativität und Kunst ihren Platz finden. Interessierte sollten sich kundig machen …

Doch bevor die Kunstszene in Schampus-Laune verfällt und den Himmel in Hamburg verkündet, sollten Details beachtet werden. Denn die Flächen haben es in sich …

In der Pressemitteilung der initiierenden, städtischen „Hamburg Kreativgesellschaft GmbH“ heißt es:

„Künstler und Akteure der Kreativwirtschaft sollen mittelfristig auf rund 10.000 m² Speicherfläche zu günstigen Konditionen Platz in der Speicherstadt finden. Festgelegt wurde dies in dem Konzept für die Entwicklung der historischen Speicherstadt . Mit dem Speicherblock M28 beginnt nun auf einer Gesamtfläche von ca. 5.300 m² die erste Stufe der Umsetzung: Auf den acht Böden des Speichers mit jeweils ca. 630 m² entstehen die neuen Arbeitsflächen im Weltkulturerbe.

Nach Umbau und Sanierungsmaßnahmen durch den Eigentümer, die HHLA (Hamburger Hafen Logistik und Aktiengesellschaft), steht der ehemalige Lagerspeicher voraussichtlich ab November 2017 für die neuen Nutzerinnen und Nutzer zur Verfügung. Die Flächen können nur bodenweise gemietet werden.

Die Flächen
Der Speicher M28 befindet sich in einer sehr zentralen und exponierten Lage im Weltkulturerbe Speicherstadt, direkt am Fleet. Der Speicher ist von der Straße Am Sandtorkai (Hausnummer 27/28) über zwei Treppenhäuser zugänglich. Über das Haupttreppenhaus ist ein barrierefreier Zugang möglich. Das Erdgeschoss und die Böden können über einen Aufzug erreicht werden. Die natürliche Belichtung erfolgt von zwei Seiten, aus Richtung Süden (Sandtorkai) und aus nördlicher Richtung (Fleet). Jeder Boden erhält einen eigenen Briefkasten und eine Klingel.

Zur Auswahl stehen folgende Flächen zu folgenden monatlichen Mietpreisen:

  • Erdgeschoss, ca. 608 m², 7,56 €/m², zzgl. Nebenkosten 2,10 €/m²
    (ist eine Sprinkleranlage notwendig, erhöht sich der Mietpreis um 0,80 €/m²)
  • 1. Boden, ca. 485 m², 4,48 €/ m², zzgl. Nebenkosten 2,10 €/ m²
  • 2. Boden, ca. 583 m², 4,48 €/ m², zzgl. Nebenkosten 2,10 €/ m²
  • 3. Boden, ca. 626 m², 4,48 €/ m², zzgl. Nebenkosten 2,10 €/ m²
  • 4. Boden, ca. 626 m², 4,48 €/ m², zzgl. Nebenkosten 2,10 €/ m²
  • 5. Boden, ca. 630 m², 4,48 €/ m², zzgl. Nebenkosten 2,10 €/ m²
  • 6. Boden, ca. 630 m², 4,48 €/ m², zzgl. Nebenkosten 2,10 €/ m²
  • Dachgeschoß, ca. 630 qm, 5,88 €/ m², zzgl. Nebenkosten 2,10 €/ m²

Die genannten Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer von zzt. 19 Prozent.

Details zu den Flächen entnehmen Sie bitte unseren Hinweisen zum Interessenbekundungsverfahren.

Nutzungsmöglichkeiten
Die Flächen werden für eine künstlerische und kreativwirtschaftliche Nutzung hergerichtet und übergeben.

Die Ausstattung des Erdgeschosses weicht ebenso wie die Nutzungsmöglichkeiten von den oberen Stockwerken ab:
Die Deckenhöhe beträgt ca. 3,70 m (statt 2,65 m auf den Böden). Die Nutzung dieser Fläche soll sich an ein vielfältiges Publikum richten, der Lage gerecht werden sowie das kulturelle und kreativwirtschaftliche Angebot der Speicherstadt und des Speichers M28 erweitern. Außerdem soll die Nutzung zum Gesamtprofil des Hauses passen, dieses ergänzen und bereichern.

Die Böden 1 bis 6 sowie das Dachgeschoss werden in einem minimalen Standard als Atelierflächen hergerichtet. Im Rahmen des Bauantrags wurden die ehemaligen Lagerflächen für die Umnutzung als Atelierflächen beantragt (ausgenommen Gemeinschaftsflächen wie z. B. Flure, Pantry etc.).

Das Einrichten von Manufakturen und Werkstätten für künstlerische und kreativwirtschaftliche Tätigkeiten ist möglich. Der Verkauf und Vertrieb von Produkten ist zulässig. Eine Wohnnutzung ist ausgeschlossen. Der Speicher befindet sich im Flutbereich der Elbe, so dass eine Überflutungsgefahr für das Erdgeschoss besteht und die Zugänglichkeit des gesamten Gebäudes temporär eingeschränkt oder nicht möglich sein kann.

Bewerbung
Unternehmen, Einzelpersonen und Nutzergruppen können sich für die Anmietung ganzer Böden bewerben. Eine Bewerbung von Interessenten für Teilflächen in den jeweiligen Böden ist ebenfalls möglich. Da die Vermietung jedoch lediglich bodenweise erfolgt, ist die Bereitschaft, sich zu einer entsprechenden Nutzergruppe zusammenzuschließen, Voraussetzung für die Bewerbung auf eine Teilfläche.

Bitte lesen Sie die vollständigen Hinweise zum Interessenbekundungsverfahren.

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen sind spätestens bis Montag, den 24. April 2017 einzureichen (maßgeblich ist der Eingang)

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kreative Fragestunde https://www.tiefgang.net/kreative-fragestunde/ Sat, 11 Feb 2017 08:00:31 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=551 [...]]]> Für Grundlegendes zur Selbständigkeit in der Kreativwirtschaft bietet die Hamburger Kreativgesellschaft, ein städtisches Unternehmen, das sich eigens um Belange der sogenannten Kreativszene kümmert, regelmäßig “Fragestunden” in kleiner Gruppe an. Dieses Angebot richtet sich an Gründer und Akteure der Kreativwirtschaft mit noch wenig Erfahrung im Unternehmerischen.

Themen können je nach Bedarf sein: Profil und Markt, Akquise, Marketing und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten in der Kreativwirtschaft und vieles mehr. Darüber hinaus informiert die Kreativgesellschaft über ihre weiteren Angebote aber auch anderer Einrichtungen in Hamburg.

Die “Fragestunde” bietet auch die Möglichkeit zum Austausch untereinander und zur Vernetzung. Bis zu 8 Personen können teilnehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die aktuellen Termine findet man im Veranstaltungskalender. Direkt anmelden kann man sich jeweils online nach Auswahl eines Termins.

Kommende »Fragestunden«:

20. Feb. / 07. März / 22. März / 04. April

Für erfahrene Akteure der Hamburger Kreativwirtschaft bietet die Hamburg Kreativ Gesellschaft auch individuelle Beratungsgespräche an.

Beratung
Finanzierung, Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung der Akteure untereinander und mit Hamburger Einrichtungen und vieles mehr sind Gegenstand der kostenfreien Gespräche. Für Terminvereinbarungen und zur Klärung des Beratungsbedarfs kann man sich an Susanne Eigenmann wenden.

Tel. +49 – 40 – 879 7986 16
Email Susanne.Eigenmann(at)kreativgesellschaft.org

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Die Kunst, Kunst zu Markte zu tragen https://www.tiefgang.net/die-kunst-kunst-zu-markte-zu-tragen/ Sat, 14 Jan 2017 07:59:45 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=430 [...]]]> Kunst als Prozess besteht oft aus Fragen, Zweifeln, Scheitern und dem wieder Starten. Prozesse, die zuweilen fernab des schnöden Mammons des täglichen Broterwerbs erfolgen. Aber muß Kunst deshalb brotlos sein?

Hierzu bietet die Hamburger Kreativgesellschaft ab dem 8. März 2017 einen mehrmonatigen Workshop an.

Referent Giso Weyand stellt fest: „Es ist nicht damit getan, eine selbstbewusste „Verkaufe“ zu fordern oder Tipps erfolgreicher Verkäufer und Verkäuferinnen auf Kunst einfach zu übertragen. Die eigene Vermarktung ist vielmehr ein Prozess.“

Daher verfolgt er in einem gemeinsamen Diskurs mit den Teilnehemenden folgende Schwerpunkte:

  • Die Haltung des Künstlers – die Haltung des Vermarkters: eine Standortbestimmung
  • Kunst als Marke – Der Künstler als Marke: Kontroversen und praktische Anwendung
  • Öffentlichkeit als Voraussetzung: Wie das rare Gut Aufmerksamkeit gewonnen wird
  • Warum Kunst immer auch nutzt: Bedürfnisse der Zielgruppe erkennen
  • Preise und ihre Psychologie
  • Die eigene Vermarktungslandkarte

Die sechs Termine sind für einen Gesamtzeitraum von sechs bis acht Monaten angesetzt, die ersten beiden Termine im März und April sind bereits festgelegt, alle weiteren werden nach der Anmeldung rechtzeitig kommuniziert.

Der Referent Giso Weyand selbst soll ein sogenannter „Markenmacher“ sein. Vor und in der ersten „New Economy“ habe er sechs eigene Unternehmen gegründet und zu starken Playern gemacht. In der Folge beriet er Spitzenpolitiker ebenso wie Personen des öffentlichen Lebens und Firmen beim Entwickeln von authentischen Marken. Ausgangspunkt seiner Arbeit sind Brüche, Ecken und Kanten, die eine Marke lebendig machen. Mit der Kunst verbindet ihn eine große Liebe: er ist Herausgeber einer Reihe von Gedichteditionen und verwirklicht pro Jahr zwei bis drei unterschiedliche Kunstprojekte. Die Arbeit an der der Werkstatt „Kunst und Vermarktung“ ist ihm daher ein besonderes Herzensprojekt. ER schriebt auch eregelmäßig in einem Blog: weyand-schreibt.com.

Der Workshop findet in der Hafencity statt. Anmeldungen und weitere Infos unter: Workshop „Kunst verkaufen“

(13.01.2017, TG)

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